| (19) |
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(11) |
EP 1 456 516 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/014130 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/056155 (10.07.2003 Gazette 2003/28) |
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| (54) |
ABSCHRAUBSICHERUNGSVORRICHTUNG FÜR BEHÄLTER
UNSCREWING SECURITY DEVICE FOR CONTAINERS
DISPOSITIF ANTI-DEVISSAGE DESTINE A DES CONTENANTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.12.2001 DE 10164669
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.2004 Patentblatt 2004/38 |
| (73) |
Patentinhaber: REUTTER, Heinrich |
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71336 Waiblingen-Hohenacker (DE) |
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Erfinder: |
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- REUTTER, Heinrich
71336 Waiblingen-Hohenacker (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuhlendorf, Jörn et al |
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Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker
Patentanwälte
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 995 888 FR-A- 2 675 570 US-A- 5 248 052
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EP-B- 0 760 789 US-A- 3 587 912
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abschraubsicherungsvorrichtung für
einen auf einen ortsfesten Stutzen eines Behälters, insbesondere Kraftfahrzeugskühlers,
aufbringbaren bzw. aufgebrachten Verschlussdeckel nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Bei einer derartigen aus der
EP 0 760 789 B1 bekannten Abschraubssicherungsvorrichtung ist ein Steuerbolzen der Verdrehsicherung
entgegen der Wirkung einer Druckfeder von einer sog. Memoryfeder beaufschlagt, die
sich bei entsprechend hoher Temperatur ausdehnt. Der Steuerbolzen ist in einer axialen
Sacklochbohrung einer Verdickung des mit dem Gegenverschlusselement versehenen Stutzens
angeordnet. Des weiteren ist der der von den Betriebsdaten im Behälter gesteuerte
Antrieb im Deckelaußenteil oder in einem Gehäuse, das in Höhe bzw. im Behälterstutzen
untergebracht. Bei dieser Anordnung der Verdrehsicherung ist es schwierig, die konkret
im Behälter bestehende Wärme ohne größere Temperaturverluste an die durch Wärme beeinflussbare
Memoryfeder zu bringen.
[0003] Die
US 3 587 912 A beschreibt eine Abschraubsicherungsvorrichtung, bei der das Gehäuse für den von den
Betriebsdaten im Behälter gesteuerten Antrieb außerhalb des Behälters, das heißt auf
den Behälter aufgesetzt angeordnet ist.
[0004] Aus der
FR 2 675 570 A1 ist eine Abschraubsicherungsvorrichtung bekannt, bei der das Gehäuse für den von
den Betriebsdaten im Behälter angesteuerten Antrieb seitlich außerhalb am Behälter
angebracht ist.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Abschraubsicherungsvorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaffen, deren Verdrehsicherung in für die Zuführung
von Betriebsdaten optimaleren Weise angeordnet ist.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Abschraubsicherungsvorrichtung der genannten
Art die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale vorgesehen.
[0007] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist je nach vorgesehenem Typ des Antriebs für
die Verdrehsicherung eine im Hinblick auf die Zuführung der zu verwendenden Betriebsdaten
optimale Lage des Antriebs erreichbar. Das den Antrieb aufnehmende Gehäuse ist in
optimaler Weise dort angeordnet, wo Druck bzw. Temperatur unmittelbar vortianden sind.
Außerdem ist das Gehäuse platzsparend untergebracht.
[0008] Vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen hinsichtlich der Verdrehsicherung ergeben
sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 2 bis 5.
[0009] Unterschiedliche Ansteuerungen des Antriebs ergeben sich in vorteilhafte Weise aus
den Merkmalen nach Anspruch 6 bzw. 7 bzw. 8.
[0010] Vorteilhafte konstruktive Ausgestaltungen hinsichtlich der Gehäuse und der Membran
der ergeben sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer der Ansprüche 9 bis 12.
[0011] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert ist.
[0012] Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer längsgeschnittener Darstellung einen auf einem Kraftfahrzeugkühler
aufgebrachten Verschlussdeckel mit druckgesteuerter Verdrehsicherung gemäß einem ernsten
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, wobei rechter und linker Halbschnitt der
Verdrehsicherung jeweils eine der beiden Endposition darstellen;
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit einer temperaturgesteuerten
Verdrehsicherung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung;
- Figur 3
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit einer elektromagnetisch gesteuerten
Verdrehsicherung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, und
- Figur 4
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer druckgesteuerten Verdrehsicherung,
jedoch gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung.
