| (19) |
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(11) |
EP 1 459 025 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.03.2010 Patentblatt 2010/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.12.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/014576 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/054465 (03.07.2003 Gazette 2003/27) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM AUSTAUSCH VON WÄRME
DEVICE FOR EXCHANGING HEAT
DISPOSITIF D'ECHANGE DE CHALEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO |
| (30) |
Priorität: |
21.12.2001 DE 10163202 26.07.2002 DE 10234118 29.08.2002 DE 10240556
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DEMUTH, Walter
70839 Gerlingen (DE)
- KOTSCH, Martin
71634 Ludwigsburg (DE)
- KRANICH, Michael
74354 Besigheim (DE)
- WALTER, Christoph
70469 Stuttgart (DE)
- STAFFA, Karl-Heinz
70567 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 083 395 EP-A- 1 300 645 DE-A- 10 049 256 JP-A- 61 024 953
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EP-A- 1 300 644 EP-A- 1 321 734 DE-A- 19 729 497 US-A- 5 174 373
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 011, no. 352 (M-643), 18. November 1987 (1987-11-18)
-& JP 62 131195 A (MATSUSHITA REFRIG CO), 13. Juni 1987 (1987-06-13)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 14, 5. März 2001 (2001-03-05) -& JP 2000
304472 A (CALSONIC KANSEI CORP), 2. November 2000 (2000-11-02)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 152 (M-0953), 23. März 1990 (1990-03-23) &
JP 02 013788 A (NIPPON DENSO CO LTD), 18. Januar 1990 (1990-01-18)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 274 (M-1267), 19. Juni 1992 (1992-06-19) -&
JP 04 068297 A (SHOWA ALUM CORP), 4. März 1992 (1992-03-04)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 09, 30. September 1996 (1996-09-30) -& JP
08 132857 A (NIPPONDENSO CO LTD), 28. Mai 1996 (1996-05-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Austausch von Wärme, insbesondere für
den Einsatz in Kraftfahrzeugen und insbesondere für den Einsatz in Kraftfahrzeug-Klimaanlagen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise
beschrieben in
JP-A-04068297 oder
US-A-5174373 und werden beispielsweise als Kondensatoren und Verdampfer in Kraftfahrzeug-Klimaanlagen
verwendet.
[0002] Die vorliegende Erfindung wird anhand von Kraftfahrzeug-Klimaanlagen erörtert, es
sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Vorrichtung zum Austausch von Wärme auch in
anderen Klimaanlagen und zum Übertragen von Wärme zwischen zwei Medien, verwendet
werden kann.
[0003] Derartige Vorrichtungen zum Austausch von Wärme sind bereits bekannt und werden insbesondere
auch zur Klimatisierung eines Fahrgastraumes in einem Kraftfahrzeug verwendet.
[0004] In diesen Klimaanlagen kommen derzeit nur nicht brennbare Kältemittel zum Einsatz,
da brennbare Kältemittel durch eine potentielle Explosionsgefahr das Sicherheitsrisiko
für Personen im Fahrzeuginnenraum erhöhen. Solche Kältemittel sind insbesondere Kühlmittel,
die bei niedrigerer Temperatur und niedrigem Druck durch Verdampfen Wärme aufnehmen
und bei hoher Temperatur und hohem Druck durch Verflüssigen Wärme abgeben.
[0005] Derzeit werden in Kälteanlagen im allgemeinen Kältemittel wie beispielsweise konventionelle
Kühlmittel wie R22 (Chlordifluormethan)verwendet. In noch älteren Anlagen findet man
noch das Kältemittel R12 (Dichlordifluormethan), welche jedoch seit langem für den
Einsatz in Kälteanlagen und Klimaanlagen verboten sind. Entsprechendes gilt auch seit
dem Jahr 2000 für das Kältemittel R22.
[0006] Es gibt auch Überlegungen weitere Kühlmittel wie beispielsweise R134a zu verbieten,
so daß ein Anreiz zur Verwendung alternativer Kältemittel gegeben ist.
[0007] Solche Kältemittel könnten beispielsweise Stoffe bzw. Stoffzusammensetzungen sein,
die wenigstens als einen Bestandteil CO
2 aufweisen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Austausch von Wärme
bereitzustellen, die den Einsatz von alternativen Kältemitteln ermöglicht und gleichzeitig
den Wirkungsgrad und die Wirtschaftlichkeit solcher Aggregate verbessert.
[0010] Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer Vorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruches 1. Solch eine Vorrichtung ist mit wenigstens einem Kältemittel
betreibbar, welches den Transport von thermischer Energie innerhalb der Vorrichtung
und der mit der Vorrichtung in Strömungsverbindung stehenden Komponenten, ermöglicht.
[0011] Ferner weist die Vorrichtung wenigstens einen Kältemitteleinlaß und wenigstens einen
Kältemittelauslaß auf, welche in wenigstens einem Kopfrohr münden.
[0012] Das Kopfrohr selbst ist durch wenigstens ein Trennelement in wenigstens einen Einlaßabschnitt
und wenigstens einen Auslaßabschnitt unterteilt, welche vorzugsweise einem jeweiligen
Kältemitteleinlaß bzw. Kältemittelauslaß zugeordnet sind.
[0013] Die durch wenigstens ein Trennelement voneinander flüssig- und/oder gasdicht abgetrennten
Einlaß- und Auslaßabschnitte des Kopfrohres sind mittels wenigstens einer Durchflußeinrichtung
und vorzugsweise wenigstens einem Querverteiler fluidverbunden. Die Durchflußeinrichtung
weist wenigstens zwei zumindest abschnittsweise parallel zueinander orientierte Strömungswege
auf, deren Öffnungen in die Einlaß- und Auslaßabschnitte des Kopfrohres bzw. in das
Lumen wenigstens eines Querverteilers münden.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bildet wenigstens
ein Kopfrohr, wenigstens ein Kältemitteleinlaß, wenigstens ein Kältemittelauslaß,
wenigstens eine Durchflußeinrichtung und wenigstens ein Querverteiler Bauelemente,
welche zusammengefügt eine Baugruppe, im Sinne der vorliegenden Erfindung bilden.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind wenigstens
zwei Baugruppen der zuvor beschriebenen Art in der Weise miteinander verbunden, daß
die Kältemitteleinlässe bzw. Kältemittelauslässe miteinander fluidverbunden sind.
[0016] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Kältemitteleinlässe bzw.
Kältemittelauslässe Rohre mit einem definierten Querschnitt, in dessen Umfang Bohrungen
angebracht sind, die im wesentlichen senkrecht zur Längsmittelachse des Kältemitteleinlaß-
bzw. Kältemittelauslaßrohres angeordnet sind und die gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform die Längsmittelachse der Kältemitteleinlaß- bzw. Kältemittelauslaßrohre
mit ihrer Mittellinie schneiden oder in einem vorgegebenen Abstand zu dieser angeordnet
sind.
[0017] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Mittellinie der Bohrung
zur Längsmittelachse des Kopfrohres versetzt, so daß sie eine Tangente zum äußeren
Umfang des Kältemitteleinlaß- bzw. Kältemittelauslaßrohrs darstellt.
[0018] Die Vorrichtung zum Austausch von Wärme weist gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
Baugruppen auf, welche mittels Kältemitteleinlässen bzw. Kältemittelauslässen hydraulisch
parallel geschaltet sind, das heißt Kältemittel wird den Kopfrohrabschnitten parallel
zu- bzw. abgeführt.
[0019] Beispielsweise werden die Baugruppen mit zwei Kältemittelrohren in der Art verbunden,
daß die Einlaßabschnitte der Kopfrohre über ein Kältemitteleinlaßrohr fluidverbunden
und entsprechend die Auslaßabschnitte der Kopfrohre mittels einem Kältemittelauslaßrohr
fluidverbunden sind.
[0020] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kommunizieren zwei hydraulisch parallel
geschaltete Baugruppen über wenigstens einen Querverteiler miteinander. Durch eine
solche Verbindung wird einerseits ein Druckangleich der beiden Baugruppen an jeweils
bestimmten Stellen innerhalb der Baugruppen gewährleistet, wodurch gegebenenfalls
eine gleichmäßigere Beaufschlagung der Baugruppen mit Kältemittel möglich ist. Andererseits
wird unter Umständen eine Durchmischung der Kältemittelströme in den Baugruppen ermöglicht,
woraus unter Umständen eine gleichmäßigere Temperaturverteilung über die Vorrichtung
zum Austausch von Wärme folgt.
[0021] Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Kältemitteleinlässe
bzw. Kältemittelauslässe mehrerer miteinander verbundener Baugruppen einstückig ausgeführt.
[0022] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Kältemitteleinlässe bzw. -auslässe,
das Kopfrohr und der Querverteiler an einer Seite der Baugruppe angeordnet.
[0023] Hierbei weist die Baugruppe insbesondere eine in etwa quaderförmige Grundform auf,
welche vorzugsweise eine Front- und eine Rückfläche aufweist, welche gemäß einer besonderen
Ausführungsform die Seiten der Baugruppe darstellt, durch welche im wesentlichen das
gasförmige Medium, beispielsweise Luft, strömt, um Energie, insbesondere Wärmeenergie,
abzugeben bzw. aufzunehmen. Diese Front- bzw. Rückfläche der Baugruppe wird durch
vier Seitenflächen begrenzt, welche im wesentlichen durch die Breite der verwendeten
Durchflußeinrichtung und den hieran anschließenden Kühlrippen und deren Gestalt festgelegt
werden.
[0024] Es können jedoch auch von dieser bevorzugten rechteckigen Grundform alternative Bauformen
gewählt werden, die insbesondere den Anforderungen zur Anordnung in einer Klimaanlage
oder einer Belüftungseinrichtung entsprechen.
[0025] Es liegt auch im Sinne der vorliegenden Erfindung, daß die Kältemitteleinlässe bzw.
-auslässe, das Kopfrohr und der Querverteiler an unterschiedlichen Seiten der Baugruppe
angeordnet sind, wobei dies unmittelbaren Einfluß auf die Position und den Verlauf
der Durchflußeinrichtung hat, was im folgenden noch näher erörtert wird.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ergibt sich die Anordnung
der Bauteile einer Baugruppe durch die Anordnung der Durchflußeinrichtung. Insbesondere
die Ausrichtung der Strömungswege, die Anzahl der Krümmungen und der Krümmungswinkel,
welche gemäß der vorliegenden Erfindung zwischen 0° und 180°, bevorzugt zwischen 30°
und 110° und besonders bevorzugt zwischen 45° und 90° liegt, legt die Position der
weiteren Bauteile an bzw. in der Vorrichtung fest.
[0027] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Durchflußeinrichtung
zwischen 1 und 10 Krümmungen auf, wobei entsprechend der geraden oder ungeraden Anzahl
von 180° Krümmungswinkeln die Kopfrohre bzw. die Querverteiler auf derselben oder
auf gegenüberliegenden Seiten der Baugruppe angeordnet werden.
