[0001] Die Erfindung betrifft eine Lüftervorrichtung für eine Dunstabzugshaube wie im Oberbegriff
des Anspruchs 1 definiert wird. Eine Lüftervorrichtung mit den strukturellen Merkmalen
des Anspruchs 1, jedoch für ein Automobil, ist aus der
US-A-5 951 245 bekannt.
[0002] Aus der
DE 42 27 901 A1 ist eine Lüfteranordnung, insbesondere für die Kühlung von Kraftfahrzeugmotoren,
bekannt. Die Lüfteranordnung umfasst einen Kühllüfter mit Radiallaufrädern, der mit
einem axial gerichteten Einlaufstutzen und einer vorderseitigen Deckscheibe des Laufrades
versehen ist. Im Einlaufbereich und innerhalb der Eintrittsöffnung des Radiallaufrades
ist ein Leitring mit einem Umlenkwinkel von etwa 90 ° angeordnet, dessen vordere Eintrittsebene
etwa mit der Ebene der Deckscheibe des Laufrades abschließt oder vor dieser liegt.
Die rückwärtige Ebene des Leitringes ist im vorderen Bereich der axialen Erstreckung
des Schaufelkranzes angeordnet, wodurch sich eine deutlich geringere axiale Bautiefe
ohne eine wesentliche Beeinträchtigung der Laufeigenschaften des Kühllüfters ergibt.
[0003] In der
DE 197 53 373 A1 ist ein Axiallüfter-Gehäuse beschrieben, welches insbesondere für Kühlungszwecke
bei EMV-abgeschirmten Geräten, bestehend aus einem eine Luftdurchlaßöffnung aufweisenden
Aufnahmeteil für einen Axiallüfter und einem die Luftdurchlaßöffnung überdeckenden,
metallischen Abschirmgitter besteht. Das Abschirmgitter ist nach Art eines Luft-Leitrades
mit schaufelartigen, sich über eine bestimmte Luftführungslänge erstreckenden, im
wesentlichen etwa radial angeordneten Leitstegen ausgebildet. Die Leitstege sind in
mindestens zwei konzentrischen Kreisreihen verteilt angeordnet, wobei die Anzahl der
Leitstege in der äußeren Kreisreihe größer ist als in der benachbarten inneren Kreisreihe.
Des weiteren ist es vorgesehen, dass ein Umfangswinkelabstand der Leitstege an der
jeweils inneren Anbindung ausgehend von der innersten Kreisreihe bis hin zur äußersten
Kreisreihe abnimmt. Zusätzlich soll ein Neigungswinkel, d. h. eine Winkelneigung der
Leitstege zur Radialen, sowie ein Leitwinkel, d. h. eine Winkelneigung zur Axialen
von der innersten Kreisreihe bis hin zur äußersten Kreisreihe abnehmen.
[0004] Aus der Schrägstellung jedes Leitsteges ergibt sich, dass jeder Leitsteg eine der
Einströmseite zugekehrte Oberseite und eine der Ausströmseite zugekehrte Unterseite
aufweist. Für eine gute Luftführung entlang der Leitstege ist es vorgesehen, die Oberseiten
jeweils von der Einströmseite zur Ausströmseite hin konvex insbesondere kreisbogenförmig
mit einem Krümmungsradius R gekrümmt auszubilden. Dieser Krümmungsradius ist jeweils
derart gewählt, dass eine im Bereich der Einströmseite angelegte Tangente im wesentlichen
dem jeweiligen Leitwinkel entspricht, während eine an der gegenüberliegenden Ausströmseite
an die Oberseite angelegte Tangente im wesentlichen der Axialrichtung entspricht.
Die Unterseite jedes Leitsteges soll bevorzugt im wesentlichen eben ausgebildet sein,
wobei es jedoch auch vorgesehen sein kann, dass die Unterseite ebenfalls mit einer
konkaven oder konvexen Krümmung versehen ist.
[0005] Nachteilig hierbei ist jedoch, dass ein Einströmbereich und ein Ausströmbereich gekoppelt
sind, was zu nicht beherrschbaren Strömungszuständen führt, die in bestimmten Betriebszuständen
zu hohen Strömungswiderständen sowie zu einer hohen Geräuschentwicklung führen.