[0013] Die in der Zeichnung gemäß mehreren Ausführungsbeispielen dargestellte Abschraubsicherungsvorrichtung
10, 110, 210 bzw. 410 dient zum betriebsgesteuerten Verhindern des Abschraubens eines
Verschlussdeckels 11, 111, 211 bzw. 411 vom Verschlussstutzen 12, 112, 212 bzw. 412
eines Behälters 13, 113, 213 bzw. 413, beispielsweise eines Kraftfahrzeugkühlers,
dann, wenn aufgrund des Betriebszustandes des Behälters (erhöhter Druck bzw. Temperatur)
das Abschrauben des Verschlussdeckels vom Behälterstutzen für den Benutzer Gefahren
mitsich bringen kann.
[0014] Der Verschlussdeckel 11, 111, 211, 411 besitzt ein Deckelaußenteil 14, 114, 214,
414 mit Griffelement 16, 116, 216, 416 das einstückig mit einem Verschlusselement
17, 117, 217, 417 versehen ist, welches hier ein Innengewinde 18, 118, 218, 418 zum
Auf- und Abschrauben des Verschlussdeckels auf die bzw. von der Öffnung des mit einem
Außengewinde 19, 119, 219, 419 versehenen Stutzens 12, 112, 212, 412 des Kraftfahrzeugkühlers
13, 113, 213, 413 oder sonstigen Behälters dient. Es versteht sich, dass das Verschlusselement
17, 117, 217, 417 statt mit einem Gewinde mit einem Bajonettverschlussteil versehen
sein kann, das mit einem entsprechenden Bajonettverschlussteil am Stutzen verbunden
werden kann. An der Innenseite des Griffelements 16, 116, 216, 416 ist konzentrisch
zum Verschlusselement 17, 117, 217, 417 ein Deckelinnenteil 21, 121, 221, 421 hängend
angeordnet. Das Deckelinnenteil 21, 121, 221, 421 ist gegenüber dem Griffelement 16,
116, 216, 416 des Deckelaußenteils 14, 114, 219, 414 verdrehbar jedoch axial festgehalten.
Das Deckelinnenteil 21, 121, 221, 421 ist als Ventiltopf ausgebildet und nimmt eine
lediglich gestrichelt schematisch dargestellte Überdruck/Unterdruck-Ventilanordnung
22, 122, 222, 422 auf, deren Überdruckventil einstufig oder zweistufig ansteuerbar
ist.
[0015] Die Abschraubsicherungsvorrichtung 10, 110, 210, 410 besitzt eine Verdrehsicherung
25, 125, 225, 425 die einen in einem innerhalb oder außerhalb des Behälters 13, 113,
213, 413 vorgesehenen Gehäuse 26, 126, 216, 426 angeordneten Antrieb 27, 127, 227,
427 besitzt, der einen Sperrbolzen 28, 128, 228, 428 zum Ineingriff bzw. Außereingriff
bringen in bzw. aus einer Sperröffnung 29, 129, 229, 429 im Griffelement 16, 116,
216, 416 des Verschlussdeckels 11, 111, 211, 211, 411 bestätigt. Dabei ist der Antrieb
27, 127, 227, 427 bei den einzelnen Ausführungsbeispielen in Abhängigkeit von unterschiedlichen
Vorgaben ansteuerbar.
