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EP 1 456 572 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.2006 Patentblatt 2006/10 |
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Anmeldetag: 17.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2002/000702 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/054430 (03.07.2003 Gazette 2003/27) |
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LEITUNGSROHR AUS KUNSTSTOFF UND ROHRLEITUNG MIT EINEM LEITUNGSROHR SOWIE VERFAHREN
ZUR HERSTELLUNG EINES LEITUNGSROHRES
PLASTIC PIPE, PIPING COMPRISING A PIPE AND A METHOD FOR PRODUCING A PIPE
TUBE DE CONDUITE EN MATIERE PLASTIQUE, CONDUITE COMPRENANT UN TUBE DE CONDUITE ET
PROCEDE POUR PRODUIRE UN TUBE DE CONDUITE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO |
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Priorität: |
21.12.2001 CH 234401
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.09.2004 Patentblatt 2004/38 |
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Patentinhaber: GEBERIT TECHNIK AG |
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8645 Jona (CH) |
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Erfinder: |
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- DITTLI, Erich
CH-8864 Reichenburg (CH)
- HUBER, René
CH-9200 Gossau (CH)
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Vertreter: Isler & Pedrazzini AG |
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Postfach 6940 8023 Zürich 8023 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 385 465 US-A- 4 819 970
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DE-A- 19 725 051
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Leitungsrohr aus Kunststoff gemäss Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Leitungsrohre aus Kunststoff, insbesondere für Abwässer, sind im Stand der Technik
seit langem bekannt. Sie dienen beispielsweise zum Verbinden von Sanitärapparaten,
beispielsweise Bidets, Badewannen und Duschwannen mit einer Entsorgungsleitung. Solche
Leitungsrohre müssen an ihren Enden angeschlossen werden, beispielsweise an genormte
Abwasserformstücke.
[0003] Aus der DE-A-197 25 051 ist ein Leitungsrohr bekannt geworden, das im Spritzgussverfahren
gefertigt ist und das aussenseitig gewellte Abschnitt sowie aussenseitig glattzylindrische
Abschnitte aufweist. Die beiden Enden des Leitungsrohres sind jeweils als Anschlussstutzen
ausgebildet. Diese Anschlussstutzen besitzen jeweils an der Aussenseite wenigstens
einen angeformten Ringwulst als Haltemittel beim lösesicheren Aufstecken des Anschlussstutzens.
[0004] Aus der EP 0 385 465 A2 ist ein Leitungsrohr bekannt geworden, das ein koextrudiertes
Verbundrohr ist, das in seinem einen Endbereich zu einer Rohrmuffe aufgeweitet ist.
Das Leitungsrohr wird während seiner Herstellung zur genannten Muffe aufgeweitet.
Wenigstens ein Bereich des Leitungsrohrs ist wellig ausgebildet. In einem der Wellentäler
ist ein umlaufender Dichtungsring angeordnet, der an der Verbindungsstelle einen Flüssigkeitsaustritt
verhindern soll.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Leitungsrohr der genannten Gattung
zu schaffen, das noch einfacher und dennoch funktionssicher montierbar ist.
[0006] Die Aufgabe ist bei einem gattungsgemässen Leitungsrohr gemäss Anspruch 1 gelöst.
Bei der Montage kann das Leitungsrohr im Bereich eines glattzylindrischen Abschnittes
so abgelängt werden, dass die Haltemittel mit einem Verbindungsstück verbindbar sind,
beispielsweise mit diesem verrastbar sind. Sind die Haltemittel gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung umlaufende Rippen, so lässt sich damit eine besonders sichere und einfache
Steckverbindung herstellen, bei welcher diese Rippen auf ein Verbindungsstück aufgerastet
sind.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist jeder glattzylindrische Abschnitt zwei
Endhaltemittel auf, die unmittelbar an einen aussenseitig gewellten Bereich anschliesse.
