[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steckverbindervorrichtung.
[0002] Steckverbindervorrichtungen mit zwei zusammensteckbaren Steckverbindern werden dazu
benutzt, Enden von zwei Kabeln oder Kabelsträngen einfach durch Zusammenstecken elektrisch
und auch mechanisch miteinander zu verbinden.
[0003] Steckverbindervorrichtungen werden beispielsweise dazu verwendet, ein wenigstens
zweiadriges Kabel von einem Auslösegerät für einen Airbag und ein entsprechendes zweiadriges
Kabel zu einem Gasgenerator des Airbags zu verbinden. Um zu vermeiden, dass der Gasgenerator
ungewollt vor einer Verbindung mit dem Auslösegerät durch beim Transport oder bei
der Montage zwischen den Adern gegebenenfalls auftretende Potenzialdifferenzen bzw.
Spannungen ausgelöst wird, werden Steckverbindervorrichtungen verwendet, bei denen
der mit dem zu dem Gasgenerator führenden zweiadrigen Kabel verbundene Steckverbinder
ein Kurzschlusselement enthält, mittels dessen zwei mit den Adern verbundene Kontaktelemente
in dem Steckverbinder kurzgeschlossen werden, wenn die Steckverbinder der Steckverbindervorrichtung
nicht zusammengesteckt sind. Durch das Zusammenstecken bzw. -schieben der Steckverbinder
bei der Montage des Airbags in einem Kraftfahrzeug wird dann der Kurzschluss aufgehoben.
Durch diese Gestaltung der Steckverbindervorrichtung kann darüber hinaus nach dem
Zusammenstecken der Steckverbinder durch Prüfung des Widerstands zwischen den Kontaktelementen
festgestellt werden, ob die Steckverbinder richtig zusammengesteckt sind und der Airbag
zumindest in dieser Hinsicht funktionsfähig ist.
[0004] Solche Steckverbindervorrichtungen können weiterhin eine Sicherungseinrichtung aufweisen,
die nur betätigbar ist, wenn die Steckverbinder vollständig zusammengesteckt sind,
und mit der die Steckverbinder im zusammengesteckten Zustand gegen ein zufälliges
Lösen der Steckverbindung gesichert werden können. Die Sicherungseinrichtung wird
dabei durch eine Person betätigt, die die Steckverbindung herstellt. Eine weitere
Prüfung der Steckverbindung erfolgt nicht.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckverbindervorrichtung
bereitzustellen, bei der der Aufbau einer Potenzialdifferenz bzw. Spannung zwischen
zwei Kontaktelementen eines Steckverbinders der Steckverbindervorrichtung im nicht
zusammengesteckten Zustand verhinderbar ist und die es erlaubt, einfach zu überprüfen,
ob die Steckverbinder einen vollständig zusammengesteckten Zustand einnehmen.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Steckverbindervorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0007] Die erfindungsgemäße Steckverbindervorrichtung umfasst einen ersten Steckverbinderkörper,
einen mit dem ersten Steckverbinderkörper zusammensteckbaren zweiten Steckverbinderkörper,
in oder an dem wenigstens teilweise mindestens zwei Kontaktelemente und ein Kurzschlusselement
angeordnet sind, die aus einem Kurzschlusszustand, in dem das Kurzschlusselement die
beiden Kontaktelemente kurzschließt, in einen Trennzustand, in dem der Kurzschluss
der Kontaktelemente aufgehoben ist, versetzbar sind, und eine in und/oder an dem ersten
und/oder zweiten Steckverbinderkörper angeordnete Sicherungseinrichtung mit einem
beweglichen Sicherungselement, das aus einer Ausgangslage in eine Sicherungslage bewegbar
ist, wenn die Steckverbinderkörper vollständig und nicht nur teilweise zusammengesteckt
sind, und/oder mittels dessen die Steckverbinderkörper in der vollständig zusammengesteckten
Lage sicherbar sind, wobei durch Bewegung des Sicherungselements bei vollständig zusammengesteckten
Steckverbinderkörpern die Kontaktelemente und das Kurzschlusselement aus dem Kurzschlusszustand
in den Trennzustand versetzbar sind.
[0008] Der erste Steckverbinderkörper kann zu den mindestens zwei Kontaktelementen des zweiten
Steckverbinderkörpers komplementäre Kontaktelemente aufweisen und so einen ersten
Steckverbinder bilden. Der zweite Steckverbinderkörper bildet mit den darin angeordneten
Kontaktelementen und dem Kurzschlusselement einen zweiten Steckverbinder. Der erste
Steckverbinderkörper bzw. der erste Steckverbinder ist mit dem zweiten Steckverbinderkörper
in einer durch die Steckverbinderkörper und/oder die Lage der Kontaktelemente darin
gegebenen Steckrichtung zusammensteckbar, wodurch zum einen eine mechanische Verbindung
zwischen mit den Steckverbinderkörpern bzw. den Kontaktelementen darin verbundenen
Kabeln sowie auch eine elektrische Verbindung herstellbar ist. Bei den Kontaktelementen
kann es sich um beliebige Kontaktelemente handeln, die insbesondere in entsprechende
Kanäle entlang der Steckrichtung in die Steckverbinderkörper eingeschoben sein können.
[0009] Die Sicherungseinrichtung, die im Englischen auch als "CPA" (connector position assurance)
bezeichnet sein kann, dient dazu, sicherzustellen, dass die Steckverbinderkörper vollständig
zusammengesteckt sind. Die Sicherungseinrichtung ist dazu in und/oder an wenigstens
einem der Steckverbinderkörper, vorzugsweise beiden, angeordnet und weist ein bewegliches
Sicherungselement auf, das von einer Bedienperson bei der Montage zu betätigen ist.
[0010] Die Sicherungseinrichtung kann so ausgebildet sein, dass das bewegliche Sicherungselement
nur bei vollständig zusammengesteckten Steckverbinderkörpern, nicht aber bei nur teilweise
zusammengesteckten Steckverbinderkörpern, aus einer relativ wenigstens einem der Steckverbinderkörper
gegebenen Ausgangslage in eine ebenfalls relativ zu diesem gegebene Sicherungslage
bewegbar ist. Andernfalls kann die Bewegung durch Wechselwirkung mit einem der Steckverbinderkörper
behindert sein.
[0011] Die Sicherungseinrichtung kann weiterhin so ausgebildet sein, dass sich die Steckverbinderkörper
nicht durch Zug, Erschütterungen oder andere Kräfte ungewollt voneinander lösen können,
wenn sich das Sicherungselement in der Sicherungslage befindet. Vorzugsweise erfüllt
die Sicherungseinrichtung beide Aufgaben.
