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<ep-patent-document id="EP04003343B1" file="EP04003343NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1457124" kind="B1" date-publ="20090513" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEEHU..SK................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1457124</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20090513</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04003343.3</B210><B220><date>20040214</date></B220><B240><B241><date>20050314</date></B241><B242><date>20060808</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10311175</B310><B320><date>20030312</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20090513</date><bnum>200920</bnum></B405><B430><date>20040915</date><bnum>200438</bnum></B430><B450><date>20090513</date><bnum>200920</bnum></B450><B452EP><date>20081010</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A43B   5/04        20060101AFI20040719BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>A43C  11/16        20060101ALI20040719BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>A43C  11/20        20060101ALI20040719BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>A43C  11/00        20060101ALI20040719BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Schnürstiefel</B542><B541>en</B541><B542>Laced boots</B542><B541>fr</B541><B542>Chaussure à lacet</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 272 643</text></B561><B561><text>WO-A-95/22917</text></B561><B561><text>DE-U- 1 675 440</text></B561><B561><text>US-A1- 2002 095 750</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Elkington, Mark,
c/oNeil Pryde Ltd.</snm><adr><str>16th Floor,Tins Centre,Stage 3
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Road Town,</str><city>Tortola,
British Virgin Islands</city><ctry>VG</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>von Bülow, Tam</snm><iid>00012353</iid><adr><str>Patentanwaltskanzlei 
Rotbuchenstrasse 6</str><city>81547 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20040915</date><bnum>200438</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf einen Schnürstiefel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Ein solcher Schnürstiefel ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE1675440U"><text>DE 16 75 440 U</text></patcit> bekannt. Es handelt sich dort um einen Sportschuh und insbesondere einen Fußballstiefel mit einem einstückigen Schnürsenkel, der im Ristbereich in herkömmlicher Weise durch Ösen geführt ist und zusätzlich folgende Abschnitte aufweist:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>einen ersten Abschnitt, der vom Mittelfußbereich der Sohle zum Ristbereich des Oberteiles verläuft,</li>
<li>einen zweiten Abschnitt, der vom Mittelfußbereich der Sohle um die Außenseite des Schaftes oberhalb des Fersenbereiches verlauft, und</li>
<li>einen dritten Abschnitt, der vom Schaft oberhalb des Fersenbereiches zum Ristbereich verläuft.</li>
</ul></p>
<p id="p0002" num="0002">Diese drei Abschnitte sollen dem Fuß einen besonders guten Halt geben und ein Auf- und Abrutschen der Ferse im Schuh verhindern.</p>
<p id="p0003" num="0003">Eine ähnliche Schnürung ist auch in der <patcit id="pcit0002" dnum="WO9522917A"><text>WO 95/22917 A</text></patcit> beschrieben, wobei dort die Schnürung auch im Vorderfußbereich jeweils bis zur Sohle geführt und dort umgelenkt ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die <patcit id="pcit0003" dnum="EP0272643A"><text>EP-A-0272643</text></patcit> zeigt einen Skistiefel mit einem Zugelement in Form eines Kabels, das in ähnlicher Weise um den Rist- und Fersenbereich herumgeführt ist. Dieses Kabel ist allerdings mit einem Ende fest mit dem Stiefel verbunden und mit seinem anderen Ende mit einem Aufwikkelmechanismus.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die <patcit id="pcit0004" dnum="US20020095750A1"><text>US 2002/0095750 A1</text></patcit> zeigt einen Stiefel mit einem Wickelmechanismus für Spannelemente in Form eines dünnen Drahtes.</p>
<p id="p0006" num="0006">(Weitere Schnürstiefel sind aus der <patcit id="pcit0005" dnum="EP0474708B1"><text>EP 0 474 708 B1</text></patcit>, der <patcit id="pcit0006" dnum="WO9909850A"><text>WO 99/09850 A</text></patcit> und der <patcit id="pcit0007" dnum="DE29814659U1"><text>DE 298 14 659 U1</text></patcit> bekannt).</p>
