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EP 1 460 205 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.2006 Patentblatt 2006/30 |
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Anmeldetag: 17.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Abdrücker für eine Schiebetür
Opener for sliding door
Dispositif d'ouverture pour porte coulissante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
18.03.2003 DE 20304301 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.09.2004 Patentblatt 2004/39 |
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Patentinhaber: Rahrbach GmbH |
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D-42579 Heiligenhaus (DE) |
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Erfinder: |
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- Kuhnke, Thorsten
40822 Mettmann (DE)
- Dziurdzia, Jan
42579 Heigenhaus (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schulte, Jens Michael et al |
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Schulte & Schulte Patentanwälte
Hauptstrasse 2 45219 Essen 45219 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 840 661 US-B1- 6 270 175
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US-A- 2 405 887
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Abdrücker für eine Schiebetür, die mit einer umlaufenden
Dichtung auf der Türzarge aufliegt, aufweisend einen zweiarmigen Hebel, der über ein
Schwenklager und eine Grundplatte auf dem Türblatt befestigt ist.
[0002] Das Dokument GB-A-840661 beschreibt einen Abdrücker nach dem Oberbegriff der Ansprüche
1 und 2.
[0003] Schiebetüren für Lagerräume, insbesondere Kühlräume, sind sehr dick und schwer. Um
eine optimale Isolierung und Abdichtung zu erreichen, ist eine umlaufende Dichtung
vorgesehen, die infolge einer besonderen Laufschienenkrümmung im Schließzustand zusammengepresst
wird. Zugleich wird das Türblatt abgesenkt. Wenn man die Tür öffnen will, muss man
zunächst die Haftreibung überwinden und dabei das Türblatt anheben. Um diese Kraft
aufzubringen, wurden Abdrücker entwickelt, deren zweiarmiger Hebel einen langen Kraftarm
und einen kurzen Lastarm aufweist. Der um 90° abgebogene Lastarm drückt gegen ein
ortsfestes Widerlager. Als solches kann ein mit der Zarge verschraubter Winkel dienen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Abdrücker so zu gestalten, dass er ganz leicht
am Einsatzort an Türen verschiedener Größe und den ergonomischen Bedürfnissen des
Personals angepasst werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird nach einer Variante der Erfindung dadurch gelöst, dass auf der
Grundplatte eine Drehplatte gelagert ist, dass diese Drehplatte zwei Böcke und Stehbolzen
aufweist, dass der Hebel im Bereich der Drehplatte um einen spitzen Winkel gebogen
ist und dass der Hebel mit Hilfe von Briden leicht auswechselbar auf den Böcken befestigt
ist.
[0006] Erfindungsgemäß ist dabei auf einer Grundplatte eine Drehplatte drehbar gelagert.
Auf der Drehplatte sind zwei Böcke und Stehbolzen angeordnet, die den im Bereich der
Drehplatte leicht abgebogenen zweiarmigen Hebel aufnehmen. Der Hebel wird mit Hilfe
der Stehbolzen und dazu passenden Briden auf den Böcken leicht auswechselbar festgeschraubt.
[0007] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird in einer weiteren Variante der Erfindung dadurch
gelöst, dass auf der Grundplatte eine Drehplatte gelagert ist, dass diese Drehplatte
zwei Böcke aufweist, dass der Hebel im Bereich der Drehplatte um einen spitzen Winkel
gebogen ist und dass der Hebel mit Hilfe von Schrauben leicht auswechselbar auf den
Böcken befestigt ist.
[0008] In einer Alternative zur Lösung mit den Stehbolzen und Briden ist dabei jeweils vorgesehen,
dass der auf mindestens zwei Böcken gelagerte Hebel von einer Schraube durchdrungen
wird, welche in dem Bock verschraubt wird. Damit ist eine vergleichsweise einfache
Konstruktion geschaffen, die aber andererseits genauso ermöglicht, dass die Abdrücker
leicht an Türen verschiedener Größe und den ergonomischen Bedürfnissen des Personals
entsprechend eingesetzt werden können. Alternativ zu den Schrauben kann hier auch
eine Schnappverbindung zwischen den Böcken und dem Hebel verwirklicht sein.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass zwischen
Drehplatte und Grundplatte ein Federmechanismus vorgesehen ist. Dieser bewirkt in
Art der Funktion einer Rückholfeder, dass sich der Abdrücker stets allein in die Ausgangsposition
zurückbewegt. Damit wird erreicht, dass sich der mit der Drehplatte über die Schrauben
und/oder die Briden verbundene Hebel in seine Ausgangsposition und damit aus dem Verkehrsweg
heraus bewegt. Wegen des Fehlens eines Widerlagers würde es andernfalls dazu kommen
können, dass sich Personen verletzen, indem sie an dem in den Raum stehenden Hebel
hängen bleiben.
