| (19) |
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(11) |
EP 1 459 890 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.2012 Patentblatt 2012/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.02.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Druckwerk einer Druckmaschine
Printing unit of a printing machine
Groupe d'impression d'une imprimante
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
26.03.2001 DE 10114801 08.11.2001 DE 10154838
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
| (62) |
Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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02706670.3 / 1377457 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Masuch, Bernd
97273, Kürnach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 644 048 DE-A1- 3 409 194
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DE-A- 19 603 663 DE-A1- 4 430 693
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckwerk einer Druckmaschine gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
[0002] Durch die
DE 44 30 693 A1 ist ein Druckwerk mit paarweise angetriebenem Form- und Übertragungszylinder bekannt,
wobei der Formzylinder angetrieben und über Stirnräder auf den Übertragungszylinder
abgetrieben wird. Ein als Rotor ausgebildeter Zapfen des Formzylinder ist zwecks Verstellung
des Seitenregisters am Formzylinder in einer Ausführungsform axial im Stator verschiebbar.
[0003] Die
EP 06 44 048 B1 offenbart paarweise gekoppelt angetriebene Zylinder. Die Möglichkeit einer Kopplung
eines zugeordneten Farbwerkes an den Antriebsverbund des Paares ist genannt. In einer
schematischen Darstellung wird der Übertragungszylinder vom Antriebsmotor angetrieben,
vom Übertragungszylinder auf den Formzylinder und vom Formzylinder auf das Farbwerk
abgetrieben.
[0004] In der
DE 196 03 663 A1 ist ein Formzylinder und der mit diesem zusammen wirkende Übertragungszylinder parallel
mittels eines Motors antreibbar. Über ein Getriebe ist der Formzylinder axial und
über eine Schrägverzahnung in Umfangsrichtung gegenüber dem Übertragungszylinder verstellbar.
Mittels eines am Zapfen des Formzylinders angeordneten Stirnrades ist auf ein dem
Formzylinder zugeordnetes Farbwerk treibbar.
[0005] Die
DE 20 14 070 A1 offenbart einen Antrieb einer Rotationsdruckmaschine, wobei der Antrieb eines Zylinderpaares
aus Form- und Übertragungszylinder auf den Formzylinder erfolgt. Um im Reibgetriebe
zweier zusammen wirkender Übertragungszylinder eine eindeutige Antriebsverbindung
herzustellen, sind die beiden Übertragungszylinder kraftschlüssig aber lösbar über
Zahnräder miteinander verbunden.
[0006] Die
DE 34 09 194 A1 zeigt einen Antrieb eines Zylinderpaares über ein gerade verzahntes Getriebe, wobei
der Antrieb vom Antriebsmotor über das Getriebe auf den Übertragungszylinder erfolgt.
[0007] Durch die
DE 20 14 753 A1 ist ein Antrieb einer Vierzylinder-Druckeinheit mit auf den jeweiligen Formzylinder
wirkendem Antrieb bekannt, wobei zur Vermeidung von Zahnflankenwechseln mindestens
einer der über den jeweiligen Formzylinder angetriebenen Übertragungszylinder mit
einem Bremsmoment beaufschlagbar ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Druckwerk einer Druckmaschine zu schaffen.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch
den Antrieb am Formzylinder bei Druck-An- und Ab-Stellung des Übertragungszylinders
keine Bewegung des Antriebsmotors erfolgen muss, wie es z. T. beim Antrieb direkt
am Übertragungszylinder der Fall ist. Auch ein durch derartige Schwenkbewegungen des
Übertragungszylinders begründeter Kompromiss bei der Lage des Antriebsmotors und dem
Eingriff der Zahnräder bei Anordnung des Antriebsmotors am Übertragungszylinder kann
bei Antrieb des Formzylinders entfallen. Letzteres kann im anderen Fall zu Zahnbruch
oder auch aufgrund des Spiels im Antrieb zur Verminderung der Druckqualität führen.
[0011] Der Antrieb des Druckwerks ist unabhängig vom Antrieb eines mit dem Druckwerk eine
Druckstelle bildenden weiteren Zylinders oder Druckwerks und weist vorzugsweise keine
mechanische, insbesondere formschlüssige Antriebsverbindung mit diesem auf.
[0012] Ist lediglich das Farbwerk und der Übertragungszylinder an- bzw. abstellbar ausgeführt,
so kann eine starre Ankopplung des Antriebsmotors an einem Seitengestell erfolgen.
[0013] Ein Ritzel des Antriebsmotors mit Geradverzahnung kann direkt auf ein geradverzahntes
Stirnrad am Zapfen des Formzylinders treiben. Die Verzahnung und die axiale Bewegung
ist derart ausgebildet, dass die Festigkeitswerte, z. B. Überdeckungsgrad und Bruchsicherheit,
gewährleistet sind.
[0014] In einer anderen Ausführungsform kann der Antriebsmotor direkt axial zum Formzylinder
angeordnet sein. Um zwecks Verstellung des Seitenregisters eine axiale Bewegung des
Formzylinders zu ermöglichen, ist ein wiederum gerade verzahntes Getriebe oder eine
in axialer Richtung flexible Kopplung zwischen Zapfen und Antriebsmotor anordenbar.
Vorteilhaft im Hinblick auf günstige Drehzahlbereiche, insbesondere in der Anfahrphase,
ist die Ausführung des Antriebsmotors mit einem zwischen dem Rotor und dem Zapfen
des Zylinders angeordneten Planetengetriebes.