[0006] In der
US 5,951,245 ist eine Anordnung eines Zentrifugalgebläses offenbart, bei der die Gebläseanordnung
einen von einem Elektromotor angetriebenen Zentrifugalventilator und eine stationäre
Einrichtung zum gezielten Verwirbeln einer bestimmten Luftvolumenmenge aufweist, wenn
die Luft in die Zentrifugalgebläseanordnung eintritt. Die Einrichtung ist axial in
Bezug auf die Rotationsachse der Ventilationseinrichtung angeordnet und ist derart
befestigt, dass sie in Bezug auf den Ventilator keine Bewegung ausführt. Die Ventilatoreinheit
und die stationäre Einrichtung ist von einem Gehäuse umgeben, wobei die stationäre
Einrichtung einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet sein kann.
[0007] Die Zentrifugalgebläseanordnung weist jedoch den Nachteil auf, dass die stationäre
Einrichtung konstruktiv sehr aufwendig ausgestaltet ist und aufgrund der durch die
stationäre Einrichtung bewirkten Verwirbelung der Luft nur ein geringer Wirkungsgrad
des Zentrifugalventilators erreicht wird.
[0008] Weiterhin ist in der
US 5,466,120A ein Lüfter mit abgewinkelten Stegen beschrieben. In dieser Schrift ist insbesondere
ein Axiallüfter beschrieben, bei dem ein Netz aus Streben und kreisförmigen Rippen
über den Lüfterrad vorgesehen ist. Die Streben sind hierbei abgewinkelten und weisen
einen äußeren Teil auf, der in radialer Richtung vom äußeren Umfang aus verläuft.
Der innere Teil der Streben ist gegenüber dem äußeren Teil abgewinkelt und verläut
in der Ebene des äußeren Teils. Der Querschnitt der Streben kann in Strömungsrichtung
eine abgerundete Vorderseite und eine fache Rückseite aufweisen. Die kreisförmigen
Rippen sind konzentrisch um die Achse des Axiallüfterrades angeordnet und verbinden
die Streben des Netzes. Während die inneren Rippen axial ausgerichtet sind, sind die
Rippen im äußeren Bereich des Netzes geneigt angeordnet. Durch die gebogene beziehungsweise
abgeknickte Geometrie der Streben sind die Kanten der Schaufeln des Lüfterrades nicht
mit dem Verlauf der Streben ausgerichtet sind. Ein Nachteil des beschriebenen Netzes
liegt darin, dass ausschließlich durch die Neigung der Rippen eine gezielte Führung
des Luftstroms nicht möglich ist.
[0009] Aus der
US 867,596 ist eine Ventilator- und Diffusorvorrichtung bekannt, welche eine erste Reihe konisch
ausgebildeter Schaufeln bzw. Leitbleche aufweist, die konzentrisch und beabstandet
voneinander angeordnet sind. Des weiteren ist eine zweite Serie von Schaufeln bzw.
Leitflächen vorgesehen, die zylindrisch ausgebildet sind. Die beiden Reihen der Leitbleche
sind jeweils fest miteinander verbunden, wobei deren axialer Abstand zueinander über
eine Schraubspindel veränderbar ist.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lüftervorrichtung insbesondere für
Dunstabzugshauben zu schaffen, welche im Betrieb eine geringe Geräuschentwicklung
aufweist, eine hohe Luftfördermenge bei geringer Leistungsaufnahme erreicht und nur
einen geringen Bauraum benötigt.
[0011] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Lüftervorrichtung gemäß den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
[0012] Dadurch, dass die Wände der Öffnungen im Trägerteil in Strömungsrichtung derart gekrümmt
sind, dass die Luft über die Öffnungen stoßfrei einströmen und/oder zum Lüfterrad
stoßfrei überströmen kann oder dass die Luft vom Lüfterrad stoßfrei zu den Öffnungen
überströmen und/oder aus den Öffnungen ausströmen kann, wird die angesaugte oder ausgeblasene
Luft sanfter umgelenkt und der Strömungswiderstand der Öffnungen im Trägerteil wesentlich
verringert. Durch die Verringerung des Strömungswiderstandes der erfindungsgemäßen
Lüftervorrichtung wird im Betrieb insbesondere einer Dunstabzugshaube ein geringeres
Betriebsgeräusch erzeugt und der Luftdurchsatz einer mit der erfindungsgemäßen Lüftervorrichtung
versehenen Dunstabzugshaube wird in vorteilhafter Weise erhöht.