[0012] Um den Aufbau einer Potentialdifferenz bzw. Spannung zwischen den Kontaktelementen
in dem zweiten Steckverbinderkörper verhindern zu können, ist das Kurzschlusselement
vorgesehen. Die Anordnung aus den zwei Kontaktelementen in dem zweiten Steckverbinderkörper
und dem elektrisch leitfähigen Kurzschlusselement daran oder darin kann zwei Zustände
einnehmen. In einem ersten Zustand, dem Kurzschlusszustand, sind die beiden Kontaktelemente
durch das Kurzschlusselement kurzgeschlossen, so dass sich keine Potentialdifferenz
oder Spannung zwischen den Kontaktelementen aufbauen kann. Dieser Zustand kann eingenommen
werden, wenn das Sicherungselement in der Ausgangslage ist, und die Steckverbinderkörper
nicht, teilweise oder auch vollständig zusammengesteckt sind. Aus diesem Kurzschlusszustand
sind die Kontaktelemente in dem zweiten Steckverbinderkörper und das Kurzschlusselement
in den zweiten Zustand, den Trennzustand, versetzbar, in dem der Kurzschluss der Kontaktelemente
aufgehoben ist. Die Kontaktelemente können nun ihre normale Funktion übernehmen und
elektrisch voneinander getrennt jeweils elektrische Verbindungen zu entsprechenden
komplementären Kontaktelementen in dem ersten Steckverbinder bilden.
[0013] Erfindungsgemäß ist also ein Übergang von dem Kurzschlusszustand in den Trennzustand
nicht allein durch Zusammenstecken der Steckverbinderkörper zu bewirken, sondern es
ist dazu zusätzlich die Bewegung des Sicherungselements aus der Ausgangslage in die
Sicherungslage notwendig, die eine entsprechende Änderung des Zustands der Kontaktelemente
in dem zweiten Steckverbinderkörper und des Kurzschlusselements bewirkt. Dazu kann
das Sicherungselement vorzugsweise mit wenigstens einem der Kontaktelemente und/oder
dem Kurzschlusselement wenigstens nahe der Sicherungslage mechanisch gekoppelt sein,
wobei eine Bewegung des Sicherungselements direkt oder indirekt in eine Änderung des
Zustands umsetzbar sein kann. Zweckmäßig wird die Bewegung des Sicherungselements
jedenfalls in der Nähe der Sicherungslage möglichst unmittelbar auf wenigstens eines
der Kontaktelemente und/oder das Kurzschlusselement übertragen, um eine Änderung des
Zustands zu bewirken.
[0014] Dadurch, dass der Zustand des Kurzschlusselements nicht durch ein Zusammenstecken
der Steckverbinderkörper, sondern durch Bewegung des Sicherungselements änderbar ist,
kann durch Überprüfen des Widerstands zwischen den Kontaktelementen gleichzeitig geprüft
werden, ob das Sicherungselement betätigt wurde und ein vollständiges Zusammenstecken
der Steckverbinder mit einer Betätigung der Sicherungseinrichtung und/oder ein Sicherung
der Steckverbinderkörper in dem vollständig zusammengesteckten Zustand erfolgt ist.
Diese Prüfung kann jederzeit, also auch erst nach weiteren Montageschritten erfolgen,
so dass mögliche Fehler bei der Montage zuverlässig erkannt werden können.
[0015] Die erfindungsgemäße Steckverbindervorrichtung zeichnet sich dabei durch einen sehr
einfachen Aufbau aus.
[0016] Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Ansprüchen,
der Beschreibung und den Zeichnungen beschrieben.
[0017] Ein Aufheben des Kurzschlusszustands ist grundsätzlich vor dem Erreichen der Sicherungslage
möglich. Um besonders zuverlässig das Erreichen der Sicherungslage und damit eine
Betätigung der Sicherungseinrichtung prüfen zu können, ist es bevorzugt, dass der
Trennzustand nur dauerhaft erreichbar ist, wenn sich das Sicherungselement in der
Sicherungslage befindet. Unter dauerhaft wird hierbei verstanden, dass der Trennzustand
für wenigstens eine Minute, vorzugsweise aber Stunden oder Tage erreichbar ist. Hierzu
muss die Steckverbindervorrichtung entsprechend ausgebildet sein.
[0018] Nach einer ersten Alternative ist es dazu besonders bevorzugt, dass die Kontaktelemente
und das Kurzschlusselement bei zusammengesteckten Steckverbinderkörpern nur dann in
dem Trennzustand sind, wenn das Sicherungselement in der Sicherungslage ist. Befindet
es sich noch nicht in der Sicherungslage, ist damit noch der Kurzschlusszustand vorhanden.
Eine solche Steckverbindervorrichtung kann einen besonders einfachen Aufbau aufweisen.
[0019] Nach einer zweiten Alternative ist es besonders bevorzugt, dass ein federndes Element
vorgesehen ist, das bei einer Bewegung des Sicherungselements in die Sicherungslage
spannbar ist, und mittels dessen das Sicherungselement aus einer Lage zwischen der
Sicherungslage und der Ausgangslage, in der der Kurzschlusszustand aufgehoben ist,
wenigstens soweit in Richtung der Ausgangslage bewegbar ist, dass der Kurzschlusszustand
erreicht wird. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass zwar der Trennzustand vor
Erreichen der eigentlichen Sicherungslage herbeiführbar sein kann, dass jedoch, wenn
das Sicherungselement nicht betätigt wird, dieses in Richtung der Ausgangslage verschoben
und so der Trennzustand wieder aufgehoben wird. Eine mögliche Relativbewegung zwischen
wenigstens einem der Kontaktelemente und wenigstens einem Teils des Kurzschlusselements
kann dann kontinuierlich und damit unter geringerem Kraftaufwand erfolgen. Dazu kann
das federnde Element an einem der Steckverbinderkörper oder auch an dem Sicherungselement
so ausgebildet sein, dass das Sicherungselement in Richtung der Ausgangslage bewegt
wird und durch entsprechende Ausbildung der zwei Kontaktelemente in dem zweiten Steckverbinderkörper
und/oder des Kurzschlusselements und/oder des mit den Kontaktelementen und/oder dem
Kurzschlusselement wenigstens teilweise gekoppelten Sicherungselements der Trennzustand
so aufgehoben wird.
[0020] Insbesondere in diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Sicherungselement und wenigstens
einer der Steckverbinderkörper komplementäre Rastelemente aufweisen, mittels derer
das Sicherungselement in der Sicherungslage verrastbar ist. Es genügt dabei, dass
die Verrastung eine Bewegung nur in Richtung der Ausgangslage verhindert. Hierdurch
kann eine Sicherung des Sicherungselements in der Sicherungslage erfolgen, wobei insbesondere
im Fall der im vorhergehenden Absatz geschilderten Ausführungsform eine selbsttätige
Bewegung des Sicherungselements in Richtung der Ausgangslage und ein damit verbundener
Wechsel in den Kurzschlusszustand verhindert werden kann.
[0021] Weiterhin ist es bevorzugt, dass das Kurzschlusselement wenigstens einen federnden
Kontaktabschnitt aufweist, der in dem Kurzschlusszustand auf einem der Kontaktelemente
aufliegt und der durch Bewegung des Sicherungselements in die Sicherungslage von dem
Kontaktelement wegbewegbar ist. Besonders bevorzugt weist das Kurzschlusselement zwei
federnde Kontaktabschnitte auf, von denen jeweils einer auf jeweils einem der Kontaktelemente
aufliegt. Hierdurch wird zum einen eine sehr gute Kontaktierung zwischen dem Kurzschlusselement
und dem Kontaktelement im Kurzschlusszustand erreicht, wobei Vibrationen oder auch
Temperaturänderungen die Kontaktierung wenig oder nicht beeinträchtigen. Zum anderen
ist der Kontakt zwischen dem Kurzschlusselement und dem Kontaktelement sehr einfach
durch Bewegung des federnden Kontaktabschnitts aufhebbar. Darüber hinaus kann bei
Ausbildung der Steckverbindervorrichtung nach der in dem vorletzten Absatz genannten
Ausführungsform das Kontaktelement eine rücktreibende Kraft auf das Sicherungselement
direkt oder indirekt ausüben, wenn dieses noch nicht die Sicherungslage erreicht hat.