[0010] Dies kann erreicht werden, wenn als Federmechanismus ein Federband dient, welches
zwischen einem Bock und dem Bolzen der Grundplatte vorgesehen ist. Das Federband ist
einerseits zwischen dem in dem Langloch der Drehplatte geführten, der Grundplatte
zugeordneten Bolzen und andererseits einem der Böcke verspannt. Hierzu ist der Bock
entsprechend ausgebildet, indem er beispielsweise eine Nase aufweist, welche von dem
Federband umfasst wird.
[0011] Alternativ dazu wird vorgeschlagen, dass als Federmechanismus eine Spiralfeder dient,
welche zwischen einem Bock und dem Bolzen der Grundplatte vorgesehen ist. Bei dieser
Ausführungsform ist die Spiralfeder zwischen den erwähnten Bauteilen Bolzen und Bock
verspannt.
[0012] Eine weitere Alternative sieht vor, dass als Federmechanismus eine Schenkelfeder
dient, welche der Führungsbuchse zugeordnet ist. Auch über diese Schenkelfeder wird
bewirkt, dass der Hebel stets in seiner Ausgangslage und damit aus dem Verkehrsweg
heraus zurückgeholt wird. Die Schenkelfeder kann oberhalb oder unterhalb des Hebels
angeordnet sein.
[0013] Die Drehplatte mit den Böcken und Briden wird nach dem Festschrauben des Hebels mit
einer Kappe abgedeckt, die an den Austrittsstellen des Hebels Aussparungen aufweist.
Die leichte Auswechselbarkeit des Hebels ermöglicht es, vor Ort die Hebellänge und
das Übersetzungsverhältnis von Kraftarm zu Lastarm anzupassen.
[0014] Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass ein leicht montierbarer
und auswechselbarer Abdrücker für eine Schiebetür geschaffen ist, der auf denkbar
einfache Weise den ergonomischen Bedürfnissen des Personals angepasst werden kann.
Hierzu ist der Hebel einer Drehplatte zugeordnet, welche auf einer der Tür zugeordneten
Grundplatte drehbar gelagert ist. Dabei sind zwischen Drehplatte und Hebel mindestens
zwei Böcke vorgesehen, sodass der Hebel zu der Drehplatte beabstandet ausgebildet
ist. Der Hebel ist auf den Böcken befestigt, was entweder durch eine oder mehrere
Schrauben oder aber durch Briden im Zusammenhang mit Stehbolzen und einer entsprechenden
Fixierung bewerkstelligt wird.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von Figuren 1 bis 5 der Zeichnung
erläutert.
- Figur 1
- zeigt die Draufsicht auf eine Schiebetür mit Abdrücker,
- Figur 2
- die vergrößerte Gesamtansicht des Abdrückers,
- Figur 3
- eine Drehplatte mit dem darauf befestigten Hebel,
- Figur 4
- Drehplatte mit Hebel in auseinander gezogener Darstellung,
- Figur 5
- einen Querschnitt durch den Abdrücker,
- Figur 6
- einen Abdrücker mit verschraubtem Hebel und Federband,
- Figur 7
- einen Abdrücker mit verschraubtem Hebel und Spiralfeder,
- Figur 8
- einen Abdrücker mit Schenkelfeder und
- Figur 9
- einen Abdrücker mit Haube.
[0016] In Figur 1 ist die Draufsicht auf die Außenseite einer rechten Schiebetür 1 dargestellt.
Diese Tür ist an einer Laufschiene 2 aufgehängt. Am linken Rand der Tür ist ein Schloss
3 angebracht, am rechten oberen Rand der Abdrücker 4. Die Türöffnung ist mit 5 bezeichnet.