Darüber hinaus ist von Vorteil, dass das Lüfterrad am Trägerteil gelagert ist, welches
in einem Anströmbereich des Lüfterrades die Öffnungen aufweist. Durch diese konstruktive
Maßnahme wird die Bauteilanzahl der Lüftervorrichtung reduziert und eine kompakte,
eine nur einen geringen Bauraum aufweisende Baueinheit gebildet. Dies ist insbesondere
dann von Vorteil, wenn eine Dunstabzugshaube relativ flach ausgeführt werden soll.
[0013] Dadurch, dass die Öffnungen durch ein Gitter gebildet werden, das durch die Wände
aufweisende dünnwandige Stege ausgebildet wird, wobei die Stege im Querschnitt derart
gekrümmt sind, dass einströmende Luft dem Lüfterrad räumlich vorgerichtet und stoßfrei
zugeführt wird oder dass vom Lüfterrad abströmende Luft den Öffnungen räumlich vorgerichtet
und stoßfrei zugeführt wird, kann der Strömungswiderstand der Lüftervorrichtung verringert
werden.
[0014] Weiterhin sind die gekrümmt ausgebildeten Stege mechanisch sehr steif, so dass die
Stege sehr dünnwandig ausbildet werden können. Wodurch einerseits der Strömungswiderstand
herabsetzt werden kann und andererseits die durch das Lüfterrad eingeleiteten Kräfte
besser übertragen werden können.
[0015] Darüber hinaus ist von Vorteil, dass ein Motor, bevorzugt ein Elektromotor, am Trägerteil
angeordnet ist und dass das Lüfterrad auf einer Abtriebswelle des Motors befestigt
ist Durch diese konstruktive Maßnahme wird die Bauteilanzahl der Lüftervorrichtung
weiter reduziert und eine kompakte, eine nur einen geringen Bauraum aufweisende Baueinheit
gebildet. Weiterhin ist es möglich durch die gekrümmte und damit steife Ausbildung
der Stege auch die durch den Motor eingeleiteten Kräfte aufzunehmen, wobei die Stege
dünnwandig und damit strömungsgünstig ausgebildet werden können.
[0016] Eine besonders effektive Geräuschminimierung sowie eine Erhöhung der Lüfterleistung
wird dadurch erreicht, dass die Krümmung der Stege in Querschnittsrichtung bzw. die
Krümmung der Wände der Öffnungen derart vorgesehen ist, dass im wesentlichen in axialer
Richtung auf das Lüfterrad zu angesaugte Luft in Drehrichtung des Lüfterrades umgelenkt
wird, so dass diese von den Schaufeln des Lüfterrades auf einfache Art und Weise zu
einem Ausströmbereich des Lüfterrades bei minimalen Strömungswiderständen geführt
wird.
[0017] Um die von dem Lüfterrad angesaugte Luft räumlich bzw. dreidimensional vorgerichtet
dem Lüfterrad zuzuführen, sind die Wände der Öffnungen bzw. die Stege des Gitters
in Querschnittsrichtung konvex oder konkav gebildet, so dass zunächst senkrecht auf
das Lüfterrad zuströmende Luft mit zunehmendem Strömungsweg in dem Gitter langsam
und stetig in eine wenigstens annähernd radiale Richtung des Lüfterrades, und zwar
in Drehrichtung des Lüfterrades umgelenkt wird.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Lüftervorrichtung ist es vorgesehen,
die Wände der Öffnungen bzw. die Stege in Querschnittsrichtung parabelförmig auszugestalten,
so dass in das Gitter einströmende Luft zunächst nur leicht umgelenkt wird und mit
zunehmendem Strömungsweg in dem Gitter verstärkt in Drehrichtung des Lüfterrades umgelenkt
wird. Damit wird in vorteilhafter Weise eine sehr harmonische, mit geringeren Strömungsenergieverlusten
behaftete Umlenkung erreicht, welche zusätzlich eine Geräuschentwicklung reduziert
und den Leistungsbedarf der Lüftervorrichtung bei gleicher Luftfördermenge reduziert.
