[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder für ein geschirmtes
Kabel umfassend ein zumindest teilweise elektrisch leitendes, insbesondere metallisches,
Steckergehäuse, mindestens zwei Steckerkontakte, an die vom Kabelschirm des Kabels
geschirmte Signalleitungen des Kabels anschließbar sind,und einen Kabelschirmanschluss,
an den der Kabelschirm des geschirmten Kabels anschließbar ist, wobei der Kabelschirmanschluss
über mehrere Kondensatoren mit dem Steckergehäuse verbunden ist, welche in Umfangsrichtung
des Kabelschirmanschlusses bzw. des Steckergehäuses voneinander beabstandet sind.
[0002] Audio-Kabelsteckverbinder dienen zur Übertragung von Audiosignalen. Um eine symmetrische
Signalübertragung durchzuführen, besitzt das Kabel, an welches der Audio-Kabelsteckverbinder
angeschlossen ist, zumindest zwei geschirmte Signalleitungen, welche mit Steckerkontakten
des Audio-Kabelsteckverbinders elektrisch verbunden sind. Ein Audio-Kabelsteckverbinder
dient insbesondere zur Übertragung von analogen Audiosignalen, welche im Frequenzbereich
zwischen 20 Hz und 20 kHz liegen. Daneben kann auch eine Übertragung von digitalen
Audiosignalen erfolgen.
[0003] Bei der Verbindung von geschirmten Audiokabeln mit Audio-Kabelsteckverbindern wird
zur Masse-Verbindung des Kabelschirms dieser meist verdrillt und direkt auf den vorgesehenen
Massekontakt des Steckverbinders gelegt. Dies führt zu einer Unterbrechung des homogenen
Schirmaufbaus, wodurch vor allem im HF-Bereich die Schirmwirkung herabgesetzt bzw.
aufgehoben wird. Vorhandene hochfrequente elektromagnetische Felder können dadurch
nicht ausreichend abgeschirmt werden.
[0004] Bei BNC-Steckern ist es bekannt, den freigelegten Kabelschirm ringförmig über bzw.
unter einen hülsenförmigen Kabelschirmanschluss zu legen und ringförmig mit diesem
zu verbinden. Der Kabelschirmanschluss steht wiederum in umfänglicher Verbindung mit
dem Steckergehäuse. Der Kabelschirm wird auf diese Weise ohne Unterbrechung der von
ihm gebildeten ringförmigen Abschirmung auf das Steckergehäuse weitergeführt, wodurch
den EMV (elektromagnetische Verträglichkeit)-Anforderungen entsprochen werden kann.
[0005] Ein Audio-Kabelsteckverbinder kann mit einem weiteren Audio-Kabelsteckverbinder oder
mit einem Audio-Gehäusestecker, der in ein Gehäuse eines elektrischen Audiogeräts
eingebaut ist, zusammengesteckt werden. Wenn der Kabelschirm hierbei beidseitig des
Kabels mit nicht genau gleichen Massepotentialen verbunden wird, so kommt es zu Potentialausgleichsströmen
über den Kabelschirm, welche wiederum die über die Signalleitungen des Kabels übertragenen
Signale unvorteilhaft beeinflussen können. Beispielsweise kann das Kabel beidseitig
Kabelstecker aufweisen, die jeweils in einen Gerätestecker eines elektrischen Audiogeräts
eingesteckt sind. Die Steckergehäuse der Kabelstecker sind hierbei mit den Steckergehäusen
der Gerätestecker und über diese mit den Gerätegehäusen verbunden. Auch können, wenn
zwei Kabelstecker ineinander eingesteckt sind oder über eine Kabelkupplung miteinander
verbunden sind, beispielsweise zur Kabelverlängerung, die Steckergehäuse ungewollt
auf Masseflächen (wie metallischen Kabelführungen, Schächten usw.) aufliegen, sodass
über solche Masseflächen wiederum eine Verbindung zu einem unterschiedlichen Massepotential
erfolgen kann.
