[0001] Die Erfindung betrifft einen Hefter, insbesondere Handhefter, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Bei Handheftern liegen verschiedene Grundtypen vor, bei denen das Laden des Gerätes
mit Heftklammern unterschiedlich vorgenommen wird. Zum einen gibt es Hefter, bei denen
ein Aufnahmefach zum Befüllen mit Klammern nach Lösen einer Arretierung zur Stirnseite
des Hefters hin ausziehbar ist. Zu diesem Grundtyp zählen insbesondere die Hefter
mit Springfachsystem, bei denen das Aufnahmefach derart vorgespannt ist, daß es nach
Lösen der Arretierung herausfährt. Oft wird zum Lösen der Arretierung eine ebenfalls
vorgespannte Auslösemechanik verwendet. Ein weiterer Grundtyp von Heftern ist der
sogenannte Oberlader, bei dem das im Hefter nicht bewegliche Aufnahmefach nach oben
hin geöffnet wird, um die Heftklammern in den Kanal einlegen zu können. Oberlader
sind weniger stabil und konstruktiv weniger aufwendig ausgebildet. Der Bedienkomfort
ist jedoch auch geringer als z. B. bei Heftern mit Springfachsystem. Die hier vorliegende
Erfindung bezieht sich auf einen Hefter des ersten Grundtyps.
[0003] Während des Heftvorgangs wird die vorderste, über einen federbelasteten Klammerschieber
in Anlage an die Stirnplatte des Aufnahmefaches positionierte Heftklammer mittels
eines Klammertreibers durch einen im Aufnahmefach befindlichen Ausstoßkanal hindurch
in das Heftgut gedrückt. Da die Heftklammern je nach Typ unterschiedlich dick sind
und immer nur die vorderste Klammer von dem Klammertreiber erfaßt werden soll, hat
es sich als vorteilhaft erwiesen, nicht nur die vorderste Heftklammer, sondern auch
den Klammertreiber an eine den Ausstoßkanal begrenzende Führungsplatte zu drücken.
[0004] Ein derartiger Handhefter ist aus der DE 196 51 479 C2 bekannt. Hierbei wird der
Klammertreiber mit Hilfe eines nur zu diesem Zweck vorgesehenen Federelementes in
Form zweier elastischer Federbeine an die Führungsplatte gedrückt. Konstruktionsbedingt
sind die Federbeine immer oberhalb einer Abdeckung des Aufnahmefaches, die die Heftklammern
gegen ein Herausfallen aus dem Aufnahmefach sichert, angeordnet. Der Klammertreiber
wird daher nicht direkt oberhalb der Heftklammern, sondern deutlich über diesen an
die Führungsplatte gedrückt. Die Führung des Klammertreibers wird dadurch beeinträchtigt.
Zudem ist es sehr schwierig die Kraft, die die Federbeine auf den Klammertreiber ausüben,
exakt zu dosieren. Ist die Kraft aber zu gering, wird der Klammertreiber nicht ausreichend
an die Führungsplatte gedrückt. Ist die Andrückkraft hingegen zu groß, so ermüdet
das Material der Federbeine und diese werden brüchig oder die Federbeine verlieren
ihre elastische Eigenschaft. Ein weiterer Nachteil dieser Federbeine ist, daß sie
zusammen mit einer Umlenkrolle in einem Bauteil gefertigt werden. Die Fertigungskosten
für dieses Bauteil sind jedoch erheblich höher als die Fertigungskosten für die Umlenkrolle
allein. Fertigungstechnisch bedingt wird dasselbe Material für beide Elemente verwendet.
Für das Federteil ist jedoch ein elastisches und für das Umlegelement dagegen ein
unelastisches Material notwendig. Die Kombination der beiden Bauteile in einem Element
erfordert daher einen Kompromiß der unterschiedlichen Anforderungen an das Material.
[0005] Des weiteren sind nicht gattungsgemäße Hefter vom Grundtyp des Oberladers bekannt,
bei denen ein in Arbeitsstellung federbelastetes Andruckelement den Klammertreiber
an die Stirnplatte des Aufnahmefaches drückt. Das Andruckelement ist dabei Teil des
zum Befüllen mit Heftklammern nach oben hin verschwenkbaren Aufnahmefachdeckels. Einen
derartigen Deckelaufbau gibt es bei Heftern mit Springfachsystem aufgrund der zum
Oberlader deutlich andersartigen Konstruktion nicht.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Hefter der eingangs beschriebenen
Art mit verbesserter Funktionalität und geringeren Fertigungskosten zu entwikkeln.