[0019] Eine weitere konstruktive Maßnahme zur harmonischen und geräuscharmen Strömungsführung
von durch das Lüfterrad angesaugter Luft stellt eine weitere vorteilhafte Ausführungsform
der Lüftervorrichtung dar, bei der ein Abschnitt der Wände der Öffnungen bzw. ein
Teil der Stege des Gitters wenigstens annähernd als ein Hyperboloid ausgebildet sind.
Damit bilden diese Stege bzw. Kreisstege sogenannte partielle bzw. radiale Einströmdüsen
für die angesaugte Luft aus, wobei die Kreisstege über ihren gesamten Umfang eine
gleichbleibende Strömungsführung gewährleisten.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Lüftervorrichtung kann es vorgesehen
sein, dass das Lüfterrad von einem Luftleitkörper umgeben ist, an welchem das Trägerteil
in Einbaulage befestigt ist. Der Luftleitkörper ist in einem Abströmbereich des Lüfterrades
mit einer separaten Ausströmöffnung je nach Strömungsrichtung Einströmöffnung versehen,
über welche die Luft des Lüfterrades gezielt führbar ist. Damit wird in vorteilhafter
Weise erreicht, dass der Anströmbereich des Lüfterrades bzw. der Lüftervorrichtung
durch die von dem Lüfterrad abgeführte Luft an den Abströmbereich des Lüfterrades
nicht beeinträchtigt wird, wodurch insbesondere Turbulenzen, Verwirbelungen der angesaugten
Luft auf einfache Art und Weise vermieden werden und ein Leistungsbedarf der Lüftervorrichtung
reduziert wird.
[0021] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
dem anhand der Zeichnung näher beschriebenen Ausführungsbeispiel. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Lüftervorrichtung insbesondere für eine Dunstabzugshaube in einem stark schematisierten
Querschnitt;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf das Trägerteil der Lüftervorrichtung gemäß Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine Detailansicht eines Radialsteges im Querschnitt entlang der Linie III-III aus
Fig. 2.
[0022] In der Fig. 1 ist eine bevorzugte, in einer nicht näher dargestellten Dunstabzugshaube
verwendbare Lüftervorrichtung 1 in einem schematisierten Längsschnitt dargestellt,
welche einen an einem Trägerteil 2 befestigten Motor 3, bevorzugt einen Elektromotor
zum Antreiben eines Lüfterrades 4 aufweist. Das Trägerteil 2 weist in einem Anströmbereich
des Lüfterrades 4 ein Gitter 5 auf, das von mehreren Stegen 6 gebildet ist. Durch
das Gitter 5 werden eine Vielzahl von Öffnungen 17 definiert, die Wände 18 zur Leitung
der Luft aufweisen. Die Wände 18 bzw. die Stege 6 sind in Querschnittsrichtung derart
gekrümmt, dass über die Öffnungen 17 des Gitters 5 einströmende Luft dem Lüfterrad
4 dreidimensional und stoßfrei vorgerichtet zugeführt wird.
[0023] Der Motor 3 ist mit einem Gehäuse 7 versehen, welches über eine Befestigungseinrichtung
8, die vorliegend als zwei Verschraubungen ausgeführt sind, an dem Trägerteil 2 befestigt
ist. Im Bereich der Befestigungseinrichtung 8 sind zwei elektrische Kontaktmodule
14 zum Anschließen des Motors 3 an einer Stromquelle vorgesehen. Auf der dem Gitter
5 abgewandten Seite ragt aus dem Gehäuse 7 des Motors 3 eine Antriebswelle 9, welche
fest mit dem Lüfterrad 4 verbunden ist und über die der Drehantrieb des Lüfterrades
4 durch den Motor 3 erfolgt. Beim Lüfterrad 4 handelt es sich um ein Radiallüfterrad,
bei dem eine Vielzahl von sich parallel zur Antriebswelle 9 erstreckende Schaufeln
12 auf einem Kreis angeordnet sind.