[0006] Ein elektrischer Kabelsteckverbinder der eingangs genannten Art ist aus der US 6,498,304
B1 bekannt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder der eingangs
genannten Art bereitzustellen, durch den eine hohe Abschirmwirkung erreichbar ist,
wobei Potentialausgleichströme vermieden werden. Erfindungsgemäß gelingt dies durch
einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0008] Durch die in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten Kondensatoren wird eine hohe
Abschirmwirkung bei der Verbindung des Kabelschirms mit dem Steckergehäuse erreicht,
d. h. der Kabelschirm wird hochfrequenzmäßig über einen breiten Frequenzbereich weitgehend
kontinuierlich weitergeführt. Gleichzeitig wird eine gleichstrommäßige Trennung des
Kabelschirms vom Steckergehäuse erreicht, wodurch Potentialausgleichströme im Gleichstrombereich
bzw. bei niedrigen Frequenzen (vor allem Netzfrequenzen) verhindert werden. Eine solche
Verbindung des Kabelschirms mit dem Steckergehäuse könnte auch als "kapazitive quasi-Rundumverbindung"
bezeichnet werden.
[0009] Aus der GB 2 349 515 A ist eine Isolationseinheit zur Spannungsisolierung zwischen
einem Verteilernetzwerk und einem Kundengerät bekannt, insbesondere für das Kabelfernsehen.
Die lsolationseinheit weist ein Gehäuse auf, welches einen eingangs-und einen ausgangsseitigen
Einbau- bzw. Chassisstecker trägt, welche nach Art von Koaxialsteckern ausgebildet
sind. Im Inneren des Gehäuses ist eine gedruckte Leiterplatte mit Kondensatoren vorhanden,
die zwischen den Signalleitungsanschlüssen der beiden Chassis-Stecker angeordnet sind.
Der äußere Leiter des Eingangssteckers ist weiters über mehrere in Umfangsrichtung
des äußeren Leiters voneinander beabstandete Kondensatoren mit dem Steckergehäuse
verbunden, um Radiofrequenzsignale vom äußeren Leiter auf das Gehäuse zu übertragen.
Insgesamt werden von der Isolationseinheit Hochfrequenzsignale übertragen, während
die Übertragung von Gleichspannung und niederfreqenten Signalen unterbunden wird.
Die Isolationseinheit besitzt hierbei eine hohe Abschirmfähigkeit gegen die Abstrahlung
und die Einkopplung von hochfrequenter Strahlung.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Audio-Kabelsteckverbinder ist relativ einfach in einer industriellen
Serienfertigung herstellbar. Vorteilhafterweise können hierbei für die Kondensatoren
herkömmliche Bauteile eingesetzt werden, insbesondere SMD-Bauteile.
[0011] Erfindungsgemäß ist ein ringförmiges Isolierteil vorgesehen, welches eine mit dem
Kabelschirmanschluss leitend verbundene erste ringförmige Leiterbahn und eine mit
dem Steckergehäuse leitend verbundene, zur ersten Leiterbahn konzentrische, zweite
ringförmige Leiterbahn aufweist, wobei die Kondensatoren jeweils in einer radialen
Ausrichtung einerseits an die erste, andererseits an die zweite ringförmige Leiterbahn
angeschlossen sind. Der Kabelschirmanschluß liegt ringförmig an der ersten Leiterbahn
an und das Steckergehäuse liegt ringförmig an der zweiten Leiterbahn an.
[0012] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Kabelschirmanschluss weiters
über einen elektrisch leitenden Draht mit einem den Massekontakt bildenden Steckerkontakt
des Audio-Kabelsteckverbinders verbunden, wobei dieser elektrisch leitende Draht zur
hochfrequenzmäßigen Dämpfung mit einem Ferrit-Element versehen ist.
[0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der beiliegenden
Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Audio-Kabelsteckverbinders;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer ähnlichen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Audio-Kabelsteckverbinders, wobei das Steckergehäuse bereichsweise aufgeschnitten
dargestellt ist;
- Fig. 3
- einen Längsmittelschnitt des Audio-Kabelsteckverbinders von Fig. 2 (in einer durch
die in Fig. 2 mit a und b angeschriebenen Kontaktelemente führenden Schnittlinie);
- Fig. 4.