Sind die aussenseitig gewellten und innenseitig glatten Abschnitte gemäss einer Weiterbildung
der Erfindung flexibel ausgebildet, so kann unmittelbar nach einer Anschlussstelle
das Leitungsrohr beispielsweise um 90° gebogen werden. Dies ermöglicht ein besonders
flexibles verlegen des Leitungsrohres.
[0008] Die Erfindung betrifft zudem eine Rohrleitung mit wenigstens einem solchen Leitungsrohr
und wenigstens einem Verbindungsstück. Diese Rohrleitung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbindungsstück ein Schnapporgan aufweist, das auf ein Haltemittel des Leitungsrohres
aufgerastet ist. Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zur Herstellung einer
Rohrleitung mit wenigstens einem solchen Leitungsrohr und einem Verbindungsstück.
[0009] Ein Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine räumliche Darstellung eines Abschnittes eines erfindungsgemässen Leitungsrohres,
- Figur 2
- eine Ansicht des Abschnittes gemäss Fig. 1,
- Figur 3
- schematisch mehrere Sanitärapparate, die mit Rohrleitungen an einen Fallstrang angeschlossen
sind,
- Figur 4
- schematisch eine Ansicht einer Verbindung zwischen einem Leitungsrohr und einem Formstück,
- Figur 5
- ein Längsschnitt durch eine Verbindung zwischen einem Leitungsrohr und einem Formstück,
- Figur 6
- ein Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 4,
- Figur 7
- eine weitere Ansicht der Verbindung gemäss Fig. 4 und
- Figur 8
- einen Schnitt durch eine Verbindung zwischen zwei Leitungsrohren.
[0010] Das in den Figuren 1 und 2 abschnittsweise gezeigte Leitungsrohr 1 ist aus einem
geeigneten Kunststoff, beispielsweise aus Polyethylen hergestellt und besitzt in gleichen
Abständen ein oder mehrere glattzylindrische Abschnitte 3 sowie gewellte Abschnitte
4. Die gewellten Abschnitte 4 besitzen jeweils eine Mehrzahl von umlaufenden Rippen
5 und sind flexibel. Die glattzylindrischen Abschnitte 3 sind hingegen im wesentlichen
starr. Das Leitungsrohr 1, das vorzugsweise von einem Endlosrohrstrang abgelängt wird,
dient zur Herstellung von Rohrleitungen 6 und 6', mit denen gemäss Fig. 3 Sanitärapparate
oder -geräte, beispielsweise ein Bidet 8, eine Duschwanne 9 oder eine Badewanne 10
an einen Fallstrang 11 anschliessbar sind. Diese Rohrleitungen 6 und 6' sind wie üblich
im Boden 7' eines Gebäuderaumes 7 verlegt. Aufgrund der Flexibilität der gewellten
Abschnitte 4 können die Rohrleitungen 6 und 6' im wesentlichen in beliebiger Form
im Boden 7' verlegt werden, wobei insbesondere auch Biegungen um 90° möglich sind.
Für den Anschluss der Sanitärapparate wird die Rohrleitung 6 an der Wand hochgezogen.
[0011] Damit die Rohrleitungen 6 und 6' an den Sanitärapparaten 8, 9 und 10 angeschlossen
werden können, ist jeweils das eine Ende der Rohrleitung 6 bzw. 6' an ein Verbindungsstück
13 angeschlossen, das ein Übergangsstück zu einem Formstück 17 bildet. Dieses Formstück
17 bildet beispielsweise mit einer Aufweitung 20 ein Gehäuse für einen Ablauf 24 der
Badewanne 10. Zur Verbindung des Leitungsrohres 1 mit dem Verbindungsstück 13 sind
jeweils zwischen zwei gewellten Abschnitten 4 Haltemittel 2 angeformt, die vorzugsweise
als umlaufende Rippen ausgebildet sind. Die Haltemittel 2, die zwischen zwei gewellten
Abschnitten 4 angeordnet sind, bestehen aus zwei Haltemitteln 2a, die unmittelbar
an einen gewellten Abschnitt 4 anschliessen und Haltemitteln 2b, welche zwischen den
Haltemitteln 2a in vorzugsweise gleichen Abständen zueinander angeordnet sind.