Als Kontaktelemente können übliche Kontaktelemente verwendet werden, was die Herstellung
der Steckverbindervorrichtung vereinfacht.
[0022] Alternativ ist es besonders bevorzugt, dass eines der Kontaktelemente einen federnden
Kontaktabschnitt aufweist, der in dem Kurzschlusszustand auf dem Kurzschlusselement
aufliegt und der durch Bewegung des Sicherungselements in die Sicherungslage von dem
Kurzschlusselement wegbewegbar ist. Auch bei dieser Ausführungsform werden in Bezug
auf die Kontaktsicherheit und die mögliche Bewegung des Sicherungselements in Richtung
der Ausgangslage die gleichen Vorteile wie bei der vorhergehenden Ausführungsform
erreicht. Bei dieser Ausführungsform kann das Kurzschlusselement jedoch durch ein
einfaches Metallteil, beispielsweise einen kurzen Metallstift oder eine Metallplatte,
gegeben sein, während eine entsprechend federnde Zunge an wenigstens einem der Kontaktelemente
ausgebildet sein kann. Da die Kontaktelemente häufig ohnehin aus einem federnden Metall
gebildet sind, um durch Ausbildung federnder Zungen eine Erstverriegelung der Kontaktelemente
in dem Steckverbinderkörper zu ermöglichen, kann so die Anzahl der aus einem federnden
Metall herzustellenden Teilen gering gehalten werden.
[0023] Zur besonders einfachen Herbeiführung des Trennzustandes ist es bevorzugt, dass das
Sicherungselement eine Zunge aufweist, die durch Bewegung des Sicherungselements in
die Sicherungslage zwischen den federnden Kontaktabschnitt und das Kontaktelement
bzw. das Kurzschlusselement bewegbar ist. Dabei ist besonders bevorzugt die Zunge
keilförmig ausgebildet, so dass der federnde Kontaktabschnitt und das Kontaktelement
bzw. das Kurzschlusselement mit fortschreitender Bewegung des Sicherungselements weiter
auseinander gedrückt werden können. Die Zunge ist dabei aus einem elektrisch isolierenden
Material gefertigt oder mit einem solchen beschichtet.
[0024] Um einen aufwändigen Aufbau des zweiten Steckverbinderkörpers zu vermeiden, ist es
bevorzugt, dass das Sicherungselement an dem ersten Steckverbinderkörper gehalten
ist. Besonders bevorzugt weist dazu der erste Steckverbinderkörper eine entsprechende
Führung auf, mittels derer das Sicherungselement zwischen der Ausgangslage und der
Sicherungslage führbar ist.
[0025] Weiterhin ist es bevorzugt, dass das Sicherungselement im Wesentlichen entlang einer
Steckrichtung, in der die Steckverbinderkörper zusammensteckbar sind, verschiebbar
ist. Insbesondere kann dazu der Steckverbinderkörper, an dem das Sicherungselement
gehalten ist, eine entsprechende linear Führung aufweisen. Vorzugsweise sind dabei
die Führung und das Sicherungselement so gestaltet, dass das Sicherungselement verliersicher
an dem Steckverbinder gehalten ist. Durch die Führung im Wesentlichen in Steckrichtung
kann eine solche Steckverbindervorrichtung sehr einfach auch auf kleinem Raum eingesetzt
werden, da sowohl das Zusammenstecken als auch die Sicherung entlang der gleichen
Raumrichtung erfolgen können.
[0026] Es ist bevorzugt, dass die Steckverbinderkörper zwei zueinander komplementäre Schnapp-
oder Rastelemente aufweisen, mittels derer die Steckverbinderkörper in dem vollständig
zusammengesteckten Zustand miteinander verbindbar sind. Besonders bevorzugt sind dabei
die Herstellung und/oder das Bestehen der entsprechenden Schnapp- oder Rastverbindung
durch die Sicherungseinrichtung sicherbar. Das bedeutet, dass das Sicherungselement
nur bei hergestellter Schnapp- oder Rastverbindung in die Sicherungslage bewegbar
ist und/oder dass ein Lösen der Schnappoder Rastverbindung durch das in der Sicherungslage
befindliche Sicherungselement verhinderbar ist. Die Schnapp- oder Rastverbindung kann
Zugkräfte, insbesondere entlang der Steckrichtung aufnehmen und so bereits ein Lösen
der Steckverbindung bei nicht zu großen Kräften verhindern.
[0027] Besonders bevorzugt werden Rastelemente verwendet, so dass ein selbstständiges Lösen
der Steckverbindung nur unter Zerstörung der Rastelemente möglich ist, wobei jedoch
beim Zusammenstecken nur der Rastwiderstand überwunden werden muss.
[0028] Weiter ist es besonders bevorzugt, dass eines der komplementären Schnapp- oder Rastelemente
zur Herstellung der Schnapp- oder Rastverbindung, vorzugsweise federnd, auslenkbar
ist. Die Auslenkung aus einer Ruhelage kann dabei insbesondere durch eine Verformung
des Schnapp- oder Rastelements erhalten werden. Die Richtung der Auslenkung verläuft
dabei vorzugsweise quer, aber nicht unbedingt orthogonal zu der Bewegungsrichtung
des Sicherungselements, wodurch eine einfachere Ausbildung der Schnapp- oder Rastelemente
ermöglicht wird. Auslenkbare Schnapp- oder Rastelemente ermöglichen es, mit nur kleinem
Kraftaufwand eine Schnapp- oder Rastverbindung herzustellen, die jedoch insbesondere
bei Rastverbindungen relativ großen Zugkräften standhalten kann. Insbesondere kann
eines der Schnapp- oder Rastelemente durch einen federnden Rastarm mit einem an seinem
freien Ende ausgebildeten Rasthaken oder eine federnde Rastzunge mit einer Ausnehmung
oder Öffnung, in die ein Rastvorsprung oder -block einrastbar ist, gegeben sein.
[0029] Um eine Auslenkung mit einfachen Mitteln durch eine Relativbewegung der Steckverbinderkörper
aufeinander zu zu ermöglichen, ist es bevorzugt, dass eines der Schnapp- oder Rastelemente
eine Führungsschräge aufweist, mittels derer die Schnapp- oder Rastelemente relativ
zueinander führbar sind, so dass durch Zusammenstecken der Steckverbinderkörper das
auslenkbare Schnapp- oder Rastelement mittels der Führungsschräge auslenkbar ist.
[0030] Um eine Sicherung der Schnapp- oder Rastverbindung im oben genannten Sinne zu ermöglichen
ist es bevorzugt, dass bei einer Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements
zur Herstellung der Schnapp- oder Rastverbindung das auslenkbare Schnapp- oder Rastelement
in einer Bewegungsbahn des Sicherungselements zwischen der Ausgangslage und der Sicherungslage
angeordnet ist, und/oder dass das Sicherungselement in der Sicherungslage eine Auslenkung
des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements begrenzt. Die Begrenzung ist dabei derart,
dass ein Lösen der Schnapp- oder Rastverbindung verhindert wird. Hierzu ist die Sicherungseinrichtung
zusammen mit dem auslenkbaren Schnapp- oder Rastelement entsprechend auszubilden.