- ein vergrößertes Detail A von Fig. 3;
- Fig. 5
- eine Ansicht eines Blechteiles zur Herstellung einer anderen Ausführungsform eines
Kabelschirmanschlusses;
- Fig. 6
- den aus dem Blechteil gemäß Fig. 5 hergestellten Kabelschirmanschluss;
- Fig. 7
- eine Ansicht eines Blechteiles zur Herstellung einer weiteren Ausführungsform eines
Kabelschirmanschlusses;
- Fig. 8
- den aus dem Blechteil gemäß Fig. 7 hergestellten Kabelschirmanschluss;
- Fig. 9
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders
mit Kontaktbuchsen als Steckerkontakte, in einem Längsmittelschnitt (Schnittlinie
B-B in Fig. 11);
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung der gedruckten Leiterplatte mit den aufgelöteten
Kondensatoren;
- Fig. 11
- und Fig. 12 eine Ansicht der gedruckten Leiterplatte von vorne und von hinten (ohne
die aufgelöteten Kondensatoren);
- Fig. 13
- einen Schnitt entlang der Linie C-C von Fig. 11;
- Fig. 14
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders,
der Steckerstifte als Steckerkontakte aufweist, in einem Längsmittelschnitt.
[0014] Eine mögliche Ausbildung eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders wird
im folgenden zunächst anhand der schematischen Darstellung in Fig. 1 erläutert. Der
Audio-Kabelsteckverbinder weist ein metallisches Steckergehäuse 1 auf, welches elektrische
Steckerkontakte 2 trägt, die zur Verbindung des Audio-Kabelsteckverbinders mit einem
Gegensteckverbinder, beispielsweise einem weiteren Audio-Kabelsteckverbinder oder
einem Gehäuse- bzw. Chassisstecker dienen. Die elektrischen Steckerkontakte 2 können
beispielsweise in Form von Kontaktstiften oder Kontaktbuchsen ausgebildet sein. Ein
im Steckergehäuse 1 angeordnetes Einsatzteil, welches die Steckerkontakte 2 trägt,
ist in der schematischen Abbildung gemäß Fig. 1 der Einfachheit halber nicht dargestellt.
[0015] Im Bereich der von der Einsteckseite abgewandten Rückseite des Audio-Kabelsteckverbinders
ist ein vom Steckergehäuse 1 getragener, elektrisch leitender Kabelschirmanschluss
3 angeordnet, der in diesem Ausführungsbeispiel als umfangsgeschlossenen Hülse ausgebildet
ist. Die mechanische Verbindung zwischen den Kabelschirmanschluss 3 und dem Steckergehäuse
1 erfolgt hierbei über ein in Fig. 1 ebenfalls nicht dargestelltes elektrisch isolierendes
Teil.
[0016] Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Audio-Kabelsteckverbinder dient zum Anschluss
an ein in Fig. 1 ebenfalls schematisch dargestelltes geschirmtes Kabel 4. Dieses weist
einen innerhalb des in Fig. 1 punktiert dargestellten Kabelmantels 5 verlaufenden,
im Querschnitt ringförmigen Kabelschirm 6 auf, der beispielsweise vea-einem Geflecht
aus Metalllitzen oder einer Metallfolie gebildet wird. Das Kabel 4 besitzt weiters
zwei oder mehr Signalleitungen 7, die innerhalb des vom Kabelschirm 6 umgebenen Bereichs
verlaufen und jeweils von einem elektrisch isolierenden Material umgeben sind.
[0017] Die freien Enden der Signalleitungen 7 sind abisoliert und an zwei der Steckerkontakte
2 angeschlossen. Ein Endbereich des Kabelschirms 6 ist ebenfalls freigelegt und über
den Kabelmantel 5 zurückgeschlagen. Der endseitige Abschnitt des Kabelmantels 5 mit
dem darübergeschlagenen Kabelschirm 6 ist in den hülsenförmigen Kabelschirmanschluss
3 eingeschoben und kann in diesem beispielsweise durch eine Vercrimpung des hülsenförmigen
Kabelschirmanschlusses 3 in diesem festgelegt werden. Diese Vercrimpung kann beispielsweise
von einer Verquetschung mit einer polygonförmigen Umfangskontur gebildet werden.