[0028] So werden beispielsweise bei 2, 4, 6, 8 und 10 Krümmungen, mit einem Krümmungswinkel
von 180° der Durchflußeinrichtung, die Kopfrohre auf der gegenüberliegenden Seite
zu den Querverteilern einer Baugruppe angeordnet. Bei 1, 3, 5, 7 und 9 Krümmungen
mit einem Krümmungswinkel von 180° sind die Kopfrohre und die Querverteiler einer
Baugruppe auf einer Seite der Baugruppe angeordnet.
[0029] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Segmente der Durchflußeinrichtung
zwischen dem Kopfrohr und der Durchflußeinrichtung bzw. zwischen zwei Krümmungen der
Durchflußeinrichtungen im wesentlichen gleich lang.
[0030] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
es vorgesehen, daß die Segmente der Durchflußeinrichtung, welche die Öffnungen der
Strömungswege aufweisen, von der Länge zwischen zwei Krümmungen der Durchflußeinrichtung
abweichen können.
[0031] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform münden die Öffnungen der
Strömungswege der Durchflußeinrichtung in den Innenraum des Kopfrohres bzw. des Querrohres.
Die Bauteile sind ferner so stoff-, kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden,
daß der Innenraum der Bauteile insbesondere auch bei hohen Drücken bis ca. 300 bar
bzw. die Strömungswege insbesondere auch bei hohen Drücken bis ca. 300 bar gas- und/oder
flüssigkeitsdicht ist.
[0032] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Trennelement,
welches das Kopfrohr in einen Einlaß- bzw. Auslaßabschnitt unterteilt, so mit dem
Kopfrohr verbunden, daß der Austausch von gasförmigen oder flüssigen Medien zwischen
den Abschnitten verhindert wird.
[0033] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Durchflußeinrichtung
ein Flachrohr, dessen Volumen mittels Stegen in wenigstens zwei Strömungswege unterteilt
ist.
[0034] Ferner wird das Flachrohr im Querschnitt durch die Breite, welche zwischen 10 mm
und 200 mm, bevorzugt zwischen 30 mm und 70 mm liegt und durch eine Höhe, welche zwischen
1,0 mm und 3 mm, bevorzugt zwischen 1,4 mm und 2,4 mm liegt und eine äußere Wandstärke,
welche zwischen 0,2 mm und 0,8 mm, bevorzugt zwischen 0,35 mm und 0,5 mm liegt, gekennzeichnet.
[0035] Ferner weisen die Strömungswege im Querschnitt eine kreisförmige oder elliptische
Form auf, welche jedoch insbesondere im Randbereich des Flachrohres den äußeren Konturen
des Flachrohres so angepaßt wird, das eine mindest Wandstärke nicht unterschritten
wird.
[0036] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann die Durchflußeinrichtung auch zwei Flachrohre
aufweisen, welche zumindest abschnittsweise parallel zueinander angeordnet sind und
deren Lumina wenigstens einen Strömungsweg darstellen.
[0037] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Bauteile insbesondere
die Durchflußeinrichtung, wie beispielsweise die Flachrohre wenigstens aus einem Material
hergestellt, welches aus der Gruppe von Materialien ausgewählt wird, welche Metalle,
insbesondere Aluminium, Mangan, Magnesium, Silizium, Eisen, Messing, Kupfer, Zinn,
Zink, Titan, Chrom, Molybdän, Vanadium und Legierungen hieraus, insbesondere Aluminium-Knetlegierungen
mit einem Siliziumgehalt von 0 bis 0,7 % und einem Magnesiumgehalt zwischen 0,0 -
1 %, bevorzugt zwischen 0,0 - 0,5 % und besonders bevorzugt zwischen 0,1 und 0,4 %,
vorzugsweise EN-AW 3003, EN-AW 3102, EN-AW 6060 und EN-AW 1110, Kunststoffe, faserverstärkte
Kunststoffe, Verbundwerkstoffe etc. enthält.
[0038] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist eine Baugruppe als weiteres
Bauteil Kühlrippen auf, welche insbesondere mit einem Bereich der äußeren Oberfläche
der Durchflußeinrichtung so verbunden sind, daß der Transport von thermischer Energie
begünstigt wird.
[0039] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Kühlrippen mit in der
Oberfläche der Durchflußeinrichtung stoffschlüssig verbunden, wobei insbesondere Lötverfahren,
Schweißverfahren und Klebverfahren zur Herstellung des Stoffschlusses verwendet werden.
[0040] Vorzugsweise werden die Kühlrippen mit den Oberflächen der Durchflußeinrichtung in
der Art verbunden, daß der Stoffschluß insbesondere an den Wendepunkten der Kühlrippen
erfolgt.
[0041] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die Kühlrippen in Strömungsrichtung
eine serpentinenartige Grundstruktur auf, deren Tiefe im wesentlichen der Bautiefe
der Baugruppe bzw. der Breite der Durchflußeinrichtung entspricht. Ferner sind in
den Kühlrippen Schlitze angebracht, welche sich im wesentlichen zwischen den beiden
Verbindungspunkten bzw. Wendepunkten der Kühlrippen erstrecken.
[0042] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind diese Schlitze in den Kühlrippen
zwischen 1 und 15 mm, bevorzugt zwischen 2 und 13 mm und besonders bevorzugt 3,7 bis
11,7 mm lang. Ferner weisen die Schlitze eine Breite zwischen 0,1 und 0,6 mm, bevorzugt
zwischen 0,1 und 0,5 mm und besonders bevorzugt zwischen 0,2 und 0,3 mm auf. Diese
sogenannten "Kiemen" der Kühlmittelrippen ermöglichen einen verbesserten Wärmeübergang
zwischen dem durchströmenden Gas und den Kühlrippen bzw. den Wandungen der Durchflußeinrichtungen.
Ferner sind die Kühlrippen durch eine Wandungsstärke gekennzeichnet, die zwischen
0,01 und 0,5 mm, bevorzugt zwischen 0,02 und 0,07 mm und besonders bevorzugt zwischen
0,07 und 0,15 mm liegt. Die Rippendichte der Kühlrippen beträgt 10 bis 150 Rippen
pro dm, bevorzugt 25 bis 100 Rippen pro dm und besonders bevorzugt 50 bis 80 Rippen
pro dm. Die Rippenhöhe beträgt in einer besonders bevorzugten Ausführungsform 1 bis
20 mm, bevorzugt 2 bis 15 mm und besonders bevorzugt 3 bis 12 mm.
[0043] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Kopfrohr eine im wesentlichen zylindrische
Grundform auf, in dessen Umfang eine vorgegebene Anzahl von Durchführungen angeordnet
sind, durch welche hindurch sich die Kältemitteleinlässe bzw. -auslässe und wenigstens
eine Durchflußeinrichtung, insbesondere ein Flachrohr, in den Innenraum des Kopfrohres
erstrecken.
[0044] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Durchführungen für die
Flachrohre in den Innenraum des Kopfrohres derart gestaltet, daß die Flachrohre nicht
nur mittels eines Stoffschlusses mit dem Kopfrohr verbunden werden, sondern daß durch
eine zusätzliche Verpressung des Kopfrohres ein eingeführtes Flachrohr bzw. Flachrohre
mit den Wandungen des Kopfrohres kraftschlüssig verbunden werden.
[0045] Ein Kopfrohr für diese Verbindungsmethode weist einen grundsätzlich Ω-förmigen Querschnitt
auf, in dessen engsten Bereich die Durchführungen für die Durchflußeinrichtungen insbesondere
für ein Flachrohr vorgesehen sind. Auch mehrere Flachrohre können gemäß einer weiteren
Ausführungsform in einer oder mehreren Durchführungen aufgenommen werden.
[0046] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die Durchführungen eine
äußere Kontur auf, welche den des durchzuführenden Gegenstandes, insbesondere den
des Kältemitteleinlaß -bzw. Kältemittelauslaßrohres und den des Flachrohes entsprechen
oder einen vorgegebenen Abstand hiervon aufweisen.
[0047] Ferner sind die Durchbrüche bezüglich ihrer Mittellinie um einem vorgegebenen Abstand
zu der Mittellinie des Kopfrohres bzw. des Querverteilers versetzt angeordnet.
[0048] Die Durchbrüche sind mit einem vorgegebenen Abstand bezüglich der Mittelachse des
Kopfrohres angeordnet.
[0049] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist das Kopfrohr an einem Rand wenigstens
einer Durchführung einen Fortsatz auf, der in eine Durchführung des Kältemittelein-
beziehungsweise -auslasses eingreift. Dadurch wird das Kopfrohr während einer Montage
der Vorrichtung bezüglich des Kältemittelein- beziehungsweise -auslasses fixiert,
so dass eine Fertigung der Vorrichtung zum Austausch von Wärme erleichtert wird.
[0050] In einer bevorzugten Ausführungsform wird in der Vorrichtung zum Austausch von Wärme
ein Kältemittel verwendet, welches wenigstens eine Komponente aus einer Gruppe, die
Gase, insbesondere Kohlendioxid, Stickstoff, Sauerstoff, Luft, Ammoniak, Kohlenwasserstoffe,
insbesondere Methan, Propan, n-Butan und Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, Floeice,
Sole, etc. umfaßt, aufweist.
[0051] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird als Kältemittel Kohlendioxid
verwendet, dessen physikalische Eigenschaften als farbloses nicht brennbares Gas zu
einer Steigerung der Kälteleistung, einer möglichen Verkleinerung des Aggregats bzw.
zur Senkung von Leistungsverlusten verwendbar sind.
[0052] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird die Vorrichtung zum Austausch von Wärme
vollständig, jedoch wenigstens die Durchflußeinrichtung als Bauteil der Vorrichtung
und insbesondere die Kühlrippen von einem vorzugsweise gasförmigen Medium, insbesondere
von Luft, umströmt.
[0053] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform erfolgt der Wärmeübergang zwischen
dem Kühlmittel im Inneren der Durchflußeinrichtung und dem gasförmigen, die Kühlrippen
und die Durchflußeinrichtung umströmenden Medium im wesentlichen durch Konvektion
und Wärmeleitung. So gibt beispielsweise die umströmende Luft Wärmeenergie an die
Kühlrippen ab, von welchen die Wärme über die Kühlrippen und die Wandung der Durchflußeinrichtung
an das Kühlmittel übertragbar ist.
[0054] Zur Wärmeleitung sind die Bauelement der Baugruppe und die Baugruppen so miteinander
verbunden, daß der Transport von thermischer Energie begünstigt wird. Dies erfolgt
insbesondere durch stoff-, kraft- und formschlüssige Verbindung, wie z.B. Löten, Schweißen,
Bördeln oder Kleben.
[0055] Ferner sind die Übergangsbereiche der von Fluiden durchströmten Bauelemente und Baugruppen
gas- und flüssigkeitsdicht miteinander verbunden, so daß ein Austauschen des Kühlmittels
mit dem umströmenden Medium verhindert wird. Insbesondere bei der Verwendung von niedermolekularem
Kühlmittel, wie beispielsweise Kohlendioxid, ist es von besonderer Bedeutung eine
Verbindung zwischen den Bauelementen und den Baugruppen zu erreichen, die ein Entweichen
des Kühlmittels oder Komponenten des Kühlmittels verhindert.
