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(11) |
EP 1 458 529 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.09.2006 Patentblatt 2006/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.12.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/015090 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/051588 (26.06.2003 Gazette 2003/26) |
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MESSERSCHLITZABDECKUNG AN EINER SCHNEID- UND TRANSPORTWALZE
BLADE SLIT COVERING ON A CUTTING AND FEED ROLLER
RECOUVREMENT DE LA FENTE D'UNE LAME MENAGEE DANS UN CYLINDRE DE COUPE ET D'ALIMENTATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE IT |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
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Patentinhaber: Windmöller & Hölscher KG |
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49525 Lengerich (DE) |
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Erfinder: |
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- ACHELPOHL, Fritz
49536 Lienen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 698 571 WO-A-99/43475 US-A- 4 009 626
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WO-A-01/03913 US-A- 3 130 886 US-A- 5 464 166
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 009 (M-185), 14. Januar 1983 (1983-01-14)
-& JP 57 166267 A (HITACHI SEIKO KK), 13. Oktober 1982 (1982-10-13)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Messerschlitzabdeckung an einer Schneid- und Transportwalze
eines Wicklers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 11.
[0002] Schneid- und Transportwalzen sowie Verfahren der eingangs erwähnten Art sind bekannt.
So zeigt die EP 0 698 571 eine solche Schneid- und Transportwalze. Charakteristisch
für Walzen dieses Typs ist ein Schneidmesser, das sich zunächst innerhalb der Mantelfläche
der Transportwalze befindet.
[0003] Beim Schneidvorgang durchgreift das Schneidmesser eine in der Regel schlitzförmige
Öffnung in der Mantelfläche der Schneid- und Transportwalze und durchtrennt auf diese
Weise die Materialbahnen, welche auf der Mantelfläche der Transportwalze anliegen.
[0004] Die genannten Materialbahnen können jedoch Schaden nehmen, wenn sie mit der schlitzförmigen
Öffnung in Kontakt kommen.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den entstehenden Schaden zu minimieren
beziehungsweise ganz zu vermeiden.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 bzw. 11, wobei die schlitzförmige Öffnung in der Mantelfläche der
Transportwalze geschlossen wird, wenn das Messer sich in seiner Ruhestellung im Inneren
der Walze befindet.
[0007] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Verschluss des Messers in Schließstellung
einen Teil der Umfangsfläche der Transportwalze bildet.
[0008] In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass der Verschluss der schlitzförmigen Öffnung,
die im folgenden auch Messerdurchtrittsschlitz genannt wird, von allen möglichen mechanischen
Vorrichtungen, die zu diesem Zweck geeignet sind, vorgenommen werden kann. In der
Beschreibung und in den Patentansprüchen werden beispielhaft Schläuche, Klappen und
Schieber genannt.
[0009] Vorteilhaft ist es auch, eine erfindungsgemäße Schneid- und Transportwalze mit Saug-
oder Vakuumvorrichtungen zu versehen wie sie beispielsweise von der eingangs erwähnten
Druckschrift gezeigt werden.
[0010] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind der nachstehenden gegenständlichen
Beschreibung und den Unteransprüchen zu entnehmen.
- Fig. 1:
- Figur 1 zeigt einen Schnitt durch den Bereich einer erfindungsgemäßen Bahnführungswalze,
in dem der Schneidvorgang stattfindet. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Messerdurchtrittsschlitz
mit Hilfe eines Schlauchs verschließbar. In Figur 1 wird die Bahn jedoch gerade geschnitten.
- Fig. 2
- Figur 2 zeigt einen Schnitt durch denselben Bereich desselben Ausführungsbeispiels,
wobei sich das Messer diesmal im Inneren der Bahnführungswalze befindet.
- Fig. 3
- Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Messerdurchtrittsschlitz
mit einem Schieber verschlossen.
- Fig. 4
- In Figur 4 wird ein Schnitt durch eine erfindungsgemäße Walze skizziert.
[0011] Figur 1 zeigt einen Schnitt durch den Bereich einer erfindungsgemäßen Bahnführungswalze
1, in dem der Schneidvorgang stattfindet. Um zu ermöglichen, dass das Messer 4, das
von einem Messerträger 5 getragen und bewegt wird, durch den äußeren Mantel 2 hindurchtritt,
besitzt der äußere Mantel einen Messerdurchtrittsschlitz 3. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel
besteht der äußere Mantel 3 aus einem Stahlmantel 8 und einem Gummibelag 9. Die Schneide
10 des Messers 4 ragt in radialer Richtung über die Umfangsfläche 11 der Bahnführungswalze
hinaus und durchtrennt die Folienbahn 12. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt
die Bahnführungswalze stirnseitige Abdeckungen, von denen eine 13 in der Figur zu
sehen ist.