[0018] Der Kabelschirmanschluss 3 ist mit dem Steckergehäuse 1 über mehrere radial angeordnete,
in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandete Kondensatoren 8 verbunden.
Beispielsweise können sechs bis fünfzehn in Umfangsrichtung voneinander beabstandete
Kondensatoren 8 vorgesehen sein, wobei vorteilhafterweise mindestens fünf solche Kondensatoren
vorhanden sind.
[0019] Durch diese Kondensatoren 8 wird im Hochfrequenzbereich eine sehr gute Kontinuität
der Verbindung des Kabelschirms 6 mit dem Steckergehäuse 1 erreicht, während im Gleichstrombereich
und Niederfrequenzbereich (beispielsweise bis 50 kHz) eine weitgehende Entkopplung
des Steckergehäuses 1 vom Kabelschirm 6 gegeben ist.
[0020] Der Kabelschirmanschluss 3 ist weiters über einen elektrisch leitenden Draht 9 mit
einem Steckerkontakt 2 des Audio-Kabelsteckverbinders verbunden. Um diese Verbindung
im Hochfrequenzbereich zusätzlich zu bedämpfen ist der Draht 9 mit einem Ferrit-Element
10 in Form einer Ferrit-Perle versehen.
[0021] Ein solcher elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder kommt insbesondere im Audiobereich
zum Einsatz, beispielsweise als Mikrofonstecker. Die Signalübertragung erfolgt hierbei
symmetrisch über die beiden Signalleiter 7. Durch die gleichstrommäßige Verbindung
des Kabelschirms 6 mit einem der Steckerkontakte 2 kann beispielsweise zusätzlich
eine Spannungsversorgung für das Mikrofon realisiert werden, wobei die Spannung über
den Kabelschirm 6 und die beiden auf das gtaiche Gleichstrompotential gelegten Signalleitungen
7 zugeführt wird:
[0022] Die Fig. 2 bis 4 zeigen detailliertere Darstellungen eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung. Wiederum ist ein Steckergehäuse 1 vorgesehen, das zumindest teilweise aus
einem elektrisch leitenden Material, vorzugsweise Metall besteht, welches hülsenförmig
ausgebildet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiels besteht das Steckergehäuse 1 im
Wesentlichen vollständig aus Metall und trägt in seinem vorderen Bereich ein elektrisch
isolierendes Einsatzteil 11, welches seinerseits die Steckerkontakte 2, hier Kontaktbuchsen,
aufnimmt. Zum Anschluss des Kabelschirms eines an den Kabelsteckverbinder anzuschließenden,
in den Fig. 2 bis 4 nicht dargestellten Kabels ist ein Kabelschirmanschluss 3 vorgesehen,
der in diesem Ausführungsbeispiel wiederum als umfangsgeschlossene Hülse ausgebildet
ist und vom Steckergehäuse 1 bzw. einer auf dieses rückseitig aufgeschraubten Kabeltülle
12 aus einem elastischen Material getragen wird.
[0023] Der Kabelschirmanschluss 3 ist hier mit einem nahe beim vorderen Ende 18 des Kabelschirtnanschlusses
3 angeordneten, nach außen abstehenden Ringflansch 13 versehen. Auf den vom Ringflansch
nach vorne sich erstreckenden Abschnitt des Kabelschirmanschlusses 3 ist ein ringförmiges
Isolierteil 14 aufgeschoben, welches in der Form eines kreisförmigen Plättchens mit
einer konzentrischen kreisförmigen Öffnung ausgebildet ist, welche geringfügig größer
als der Außendurchmesser des Kabelschirmanschlusses 3 in diesem vorderen Abschnitt
ist. Die Rückseite des Isolierteils 14 liegt am Ringflansch 13 an. An der der Einsteckseite
des Audio-Kabelsteckverbinders zugewandten Vorderseite des Isolierteils 14 sind zwei
ringförmige Leiterbahnen 15, 16 auf das Isolierteil 14 aufgebracht. Das Isolierteil
14 mit den aufgebrachten Leiterbahnen 15, 16 ist hierbei nach Art einer gedruckten
Leiterplatte ausgebildet. Die erste ringförmige Leiterbahn 15, die weiter innen, d.