[0016] Beim Ausführungsbeispiel der Figur 1 ist der Antrieb 27 vom im Behälter 13 gegebenen
Innendruck ansteuerbar. Hierzu ist das den Antrieb 27 aufnehmende Gehäuse 26 in einem
Bereich innerhalb des Behälters 13 und unterhalb des Außengewindes 19 des Stutzens
12 und einem Außenbereich des Griffelement 16 des Verschlussdeckels 11 gegenüberliegend
angeordnet. Das Gehäuse 26 besitzt ein Zylinderteil 31, das einstückig von der Innenwandung
des Behälters 13 nach Innen absteht und das von einem Deckelteil 32 verschlossen ist,
der mit mehreren gleichmäßig verteilt angeordneten Verbindungsöffnungen 39 versehen
ist. Innerhalb des Zylinderteils 31 ist ein Einsatz 33 angeordnet, der durch den Deckelteil
32 im Zylinderteil 31 eingeklemmt ist und der als Führungsteil für den Sperrbolzen
28 dient..Der Innerhalb des Gehäuses 26 axial beweglich angerodnete Sperrbolzen 28
durchdringt die den Gehäuseboden bildende Behälterwand und ist in diesem Bereich beispielsweise
stiftartig rund. Innerhalb des Gehäuses 26 besitzt der Sperrbolzen 28 eine Verbreiterung
mit einer Ringnut 34, in der eine den stiftartigen Bolzenbereich umgebende Druckfeder
36 aufgenommen ist, die sich einenends am Grund der Ringnut 34 und andernends am Einsatz
33 abstützt. Diese Druckfeder 36 drückt den Sperrbolzen 28 gegen eine vom Druck im
Behälterinneren beaufschlagte Membran 40, die an ihrem Außenumfang zwischen dem Deckelteil
32 und dem Einsatz 33 druckdicht eingespannt ist. Wie den beiden Halbschnitten der
Figur 1 entnehmen ist, ist die Membran 40 in ihrem Mittenbereich 37, gegen den der
Sperrbolzen 28 gedrückt ist, entgegen der Wirkung der Druckfeder 36 dann auslenkbar
ist, wenn der Druck im Inneren des Behälters 13 einen bestimmten Wert übersteigt.
Dem aus dem Behälter 13 ragenden Ende des Sperrbolzens 28 gegenüberliegend ist das
Griffelement 16 mit einer axialen Durchgangsöffnung 38 versehen, in die der Sperrbolzen
28 bei ausgelenkter Membran 40 eingreifen und somit eine Drehverriegelung zwischen
Griffelement 16 und Behälterstutzen 12 bewirken kann. Die Durchgangsöffnung 38 im
Griffelement 16 ist hier durchgehend, d.h. von der Außenseite her zugängig, um für
Fachleute dennoch ein Entriegeln und ein demzufolge Öffnen des Verschlussdeckels 11
bewusst zu ermöglichen.
[0017] Das in Figur 2 dargestellte Ausführungsbeispiel ähnelt dem in Figur 1 dargestellten,
mit dem Unterschied, dass der Antrieb 127 im Gehäuse 126 in Abhängigkeit von der im
Inneren des Behälters 113 auftretenden Temperatur thermisch gesteuert und angetrieben
ist. Während die Bauteile Sperrbolzen 128, Druckfeder 136, Einsatz 133, Zylinderteil
131 konstruktiv im wesentlichen etwa gleich aufgebaut und lagemäßig angeordnet sind,
besitzt der Antrieb 127 eine Thermokapsel 140, die einen Dehnstoff beinhaltet, der
sich unter dem Einfluss von Wärme bei Temperaturerhöhung ausdehnt. Die Thermokapsel
140 stützt sich an der Innenseite des Deckelteils 132 ab. Auf der Thermokapsel 140
befindet sich eine Dichtmembran 141, deren Mittenbereich zwischen der Oberseite der
Thermokapsel 140 und der gegenüberliegenden Unterseite des verbreiterten Bereichs
des Sperrbolzen 128 angeordnet ist. Der Umfangsbereich der Dichtmembran 141 ist zwischen
Deckelteil 132 und Einsatz 133 eingeklemmt bzw. eingespannt. Zum unmittelbaren Übertragen
der Wärme aus dem Behälterinneren auf die Thermokapsel 140 bzw. deren Dehnstoff ist
der Deckelteil 132 ebenso wie der Deckelteil 32 beim druckgesteuerten Antrieb 27 bzw.
40 mit über den Umfang vorzugsweise gleichmäßig verteilt angeordneten Verbindungsöffnungen
139 versehen. Auch die dem Gehäuse 126 bzw. dem Sperrbolzen 128 gegenüberliegende
Druchgangsöffnung 138 im Griffelement 116 ist in etwa der selben Art und Meise ausgebildet.
[0018] Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Antrieb 227 durch einen
Elektromagneten 245 gebildet, der in einem Gehäuse 226 vorgesehen ist, das ebenfalls
einen an der Innenseite eines Behälterwandungsbereichs einstückig nach Innen in den
Behälter hängenden Zylinderteil 231 aufweist. Der Zylinderteil 231 ist ebenfalls von
einem Deckelteil 232 abgedeckt, wobei der Deckelteil 232 mit Anlage- und Fixierrippen
246 zum haltenden Aufnehmen des Elektromagneten 245 dient. Der,Elektromagnet 245 besitzt
eine Spule 248, innerhalb der ein Sperrbolzen 228 als Anker in axialer Richtung beweglich
ist. Der Sperrbolzen 228 durchdringt eine Öffnung in der Behälterwandung und ragt
aus dem Behälter 213 einer entsprechenden Sperrbohrung 238 im Griffelement 216 gegenüberliegend.