Die Sicherungseinrichtung dient dann nur dazu, das Zustandekommen bzw. Bestehen der
Rastverbindung zu sichern. Die Sicherungseinrichtung braucht jedoch nicht unbedingt
große Kräfte, zum Beispiel Zugkräfte, aufnehmen zu können. Insbesondere, wenn beide
Funktionen erfüllt sind, ergibt sich zugleich eine gute mechanischen Verbindung der
Steckverbinderkörper im vollständig zusammengesteckten Zustand und eine zuverlässige
Überprüfung und Sicherung der Lage der Steckverbinderkörper.
[0031] Beim Transport des Steckverbinderkörpers, an dem das Sicherungselement gehalten ist,
und auch bei der Montage kann der Fall eintreten, dass sich das Sicherungselement
bei dem Zusammenstecken der Steckverbinderkörper oder unmittelbar danach nicht in
der Ausgangslage befindet, wodurch die Montage der Steckverbindervorrichtung erschwert
werden kann. Es ist daher bevorzugt, dass das Sicherungselement durch Zusammenstecken
der Steckverbinderkörper in die Ausgangslage bewegbar ist. Dadurch wird in dem grundsätzlich
ersten Arbeitsschritt des Zusammensteckens das Sicherungselement automatisch in eine
Lage gebracht, die eine Durchführung des zweiten Arbeitsschritts, nämlich die Betätigung
der Sicherungseinrichtung bei zusammengesteckten Steckverbinderkörpern, ermöglicht.
Dies erlaubt eine besonders effiziente Montage.
[0032] Grundsätzlich kann das Sicherungselement dabei in beliebiger Weise bewegt werden.
Es ist jedoch besonders bevorzugt, dass das Sicherungselement durch die Auslenkung
des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements in Richtung der Ausgangslage bewegbar
ist. Hierzu kann insbesondere eine Zwangsführung vorgesehen sein, mittels derer die
Auslenkungsbewegung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements in eine entsprechende
Bewegung des Sicherungselements umsetzbar ist. Auf diese Weise braucht bis auf die
Zwangsführung keine weitere Einrichtung vorgesehen zu sein, die die Bewegung bewirkt.
[0033] Es ist weiterhin besonders bevorzugt, dass das Sicherungselement an dem auslenkbaren
Schnapp- oder Rastelement, das an einem der Steckverbinderkörper gehalten ist, geführt
ist, und dass an dem anderen Steckverbinderkörper ein Vorsprung vorgesehen ist, der
eine Bewegung des Sicherungselements relativ zu dem Steckverbinderkörper, an dem es
geführt ist, beim Zusammenstecken der Steckverbinderkörper und bei Auslenkung des
auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements begrenzt. Durch die Auslenkung wird das Sicherungselement
in den Bereich des Vorsprung geführt, der nur bei der Auslenkung einen Anschlag bildet,
der das Sicherungselement relativ zu dem anderen Steckverbinderkörper stationär hält,
während sich der Steckverbinderkörper, an dem das Sicherungselement geführt ist, relativ
zu dem anderen Steckverbinderkörper und dem Sicherungselement bewegt. Auf diese Weise
kann konstruktiv besonders einfach eine Bewegung des Sicherungselements in die Ausgangslage
erreicht werden.
[0034] Es ist dann besonders bevorzugt, dass ein weiterer Anschlag in Richtung der Auslenkung
vorgesehen ist, unter den das Sicherungselement bei Bewegung in die Sicherungslage
bewegbar ist und mittels dessen eine Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements
und des daran geführten Sicherungselements in der Sicherungslage begrenzbar ist. Insbesondere
kann so ein Lösen der Schnapp- oder Rastverbindung durch ein versehentliches oder
durch Vibration hervorgerufenes Auslenken des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements
verhindert werden. Auch der weitere Anschlag ist vorzugsweise an dem Steckverbinderkörper
gehalten, an dem das Sicherungselement nicht gehalten ist.
[0035] Besonders bevorzugt können der Anschlag und der weitere Anschlag durch einen Bügel
realisiert sein. Dieser kann gleichzeitig einen mechanischen Schutz des Sicherungselements
bilden.
[0036] Die erfindungsgemäße Steckverbindervorrichtung eignet sich insbesondere zur Verbindung
von Leitungen zwischen einem Gasgenerator und einem Auslösegerät eines Airbags in
einem Kraftfahrzeug.
[0037] Die Erfindung wird nun weiter beispielhaft anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Explosionsdarstellung einer Steckverbindervorrichtung
nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematische, perspektivische Explosionsdarstellung der Steckverbindervorrichtung
in Fig. 1 aus einer anderen Perspektive,
- Fig. 3
- eine perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht der Steckverbindervorrichtung
in Fig. 1 in einem teilweise zusammengesteckten Zustand, in dem sich ein Sicherungselement
außerhalb einer Ausgangslage befindet,
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht der Steckverbindervorrichtung in Fig. 3 entlang der
dort durch Schraffuren gekennzeichneten Schnittflächen von einer Seite,
- Fig. 5
- eine schematische, perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht der Steckverbindervorrichtung
in Fig. 3 während eines späteren Stadiums des Zusammensteckens von Steckverbinderkörpern
der Steckvorrichtung,
- Fig. 6
- eine schematische Schnittansicht der Steckverbindervorrichtung in Fig. 5 entlang der
dort durch Schraffuren gekennzeichneten Schnittflächen von der gleichen Seite wie
in Fig. 4,
- Fig. 7
- eine schematische, perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht der Steckverbindervorrichtung
in Fig. 5 im zusammengesteckten, aber ungesicherten Zustand,
- Fig. 8
- eine schematische Schnittansicht der Steckverbindervorrichtung in Fig. 7 entlang der
dort durch Schraffuren gekennzeichneten Schnittflächen von der gleichen Seite wie
in Fig. 4,
- Fig. 9
- eine schematische, perspektivische, teilweise geschnittene Ansicht der Steckverbindervorrichtung
in Fig. 7, in der ein Sicherungselement in einer Sicherungslage angeordnet ist, und
- Fig. 10
- eine schematische Schnittansicht der Steckverbindervorrichtung in Fig. 9 entlang der
dort durch Schraffuren gekennzeichneten Schnittflächen von der gleichen Seite wie
in Fig. 4.
[0038] In den Fig. 1 und 2 weist eine Steckverbindervorrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung einen ersten Steckverbinder 10 und einen zweiten Steckverbinder 12 auf.