[0015] In Fällen, in denen die Festigkeit eine Schrägverzahnung zur Kraftübertragung fordert,
ist eine Anordnung von Vorteil, wobei das Ritzel des Antriebsmotors nicht direkt auf
das Stirnrad des Formzylinders treibt. Bei axialer Bewegung des Formzylinders würde
so ohne zusätzliche Vorkehrungen eine gleichzeitige Verstellung des Umfangsregisters
erfolgen. Vorkehrungen können beispielsweise eine gleichzeitige Korrektur über die
Steuerung sein, welche regelungstechnischen Aufwand erfordert, oder aber eine zulässige
Relativbewegung des Zapfens zum Stirnrad des Formzylinders, was jedoch Führungen erfordert,
welche nicht oder nur mit hohem Aufwand in Umfangsrichtung spielfrei zu fertigen sind.
Für eine axiale Bewegbarkeit des Formzylinders ist vorteilhafter Weise wieder eine
in axialer Richtung flexible Kopplung einsetzbar.
[0016] Vorteilhaft ist der Antrieb des Formzylinders, und zwar über ein gerade verzahntes
Getriebe, da die Schwenkbewegung des Übertragungszylinders kompensiert werden muss,
und gleichzeitig lediglich der Formzylinder über eine Seitenregisterverstellung verfügen
muss.
[0017] Für die genannten Ausführungsformen des Antriebes des Formzylinders ist es vorteilhaft,
wenn ein dem Formzylinder zugeordnetes Farbwerk, und falls vorhanden auch ein Feuchtwerk,
von dem selben Antriebsmotor angetrieben wird. Dies spart Kosten und gewährleistet,
die richtigen Übersetzungsverhältnisse vorausgesetzt, eine Synchronisierung.
[0018] Besonders günstig für ein exaktes Abwickeln der Zylinder und Walzen während der Produktion
ist eine eindeutige Momentenflussrichtung vom Antriebsmotor auf die verschiedenen
anzutreibenden Aggregate. Dies wird in vorteilhafter Ausführung dadurch erreicht,
dass vom Formzylinder auf den Übertragungszylinder, und vom Übertragungszylinder auf
das Farbwerk, d. h. seriell, getrieben wird. Dabei ist eine Ausführung besonders ökonomisch,
in welcher vom Übertragungszylinder über ein drehbar auf dem Zapfen des Formzylinders
angeordnetes Zahnrad auf das Farbwerk getrieben wird.
[0019] Werden Farbwerk und Übertragungszylinder über den Formzylinder parallel angetrieben,
so ist zumindest für einen der beiden Antriebsstränge die Verwendung von Beiläufern
im Falle von Zahnradzügen, oder die Verwendung von möglichst spielfreien Riemenantrieben
erforderlich.
[0020] Die in axialer Richtung flexible Kopplung zwischen Antriebsmotor und Formzylinder
ist vorteilhafter Weise als drehsteife aber in axialer Richtung flexible bzw. nachgiebige
Wellenkupplung, z. B. als eine Ausdehnungs- oder Ausgleichskupplung, ausgeführt. Insbesondere
vorteilhaft ist der Einsatz einer nichtschaltbaren formschlüssigen Wellenkupplung,
welche im Gegensatz zu anderen formschlüssigen Kupplungen ohne größeren Fertigungsaufwand
in Umfangsrichtung nahezu spielfrei ist, und gleichzeitig eine axiale Längenänderung
der Kupplung, d. h. eine axiale Bewegung des Formzylinders, ermöglicht. Die Kupplung
ist in axialer Richtung formschlüssig, jedoch in ihrer Länge flexibel bzw. nachgiebig,
z. B. durch elastische und reversible Verformung, ausgeführt.
[0021] Die eindeutige Momentenflussrichtung dient der Minimierung des Spiels im Antrieb
und dadurch der Verbesserung der Druckqualität.
[0022] Durch Einsatz des gerade verzahnten Getriebes zum Antrieb des Formzylinders lässt
sich der technische Aufwand für den Antrieb des Zylinderpaares unter Berücksichtigung
eines Abstellens sowie einer Seitenregisterverstellung erheblich reduzieren.
[0023] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 4
- ein viertes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 5
- ein fünftes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 6
- ein sechstes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks;
- Fig. 7
- ein siebtes Ausführungsbeispiel für den Antrieb eines Druckwerks.
[0025] Ein Druckwerk einer Druckmaschine weist einen ersten Zylinder 01, z. B. einen Formzylinder
01, und einen zweiten Zylinder 02, z. B. einen Übertragungszylinder 02, auf. Die beiden
Zylinder 01; 02 sind mittels eines mit dem Formzylinder 01 in Wirkverbindung stehenden
Antriebsmotors 03 gemeinsam antreibbar, wobei vom Formzylinder 01 auf den Übertragungszylinder
02 über eine Antriebsverbindung abgetrieben wird. Der Übertragungszylinder 02 wirkt
während des Druckens, eine Druckstelle bildend, mit einem lediglich in Fig. 1 angedeuteten
dritten Zylinder 05, z. B. einem zweiten Übertragungszylinder 05 eines zusammen wirkenden
Druckwerks, oder einem beispielsweise keine Farbe führenden Gegendruckzylinder 05,
z. B. einem Satellitenzylinder 05, zusammen. Der Antrieb des dritten Zylinders 05
bzw. des zusammen wirkenden zweiten Druckwerks ist nicht in formschlüssigen Antriebsverbund
mit dem durch den Antriebsmotor 03 angetriebenen Druckwerk.