[0056] Die Vorrichtung zum Austausch von Wärme weist in einer bevorzugten Ausführungsform
an zwei sich gegenüberliegenden Seiten Rahmenelemente auf, die sich wenigstens über
einen Teil der Seitenfläche der Vorrichtung erstrecken. Diese Rahmenelemente sind
bevorzugt Profilelemente, die unter anderem ein U-förmiges, V-förmiges, L-förmiges
oder andere typische Profilstrukturen aufweisen können. Ferner sind diese Rahmenelemente
mit wenigstens einem Bauteil in der Vorrichtung zum Austausch von Wärme kraftschlüssig
und/oder formschlüssig verbunden. Auch die stoffschlüssige Verbindung wie beispielsweise
durch Löten, Schweißen und Kleben liegt im Sinne der vorliegenden Erfindung.
[0057] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zum Austausch
von Wärme weist das Flachrohr, im Bereich der Durchführungen, die in das Kopfrohr
hineinragen, wenigstens eine Ausnehmung auf, in welche beispielsweise das Trennelement,
welches das Kopfrohr in einen Einlaßabschnitt und einen Auslaßabschnitt unterteilt,
eingreift.
[0058] In einer weiteren Ausführungsform weist die Vorrichtung zum Austausch von Wärme ein
Trennelement mit einer Ausnehmung auf, in welche die Durchflußeinrichtung, insbesondere
ein Flachrohr im Bereich der Durchführung in das Kopfrohr, eingreift.
[0059] Durch diese Anordnung wird gewährleistet, daß die Bereiche des Einlaßabschnittes
und des Auslaßabschnittes im Kopfrohr flüssigkeits- bzw. gasdicht gegeneinander abgedichtet
sind und eine definierte Positionierung und Fixierung der Durchflußeinrichtung gewährleistet
wird.
[0060] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Kopfrohre und/oder der Kältemitteleinlaß
bzw. -auslaß so gestaltet, daß der Druck des Kältemittels über den Ein- bzw. Auslaßabschnitten
im wesentlichen gleich ist oder einen vorgegebenen Wert annimmt.
[0061] Bevorzugt für den Kältemitteleinlass kann dies unter Umständen dadurch erreicht werden,
daß der Strömungsquerschnitt des Kältemitteleinlasses sich über die Zahl der mit ihm
fluidverbundenen Kopfrohre verjüngt und somit der Druckabfall an jeder "Entnahmestelle"
weitestgehend kompensiert wird. Der Kältemittelauslass weist dabei besonders bevorzugt
einen möglichst großen Strömungsquerschnitt auf.
[0062] Alternative Ausführungsformen liegen im Sinn der vorliegenden Erfindung, wobei insbesondere
die Gestaltung der Öffnung oder der Kältemitteldurchführung des Kopfrohrs bzw. deren
Größe ebenfalls zur Vergleichmäßigung des Druck- oder Dichteniveaus der an den Kältemitteleinlaß
angeordneten Kopfrohre verwendet werden kann.
[0063] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform können auch die verschiedenen Entnahmestellen
aus dem Kältemittelein- bzw. -auslaß in Strömungsbereiche unterteilt werden, indem
ein eingeschobenes und stoffschlüssig mit dem Hüllrohr verbundenes Profil verwendet
wird. Beispielsweise wird das Rohr in 2, 3 oder 4 oder weitere Strömungsbereiche unterteilt.
Durch eine vorbestimmte Drehung des Profils im Rohr werden die Strömungsbereiche des
Kältemitteleinlasses bzw. Kältemittelauslasses mit den entsprechenden Entnahmebereichen,
beispielsweise der Bohrung, welche in das Kopfrohr mündet, verbunden.
[0064] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Volumina der Einlaß-
bzw. Auslaßabschnitte eines Kopfrohres ein vorgegebenes Verhältnis zueinander auf,
wobei dieses Verhältnis insbesondere 1:1, 1:2, 1:4, 1:10 und beliebige Zwischenwerte
hiervon annehmen kann. Insbesondere wird hierdurch die sich ändernde Dichte des Kühlmittels
beim Verdampfen bzw. Kühlen berücksichtigt.
[0065] Bei der Verwendung der Vorrichtung zum Austauschen von Wärme als Verdampfer kann
beispielsweise durch diese Anordnung dem Umstand Rechnung getragen werden, daß durch
die Verdampfung des Kältemittels das Volumina deutlich zunimmt und somit ein größerer
Strömungsquerschnitt für den Transport des Kühlmittel-Massenstromes notwendig wird.
[0066] So liegt beispielsweise das Dichteverhältnis für CO
2 zwischen Kältemitteleinlaß und Kältemittelauslaß zwischen 1:2 und 1:10, bevorzugt
zwischen 1:3 und 1:7 und besonders bevorzugt bei ca. 1:5.
[0067] Eine vereinfachte Bauweise wird nach einer weiteren vorteilhaften Ausführung der
Erfindung durch U-förmig umgeformte Rohre ermöglicht, wobei die Rohre einfach oder
zu einer noch einfacheren Bauweise mehrfach umgeformt sind. Dadurch wird im Bereich
der U-förmigen Umformung gegebenenfalls ein Querverteiler eingespart. Bei ausschließlicher
Verwendung von U-Rohren ist es sogar möglich, alle Kopfrohre und Querverteiler auf
einer Seite der Vorrichtung zu platzieren.
[0068] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung werden durch einen Querverteiler Strömungswege
miteinander verbunden, die in Hauptströmungsrichtung eines die Durchflusseinrichtung
umströmenden Mediums hintereinander angeordnet sind. Dadurch ist es möglich, Strömungswege
für das Kältemittel parallel oder antiparallel zu einer Hauptströmungsrichtung eines
die Durchflusseinrichtung umströmenden Mediums zu verschalten. Dies führt zu einer
zumindest teilweisen Gegenstrombauweise der Vorrichtung zum Austausch von Wärme.
[0069] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Anzahl der Strömungswege zumindest
einer Baugruppe durch zwei teilbar. Dies bedeutet, daß eine zweireihige Anordnung
der Strömungswege einfach verschaltbar ist, indem die erste Hälfte der Strömungswege
einer Baugruppe in einer ersten Reihe angeordnet und miteinander verbunden ist, wohingegen
die zweite Hälfte der Abschnitte in einer zweiten Reihe angeordnet und ebenfalls miteinander
verbunden ist, wobei die beiden Hälften der Baugruppe reihenübergreifend miteinander
verbunden sind. Diese reihenübergreifende Verbindung geschieht beispielsweise in einem
Querverteiler auf einer dem Kältemittelein- und dem -auslass gegenüberliegenden Seite
der Vorrichtung zum Austausch von Wärme.
[0070] Besonders bevorzugt ist die Anzahl der Strömungswege der Baugruppe durch vier teilbar.
Dies bedeutet, daß bei einer zweireihigen Anordnung der Strömungswege mit der oben
beschriebenen Verschaltung die reihenübergreifende Verbindung auf derjenigen Seite
der Vorrichtung zum Austausch von Wärme geschieht, auf der sich auch der Kältemittelein-
und der Kältemittelauslass befinden.
[0071] Bei einer Ausgestaltung werden die äußersten Strömungswege innerhalb einer oder mehrerer
Strömungswegreihen nicht als hydraulisch erste Strömungswege von Baugruppen beaufschlagt,
da in den äußersten Bereichen des Kältemitteleinlasses oder -auslasses die Strömungs-
und/oder Druckverhältnisse des Kältemittels gegebenenfalls ungünstig für eine Beaufschlagung
von Baugruppen sind.
[0072] Gemäß einer vorteilhaften Ausführung verlaufen die Strömungswege zweier benachbarter
Baugruppen spiegelsymmetrisch zueinander. Insbesondere eine Kommunikation zwischen
den benachbarten Baugruppen über einen Querverteiler wird dadurch erleichtert.
[0073] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführung ändert sich ein Strömungsquerschnitt einer
Baugruppe entlang eines Kältemittelströmungsverlaufes innerhalb der Baugruppe. Dies
ist sehr einfach zu verwirklichen, indem beispielsweise wenige Strömungswege über
entsprechend konfigurierte Querverteiler mit vielen Strömungswegen verbunden werden.
Besonders bevorzugt ist eine Anpassung des Strömungsquerschnitts einer Baugruppe an
eine sich entlang der Baugruppe ändernde Dichte des Kältemittels.
[0074] Vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei der alle Strömungswege zumindest einer Baugruppe
in Hauptströmungsrichtung eines die Durchflusseinrichtung umströmenden Mediums miteinander
fluchten. Besonders vorteilhaft sind alle Baugruppen der Vorrichtung zum Austausch
von Wärme in dieser Weise ausgebildet, wodurch eine reine Gegenstrombauweise der Vorrichtung
auf einfache Weise, nämlich durch entsprechend angeordnete Querverteiler, ermöglicht
wird.
[0075] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist wenigstens ein Querverteiler
ein zweites Trennelement auf, welches den Querverteiler in wenigstens zwei Strömungsabschnitte
unterteilt.
[0076] Ferner weist eine Vorrichtung zum Austausch von Wärme gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
wenigstens eine Durchflußeinrichtung auf, die sich in den Innenraum eines Querverteilers
erstreckt.
[0077] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist eine Einrichtung zum Austauschen
von Luft insbesondere für Kraftfahrzeug-Klimaanlagen mit Luftströmungswegen und Luftströmungssteuerelementen
wenigstens eine Luftfördereinrichtung und in einem Gehäuse eine Aufnahmevorrichtung
auf, in welcher wenigstens eine Vorrichtung zum Austausch von Wärme, insbesondere
nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, aufgenommen bzw. angeordnet wird.
[0078] Des weiteren ist wenigstens eine Vorrichtung zum Austauschen von Wärme gemäß wenigstens
einem der vorstehenden Ansprüche in einer Einrichtung zum Austauschen von Wärme angeordnet,
welche insbesondere für Kraftfahrzeug-Klimaanlagen mit wenigstens einem Kondensator,
einem Verdichter, einer Drossel und einem Sammler versehen ist.
[0079] Es sei ferner darauf hingewiesen, daß die im wesentlichen zylindrischen Kopfrohre,
Kältemitteleinlässe bzw. Kältemittelauslässe und der Querverteiler neben einer exakten
zylindrischen bzw. rohrförmigen Gestalt auch abweichende Formen aufweisen können,
welche beispielsweise deformierte zylindrische bzw. elliptische, polygonförmige oder
rechteckförmige Querschnitte sind.
[0080] Vorieile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den Ansprüchen
und der Zeichnung.
[0081] Die Ausführungsbeispiele sind nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass in den Figuren beschriebene Ausführungsbeispiele,
bei welchen das Kopfrohr keinen Ω-förmigen Querschnitt aufweist, nicht zum Gegenstand
der Erfindung gehört, es sei denn, dort wird auf ein solches Ausführungsbeispiel mit
Ω-förmigen Querschnitt verwiesen.