Innerhalb des Gehäuses 226 ist in der Behälterwandung eine feuchtigkeitsdichte Durchführung
249 vorgesehen, durch die ein Anschlusskabel 251 zum Elektromagneten 245 geführt ist.
Das Anschlusskabel 251 führt zu einer dem Betriebszustand des Motors des Kraftfahrzeugs
erfassenden nicht dargestellten Steuerung.
[0019] Das in Figur 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ähnelt wiederum dem in Figur 1 Dargestellten,
wobei der Antrieb 427 im Gehäuse 426 ebenfalls in Abhängigkeit von dem im Inneren
des Behälters 413 auftretenden Druck gesteuert ist. Dabei ist jedoch statt der Membran
40 nach Figur 1 ein Kolben 440 im Zylinderteil 431 des Gehäuses 426 gegen die Wirkung
einer Druckfeder 436 axial beweglich angeordnet. Der Kolben 440 ist längs der Innenwandung
des Zylinderteils 431 über einen Dichtungsring 442 druckdicht geführt. Der Kolben
440 ist mit einem konzentrischen axialen Sperrbolzen 428 einstückig versehen, den
die Druckfeder 436 umgibt, die sich einenends am Kolben 440 und anderenends an einer
inneren Ringfläche des Zylinderteils 431 abstützt, welche Ringfläche die Durchgangsbohrung
des Gehäuses 426 umgibt, durch die der Sperrbolzen 428 dringt. Der Sperrbolzen 428
ist dann entgegen der Wirkung der Druckfeder 436 in eine axiale Durchgangsöffnung
438 im Griffelement 416 gedrückt, wenn der Druck im Inneren des Behälters 413 einen
bestimmten Wert übersteigt. Bei nach oben geschobenem Kolben 440 bewirkt deshalb der
Sperrbolzen 428 eine Drehverriegelung zwischen Griffelement 416 und Behälterstutzen
412. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Durchgangsöffnung 438 im Griffelement
416 durchgehend, d.h. von der Außenseite her zugängig, um für Fachleute dennoch ein
Entriegeln und ein dem zufolge Öffnen des Verschlussdeckels 411 bewusst zu ermöglichen.
[0020] Der Zylinderteil 431 des Gehäuses 426 ist an seinem inneren Ende von einem Deckel
432 abgedeckt, der den Zylinderteil 431 außenseitig verrastend übergreift. Der Deckelteil
432 ist bodenseitig mit einer hier mittig konzentrischen Verbindungsöffnung 439 versehen,
die eine Übertragung der Druckverhältnisse im Innern des Behälters 413 auf den axial
bewegbaren Kolben 440 ermöglicht.
[0021] Während des Motorbetriebs wird sich die Kühlflüssigkeit im Behälter 13, 113, 213,
413 erwärmen, so dass dort die Temperatur bzw. der Druck ansteigt. Durch die unmittelbare
Anordnung des Antriebs 14 bzw. 114 bzw. 414 nach den Ausführungsbeispielen der Figuren
1, 2 und 4 im Behälterinneren wird bei Druckerhöhung gemäß Figur 1, rechter Halbschnitt
bzw. Figur 4, linker Halbschnitt, die Membran 40 bzw. der Kolben 440 ausgelenkt und
entgegen der Wirkung der auf die Verdrehsicherung 25 bzw. 425 wirkenden Druckfeder
36 bzw. 436 in Richtung des Pfeiles B axial bewegt, so dass der Sperrbolzen 28 bzw.
428 in die Sperröffnung 38 bzw. 438 greift. Beim Ausführungsbeispiel der Figur 2,
rechter Halbschnitt, wird aufgrund der Temperaturerhöhung der Dehnstoff ausgedehnt,
so dass sich die Thermokapsel 140 in Richtung des Pfeiles B ebenfalls entgegen der
auf die Verdrehsicherung wirkenden Druckfeder 136 axial dehnt, wobei durch diese Dehnungsbewegung
der Sperrbolzen 128 in die Sperröffnung 138 gelangt.