[0007] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß eine längsverschiebbare Abdeckschiene oberhalb der vorsehbaren
Heftklammern angeordnet ist, die in Richtung auf das Führungselement kraftbeaufschlagt
gelagert ist und den Klammertreiber an das Führungselement drückt.
[0008] Mit Hilfe der Abdeckschiene wird nicht nur ein Herausfallen der Heftklammern aus
dem Aufnahmefach verhindert, sondern zudem auch der Klammertreiber sehr dicht oberhalb
der Heftklammer an das Führungselement gedrückt. Hierdurch ist eine verbesserte Führung
des Klammertreibers entlang des Führungselementes gewährleistet. Durch die Doppelfunktion
der Abdeckschiene wird darüber hinaus ein Bauteil eingespart, wodurch die Herstellungskosten
des Hefters reduziert werden können. Auch die eingangs beschriebenen Nachteile der
Federbeine und deren Kombination mit einer Umlenkrolle können durch die erfindungsgemäße
Anordnung verhindert werden.
[0009] Eine mögliche Ausgestaltung des Hefters sieht einen Außenkanal mit einem im wesentlichen
U-förmigen Profil vor. In dem Außenkanal sind das Aufnahmefach und darüber die Abdeckschiene
längsverschiebbar angeordnet. Sowohl der Außenkanal als auch die Abdeckschiene können
ineinandergreifende Ausnehmungen und/oder Vorsprünge aufweisen. Durch diese wird die
Bewegung der Abdeckschiene senkrecht zur Längsrichtung des Aufnahmefaches, also insbesondere
in Richtung zur Öffnung des Außenkanals an der Oberseite, begrenzt. Ein Herausfallen
der Abdeckschiene aus dem Aufnahmekanal kann dadurch verhindert werden.
[0010] Dem gleichen Zweck dient ein im Klammermagazin vorsehbares Sperrelement, durch das
die Bewegung der Abdeckschiene insbesondere in Längsrichtung von dem Führungselement
weg begrenzt wird. Die Begrenzung kann z. B. daraus resultieren, daß auf der Abdeckschiene
eine oder mehrere Vorsprünge oder Ausnehmungen angeordnet sind, auf die das Sperrelement
einwirken kann. Hierdurch kann verhindert werden, daß die Abdeckschiene in eine nicht
erwünschte Position verschoben wird und z. B. verklemmt oder aus dem Außenkanal herausfällt.
Um Material und Fertigungskosten einzusparen und darüber hinaus die Montage zu vereinfachen,
kann das Sperrelement vorteilhafterweise als ein Teil des Betätigungselementes ausgebildet
sein.
[0011] Die Kraftbeaufschlagung der Abdeckschiene erfolgt vorzugsweise durch eine Feder z.
B. eine Zugfeder. Bei der Verwendung einer derartigen Feder ist es möglich, durch
Auswahl der die Federkraft beeinflussenden Faktoren diese gezielt so auszuwählen,
daß die Abdeckschiene den Klammertreiber mit einer optimalen Andruckkraft an das Führungselement
drückt.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Feder, die auf die Abdeckschiene einwirkt,
auch mit der Auslösemechanik und mit dem Klammerschieber verbunden ist und deren Vorspannung
bewirkt. Durch diese Dreifachfunktion der Feder können zwei Federn in der Herstellung
des Hefters eingespart werden. Die Dreifachfunktion der Feder, also die Kraftbeaufschlagung
der Abdeckschiene, die Federbelastung des Klammerschiebers und die Vorspannung der
Auslösemechanik kann dadurch erreicht werden, daß die Feder über zwei Umlenkbereiche
geführt wird und die Federenden einerseits mit dem Klammerschieber und andererseits
mit der Auslösemechanik verbunden sind und zusätzlich einer der Umlenkbereiche durch
die in Längsrichtung bewegliche Abdeckschiene gebildet wird. Durch die Krafteinwirkung
der Feder auf den Umlenkbereich der Abdeckschiene wird diese in Richtung auf das Führungselement
kraftbeaufschlagt.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen, die im folgenden
beschrieben werden; es zeigen:
- Fig. 1
- Hefter in der Seitenansicht in Arbeitsposition,
- Fig. 2
- Hefter in der Seitenansicht in Beladeposition,
- Fig. 3
- Hefter in teilweise geschnittener Seitenansicht in Ausgangsposition des Heftvorgang,
- Fig. 4
- Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 3,
- Fig. 5
- Hefter in teilweise geschnittener Seitenansicht in Endposition des Heftvorgangs,
- Fig. 6
- Ausschnittsvergrößerung aus Fig. 5,
- Fig. 7
- Klammermagazin des Hefters ohne Betätigungselement in dreidimensionaler Darstellung
mit eingeschobenem Aufnahmefach und
- Fig. 8
- Klammermagazin des Hefters mit Betätigungselement in dreidimensionaler Darstellung
mit Aufnahmefach in Beladeposition.