<p id="p0007" num="0007">Schnürstiefel, wie Snowboard-Stiefel, Inlineskate-Stiefel, Wanderstiefel, Bergstiefel etc., werden durch einen Schnürsenkel, der durch mehrere Umlenkelemente, wie z.B. Ösen, an zwei gegenüberliegenden Laschen des Stiefels durchgefädelt ist, geschnürt, wobei die Enden des Schnürsenkels fixiert werden, sei es durch eine Schnürung oder eine Halte- bzw. Klemmvorrichtung.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die meisten Schnürstiefel und insbesondere Snowboard-Stiefel sind aus flexiblem Material, was der Bequemlichkeit dient und dem Benutzer auch eine relativ große Beweglichkeit des Fußes läßt, was vor allem beim Snowboardfahren erwünscht ist. Andererseits muß die Verbindung zwischen Fuß, Stiefel und Snowboard wiederum so fest sein, daß der Fahrer die erforderlichen Kräfte auf das Snowboard übertragen kann, und zwar vor allem auf dessen Vorder- und Hinterkante. Hierzu wäre es an sich erforderlich, den Schaft des Stiefels für Bewegungen nach vorne und hinten, bezogen auf die Stiefellängsrichtung, relativ steif zu machen, was aber wiederum den Komfort einschränkt, und zwar insbesondere beim Gehen.<!-- EPO <DP n="2"> --><!-- EPO <DP n="3"> --><!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Ein weiteres Erfordernis für einen guten Sitz des Stiefels und damit für eine gute Kraftübertragung während des Snowboardens auf die Vorderkante ist ein guter Fersenhalt des Fußes im Stiefel. Mit anderen Worten soll vor allem der Fersenbereich des Fußes auch dann auf der Innenseite der Sohle des Stiefels aufliegen, wenn der Fahrer das Sprunggelenk nach vorne abwinkelt, um Kräfte auf die Vorderkante des Snowboards zu übertragen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Zu diesem Zweck schlägt die <patcit id="pcit0008" dnum="EP0705544B1"><text>EP 0 705 544 B1</text></patcit> vor, zusätzlich zur Schnürung einen Spanngurt mit geringer Dehnbarkeit in Längsrichtung vorzusehen, der vom Ristbereich des Stiefels zum Fersenbereich verläuft und damit die Ferse nach unten und hinten drückt. Zusätzlich ist ein weiterer Spanngurt vorgesehen, der vom Vorderfußbereich außen um den Schaft des Stiefels verläuft und damit den an sich flexiblen Schaft gegen ein Abknicken nach hinten stützt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ähnliche Spanngurte sind auch aus der <patcit id="pcit0009" dnum="FR49631"><text>FR 49631</text></patcit>, <patcit id="pcit0010" dnum="EP0646334A1"><text>EP 0 646 334 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0011" dnum="EP0057170A2"><text>EP 0 057 170 A2</text></patcit>, <patcit id="pcit0012" dnum="US2660812A"><text>US 2,660,812 A</text></patcit>, <patcit id="pcit0013" dnum="US5408761A"><text>US 5, 408, 761 A</text></patcit>, <patcit id="pcit0014" dnum="US5499461A"><text>US 5,499,461 A</text></patcit> und <patcit id="pcit0015" dnum="US459616A"><text>US 459,616 A</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die <patcit id="pcit0016" dnum="US5291671A"><text>US 5,291,671 A</text></patcit> zeigt einen Schnürstiefel, der zusätzlich zur herkömmlichen Schnürung noch ein umlaufendes Kabel hat, das vom Mittelfußbereich durch die Stiefelsohle hindurchverläuft und von dort beidseitig um den Schaft<!-- EPO <DP n="5"> --> des Stiefels, wobei dieses Kabel im Ristbereich Schlaufen bildet, an denen es gespannt werden kann.</p>
<p id="p0013" num="0013">Solch zusätzliche Spanngurte bedingen jedoch einen höheren technischen Aufwand und haben in der Praxis den Nachteil, daß der Benutzer, um einen guten Halt zu haben, häufig so stark spannt, daß die Durchblutung des Fußes beeinträchtigt ist. Auch wird hierdurch die Bequemlichkeit beeinträchtigt und die Unfallgefahr erhöht. Zusätzlich müssen neben dem Spannen der Schnürung noch in weiteren Arbeitsschritten ein oder mehrere Spanngurte gespannt werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die <patcit id="pcit0017" dnum="EP0746214B1"><text>EP 0 746 214 B1</text></patcit> zeigt einen Halbschuh mit einem Schnürsenkel, der jeweils ausgehend vom Sohlenbereich über den Oberteil des Schuhs verläuft und auch einen Abschnitt hat, der vom Sohlenbereich um den Fersenbereich herum geführt ist und einen Abschnitt, der vom Fersenbereich in etwa horizontal zum Ristbereich verläuft. Schließlich ist auch ein Abschnitt vorgesehen, der vom Ristbereich zum sohlennahen Fersenbereich verläuft, so daß die drei genannten Abschnitte in der Seitenansicht ein Dreieck bilden, bei dem allerdings der obere, im wesentlichen horizontale Abschnitt unterhalb des Knöchels des Fußes und damit unterhalb der Sprunggelenke des Fußes liegt. Für einen Stiefel mit einem Schaft, der einen Teil des Schienbeins des Benutzers umgibt, ist eine solche Schnürung daher nicht geeignet.</p>
<p id="p0015" num="0015">Aufgabe der Erfindung ist es, den Schnürstiefel der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß bei einfacher Handhabung und um Komfort ein guter Halt des Fußes im Stiefel gewährleistet ist und insbesondere ein guter Fersenhalt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Das Grundprinzip der Erfindung liegt darin, den Schnürsenkel so zu führen, daß allein durch den Schnürsenkel die für<!-- EPO <DP n="6"> --> den guten Halt erforderlichen Kräfte aufgebracht werden. Hierzu wird der Schnürsenkel so geführt, daß Abschnitte des Schnürsenkels wie folgt verlaufen:
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>a) ein erster Abschnitt verläuft vom Mittelfußbereich der Sohle über den Ristbereich;</li>
<li>b) ein zweiter Abschnitt vom Mittelfußbereich der Sohle um die Außenseite des Schaftes in einer Höhe im Bereich oder oberhalb des oberen Sprunggelenkes des Fußes; und</li>
<li>c) ein dritter Abschnitt von derselben Stelle des Schaftes zum Rist und zurück zu der genannten Stelle des Schaftes.</li>
</ol></p>
<p id="p0018" num="0018">All diese genannten Abschnitte sind einstückiger Bestandteil des Schnürsenkels. Sie spannen in der Seitenansicht in etwa ein Dreieck auf, in welchem, wiederum in der Seitenansicht gesehen, die Sprunggelenke und die Knöchel des Fußes liegen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Vorzugsweise wird der Schnürsenkel durch einen Spannmechanismus gespannt, wie er beispielsweise aus der <patcit id="pcit0018" dnum="US20020095750A1"><text>US 2002/0095750 A1</text></patcit> bekannt ist. Es handelt sich hierbei um einen Wickelmechanismus mit Ratsche, auf dessen Wickeldorn beide Enden des Schnürsenkels aufgewickelt werden. Der Schnürsenkel ist hier vorzugsweise ein dünnes Drahtseil mit hoher Zugfestigkeit und geringer Biegesteifigkeit, das leicht auf einen Wickeldorn mit geringem Durchmesser aufgewickelt werden kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die einstückige Ausbildung des Schnürsenkels hat auch den Vorteil, daß bei bestimmten Bewegungen des Fußes automatisch bestimmte Abschnitte des Schnürsenkels nachgespannt werden. Wird beispielsweise der Schaft nach vorne gebeugt, so verlängert sich der o.g. zweite Abschnitt, was automatisch eine Verkürzung des ersten und dritten Abschnittes zur Folge hat, so daß im Ergebnis gerade bei verstärkter Vorlage und damit Druck auf die Vorderkante des Snowboards die<!-- EPO <DP n="7"> --> Ferse stärker nach unten und hinten gedrückt wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Um die o.g. drei Abschnitte zu bilden, sind verschiedene Führungen möglich. So können der erste und der zweite Abschnitt im Mittelfußbereich der Sohle beidseitig über eine Umlenkung geführt sein; sie können aber auch durch die Sohle hindurch zur anderen Seite verlaufen und beispielsweise in der Sohle in Hülsen geführt sein, wobei bei einem Ausführungsbeispiel sich diese Hülsen dann im Inneren der Sohle überkreuzen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß einige oder alle der genannten drei Abschnitte zum Schutz der Außenseite des Stiefels in flexiblen Hülsen geführt sind, beispielsweise in gewickelten Spiralfedern oder einem Mantel eines bekannten Bowdenzuges. Zur Klarstellung sei darauf hingewiesen, daß sich die einstückige Ausbildung des Schnürsenkels auf die o.g. drei Abschnitte bezieht. Weitere Abschnitte einer herkömmlichen Schnürung, bei der einander gegenüberliegende seitliche Laschen des Stiefels aufeinander zugezogen werden, können alternativ entweder einstückig mit den drei genannten Abschnitten ausgebildet sein oder als separater Schnürsenkel bzw. separate Schnürsenkel geführt sein.</p>
<p id="p0023" num="0023">Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles eines Schnürstiefels nach der Erfindung mit Darstellung eines Fußes;</dd>
<dt>Fig. 2-5</dt><dd>eine Seitenansicht von links, eine Rückansicht, eine Vorderansicht und eine Seitenansicht von rechts eines Schnürstiefels nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;</dd>
<dt>Fig. 6-10</dt><dd>eine Seitenansicht von links, eine Rückansicht, eine Vorderansicht, eine Seitenansicht von rechts<!-- EPO <DP n="8"> --> und eine Ansicht der Unterseite eines Schnürstiefels nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine Schnittansicht eines Abschnittes des Schnürsenkels; und</dd>
<dt>Fig. 12 und 13</dt><dd>eine Seitenansicht von links und eine Rückansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung.</dd>
</dl></p>