[0026] Wie in Fig. 1 dargestellt, bilden ein drehfest auf einem Zapfen 04 des Formzylinders
01 angeordnetes Zahnrad 06 mit einem auf einem Zapfen 07 des Übertragungszylinders
02 drehfest angeordnetem Zahnrad 08 die Antriebsverbindung zwischen Formzylinder 01
und Übertragungszylinder 02. Die Antriebsverbindung weist in vorteilhafter Ausführung
mindestens zwei Glieder 06; 08 auf, hier die Zahnräder 06; 08, welche gerade verzahnt
und in axialer Richtung relativ zueinander bewegbar ausgeführt sind. Ein axiales Bewegen
wird so möglich, ohne gleichzeitig die relative Lage in Umfangsrichtung zu ändern.
[0027] In einem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) erfolgt der Antrieb auf den Formzylinder
01 über ein Getriebe 10, indem ein auf einer Welle 09 des Antriebsmotors 03 angeordnetes
Zahnrad 11, z. B. ein Ritzel 11, direkt auf das am Zapfen 04 des Formzylinders 01
angeordnete Zahnrad 06 treibt. Das Getriebe 10 vom Antriebsmotor 03 auf den Zapfen
04 bzw. das Zahnrad 06 kann auch mittels eines anders ausgeführten Getriebes, z. B.
über weitere Zahnräder, über Zahnriemen, über Kegelräder oder in anderer Weise erfolgen.
[0028] Zur Gewährleistung einer axialen Verschiebbarkeit des Formzylinders 01 (in Fig. 1
mit einem Doppelpfeil angedeutet), sind sowohl das Ritzel 11 als auch die Zahnräder
06; 08 gerade verzahnt ausgeführt. Position und Breite von Ritzel 11 und den Zahnrädern
06; 08 ist so gewählt, dass bei axialer Verschiebung des Formzylinders 01 um einen
Betrag ± ΔL eine ausreichende Überdeckung der Verzahnung gewährleistet ist. Die minimale
Überdeckung ist so groß ausgeführt, dass die maximale Belastung der Verzahnung bezüglich
Verschleiß und Bruchsicherheit in keiner der im Betrieb vorkommenden Relativstellungen
der Zahnräder 06; 11 bzw. eines in anderer Weise ausgeführten Getriebes überschnitten
wird.
[0029] Das selbe gilt für die aus den Zahnrädern 06; 08 gebildete Antriebsverbindung. Wird
das Zahnrad 06 z. B. mit einer größeren Breite ausgebildet und wirkt in eine Nulllage
des Formzylinders 01 in etwa mittig mit dem Ritzel 11 und dem Zahnrad 08 zusammen,
so muss lediglich eines der Zahnräder 06; 08; 11 des Antriebszuges mit einer größeren
Breite ausgebildet sein.
[0030] Zwischen Antriebsmotor 03 und dem Getriebe 10 kann noch ein weiteres, untersetzendes
Getriebe 15, z. B. ein Planetengetriebe 15 und/oder ein mit dem Antriebsmotor 03 verbundenes,
untersetzendes Vorsatzgetriebe 15 angeordnet sein (strichliert).
[0031] Auf dem Zapfen 07 des Übertragungszylinders 02 ist ein weiteres Zahnrad 12 (strichliert
dargestellt) drehfest angeordnet, von welchem ein dem Formzylinder 01 zugeordnetes
Farbwerk 13 und, falls vorhanden, ggf. auf ein Feuchtwerk 14 abgetrieben wird (Farbwerk
13 und Feuchtwerk 14 sind in den Figuren lediglich als Bezugszeichen dargestellt).
[0032] Das Zahnrad 12 treibt im vorliegenden Beispiel auf ein drehbar auf dem Zapfen 04
des Formzylinders 01 angeordnetes Zahnrad 16 (strichliert dargestellt), welches seinerseits
mit einem Zahnrad 17 (strichliert dargestellt) eines nicht weiter dargestellten Antriebes
des Farbwerks 13 (ggf. und Feuchtwerk 14) kämmt.
[0033] Der Momentenfluss des Antriebs vom Antriebsmotor 03 über den Formzylinder 01 zum
Übertragungszylinder 02 und von dort auf das Farbwerk 13 (ggf. und Feuchtwerks 14)
erfolgt eindeutig weil seriell. Ein Zahnflankenwechsel bei Lastwechseln (An-/Abstellen
von Zylindern 01; 02, des Farbwerks 13, des Feuchtwerks 14 oder Änderung von Bedingungen)
wird weitgehend vermieden, was zu geringerem Verschleiß und insbesondere zu besseren
Druckergebnissen führt.
[0034] In einem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) ist die Welle 09 des Antriebsmotors
03 koaxial zu einer Rotationsachse des Formzylinders 01 angeordnet und mit dem Zapfen
04 des Formzylinders 01 drehsteif verbunden. In einer Ausgestaltung ist zwischen dem
Antriebsmotor 03 und dem Zapfen 04 eine in ihrer Länge L in axialer Richtung um den
Betrag ± ΔL veränderbare Kopplung 18, z. B. eine Kupplung 18, angeordnet. Diese kann
insbesondere eine Ausdehnungskupplung 18, eine in axialer Richtung elastische Kupplung
18 oder eine nichtschaltbare, in axiale Richtung jedoch formschlüssige aber nachgiebige
Wellenkupplung 18 sein. Das dem Formzylinder 01 abgewandte Ende der Kupplung 18 ist
hierbei bezüglich einer axialen Richtung ortsfest angeordnet. Mit der Anordnung der
Kupplung 18 kann der zugeordnete Antriebsmotor 03 somit bei axialer Verschiebung des
Formzylinders 01 orts- bzw. gestellfest angeordnet sein. Der Betrag ΔL für eine axiale
Verschiebung des Formzylinders 01 liegt vorzugsweise zwischen 0 und ± 4 mm, insbesondere
zwischen 0 und ± 2,5 mm und wird durch die Änderung der Länge L der Kupplung 18 um
diesen Betrag ± ΔL aufgenommen.