[0082] Im Folgenden werden bevorzugte Aspekte der Erfindung anhand der Figuren beschrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Austauschen von Wärme gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Austauchen von Wärme gemäß der vorliegenden
Erfindung aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Kältemitteein- bzw. -auslasses für eine Vorrichtung
zum Austauschen von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung aus Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum
Austauschen von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme aus Fig. 4;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Kältemitteleinlasses bzw. -auslasses für eine Vorrichtung
zum Austausch von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung aus Fig. 4;
Fig. 7 einen Querschnitt durch ein Flachrohr für eine Vorrichtung zum Austausch von
Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 eine alternative Ausführungsform für ein Flachrohr im Querschnitt;
Fig. 9 eine alternative Ausführungsform eines Flachrohrs für eine Vorrichtung zum
Austauschen von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung im Querschnitt;
Fig. 10 eine schematische Darstellung des Kältemittelflusses durch eine Baugruppe
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11a eine schematische Darstellung eines Kopfrohres für eine Vorrichtung zum Austauschen
von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 11b eine schematische Darstellung der Durchführungen eines Kopfrohrs für eine
Durchflußeinrichtung;
Fig. 11c eine Schnittdarstellung durch das Kopfrohr aus Fig. 11b entlang der Linie
A-A;
Fig. 12 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Austausch von Wärme
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 13 eine alternative Ausführungsform für eine Vorrichtung zum Austauschen von
Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 14 eine perspektivische Darstellung einer alternativen Ausführungsform einer
Vorrichtung zum Austauschen von Wärme;
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme;
und im Ausschnitt;
Fig. 16 eine weitere perspektivische Darstellung im Ausschnitt einer Vorrichtung zum
Austausch von Wärme im Ausschnitt gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 17 eine Seitenansicht auf eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung
zum Austausch von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 18 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme aus Fig. 17;
Fig. 19 eine Draufsicht auf die alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum
Austauschen von Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung aus Fig. 17;
Fig. 20 eine schematische Darstellung eines Kopfrohrs für eine Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 21 eine Seitenansicht von links der Kopfrohrs aus Fig. 20;
Fig. 23 eine Ansicht von unten des Kopfrohrs für eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung aus Fig. 20;
Fig. 24 zeigt die Draufsicht auf eine alternative Ausführungsform für ein Kopfrohr
;
Fig. 25 zeigt die Seitenansicht des Kopfrohrs aus Fig. 24;
Fig. 26 zeigt die Ansicht von unten des Kopfrohrs aus Fig. 24;
Fig. 27 zeigt eine Schnittdarstellung des Kopfrohrs aus Fig. 25 entlang der Schnittlinie
A-A;
Fig. 28 zeigt drei Ansichten für einen Kältemitteleinlaß bzw. -auslaß;
Fig. 29 zeigt drei Ansichten einer alternativen Ausführungsform für einen Kältemitteleinlaß
bzw. Kältemittelauslaß;
Fig. 30 zeigt drei Ansichten einer weiteren alternativen Ausführungsform für einen
Kältemitteleinlaß bzw. -auslaß; und
Fig. 31 zeigt drei Ansichten einer weiteren alternativen Ausführungsform für eine
Kältemitteleinlaß bzw. Kältemittelauslaß.
[0083] So zeigt Fig. 1 die Draufsicht einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme, insbesondere
eines Verdampfers, in welchem das Kältemittel über den Kältemitteleinlaß 1 und dem
hieran anschließenden Kältemitteleinlaßrohr 3 aus dem Kühlmittelkreislauf beispielsweise
einer Klimaanlage zugeführt wird. Hierbei weist der Eingangsabschnitt eine Schneiddichtung
auf, welche in Kombination mit beispielsweise einer lösbaren Kupplungsverbindung 2
mit dem weiterführenden Rohrleitungssystem verbunden wird. Das Kältemitteleinlaßrohr
3 mündet in einem ersten Kopfrohr 7 und wird im Anschluß hieran an die beiden Kopfrohre
8 und 9 weitergeführt. An der Position 7 ist das Kältemitteleinlaßrohr gas- bzw. flüssigkeitsdicht
verschlossen. Dies geschieht insbesondere durch den Einbau eines eingelöteten Trennelements
oder durch Verschweißen. Auch das Verschließen des Rohrs durch Biegung liegt im Rahmen
der vorliegenden Erfindung.
[0084] Die Kopfrohre 7, 8 und 9 weisen gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform
wenigstens ein nicht dargestelltes Trennelement auf, welches beispielsweise in der
Mitte des Kopfrohres angeordnet ist. Hierdurch werden die Kopfrohre in wenigstens
zwei Abschnitte unterteilt, von welchen aus das Kühlmittel in die Durchflußeinrichtung
19 eingeleitet wird und über die Strömungswege der Durchflußeinrichtung in den Querverteiler
10', 10", 11', 11" und 12 geleitet wird. Von dort aus strömt das Kältemittel, welches
bereites zu einem gewissen Grad Wärme aus dem umströmenden Medium aufgenommen hat,
beispielsweise in den hinteren Bereich des Querverteilers und wird von diesem wiederum
in die hinteren Strömungswege der Durchflußeinrichtung 19 geleitet. Am Ende münden
diese Strömungswege in den Auslaßabschnitt des Kopfrohres 7, 8 und 9 und werden über
das Kältemittelauslaßrohr 4 in das Rohrleitungssystem der Klimaanlage zurückgeführt.
Auch in diesem Fall weist beispielsweise das Kältemittelrückführungsrohr eine Dichtung
6 und beispielsweise ein Kupplungssystem 5 zur Verbindung mit dem Rohrleitungssystem
auf. Neben dem Kältemittel führenden Bestandteilen der Vorrichtung zum Austauschen
vom Wärme, weist diese Ausführungsform auch Rahmenelemente 16 und 17 auf. Mit dem
Bezugszeichen 18 ist die Position der Kühlrippen für die Vorrichtung gekennzeichnet.
[0085] Entsprechend der Draufsicht aus Fig. 1 zeigt Fig. 2 die Seitenansicht einer Vorrichtung
zum Austauschen von Wärme, in welcher insbesondere eine bevorzugte Ausführungsform
der Kopfrohre und der Querverteiler dargestellt ist. Hierbei zeigen die Kopfrohre
und die Querverteiler einen runden Querschnitt, wobei insbesondere in die Kopfrohre
8 und 9 jeweils zwei Durchflußeinrichtungen 19 münden.
[0086] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist die Durchflußeinrichtung insbesondere ein Flachrohr,
welches serpentinenartig gebogen die Verbindung zwischen dem Kopfrohr und dem Querverteiler
bereitstellt. Zwischen den jeweiligen Serpentinenabschnitten der Durchflußeinrichtung
sind insbesondere Kühlrippen 18 angeordnet, welchen den Wärmeübergang zwischen dem
durchströmenden Medium wie beispielsweise Luft und dem in der Durchflußeinrichtung
fließenden Kühlmittel verbessern.
[0087] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Kühlrippen derart gestaltet,
daß sie sich ebenfalls serpentinenartig zwischen den Serpentinenabschnitten der Durchflußeinrichtung
erstrecken und über die Tiefe der Vorrichtung zum Austausch von Wärme zusätzlich mit
sogenannten Kiemen, das heißt mit Schlitzen, versehen sind, welche insbesondere zur
Erzeugung von Turbulenzen und damit zu einer verbesserten Wärmeübertragung zwischen
dem durchströmenden Medium und den Wärme abführenden Kühlrippen dienen.
[0088] Gemäß der Darstellung aus Fig. 2 wird ferner deutlich, daß die Durchflußeinrichtung,
insbesondere das Flachrohr, eine bestimmte Eindringtiefe in die Querverteilungsrohre
bzw. in die Kopfrohre aufweist. Ferner sind die Endstücke der Serpentinenabschnitte,
welche im Kopfrohr bzw. im Querverteilungsrohr münden, länger gestaltet, um eine vorgegebene
Beabstandung des Kopfrohres bzw. des Querverteilungsrohres vom im wesentlichen durchströmten
Grundkörper der Vorrichtung zum Austausch von Wärme aufzuweisen.
[0089] Fig. 3 stellt die Seitenansicht von links einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme
gemäß Fig. 1 und Fig. 2 dar. Neben dem Rahmenelement 16 sind der Kältemittelabfluß
4 und der Kältemittelzufluß 3 und das Kopfrohr 7 zu erkennen.
[0090] Fig. 4 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum Austauschen von
Wärme, in welchem neben dem Kältemitteleinlaß 41 der Kältemittelauslaß 42 eine Rohrverbindungseinrichtung
40 und die Kopfrohre 43, 45 und 47 zu erkennen sind. Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform sind in dieser Darstellung auch die Trennelemente 49 zu erkennen,
welche die Kopfrohre 43, 45 und 47 in einen Einlaß- 41' und einem Auslaßabschnitt
42' unterteilen. Die an das Kopfrohr 43, 45 und 47 angeschlossene Durchflußeinrichtung
53 mündet in den Querverteilungsrohren 44, 46 und 48. Ferner zeigt Fig. 4 die Rahmenelemente
51 und 52 und die Kühlrippen 18, welche über die Durchflußeinrichtung 53 hinausragen.
[0091] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind die Querverteiler und die
Kopfrohre an ihren äußeren Begrenzungen mittels zusätzlicher Trennelemente fluiddicht
abgeschlossen. Diese Trennelemente werden vorzugsweise stoff-, kraft- und/oder formschlüssig
mit dem Kopfrohr, Querverteilungsrohr oder dem Kühlmitteleinlaß bzw. Kühlmittelauslaßrohr
verbunden.
[0092] Fig. 5 zeigt die alternative Ausführungsform gemäß der Fig. 4 in der Seitenansicht,
wobei insbesondere die Verbindungseinrichtung 40' und 40" für den Kältemitteleinlaß
bzw. Kältemittelauslaß zu erkennen sind. Ferner erkennt man die Ω-förmige Gestalt
der Kopfrohre 43, 45 und 47 und der Querverteilungsrohr 44, 46 und 48.
[0093] Diese Rohre weisen einen Ω-förmigen Querschnitt auf, in dessen Engstellenbereich
Ausnehmungen vorgesehen sind, durch welche beispielsweise die Durchflußeinrichtungen
aufgenommen werden. Hierbei ist insbesondere hervorzuheben, daß die Durchflußeinrichtung
eine vorgegebene Eindringtiefe in das Kopfrohr bzw. das Querverteilungsrohr aufweist,
und daß zum Zusammensetzen der Bauteile bei der Herstellung der Vorrichtung zum Übertragen
von Wärme die Durchflußeinrichtung mit den Kopfrohren bzw. Querverteilern geklemmt
werden kann. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Eindringtiefe
0,01 bis 10 mm, bevorzugt 0,1 bis 5 mm und besonders bevorzugt 0,15 bis 1 mm. Ferner
zeigen die Kopfrohre 45 und 47 bzw. die Querverteiler 44 und 46 Ausführungsformen,
in denen zwei Durchflußeinrichtungen in den Innenraum der Kopfrohre bzw. Querverteiler
münden. Hierbei sind die Auslaßschenkel der Kopfrohre bzw. der Querverteiler dem Eintrittswinkel
der Durchflußeinrichtungen angepaßt, so daß sie sich zumindestens in einem Abschnitt
parallel zu diesem erstrecken.