<p id="p0024" num="0024">Zunächst sei auf <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> Bezug genommen, in der schematisch ein Fuß F in Seitenansicht dargestellt ist. Die wesentlichen Knochen des Fußes sind ein Schienbein F1, an das sich über ein oberes Sprunggelenk F2 ein Sprungbein F3 anschließt, worauf - von oben nach unten - über ein unteres Sprunggelenk F4 ein Fersenbein F5 folgt. Angrenzend an das untere Sprunggelenk F4 geht der Fuß über ein Kahnbein F6 und Mittelfußknochen F7 zu Zehenknochen, nämlich einem Zehengrundglied F8, einem Zehenmittelglied F9 und einem Zehenendglied F10. Auch zwischen den letztgenannten Knochen sind jeweils Gelenke, die nicht mehr bezeichnet sind. Im Bereich der Fußsohle unterscheidet man einen Fersenbereich F11, der unterhalb des Fersenbeins F5 liegt und in der Seitenansicht konvex nach außen gewölbt ist, einen Mittelfußbereich F12, der unterhalb des Kahnbeines F6 und der Mittelfußknochen F7 liegt und konkav nach innen gewölbt ist, sowie einen Vorderfußbereich F13 mit dem Fußballen und den Zehen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Für die Zwecke der späteren Beschreibung des Stiefels wird noch auf einen Ristbereich F14 verwiesen, der an der vorderen Oberseite des Fußes etwa in Höhe der beiden Sprunggelenke F2 und F4 liegt sowie auf einen oberen Fersenbereich F15, der an der Rückseite des Fußes im Bereich des oberen Sprunggelenkes liegt und an welchem die Seitenkontur vom konvexen Bereich der Ferse und der Sprunggelenke zu einem zunächst konkaven Bereich der Wade übergeht. Die einzelnen Muskeln und Sehnen sind der besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Für einen guten Halt des Fußes im Stiefel ist vor allem wichtig, aber bei den meisten Stiefeln auch problematisch, daß der Fersenbereich F11 stets in Kontakt mit der Innenseite einer Sohle 1 des Stiefels ist. Die Sohle 1 wird entsprechend der obigen Einteilung der Fußbereiche ebenfalls in einen Vorderfußbereich 2, einen Mittelfußbereich 3 und einen Fersenbereich 4 unterteilt, wobei als Fersenbereich auch ein mit 4' bezeichneter Bereich bezeichnet wird, der sich vom Fersenbein F5 nach oben bis zum oberen Sprunggelenk F2 erstreckt. An der Sohle 1 ist in bekannter Weise ein den Fuß ringsumgebendes Oberteil 5 angebracht, an welches sich ein Schaft 6 vertikal nach oben anschließt. Der Schaft 6 wird hier so definiert, daß er sich in Höhe des oberen Sprunggelenkes F2 an den Oberteil 5 anschließt und einen wesentlichen Bereich des Schienbeins F1 überdeckt. Dieser Bereich ist als Schienbeinbereich 6' in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> dargestellt. Das Oberteil 5 und der Schaft 6 bilden Lappen 7 und 8 (vgl. auch <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> und <figref idref="f0005">8</figref>), die im Abstand zueinanderliegen und zwischen denen sich eine sog. Zunge 9 befindet. Durch eine Schnürung werden diese Lappen 7 und 8 aufeinanderzugezogen, damit sich das Oberteil 5 und der Schaft 6 eng um den Fuß anschmiegen und diesen im Stiefel gut halten.</p>
<p id="p0027" num="0027">Bei der Erfindung besteht die Schnürung aus einem einstückig durchgehenden Schnürsenkel 11, der in besonderer Weise geführt ist, um den geforderten guten Halt zu gewährleisten. Der Schnürsenkel 11 ist allgemein gesprochen ein Zugorgan, das biegeelastisch ist, aber in Längsrichtung nur sehr geringe Dehnung zuläßt. Es kann sich um einen herkömmlichen Schnürsenkel aus Textil- oder Kunstfasern handeln. Es kann sich aber auch um ein Drahtseil handeln. Der Schnürsenkel 11 ist mit seinen beiden Enden an einem Wickelmechanismus 12 befestigt, der seinerseits im oberen Bereich der Zunge 9 angebracht ist. Durch Drehen des Wickelmechanismus' 12 werden die beiden Enden des Schnürsenkels 11 auf einen Wickeldorn (nicht dargestellt) aufgewickelt, wodurch die wirksame Länge des Schnürsenkels verkürzt wird. Der Wickelmechanismus 12 hat eine Sperreinrichtung, mit der der Wickeldorn<!-- EPO <DP n="10"> --> arretiert werden kann, sowie eine Löseeinrichtung zum Lösen des Schnürsenkels. Ein Wickelmechanismus dieser Art ist beispielsweise in der <patcit id="pcit0019" dnum="US6289558B1"><text>US 6,289,558 B1</text></patcit> beschrieben und muß daher hier nicht näher erläutert werden. Selbstverständlich können auch sonstige bekannte Mittel und Einrichtungen zum Arretieren der Enden eines Schnürsenkels verwendet werden, sei es eine einfache Verknotung oder sonstige bekannte Klemmeinrichtungen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Im dargestellten Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> verläuft der Schnürsenkel 11 ausgehend von dem Wickelmechanismus 12 zu beiden Lappen 7 und 8 hin in je einen ersten, im wesentlichen horizontalen Abschnitt 11a bzw. 11l zu einer Führung 13a bzw. 13b, die am jeweiligen Lappen 7 bzw. 8 angebracht ist. Von dort verläuft der Schnürsenkel über gekrümmte zweite Abschnitte 11b bzw. 11k längs den Führungen 13a bzw. 13b, um von dort in geradlinige, zur Mitte der Zunge verlaufende Abschnitte 11c bzw. 11j überzugehen. Dort kreuzen sich diese dritten Abschnitte 11c und 11j an einer an der Zunge 9 angebrachten Führung 14, die etwa dem Ristbereich F14 des Fußes gegenüberliegt. Von der zweiten Führung 14 verlaufen die Schnürsenkel