[0012] In dem Messerschlitz befindet sich ein Verschluss 6, als aufblasbarer Schlauch 6
gebildet, der in Figur 1 nicht aufgeblasen ist und dem Messer 4 die Passage durch
den Messerschlitz ermöglicht.
[0013] Gegebenenfalls können in dem Messerdurchtrittsschlitz 3 mehrere Schläuche angebracht
sein, die beispielsweise in der axialen Richtung (z) der Walze aufeinander abfolgen.
[0014] Figur 3 zeigt noch einmal schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung, bei der
ein Schieber 15 die schlitzförmige Öffnung 3 in dem Mantel der Walze verschließt.
Der Schieber 15 besitzt eine Auskragung 24 welche mit geringem Spiel in dem Führungseinschnitt
17, welcher sich in dem Mantel der Walze befindet, gleiten kann. Auf diese Weise wird
der Schieber gehalten und geführt. Die Auskragung 24 ist an der Zug- Schubstange 25
angelenkt. Die Zug-Schubstange ist ihrerseits mit der Anlenkung 20 mit dem Hebel 19
verbunden.
[0015] Der Hebel 19 ist an dem Drehpunkt 16 angebracht. Des weiteren ist der Hebel über
die Anlenkung 21 mit dem Kolben 27 des Pneumatikzylinders 28 verbunden.
[0016] Bei der beschriebenen Vorrichtung überträgt der Pneumatikzylinder 28 über seinen
Kolben 27, den Hebel 19 und die Zug- Schubstange 25 Kraft auf den Schieber 15 und.öffnet
und schließt auf diese Weise den Messerschlitz 3.
[0017] Um trotz der Translation des Schiebers 15 relativ zum Mantel 8 keine Öffnung entstehen
zu lassen, ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen dem Schieber und der
Mantelfläche ein Puffer aus flexiblem Material 23 wie beispielsweise Gummi vorgesehen.
Bei Bedarf kann ein solcher Puffer Hohlräume beziehungsweise Ausnehmungen 26 enthalten,
um nicht durch seine Ausbeulung in radialer Richtung über den Stahlmantel der Walze
hinauszuragen.
[0018] Der gesamte Schneid- beziehungsweise Messerführungsmechanismus der Schneid- und Transportwalze
ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und wird daher an dieser Stelle lediglich
skizziert.
[0019] Daher ist lediglich der Kasten der Schneideinrichtung 22, welcher an dem Stahlmantel
8 der Walze befestigt ist, sowie das Messer 4 und der Messerträger 5 dargestellt.
Vorrichtungen, welche die Kraft oder das Drehmoment, welche bei dem Schneidvorgang
benötigt werden, bereitstellen und dafür sorgen, dass das zumindest eine Messer beim
Schneidvorgang durch den Messerschlitz 3 in radialer Richtung über den Stahlmantel
8 hinausgreift, sind in Figur 3 nicht dargestellt.
[0020] Figur 4 dient einem Gesamtüberblick über eine erfindungsgemäße Schneid und Transportwalze
1, die hier geschnitten dargestellt ist. Wieder ist der eigentliche Schneidmechanismus
wie in Figur 3 lediglich durch den Kasten der Schneidvorrichtung 22, das Messer 4
und den Messerträger 5 skizziert.
[0021] Bei dem in Figur dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Messerschlitz 3 wieder
mit einem Schlauch 7 verschlossen. Der Schlauch 7 kann durch die flexible Zuleitung
14 aufgeblasen beziehungsweise entlüftet werden. Vorrichtungen, die die hierzu erforderliche
Druckluft bereitstellen, beziehungsweise in das innere einer Walze führen sind ebenfalls
bekannt und werden daher an dieser Stelle nicht gezeigt.
[0022] Im Hintergrund ist auch die stirnseitige Abdeckung 13 der Walze gezeigt, die bei
Transportwalzen des Standes der Technik in der Regel das Walzeninnere begrenzt.
[0023] Die Walze kann in beiden Richtungen um die Walzenachse 29 rotieren, was durch die
gekrümmten Pfeile ϕ und -ϕ welche auch die Richtung der zur Beschreibung verwendeten
Winkelkoordinaten angeben, angedeutet ist. Die Winkelkoordinaten ϕ spannen gemeinsam
mit den ebenfalls anhand eines
[0024] Koordinatenkreuzes gezeigten Radial- r und Axial- z Koordinaten ein Zylinderkoordinatensystem
auf, welches in der vorliegenden Anmeldung bereits zum Zwecke der Beschreibung verwendet
wurde.