An der rechten Zarge 6 ist ein winkelförmiges Widerlager 7 angebracht. Wenn man die
Tür von Hand schließt, stößt der Lastarm 8a des Hebels 8 gegen das Widerlager 7.
[0017] Wenn die Tür geöffnet werden soll, drückt man den Kraftarm 8b in Richtung des Pfeils
9. Der kürzere Lastarm 8a bewegt sich nach rechts, stößt sich am Widerlager 7 ab und
die Tür läuft in die dargestellte Offenstellung. Wenn der Kraftarm 8b doppelt so lang
ist wie der lastarm, erzeugt eine Kraft von z. B. 30 Kp eine Öffnungskraft von 60Kp.
Am Fußboden vor der Bahn der Tür 1 sind zwei Sperrquader 10 und 11 befestigt, die
ein Ausschwenken der Tür 1 sicher verhindern.
[0018] Figur 2 zeigt vergrößert den Abdrücker 4, dessen Hebel 8 einen kurzen Lastarm 8a
und einen langen Kraftarm 8b aufweist. Der Lastarm 8a ist an seinem oberen Ende um
90° nach hinten abgebogen. Weiterhin ist der Lastarm 8a um etwa 45° gegenüber dem
Kraftarm 8b verbogen. Lastarm und Kraftarm bilden also einen stumpfen Winkel von etwa
135°. Das Hebelsystem sitzt schwenkbar auf einer Grundplatte 12, die mit der Außenfläche
der Tür verschraubt wird.
[0019] In Figur 3 ist eine kreisförmige Drehplatte 13 dargestellt, auf der der Hebel 8 mit
dem Lastarm 8a und dem Kraftarm 8b befestigt ist. Im Zentrum der Drehplatte 13 ist
eine Führungsbuchse 14 angeordnet. Der rohrförmige Hebel 8 ruht formschlüssig auf
zwei Böcken 15 und 16. Als Halterung dienen zwei Brieden 17, 18, die auf Stehbolzen
19, 20, 21, 22 aufgesetzt sind. Die mit Gewinde versehenen Stehbolzen werden mit der
Drehplatte 13 verschweißt.
[0020] Um den Hebel 8 auszuwechseln, genügt es, vier Muttern 23, 24, 25, 26 und die Briden
17, 18 abzunehmen, den Hebel 8 zu ersetzen und die Teile erneut zu befestigen. Die
Drehplatte 13 weist ein kreisringsektorförmiges Langloch 13a auf, das in Verbindung
mit einem Bolzen in der Grundplatte den Schwenkwinkel begrenzt.
[0021] Die Anordnung nach Figur 3 ist für eine linke Tür bestimmt.
[0022] Die Figur 4 zeigt das Gegenstück dazu für eine rechte Tür, wobei die Teile auseinander
gezogen dargestellt sind. Die Platte 13 wird dazu um 135° gedreht. Der Hebel 8 ist
im mittleren Bereich entgegengesetzt gekrümmt wie in Figur 3.
[0023] Figur 5 stellt einen Querschnitt durch den Abdrücker dar. Die Grundplatte 12 weist
in der Mitte einen mit Sackloch versehenen Zapfen 12a auf. Das Sackloch ist mit einem
Innengewinde versehen. Die Drehplatte 13 ist mit einer Führungsbuchse 14 verbunden.
Die mit dem Zapfen 12a ein Gleitlager bildet. Zwischen der Grundplatte 12 und der
Drehplatte 13 sind so genannte Gleiter 27, 28, aus Kunststoff angeordnet. Eine Stellschraube
29 erlaubt es, die Führungsbuchse 14 mit der Drehplatte 13 spielfrei an der Grundplatte
12 anzupressen. Die Gleiter 27, 28 werden dabei leicht zusammengedrückt und wirken
sowohl als Gleitlagerelement wie auch als Bewegungsdämpfer.
[0024] Um die Stellschraube 29 gegen eine Lockerung abzusichern, ist sie innen durchbohrt
und mit Gewinde versehen. In die Bohrung wird ein Gewindestift 30 eingedreht, der
sich am Boden des Sackloches abstützt und damit die Stellschraube 29 im Innengewinde
des Zapfens 12a verkeilt.