[0012] Um ein Leitungsrohr 1 an das Verbindungsstück 13 anzuschliessen, wird es so abgelängt,
dass das anzuschliessende Ende mit einem glatten Abschnitt 3' endet, wie dies in Fig.
5 gezeigt ist. Entsprechend wird das Leitungsrohr 1 abgelängt. Die Fig. 2 zeigt mit
der strichpunktierten Linie 25 eine Ebene, in welcher das Leitungsrohr 1 so abgelängt
werden kann, dass ein freier Abschnitt 3' gebildet wird, der mit einem anschliessenden
Haltemittel 2a' die in Fig. 5 gezeigte Steckverbindung ermöglicht. Diese Verbindung
kann grundsätzlich lose oder fest sein. Sie ist gemäss Fig. 5 eine Schnapp- oder Rastverbindung.
Hierzu ist ein in Fig. 5 gezeigter Verbindungsring 21 vorgesehen, welcher eine Schulter
26 des Verbindungsstücks 13 umgreift und der mit Rastzungen 14 am Haltemittel 2a'
aufgerastet ist. Die Schulter 26 nimmt einen Dichtungsring 15 auf, welcher an der
Aussenseite des glatten Abschnittes 3' anliegt und damit das Leitungsrohr 1 gegenüber
dem Verbindungsstück 13 abdichtet. Der glatte Abschnitt 3' greift wie ersichtlich
in eine Tasche 27 ein, die durch ein inneres Führungsteil 16 gebildet wird. Dieses
Führungsteil 16 bildet gleichzeitig einen Anschlag für das Formstück 17, das mit einem
Dichtungsring 19, der in einem Wulst 18 des Verbindungsstücks 13 untergebracht ist,
abgedichtet ist. Der Verbindungsring 21 ist gemäss Fig. 6 aus zwei Teilen 21a und
21b hergestellt, die mit Haken 23 miteinander verbunden sind. Die Verbindung zwischen
dem Leitungsrohr 1 und dem Verbindungsstück 13 ist wie ersichtlich eine Steckverbindung.
Diese ist vorzugsweise eine standardisierte Steckverbindung für den Anschluss an Abwasserformstücke
beispielsweise das Formstück 17. Es sind aber auch andere entsprechende und insbesondere
genormte Abwasserformstücke denkbar.
[0013] An das Haltemittel 2a' kann gemäss den Figuren 4, 5 und 7 unmittelbar ein gewellter
und somit flexibler Abschnitt 4 anschliessen. Dies hat den Vorteil, dass das Leitungsrohr
1 unmittelbar nach dem Verbindungsstück 13 bis um 90° gebogen werden kann. Dies vereinfacht
einen Anschluss beispielsweise an der Unterseite eines Sanitärapparates und vermeidet
Spannungen auf die Steckverbindung und das Formstück 17. Biegungen in einem gewellten
Abschnitt 4 sind auch dann vorteilhaft, wenn sich Leitungen 1 kreuzen. Das oben liegende
Leitungsrohr 1 kann dann in einem sanften und auf Verstopfungen nicht anfälligen Bogen
über das untere Leitungsrohr gelegt werden.
[0014] Nachfolgend wird die Herstellung einer Rohrleitung 6 bzw. 6' näher erläutert.
[0015] Zur Herstellung der Rohrleitung 6 bzw. 6' wird von einem endlosen Rohrstrang ein
Leitungsrohr 1 in entsprechender Länge abgelängt. Das Ende, das an die Duschwanne
9 bzw. die Badewanne 10 oder das Bidet 8 angeschlossen werden soll, wird so abgelängt,
dass ein glatter Abschnitt 3' ein freies Ende bildet. Das freie Ende kann auch aus
mehreren glattzylindrischen Abschnitten 3 bestehen resp. entsprechend abgelängt werden.