[0035] Eine besonders geeignete Kupplung 18 ist eine biegenachgiebige Ganzmetallkupplung,
auch Membran- oder Ringkupplung, genannt.
[0036] Ein drittes Ausführungsbeispiel (Fig. 3) unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 dadurch, dass der Antriebsmotor 03 nicht koaxial zum Formzylinder 01 angeordnet
ist. Vom mit der Welle 09 des Antriebsmotors 03 verbundenen Ritzel 11 wird auf ein
Zahnrad 19 abgetrieben, welches drehfest über eine Welle 21 oder einem Zapfen 21 mit
der dem Formzylinder 01 abgewandten Seite der Kupplung 18 verbunden ist. Diese Ausführung
ist insbesondere vorteilhaft, wenn aufgrund hoher Lasten die Anforderung an die Festigkeitswerte,
z. B. den Überdeckungsgrad und die Bruchsicherheit, eine Schrägverzahnung von Ritzel
11 und Zahnrad 19 erfordern. Die beiden zusammen wirkenden Zahnräder 06; 08 auf den
Zapfen 04; 07 der Zylinder 01; 02 sind in z. B. gerade verzahnt ausgeführt, da so
eine relative axiale Bewegung zueinander ermöglicht wird, ohne dass eine Kompensation
im Umfangsregister erforderlich wird. Auch das Farbwerk 13 (ggf. und Feuchtwerks 14)
ist entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel vom Übertragungszylinder 02 her antreibbar.
[0037] Zwischen dem Antriebsmotor 03 und dem Ritzel 11 kann zwecks besserer Demontage bzw.
Wartung eine weitere Kupplung 22, z. B. eine Klauenkupplung 22 oder eine Kupplung
22 gemäß der Kupplung 18, angeordnet sein.
[0038] In einem vierten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) findet der Abtrieb vom Formzylinder
01 auf den Übertragungszylinder 02 nicht auf der dem Formzylinder 01 zugewandten Seite
der Kupplung 18, sondern auf der nicht in axialer Richtung bewegbaren Seite der Kupplung
18 statt. Hierzu ist die Antriebsverbindung zwischen dem Formzylinder 01 und dem Übertragungszylinder
02 nicht zwischen der in axialer Richtung in ihrer Länge L veränderlichen Kupplung
18 und dem Formzylinder 01, sondern auf der dem Formzylinder 01 abgewandten, ortsfesten
Seite der Kupplung 18 angeordnet.
[0039] Zwecks Raumersparnis kann ein Zahnrad 23, welches beispielsweise auf einer die Kupplung
18 umgreifenden Buchse 24 angeordnet ist, mit der vom Formzylinder 01 abgewandten
Seite der Kupplung 18 verbunden sein. Dieses Zahnrad 23 kämmt auf der einen Seite
mit einem drehfest mit dem Zapfen 07 des Übertragungszylinders 02 verbundenen Zahnrad
26 und mit dem Ritzel 11. Mit dieser Ausführung kann im Vergleich zu Fig. 3 eine Antriebsebene
eingespart werden und der Antrieb vom Antriebsmotor 03 auf die beiden Zylinder 01;
02 über eine Schrägverzahnung erfolgen. Die durch die Zahnräder 23 und 26 gebildete
Antriebsverbindung liegt nicht auf der dem axial zu bewegenden Formzylinder 01 zugewandten
Seite der Kupplung 18 sondern auf der bezüglich einer axialen Bewegung festen Seite.
[0040] Ein fünftes Ausführungsbeispiel (Fig. 5) zeigt einen Antrieb eines Druckwerks, wobei
der Formzylinder 01 mittels des Antriebsmotors 03 angetrieben wird, und vom Formzylinder
01 parallel auf den Übertragungszylinder 02 und das Farbwerk 13 (ggf. und Feuchtwerk
14) getrieben wird. Damit trotz uneindeutiger Richtung im Momentenfluss ein Zahnflankenwechsel
bei wechselnden Belastungen vermieden wird, ist beispielsweise das auf dem Zapfen
04 des Formzylinders 01 angeordnete Zahnrad 06 zusammen mit einem weiteren Zahnrad
27, einem Beiläuferzahnrad 27 angeordnet. Über ein ebenfalls auf dem Zapfen 04 des
Formzylinders 01 drehfest angeordnetes Zahnrad 28 ist auf das zum Antrieb des Farbwerks
13 (ggf. und Feuchtwerks 14) führende Zahnrad 17 abtreibbar. Die Zahnräder 06; 08;
27, und/oder 17; 28 sind zwecks axialen Verschiebens des Formzylinders 01 gerade verzahnt
ausgeführt.
[0041] Der Antrieb des am Formzylinder 01 drehfest angeordneten Zahnrades 06 kann wie in
Fig. 5 dargestellt über die Kopplung 18 in einer der o. g. Weisen entweder koaxial
zum Formzylinder 01 (zweites Ausführungsbeispiel, Fig. 2) oder aber über ein nicht
in Fig. 5 dargestelltes Ritzel 11 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel erfolgen.