Der erste Steckverbinder 10 umfasst einen Steckverbinderkörper 14, zwei Buchsenkontaktelementen
18, mit denen zwei mit einem in den Figuren nicht gezeigten Auslösegerät für einen
Airbag verbindbare Kabel 16 verbunden sind, und einen ersten Zweitverriegelungskörper
20 zur Sicherung der Buchsenkontaktelemente 18 in dem ersten Steckverbinderkörper
14. Weiterhin ist ein Sicherungselement 22 an dem ersten Steckverbinderkörper 14 gehalten.
Der zweite Steckverbinder 12 weist einen zweiten Steckverbinderkörper 24, zwei darin
angeordnete Kontaktelemente 26, mit denen zwei an mit einem Gasgenerator eines Airbags
verbindbare Kabel 28 verbunden sind, einen zweiten Zweitverriegelungskörper 30 zur
Zweitverriegelung der Kontaktelemente 26 in dem zweiten Steckverbinderkörper 24 und
ein in den zweiten Steckverbinderkörper 24 einsteckbares Kurzschlusselement 32.
[0039] Wie auch in den Fig. 3 und 4 gezeigt weist der als Kunststoffspritzgussteil ausgeführte
erste Steckverbinderkörper 14 in einem länglichen ersten Gehäuseteil 34 eine Kontaktelementaufnahme
36 mit zwei ersten Kanälen 38, eine durch einen Abschnitt des ersten Gehäuseteils
34 gebildete, die Kontaktelementaufnahme 36 teilweise umschließende Steckverbinderaufnahme
40 sowie ein an dem ersten Gehäuseteil 34 ausgebildetes, sich in Längsrichtung des
Gehäuseteils 34 erstreckendes Rastelement 42 in Form einer Rastzunge auf.
[0040] Die Steckverbinderaufnahme 40 dient zur Aufnahme eines entsprechenden Bereichs des
zweiten Steckverbinders 12, der beim Zusammenstecken an der Steckverbinderaufnahme
40 in einer Steckrichtung geführt wird.
[0041] Die Steckverbinderaufnahme 40 ist an einer in Steckrichtung des ersten Steckverbinderkörpers
14 liegenden Seite des ersten Steckverbinderkörpers 14 umlaufend ausgebildet und geht
dann in einen sich zu dem Rastelement 42 öffnenden U-förmigen Abschnitt über, der
in einem vorgegebenen Abstand von der Steckverbinderaufnahme 40 angeordnet ist.
[0042] In der Kontaktelementaufnahme 36 sind zwei sich in Steckrichtung erstreckende, durchgehende
erste Kanäle 38 ausgebildet, in die die Buchsenkontaktelemente 18 mit den daran gehaltenen
Kabeln 16 eingeschoben sind. Quer zu diesen ersten Kanälen 38 verläuft eine Kammer
44 zur Aufnahme des ersten Zweitverriegelungskörpers 20. Die Buchsenkontaktelemente
18 sind in den Kanälen 38 mittels federnder Erstverriegelungszungen 46 hinter entsprechenden
Vorsprüngen gehalten. Der zweite Verriegelungskörper 20 weist einen gabelförmigen
Abschnitt 48 und einen in einem rechten Winkel dazu ausgebildeten Halteabschnitt 50
auf und ist so ausgebildet, dass bei Einschieben des Zweitverriegelungskörpers 20
in die Kammer 44 der gabelförmige Abschnitt 48 hinter die Buchsenkontaktelemente 18
greift, während der Halteabschnitt 50 hinter entsprechenden Leisten 52 an der Außenseite
des ersten Steckverbinderkörpers 14 einrastbar ist.
[0043] Das sich entlang der Steckrichtung erstreckende Rastelement 42 ist auf der in den
Figuren oberen Seite des ersten Steckverbinderkörpers 14 angeordnet und federnd in
einer Richtung quer zur Steckrichtung auslenkbar. Das freie Ende des als Rastzunge
ausgebildeten Rastelements 42 ist dabei teilweise innerhalb des umlaufenden Abschnitts
der Steckverbinderaufnahme 40 angeordnet. Es weist eine sich in Steckrichtung erstreckende
Rastöffnung 53 auf. Das freie Ende des Rastelements 42 ist an der Stirnseite in der
Form eines stumpfen Keils ausgebildet, so dass sich die Dicke des Rastelements 42
in der Richtung verjüngt, in der diese auch auslenkbar ist. Die untere angeschrägte
Fläche bildet dabei eine erste Führungsschräge 54.
[0044] Nahe dessen festem Ende weist das Rastelement 42 weiterhin zwei seitliche erste Rastvorsprünge
56 auf.
[0045] Am Ende des Rastelements 42 ist weiterhin ein Führungs- und Halteblock 58 vorgesehen,
der breiter ist als das Rastelement 42 und dessen Unterseite mit der Unterseite des
Rastelements 42 fluchtet. Mittels des Führungs- und Halteblocks 58 ist das Rastelement
42 aus seiner Ruhelage auslenkbar.
[0046] Das aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff als Spritzgussteil hergestellte
Sicherungselement 22 umfasst einen länglichen Sperrabschnitt 60, der ein im Wesentlichen
U-förmiges Profil aufweist, einen sich daran anschließenden Führungsabschnitt 62 sowie
eine an dem Führungsabschnitt 62 gehaltene Betätigungszunge 64, die sich im Wesentlichen
parallel zu dem Sperrabschnitt 60 erstreckt. Der Führungsabschnitt 62 trägt an einem
Bereich 66 mit U-förmigem Profil an den freien Schenkeln des U gehaltene Führungsplatten
72, die sich in entgegengesetzter Richtung zu dem Sperrabschnitt 60 über den Bereich
66 hinaus fortsetzen. In dem Bereich 66 sind auch erste Rastausnehmungen 68 zur Ausbildung
einer Rastverbindung mit den ersten Rastvorsprüngen 56 seitlich ausgebildet. Weiterhin
bildet die entgegen der Steckrichtung des ersten Steckverbinderkörpers 14 gelegene
Stirnfläche des Bereichs 66 eine Rastschulter 69, hinter der die ersten Rastvorsprünge
56 einrastbar sind. Quer zu der Längsrichtung des Sperrabschnitts 60 und damit der
Steckrichtung ist auf dem Führungsabschnitt 62 eine Betätigungsleiste 70 angeordnet.
[0047] Die Betätigungszunge 64 ist an ihrem freien Ende keilförmig ausgebildet und weist
an ihrer dem Sperrabschnitt 60 zugewandten, in den Figuren oberen Seite eine schräg
zur der Steckrichtung orientierte Betätigungsfläche 74 auf, der eine parallel zu dem
Sperrabschnitt 60 verlaufende Gleitfläche gegenüberliegt.
[0048] Das Sicherungselement 22 ist mit dem Führungsabschnitt 62 an dem Rastelement 42 des
ersten Steckverbinderkörpers 14 linear beweglich geführt, wobei der Bereich 66 um
das Rastelement 42 und die Führungsplatten 72 unter das Rastelement 42 und den Führungs-
und Halteblock 58 greifen. Der Führungs- und Halteblock 58 begrenzt weiterhin eine
Bewegung des Sicherungselements 22 entgegen der Steckrichtung. Die Betätigungszunge
64 gleitet mit der Gleitfläche auf der Kontaktelementaufnahme 40 des Steckverbinderkörpers
14, die die Buchsenkontaktelemente 18 aufnimmt. Das Sicherungselement 22 ist damit
verliersicher an dem ersten Steckverbinderkörper 14 linear beweglich in Steckrichtung
geführt.