Dieses freie Ende wird nun auf das Verbindungsstück 13 aufgesteckt. Hierbei schnappen
die Rastzungen 14 am Haltemittel 2a' ein und fixieren damit das Leitungsrohr 1 am
Verbindungsstück 13. Das Verbindungsstück 13 wird nun mit dem angeschlossenen Leitungsrohr
1 auf das Formstück 17 aufgeschoben. Die Badewanne 10 bzw. die Duschwanne 9 ist nun
an die Rohrleitung 6' bzw. 6 angeschlossen. Die Rohrleitung 6 bzw. 6' wird nun so
verlegt, dass jeweils das andere Ende mit dem Fallstrang 11 verbunden werden kann.
Aufgrund der Flexibilität des Leitungsrohres kann dieses mit Gefälle und mehreren
Richtungsänderungen verlegt werden. Das Verlegen ist auch im Hinblick auf einen optimalen
Wassertransport möglich. Der Anschluss an den Fallstrang 11 kann ebenfalls mit einer
Steckverbindung erfolgen. Hier sind jedoch auch andere Verbindungsarten möglich.
[0016] Die Herstellung des Leitungsrohres 1 bzw. des Endlosleitungsstranges erfolgt durch
Koextrudieren. Hierbei wird ein Aussenrohr corrugiert und auf ein glattes Innenrohr
koextrudiert. Die Herstellung von zweischichtigen Kunststoffrohren mit einer glatten
Innenseite 12 und einer corrugierten Aussenseite ist an sich bekannt. Es wird hierzu
auf die US 4,145,387 verwiesen. Vorteilhafte Masse für ein Leitungsrohr 1, das als
Abwasserrohr verwendbar ist, ergeben sich aus den Figuren 2. Der Abstand L zwischen
zwei benachbarten Haltemitteln 2 beträgt beispielsweise 45mm und ist vorzugsweise
grösser als der Aussendurchmesser A des glattzylindrischen Abschnitts 3. Der Aussendurchmesser
D der Haltemittel 2 beträgt beispielsweise 49mm und ist vorzugsweise grösser als der
Aussendurchmesser d der Rippen 5. Die Breite B der Haltemittel 2 ist zudem vorzugsweise
grösser als die Breite b der Rippen 5.
[0017] Die Enden zweier Leitungsrohre 1 können gemäss Figur 8 dicht mit einem Verbindungsstück
13' miteinander verbunden werden. Jedes Leitungsrohr 1 ist so abgelängt, dass jeweils
ein glattzylindrischer Abschnitt 3' in das Verbindungsstück 13' eingreift und ein
Haltemittel 2'a mit einem Verbindungsring 21 verrastet ist. Auch diese Verbindung
ist schnell und einfach herstellbar.
1. Leitungsrohr aus Kunststoff, mit glattzylindrischen Abschnitten (3) sowie aussenseitig
gewellten Abschnitten (4), wobei die glattzylindrischen Abschnitte (3) jeweils aussenseitig
in Rohrlängsrichtung im Abstand zweinander angeordnete Haltemittel (2) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass die aussenseitig gewellten Abschnitte (4) innenseitig glatt sind und die Haltemittel
(2) an den glattzylindrischen Abschnitten (3) jeweils in gleichen Abständen zueinander
angeordnet sind.
2. Leitungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel (2) umlaufende Rippen sind.
3. Leitungsrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder glattzylindrische Abschnitt (3) zwei Endhaltemittel (2a) aufweist, die unmittelbar
an einen aussenseitig gewellten Abschnitt (4) anschliessen.
4. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gewellten Abschnitt (4) flexibel sind und zu einem Bogen biegbar sind.
5. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (L) zwischen zwei benachbarten Haltemitteln (2) grösser ist als der Rohraussendurchmesser
(A) in einem glattzylindrischen Abschnitt (3).
6. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (5) einen Aussendurchmesser (D) und/oder eine Breite (B) aufweisen, der
bzw. die grösser ist als der entsprechende Aussendurchmesser (d) bzw. Breite (b) der
Rippen (5) des gewellten Abschnittes (4).
7. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die aussenseitig gewellten Abschnitt (4), die Haltemittel (5) und die glattzylindrischen
Abschnitte (3) als Aussenrohr corrugiert und auf ein glattes Innenrohr koextrudiert
sind.
8. Rohrleitung mit wenigstens einem Leitungsrohr (1) gemäss Anspruch 1 und wenigstens
einem Verbindungsstück (13) das dicht mit dem einen Ende des Leitungsrohres (1) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (13) ein Schnapporgan (14) aufweisst, das auf ein Haltemittel
(2a') des Leitungsrohres (1) aufgerastet ist.
9. Rohrleitung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsrohr (1) mit einem glattzylindrisch Abschnitt (3') als freies Ende in
eine kreiszylindrische Tasche (27) des Verbindungsstücks (13)eingreift.
10. Rohrleitung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die kreiszylindrische Tasche (27) durch einen innenseitig angeformten Führungsteil
(16) gebildet ist.
11. Rohrleitung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (13) in ein Formstück (17) eingesetzt ist.
12. Verfahren zur Herstellung einer Rohrleitung mit wenigstens einem Leitungsrohr (1)
gemäss Anspruch 1 und wenigstens einem Verbindungsstück (13), dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsrohr (1) von einem Endlosrohrstrang abgeschnitten wird, wobei wenigstens
eine Schnittstelle (25) so gewählt wird, dass ein glattzylindrische Abschnitt (3)
ein freies Rohrende bildet.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der ein freies Rohrende bildende glattzylindrische Abschnitt (3') in das Verbindungsstück
(13) eingesteckt wird.
1. Conduit pipe made from plastic, with smooth cylindrical portions (3) as well as externally
corrugated portions (4), which smooth cylindrical portions (3) incorporate retaining
means (2) spaced at a distance apart from one another in the pipe longitudinal direction,
characterised in that the externally corrugated portions (4) are smooth on the inside and the retaining
elements (2) on the smooth cylindrical portions (3) are respectively spaced at equal
distances from one another.
2. Conduit pipe as claimed in claim 1, characterised in that the retaining means (2) are circumferential ribs.
3. Conduit pipe as claimed in claim 1 or 2, characterised in that every smooth cylindrical portion (3) has two end retaining means (2a) directly adjoining
an externally corrugated portion (4).
4. Conduit pipe as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the corrugated portions (4) are flexible and can be bent to form an arc.
5. Conduit pipe as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the distance (L) between two adjacent retaining means (2) is bigger than the pipe
external diameter (A) in a smooth cylindrical portion (3).
6. Conduit pipe as claimed in one of claims 2 to 5, characterised in that the ribs (5) have an external diameter (D) and/or a width (B) that is or are bigger
than the corresponding external diameter (d) or width (b) of the ribs (5) of the corrugated
portion (4).
7. Conduit pipe as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the externally corrugated portion (4), the retaining means (5) and the smooth cylindrical
portions (3) are corrugated as an outer pipe and co-extruded onto a smooth inner pipe.
8. Pipe comprising at least conduit pipe (1) as claimed in claim 1 and at least one connecting
piece (13) which is connected to one end of the conduit pipe (1) in a sealed arrangement,
characterised in that the connecting piece (13) has a snap-fit element (14) which is latched onto a retaining
means (2a=) of the conduit pipe (1).
9. Pipe as claimed in claim 8, characterised in that the conduit pipe (1) locates in a circular cylindrical pocket (27) of the connecting
piece (13) by means of a smooth cylindrical portion (3') serving as a free end.