[0024] Das Trägerteil 2 weist im Bereich des Gitters 5 einen, ebenen mittleren Teil 10 und
einen wenigstens annähernd kegelstumpfartigen äußeren Bereich 11 auf, der sich an
den mittleren Teil 10 anschließt. Durch den kegelstumpfartigen äußeren Bereich 11
des Trägerteiles 2 wird zusätzlich der Strömungswiderstand bzw. ein Druckabfall beim
Ansaugen von Luft durch das Lüfterrad 4 im äußeren Bereich 11 des Trägerteiles 2 minimiert,
da die im äußeren Bereich 11 des Trägerteiles 2 angesaugte Luft direkt in Richtung
des Lüfterrades 4 strömt und von den gekrümmten Stegen 6 in radialer Richtung auf
das Lüfterrad 4 bzw. dessen Schaufeln 12 zugeführt wird.
[0025] Die Stege 6 des Gitters 5 sind in Querschnittsrichtung konvex bzw. konkav ausgebildet,
so dass angesaugte Luft an den Stegen 6 von einer im mittleren Teil 10 im wesentlichen
senkrechten und im äußeren Bereich 11 vornehmlich radialen Anströmung auf das Gitter
5 zu in eine radiale Strömungsrichtung zu dem Lüfterrad 4 umgelenkt wird (siehe Pfeile
19). Durch die Befestigung bzw. Anordnung des Motors 3 im Anströmbereich des Lüfterrades
4 und in das Lüfterrad 4 eingetaucht, wird der für die Umlenkung der angesaugten Luft
benötigte axiale Bauraum optimal genutzt, so dass die Lüftervorrichtung 1 in axialer
Richtung kompakt gebaut ist. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist die Integration
von Luftleitfunktionen in das Trägerteil 2.
[0026] In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Trägerteil 2 der Lüftervorrichtung 1 dargestellt.
Das Gitter 5 ist zusätzlich zu den als Kreisstegen ausgebildeten Stegen 6 durch sogenannte
Radialstege 13 netzartig ausgeführt. Der mittlere Bereich 10 des Trägerteil, an dem
der Motor befestigt ist, hat Lüftungsschlitze 16 zur Kühlung des Motors. Der äußerste
Bereich 15 des Gitters 5 ist trichterförmig gekrümmt, so dass in Zusammenwirken mit
den Kreisstegen 6 und den Radialstege 13 die Luft strömungsgünstig zum Lüfterrad geführt
wird, wie dies durch die Pfeile 19 in Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
[0027] Die Radialstege 13 des Trägerteiles 2 sind ebenfalls, wie in Fig. 3 dargestellt,
in Querschnittsrichtung derart gekrümmt ausgebildet, dass von dem Lüfterrad 4 angesaugte
Luft in Drehrichtung des Lüfterrades 4 umgelenkt und dem Lüfterrad 4 zur Reduzierung
eines Strömungswiderstandes zugeführt wird. Damit wird angesaugte Luft von den Kreisstegen
6, dem äußersten Bereich 15 und den Radialstegen 13 dreidimensional vorgerichtet in
Drehrichtung des Lüfterrades 4 umgelenkt (Pfeil 19), womit ein Strömungswiderstand
auf einfache Art und Weise minimiert wird.
[0028] Durch die gekrümmte Ausführung der Kreisstege 6, des äußersten Bereichs 15 und der
Radialstege 13 des Trägerteiles 2 wird darüber hinaus eine erhöhte Steifigkeit des
Trägerteiles 2 insgesamt erreicht, wodurch eine Verringerung der Wandstärke des Trägerteiles
2 vorgesehen werden kann, die wiederum zu einer kostensenkenden Materialersparnis
sowie zu einer Verringerung des Gewichtes des Trägerteiles 2 und zu einer Verringerung
des Strömungswiderstands des Trägerteils 2 führt.
[0029] Alternativ zur vorstehend dargestellten Ausführung kann die Krümmung der Stege 6,
13 bzw. der Wände 18 der Stege 6, 13 für eine zu den Pfeilen 19 entgegengesetzte Strömungsrichtung
ausgelegt werden, wobei die gleichen Vorteile wie vorstehend dargestellt, erzielt
werden können.