[0014] Fig. 1. zeigt einen erfindungsgemäßen Hefter in der Seitenansicht in Arbeitsposition.
In einem Außenkanal 1, der Teil eines hier nur ausschnittweise dargestellten Klammermagazins
2 ist, befindet sich ein Aufnahmefach 3, das nahezu vollständig in den Außenkanal
1 eingeschoben ist. In dieser betriebsbereiten Position befindet sich ein Klammertreiber
4 zum Austreiben von Heftklammern über einem Ausstoßkanal 5 des Aufnahmefaches 3.
Mit Hilfe eines hier nur teilweise abgebildeten Betätigungselementes 6 kann das Aufnahmefach
3 relativ zum Außenkanal 1 in Längsrichtung 7 verschoben werden. In dieser Position
des Aufnahmefaches 3, die in Fig. 2 dargestellt ist, ist ein Beladen des Aufnahmefaches
3 mit Heftklammern möglich.
[0015] Fig. 3 zeigt den Hefter in größtenteils geschnittener Seitenansicht in der Ausgangsposition
des Heftvorgangs und Fig. 4 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung des vorderen Bereiches
des Hefters aus Fig. 3. In der Ausgangsposition befindet sich der Klammertreiber 4
oberhalb der Heftklammern 8, bzw. genauer, oberhalb der vordersten Heftklammer, die
wiederum oberhalb des Ausstoßkanals 5 positioniert ist.
[0016] Die Heftklammern 8 werden über einen federbelasteten Klammerschieber 9 gegen ein
Führungselement 10 gedrückt, das den Ausstoßkanal 5 begrenzt. Sowohl die Heftklammern
8 als auch der Klammerschieber 9 werden durch eine über diesen befindliche Abdeckschiene
11 gegen ein Herausfallen aus dem Aufnahmefach 3 geschützt. Der Klammerschieber 9
wird mittels einer Feder 12 gegen die Heftklammern 8 gedrückt, wodurch stets die vorderste
Heftklammer an dem Führungselement 10 anliegt.
[0017] Der Hefter weist eine Auslösemechanik 13 mit einem Betätigungselement 6, das Teil
der Auslösemechanik 13 ist, auf. Das Betätigungselement 6 ist über einen Verbindungsbereich
14 an dem Außenkanal 1 angeordnet. Durch Bedienen des Betätigungselementes 6 wird
eine Arretierung 15 der Auslösemechanik 13 über ein Übertragungsteil 16 gelöst und
das Aufnahmefach 3 kann in Längsrichtung 7 zum Außenkanal 1 in eine Beladeposition
verschoben werden, um mit Heftklammern 8 befüllt zu werden. Vorzugsweise wird auch
das Aufnahmefach 3 durch den Klammerschieber 9 in Längsrichtung 7 kraftbeaufschlagt,
so daß dieses nach Bedienen des Betätigungselementes 6 selbstständig aus dem Außenkanal
1 herausfährt. Das Übertragungsteil 16 wird über einen elastischen Bereich 17 des
Betätigungselementes 6, der zwischen dem Verbindungsbereich 14 und dem Übertragungsteil
16 angeordnet ist, in die Ausgangsstellung zurückbefördert. An dem Betätigungselement
6 ist ein Sperrelement 18 angeordnet, auf das ein Vorsprung 19 der Abdeckschiene 11
bei einer Bewegung der Abdeckschiene 11 entgegen der Längsrichtung 7 trifft und diese
Bewegung dadurch begrenzt.