[0022] Entsprechendes gilt für das Ausführungsbeispiel nach Figur 3, bei dem die Temperatur-
bzw. Druckerhöhung im Behälter 213 mittelbar von elektrischen Motordaten, beispielsweise
beim Abschalten des warmen Motors abgeleitet ist. Auch hier wird der Sperrbolzen 228
in die Sperröffnung 238 greifen.
[0023] Es versteht sich, dass dann, wenn sich die Betriebsstellung (Temperatur- bzw. Druckerhöhung),
die unmittelbar oder mittelbar abgegriffen wird, zur Normal- bzw. Ausgangsstellung
ändert, die Sperrwirkung wieder aufgehoben wird, indem der Sperrbolzen 28, 128, 228,
328, 428 unter der Wirkung der Druckfeder 36, 136, 236, 326, 426 zurückgeführt wird.
[0024] Es versteht sich, dass bei dem Ausführungsbeispiel der figuren 3 die Lage der Antriebsgehäuse
226 auch in jeweils anderer Weise (außen statt innen bzw. innen statt außen) vorgesehen
sein kann. Entsprechendes gilt für die Lage des Sperrbolzens.
[0025] Des Weiteren ist es bei allen Ausführungsbeispielen möglich, zwischen dem Antrieb
26, 126, 226, 426 und dem von diesem auszulenkenden Sperrbolzen 28, 128, 228, 428
einen wippenartigen Kraftverstärker vorzusehen. ,
1. Abschraubsicherungsvorrichtung (10, 110, 210, 410) für einen auf einem ortsfesten
Stutzen (12, 112, 212, 412) eines Behälters (13, 113, 213, 413), insbesondere Kraftfahrzeugkühlers,
aufbringbaren bzw. aufgebrachten Verschlussdeckel (11, 111, 211, 411), der einen Deckelaußenteil
(14, 114, 214, 414) mit Griffelement 16, 116, 216, 416) und mit mit einem Gegenverschlusselement
(19, 119, 219, 419) des Stutzens (12, 112, 212, 412) verbindbaren Verschlusselement
(17, 117, 217, 417) und einen Deckelinnenteil (21, 121, 221, 421) mit einer vorzugsweise
in Überdruck/Unterdruckkombination ausgeführten Ventilanordnung (22, 122, 222, 422)
aufweist, wobei eine Verdrehsicherung (25, 125, 225, 425) zwischen dem Deckelaußenteil
(14, 114, 214, 414) und dem Stutzen 12, 112, 212, 412) wirkt und mittels eines von
den Betriebsdaten im Behälter (13, 113, 213, 413) oder eines Motors angesteuerten
Antriebs (27, 127, 227, 427) betätigbar ist, der in einem Gehäuse (26, 126, 226, 426)
nahe dem Deckelaußenteil (14, 114, 214, 414) unterbracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das den Antrieb (27, 127, 227, 427) aufnehmende Gehäuse (26, 126, 226, 426) innerhalb
des Behälters (13, 113, 213, 413) und unterhalb des Gegenverschlusselementes (19,
119, 219, 419) des Stutzens (12, 112, 212, 412) angeordnet ist, wobei das den Antrieb
(27, 127, 227, 427) aufnehmende Gehäuse (26, 126, 226, 426) in die Behälterwandung
intergriert ist, und durch einen' von der Behälterwandung abstehenden Zylinderteil
(31, 131, 231, 431) und einen diesen verschließenden Deckelteil (32, 132, 232, 432)
gebildet ist.
2. Abschraubsicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (25, 125, 225, 425) einen Sperrbolzen (28, 128, 228, 428) aufweist,
der vom Antrieb (27, 127, 227, 427) in eine Sperrausnehmung (38, 138, 238, 438) des
Deckelaußenteils (14, 114, 214 , 414) einrückbar ist.
3. Abschraubsicherungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Sperrbolzen (28, 128, 228, 428) beaufschlagende Antrieb (27, 127, 227, 427)
einseitig wirkt und der Sperrbolzen in Gegenrichtung federbeaufschlagt ist.
4. Abschraubsicherungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der den Sperrbolzen (228) beaufschlagende Antrieb (227) doppelseitig wirkt.
5. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrbolzen (28, 128, 228, 428) vertikal gerichtet ist.
6. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (27, 427) druckgesteuert ist und durch eine mit dem Behälterinneren in
Verbindung stehende Membran (40) oder Kolben (440) gebildet ist.
7. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (127) thermisch gesteuert ist und durch eine mit dem Behälterinneren
in Verbindung stehende Dehnstoffkapsel (140) gebildet ist.
8. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (227) in Abhängigkeit von den Motordaten elektromagnetisch gesteuert
ist, wobei der Sperrbolzen (228) Teil eines Elektromagneten (245) ist.
9. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (26, 126, 426) mit zum Behälterinneren weisenden axialen Öffnungen (39,
139, 439) versehen ist.
10. Abschraubsicherungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1, 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (40) bzw. der Kolben (440) im Gehäuse (26) druckdicht eingespannt bzw.
axial geführt ist.
11. Abschraubsicherungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (40) zwischen einem Umfangsrand des Gehäuses (26) und einem Deckelteil
(32) druckdicht eingespannt ist.
12. Abschraubsicherungsvorrichtung nach den Ansprüchen 9 und/oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelteil (32, 132, 432) mit den axiale Öffnungen (39, 139, 439) versehen. ist
1. Unscrewing security device (10, 110, 210, 410) for a cover plate (11, 111, 211, 411)
that can be or is attached to a fixed support (12, 112, 212, 412) of a container (13,
113, 213, 413), in particular a engine vehicle radiator, and that has a cover exterior
part (14, 114, 214, 414), which has a handle element (16, 116, 216, 416) and a closing
element (17, 117, 217, 417) that can be connected to a counter closing element (19,
119, 219, 419) of the support (12, 112, 212, 412), and a cover interior part (21,
121, 221, 421), which has a valve arrangement (22, 122, 222, 422) that is preferably
designed in an over-pressure/under-pressure combination, whereby a rotation prevention
device (25, 125, 225, 425) acts between the cover exterior part (14, 114, 214, 414)
and the support (12, 112, 212, 412) and can be activated by a drive (27, 127, 227,
427), which is driven by the operating data within the container (13, 113, 213, 413)
or of an engine and which is accommodated in a housing (26, 126, 226, 426) in the
vicinity of the cover exterior part (14, 114, 214, 414), wherein the housing (26,
126, 226, 426) that encloses the drive (27, 127, 227, 427) is accommodated within
the container (13, 113, 213, 413) and beneath the counter closing element (19, 119,
219, 419) of the support (12, 112, 212, 412), whereby the housing (26, 126, 226, 426)
that encloses the drive (27, 127, 227, 427) is integrated in the container wall and
is formed by a cylinder part (31, 131, 231, 431), which protrudes from the container
wall, and a cover part (32, 132, 232, 432), which closes off the cylinder part.
2. The unscrewing security device as recited in Claim 1, wherein the rotation prevention
device (25, 125, 225, 425) has a locking bolt (28, 128, 228, 428), which can be inserted
by the drive (27, 127, 227, 427) into a locking recess (38, 138, 238, 438) of the
cover exterior part (14, 114, 214, 414).
3. The unscrewing security device as recited in Claim 2, wherein the drive (27, 127,
227, 427) that acts upon the locking bolt (28, 128, 228, 428) acts in a one-sided
manner, and the locking bolt is spring biased in the opposite direction.
4. The unscrewing security device as recited in Claim 2, wherein the drive (227) that
acts upon the locking bolt (228) acts in a double-sided manner.
5. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 2 to 4, wherein
the locking bolt (28, 128, 228, 428) is vertically aligned.
6. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 1 to 5, wherein
the drive (27, 427) is pressure-controlled and is formed by a diaphragm (40) or piston
(440) that is connected to the interior of the container.
7. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 1 to 5, wherein
the drive (127) is thermally controlled and is formed by a stretching-material capsule
(140) that is connected to the interior of the container.
8. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 1 to 5, wherein
the drive (227) is controlled electromagnetically in accordance with the engine data,
whereby the locking bolt (228) is a part of an electromagnet (245).
9. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 1 to 7, wherein
the housing (26, 126, 426) is provided with axial openings (39, 139, 439) that point
towards the interior of the container.
10. The unscrewing security device as recited in at least one of Claims 1, 6, or 9, wherein
the diaphragm (40) or the piston (440) is stretched in a pressure-tight manner or
is axially guided within the housing (26).