[0094] In Fig. 6 ist die Seitenansicht der alternativen Ausführungsform von links aus Fig.
5 dargestellt, in der neben der Verbindungseinrichtung 40' und 40" der Kältemitteleinlaß
41 und Kältemittelauslaß 42 dargestellt sind. Ferner erkennt man das Trennelement
49 und die äußeren Trennelemente des Kopfrohres 43 mit den Bezugszeichen 49' und 49".
Das Rahmenelement 53 schließt die Vorrichtung zum Austauschen von Wärme seitlich ab.
[0095] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform zeigen die Figuren 7, 8 und 9 weitere
Gestaltungsformen für eine Durchflusseinrichtung insbesondere für ein Flachrohr, mit
den Strömungswegen 73, die einen hydraulischen Durchmesser zwischen 0,1 und 3 mm,
bevorzugt zwischen 0,5 und 2 mm und besonders bevorzugt zwischen 1,0 und 1,6 mm aufweisen.
[0096] Der Berstdruckbereich einer Vorrichtung ist insbesondere gemäß der vorliegenden Erfindung
> 300 bar, wodurch die Wandstärke in Abhängigkeit des Materials eine Mindeststärke
aufweisen muß. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Wandung
zwischen der äußeren Begrenzung des Flachrohres und den inneren Begrenzungen der Strömungswege
eine Wandstärke auf, welche zwischen 0,1 und 0,3 mm, besonders bevorzugt zwischen
0,15 und 0,25 mm, und besonders bevorzugt zwischen 1,17 und 2,2 mm liegt.
[0097] Fig. 7 stellt eine alternative Ausführungsform einer Durchflußeinrichtung mit 25
Strömungswegen 73 dar, deren durchschnittlicher hydraulischer Durchmesser ca. 1,0
mm beträgt. Die Rohrbreite 75 beträgt ca. 1,8 mm und die Wandstärke 71 ca. 0,3 mm.
Der Abstand zwischen den Strömungswegen 72 beträgt ca. 1,6 mm. Der Abstand 74 des
Strömungswegs 73 und der seitlichen Außenwand 70 beträgt ca. 0,6 mm.
[0098] Fig. 8 weist 28 Strömungswege auf, wobei der hydraulische Durchmesser ca. 1,4 mm
beträgt. Die Rohrbreite 75 beträgt ca. 2,2 mm und die Wandstärke 71 ca. 0,3 mm. Der
Abstand zwischen den Strömungswegen 72 beträgt ca. 1,9 mm. Der Abstand 74 des Strömungswegs
73 von der seitlichen Außenwand 70 beträgt ca. 0,6 mm.
[0099] In Fig. 9 ist ein Flachrohr mit 35 Strömungswegen dargestellt, deren durchschnittlicher
Durchmesser zwischen 1,0 mm beträgt. Die Rohrbreite 75 beträgt ca. 1,8 mm und die
Wandstärke 71 ca. 0,3 mm. Der Abstand zwischen den Strömungswegen 72 beträgt ca. 1,6
mm. Der Abstand 74 des Strömungswegs 73 von der seitlichen Außenwand 70 beträgt ca.
0,6 mm.
[0100] Fig. 10 zeigt einen schematischen Verlauf des Kühlmittels durch eine Baugruppe einer
Vorrichtung zum Austausch von Wärme, wobei das Bezugszeichen 100 auf die schematische
Darstellung des Kältemittelseinlasses hinweist. Über das Kopfrohr, dessen Position
mit dem Bezugszeichen 101 gekennzeichnet ist, wird das Kühlmittel der Durchflußeinrichtung
102 zugeführt und erfährt im Bereich 108 die erste Richtungsänderung, welche durch
die serpentinenartige Krümmung der Durchfiußeinrichtung begründet ist. Das in den
Strömungswegen der Durchflußeinrichtung fließende Kühlmittel mündet im Bereich 103
in den Querverteiler und wird von diesem in den rückwärtigen Teil der Durchflußeinrichtung,
das heißt in die rückwärtigen Strömungswege 105, umgelenkt.
[0101] Entsprechend dem Abschnitt 102 wird auch in dem Abschnitt 105 dem umströmenden Medium,
wie beispielsweise der Luft, Wärmeenergie entzogen und an das Kühlmittel übertragen.
Dieses Kühlmittel wird im Auslaßabschnitt des Kopfrohre 106 als Flüssigkeits-Gas-Mischung
zusammengeführt und über die Kältemittelableitung 107 in das anschließende Rohrleitungssystem,
beispielsweise einer Klimaanlage, zurückgeführt.
[0102] Fig. 11a zeigt eine schematische Darstellung eines Kopfrohres in der Seitenansicht,
wobei neben den Trennelementen 110, 111 und 112 die Durchführungen für den Kühlmitteleinlaß
bzw. -auslaß 113' bzw. 113" zu erkennen sind. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform
sind die Durchbrüche 113' und 113" von der Mittelachse des Kopfrohres 114 um einen
Abstand 115 versetzt, wobei dieser Abstand gemäß der vorliegenden Erfindung zwischen
0 und 20 mm, bevorzugt zwischen 0 und 10 mm und besonders bevorzugt zwischen 0 und
5 mm liegt. Das Trennelement 110 unterteilt das Kopfrohr in zwei Abschnitte 115 bzw.
116, welche gemäß der Anordnung des Kopfrohres entweder den Kältemitteleinlaßabschnitt
oder den Kältemittelauslaßabschnitt darstellen. Die Trennelemente 111 und 112 schließen
das Kopfrohr zur Umgebung ab, wobei diese Trennelemente mit einem Abstand von äußeren
Rand des Kopfrohres angeordnet oder mit diesen bündig abschließend angeordnet sein
können. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann der Abschnitt des Kopfrohres
auch durch einen Löt- bzw. Schweißpunkt verschlossen werden. Die Durchführungen für
die Durchflußeinrichtung sind in der Fig. 11a nicht dargestellt.
[0103] Fig. 11b zeigt eine alternative Ausführungsform für eine Durchführung der Durchflußeinrichtung
in ein Kopfrohr. Hierbei sind neben den beiden Schenkeln 120 und 121 des Kopfrohres
die Durchführung 122 zu erkennen, welche gemäß einer bevorzugten Ausführungsform so
gestaltet ist, daß sie der äußeren Form des einzuführenden Flachrohres entspricht.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann der Durchbruch auch so gestaltet sein, daß
beispielsweise zwei oder mehrere Flachrohre in das Kopfrohr aufgenommen werden können.
[0104] Fig. 11c zeigt den Querschnitt durch ein Kopfrohr gemäß der Fig. 11 b entlang der
Linien A-A. Die Darstellung zeigt die Ω-förmige Grundstruktur des Kopfrohres, welches
gemäß der vorliegenden Erfindung eine besonders bevorzugte Ausführungsform darstellt.
Die Durchflußeinrichtung tritt in die Durchführung 130 des Kopfrohres ein und erstreckt
sich bis zu einem vorgegebenen Punkt in den Innenraum 132 des Kopfrohres. Diese Ausführungsform
weist ferner die Möglichkeit auf, vor dem stoffschlüssigen Verbinden der einzelnen
Bauteile bei der Herstellung einer Baugruppe bzw. der Baugruppen die Durchflußeinrichtung
durch Verklemmen mit dem Kopfrohr zu verbinden. Hierbei wird insbesondere die geometrische
Form eines Kopfrohres gemäß dem Ausführungsbeispiel aus Fig. 11c so verwendet, daß
der verjüngte Bereich 131 nach dem Einführen einer Durchflußeinrichtung mit dieser
verklemmt wird.
[0105] Gemäß einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform können auch zwei oder
mehrere Durchflußeinrichtungen in einem Kopfrohr der Gestalt aus Fig. 11c münden.
Hierbei ist eine besonders bevorzugte Anordnung der Durchflußeinrichtung vorgesehen,
wie sie in Fig. 5 mit dem Bezugszeichen 54 dargestellt ist.
[0106] Fig.12 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Austauschen von Wärme,
bei der neben dem Kältemitteleinlaß bzw. Kältemittelauslaß 200" auch ein Kopfrohr
201 mit den Trennelementen 202, 203 und 204 zu erkennen ist. Gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Trennelement 203 innerhalb des Lumens des Kopfrohres
201 in der Art, daß es in eine Ausnehmung der Durchflußeinrichtung 205 eingreift.
Ferner wird das Kopfrohr 201 durch das Trennelement 203 in einem Kältemitteleinlaßabschnitt
207 und einem Kältemittelauslaß 208 unterteilt. Das Kühlmittel fließt vom Kältemitteleinlaß
207 über die Strömungswege 209 der Durchflußeinrichtung in den Querverteiler 212,
welcher ebenfalls durch zwei Trennelemente 211 und 212 zur Umgebung hin abgeschlossen
ist. Im Querverteiler 212 wird das Kältemittel dann auf die rückführenden Strömungswege
210 umgeleitet, welche im Anschluß an die Durchflußeinrichtung in dem Kältemittelauslaßabschnitt
208 münden. Von diesem wird das Kältemittel über den Kältemittelauslaß 200" abgeführt.
[0107] Fig. 13 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum Austauschen
von Wärme, bei welcher der Kältemitteleinlaß 200' und der Kältemittelauslaß 200" mit
dem Kopfrohr 301 verbunden sind. Gemäß dieser besonders bevorzugten Ausführungsform
weist das Kopfrohr 301 vier Trennelemente 302, 303, 304 und 305 auf, welche das Kopfrohr
301 in drei Abschnitte 306, 307 und 308 unterteilen. Das Kältemittel wird über den
Kältemitteleinlaß 201 in den ersten Abschnitt des Kopfrohres 306 geleitet und über
die Durchflußeinrichtung in den Querverteilerabschnitt 308 geleitet. Von dort aus
wird das Kältemittel wiederum zurück zum Kopfrohrabschnitt 307, und im Anschluß hieran
wieder zurück zum Querverteilerabschnitt 309 geleitet, um im Anschluß hieran wiederum
über die Durchflußeinrichtung in dem dritten Abschnitt 308 des Kopfrohres zurückgeführt
zu werden. Im Anschluß an den Abschnitt 308 wird das Kältemedium in den Kältemittelauslaß
200" geleitet und in das Rohrsystem, beispielsweise einer Klimaanlage, zurückgeführt.
[0108] Fig. 14 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum Austauschen
von Wärme, bei der insbesondere der Querverteiler 400 durch zwei außen anliegende
Trennelemente 401 und 402 abgeschlossen wird.