[0025] Der Schnitt durch die Anordnung ist so gelegt, dass der rohrförmige Hebel 8 quer
durchgetrennt ist. Dahinter erkennt man die Bride 17 mit den Muttern 23 und 24. Die
beschriebenen Teile werden durch eine zylindrische Haube 4a abgedeckt. Diese Haube
weist an den Durchtrittsstellen des Hebels 8 entsprechende Aussparungen auf.
[0026] Die Lagerhaltung für die beschriebenen Abdrücker ist recht einfach, weil für rechte
und linke Türen bis auf die Hebel 8 identische Teile verwendet werden. Diese Hebel
werden sowohl für linke als auch für rechte Türen in unterschiedlichen Länge n und
Übersetzungsverhältnissen angeboten und können leicht vom Kunden vor Ort ausgetauscht
werden.
[0027] Figur 6 zeigt einen Abdrücker mit der alternativen Befestigung in Form der Schrauben
31, 32, von denen hier nur die Köpfe 33, 34 zu erkennen sind. Die Schrauben 31, 32
durchdringen den im Bereich der Drehplatte 13 gelagerten Hebel 8 und sind in den Böcken
15 und 16 fixiert. Der Federmechanismus 36 ist hier als Federband 37 ausgebildet.
Dieser Federmechanismus 36 ist verspannt einerseits zwischen dem Bolzen 35, welcher
der Grundplatte 12 zugeordnet ist und andererseits dem Bock 15. Die Böcke 15, 16 weisen
hierzu stegförmige Nasen 40 auf, sodass das Federband 37 hier gleich bei der Installation
mit eingespannt werden kann. Der Federmechanismus dient dazu, den Abdrücker in seine
Ausgangsposition zurückzuholen, damit der Hebel 8 nicht in den Verkehrsweg hineinragt,
wo er eine Gefährdung für Personen darstellen könnte.
[0028] Die alternative Ausführungsform hierzu mit einer Spiralfeder 38 als Federmechanismus
36 zeigt Figur 7. Die Spiralfeder 38 ist zwischen dem Bolzen 35 und dem Bock 15 fixiert
und dient ebenfalls dem vorgenannten Zweck.
[0029] Eine weitere Alternative und zwar die mit der Schenkelfeder 39 als Federmechanismus
36 zeigt Figur 8. Diese ist hier nur exemplarisch dargestellt. Sie umgibt beim Einsatz
die Führungsbuchse 14 und zwar vorzugsweise so, dass die Schenkelfeder 19 unterhalb
des Hebels 8 positioniert ist.
[0030] Schließlich zeigt Figur 9 den Abdrücker mit der Haube 4a, die eine Ausnehmung 43
und eine hier verdeckte weitere Ausnehmung auf der gegenüberliegenden Seite aufweist,
wodurch die Haube 4a korrespondierend zu dem Hebel 8 ausgebildet ist. Über eine Schraube
41 kann diese Abdeckhaube, die vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff hergestellt
ist, in der Führungsbuchse, die eine entsprechende Bohrung 44 aufweist, fixiert werden.
Die Haube 4a weist außerdem eine Vertiefung 42 auf, welche korrespondierend zu einem
Logo, Emblem oder Markenzeichen ausgebildet ist. Dieses kann in die Vertiefung 42
eingesetzt werden, wobei dann gleich der Kopf der Schraube 41 mit verdeckt wird.
1. Abdrücker (4) für eine Schiebetür (1), die mit umlaufender Dichtung auf der Türzarge
aufliegt, aufweisend einen zweiarmigen Hebel (8), der über ein Schwenklager und eine
Grundplatte (12) auf dem Türblatt befestigbar ist und dessen abgebogener Lastarm (8a)
im montierten Zustand auf ein Widerlager (7) an der Zarge (6) stößt,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Grundplatte (12) eine Drehplatte (13) gelagert ist, dass diese Drehplatte
(13) zwei Böcke (15, 16) und Stehbolzen (19, 20, 21, 22) aufweist, dass der Hebel
(8) im Bereich der Drehplatte (13) um einen spitzen Winkel gebogen ist und dass der
Hebel (8) mit Hilfe von Briden (17, 18) leicht auswechselbar auf den Böcken (15, 16)
befestigt ist.