[0030] Anstatt den Motor 3 am Trägerteil 2 zu befestigen und das Lüfterrad 4 an der Antriebswelle
9 des Motors 3 zu befestigen, kann auch nur die Welle des Lüfterrads 4 im Trägerteil
2 gelagert werden, wobei das Lüfterrad 4 dann beispielsweise über einen externen Motor
und über einen Riementrieb antreibbar ist.
1. Lüftervorrichtung (1) für eine Dunstabzugshaube mit einem an einem Trägerteil (2)
gelagerten Radiallüfterrad (4), wobei das Trägerteil (2) durch Wände (18) begrenze
Öffnungen (17) hat, die durch ein Gitter (5) gebildet werden, das durch die Wände
(18) aufweisende Radialstege (13) und Kreisstege (6) ausgebildet wird, wobei die Wände
(18) der Radialstege (13) in Strömungsrichtung derart gekrümmt sind, dass die Luft
über die Öffnungen (17) stossfrei einströmen und zum Lüfterrad (4) stossfrei überströmen
kann bzw. dass die Luft vom Lüfterrad (4) stossfrei zu den Öffnungen (17) überströmen
und aus den Öffnungen (17) ausströmen kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass, auch die Kreisstege (6) im Querschnitt gekrümmt sind und zwar derart, dass die durch
jede Öffnung (17) des Gitters (5) auf das Radiallüfterrad (4) zu angesaugte bzw. ausströmende
Luft räumlich vorgerichtet wird, so dass in Zusammenwirken mit den ebenfalls gekrümmten
Radialstegen (13) die Luft in dem Gitter (5) durch die Krümmung der Wände (18) der
Öffnungen (17) dreidimensional in eine wenigstens annähernd radiale Richtung des Radiallüfterrades
(4), und zwar in Drehrichtung des Radiallüfterrades (4) umgelenkt wird bzw. von einer
radialen Richtung des Radiallüfterrades (4) zu den Öffnungen (17) überströmen und
aus den Öffnungen (17) ausströmen kann.
2. Lüftervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter (5) einen trichterförmig gekrümmten äußeren Bereich (15) aufweist und
die einströmende oder abströmende Luft durch die Wände (18) der Stege (6, 13) und
den äußeren Bereich (15) dreidimensional vorgerichtet wird.
3. Lüftervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Motor (3), bevorzugt ein Elektromotor, am Trägerteil (2) angeordnet ist und dass
das Lüfterrad (4) auf einer Abtriebswelle (9) des Motors (3) befestigt ist.
4. Lüftervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (18) in Strömungsrichtung konvex oder konkav ausgebildet sind.
5. Lüftervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (18) in Strömungsrichtung parabelförmig ausgebildet sind.
6. Lüftervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter mehrere radial verlaufende Radialstege (13) und wenigstens einen die Radialstege
(13) miteinander verbindenden kreisförmigen Kreissteg (6) aufweist.
7. Lüftervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreissteg (6) im Querschnitt hyperboloidförmig ausgebildet ist.
8. Lüftervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (2) in Einbaulage an einem das Lüfterrad (4) umgebende und in einem
Abströmbereich des Lüfterrades (4) mit einer separaten Ausströmöffnung versehenen
Luftleitkörper befestigt ist.
1. Fan device (1) for a fume extractor hood with a radial fanwheel (4) mounted at a carrier
part (2), wherein the carrier part (2) has openings (17), which are bounded by walls
(18) and which are formed by a grill (5), which is constructed by radial webs (13)
having the walls (18) and by circular webs (6), wherein the walls (18) of the radial
webs (13) are curved in such a manner in flow direction that the air flows in via
the openings (17) in shock-free manner and can flow in shock-free manner over to the
fanwheel (4) or the air can flow in shock-free manner from the fanwheel (4) to the
openings (17) and flow out of the openings (17), characterised in that the circular webs (6) are also curved in cross-section and, in particular, in such
a manner that the air to be inducted or flowing out through each opening (17) of the
grill (5) is spatially pre-aligned to the radial fanwheel (4) so that in co-operation
with the similarly curved radial webs (13) the air in the grill (5) is deflected by
the curvature of the walls (18) of the openings (17) three-dimensionally into an at
least approximately radial direction of the radial fanwheel (4) and, in particular,
into the rotational direction of the radial fanwheel (4) or can flow over from a radial
direction of the radial fanwheel (4) to the openings (17) and flow out of the openings
(17).