h. näher bei der zentralen Längsachse 17 des Audio-Kabelsteckverbinders liegt, ist
mit dem Kabelschirmanschluss 3 elektrisch leitend verbunden. Hierzu ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel das vordere Ende 18 des Kabelschirmanschlusses 3 nach außen umgebördelt
und liegt an der ersten Leiterbahn 15 an. Die zweite, äußere Leiterbahn 16 ist mit
dem Steckergehäuse 1 elektrisch leitend verbunden, zu welchem Zweck im gezeigten Ausführungsbeispiel
die Leiterbahn 16 an die ringförmige hintere Stimfläche des Steckergehäuses 1 angedrückt
ist, und zwar mittels der auf das rückseitige Ende des Steckergehäuses 1 aufgeschraubten
Kabeltülle 12, welche einen nach innen reichenden Vorsprung 19 aufweist, der an der
Rückseite des Ringflansches 13 anliegt.
[0024] Der Kabelschirmanschluss 3 ist wiederum durch in Umfangsrichtung voneinander beabstandete,
mit ihren Anschlüssen radial ausgerichtete Kondensatoren 8 mit dem Steckergehäuse
1 verbunden. Hierzu sind die Kondensatoren jeweils einerseits an die erste, andererseits
an die zweite ringförmige Leiterbahn 15, 16 angeschlossen, vorzugsweise verlötet.
Als Kondensatoren 8 werden hierbei bevorzugterweise SMD-Bauteile verwendet. Auf diese
Weise ist eine einfach Herstellung des aus dem Isolierteil 14, den Leiterbahnen 15,
16 und den SMD-Kondensatoren bestehenden Verbindungsteiles zur Verbindung des Kabelschirmanschlusses
3 mit dem Steckergehäuse 1 möglich.
[0025] Mittels eines einerseits mit dem Ringflansch 13 verbundenen (beispielsweise eingepressten
oder angelöteten), andererseits mit einem der Steckerkontakte 2 verbundenen Draht
9 wird weiters eine Verbindung zwischen dem Kabelschirm und dem als Massekontakt dienenden
Steckerkontakt 2 hergestellt, wobei auf den Draht 9 zur Hochfrequenzbedämpfung ein
Ferrit-Element 10 aufgeschoben ist.
[0026] Die Gesamtkapazität der Kondensatoren 8 liegt vorteilhafterweise zwischen 1 und 20
nF, wobei ein Wert im Bereich von 10 nF besonders bevorzugt ist. Beispielsweise können
zehn Kondensatoren 8 zu jeweils 1 nF vorgesehen sein.
[0027] Andere Ausführungsformen des Kabelschirmanschlusses 3 sind möglich. So ist in den
Fig. 5 und 6 eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Kabetschirmanschluss 3
aus einem flachen Blechteil ausgebildet wird, welches einen ringförmigen Bereich 20,
einen Verbindungssteg 21 und einen Kontaktabschnitt 22 aufweist, wobei der Verbindungssteg
21 und der Kontaktabschnitt 22 zusammen T-förmig ausgebildet sind. Der ringförmige
Bereich 20 wird senkrecht umgebogen und steht im fertig montierten Kabelsteckverbinder
mit der inneren Leiterbahn 15 des Isolierteils 14 in elektrischer Verbindung. Beispielsweise
kann das Isolierteil 14 hierzu mit seinen Leiterbahnen in Richtung zum Kabelschirmanschluss
3 in den Kabelsteckverbinder eingesetzt sein und der ringförmige Bereich 20 an die
Leiterbahn 15 angelötet sein. Zur Verbindung der äußeren Leiterbahn 16 mit dem Steckergehäuse
1 ist ein entsprechendes, beispielsweise ringförmiges Verbindungsteil vorzusehen.