[0049] Der ebenfalls als Kunststoffspritzteil ausgebildete zweite Steckverbinderkörper 24
umfasst einen länglichen zweiten Gehäuseteil 76 mit einem in die Steckverbinderaufnahme
40 des ersten Steckverbinderkörpers 14 in Steckrichtung einsteckbaren Kopplungsabschnitt
78, eine in dem Gehäuseteil 76 angeordnete zweite Kontaktelementaufnahme 80 zur Aufnahme
der Kontaktelemente 26, einen auf dem Kopplungsabschnitt 78 angeordneten Bügel 82
sowie einen ebenfalls auf dem Kopplungsabschnitt 78 angeordneten Rastblock 84.
[0050] In der zweiten Kontaktelementaufnahme 80 sind zwei in Längsrichtung und damit in
Steckrichtung verlaufende, durch den zweiten Steckverbinderkörper hindurchgehende
Kanäle 86 ausgebildet, in die die Kontaktelemente 26 mit den daran gehaltenen Kabeln
28 eingeschoben sind. Die Kanäle 86 fluchten dabei mit den entsprechenden Kanälen
38 in dem ersten Steckverbinderkörper 14.
[0051] Die Kanäle 86 erstrecken sich dabei bis in den von dem Kopplungsabschnitt 78 umschlossenen
Bereich, so dass Kontaktzungen der zu den Buchsenkontaktelementen 18 komplementären
Kontaktelemente 26 in den von dem Kopplungsabschnitt 78 umschlossenen Bereich hineinragen
und beim Zusammenstecken der Steckverbinderkörper 14 und 24 ineinander einführbar
sind.
[0052] Die Kontaktelemente 26 weisen eine in den Figuren nicht gezeigte, übliche Erstverriegelung
auf, die durch entsprechende federnde Erstverriegelungszungen ähnlich den Erstverriegelungszungen
46 der Buchsenkontaktelemente 18 und Vorsprünge in den Kanälen 86 gegeben sein können.
In einer Fläche des zweiten Steckverbinderkörpers 24 ist, sich an den Kopplungsabschnitt
78 anschließend, ein H-förmiger Durchbruch 88 ausgebildet, durch den der zweite Zweitverriegelungskörper
30 in den zweiten Steckverbinderkörper 24 einführbar und dort mittels zweiter Rastvorsprünge
90 verrastbar ist. Der zweite Zweitverriegelungskörper 30 weist dazu einen H-förmigen,
dem Durchbruch 88 entsprechenden Grundkörper auf, der durch eine Abdeckplatte abgedeckt
ist, die nach Einsetzen den Durchbruch 88 abschließt. Nach Einschieben in den Durchbruch
88 greift der zweite Zweitverriegelungskörper 88 hinter die Kontaktelemente 26 und
sichert diese gegen Zug- oder Druckkräfte entgegen der Steckrichtung.
[0053] Der Bügel 82 ist an dem mit der zweiten Kontaktelementaufnahme 80 verbundenen Ende
des Kopplungsabschnitts 78 gehalten und so dimensioniert, dass er zum einen in die
Steckverbinderaufnahme 40 einführbar ist und dass zum anderen das Sicherungselement
22 im zusammengesteckten Zustand unter den Bügel 82 schiebbar ist.
[0054] Der Rastblock 84 ist auf der gleichen Fläche wie der Bügel 82 so angeordnet, dass
er in die Rastöffnung 53 des Rastelements 42 einrastbar ist, wenn die Steckverbinderkörper
14 und 24 vollständig zusammengesteckt sind. Der Rastblock 84 ist dazu keilförmig
ausgebildet und weist eine in Steckrichtung des zweiten Steckverbinderkörpers 24 auf
den Kopplungsabschnitt zu geneigte zweite Führungsschräge 92 auf, deren Neigung der
ersten Führungsschräge 54 entspricht, so dass diese aufeinander gleiten können. Entgegen
der Steckrichtung des zweiten Steckverbinderkörpers 24 endet der Rastblock 84 in einer
im Wesentlichen orthogonal zu der Steckrichtung und der Fläche, auf der er angeordnet
ist, ausgerichteten Rastfläche.
[0055] In dem Kopplungsabschnitt 78 sind weiter auf einer den Kontaktelementen 26 gegenüberliegenden
Seite zwei Führungen 94 ausgebildet, in die das Kurzschlusselement 32 einschiebbar
ist.
[0056] Das Kurzschlusselement 32, das aus einem federnden Metall hergestellt ist, weist
dazu eine Grundplatte 96 mit einer Arretierungszunge 98 und zwei gegenüber der Grundplatte
schräg auf die Grundplatte zurück gebogene, an den Enden umgebogene, federnde Kontaktabschnitte
100 auf. Die Kontaktabschnitte 100 sind etwa in der Mitte abgeknickt, so dass sie
an den freien Enden erste Abschnitte aufweisen, die mit der Grundplatte 96 einen größeren
Winkel einschließen als die dazu benachbarten zweiten Abschnitte.
[0057] Das Kurzschlusselement 32 ist in der Grundplatte 96 in die Führungen 94 einschiebbar,
wobei die Arretierzunge 98 gegen eine entsprechende Fläche der Aufnahme 78 gedrückt
wird und so das Kurzschlusselement 32 an dem zweiten Steckverbinderkörper 24 gehalten
wird.
[0058] Die federnden Kontaktabschnitte 100 sind so ausgebildet, dass sie in diesem Zustand
mit den umgebogenen Enden auf den Kontaktelementen 26 mit einer vorgegebenen Vorspannung
aufliegen und diese so kurzschließen.
[0059] Die Funktion der Steckverbindervorrichtung wird nun anhand der Fig. 3 bis 10 näher
erläutert.
[0060] In den Fig. 3 und 4 sind die Steckverbinderkörper 14 und 24 in einem teilweise zusammengesteckten
Zustand gezeigt, in dem die Kontaktelemente 26 noch nicht in die Buchsenkontaktelemente
18 eingeführt sind. Weiterhin befindet sich das Sicherungselement 22 in einer Lage
zwischen einer relativ zu dem ersten Steckverbinderkörper 14, an dem das Sicherungselement
22 gehalten ist, definierten, in Fig. 7 und 8 gezeigten Ausgangslage und einer relativ
zu dem ersten Steckverbinderkörper 14, an dem das Sicherungselement 32 gehalten ist,
definierten, in Fig. 9 und 10 gezeigten Sicherungslage.
[0061] In diesem Zustand liegen die federnden Kontaktabschnitte 100 des Kurzschlusselements
22 auf den Kontaktelementen 26 auf und schließen diese kurz.
[0062] Weiterhin liegen die wenig geneigten zweiten Abschnitte der Kontaktabschnitte 100
auf der Betätigungsfläche 74 des Sicherungselements 22 auf.
[0063] Das Rastelement 42 liegt mit der dem Rastblock 82 zugewandten Führungsschräge 54
auf dessen Führungsschräge 92 auf, ohne aus einer Ruhelage ausgelenkt sein.
[0064] Bei einem weiteren Zusammenschieben der Steckverbinderkörper 14 und 24, bei dem sich
eine in den Fig. 5 und 6 gezeigte Anordnung ergibt, werden zum einen die Kontaktzungen
der Kontaktelemente 26 in die Buchsenkontaktelemente 18 eingeschoben, so dass ein
elektrischer Kontakt zwischen den Kabeln 16 und den Kabeln 28 erzeugt wird.