als im wesentlichen horizontale vierte Abschnitte 11d und 11l zur äußeren Rückseite des Stiefels zu einer dritten Führung 15, die dem oberen Fersenbereich F15 gegenüberliegt. Die Abschnitte des Schnürsenkels kreuzen sich auch an der dritten Führung 15 und verlaufen von dort schräg nach unten in fünften Abschnitten 11e bzw. 11h bis zum Mittelbereich 3 der Sohle 1. Dort ist im Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0001 f0002 f0003">Figuren 1-5</figref> eine fünfte Führung 16a bzw. 16b in Form einer Umlenkung angebracht, von wo aus ein sechster Abschnitt 11f bzw. 11g schräg nach oben zu einer sechsten Führung 17 verläuft, die an der Zunge 9 gegenüberliegend dem Ristbereich F14 und nahe der Führung 14 angebracht ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Von der sechsten Führung 17, an der sich der Schnürsenkel wiederum kreuzt, verlaufen Abschnitte 11m und 11q schräg nach vorne in Richtung zum Vorderfußbereich 2 zu siebten<!-- EPO <DP n="11"> --> Führungen 18a und 18b an den Lappen 7 und 8 und von dort über gekrümmte Abschnitte 11n und 11p zu einem letzten Abschnitt 11o, der im wesentlichen quer über den Vorderfußbereich läuft und die letztgenannten Abschnitte 11n und 11p miteinander verbindet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Schnürsenkel 11 insgesamt ist einstückig ausgebildet, d.h. alle genannten Abschnitte 11a-11q sind miteinander verbunden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Wie deutlich aus den <figref idref="f0001">Figuren 1</figref>, <figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">5</figref> zu erkennen ist, bilden die Abschnitte 11e, 11f, 11i auf der einen Seite und 11d, 11g und 11h auf der anderen Seite jeweils ein Dreieck, das in der Projektion der Seitenansichten (<figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, <figref idref="f0002">2</figref> und <figref idref="f0003">5</figref>) im wesentlichen die beiden Sprunggelenke F2 und F4 und damit das Sprungbein F3 einschließt und zwischen Ristbereich F14, oberem Fersenbereich F15 und Mittelfußbereich F12 wirksam ist, derart, daß sich der Stiefel besonders im kritischen oberen Fersenbereich F15 eng an den Fuß anschließt und somit besonders die Ferse gut nach unten gegen die Sohle drückt und deren Abheben von der Sohle verhindert. Gleichzeitig wirken die in den Ristbereich F14 eingeleiteten Kräfte dieser unerwünschten Bewegungen ebenfalls entgegen, ohne jedoch den Fuß zu stark abzuschnüren.</p>
<p id="p0032" num="0032">Der Schnürsenkel 11 kann an allen Führungen 13-17 gleiten, so daß die vor allem beim Snowboardfahren gewünschte seitliche Beweglichkeit des Schaftes gegeben ist. Auch ist hierdurch das Spannen des Schnürsenkels 11 leicht möglich, vor allem wenn vorzugsweise die Führungen aus Material bestehen, das in Verbindung mit dem Schnürsenkel 11 einen geringen Reibungskoeffizient hat. Für die Führungen eignen sich daher Metalle und Kunststoffe.</p>
<p id="p0033" num="0033">Das Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0004 f0005 f0006">Figuren 6-10</figref> unterscheidet sich von dem der <figref idref="f0001 f0002 f0003">Figuren 1-5</figref> im wesentlichen dadurch, daß die zum Mittelfußbereich 3 der Sohle 1 geführten Abschnitte des Schnürsenkels 11 durch je eine Bohrung mit Hülse 19<!-- EPO <DP n="12"> --> und 20 quer durch die Sohle 1 hindurchverlaufen, anstatt über die seitlich der Sohle angebrachten Führungen 16a und 16b umgelenkt zu sein. Dementsprechend ergibt sich eine andere Reihenfolge der Abschnitte, wobei sich - wie in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> zu erkennen ist - die quer durch die Sohle 1 verlaufenden Abschnitte überkreuzen. Die dort verlaufenden Abschnitte sind mit dem Bezugszeichen 11r und 11s bezeichnet. Sie können in Hülsen 19 und 20 geführt sein, die im wesentlichen quer durch die Stiefelsohle 1 hindurchverlaufen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Beim Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0001 f0002 f0003">Figuren 1-5</figref> verläuft der Schnürsenkel ausgehend von dem Wickelmechanismus 12 wie folgt: Abschnitt 11a - Führung 13a - Abschnitt 11b - Abschnitt 11e - Führung 14 - Abschnitt 11d - Führung 15 - Abschnitt 11e - Führung 16a - Abschnitt 11f - Führung 17 - Abschnitt 11m - Führung 18b - Abschnitt 11n - Abschnitt 11o - Abschnitt 11p - Führung 18a - Abschnitt 11q - Führung 17 - Abschnitt 11g - Führung 16b - Abschnitt 11h - Führung 15 - Abschnitt 11i - Führung 14 - Abschnitt 11j - Führung 13b - Abschnitt 11k - Führung 13b - Abschnitt 11l zurück zum Mittelmechanismus 12.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die Abschnitte 11m, 11n, 11o, 11p und 11q können bei Bedarf auch fortgelassen werden, wenn eine Schnürung im Vorderfußbereich nicht erforderlich ist. In diesem Falle geht dann der Abschnitt 11f über die Führung 17 unmittelbar in den Abschnitt 11g über.</p>