10. Pipe as claimed in claim 9, characterised in that the circular cylindrical pocket (27) is formed by means of an internally formed guide
part (16).
11. Pipe as claimed in claim 10, characterised in that the connecting piece (13) is inserted in a moulded piece (17).
12. Method of manufacturing a pipe comprising at least one conduit pipe (1) as claimed
in claim 1 and at least one connecting piece (13), characterised in that the conduit pipe (1) is cut to length from an endless pipe length and at least one
cutting point (25) is selected so that a smooth cylindrical portion (3) constitutes
a free pipe end.
13. Method as claimed in claim 12, characterised in that the smooth cylindrical portion (3') constituting a free pipe end is inserted in the
connecting piece (13).
1. Tube de conduite en matière plastique, comportant des tronçons cylindriques lisses
(3) ainsi que des tronçons (4) ondulés sur leur extérieure, les tronçons cylindriques
lisses (3) comportant respectivement des moyens de retenue (2) disposés sur la face
extérieure à distance réciproque dans la direction longitudinale du tube, caractérisé en ce que les tronçons (4) ondulés sur la face extérieure sont lisses sur la face intérieure
et les moyens de retenue (2) sont disposés sur les tronçons cylindriques lisses (3)
respectivement à des distances réciproques identiques.
2. Tube de conduite selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de retenue (2) sont des nervures périphériques.
3. Tube de conduite selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque tronçon cylindrique lisse (3) comporte des moyens de retenue finals, qui se
raccordent directement au tronçon (4) ondulé sur la face extérieure.
4. Tube de conduite selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tronçons ondulés (4) sont flexibles et peuvent être coudés pour former un coude.
5. Tube de conduite selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la distance (L) entre deux moyens de retenue voisins (2) est supérieure au diamètre
extérieur (A) du tube dans un tronçon cylindrique lisse (3).
6. Tube de conduite selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que les nervures (2) possèdent un diamètre extérieur (D) et/ou une largeur (B), qui est
supérieure au diamètre extérieur correspondant (d) ou à la largeur (b) des nervures
(5) du tronçon ondulé (4).
7. Tube de conduite selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tronçon (A), qui est ondulé sur le côté extérieur, les moyens de retenue (5) et
les tronçons cylindriques lisses (3) sont cannelés en tant que tube extérieur et sont
extrudés sur un tube intérieur lisse.
8. Conduite tubulaire comportant au moins un tube de conduite (1) selon la revendication
1, et au moins un élément de liaison (13), qui est relié d'une manière étanche à une
extrémité du tube de conduite (1), caractérisée en ce que l'élément de liaison (13) comporte un organe d'encliquetage (14), qui est encliqueté
sur un moyen de retenue (2a') du tube de conduite (1).
9. Conduite tubulaire selon la revendication 8, caractérisée en ce que le tube de conduite (1) engrène, par un tronçon cylindrique lisse (3') en tant qu'extrémité
libre, dans un logement en forme de cylindre circulaire (27) de l'élément de liaison
(13).
10. Conduite tubulaire selon la revendication 9, caractérisée en ce que le logement (2) en forme de cylindre circulaire (27) est formé par une partie de
guidage (16) formé sur le côté intérieur.
11. Conduite tubulaire selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément de liaison (13) est inséré dans une pièce de forme (17).
12. Procédé pour fabriquer une conduite tubulaire comportant au moins un tube de conduite
(1) selon la revendication 1 et au moins un élément de liaison (13), caractérisé en ce que le tube de conduite (1) est découpé à partir d'un élément de tube sans fin, au moins
une interface (25) étant choisie de telle sorte qu'un tronçon cylindrique lisse (3)
forme une extrémité libre du tube.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que le tronçon cylindrique lisse (3') formant l'extrémité libre du tube est enfiché dans
l'élément de liaison (13).