[0065] Weiterhin wird das Rastelement 42 mit der ersten Führungsschräge 54 auf der zweiten
Führungsschräge 92 des Rastblocks 84 durch die Bewegung in Steckrichtung zwangsgeführt
und in einer Richtung quer zur Steckrichtung, d.h. auf den Bügel 82 zu und in den
Figuren nach oben, ausgelenkt, wobei das an dem Rastelement 42 geführte Sicherungselement
22 und insbesondere dessen Sperrabschnitt 60 auf dem Rastelement 42 aufliegend ebenfalls
nach oben geschwenkt werden. Die Stirnseite des Sperrabschnitts 60 wird dadurch in
den Bereich unmittelbar vor dem Mittelabschnitt des Bügels 60 geschwenkt, so dass
der Bügel 60 als Anschlag in Steckrichtung des ersten Steckverbinderkörpers 14 dient,
der eine Bewegung des Sicherungselements in dieser Steckrichtung begrenzt. Bei einer
weiteren Bewegung der Steckverbinderkörper 14 und 24 aufeinander zu wird daher das
Sicherungselement 22 relativ zu dem zweiten Steckverbinderkörper 24 stationär gehalten,
während sich das Sicherungselement 22 relativ zu dem ersten Steckverbinderkörper 14
entgegen dessen Steckrichtung in Richtung auf den Führungs- und Halteblock 58 zu bewegt.
In und bis zu diesem Stadium kann das Sicherungselement 22 nicht in die Sicherungslage
geschoben werden, da es durch den Bügel 60 gestoppt würde. Dadurch bleiben die Kontaktabschnitte
100 des ebenfalls fest zu dem zweiten Steckverbinderkörper 24 positionierten Kurzschlusselements
32 mit den Kontaktelementen 26 in Kontakt, obwohl die Kontaktelemente 26 bereits in
die Buchsenkontaktelemente 18 eingeführt sind.
[0066] Bei einem weiteren Zusammenstecken wird die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Lage erreicht,
in der das Rastelements 42 durch die durch die Auslenkung bewirkte Vorspannung des
Rastelements 42 zurück gefedert und der Rastblock 84 in die Rastöffnung 53 eingerastet
ist. Somit sind die Steckverbinderkörper 14 und 24 vollständig zusammengesteckt und
mechanisch miteinander verbunden und können durch die Rastverbindung Zugkräfte übertragen.
[0067] Die ersten Rastelemente 68 sind in die Rastausnehmungen 68 eingerastet und halten
das Sicherungselement 22 in der relativ zu dem ersten Steckverbinderkörper 14 definierten
Ausgangslage.
[0068] Die Kontaktzungen der Kontaktelemente 26 sind nun vollständig in die Buchsenkontaktelemente
18 eingeführt.
[0069] Trotz des Erreichens der vollständig zusammengesteckten Lage sind weiterhin die Kontaktabschnitte
100 des Kurzschlusselements 32 mit den Kontaktelementen 26 in Kontakt und schließen
diese kurz, so dass weiterhin ein Kurzschlusszustand besteht.
[0070] Erst durch die Bewegung des Sicherungselements 22 aus der Ausgangslage unter Ausrasten
der ersten Rastvorsprünge 56 aus den ersten Rastausnehmungen 68 in die in Fig. 9 und
Fig. 10 gezeigte Sicherungslage wird eine Aufhebung des Kurzschlusses erreicht.
[0071] Dabei werden zunächst durch die Betätigungsfläche 74 der Betätigungszunge 64 des
Sicherungselements 22 die Kontaktabschnitte 100, insbesondere dessen erste Abschnitte,
gegen die Federkraft nach oben gebogen. Wird in diesem Zustand keine Kraft auf das
Sicherungselement 22 ausgeübt, bewegt die rücktreibende Kraft der federnden Kontaktabschnitte
100 das Sicherungselement 22 entgegen der Steckrichtung in Richtung der Ausgangslage,
bis ein Kurzschlusszustand erreicht ist. Das Sicherungselement 22 wird daher von einer
Montageperson bis in die Sicherungslage geschoben, in der die seitlichen ersten Rastvorsprünge
56 hinter die Rastschulter 69 in dem Sicherungselement 14 einrasten und dieses so
als komplementäre Rastelemente in der Sicherungslage halten.
[0072] In dieser Sicherungslage sind, wie in den Fig. 9 und 10 zu sehen, die Kontaktabschnitte
100 in Richtung der Grundplatte 96 abgebogen und nicht mehr mit den Kontaktelementen
26 in Kontakt, so dass ein Trennzustand erreicht ist.
[0073] Eine Bewegung des Sperrabschnitts 60, der eine Auslenkung und damit eine Ausrastbewegung
des Rastelements 42 in Richtung auf den Bügel 60 zu erlauben würde, ist durch den
Bügel 82 ausgeschlossen, der so als weiterer Anschlag zur Begrenzung einer Auslenkung
des Rastelements 42 darstellt. Das Sicherungselement 22 und der Bügel 82 bilden somit
eine Sicherungseinrichtung. Damit ist eine Sicherung des Sicherungselements 22 in
der Sicherungslage und damit auch eine Sicherung der Steckverbindervorrichtung im
zusammengesteckten Zustand erreicht.
[0074] Es wird also der Trennzustand nur dadurch erhalten, dass das Sicherungselement 22
aus der Ausgangslage in die Sicherungslage bewegt wird, wobei die Steckverbinderkörper
14 und 24 vollständig zusammengesteckt sein müssen, und dass das Sicherungselements
22 sich dabei mit der Betätigungszunge 64 zwischen das Kurzschlusselement 32 und die
Kontaktelemente 26 schiebt. Durch Überprüfung des Widerstands zwischen den Kontaktelementen
26 kann so einfach auch im Nachhinein noch überprüft werden, ob die Sicherung der
Steckverbindervorrichtung vorschriftsmäßig erfolgt ist.
[0075] Zum Lösen der Steckverbindung kann das Sicherungselement 22 in die Ausgangslage geschoben
werden, wodurch die Kontaktabschnitte 100 des Kurzschlusselements 26 auf die Kontaktelemente
26 zurückfedern und diese kurzschliessen. Daraufhin kann das Rastelement 42 mittels
des Führungs- und Halteblocks 58 geschwenkt und damit ausgelenkt werden bis die Rastverbindung
gelöst ist. Die Steckverbinderkörper 14 und 24 können dann auseinander gezogen werden.