11. The unscrewing security device as recited in Claim 10, wherein the diaphragm (40)
is stretched in a pressure-tight manner between a circumferential edge of the housing
(26) and a cover part (32).
12. The unscrewing security device as recited in Claims 9 and/or 11, wherein the cover
part (32, 132, 432) is provided with the axial openings (39, 139, 439).
1. Dispositif anti-dévissage (10, 110, 210, 410) destiné à un bouchon de fermeture (11,
111, 211, 411) pouvant être monté et/ou étant monté sur un embout fixe (12, 112, 212,
412) d'un réservoir (13, 113, 213, 413), notamment du radiateur d'un véhicule, qui
présente une partie extérieure de bouchon (14, 114, 214, 414) comportant un élément
formant poignée (16, 116, 216, 416) et comportant un élément de fermeture (17, 117,
217, 417) pouvant être relié à un élément de fermeture antagoniste (19, 119, 219,
419) de l'embout (12, 112, 212, 412), et une partie intérieure de bouchon (21, 121,
221, 421) comportant un système de soupape (22, 122, 222, 422) réalisé de préférence
en une combinaison surpression/dépression, moyennant quoi une sécurité antirotation
(25, 125, 225, 425) agit entre la partie extérieure de bouchon (14, 114, 214, 414)
et l'embout (12, 112, 212, 412) et peut être actionnée au moyen d'un mécanisme d'entraînement
(27, 127, 227, 427) qui est activé par les caractéristiques de fonctionnement dans
le réservoir (13, 113, 213, 413) ou celles d'un moteur, et qui est monté dans un carter
(26, 126, 226, 426) à proximité de la partie extérieure de bouchon (14, 114, 214,
414), caractérisé en ce que le carter (26, 126, 226, 426) logeant le mécanisme de commande (27, 127, 227, 427)
est disposé à l'intérieur du réservoir (13, 113, 213, 413) et au-dessous de l'élément
de fermeture antagoniste (19, 119, 219, 419) de l'embout (12, 112, 212, 412), le carter
(26, 126, 226, 426) logeant le mécanisme de commande (27, 127, 227, 427) étant intégré
dans la paroi du réservoir, et formé par une partie de cylindre (31, 131, 231, 431)
dépassant de la paroi du réservoir et une partie de bouchon (32, 132, 232, 432) fermant
cette partie.
2. Dispositif anti-dévissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sécurité antirotation (25, 125, 225, 425) présente un boulon de blocage (28, 128,
228, 428) qui peut être engagé par le mécanisme de commande (27, 127, 227, 427) dans
un évidement de blocage (38, 138, 238, 438) de la partie extérieure de bouchon (14,
114, 214, 414).
3. Dispositif anti-dévissage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le mécanisme de commande (27, 127, 227, 427) sollicitant le boulon de blocage (28,
128, 228, 428) agit d'un côté et le boulon de blocage est sollicité par effet de ressort
en sens opposé.
4. Dispositif anti-dévissage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le mécanisme de commande (227) sollicitant le boulon de blocage (228) agit des deux
côtés.
5. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le boulon de blocage (28, 128, 228, 428) est orienté verticalement.
6. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme de commande (27, 427) est commandé par pression et est formé par une
membrane (40) ou un piston (440) se trouvant en communication avec l'intérieur du
réservoir.
7. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme d'entraînement (127) est commandé par commande thermique et formé par
une capsule en matériau dilatable (140) se trouvant en communication avec l'intérieur
du réservoir.
8. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le mécanisme de commande (227) est commandé par commande électromagnétique en fonction
des caractéristiques du moteur, le boulon de blocage (228) étant partie d'un électroaimant
(245).
9. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le carter (26, 126, 426) est muni d'ouvertures axiales (39, 139, 439) orientées vers
l'intérieur du réservoir.
10. Dispositif anti-dévissage selon au moins une des revendications 1, 6 ou 9, caractérisé en ce que la membrane (40) et/ou le piston (440) sont serrés et/ou guidés axialement dans le
carter (26) de manière étanche à la pression.
11. Dispositif anti-dévissage selon la revendication 10, caractérisé en ce que la membrane (40) est serrée entre un bord périphérique du carter (26) et une partie
de bouchon (32) de manière étanche à la pression.
12. Dispositif anti-dévissage selon les revendications 9 et/ou 11, caractérisé en ce que la partie de bouchon (32, 132, 432) est munie des ouvertures axiales (39, 139, 439).
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