Der Kontaktabschnitt 22 des Kabelschirmanschlusses 3 wird ringförmig um den über den
Kabelmantel zurückgeschlagenen Kabelschirm gebogen, wodurch die elektrische Verbindung
zwischen dem kabelschirm und dem Kabelschirmanschluss 3 gegeben ist. Eine zusätzliche
Verlötung des Kabelschirms mit dem Kontaktabschnitt 22 ist denkbar und möglich.
[0028] Eine weitere mögliche Ausführungsform des Kabelschirmanschlusses ist in den Fig.
7 und 8 dargestellt. Zur Herstellung des Kabelschirmanschlusses wird hier ein Blechteil
verwendet, bei dem vom ringförmigen Bereich 20 beidseitig Verbindungsstege 21 mit
daran angebrachten Kontaktabschnitten 22 ausgehen. Die Verbindungsstege 21 werden
rechtwinkelig aufeinander zu umgebogen und die Kontaktabschnitte werden um den über
den Kabelmantel zurückgeschlagenen Kabelschirm umgebogen und umgeben diesen insgesamt
zumindest im Wesentlichen (d. h. über den Großteil seines Umfangs) ringförmig.
[0029] Denkbar und möglich wäre es bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Kabelschirmanschluss
den Kontaktabschnitt 22 wegzulassen. Der abisolierte Kabelschirm wird dann verdrillt
und an den in diesem Fall eine Lötfahne darstellenden Verbindungssteg angelötet.
[0030] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 9 bis 13 dargestellt.
Der Audio-Kabelsteckverbinder weist hierbei die aus den Fig. 10 bis 13 im einzelnen
ersichtliche gedruckte Leiterplatte 23 auf. Diese wird wiederum von einem Isolierteil
14 gebildet, welches mit einer ersten und einer zweiten Leiterbahn 15, 16 versehen
ist. Die erste Leiterbahn 15, die im zusammengebauten Zustand des Steckverbinders
mit dem Kabelschirmanschluss 3 leitend verbunden ist, verläuft ringförmig anschließend
an den äußeren Seitenrand des Isolierteils 14 auf einer der Seitenflächen des Isolierteils
14. Die ringförmige zweite Leiterbahn 16 besitzt einen auf der gleichen Seitenfläche
des Isolierteils 14 angeordneten, gegenüber der Leiterbahn 15 weiter innen liegenden
(und einen Abstand zur Leiterbahn 15 aufweisenden) Abschnitt 16a, einen über die Mantelfläche
der Durchgangsöffnung 24 im Isolierteil 14 verlaufenden Abschnitt 16b sowie einen
an der anderen Seitenfläche des lsolierteils 14 angeordneten Abschnitt 16c, wobei
die Abschnitte 16a, 16b und 16c elektrisch miteinander verbunden sind (indem sie durchgehend
ausgebildet sind). Die Kondensatoren 8 sind wiederum in radialer Ausrichtung einerseits
an die Leiterbahn 15, andererseits an die Leiterbahn 16 angelötet. Das Isolierteil
14 weist weiters Durchgangsöffnungen 25, 26, 27 auf. Die Durchgangsöffnungen 25, 26
dienen zum Durchtritt von Anschlussteilen 28, mit denen zwei der Steckerkontakte 2
versehen sind. Die Leiterbahnen 15, 16 sind von den Durchgangsöffnungen 25, 26 beabstandet,
wodurch die Anschlussteile 28 von den Leiterbahnen 15,16 elektrisch isoliert sind.
An die Anschlussteile 28 können die Signalleitungen 7 des Kabels 4 angeschlossen werden,
insbesondere angelötet werden.
[0031] Die Durchgangsöffnung 27 wird vom mit dem Steckerkontakt 2 verbundenen Draht 9 durchsetzt,
auf dem wiederum ein Ferrit-Element 10 angeordnet ist. Die Leiterbahnen 15, 16 sind
von der Durchgangsöffnung 27 und von einer im Bereich der Durchgangsöffnung 27 angeordneten
Metallisierung 29 beabstandet.