[0025] Aus darstellerischen Gründen wurde bei Zeichnung 4 auf die Darstellung der zu schneidenden
Folie verzichtet.
Bezugszeichenliste
[0026]
| Bahnführungswalze |
1 |
| äußerer Mantel |
2 |
| Messerdurchtrittsschlitz |
3 |
| Messer |
4 |
| Messerträger |
5 |
| Verschluss |
6 |
| Schlauch |
7 |
| Mantel der Walze |
8 |
| Gummibelag der Walze |
9 |
| Schneide des Messers |
10 |
| |
11 |
| Materialbahn |
12 |
| stirnseitige Abdeckung |
13 |
| flexible Zuleitung |
14 |
| Schieber |
15 |
| Drehpunkt des Hebels |
16 |
| Führungseinschnitt |
17 |
| Pneumatikzylinder |
18 |
| Hebel |
19 |
| Anlenkung der Zug-Schubstange |
20 |
| Anlenkung des Hebels am Kolben |
21 |
| Kasten der Schneidvorrichtung |
22 |
| Puffer aus flexiblem Material |
23 |
| Auskragung des Schiebers |
24 |
| Zug- Schubstange |
25 |
| Ausnehmung im flexiblen Material |
26 |
| Kolben |
27 |
| Pneumatikzylinder |
28 |
| Drehachse der Walze |
29 |
| radiale Koordinaten |
(r) |
| axiale Koordinaten |
(z) |
| Winkelkoordinaten |
(ϕ) |
| gekrümmter Pfeil in negativer Drehrichtung |
(-ϕ) |
| |
|
| |
|
1. Schneid- und Transportwalze (1), die eine äußere mit einer schlitzförmigen Öffnung
(3) versehene Mantelfläche (2) aufweist und eine Schneidvorrichtung für Materialbahnen
enthält, die die Materialbahnen (12), welche auf der Mantelfläche (2) der Transportwalze
(1) anliegen, durchtrennt,
• wobei die Schneidvorrichtung zumindest ein von einem Messerhalter (5) geführtes
Messer (4) enthält, das seinerseits zumindest eine Schneidfläche (10) besitzt,
• wobei sich die Schneidvorrichtung in ihrer Ruhestellung im Wesentlichen innerhalb
der Mantelfläche (2) der Schneid- und Transportwalze (1) befindet,
• wobei das zumindest eine Messer (4) an dem Messerhalter (5) angebracht ist und von
diesem bewegt wird und
• wobei das Messer (4) sich zunächst innerhalb der Mantelfläche (2) der Transportwalze
befindet und beim Schneiden der Materialbahn (12) durch die Öffnung in der Mantelfläche
(3) hindurchgreift,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Verschluss (6) vorgesehen ist, mit welchem die schlitzförmige Öffnung in der Mantelfläche
(2) der Schneid- und Transportwalze (1), durch welche das zumindest eine Messer (4)
während des Schneidvorganges hindurchgreift, verschließbar ist, wenn sich das Messer
in seiner Ruhestellung im Inneren der Transportwalze (1) befindet.
2. Schneid- und Transportwalze (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verschluss (6) des Messerdurchtrittsschlitzes (3) in Schließstellung einen Teil
der Umfangsfläche der Schneid- und Transportwalze bildet.
3. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Messerdurchtrittsschlitz (3) mit zumindest einem aufblasbaren Schlauch (7) verschließbar
ist, der im Bereich des Messerdurchtrittsschlitzes (3) an der Schneid- und Transportwalze
(1) befestigt ist.
4. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlauch (7) über mindestens eine als Druckzufuhr ausgebildete flexible Leitung
(14) mit einer zentralen Luftzufuhr verbunden ist.
5. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schlauch (7) sowohl an eine Druckluft- als auch an eine Vakuumleitung angeschlossen
ist, wobei Ventile die abwechselnde Freigabe der beiden Leitungen ermöglichen.
6. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Messerdurchtrittschlitz (3) mit mindestens einer Klappe verschließbar ist.
7. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klappe, die den Messerdurchtrittsschlitz (3) verschließt, an jeweils zumindest
einer Kolbenstange drehbar angehängt ist, wobei der Kolbenstange ein Zylinder zugeordnet
ist, der seinerseits im inneren der Schneid- und Transportwalze angehängt ist, und
der die ihm zugeordnete Klappe betätigen kann, indem der Zylinder die Kolbenstange
bewegt.
8. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Messerdurchtrittsschlitz mit einem oder mehreren Schiebern (15) verschließbar
ist.
9. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Schieber (15) mittels eines im inneren der Bahnführungswalze (1) angehängten Kolbenzylindereinheit
(27, 28) betätigt wird.
10. Schneid- und Transportwalze (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
Saugvorrichtungen oder Vakuumkammern innerhalb der Mantelfläche (8) der Schneid- und
Transportwalze (1), welche Verbindungen mit Öffnungen in der Mantelfläche (8) der
Schneid- und Transportwalze besitzen.
11. Verfahren zum Schneiden von Materialbahnen (12), die auf der Mantelfläche (2) einer
Schneid- und Transportwalze (1) anliegen, mit Hilfe einer Schneidvorrichtung, die
sich in ihrer Ruhestellung im Wesentlichen innerhalb der Mantelfläche (2) der Schneid-
und Transportwalze (1) befindet und die zumindest ein Messer (4) aufweist, das sich
zunächst innerhalb der Mantelfläche (2) der Schneid- und Transportwalze (1) befindet,
das von einem Messerträger (5) getragen und bewegt wird und das beim Schneiden der
Materialbahn (12) durch eine Öffnung (3) in der Mantelfläche (2) der Schneid- und
Transportwalze (1) hindurchgreift,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung in der Mantelfläche (2) der Schneid- und Transportwalze (1), durch welche
das zumindest eine Messer (4) während des Schneidvorgangs hindurchgreift, verschlossen
wird, wenn kein Schneidvorgang stattfindet, und sich das Messer (4) in seiner Ruhestellung
im Inneren der Transportwalze (1) befindet.
1. Cutting and transporting roller (1) which has an outer lateral surface (2), provided
with a slot-like opening (3), and contains a cutting device for material webs, which
severs the material webs (12) butting against the lateral surface (2) of the transporting
roller (1),
• the cutting device containing at least one blade (4), which is guided by a blade
holder (5) and, for its part, has at least one cutting surface (10),
• the cutting device, in its rest position, being located essentially within the lateral
surface (2) of the cutting and transporting roller (1),
• the at least one blade (4) being fitted on the blade holder (5) and being moved
by the latter, and
• the blade (4) being located within the lateral surface (2) of the transporting roller
in the first instance and engaging through the opening (3) in the lateral surface
during cutting of the material web (12),
characterized in that a closure (6) is provided, and this closure can be used to close the slot-like opening
in the lateral surface (2) of the cutting and transporting roller (1), through which
the at least one blade (4) engages during the cutting operation, when the blade is
located in its rest position in the interior of the transporting roller (1).
2. Cutting and transporting roller (1) according to Claim 1, characterized in that the closure (6) of the blade slot (3), in the closing position, forms part of the
circumferential surface of the cutting and transporting roller.
3. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the blade slot (3) can be closed by at least one inflatable tube (7) which is fastened
on the cutting and transporting roller (1) in the region of the blade slot (3).
4. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the tube (7) is connected to a central air feed via at least one flexible line (14)
in the form of a pressure feed.
5. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the tube (7) is connected both to a compressed-air line and to a vacuum line, valves
allowing the two lines to be released alternately.
6. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the blade slot (3) can be closed by at least one flap.
7. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the flap which closes the blade slot (3) is fitted in a rotatable manner on at least
one piston rod in each case, the piston rod being assigned a cylinder which, for its
part, is fitted in the interior of the cutting and transporting roller and which can
actuate the associated flap by moving the piston rod.
8. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the blade slot can be closed by one or more slides (15).
9. Cutting and transporting roller (1) according to one or more of the preceding claims,
characterized in that the slide (15) is actuated by means of a piston/cylinder unit (27, 28) which is fitted
in the interior of the web-guiding roller (1).
10. Cutting and transporting roller (1) according to one of the preceding claims, characterized by suction devices or vacuum chambers within the lateral surface (8) of the cutting
and transporting roller (1), these having connections to openings in the lateral surface
(2) of the cutting and transporting roller.