<p id="p0036" num="0036">Beim Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0004 f0005 f0006">Figuren 7-10</figref> verläuft der Schnürsenkel ausgehend von der Wickeleinrichtung 12 wie folgt: Abschnitt 11a - Führung 13a - Abschnitt 11b - Abschnitt 11c - Führung 14 - Abschnitt 11d - Führung 15 - Abschnitt 11e - Hülse 20 - Abschnitt 11r - Abschnitt 11g - Führung 17 - Abschnitt 11q - Führung 18a - Abschnitt 11p - Abschnitt 11o - Führung 18b - Abschnitt 11n - Abschnitt 11m - Führung 17 - Abschnitt 11f - Hülse 19 - Abschnitt 11s - Abschnitt 11h - Führung 15 - Abschnitt 11i - Abschnitt 11j - Abschnitt 11k - Abschnitt 11l zurück zur Wickeleinrichtung<!-- EPO <DP n="13"> --> 12. Auch hier können bei Bedarf die Abschnitte 11m, 11n, 11o, 11p und 11q und die Führungen 18a und 18b fortgelassen werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Verwendet man als Schnürsenkel einen dünnen Draht mit einem Durchmesser in der Größenordnung von 1 mm oder weniger, so besteht die Gefahr, daß sich dieser beim Spannen des Schnürsenkels, aber auch beim späteren Gebrauch, in das Außenmaterial des Schnürstiefels einschneidet, das üblicherweise aus Leder und/oder Textilien ist. Zum Schutz hiergegen sind einige oder alle Abschnitte des Schnürsenkels in einer Schutzhülle geführt, die schematisch in <figref idref="f0006">Fig. 11</figref> dargestellt ist. Es kann sich hierbei beispielsweise um eine gewickelte Spiralfeder 21 handeln, in deren Inneren der Schnürsenkel 11 gleitet. Die Spiralfeder kann zusätzlich, wie beispielsweise bei Bowdenzügen bekannt, mit einem Schutzmantel 22 aus Kunststoff umgeben sein.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die <figref idref="f0007">Figuren 12 und 13</figref> zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Alternativen. Bei der ersten Alternative sind die von der Führung 14 nach oben zum Schaft 6 verlaufenden Abschnitte 11c und 11j abweichend von dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen außen um den Schaft 6 herumgeführt und kreuzen sich an der Rückseite des Schaftes in einer weiteren Führung 15a, von wo sie im wesentlichen horizontal nach vorne zu der Wickeleinrichtung 12 gehen, wie durch gestrichelte Linien 11c und 11j sowie 11a und 11b angedeutet. Damit ist der gesamte Schnürsenkel einstückig.</p>
<p id="p0039" num="0039">Alternativ hierzu kann der Schnürsenkel auch geteilt sein. Die Abschnitte 11f, 11g; 11e, 11h; 11d, 11i gemäß den Ausführungsbeispielen der <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006">Figuren 1-10</figref> sind zu einer ersten Wickelvorrichtung 12a geführt, die im Ristbereich des Stiefels angeordnet ist und an der Zunge des Stiefels befestigt ist. Ein zweiter davon unabhängiger Schnürsenkel 11z ist im oberen Bereich des Schaftes 6 im wesentlichen horizontal rings um den Schaft geführt und in einer zweiten Wickelvorrichtung<!-- EPO <DP n="14"> --> 12b aufgewickelt. Diese Wickelvorrichtung 12b kann an der Seite des Schaftes 6 angebracht sein, wie in den <figref idref="f0007">Figuren 12 und 13</figref> zu sehen. Sie kann aber auch vorne an der Zunge angebracht sein, wie die Wickelvorrichtung 12 der bisherigen Ausführungsbeispiele.</p>
<p id="p0040" num="0040">In entsprechender Weise können auch die den Vorderfußbereich spannenden Abschnitte 11o, 11p, 11q einen separaten Schnürsenkel mit zusätzlicher (nicht dargestellt) Wickelvorrichtung bilden. Wesentlich ist, daß die drei jeweils an beiden Seiten des Stiefels vorhandenen Abschnitte, die das o.g. Dreieck bilden, einen einstückigen Schnürsenkel bilden, der mit einer Wickelvorrichtung gespannt und arretiert wird.</p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schnürstiefer mit einer Sohle (1), die einen Vorderfußbereich (2), einen Mittelfußbereich (3) und einen Fersenbereich (4) aufweist,<br/>
mit einem mit der Sohle (1) verbundenen Oberteil (5), das einen Zehen-, einen Rist- und einen Fersenbereich aufweist,<br/>
mit einem Schaft (6), der sich an das Oberteil (5) anschließt, sowie<br/>
mit mindestens einem Schnürsenkel (11), der abschnittsweise an Führungen (12-17) gehalten ist,<br/>
wobei der Schnürsenkel (11) mindestens folgende Abschnitte aufweist:
<claim-text>- einen ersten Abschnitt (11f, 11g), der vom Mittelfußbereich (3) der Sohle (1) über den Ristbereich des Oberteils (5) verläuft,</claim-text>
<claim-text>- einen zweiten Abschnitt (11e, 11h), der vom Mittelfußbereich (3) der Sohle (1) um die Außenseite des Schaftes (6) oberhalb des Fersenbereiches verläuft, und</claim-text>