[0032] Nach dem Aufstecken der gedruckten Leiterplatte 23 mit den daran angelöteten Kondensatoren
8 auf die Anschlussteile 28 und den Draht 9, wobei die Kondensatoren 8 von dem die
Steckerkontakte 2 tragenden Einsatzteil 11 abgewandt sind, wird der Draht 9 auf der
Seite der gedruckten Leiterplatte 23, auf der die Kondensatoren 8 liegen, an die Metallisierung
29 angelötet. Weiters wird eine Lötbrücke 30 zwischen der Metallisierung 29 und der
ersten Leiterbahn 15 ausgebildet, um den Draht 9 mit der Leiterbahn 15 elektrisch
zu verbinden.
[0033] Der Steckverbinder weist wiederum einen hülsenförmigen Kabelschirmanschluss 3 auf,
der als Einsatzteil ausgebildet ist und einen vorderen, den Steckerkontakten 2 zugewandten
hülsenförmigen Abschnitt mit einem größeren Durchmesser und einen hinteren hülsenförmigen
Abschnitt mit einem kleineren Durchmesser aufweist. Auf den hülsenförmigen Abschnitt
mit dem kleineren Durchmesser wird der Kabelschirm aufgeschoben, wobei außerhalb des
Kabelschirms eine Crimphülse 31 liegt, welche in der Folge zur Festlegung des Kabelschirms
vercrimpt wird. Eine Nase 32 des Kabelschirmanschlusses 3 ragt in eine Nut 33 im isolierteil
14.
[0034] Zur Montage des Steckverbinders wird die gedruckte Leiterplatte 23 mit den aufgelöteten
Kondensatoren 8 auf die Anschlussteile 28 und den Draht 9 aufgesteckt und in der Folge
wird der Draht 9 mit der Metallisierung 29 verlötet, und die Lötbrücke 30 zur Leiterbahn
15 wird gebildet. Das Einsatzteil 11 mit der aufgesteckten und angelöteten gedruckten
Leiterplatte 23 (wobei die Kondensatoren auf der von den Steckerkontakten 2 abgewandten
Seite der gedruckten Leiterplatte 23 angeordnet sind) wird in das Steckergehäuse 1
eingesteckt, wobei eine Nase 34 des Steckergehäuses in eine Nut 35 des isolierteils
14 ragt. Die Signalleitungen des Kabels werden an die Anschlussteile 28 angelötet.
Das Kabel durchsetzt den Kabelschirmanschluss 3, der mit seinem Flansch 36 an der
ersten Leiterbahn 15 anliegt, wodurch die elektrische Kontaktierung hergestellt wird.
Nach Anschluss des Kabelschirms am Kabelschirmanschluss 3 wird die Kabeltülle 12 mit
der in sie eingesetzten Spannzange 37 in das Steckergehäuse 1 eingeschraubt, wodurch
die Spannzange 37 an den Kabelmantel angedrückt wird und eine Zugentlastung des Kabels
erreicht wird. Hierbei wird auch der Kabelschirmanschluss 3 in Richtung zu den Steckerkontakten
2 gedrückt, wodurch die elektrische Kontaktierung an der Leiterbahn 15 sichergestellt
wird. Weiters wird die gedruckte Leiterplatte 23 gegen die Stufe 38 des Steckergehäuses
gedrückt, wobei der Abschnitt 16c der Leiterbahn 16 an diese Stufe 38 angedrückt wird
und die Kontaktierung mit dem Steckergehäuse 1 sichergestellt wird.
[0035] Die in die Nuten 33, 35 eingreifenden Nasen 32, 34 dienen zur Verdrehsicherung.
[0036] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 wird wiederum die in den Fig. 10 bis 13 dargestellte
gedruckte Leiterplatte 23 mit den aufgelöteten Kondensatoren 8 eingesetzt, wobei die
Leiterplatte 23 mit den Kondensatoren 8 voraus auf die Anschlussteile 28 und den Draht
9 aufgesteckt wird. Die Steckerkontakte 2 sind hier als Steckerstifte ausgebildet.