11. Method by means of which material webs (12) which butt on the lateral surface (2)
of a cutting and transporting roller (1) are cut with the aid of a cutting device
which, in its rest position, is located essentially within the lateral surface (2)
of the cutting and transporting roller (1) and which has at least one blade (4) which
is located within the lateral surface (2) of the cutting and transporting roller (1)
in the first instance, is borne and moved by a blade carrier (5), and engages through
an opening (3) in the lateral surface (2) of the cutting and transporting roller (1)
during cutting of the material web (12), characterized in that the opening in the lateral surface (2) of the cutting and transporting roller (1),
through which at least one blade (4) engages during the cutting operation, is closed
if there is no cutting operation taking place, and the blade (4), in its rest position,
is located in the interior of the transporting roller (1).
1. Cylindre de coupe et de transport (1) qui présente une face d'enveloppe extérieure
(2) pourvue d'une ouverture en forme de fente (3) et qui contient un dispositif de
coupe pour des bandes de matériau, qui séparent les bandes de matériau (12) qui s'appliquent
à la face d'enveloppe (2) du cylindre de transport (1),
• où le dispositif de coupe contient au moins une lame (4) guidée par un porte-lame
(5), qui possède elle-même au moins une face de coupe (10),
• où le dispositif de coupe, en position de repos se trouve sensiblement à l'intérieur
de la face d'enveloppe (2) du cylindre de coupe et de transport (1),
• où au moins une lame (4) est montée sur le porte-lame (5) et est déplacée par celui-ci
et
• où la lame (4) se trouve tout d'abord à l'intérieur de la face d'enveloppe (2) du
cylindre de transport et, lors de la coupe de la bande de matériau (12), passe à travers
l'ouverture dans la face d'enveloppe (3),
caractérisé en ce qu'une fermeture (6) est prévue au moyen de laquelle peut être fermée l'ouverture en
forme de fente dans la face d'enveloppe (2) du cylindre de coupe et de transport (1),
à travers laquelle passe au moins une lame précitée (4) pendant l'opération de coupe,
lorsque la lame, dans sa position de repos, se trouve à l'intérieur du cylindre de
transport (1).
2. Cylindre de coupe et de transport (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fermeture (6) de la fente de passage de lame (3) forme en position de fermeture
une partie de la face périphérique du cylindre de coupe et de transport.
3. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la fente de passage de lame (3) peut être fermée par au moins un tuyau gonflable
(7) qui est fixé au voisinage de la fente de passage de lame (3) au cylindre de coupe
et de transport (1).
4. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tuyau (7) est relié par au moins un conduit flexible (14)réalisé comme amenée
de pression à une amenée d'air centrale.
5. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tuyau (7) est raccordé à la fois à un conduit d'air comprimé et aussi à un conduit
de vide, où des soupapes permettent la libération alternative des deux conduits.
6. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la fente de passage de couteau (3) peut être fermée par au moins un volet.
7. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le volet, qui ferme la fente de passage de lame (3), est accroché d'une manière tournante
à respectivement au moins une tige de piston, où est associé à la tige de piston un
vérin qui est accroché à son tour à l'intérieur du cylindre de coupe et de transport
et qui peut actionner le volet qui lui est associé en ce que le vérin déplace la tige de piston.
8. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la fente de passage de lame peut être fermée par un ou plusieurs tiroirs (15).
9. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tiroir (15) est actionné au moyen d'une unité à piston et à cylindre (27, 28)
accroché à l'intérieur du cylindre de guidage de bande (1).
10. Cylindre de coupe et de transport (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par des dispositifs d'aspiration ou des chambres de vide à l'intérieur de la face d'enveloppe
(8) du cylindre de coupe et de transport (1), qui ont des connexions avec des ouvertures
dans la face d'enveloppe (8) du cylindre de coupe et de transport.
11. Procédé de coupe de bandes de matériau (12), qui s'appliquent à la face d'enveloppe
(2) d'un cylindre de coupe et de transport (1), à l'aide d'un dispositif de coupe
qui, dans sa position de repos, se trouve sensiblement à l'intérieur de la face d'enveloppe
(2) du cylindre de coupe et de transport (1) et qui présente au moins une lame (4)
qui se trouve tout d'abord à l'intérieur de la face d'enveloppe (2) du cylindre de
coupe et de transport (1), qui est supportée et déplacée par un porte-lame (5) et
qui, lors de la coupe de la bande de matériau (12), passe à travers une ouverture
(3) dans la face d'enveloppe (2) du cylindre de coupe et de transport (1), caractérisé en ce que l'ouverture dans la face d'enveloppe (2) du cylindre de coupe et de transport (1),
à travers laquelle passe au moins une lame (4) pendant l'opération de coupe, est fermée
lorsqu'il n'y a pas d'opération de coupe et que la lame (4), dans sa position de repos,
se trouve à l'intérieur du cylindre de transport (1).