[0001] Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit wenigstens einem Geschirrkorb
und einer Vorrichtung zum Spülen von Spülgut in der Geschirrspülmaschine, wobei wenigstens
einem Geschirrkorb wenigstens zwei Sprüheinrichtungen für bestimmte Bereiche zugeordnet
sind, und wowbei die Vorrichtung eine Steuereinrichtung zum einzelnen Ansteuern der
wenigstens zwei Sprüheinrichtungen eines Geschirrkorbs während des Spülens aufweist.
[0002] Aus der
DE-OS 27 02 644 ist ein Geschirrkorb für Geschirrspülmaschinen bekannt, der im Ablagebereich Rohre
vorsieht, die jeweils mit Durchbrüchen versehen sind, um das unmittelbar darüber befindliche
Spülgut mit einer Spülflüssigkeit zu beaufschlagen. Während des Spülprogramms tritt
Spülflüssigkeit durch alle ausgebildeten Ausbrüche in den als Zuflussleitung ausgebildeten
Rohren des Geschirrkorbs. Durch die engen Zuflußrohre entsteht ein deutlicher Druckabfall
bis zu dem entferntesten Punkt vom Zufluss der Rohre. Aufgrund dessen ist die Spül-
bzw. Sprühleistung in nicht allen Bereichen des Geschirrkorbs gleichermaßen ausgebildet,
so dass in Bereichen, die vom Zufluss am entferntesten sind, der Sprühstrahl mit geringerer
Geschwindigkeit auf das Spülgut trifft.
[0003] Dieser Nachteil wiegt umso schwerer, wenn in diesen vom Zufluss weit entfernten Bereichen
des Geschirrkorbs besonders hartnäckig verschmutztes Spülgut eingeordnet ist und so
eine unterschiedliche Spülqualität in einem Geschirrkorb erzielt wird.
[0004] Aus der
US 3,095,885 ist eine Geschirrspülmaschine mit einem oberen und einem unteren Geschirrkorb bekannt,
wobei in dem unteren Geschirrkorb stark verschmutztes Spülgut, wie beispielsweise
Töpfe angeordnet werden, während in dem oberen Geschirrkorb empfindliches Spülgut
wie beispielsweise Gläser angeordnet werden. Die Geschirrspülmaschine weist ferner
eine Steuereinrichtung auf, mit der es möglich ist, bei Bedarf das in dem unteren
Geschirrkorb angeordnete Spülgut einer intensiven Reinigung durch Erhöhung des Sprühstrahldrucks
zu reinigen.
[0005] Aus der
DE 1 403 670 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, bei der zur Reinigung stark verschmutzten
Geschirr vorgesehen ist, eine Intensivreinigung mit erhöhtem Sprühstrahldruck dadurch
zu erreichen, dass mittels einer Steuereinrichtung die Zahl der benutzten Düsen reduziert
wird und die einzelnen Düsen nach einander angesteuert werden.
Aus der
DE 41 13 8 87 A1 und
DE 2 304 035 sind die Geschirrspülmaschinen bekannt, die einen oberen und unteren Sprüharm aufweisen,
wobei Steuereinrichtung zur Ansteuerung des oberen und unteren Sprüharms vorgesehen
sind.
[0006] Aus der
US 3,708,120 ist eine Geschirrspülmaschine mit einem besonders einfachen Aufbau ohne bewegliche
Teile bekannt, bei der mittels Flüssigkeitslogikelementen eine serielle Ansteuerung
einer Vielzahl von Sprühöffnungen einer Geschirrspülmaschine erreicht wird.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Geschirrspülmaschine bereitzustellen,
welche es ermöglicht, in einem Geschirrkorb eingeordnetes Spülgut mit unterschiedlicher
Anschmutzung entsprechend dem Anschmutzungsgrad optimal zu reinigen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine mit wenigstens einem Geschirrkorb
sind wenigstens einem Geschirrkorb wenigstens zwei Sprüheinrichtungen für bestimmte
Bereiche zugeordnet, wobei eine Vorrichtung eine Steuereinrichtung zum einzelnen Ansteuern
der wenigstens zwei Sprüheinrichtungen eines Geschirrkorbs während des Spülens aufweist.