[0109] Fig. 15 zeigt ein Detail der Vorrichtung zum Austauschen von Wärme in einer perspektivischen
Darstellung, bei der neben dem Kopfrohr 501 die Durchflußeinrichtung 502 und die schematisiert
dargestellten Kühlrippen 503 zu erkennen sind. Die Darstellung zeigt insbesondere
im Lumen des Kopfrohres 501 die Eindringtiefe 505 der Durchflußeinrichtung 502 in
den Innenraum des Kopfrohres und den bzw. die im Kältemitteleinlaßrohr angebrachte
Öffnung bzw. Öffnungen 504, durch welche das Kopfrohr mit dem Kältemitteleinlaß- bzw.
Kältemittelauslaß fluidverbunden ist.
[0110] Fig. 16 zeigt einen Ausschnitt der Vorrichtung zum Austausch von Wärme in einer perspektivischen
Darstellung, in welcher neben dem Kopfrohr 501 das Trennelement 507, die Durchflußeinrichtung
503, der Kältemitteleinlaß 506 und ein weiteres Trennelement 508, welches das Kopfrohr
501 in einen Einlaß- bzw. Auslaßabschnitt unterteilt, zu erkennen sind.
[0111] Fig. 17 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum Austausch von
Wärme gemäß der vorliegenden Erfindung, deren Kopfrohre 601, 602, 603 und 604 auf
einer Seite der Vorrichtung und gegenüberliegend die Querverteilungsrohre 605, 606
und 607 angeordnet sind. Ferner mündet der Kältemitteleinlaß 608" und der Kältemittelauslaß
608' in einer Kupplungseinrichtung 609, welche die beiden Rohrleitungen mit dem Rohrleitungssystem,
beispielsweise einer Klimaanlage, verbindet.
[0112] Fig. 18 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Austausch von Wärme gemäß Fig.
17. Hierbei ist insbesondere die Anordnung des Kältemitteleinlasses 608' und des Kältemittelauslasses
608' zu erkennen, deren Mittellinie jeweils um einen unterschiedlichen Betrag von
der Mittellinie der Kopfrohre versetzt angeordnet sind. Ferner weisen die beiden Rohre
einen unterschiedlichen Querschnitt auf, um der unterschiedlichen Dichte des Kältemittels
vor bzw. nach der Vorrichtung zum Austausch von Wärme Rechnung zu tragen.
[0113] Fig. 19 zeigt die Draufsicht der Vorrichtung zum Austauschen von Wärme gemäß Fig.
17. Neben den Kopfrohren 601, 602, 603 und 604 sind der Kältemitteleinlaß 608" und
der Kältemittelauslaß 608", die Verbindungseinrichtung 609 und die Querverteilungsrohre
605, 606 und 607 zu erkennen. Ferner sind die Kopfrohre durch die Trennelemente 610
in einen Auslaß- 611 bzw. Einlaßabschnitt 612 unterteilt.
[0114] Fig. 20 zeigt ein Kopfrohr für eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
welches neben zwei Durchführungen 700' und 701" die beiden Durchbrüche 702 und 703
für den Kältemitteleinlaß bzw. Kältemittelauslaß aufweist. Gemäß einer besonders bevorzugten
Ausführungsform weist der Kältemitteleinlaß einen kleineren Durchmesser auf als der
Kältemittelauslaß, da durch die Verwendung der Vorrichtung zum Austauschen von Wärme
als Verdampfer die spezifische Dichte des Kältemittels durch Verdampfung abnimmt.
[0115] Fig. 22 zeigt das Kopfrohr aus Fig. 20 in der Seitenansicht.
[0116] Fig. 23 zeigt das Kopfrohr aus Fig.20 in einer Draufsicht, wobei insbesondere die
beiden Durchbrüche 702 und 703 für den Kältemitteleinlaß bzw. Kältemittelauslaß zu
erkennen sind.
[0117] Fig. 24 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Kopfrohres gemäß der vorliegenden
Erfindung.
[0118] Neben den unterschiedlichen Strömungsquerschnitten für den Kältemitteleinlaß 703
bzw. Kältemittelauslaß 702 weist diese Ausführungsform vier Durchführungen 705, 706,
707 und 708 für eine Durchflußeinrichtung auf, welche im Lumen, d. h. im Innenraum
des Kopfrohres, münden.
[0119] Fig. 25 zeigt die Seitenansicht eines solchen Kopfrohres, dessen Durchführungen für
die Durchflußeinrichtung mit den Bezugszeichen 707 und 708 dargestellt sind. Insbesondere
der Winkel 704 bestimmt, in welcher Art und Weise die Durchflußeinrichtungen aus Fig.
27 in den Innenraum des Kopfrohres münden.
[0120] Fig. 26 zeigt die Unteransicht eines Kopfrohres gemäß der vorliegenden Erfindung,
welches vier Durchführungen 705, 706, 707 und 708 für die Durchflußeinrichtung aufweist.
[0121] Die Figuren 28, 29, 30 und 31 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen für den Kältemitteleinlaß
bzw. Kältemittelauslaß. Neben der Anordnung der Auslaßöffnungen unterscheiden sich
die Ausführungsbeispiele in der Gestalt der Durchbrüche für den Übergang in die Kopfrohre
und deren hydraulischem Durchmesser.
1. Vorrichtung zum Austausch von Wärme, insbesondere für den Einsatz in Kraftfahrzeugen
und insbesondere für den Einsatz in Kraftfahrzeugklimaanlagen, mit
wenigstens einem Kältemitteleinlass (1,41) und wenigstens einem Kältemittelauslass
(42), welche in wenigstens ein Kopfrohr (7,8,9,43,45,47) münden, wobei das Kopfrohr
durch wenigstens ein Trennelement (49) in wenigstens einen Einlassabschnitt und wenigstens
einen Auslassabschnitt unterteilt ist; und
wenigstens einer Durchflusseinrichtung (53), welche wenigstens zwei, zumindest teilweise
parallel zueinander angeordnete Strömungswege aufweist; wobei
die Strömungswege der Durchflusseinrichtung (53) derart fluidverbunden sind, dass
der Einlassabschnitt mit dem Auslassabschnitt des Kopfrohres fluidverbunden ist;
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kopfrohr einen Ω-förmigen Querschnitt aufweist, in dessen Engstellenbereich eine
Ausnehmung vorgesehen ist, durch welche die Durchflusseinrichtung aufgenommen ist.
2. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Kopfrohr (7,8,9,43,45,47), ein Kältemittelein- und -auslass, eine Durchflusseinrichtung
(53) und ein Querverteiler Bauelemente sind, die eine Baugruppe bilden.
3. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens zwei Baugruppen in der Art miteinander verbunden werden, dass die Kältemittelein-
bzw. -auslässe der Baugruppen miteinander fluidverbunden sind.
4. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Baugruppen hydraulisch parallel geschaltet sind.
5. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kältemittelein- bzw. -auslässe mehrerer miteinander verbundener Baugruppen einstückig
ausgeführt sind.
6. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Baugruppen über wenigstens einen Querverteiler miteinander kommunizieren.
7. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kältemittelein- bzw. -auslass, das Kopfrohr (7,8,9,43,45,47) und der Querverteiler
an einer Seite der Baugruppe angeordnet sind.
8. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest die Öffnungen der Strömungswege der Durchflusseinrichtung in den Innenraum
des Kopfrohres (7,8,9,43,45,47) und des Querverteilers münden.
9. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Trennelement das Kopfrohr (7,8,9,43,45,47) gas- und flüssigkeitsdicht in Einlass-
bzw. Auslassabschnitt unterteilt.
10. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflusseinrichtung (53) ein Flachrohr ist, dessen Lumen mittels Stegen in wenigstens
zwei Strömungswege unterteilt ist.
11. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflusseinrichtung (53) wenigstens zwei zumindest teilweise parallel angeordnete
Flachrohre aufweist, deren Lumina die Strömungswege darstellen.
12. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflusseinrichtung (53) insbesondere wenigstens ein Flachrohr aufweist, welches
wenigstens aus einem Material aus einer Gruppe von Materialien hergestellt ist, welche
Metalle, insbesondere Aluminium, Mangan, Magnesium, Silizium, Eisen, Messing, Kupfer,
Zinn, Zink, Titan, Chrom, Molybdän, Vanadium und Legierungen wie beispielsweise EN-AW
3002, EN-AW 3102, EN-AW 6060 und EN-AW 1110 hieraus, Kunststoffe, faserverstärkte
Kunststoffe, Verbundwerkstoffe enthält.
13. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Baugruppe als weiteres Bauelement Kühlrippen aufweist, die wenigstens
mit einer äußeren Oberfläche der Durchflusseinrichtung (53) in der Art verbunden sind,
dass der Transport von thermischer Energie begünstigt wird.
14. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kopfrohr eine im wesentlichen zylindrische Grundform aufweist und in dessen Umfang
eine vorgegebene Anzahl von Durchführungen angeordnet sind, durch die hindurch sich
die Kältemittelein- bzw. - auslässe und wenigstens eine Durchflusseinrichtung (53)
in den Innenraum des Kopfrohres erstrecken.
15. Vorrichtung zum Austausch von .Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kopfrohr an einem Rand wenigstens einer Durchführung einen Fortsatz aufweist,
der in eine Durchführung des Kältemitteleinbeziehungsweise -auslasses eingreift.
16. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kältemittel ein Fluid ist, welches wenigstens eine Komponente aus einer Gruppe
von Komponenten aufweist, welche Gase, insbesondere Kohlendioxid, Stickstoff, Sauerstoff,
Luft, Ammoniak, Kohlenwasserstoffe, insbesondere Methan, Propan, n-Butan und Flüssigkeiten
insbesondere Wasser, Floeice, Sole umfasst.
17. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens die Durchflusseinrichtung und insbesondere die Kühlrippen von einem gasförmigen
Medium insbesondere von Luft umströmbar sind.
18. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Wärmeübergang zwischen dem Kühlmittel im inneren der Durchflusseinrichtung und
dem gasförmigen, die Kühlrippen und die Durchflusseinrichtung umströmenden Medium
im wesentlichen durch Konvektion und Wärmeleitung erfolgt.
19. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bauelemente der Baugruppe und die Baugruppen in der Art miteinander verbunden
sind, dass sie den Transport von thermischer Energie begünstigen.
20. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Übergangsbereiche der vom Fluid durchströmten Bauelemente und Baugruppen gas-
und flüssigkeitsdicht gegenüber dem umströmenden Medium verbunden sind.
21. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung wenigstens an zwei sich gegenüberliegenden Seiten Rahmenelemente aufweist,
welche sich über wenigstens einen Teil der Seitenfläche der Vorrichtung erstrecken,
vorzugsweise ein U-förmiges Profil aufweisen und mit wenigstens einem Bauelement verbunden
sind, insbesondere kraftschlüssig, formschlüssig und/oder durch ein Verbindungsmaterial
verbunden sind.
22. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflusseinrichtung im Bereich der Durchführungen des Kopfrohres wenigstens
eine Ausnehmung aufweist, in welche das Trennelement des Kopfrohres eingreift.
23. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Trennelement des Kopfrohres eine Ausnehmung aufweist, in welche die Durchflusseinrichtung
im Bereich der Durchführungen in das Kopfrohr eingreift.
24. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsquerschnitte der Kopfrohre und/oder der Kältemittelein- und/oder -auslässe
so gestaltet sind, das der Druck des Fluids in wenigstens zwei Ein- und/oder Auslassabschnitten
im wesentlichen gleich ist oder einen vorgegebenen Wert annimmt.
25. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Kältemitteldurchführungen mehrerer Kopfrohre unterschiedliche Strömungsquerschnitte
aufweisen.
26. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsquerschnitte der Kältemitteldurchführungen in Richtung eines abnehmenden
Druckes, den das Kältemittel während eines Betriebes des Wärmeübertragers innerhalb
der Kältemitteleinbeziehungsweise -auslässe in einem Bereich der Kältemitteldurchführungen
aufweist, zunehmen.
27. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungsquerschnitte der Kältemitteldurchführungen in Richtung einer abnehmenden
Dichte, den das Kältemittel während eines Betriebes des Wärmeübertragers innerhalb
der Kältemitteleinbeziehungsweise -auslässe in einem Bereich der Kältemitteldurchführungen
aufweist, zunehmen.
28. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kältemitteleinlassdurchführungen mehrerer Kopfrohre unterschiedliche Strömungsquerschnitte
aufweisen, und dass insbesondere die Kältemittelauslassdurchführungen der Kopfrohre
Strömungsquerschnitte aufweisen, die mindestens so groß sind wie der Strömungsquerschnitt
der größten Kältemitteleinlassdurchführung.
29. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das die Volumina der Ein- bzw. Auslassabschnitte ein vorgegebenes Verhältnis aufweisen,
wobei dieses Verhältnis insbesondere 1:1, 1:2, 1:4, 1:10 oder beliebige, auch nicht
ganzzahlige Zwischenwerte hiervon annimmt.
30. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflusseinrichtung wenigstens einen gekrümmten Abschnitt aufweist, bei welchem
sich die Erstreckungsrichtung um vorzugsweise 5°, 10°, 25°, 30°, 45°, 60°, 90°, 120°,
180° oder beliebige Zwischenwerte hiervon ändert.
31. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der
vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei hydraulisch aufeinanderfolgende Strömungwege einer Baugruppe in einem in etwa
U-förmigen Rohr angeordnet sind.
32. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Strömungswege einer Baugruppe in einer Hauptströmungsrichtung eines die Durchflusseinrichtung
umströmenden Mediums nebeneinander angeordnet sind.
33. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei Strömungswege einer Baugruppe in einer Hauptströmungsrichtung eines die Durchflusseinrichtung
umströmenden Mediums hintereinander angeordnet sind.
34. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anzahl der Strömungswege wenigstens einer Baugruppe durch zwei und insbesondere
durch vier teilbar ist.
35. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei jeder Baugruppe der hydraulisch an das Kopfstück anschließende Strömungsweg innerhalb
einer Reihe von Strömungswegen auf zwei gegenüberliegenden Seiten von weiteren Strömungswegen
benachbart wird.
36. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungswege zweier benachbarter Baugruppen spiegelsymmetrisch zueinander verlaufen.
37. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Strömungswege einer Baugruppe unterschiedliche Strömungsquerschnitte aufweisen.
38. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Strömungsquerschnitt der Strömungswege in Richtung einer abnehmenden Dichte, die
das Kältemittel während eines Betriebes der Vorrichtung zum Austausch von Wärme innerhalb
einer Baugruppe aufweist, zunimmt.
39. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
alle Strömungswege wenigstens einer Baugruppe in einer Hauptströmungsrichtung eines
die Durchffusseinrichtung umströmenden Mediums miteinander fluchten.
40. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Querverteiler ein zweites Trennelement aufweist, welches den Querverteiler
in wenigstens zwei Strömungsabschnitte unterteilt.
41. Vorrichtung zum Austausch von Wärme nach wenigstens einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich wenigstens eine Durchflusseinrichtung in den Innenraum wenigstens eines Querverteilers
erstreckt.
42. Einrichtung zum Austauschen von Luft, insbesondere für Kraftfahrzeugklimaanlagen,
mit Luftströmungswegen, Luftströmungssteuerelementen, wenigstens einer Luftfördereinrichtung
und einem Gehäuse, innerhalb dessen eine Vorrichtung gemäss wenigstens einem der vorstehenden
Ansprüche zum Austausch von Wärme angeordnet ist.
43. Einrichtung zum Austauschen von Wärme, insbesondere für Kraftfahrzeugklimaanlagen
mit wenigstens einem Kondensator, einem Verdichter, einer Drossel, einem Sammler,
und wenigstens einer Vorrichtung zum Austausch von Wärme, nach wenigstens einem der
vorstehenden Ansprüche.
1. A device for exchanging heat, in particular for use in motor vehicles and in particular
for use in motor vehicle air-conditioning systems, with
at least one coolant inlet (1,41) and at least one coolant outlet (42), which open
into at least one head tube (7,8,9,43,45,47), wherein the head tube is subdivided
by at least one partition element (49) into at least one inlet section and at least
one outlet section; and
at least one flow device (53) which has at least two flow paths arranged at least
partially parallel to one another; wherein
the flow paths of the flow device (53) are fluidically connected so that the inlet
section is fluidically connected to the outlet section of the head tube,
characterised in that
the head tube has a Ω-shaped cross section, in the narrow region of which is provided
a recess, through which the flow device is received.
2. A device for exchanging heat according to claim 1,
characterised in that
a head tube (7,8,9,43,45,47), a coolant inlet and outlet, a flow device and a transverse
distributor are components which form a module.
3. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
at least two modules are connected together so that the coolant inlets or outlets,
respectively, of the modules are fluidically connected together.
4. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the modules are hydraulically connected in parallel.
5. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the coolant inlets or outlets, respectively, of a plurality of interconnected modules
are formed in one piece.
6. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
two modules communicate with one another via at least one transverse distributor.
7. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the coolant inlet and outlet, the head tube (7,8,9,43,45,47) and the transverse distributor
are arranged on one side of the module.
8. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
at least the openings of the flow paths of the flow device open into the interior
of the head tube (7,8,9,43,45,47) and of the transverse distributor.
9. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the partition element subdivides the head tube (7,8,9,43,45,47) into inlet and outlet
sections in a gas-tight and liquid-tight manner.
10. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow device (53) is a flat tube, the channel of which is subdivided into at least
two flow paths by webs.
11. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow device (53) has at least two flat tubes arranged at least partially parallel,
the channels of which constitute the flow paths.
12. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow device (53) has in particular at least one flat tube, which is made of at
least one material from a group of materials which contains metals, in particular
aluminum, manganese, magnesium, silicon, iron, brass, copper, tin, zinc, titanium,
chromium, molybdenum, vanadium and their alloys, for example EN-AW 3002, EN-AW 3102,
EN-AW 6060 and EN-AW 1110, plastics, fibre-reinforced plastics, composites.
13. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
at least one module has cooling fins as a further component, which are connected at
least to an outer surface of the flow device (53) so that the transport of thermal
energy is promoted.
14. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the head tube has an essentially cylindrical basic shape and a predetermined number
of feeds are arranged in its circumference, through which the coolant inlets or outlets
and at least one flow device (53) extend into the interior of the head tube.
15. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the head tube has a projection on an edge of at least one feed, which engages in a
feed of the coolant inlet or outlet.
16. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the coolant is a fluid which has at least one component from a group of components
which comprises gases, in particular carbon dioxide, nitrogen, oxygen, air, ammonia,
hydrocarbons, in particular methane, propane, n-butane and liquids, in particular
water, floe-ice, sols.
17. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
a gaseous medium, in particular air, can flow around at least the flow device and
in particular the cooling fins.
18. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the heat transfer between the coolant inside the flow device and the gaseous medium,
flowing around the cooling fins and the flow device, takes place essentially by convection
and heat conduction.
19. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the components of the module and the modules are connected together so that they promote
the transport of thermal energy.
20. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the junction regions of the components and modules through which fluid flows are connected
together in a gas-tight and liquid-tight manner with respect to the medium flowing
around.
21. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the device has frame elements on at least two mutually opposite sides, which extend
over at least a part of the side area of the device, preferably have a U-shaped profile
and are connected to at least one component, in particular by friction locking, by
a form-fit and/or by a bonding material.
22. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow device has at least one recess in the vicinity of the feeds of the head tube,
in which the partition element of the head tube engages.
23. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the partition element of the head tube has a recess, in which the flow device engages
in the head tube in the region of the feeds.
24. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow cross sections of the head tube and/or of the coolant inlets and/or outlets
are configured so that the pressure of the fluid is essentially equal or has a predetermined
value in at least two inlet and/or outlet sections.
25. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
coolant feeds of a plurality of head tubes have different flow cross sections.
26. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow cross sections of the coolant feeds increase in the direction of a decreasing
pressure, which the coolant has inside the coolant inlets or outlets, respectively,
in a region of the coolant feeds during operation of the heat exchanger.
27. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow cross sections of the coolant feeds increase in the direction of a decreasing
density, which the coolant has inside the coolant inlets or outlets, respectively,
in a region of the coolant feeds during operation of the heat exchanger.
28. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the coolant inlet feeds of a plurality of head tubes have different flow cross sections,
and in that in particular the coolant outlet feeds of the head tubes have flow cross sections
which are at least as large as the flow cross section of the largest coolant inlet
feed.
29. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the volumes of the inlet and outlet sections have a predetermined ratio, this ratio
being in particular 1:1, 1:2, 1:4, 1:10 or any arbitrary values between these, which
are not necessarily whole numbers.
30. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow device has at least one curved section, in which the extension direction
changes by preferably 5°, 10°, 25°, 30°, 45°, 60°, 90°, 120°, 180° or any arbitrary
values between these.
31. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
two hydraulically consecutive flow paths of a module are arranged in an approximately
U-shaped tube.
32. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
two flow paths of a module are arranged next to each other in a primary flow direction
of a medium flowing around the flow device.
33. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
two flow paths of a module are arranged one behind the other in a primary flow direction
of a medium flowing around the flow device.
34. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the number of flow paths of at least one module is divisible by two, and in particular
by four.
35. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
in each module, further flow paths on two opposite sides neighbor the flow path hydraulically
consecutive to the header within a row of flow paths.
36. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow paths of two neighboring modules extend with mirror symmetry with respect
to one another.
37. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow paths of a module have different flow cross sections.
38. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
the flow cross section of the flow paths increases in the direction of a decreasing
density, which the coolant has inside a module during operation of the device for
exchanging heat.
39. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
all flow paths of at least one module are flush with one another in a primary flow
direction of a medium flowing around the flow device.
40. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
at least one transverse distributor has a second partition element, which subdivides
the transverse distributor into at least two flow sections.
41. A device for exchanging heat according to at least one of the preceding claims,
characterised in that
at least one flow device extends into the interior of at least one transverse distributor.
42. Apparatus for exchanging air, in particular for motor vehicle air-conditioning systems,
with air flow paths, air flow control elements, at least one air delivery device and
a housing, in which a device for exchanging heat according to at least one of the
preceding claims for exchanging heat is arranged.
43. Apparatus for exchanging heat, in particular for motor vehicle air-conditioning systems,
with at least a condenser, a compressor, a throttle, a manifold and at least one device
for exchanging heat according to at least one of the preceding claims.
1. Dispositif d'échange de chaleur, en particulier pour être utilisé dans des véhicules
automobiles et, en particulier, pour être utilisé dans des systèmes de climatisation
de véhicules automobiles, comprenant au moins une entrée de fluide frigorigène (1,
41) et au moins une sortie de fluide frigorigène (42) qui débouchent dans au moins
un tube de tête (7, 8, 9, 43, 45, 47), où le tube de tête est divisé par au moins
un élément de séparation (49), en au moins une partie d'entrée et en au moins une
partie de sortie; et au moins un dispositif de circulation (53) qui présente au moins
deux trajets d'écoulement disposés au moins partiellement de façon parallèle l'un
à l'autre ; où les trajets d'écoulement du dispositif de circulation (53) sont raccordés
fluidiquement de manière telle, que la partie d'entrée soit raccordée fluidiquement
à la partie de sortie du tube de tête ; caractérisé en ce que le tube de tête présente une section en forme de Ω, tube de tête dans la zone de
rétrécissement duquel il est prévu un évidement dans lequel est logé le dispositif
de circulation.
2. Dispositif d'échange de chaleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'un tube de tête (7, 8, 9, 43, 45, 47), une entrée et une sortie de fluide frigorigène,
un dispositif de circulation (53) et un répartiteur transversal sont des éléments
structurels qui forment un ensemble structurel.
3. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une ou l'autre des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux ensembles structurels sont raccordés l'un à l'autre de manière telle,
que les entrées ou les sorties de fluide frigorigène des ensembles structurels soient
raccordées entre elles fluidiquement.
4. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les ensembles structurels sont montés en parallèle, hydrauliquement.
5. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les entrées ou les sorties de fluide frigorigène de plusieurs ensembles structurels
raccordés entre eux sont configurées d'un seul tenant.
6. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux ensembles structurels communiquent l'un avec l'autre par au moins un répartiteur
transversal.
7. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'entrée ou la sortie de fluide frigorigène, le tube de tête (7, 8, 9, 43, 45, 47)
et le répartiteur transversal sont disposés sur un côté de l'ensemble structurel.
8. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins les ouvertures des trajets d'écoulement du dispositif de circulation débouchent
dans l'espace intérieur du tube de tête (7, 8, 9, 43, 45, 47) et du répartiteur transversal.
9. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'élément de séparation, dans la partie entrée ou sortie, divise le tube de tête
(7, 8, 9, 43, 45, 47) de façon étanche aux gaz et aux liquides.
10. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de circulation (53) est un tube plat dont l'ouverture est divisée,
au moyen de parois, en au moins deux trajets d'écoulement.
11. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de circulation (53) présente au moins deux tubes plats disposés au
moins partiellement de façon parallèle et dont les ouvertures représentent les trajets
d'écoulement.
12. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de circulation (53) présente en particulier au moins un tube plat qui
est fabriqué dans au moins un matériau faisant partie d'un groupe de matériaux qui
contient des métaux, en particulier de l'aluminium, du manganèse, du magnésium, du
silicium, du fer, du laiton, du cuivre, de l'étain, du zinc, du titane, du chrome,
du molybdène, du vanadium et des alliages tels que, par exemple, ceux du type EN-AW
3002, EN-AW 3102, EN-AW 6060 et EN-AW 1110 provenant de ces métaux, des matières plastiques,
des matières plastiques renforcées de fibres et des matériaux composites.
13. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un ensemble structurel présente, comme autre élément structurel, des ailettes
de refroidissement qui sont raccordées à au moins une surface extérieure du dispositif
de circulation (53), de manière telle que le transport d'énergie thermique soit favorisé.
14. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tube de tête présente une forme de base sensiblement cylindrique, tube de tête
sur la circonférence duquel est disposé un nombre prédéterminé de passages à travers
lesquels s'étendent, dans l'espace intérieur du tube de tête, les entrées ou les sorties
de fluide frigorigène et au moins un dispositif de circulation (53).
15. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le tube de tête présente, sur un bord d'au moins un passage, un prolongement qui
s'engage dans un passage de l'entrée ou de la sortie du fluide frigorigène.
16. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le fluide frigorigène est un fluide qui présente au moins un composant d'un groupe
de composants qui comprend des gaz, en particulier du dioxyde de carbone, de l'azote,
de l'oxygène, de l'air, de l'ammoniac, des hydrocarbures, en particulier du méthane,
du propane, du n-butane et des liquides, en particulier de l'eau, de la glace flottante,
des sols.
17. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins le dispositif de circulation et, en particulier, les ailettes de refroidissement,
sont baignés par un milieu gazeux, en particulier par de l'air.
18. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le transfert de chaleur entre le liquide de refroidissement à l'intérieur du dispositif
de circulation, et le milieu gazeux baignant les ailettes de refroidissement et le
dispositif de circulation, se produit essentiellement par convection et par conduction
de chaleur.
19. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les éléments structurels de l'ensemble structurel et les ensembles structurels sont
raccordés entre eux de manière telle, qu'ils favorisent le transport d'énergie thermique.
20. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les zones de transfert des éléments structurels et des ensembles structurels traversés
par le fluide sont raccordées de façon étanche aux gaz et aux fluides par rapport
au milieu environnant.
21. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif présente au moins, sur deux côtés placés à l'opposé l'un de l'autre,
des éléments en forme de cadre qui s'étendent sur au moins une partie de la surface
latérale du dispositif, présentent, de préférence, un profil en forme de U et sont
assemblés, en particulier à force, par complémentarité de forme et / ou par un matériau
d'assemblage, à au moins un élément structurel.
22. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de circulation présente, dans la zone des passages du tube de tête,
au moins un évidement dans lequel s'engage l'élément de séparation du tube de tête.
23. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que l'élément de séparation du tube de tête présente un évidement dans lequel s'engage
le dispositif de circulation, dans la zone des passages situés dans le tube de tête.
24. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les sections d'écoulement des tubes de tête et / ou des entrées et / ou des sorties
du fluide frigorigène sont configurées de manière telle, que la pression du fluide,
dans au moins deux parties d'entrée et / ou de sortie, soit pratiquement identique
ou bien prenne une valeur prédéterminée.
25. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que des passages de fluide frigorigène de plusieurs tubes de tête présentent différentes
sections d'écoulement.
26. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les sections d'écoulement des passages de fluide frigorigène augmentent en direction
d'une pression qui diminue et que présente le fluide frigorigène dans une zone des
passages du fluide frigorigène située à l'intérieur des entrées ou des sorties de
fluide frigorigène, au cours d'un fonctionnement de l'échangeur de chaleur.
27. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les sections d'écoulement des passages de fluide frigorigène augmentent en direction
d'une densité qui diminue et que présente le fluide frigorigène dans une zone des
passages du fluide frigorigène située à l'intérieur des entrées ou des sorties de
fluide frigorigène, au cours d'un fonctionnement de l'échangeur de chaleur.
28. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les passages du fluide frigorigène de plusieurs tubes de tête présentent différentes
sections d'écoulement, et en ce que, en particulier, les passages de sortie de fluide frigorigène des tubes de tête présentent
des sections d'écoulement qui sont au moins aussi grandes que la section d'écoulement
du plus grand passage d'entrée de fluide frigorigène.
29. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les volumes des parties d'entrée et de sortie présentent un rapport prédétermine,
où ce rapport prend en particulier des valeurs de 1:1, 1:2, 1:4, 1:10 ou des valeurs
intermédiaires quelconques, même des valeurs intermédiaires non entières de ces précédentes
valeurs.
30. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de circulation présente au moins une partie courbée dans laquelle la
direction d'étendue se modifie autour de valeurs, de préférence égales à 5°, 10°,
25°, 30°, 45°, 60°, 90°, 120°, 180° ou bien autour de valeurs intermédiaires quelconques
par rapport à ces précédentes valeurs.
31. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux trajets d'écoulement d'un ensemble structurel, qui se suivent hydrauliquement,
sont disposés dans un tube à peu près en forme de U.
32. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux trajets d'écoulement d'un ensemble structurel sont disposés l'un à côté de l'autre
suivant une direction principale d'écoulement d'un milieu baignant le dispositif de
circulation.
33. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que deux trajets d'écoulement d'un ensemble structurel sont disposés l'un derrière l'autre
suivant une direction principale d'écoulement d'un milieu baignant le dispositif de
circulation.
34. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le nombre des trajets d'écoulement d'au moins un ensemble structurel est divisible
par deux, et, en particulier, par quatre.
35. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que, concernant chaque ensemble structurel, le trajet d'écoulement se raccordant hydrauliquement
au tube de tête est contigu à deux côtés opposés de trajets d'écoulement autres, à
l'intérieur d'une rangée de trajets d'écoulement.
36. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les trajets d'écoulement de deux ensembles structurels contigus s'étendent de façon
symétrique les uns par rapport aux autres.
37. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que les trajets d'écoulement d'un ensemble structurel présentent différentes sections
d'écoulement.
38. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la section d'écoulement des trajets d'écoulement augmente en direction d'une densité
qui diminue et que présente le fluide frigorigène à l'intérieur d'un ensemble structurel,
au cours d'un fonctionnement du dispositif d'échange de chaleur.
39. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que tous les trajets d'écoulement d'au moins un ensemble structurel sont alignés entre
eux suivant une direction principale d'écoulement d'un milieu baignant le dispositif
de circulation.
40. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un répartiteur transversal présente un deuxième élément de séparation qui
divise le répartiteur transversal en au moins deux parties d'écoulement.
41. Dispositif d'échange de chaleur selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de circulation s'étend dans l'espace intérieur d'au moins un
répartiteur transversal.
42. Equipement servant à l'échange d'air, en particulier pour des systèmes de climatisation
de véhicules automobiles, comprenant des trajets d'écoulement d'air, des éléments
de commande d'écoulement d'air, au moins un dispositif de transport d'air et un carter
à l'intérieur duquel est disposé un dispositif d'échange de chaleur conformément à
au moins l'une quelconque des revendications précédentes.
43. Equipement servant à l'échange de chaleur, en particulier pour des systèmes de climatisation
de véhicules automobiles comprenant au moins un condenseur, un compresseur, un élément
d'étranglement, un collecteur et au moins un dispositif d'échange de chaleur conformément
à moins l'une quelconque des revendications précédentes.
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