<claim-text>- einen dritten Abschnitt (11d, 11i), der vom Schaft (6) oberhalb des Fersenbereiches zum Ristbereich verläuft,<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text>
<claim-text>- wobei der Schnürsenkel (11) in den drei genannten Abschnitten einstückig durchgehend ausgebildet ist</claim-text>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> die drei genannten Abschnitte in der Seitenansicht ein Dreieck bilden, in welchem Sprunggelenke eines Fußes liegen.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der erste und der zweite Abschnitt (11f, 11g;<!-- EPO <DP n="18"> --> 11e, 11h) beidseitig der Sohle (1) über Umlenkungen (16a, 16b) geführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> der erste und der zweite Abschnitt (11f, 11g; 11e, 11h) durch eine quer durch die Sohle (1) verlaufende Bohrung (19, 20) geführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die Bohrungen (19, 20) sich im Inneren der Sohle (1) überkreuzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> in den Bohrungen (19, 20) Hülsen angeordnet sind, durch welche entsprechende Abschnitte (11r, 11s) des Schnürsenkels (11) geführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> zumindest einige Abschnitte des Schnürsenkels (11) in biegeelastischen Hülsen (21) geführt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> die biegeelastischen Hülsen (21, 22) durch gewickelte Spiralfedern gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>gekennzeichnet durch</b> eine Wickeleinrichtung (12) , in welcher die Enden des Schnürsenkels (11) aufwickelbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> sich an den dritten Abschnitt (11d, 11i) mindestens ein vierter Abschnitt (11a, 11b, 11c, 11j, 11k, 111) anschließt, der über den Schaft geführt ist und einstückig mit einem der ersten, zweiten oder dritten Abschnitte verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Schnürstiefel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, daß</b> mindestens ein fünfter Abschnitt (11o, 11p, 11q,<!-- EPO <DP n="19"> --> 11m und 11n) vorgesehen ist, der über den Oberteil (6) zum Zehenbereich (2) geführt ist und einstückig mit einem der ersten, zweiten oder dritten Abschnitte verbunden ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A laced boot comprising a sole (1) having a front foot area (2) , a metatarsal area (3) and a heel area (4),<br/>
un upper (5) connected to the sole and comprising a toe area, an instep area and a heel area,<br/>
a boot leg (6) attached to the upper (5), and<br/>
at least a boot lace (11) carried in sections on guides (12-17), wherein the boot lace (11) comprises at least the following sections:
<claim-text>- a first section (11f, 11g) running from the metatarsal area (3) of the sole (1) over the instep area of the upper (5),</claim-text>
<claim-text>- a second section (11e, 11h) running from the metatarsal area (3) of the sole (1) around the outside of the boot leg (6) above the heel area, and</claim-text>
<claim-text>- a third section (11d, 11i) running from the boot leg (6) above the heel area to the instep area,</claim-text>
wherein the boot lace (11) constitute a continous single lace piece,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the three mentioned sections as viewed from the side form a triangle in which ankle joints of the foot are arranged.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized in that</b> the first and the second section (11f, 11g; 11e, 11h) are guided on both sides of the sole (1) around redirections.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized in that</b> the first and the second sections (11f, 11g; 11e, 11h) are guided through a bore (19, 20) running<!-- EPO <DP n="21"> --> transversely through the sole (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Laced boot according to claim 3, <b>characterized in that</b> the bores (19, 20) are crossing each other in the inside of the sole (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Laced boot according to claim 3, <b>characterized in that</b> casings are arranged in the bores (19, 20) wherethrough respective sections (11r, 11s) of the boot lace (11) are guided.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized in that</b> at least some sections of the boot lace (11) are guided within resiliently flexible jackets (21).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Laced boot according to claim 6, <b>characterized in that</b> the resiliently flexible jackets (21, 22) are formed by wound spiral springs.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized by</b> a reel device (12), wherein the ends of the boot lace (11) can be spooled.