[0010] Die Sprüheinrichtungen sind unterhalb des Geschirrkorbs angeordnet und bestehen bevorzugt
jeweils aus rotierenden Sprüharmen.
[0011] Vorteilhafterweise sind die wenigstens zwei Sprüheinrichtungen in einzelne Bereiche,
vorzugsweise Quadranten, unterteilbar ausgebildet, welche jeweils über ein Absperrmittel
gegenüber den anderen Bereichen absperrbar ausgebildet ist, so dass die Steuereinrichtung
zum Ansteuern bestimmter Bereiche die Spülflüssigkeit gezielt in einzelne Bereiche
steuern kann, wodurch Spülgut mit hartnäckiger Anschmutzung intensiver mit Spülflüssigkeit
beaufschlagt werden kann, während andere Bereiche, die beispielsweise lediglich mit
Gläsern bestückt sind, eine weniger intensive Sprühbehandlung erfahren.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die Sprüheinrichtungen
aus rotierenden Sprüharmen gebildet, wobei in jedem bestimmten Bereich ein rotierender
bzw. rotierbarer Sprüharm angeordnet ist. Vorzugsweise sind die Bereiche quadratisch
ausgebildet.
[0013] Zweckmäßigerweise sind die auswählbaren Bereiche über ein Absperrmittel voneinander
trennbar ausgebildet.
[0014] Durch die Vorrichtung wird vorteilhafterweise erreicht, dass die Verbrauchswerte,
insbesondere die Wasser- und Energieverbrauchswerte für die jeweiligen Spülprogramme
optimiert werden, d.h. der Wasserverbrauch bzw. der Energieverbrauch im Durchschnitt
sinkt.
[0015] Die Vorrichtung kann sowohl bei Haushalts- als auch Gewerbegeschirrspülmaschine Einsatz
finden, sowie in diesen jeweiligen Geräten sowohl im Ober- als auch Unterkorb sowie
jeweils getrennt bei nur einem Geschirrkorb eingesetzt werden.
[0016] Nachfolgend wird an einem Ausführungsbeispiel die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand
von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung und
Figur 2 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung.
[0017] In der Vorrichtung gemäß Figur 1 ist in schematischer Darstellung ein Geschirrkorb
1 mit als rotierbare Sprüharme ausgelegten Sprüheinrichtungen 2a - 2d dargestellt,
wobei die Sprüharme 2a - 2d in jeweils getrennter Weise in Absperrmittel 3 münden.
Die Sprüharme 2a - 2d sind unterhalb des Geschirrkorbs 1 angeordnet. Der Zulaufbereich
zu den Absperrmitteln 3 wird in Richtung zur Umwälzpumpe 6 zusammengeführt, so dass
ein Zentralbereich ausgebildet wird, von dem aus die jeweiligen Zuflußbereiche in
die Sprüharme 2a - 2d über dem Absperrmittel 3 erfolgt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
ist dieses Absperrmittel 3 als Magnetventil ausgebildet. Die Bereiche sind im gezeigten
Ausführungsbeispiel als Quadranten ausgebildet, wobei im Zentrum eines jeden Quadranten
der Drehpunkt eines Sprüharms 2a - 2d angeordnet ist. Jeder der einzelnen bestimmten
Bereiche ist über Absperrmittel 3 gegenüber den anderen Bereichen absperrbar ausgebildet.
[0018] Die Absperrmittel 3 werden über die Steuereinrichtung 4, welche ihrerseits mit der
Steuereinrichtung (nicht dargestellt bzw. darin integriert) der Geschirrspülmaschine
verbunden ist, angesteuert, wobei die jeweiligen Ansteuerrhythmen in einem Steuerprogramm
hinterlegt sind, welche die Spülprogramme steuern. Um die jeweiligen Sprüharme 2a
- 2d entsprechend ihrer Auswahl anzusteuern, ist die Steuereinrichtung 4 mit einem
Bedienelement 5 verbunden, welches eine schematische Darstellung der Sprühvorrichtungsbereiche
2a - 2d aufweist und vorteilhafterweise über Leuchtelemente die jeweils ausgewählten
Bereiche anzeigt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel mit einer gewählten Einteilung
in Quadranten, d.h. einer Einteilung eines im wesentlichen quadratisch ausgebildeten
Geschirrkorbs 1 in vier gleich große Flächen, ist an einer Bedientafel des Bedienelements
5 ein Tastenfeld mit vier Tasten vorgesehen, welche die jeweiligen Quadranten, die
für ein intensiveres Spülprogramm vorgesehen sind, widerspiegeln.