[0042] Im sechsten Ausführungsbeispiel (Fig. 6) erfolgt der Antrieb des am Formzylinder
01 drehfest angeordneten Zahnrades 06 aus dem fünften Ausführungsbeispiel mittels
des direkt mit diesem Zahnrad 06 kämmenden Ritzels 11. Vom Zahnrad 06 wird entsprechend
Fig. 5 auf den Übertragungszylinder 02 und das Farbwerk 13 (ggf. und Feuchtwerk 14)
parallel abgetrieben. In vorteilhafter Ausführung sind die Zahnräder 06; 08; 27 und/oder
17; 28 zwecks axialen Verschiebens des Formzylinders 01 gerade verzahnt ausgeführt.
[0043] In einem siebten Ausführungsbeispiel (Fig. 7) ist die Welle 09 des Antriebsmotors
03 koaxial zu einer Rotationsachse des Formzylinders 01 angeordnet und mit dem Zapfen
04 des Formzylinders 01 drehsteif verbunden. In vorteilhafter Ausgestaltung ist zwischen
dem Antriebsmotor 03 und dem Zapfen 04 ein Getriebe 29, z. B. ein Planetengetriebe
29 mit Geradverzahnung angeordnet, welche eine axiale Verschiebung des Formzylinders
01 um einen Betrag ΔL zulässt. Der Betrag ΔL für eine axiale Verschiebung des Formzylinders
01 liegt vorzugsweise zwischen 0 und ± 4 mm, insbesondere zwischen 0 und ± 2,5 mm
und wird durch die ineinander greifende und relativ zueinander verschiebbare Geradverzahnung
aufgenommen.
[0044] Für alle Ausführungsbeispiele, insbesondere für die Ausführungsvarianten (Fig. 2,
4 und 5) mit einem koaxial zum Formzylinder 01 angeordneten Antriebsmotor 03, ist
in vorteilhafter Weiterbildung am Antriebsmotor 07 oder zwischen Antriebsmotor 03
und der Antriebsverbindung zwischen Formzylinder 01 und Übertragungszylinder 02 ebenfalls
ein nicht dargestelltes Planetengetriebe anordenbar.
[0045] Die Antriebsverbindungen 06, 08; 23, 26 zwischen den beiden Zylindern 01; 02 und/oder
die Antriebsverbindung 12, 16, 17 einem der Zylinder 01; 02 und dem Farbwerk 13 (ggf.
und Feuchtwerk 14) kann neben der Ausführung als Räderzug 06, 08; 23, 26 bzw. 12,
16, 17 auch über Zahnriemen (unter Berücksichtigung einer Drehrichtungsumkehr) oder
andere formschlüssige Antriebsverbindungen erfolgen.
[0046] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Ausführungsbeispiele wird der z. B. als
Satellitenzylinder 05 ausgeführte dritte Zylinder 05 durch einen eigenen Antriebsmotor
31 über ein Getriebe 32 angetrieben. Im Beispiel (Fig. 1) treibt der Antriebsmotor
31 hierzu ein Ritzel 33 an, welches auf ein am Zapfen des Satellitenzylinders 05 angeordnetes
Zahnrad 34 treibt. Das Getriebe 32 kann auch in anderer Weise, z. B. mit mehreren
Zahnrädern, mit Riementrieb, oder als ein koaxial zum Satellitenzylinder 05 angeordnetes
untersetzendes Getriebe 32, z. B. ein Planetengetriebe 32 und/oder als ein mit dem
Antriebsmotor 31 verbundenes Vorsatzgetriebe 32 ausgeführt sein.
[0047] Der Antrieb sowohl des Paares aus Form- und Übertragungszylinder 01; 02 sowie des
Satellitenzylinders 05 über jeweils ein Getriebe 11, 06; 33, 34 ermöglicht die Wahl
einer geeigneten Untersetzung bzw. die Verwendung kleiner und ggf. ähnlich dimensionierter
Antriebsmotoren 03; 31.
[0048] Von Vorteil ist eine Ausführung, in welcher der Antrieb des Zylinderpaares 01; 02
und der Antrieb des Satellitenzylinders 05 in verschiedenen Schmiermittelräumen angeordnet
sind. So weist beispielsweise die Antriebsverbindung 06, 08; 23, 26 zwischen Form-
und Übertragungszylinder 01; 02, ggf. zusammen mit der Antriebsverbindung 12; 16;
17; 19, zum Farbwerk 13, falls diese vorhanden, ein eigenes Gehäuse 36 auf, in dem
z. B. dünnflüssiges Schmiermittel, insbesondere Öl, enthalten ist. Das Getriebe 10,
15, 29, falls nicht als am Antriebsmotor 03 direkt als Vorsatzgetriebe 15, 29 ausgeführt,
kann ebenfalls in diesem Schmiermittelraum angeordnet sein (exemplarisch in Fig. 1
und 7 dargestellt).
[0049] Das Getriebe 10 zwischen Antriebsmotor 03 und der Antriebsverbindung 06, 08 kann,
insbesondere wenn koaxial auf den Formzylinder 01 getrieben wird und/oder das Getriebe
10; 15; 29 bzw. ein zusätzliches Getriebe 15; 29 räumlich getrennt von der Antriebsverbindung
06, 08 ist, eigens gekapselt in einem eigenen Schmiermittelraum angeordnet sein.
[0050] Das Getriebe 32; 15 des Satellitenzylinders 05, falls nicht als am Antriebsmotor
31 direkt angeordnetes Vorsatzgetriebe 15 ausgeführt, ist in einem vom erstgenannten
verschiedenen Schmiermittelraum innerhalb eines Gehäuses 37 angeordnet. Dies kann
insbesondere ein lediglich dem Satellitenzylinder 05 zugeordneter Schmiermittelraum
sein (exemplarisch dargestellt in Fig. 1 und 7 dargestellt).