[0018] Die Feder 12 hat bei dieser bevorzugten Ausführungsform drei Funktionen. Sie bewirkt
zum einen die Vorspannung des Klammerschiebers 9, indem ein Federende an einem Befestigungsansatz
20 des Klammerschiebers 9 lösbar eingehängt ist und den Klammerschieber 9 permanent
in Längsrichtung 7 kraftbeaufschlagt. Um die Verbindung der Feder 12 mit dem Befestigungsansatz
20 des unterhalb der Abdeckschiene 11 angeordneten Klammerschiebers 9 zu ermöglichen,
hat die Abdeckschiene 11 eine entsprechende Ausnehmung 21. Die Feder 12 wird von dem
Befestigungsansatz 20 aus durch die Ausnehmung 21 hindurch über einen vorderen Umlenkbereich
22 und einen hinteren Umlenkbereich 23 geführt. Das andere Ende der Feder 12 ist mit
einem Befestigungselement 24, das Teil der Auslösemechanik 13 ist, ebenfalls lösbar
verbunden. Dabei bewirkt die Feder 12, daß die Arretierung 15, die ebenfalls Teil
der Auslösemechanik 13 ist, stets in die arretierende Ausgangsstellung zurückgezogen
wird. Als dritte Funktion bewirkt die Feder 12 die Kraftbeaufschlagung der Abdeckschiene
11 in Richtung auf das Führungselement 10. Hierzu wird der hintere Umlenkbereich 23
durch die Abdeckschiene 11 ausgebildet. Da die Abdeckschiene 11 in Längsrichtung 7
verschiebbar gelagert ist, wird sie durch die Spannkraft der Feder 12, die auf den
Umlenkbereich 23 einwirkt, in Längsrichtung 7 gezogen. Hierdurch wird der Klammertreiber
4, an dem die Abdeckschiene 11 anliegt, dicht oberhalb der Heftklammern 8 an das Führungselement
10 gedrückt. Eine permanente Führung des Klammertreibers 4 entlang des Führungselements
10 ist damit gewährleistet. Um das Gleiten der Feder 12 auf dem Umlenkbereich 23 der
Abdeckschiene zu verbessern weist dieser eine Führung 25 für die Feder 12 auf. Durch
diese geschickte Anordnung der Feder 12, die damit eine Dreifachfunktion erhält, können
zwei Federn eingespart werden. Darüber hinaus ist eine sehr einfache und schnelle
Montage der Feder 12 möglich.
[0019] In Fig. 5 ist der Hefter in teilweise geschnittener Seitenansicht in der Endposition
des Heftvorgangs dargestellt. Eine Ausschnittsvergrößerung des vorderen Bereiches
des Hefters aus Fig. 5 ist in Fig. 6 zu sehen. In der Endposition ist der Klammertreiber
4 entlang des Führungselementes 10 die vorderste Heftklammer durch den Ausstoßkanal
5 treibend und auf eine Heftplatte 26 drückend dargestellt. Es ist zu sehen, daß der
Klammertreiber 4 auf der einen Seite von dem Führungselement 10 und auf der anderen
Seite von der Abdeckschiene 11 geführt wird.
[0020] Fig. 7 zeigt das Klammermagazin 2 des Hefters jedoch ohne Betätigungselement 6 mit
eingeschobenem Aufnahmefach 3 in dreidimensionaler Darstellung. Mit Hilfe von Vorsprüngen
27 und Ausnehmungen 28 an der Abdeckschiene 11 bzw. dem Außenkanal 1 wird eine Bewegung
der Abdeckschiene 11 im wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung 7 des Aufnahmefaches
3 begrenzt, wobei mit senkrecht jede Orthogonale senkecht zur Längsrichtung 7 und
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel insbesondere nach oben und unten gemeint
ist. Ein Herausfallen der Abdeckschiene 11 aus dem Außenkanal 1 wird hierdurch verhindert
und gleichzeitig die Beweglichkeit der Abdeckschiene 11 in Längsrichtung 7 zumindest
soweit ermöglicht, daß die Abdeckschiene 11 an dem Führungselement 10 bei in das Klammermagazin
2 eingeschobenem Aufnahmefach 3 anliegt. Aufgrund des U-förmigen Profils des Außenkanals
1 ist eine einfache Montage der Abdeckschiene 11 in dem Außenkanal 1 bei noch nicht
montierter Feder 12 und noch nicht montiertem vorderem Umlenkbereich 22 durch ein
Einlegen von oben und Verschieben in Längsrichtung 7 möglich.