[0019] Bei der Auswahl der jeweiligen Quadranten oder Zonen kann der Benutzer, sofern die
Auswahl manuell erfolgt, durch Betätigen der entsprechenden Tasten, einen Bereich
auswählen, der intensiver gespült werden soll. Zweckmäßigerweise ist das Verfahren
optional zu wählen, bzw. in bestimmten Spülprogrammen vorgesehen.
[0020] In Figur 2 ist die Vorrichtung in einer schematischen Seitenansicht gezeigt, mit
einem Geschirrkorb 1 und zwei Sprüharmen 2c und 2d. Entsprechend der geschilderten
Auswahlmöglichkeit werden die jeweiligen Sprüharme 2a bis 2d gezielt angesteuert,
wobei jeder Sprüharm einen begrenzten Bereich aufweist, der zuverlässig mit Spülflüssigkeit
beaufschlagt werden kann.
[0021] Neben der Auswahl der jeweiligen Bereiche ist es ferner möglich, die Sprühstrahlintensität
zu verändern, indem beispielsweise die Drehzahlsteuerungsregelung des Umwälzpumpenmotors
verändert wird, und somit die Austrittsgeschwindigkeit des Sprühstrahls entsprechend
den jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Neben der Möglichkeit, die Bereichsauswahl
manuell durch den Benutzer über die Bedientafel vorzunehmen, ist es erfindungsgemäß
ferner möglich, durch im Spülbehälter angebrachte Sensoren, beispielsweise durch eine
Kamera, Spülgut mit besonders hartnäckiger Anschmutzung zu erkennen und daraufhin
jeweilige Bereiche manuell auszuwählen oder automatisch auswählen zu lassen, die während
des Spülprogramms eine intensivere Reinigung erfahren sollen.
[0022] Durch die Vorrichtung wird erreicht, dass Spülgut mit hartnäckiger Anschmutzung intensiver
mit Spülflüssigkeit beaufschlagt werden kann, während andere Bereiche, die beispielsweise
lediglich mit Gläsern bestückt sind, eine weniger intensive Sprühbehandlung erfahren,
womit eine Vorrichtung bereitgestellt ist, welche es ermöglicht, in einem Geschirrkorb
1 eingeordnetes Spülgut mit unterschiedlicher Anschmutzung entsprechend dem Anschmutzungsgrad
optimal zu reinigen.
[0023] Weiterhin wird durch die Vorrichtung vorteilhafterweise erreicht, dass die Verbrauchswerte,
insbesondere die Wasser- und Energieverbrauchswerte für die jeweiligen Spülprogramme
optimiert werden, d.h. der Wasserverbrauch bzw. der Energieverbrauch im Durchschnitt
sinkt.
1. Geschirrspülmaschine mit wenigstens einem Geschirrkorb (1) und einer Vorrichtung zum
Spülen von Spülgut in der Geschirrspülmaschine, wobei wenigstens einem Geschirrkorb
(1) wenigstens zwei Sprüheinrichtungen (2a - 2d) für bestimmte Bereiche zugeordnet
sind, und wobei die Vorrichtung eine Steuereinrichtung (4) zum einzelnen Ansteuern
der wenigstens zwei Sprüheinrichtungen (2a - 2d) eines Geschirrkorbs (1) während des
Spülens aufweist, wobei die Sprüheinrichtungen (2a - 2d) unterhalb des Geschirrkorbs
(1) angeordnet sind, wobei jeweilige Bereiche manuell oder automatisch ausgewählt
werden, welche während des Spülprogramms eine intensivere Reinigung erfahren sollen,
wobei die Auswahl der Bereiche durch einen Benutzer über eine Bedientafel oder mittels
im Spülbehälter der Geschirrspülmaschine angebrachter Sensoren erfolgt.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens zwei Sprüheinrichtungen (2a - 2d) jeweils aus rotierenden Sprüharmen
bestehen.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bereiche als Quadranten ausgebildet sind.
4. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder der einzelnen bestimmten Bereiche über Absperrmittel (3) gegenüber den anderen
Bereichen absperrbar ausgebildet ist.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Absperrmittel (3) Ventile sind und über die Steuereinrichtung (4) angesteuert
werden.
6. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Sprüheinrichtung (2a- 2d) vier Bereiche ausgebildet sind, die jeweils über
ein Ventil ansteuerbar sind, und somit bei der Ansteuerung lediglich den unmittelbar
angesteuerten Bereich mit Spülflüssigkeit beaufschlagen.
1. Dishwashing machine with at least one dishes basket (1) and a device for rinsing stock
which is to be rinsed in the dishwashing machine, wherein at least two spray devices
(2a-2d) for specific regions are associated with at least one dishes basket (1), and
wherein the device comprises a control device (4) for individual control of the at
least two spray devices (2a-2d) of a dishes basket (1) during the rinsing, wherein
the spray devices (2a-2d) are arranged below the dishes basket (1), wherein respective
regions, which are to experience a more intensive clean during the washing program,
are selected manually or automatically, wherein the regions are selected by a user
by way of a control panel or by means of sensors attached in the washing compartment
of the dishwashing machine.
2. Dishwashing machine according to claim 1,
characterised in that
the at least two spray devices (2a-2d) respectively consist of rotating spray arms.
3. Dishwashing machine according to claim 2,
characterised in that
the regions are formed as quadrants.
4. Dishwashing machine according to claim 3,
characterised in that
each of the individually defined regions is constructed to be blockable by way of
blocking means (3) relative to the other regions.
5. Dishwashing machine according to claim 4,
characterised in that
the blocking means (3) are valves and are controlled by way of the control device
(4).
6. Dishwashing machine according to claim 5,
characterised in that
formed in the spray device (2a-2d) are four regions, which are each controllable by
way of a respective valve, and thus when control takes place merely the directly controlled
region is acted on by rinsing liquid.
1. Lave-vaisselle comprenant au moins un panier à vaisselle (1) et un dispositif destiné
à laver des objets à laver dans le lave-vaisselle, au moins deux dispositifs d'arrosage
(2a - 2d) étant attribués à au moins un panier à vaisselle (1) pour des zones déterminées,
et le dispositif présentant un dispositif de commande (4) pour commander individuellement
les au moins deux dispositifs d'arrosage (2a - 2d) d'un panier à vaisselle (1) pendant
le lavage, les dispositifs d'arrosage (2a - 2d) étant disposés en dessous du panier
à vaisselle (1), des zones respectives étant sélectionnées manuellement ou automatiquement,
lesquelles doivent être soumises à un nettoyage plus intensif pendant le programme
de lavage, la sélection des zones étant effectuée par un utilisateur par l'intermédiaire
d'un tableau de commande ou au moyen de capteurs installés dans le réservoir de lavage
du lave-vaisselle.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que les au moins deux dispositifs d'arrosage (2a - 2d) sont respectivement constitués
de bras arroseurs rotatifs.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, caractérisé en ce que les zones sont réalisées comme quadrants.
4. Lave-vaisselle selon la revendication 3, caractérisé en ce que chacune des zones déterminées individuelles est réalisée de manière à pouvoir être
obturée par rapport aux autres zones par l'intermédiaire de moyens d'obturation (3).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 4, caractérisé en ce que les moyens d'obturations (3) sont des vannes et sont commandés par l'intermédiaire
du dispositif de commande (4).
6. Lave-vaisselle selon la revendication 5, caractérisé en ce que quatre zones sont réalisées dans le dispositif d'arrosage (2a - 2d), lesquelles sont
respectivement commandables par l'intermédiaire d'une vanne et, à la commande, alimentent
ainsi en liquide de lavage seulement la zone directement commandée.