2. Abdrücker (4) für eine Schiebetür (1), die mit umlaufender Dichtung auf der Türzarge
aufliegt, aufweisend einen zweiarmigen Hebel (8), der über ein Schwenklager und eine
Grundplatte (12) auf dem Türblatt befestigbar ist und dessen abgebogener Lastarm (8a)
im montierten Zustand auf ein Widerlager (7) an der Zarge (6) stößt,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Grundplatte (12) eine Drehplatte (13) gelagert ist, dass diese Drehplatte
(13) zwei Böcke (15,16) aufweist, dass der Hebel (8) im Bereich der Drehplatte (13)
um einen spitzen Winkel gebogen ist und dass der Hebel (8) mit Hilfe von Schrauben
(31,32) leicht auswechselbar auf den Böcken (15,16) befestigt ist.
3. Abdrücker nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundplatte (12) im Zentrum einen Zapfen (12a) aufweist, dass auf diesem Zapfen
(12a) eine mit der Drehplatte (13) verbundene Führungsbuchse (14) sitzt und dass eine
in den Zapfen (12a) eingesetzte Stellschraube (29) die Führungsbuchse (14) mit der
Drehplatte (13) gegen die Grundplatte (12) drückt.
4. Abdrücker nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stellschraube (29) eine mit Gewinde versehene, durchgehende Innenbohrung aufweist,
in die ein der Sicherung dienender Gewindestift (30) eingesetzt ist.
5. Abdrücker nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehplatte (13) ein kreisringsektorförmiges Langloch (13a) aufweist, in das ein
Bolzen (35) der Grundplatte (12) zur Begrenzung der Schwenkbewegung hineinragt.
6. Abdrücker nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen Drehplatte (13) und Grundplatte (12) ein Federmechanismus (36) vorgesehen
ist.
7. Abdrücker nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Federmechanismus (36) ein Federband (37) dient, welches zwischen einem Bock (15)
und dem Bolzen (35) der Grundplatte (12) vorgesehen ist.
8. Abdrücker nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
dass als Federmechanismus (36) eine Spiralfeder (38) dient, welche zwischen einem Bock
(15) und dem Bolzen (35) der Grundplatte (12) vorgesehen ist.
9. Abdrücker nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Federmechanismus (36) eine Schenkelfeder (39) dient, welche der Führungsbuchse
(14) zugeordnet ist.
10. Abdrücker nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen der Grundplatte (12) und der Drehplatte (13) aus Kunststoff bestehende Gleiter
(27, 28) angeordnet sind.
1. Door latch (4) for a sliding door (1), which lies with the circumferential seal on
the door frame, comprising a two-armed lever (8), which can be attached to a door
plate by means of a swivel bearing and base plate (12) and whose bent-off load arm
(8a) in a mounted condition thrusts against an abutment bearing (7) on the frame (6);
characterized in that,
a rotating plate (13) is mounted on the base plate (12), that this rotating plate
(13) has two supports (15,16) and stud bolts (19, 20 , 21, 22), that the lever (8)
in the area of the rotating plate (13) is bent by an acute angle and that the lever
(18) is mounted, easily exchangeable, on the supports (15,16) with the aid of straps
(17, 18).
2. Door latch (4) for a sliding door (1), which lies with the circumferential seal on
the door frame comprising a two-armed lever (8), which can be attached to a door plate
by means of a swivel bearing and base plate (12) and whose bent-off load arm (8a)
in a mounted condition thrusts against a abutment bearing (7) on the frame (6);
characterized in that,
a rotating plate (13) is mounted on the base plate (12), that this rotating plate
(13) has two supports (15,16), that the lever (8) in the area of the rotating plate
(13) is bent by an acute angle and that the lever (18) is mounted, easily exchangeable,
on the supports (15,16) with the aid of screws (31, 32).
3. Door latch according to Claim 1 or 2,
characterized in that,
the base plate (12) has an pivot (12a), that a rotating plate (13) with a connected
guide bush (14) sits on this pivot (12a) and that an adjusting screw (29) inserted
into the pivot (12a) presses the guide bush (14) with the rotating plate (13) against
the base plate (12).
4. Door latch according to Claim 3,
characterized in that,
the adjusting screw (29) has a threaded, full-length internal hole in which a threaded
pin (30) is inserted for securing purposes.