[0051] Die Funktionsweise des Antriebs eines Druckwerks ist wie folgt:
[0052] Während des Betriebes, d. h. während des Rüst- oder Produktionsbetriebes wird der
Formzylinder 01 und von diesem auf den Übertragungszylinder 02 abgetrieben. Gleichzeitig
wird in Weiterbildung mittels dieses Antriebsmotors 03 auch das Farbwerk 13 (ggf.
und Feuchtwerk 14) angetrieben. Bei Ab- bzw.- Anschwenkens des Übertragungszylinders
02 kann der den Formzylinder 01 antreibende Antriebsmotor 03 ortsfest und in einer
Position für einen idealen Eingriff ggf. zusammen wirkender Ritzel 11 und Zahnräder
06 verbleiben.
[0053] Ist eine Korrektur des Seitenregisters, d. h. eine seitliche Verschiebung des Druckbildes,
erforderlich, so wird z. B. mittels einer nicht dargestellten, vorzugsweise auf der
dem Antrieb gegenüber liegenden Seite des Formzylinders 01 angeordneten, Antriebseinrichtung
der Formzylinder 01 in axialer Richtung um einen Betrag ± ΔL verschoben, ohne dass
der Antriebsmotor 03 ebenfalls verschoben werden muss.
[0054] In einer Ausführung mit einem nicht koaxial zum Formzylinder 01 angeordneten Antriebsmotor
03 ist mittels einer Geradverzahnung zwischen dem Zahnrad 06 und dem Ritzel 11 eine
axiale Verschiebung des Formzylinders 01 ohne gleichzeitige Verstellung im Umfangsregister
möglich.
[0055] In einem andren Ausführungsbeispiel wird die axiale Verschiebung durch die Geradverzahnung
des Getriebes 29 aufgenommen, welches zwischen den axial zum Formzylinder 01 angeordneten
Antriebsmotor 03 und dem Formzylinder 01 angeordnet ist.
[0056] Sowohl eine Korrektur über eine elektronische Welle zwischen den Zylindern 01; 02,
noch ein mechanisches Nachstellen des Umfangsregisters kann entfallen.
Bezugszeichenliste
[0057]
- 01
- Zylinder, erster, Formzylinder
- 02
- Zylinder, zweiter, Übertragungszylinder
- 03
- Antriebsmotor
- 04
- Zapfen (01)
- 05
- Zylinder, dritter, Übertragungszylinder, Gegendruckzylinder, Satellitenzylinder
- 06
- Zahnrad, Glied (04)
- 07
- Zapfen (02)
- 08
- Zahnrad, Glied (07)
- 09
- Welle (03)
- 10
- Getriebe
- 11
- Ritzel
- 12
- Zahnrad (07)
- 13
- Farbwerk
- 14
- Feuchtwerk
- 15
- Getriebe, Planetengetriebe, Vorsatzgetriebe
- 16
- Zahnrad (04)
- 17
- Zahnrad (13)
- 18
- Kopplung, elastisch, Kupplung, Ausdehnungskupplung, Wellenkupplung, nachgiebig
- 19
- Zahnrad (21)
- 20
- -
- 21
- Welle, Zapfen
- 22
- Kupplung, Klauenkupplung
- 23
- Zahnrad (24)
- 24
- Buchse
- 25
- -
- 26
- Zahnrad (07)
- 27
- Zahnrad, Beiläuferzahnrad (06)
- 28
- Zahnrad (04)
- 29
- Getriebe, Planetengetriebe
- 30
- -
- 31
- Antriebsmotor, zweiter
- 32
- Getriebe, Planetengetriebe, Vorsatzgetriebe
- 33
- Ritzel
- 34
- Zahnrad
- 35
- -
- 36
- Gehäuse
- 37
- Gehäuse
- L
- Länge (18)
- ΔL
- Betrag der Längenänderung (18), der axialen Verschiebung (01)
1. Druckwerk einer Druckmaschine mit einem Zylinderpaar (01, 02) aus einem Formzylinder
(01) und einem Übertragungszylinder (02) und mit einem mit dem Übertragungszylinder
(02) während des Druckens mit einem keine Farbe führenden Satellitenzylinder (05)
eine Druckstelle bildend zusammen wirkt, wobei der Formzylinder (01) um einen Betrag
(ΔL) axial bewegbar ist und mit dem Übertragungszylinder (02) in formschlüssiger Antriebsverbindung
(06, 08) steht, wobei das Zylinderpaar (01; 02) von einem gemeinsamen ersten Antriebsmotor
(03) am Formzylinder (01), und der dem Zylinderpaar (01, 02) zugeordneter Satellitenzylinder
(05) mittels eines zweiten Antriebsmotors (31) mechanisch unabhängig vom Antrieb des
Zylinderpaares (01, 02) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderpaar (01, 02) über ein untersetzendes Getriebe (10; 29) am Formzylinder
(01) angetrieben ist, und dass zwischen dem zweiten Antriebsmotor (31) und dem Satellitenzylinder
(05) ebenfalls ein untersetzendes Getriebe (32) angeordnet ist.
2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10; 29) zwischen dem Zylinderpaar (01, 02) und dem Antriebsmotor (03)
eine axiale Relativbewegung zwischen mindestens einem der Zylinder (01, 02) und dem
Antriebsmotor (03) aufnimmt.
3. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung (06, 08) zwischen dem Formzylinder (01) und dem Übertragungszylinder
(02) eine axiale Relativbewegung der Zylinder (01, 02) zueinander ermöglicht, ohne
dass eine relative Änderung der Lage in Umfangsrichtung erfolgt.
4. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung (06, 08) zwischen dem Formzylinder (01) und dem Übertragungszylinder
(02) zumindest ein zusammenwirkendes Paar von in axialer Richtung relativ zueinander
bewegbare Gliedern (06; 08) mit Geradverzahnung aufweist.
5. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10; 29) zwischen dem erstem Antriebsmotor (03) und Formzylinder (01)
zumindest teilweise gerade verzahnt ausgeführt ist.
6. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder (01) um einen Betrag (ΔL) axial bewegbar, und der den Formzylinder
(01) antreibende Antriebsmotor (03) gestellfest angeordnet ist.
7. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10; 29) zwischen dem Antriebsmotor (03) und dem Formzylinder (01) mindestens
zwei zusammen wirkende gerade verzahnte Zahnräder (06, 11) aufweist, und dass die
minimale Überdeckung der beiden Zahnräder (06, 11) in jeder der axialen Lagen des
Formzylinders (01) so groß ist, dass die maximale Belastung der Verzahnung nicht überschritten
ist.
8. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Antriebsmotor (03; 31) zugeordneter Teil (11; 33) des Getriebes (10; 29;
32) gestellfest angeordnet ist.
9. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung (06, 08; 23, 26) des Zylinderpaares (01, 02) und eine ggf.
vorhandene Antriebsverbindung (12, 16, 17; 18, 17) zu einem Farbwerk (13) in einem
ersten Schmiermittelraum angeordnet ist.
10. Druckwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Zylinderpaar (01, 02) zugeordnete Getriebe (10; 15) ebenfalls im ersten Schmiermittelraum
angeordnet ist.
11. Druckwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Zylinderpaar (01, 02) zugeordnete Getriebe (10; 15) in einem zweiten, vom
ersten Schmiermittelraum verschiedenen Schmiermittelraum angeordnet ist.
12. Druckwerk nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Gegendruckzylinder (05) zugeordnete Getriebe (32; 15) in einem vom ersten
Schmiermittelraum verschiedenen dritten Schmiermittelraum angeordnet ist.
13. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Gegendruckzylinder (05) zugeordnete Getriebe (32; 15) einen eigenen Schmiermittelraum
aufweist.
14. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (10; 29) für den Antrieb des Zylinderpaares (01, 02) als Planetengetriebe
ausgeführt ist.
15. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getriebe (32) für den Antrieb des Gegendruckzylinders (01, 02) als Planetengetriebe
ausgeführt ist.
16. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (03; 31) ein die Drehzahl verminderndes Vorsatzgetriebe (15; 32)
aufweist.
1. A printing mechanism of a printing machine with a pair of cylinders (01, 02) consisting
of a forme cylinder (01) and a transfer cylinder (02) and which cooperates with a
satellite cylinder (05) carrying no ink forming a print position with the transfer
cylinder (02) during printing, where the forme cylinder (01) is movable axially by
an amount (ΔL) and is in a driving connection (06, 08) with positive locking with
the transfer cylinder (02), where the pair of cylinders (01; 02) is driven by a common
first drive motor (03) on the forme cylinder (01), and the satellite cylinder (05)
associated with the pair of cylinders (01, 02) is driven mechanically independently
of the drive of the pair of cylinders (01, 02) by means of a second drive motor (31),
characterised in that the pair of cylinders (01, 02) is driven by means of a reducing gearing (10; 29)
on the forme cylinder (01), and in that between the second drive motor (31) and the satellite cylinder (05) is likewise arranged
a reducing gearing (32).
2. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the gearing (10; 29) between the pair of cylinders (01, 02) and the drive motor (03)
takes up an axial relative movement between at least one of the cylinders (01, 02)
and the drive motor (03).
3. A printing mechanism according to Claim 2, characterised in that the driving connection (06, 08) between the forme cylinder (01) and the transfer
cylinder (02) makes possible an axial relative movement of the cylinders (01, 02)
to another, without a relative change of position taking place in the circumferential
direction.
4. A printing mechanism according to Claim 2, characterised in that the driving connection (06, 08) between the forme cylinder (01) and the transfer
cylinder (02) has at least one co-operating pair of members (06; 08) movable relative
to one another in an axial direction and with a straight set of teeth.
5. A printing mechanism according to Claim 2, characterised in that the gearing (10; 29) between the first drive motor (03) and forme cylinder (01) is
made straight-toothed at least in part.
6. A printing mechanism according to Claim 2, characterised in that the forme cylinder (01) is movable axially by an amount (ΔL), and the drive motor
(03) driving the forme cylinder (01) is arranged so as to be stationary with respect
to the stand.
7. A printing mechanism according to Claim 2, characterised in that the gearing (10; 29) between the drive motor (03) and the forme cylinder (01) has
at least two co-operating toothed wheels (06, 11) with straight teeth, and in that the minimal contact of the two toothed wheels (06, 11) in each of the axial positions
of the forme cylinder (01) is so great that the maximum loading of the set of teeth
is not exceeded.
8. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that a part (11; 33) of the gearing (10; 29; 32) associated with the drive motor (03;
31) is arranged so as to be stationary with respect to the stand.
9. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the driving connection (06, 08; 23, 26) of the pair of cylinders (01, 02) and a driving
connection (12, 16, 17; 18, 17), optionally present, to an inking unit (13) is arranged
in a first lubricant chamber.