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized in that</b> at least a fourth section (11a, 11b, 11c, 11j, 11k, 111) is connected to the third section (11d, 11i) , said fourth section being guided over the upper and is connected as a single piece with one of the first, second or third sections.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Laced boot according to claim 1, <b>characterized in that</b> at least a fifth section (11o, 11p, 11q, 11m and 11n) is provided, which is guided over the upper (6) to the toe area (2) and which is connected as a single piece with one of the first, second or third sections.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Bottine à lacet avec une semelle (1) qui présente une zone antérieure de pied (2), une zone médiane de pied (3) et une zone de talon (4),<br/>
avec une partie supérieure (5) reliée à la semelle (1) qui présente une zone d'orteils, une zone de cou-de-pied et une zone de talon,<br/>
avec une tige (6) qui se raccorde à la partie supérieure (5), ainsi que<br/>
avec au moins un lacet (11) qui est maintenu par endroits sur des guidages (12-17),<br/>
dans laquelle le lacet (11) présente au moins les parties suivantes :
<claim-text>- une première partie (11f, 11g) qui s'étend de la zone médiane de pied (3) de la semelle (1) au-dessus de la zone de cou-de-pied de la partie supérieure (5),</claim-text>
<claim-text>- une deuxième partie (11e, 11h) qui s'étend de la zone médiane de pied (3) de la semelle (1) autour du côté extérieur de la tige (6) au-dessus de la zone de talon, et</claim-text>
<claim-text>- une troisième partie (11d, 11i) qui s'étend de la tige (6) au-dessus de la zone de talon jusqu'à la zone de cou-de-pied,</claim-text>
<claim-text>- dans laquelle le lacet (11) est réalisé sans interruption d'un seul tenant dans les trois parties citées,</claim-text>
<b>caractérisée en ce</b><br/>
<b>que</b> les trois parties citées forment dans la vue de côté un triangle, dans lequel se trouvent des articulations de cheville d'un pied.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> la première et la deuxième parties (11f, 11g ; 11e, 11h) sont guidées selon les deux côtés de la semelle (1) par des déviations (16a, 16b).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> la première et la deuxième parties (11f, 11g ; 11e, 11h) sont guidées par un perçage (19, 20) qui traverse obliquement la semelle (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 3, <b>caractérisée en ce que</b> les perçages (19, 20) se croisent à l'intérieur de la semelle (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 3, <b>caractérisée en ce que</b> des douilles, par lesquelles sont guidées des parties (11r, 11s) correspondantes du lacet (11), sont disposées dans les perçages (19, 20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins quelques parties du lacet (11) sont guidées dans des douilles (21) élastiques en flexion.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 6, <b>caractérisée en ce que</b> les douilles (21, 22) élastiques en flexion sont formées par des ressorts enroulés en hélice.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée par</b> un dispositif enrouleur (12), dans lequel les extrémités du lacet (11) peuvent être enroulées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins une quatrième<!-- EPO <DP n="24"> --> partie (11a, 11b, 11c, 11j, 11k, 111) se raccorde à la troisième partie (11d, 11i), laquelle traverse la tige et est reliée d'un seul tenant à l'une des première, deuxième ou troisième parties.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Bottine à lacet selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins une cinquième partie (11o, 11p, 11q, 11m et 11n) est prévue, laquelle traverse la partie supérieure (6) jusqu'à la zone des orteils (2) et est reliée d'un seul tenant à l'une des première, deuxième ou troisième parties.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="25"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="195" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="164" he="196" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num="4,5"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0004" num="6,7"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="157" he="184" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0005" num="8,9"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="160" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0006" num="10,11"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="149" he="110" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0007" num="12,13"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="160" he="181" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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