Bezugszeichenliste
[0076]
- 10
- erster Steckverbinder
- 12
- zweiter Steckverbinder
- 14
- erster Steckverbinderkörper
- 16
- Kabel
- 18
- Buchsenkontaktelemente
- 20
- erster Zweitverriegelungskörper
- 22
- Sicherungselement
- 24
- zweiter Steckverbinderkörper
- 26
- Kontaktelemente
- 28
- Kabel
- 30
- zweiter Zweitverriegelungskörper
- 32
- Kurzschlusselement
- 34
- erstes Gehäuseteil
- 36
- Kontaktelementaufnahme
- 38
- Kanäle
- 40
- Steckverbinderaufnahme
- 42
- Rastelement
- 44
- Kammer
- 46
- Erstverriegelungszunge
- 48
- gabelförmiger Abschnitt
- 50
- Halteabschnitt
- 52
- Leisten
- 53
- Rastöffnung
- 54
- erste Führungsschräge
- 56
- erste Rastvorsprünge
- 58
- Führungs- und Halteblock
- 60
- Sperrabschnitt
- 62
- Führungsabschnitt
- 64
- Betätigungszunge
- 66
- Bereich
- 68
- erste Rastausnehmungen
- 69
- Rastschulter
- 70
- Betätigungsleiste
- 72
- Führungsplatten
- 74
- Betätigungsfläche
- 76
- zweites Gehäuseteil
- 78
- Kopplungsabschnitt
- 80
- zweite Kontaktelementaufnahme
- 82
- Bügel
- 84
- Rastblock
- 86
- Kanäle
- 88
- Durchbruch
- 90
- zweite Rastvorsprünge
- 92
- zweite Führungsschräge
- 94
- Führungen
- 96
- Grundplatte
- 98
- Arretierungszunge
- 100
- Kontaktabschnitte
1. Steckverbindervorrichtung
mit einem ersten Steckverbinderkörper (14),
einem mit dem ersten Steckverbinderkörper (14) zusammensteckbaren zweiten Steckverbinderkörper
(24), in oder an dem wenigstens teilweise mindestens zwei Kontaktelemente (26) und
ein Kurzschlusselement (32) angeordnet sind, die aus einem Kurzschlusszustand, in
dem das Kurzschlusselement (32) die beiden Kontaktelemente (26) kurzschließt, in einen
Trennzustand, in dem der Kurzschluss der Kontaktelemente (26) aufgehoben ist, versetzbar
sind, und
mit einer in und/oder an dem ersten und/oder zweiten Steckverbinderkörper (14, 24)
angeordneten Sicherungseinrichtung (22, 82) mit einem beweglichen Sicherungselement
(22), das aus einer Ausgangslage in eine Sicherungslage bewegbar ist, wenn die Steckverbinderkörper
( 14, 24) vollständig und nicht nur teilweise zusammengesteckt sind, und/oder mittels
dessen die Steckverbinderkörper (14, 24) in der vollständig zusammengesteckten Lage
sicherbar sind, wobei durch Bewegung des Sicherungselements (22) bei vollständig zusammengesteckten
Steckverbinderkörpern ( 14, 24) die Kontaktelemente (26) und das Kurzschlusselement
(32) aus dem Kurzschlusszustand in den Trennzustand versetzbar sind.
2. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trennzustand nur dauerhaft erreichbar ist, wenn sich das Sicherungselement (22)
in der Sicherungslage befindet.
3. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kontaktelemente (26) und das Kurzschlusselement (32) bei zusammengesteckten Steckverbinderkörpern
(14, 24) nur dann in dem Trennzustand sind, wenn das Sicherungselement (22) in der
Sicherungslage ist.
4. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein federndes Element (100) vorgesehen ist, das bei einer Bewegung des Sicherungselements
(22) in die Sicherungslage spannbar ist, und mittels dessen das Sicherungselement
(22) aus einer Lage zwischen der Sicherungslage und der Ausgangslage, in der der Kurzschlusszustand
aufgehoben ist, wenigstens soweit in Richtung der Ausgangslage bewegbar ist, dass
der Kurzschlusszustand erreicht wird.
5. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) und wenigstens einer der Steckverbinderkörper (14) komplementäre
Rastelemente (56, 69) aufweisen, mittels derer das Sicherungselement (22) in der Sicherungslage
verrastbar ist.
6. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Kurzschlusselement (32) wenigstens einen federnden Kontaktabschnitt (100) aufweist,
der in dem Kurzschlusszustand auf einem der Kontaktelemente (26) aufliegt und der
durch Bewegung des Sicherungselements (22) in die Sicherungslage von dem Kontaktelement
(26) wegbewegbar ist.
7. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines der Kontaktelemente einen federnden Kontaktabschnitt aufweist, der in dem Kurzschlusszustand
auf dem Kurzschlusselement aufliegt und der durch Bewegung des Sicherungselements
in die Sicherungslage von dem Kurzschlusselement wegbewegbar ist
8. Steckverbindervorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) eine Zunge aufweist, die durch Bewegung des Sicherungselements
(22) in die Sicherungslage zwischen den Kontaktabschnitt (100) und das Kontaktelement
(26) bzw. das Kurzschlusselement (32) bewegbar ist.
9. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) an dem ersten Steckverbinderkörper (14) gehalten ist.
10. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) im Wesentlichen entlang einer Steckrichtung, in der die
Steckverbinderkörper (14, 24) zusammensteckbar sind, verschiebbar ist.
11. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steckverbinderkörper (14, 24) zwei zueinander komplementäre Schnapp- oder Rastelemente
(42, 84) aufweisen, mittels derer die Steckverbinderkörper (14, 24) in dem vollständig
zusammengesteckten Zustand miteinander verbindbar sind.
12. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines der komplementären Schnapp- oder Rastelemente (42) zur Herstellung der Schnapp-
oder Rastverbindung auslenkbar ist.
13. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines der Schnapp- oder Rastelemente (42, 84) eine Führungsschräge (54, 92) aufweist,
mittels derer die Schnapp- oder Rastelemente (42, 84) relativ zueinander führbar sind,
so dass durch Zusammenstecken der Steckverbinderkörper ( 14, 24) das auslenkbare Schnapp-
oder Rastelement (42) mittels der Führungsschräge (54, 92) auslenkbar ist.
14. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements (42) zur Herstellung
der Schnapp- oder Rastverbindung das auslenkbare Schnapp- oder Rastelement (42) in
einer Bewegungsbahn des Sicherungselements (22) zwischen der Ausgangslage und der
Sicherungslage angeordnet ist, und/oder dass das Sicherungselement (22) in der Sicherungslage
eine Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements (42) begrenzt.
15. Steckverbindervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) durch Zusammenstecken der Steckverbinderkörper (14, 24)
in die Ausgangslage bewegbar ist.
16. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 15 und einem der Ansprüche 12 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) durch die Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements
(42) in Richtung der Ausgangslage bewegbar ist.
17. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 15 oder 16 und einem der Ansprüche 12 bis
14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (22) an dem auslenkbaren Schnapp- oder Rastelement (42), das
an einem der Steckverbinderkörper (14) gehalten ist, geführt ist, und
dass an dem anderen Steckverbinderkörper (24) ein Vorsprung (82) vorgesehen ist, der eine
Bewegung des Sicherungselements (22) relativ zu dem Steckverbinderkörper (14), an
dem es geführt ist, beim Zusammenstecken der Steckverbinderkörper (14, 24) und bei
Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements (42) begrenzt.
18. Steckverbindervorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein weiterer Anschlag (42) in Richtung der Auslenkung vorgesehen ist, unter den das
Sicherungselement (22) bei Bewegung in die Sicherungslage bewegbar ist und mittels
dessen eine Auslenkung des auslenkbaren Schnapp- oder Rastelements (42) und des daran
geführten Sicherungselements (22) in der Sicherungslage begrenzbar ist.