10. A printing mechanism according to Claim 9, characterised in that the gearing (10; 15) associated with with the pair of cylinders (01, 02) is likewise
arranged in the first lubricant chamber.
11. A printing mechanism according to Claim 9, characterised in that the gearing (10; 15) associated with the pair of cylinders (01, 02) is arranged in
a second lubricant chamber different from the first lubricant chamber.
12. A printing mechanism according to Claims 1 and 11, characterised in that the gearing (32; 15) associated with the counter-impression cylinder (05) is arranged
in a third lubricant chamber different from the first lubricant chamber.
13. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the gearing (32; 15) associated with the counter-impression cylinder (05) has a separate
lubricant chamber.
14. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the gearing (10; 29) for the drive of the pair of cylinders (01, 02) is constructed
in the form of a planetary gearing.
15. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the gearing (32) for the drive of the counter-impression cylinder (01, 02) is constructed
in the form of a a planetary gearing.
16. A printing mechanism according to Claim 1, characterised in that the drive motor (03; 31) has a supplementary gearing (15; 32) which reduces the rotational
speed.
1. Groupe d'impression d'une machine à imprimer comprenant une paire de cylindres (01,
02) constituée d'un cylindre de forme (01) et d'un cylindre de transfert (02), et
un cylindre satellite (05) ne transférant pas d'encre coopérant avec le cylindre de
transfert (02) pendant l'impression pour former un emplacement d'impression, le cylindre
de forme (01) étant déplaçable axialement d'une distance (ΔL), et étant en liaison
d'entraînement par correspondance de forme (06, 08) avec le cylindre de transfert
(02), la paire de cylindres (01, 02) étant entraînée par un premier moteur d'entraînement
(03) commun sur le cylindre de forme (01), et le cylindre satellite (05) associé à
la paire de cylindres (01, 02) étant entraîné par un deuxième moteur d'entraînement
(31), mécaniquement indépendamment de l'entraînement de la paire de cylindres (01,
02), caractérisé en ce que la paire de cylindres (01, 02) est entraînée par l'intermédiaire d'un engrenage réducteur
(10, 29) sur le cylindre de forme (01), et en ce qu'un engrenage réducteur (32) est également disposé entre le deuxième moteur d'entraînement
(31) et le cylindre satellite (05).
2. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'engrenage (10, 29) entre la paire de cylindres (01, 02) et le moteur d'entraînement
(03), supporte un déplacement relatif entre au moins l'un des cylindres (01, 02) et
le moteur d'entraînement (03).
3. Groupe d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison d'entraînement (06, 08), entre le cylindre de forme (01) et le cylindre
de transfert (02), permet un déplacement relatif axial mutuel des cylindres (01, 02),
sans produire de modification relative de la position en direction périphérique.
4. Groupe d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison d'entraînement (06, 08), entre le cylindre de forme (01) et le cylindre
de transfert (02), présente au moins une paire coopérante d'organes (06 ; 08) déplaçables
l'un par rapport à l'autre en direction axiale et munis d'une denture droite.
5. Groupe d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'engrenage (10 ; 29), entre le premier moteur d'entraînement (03) et le cylindre
de forme (01), est réalisé au moins partiellement avec une denture droite.
6. Groupe d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que le cylindre de forme (01) est déplaçable axialement d'une distance (ΔL), et le moteur
d'entraînement (03), entraînant le cylindre de forme (01), est monté de façon rigide
sur le bâti.
7. Groupe d'impression selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'engrenage (10, 29), entre le moteur d'entraînement (03) et le cylindre de forme
(01), présente au moins deux roues dentées (06, 11), à denture droite, coopérant,
et en ce que le recouvrement minimal des deux roues dentées (06, 11) à chacune des positions axiales
du cylindre de forme (01) est d'une valeur faisant que la charge maximale de la denture
ne soit pas dépassée.
8. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie (11 ; 33), associée au moteur d'entraînement (03 ; 31), de l'engrenage
(10 ; 29 ; 32) est montée de façon rigide sur le bâti.
9. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison d'entraînement (06, 08 ; 23, 26) de la paire de cylindres (01, 02) et
une liaison d'entraînement (12, 16, 17 ; 18, 17), existant le cas échéant, envers
un groupe d'encrage (13) sont disposées dans une première enceinte à lubrifiant.
10. Groupe d'impression selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'engrenage (10 ; 15) associé à la paire de cylindres (01, 02), est également disposé
dans la première enceinte à lubrifiant.
11. Groupe d'impression selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'engrenage (10 ; 15) associé à la paire de cylindres (01, 02) est disposé dans une
deuxième enceinte à lubrifiant, qui est différente de la première enceinte à lubrifiant.
12. Groupe d'impression selon les revendications 1 et 11, caractérisé en ce que l'engrenage (32 ; 15) associé au cylindre de contre-pression (05) est disposée dans
une troisième enceinte à lubrifiant, différente de la première enceinte à lubrifiant.
13. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'engrenage (32 ; 15) associé au cylindre de contre-pression (05) présente une enceinte
à lubrifiant propre.
14. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'engrenage (10 ; 29) prévu pour l'entraînement de la paire de cylindres (01, 02)
est réalisé sous la forme d'engrenage planétaire.
15. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'engrenage (32) pour l'entraînement du cylindre de contre-pression (01,02) est réalisé
sous la forme d'engrenage planétaire.
16. Groupe d'impression selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur d'entraînement (03 ; 31) présente un engrenage adaptateur (15 ; 32), diminuant
la vitesse de rotation.
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