[0021] Das Klammermagazin 2 des Hefters mit Betätigungselement 6 und mit Aufnahmefach 3
ist in Fig. 8 in Beladeposition in dreidimensionaler Darstellung zu sehen. Das Aufnahmefach
3 ist gegenüber dem Außenkanal 1 in Längsrichtung 7 verschoben. In dieser Position
kann das Aufnahmefach 3 mit Heftklammern 8 befüllt werden. Das Betätigungselement
6 mit dem Sperrelement 18 ist über den Verbindungsbereich 14 an dem Außenkanal 1 angeordnet.
Hierdurch ist eine einfache und damit kostenreduzierte Montage des Betätigungselementes
6 an dem Außenkanal 1 möglich. Die Bewegung der Abdeckschiene 11 entgegen der Längsrichtung
7 wird durch den Vorsprung 19, der Teil der Abdeckschiene 11 ist, begrenzt, da der
Vorsprung 19 auf das entgegen der Längsrichtung 7 nicht bewegliche Sperrelement 18
des Betätigungselementes 6 trifft. Ein Herausfallen der Abdeckschiene 11 aus dem Außenkanal
1 wird hierdurch verhindert.
1. Hefter, insbesondere Handhefter, mit einem Klammertreiber (4) und einem Klammermagazin
(2), das ein längsverschiebbares Aufnahmefach (3) zur Aufnahme von Heftklammern (8)
umfaßt, wobei das Aufnahmefach (3) an einem Ende einen durch ein Führungselement (10)
begrenzten Ausstoßkanal (5) aufweist, die vorsehbaren Heftklammern (8) durch einen
Klammerschieber (9) gegen das Führungselement (10) gedrückt werden und der Klammertreiber
(4) zumindest geringfügig auch in Längsrichtung (7) des Aufnahmefaches (3) beweglich
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine längsverschiebbare Abdeckschiene (11) oberhalb der vorsehbaren Heftklammern
(8) angeordnet ist, die in Richtung auf das Führungselement (10) kraftbeaufschlagt
gelagert ist und den Klammertreiber (4) an das Führungselement (10) drückt.
2. Hefter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammermagazin (2) einen Außenkanal (1) mit einem im wesentlichen U-förmigen
Profil umfaßt, in dem das Aufnahmefach (3) angeordnet ist.
3. Hefter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkanal (3) und die Abdeckschiene (11) ineinandergreifende Ausnehmungen (28)
und Vorsprünge (27) aufweisen, die eine Bewegung der Abdeckschiene (11) im wesentlichen
senkrecht zur Längsrichtung (7) des Aufnahmefaches (3) begrenzen.
4. Hefter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammermagazin (2) eine vorgespannte Auslösemechanik (13) mit einem Betätigungselement
(6) aufweist, dessen Bedienung über ein Übertragungsteil (16) das Aufnahmefach (3)
von einer arretierten Arbeitsposition in Längsrichtung (7) in eine Beladeposition
versetzt.
5. Hefter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammermagazin (2) ein Sperrelement (18) aufweist, das die Bewegung der Abdeckschiene
(11) begrenzt.
6. Hefter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (18) auf zumindest einen Vorsprung (19) oder eine Ausnehmung der
Abdeckschiene einwirkt und die Bewegung der Abdeckschiene (11) in Längsrichtung (7)
von dem Führungselement (10) weg begrenzt.
7. Hefter nach Anspruch 4 und einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (18) Teil des Betätigungselementes (6) ist.
8. Hefter nach einem der Ansprüche 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6) mit einem Verbindungsbereich (14) auf den Außenkanal (1)
aufgesteckt ist.
9. Hefter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (6) einen elastischen Bereich (17) zwischen dem Verbindungsbereich
(14) und dem Übertragungsteil (16) aufweist.
10. Hefter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftbeaufschlagung der Abdeckschiene (11) durch eine Feder (12) erfolgt.
11. Hefter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Klammerschieber (9) mit der Feder (12) so verbunden ist, daß diese die Kraftbeaufschlagung
des Klammerschiebers (9) bewirkt.
12. Hefter nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) auch mit der Auslösemechanik (13) verbunden ist und deren Vorspannung
bewirkt.
13. Hefter nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) über zwei Umlenkbereiche (22, 23) geführt durch das eine Federende
den Klammerschieber (9) und durch das andere Federende die Auslösemechanik (13) federt,
wobei einer der Umlenkbereiche (23) derart von der Abdeckschiene (11) gebildet wird,
daß diese in Richtung auf das Führungselement (10) kraftbeaufschlagt ist.
14. Hefter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkbereich (23) der Abdeckschiene (11) eine Führung (25) für die Feder (12)
aufweist.