2. Fan device according to claim 1, characterised in that the grill (5) has an outer region (15) curved in a funnel shape and the inflowing
or outflowing air is three-dimensionally pre-aligned by the walls (18) of the webs
(6, 13) and the outer region (15).
3. Fan device according to claim 1 or 2, characterised in that a motor (3), preferably an electric motor, is arranged at the carrier part (2) and
that the fanwheel (4) is fastened on a drive output shaft (9) of the motor (3).
4. Fan device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the walls (18) are constructed to be convex or concave in flow direction.
5. Fan device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the walls (18) are formed to be parabolic in flow direction.
6. Fan device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the grill has several radially extending radial webs (13) and at least one circularly
formed circular web (6) connecting the radial webs (13) together.
7. Fan device according to claim 6, characterised in that the circular web (6) is formed to be of hyperboloid shape in cross-section.
8. Fan device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the carrier part (2) in installed position is fastened to an air guide body which
surrounds the fanwheel (4) and is provided in a flow discharge region of the fanwheel
(4) with a separate outflow opening.
1. Dispositif ventilateur (1) pour une hotte aspirante avec une roue radiale de ventilateur
radial (4) logée sur une partie support (2), la partie,support (2) ayant des ouvertures
(17) limitées par des parois (18), qui sont formées par une grille (5), laquelle est
réalisée par des nervures radiales (13) et nervures circulaires (6) présentant des
parois (18), les parois (18) des nervures radiales (13) étant incurvées dans le sens
d'écoulement de telle sorte que l'air peut entrer sans à-coup par les ouvertures (17)
et peut s'écouler sans à-coup vers la roue de ventilateur (4) resp. en ce que l'air
peut s'écouler depuis la roue de ventilateur (4) sans à-coup vers les ouvertures (17)
et sortir par les ouvertures (17),
caractérisé en ce que
également les nervures circulaires (6) incurvées en section et ce de telle sorte que
l'air aspiré resp. sortant par chaque ouverture (17) de la grille (5) vers la roue
de ventilateur radial (4) est dirigé en avant dans l'espace, de telle sorte que, en
action conjointe avec les nervures radiales (13) également incurvées, l'air dans la
grille (5) est inversé par la courbure des parois (18) des ouvertures (17) en trois
dimensions dans une direction au moins approximativement radiale de la roue de ventilateur
radial (4), et ce dans le sens de rotation de la roue de ventilateur radial (4) resp.
peut circuler depuis une direction radiale de la roue de ventilateur radial (4) vers
les ouvertures (17) et sortir des ouvertures (17).
2. Dispositif ventilateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la grille (5) présente une zone (15) extérieure incurvée en forme d'entonnoir et
l'air entrant ou sortant est pré-orienté en trois dimensions par les parois (18) des
nervures (6, 13) et la zone (15) extérieure.
3. Dispositif ventilateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un moteur (3), de préférence un moteur électrique, est disposé sur la partie support
(2) et en ce que la roue de ventilateur (4) est fixée sur un arbre de sortie (9) du moteur (3).
4. Dispositif ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les parois (18) sont réalisées convexes ou concaves dans le sens d'écoulement.
5. Dispositif ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les parois (18) sont réalisées en forme de parabole dans le sens d'écoulement.
6. Dispositif ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la grille présente plusieurs nervures radiales (13) agencées radialement et au moins
une nervure circulaire (6) reliant les nervures radiales (13) entre elles.
7. Dispositif ventilateur selon la revendication 6, caractérisé en ce que la nervure circulaire (6) est réalisée en forme d'hyperbole en section.
8. Dispositif ventilateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la partie support (2) est fixée dans la position de montage sur un corps conducteur
d'air entourant la roue de ventilateur (4) et doté d'une ouverture de sortie séparée
dans une zone d'évacuation de la roue de ventilateur (4).