5. Door latch according to Claim 1 or 2,
characterized in that,
the rotating plate (13) has a circular ring sector formed oblong hole (13a) into which
a bolt (35) of the base plate (12) projects to limit the swivelling movement.
6. Door latch according to Claim 1 or 2,
characterized in that,
a spring mechanism (36) is provided between the rotating plate (13) and the base plate
(12).
7. Door latch according to Claim 6,
characterized in that,
a spring hinge (37), which is provided between a support (15) and the bolt (35) of
the base plate (12) acts as a spring mechanism (36).
8. Door latch according to Claim 6,
characterized in that,
a spiral spring (38), which is provided between a support (15) and the bolt (35) of
the base plate (12), acts as a spring mechanism (36).
9. Door latch according to Claim 6,
characterized in that,
a leg spring (39), which has the guide bush (14) allocated to it, acts as a spring
mechanism (36).
10. Door latch according to Claim 3,
characterized in that,
sliders made out of plastic (27, 28) are arranged between the base plate (12) and
the rotating plate (13).
1. Poignée de porte (4) pour une porte coulissante (1) qui repose avec un joint d'étanchéité
périphérique sur le châssis de la porte et qui présente un levier (8) à deux bras
qui peut être fixé par l'intermédiaire d'un palier d'articulation et d'une plaque
de base (12) sur le vantail de la porte et dont le bras de charge (8a) coudé heurte
à l'état monté un palier porteur (7) sur le châssis (6),
caractérisée en ce que
sur la plaque de base (12) est logée une plaque rotative (13), en ce que cette plaque rotative (13) présente deux chevalets (15, 16) et des boulons d'ancrage
(19, 20, 21, 22), en ce que le levier (8) est coudé au niveau de la plaque rotative (13) en angle aigu et en ce que le levier (8) est fixé à l'aide de brides (17, 18), de manière à pouvoir être facilement
remplacé, sur les chevalets (15, 16).
2. Poignée de porte (4) pour une porte coulissante (1) qui repose avec un joint d'étanchéité
périphérique sur le châssis de la porte et qui présente un levier (8) à deux bras
qui peut être fixé par l'intermédiaire d'un palier d'articulation et d'une plaque
de base (12) sur le vantail de la porte et dont le bras de charge (8a) coudé heurte
à l'état monté un palier porteur (7) sur le châssis (6),
caractérisée en ce que
sur la plaque de base (12) est logée une plaque rotative (13), en ce que cette plaque rotative (13) présente deux chevalets (15,16), en ce que le levier (8) est coudé au niveau de la plaque rotative (13) en angle aigu et en ce que le levier (8) est fixé à l'aide de vis (31,32), de manière à pouvoir être facilement
remplacé, sur les chevalets (15,16).
3. Poignée de porte selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la plaque de base (12) présente au centre un tourillon (12a), en ce que sur ce tourillon (12a) est logé une douille de guidage (14) reliée à la plaque rotative
et en ce qu'une vis de réglage (29) installée dans le tourillon (12a) presse la douille de guidage
(14) avec la plaque rotative (13) contre la plaque de base (12).
4. Poignée de porte selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la vis de réglage (29) présente un alésage intérieur continu doté d'un filetage, alésage
dans lequel est introduite une cheville filetée (30) servant de protection.
5. Poignée de porte selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la plaque rotative (13) présente un trou oblong (13a) en forme de secteur annulaire
circulaire dans lequel un boulon (35) de la plaque de base (12) fait saillie afin
de limiter le mouvement de pivotement.
6. Poignée de porte selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
un mécanisme à ressort (36) est prévu entre la plaque rotative (13) et la plaque de
base (12).
7. Poignée de porte selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
une penture à ressorts (37) qui est prévue entre un chevalet (15) et le boulon (35)
de la plaque de base (12) sert de mécanisme à ressort (36)
8. Poignée de porte selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
un ressort hélicoïdal (38) qui est prévu entre un chevalet (15) et le boulon (35)
de la plaque de base (12) sert de mécanisme à ressort (36).
9. Poignée de porte selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
un ressort à branches (39) qui est affecté à la douille de guidage (14) sert de mécanisme
à ressort (36).
10. Poignée de porte selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
des organes de glissement (27, 28) fabriqués en matière plastique sont disposés entre
la plaque de base (12) et la plaque rotative (13).