Der in Fig. 14 dargestellte Steckverbinder kann hierbei mit dem in Fig. 9 dargestellten
Steckverbinder zusammengesteckt werden, wobei die korrekten Signal- und Masseverbindungen
hergestellt werden. Die Funktionen der Leiterbahnen vertauschen sich bei diesem Ausführungsbeispiel
gegenüber dem Ausführungsbeispiel von Fig. 9, so dass die auf beiden Seiten des Isolierteils
14 sich erstreckende Leiterbahn nunmehr die erste Leiterbahn 15 bildet und die nur
auf einer Seite des lsolierteils 14 liegende und an den Seitenrand des lsolierteils
14 anschließende Leiterbahn nunmehr die zweite Leiterbahn 16 bildet. An der ersten
Leiterbahn 15 liegt wiederum der Kabelschirmanschluss 3 an, an der zweiten Leiterbahn
16 liegt das Steckergehäuse 1 an. Zur Masseverbindung des Drahtes 9 ist wiederum eine
Lötbrücke 39 angebracht, welche zwischen der Metallisierung 29 und der ersten Leiterbahn
15 verläuft. Die Lötbrücke liegt nunmehr auf der den Kondensatoren 8 gegenüberliegenden
Seite des lsolierteils 14.
[0037] Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele sind denkbar und
möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, soweit dies dem in den Ansprüchen
definierten Gegenstand entspricht. So könnten beispielsweise weitere Steckerkontakte
zum Anschluss von weiteren Signalleitungen des Kabels 4 vorgesehen sein.
Legende zu den Hinweisziffem:
[0038]
- 1
- Steckergehäuse
- 2
- Steckerkontakt
- 3
- Kabelschirmanschluss
- 4
- Kabel
- 5
- Kabelmantel
- 6
- Kabelschirm
- 7
- Signalleitung
- 8
- Kondensator
- 9
- Draht
- 10
- Ferrit-Element
- 11
- Einsatzteil
- 12
- Kabeltülle
- 13
- Ringflansch
- 14
- Isolierteil
- 15
- Leiterbahn
- 16
- Leiterbahn
- 16a
- Abschnitt
- 16b
- Abschnitt
- 16c
- Abschnitt
- 17
- Längsachse
- 18
- vorderes Ende
- 19
- Vorsprung
- 20
- ringförmiger Bereich
- 21
- Verbindungssteg
- 22
- Kontaktabschnitt
- 23
- gedruckte Leiterplatte
- 24
- Durchgangsöffnung
- 25
- Durchgangsöffnung
- 26
- Durchgangsöffnung
- 27
- Durchgangsöffnung
- 28
- Anschlussteil
- 29
- Metallisierung
- 30
- Lötbrücke
- 31
- Crimphütse
- 32
- Nase
- 33
- Nut
- 34
- Nase
- 35
- Nut
- 36
- Flansch
- 37
- Spannzange
- 38
- Stufe
- 39
- Lötbrücke
1. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder für ein geschirmtes Kabel (4) umfassend ein
zumindest teilweise elektrisch leitendes, insbesondere metallisches, Steckergehäuse
(1), mindestens zwei Steckerkontakte (2), an die vom Kabelschirm (6) des Kabels (4)
geschirmte Signalleitungen (7) des Kabels (4) anschließbar sind, und einen Kabelschirmanschluss
(3), an den der Kabelschirm (6) des geschirmten Kabels (4) anschließbar ist, wobei
der Kabelschirmanschluss (3) über mehrere Kondensatoren (8) mit dem Steckergehäuse
(1) verbunden ist, welche in Umfangsrichtung des Kabelschirmanschlusses (3) bzw. des
Steckergehäuses (1) voneinander beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiges Isolierteil (14) vorhanden ist, welches eine mit dem Kabelschirmanschluss
(3) leitend verbundene erste ringförmige Leiterbahn (15) und eine mit dem Steckergehäuse
(1) leitend verbundene, zur ersten Leiterbahn (15) konzentrische, zweite ringförmige
Leiterbahn (16) aufweist, wobei die Kondensatoren (8) jeweils einerseits an die erste,
andererseits an die zweite ringförmige Leiterbahn (15, 16) angeschlossen sind und
der Kabelschirmanschluss (3) ringförmig an der ersten Leiterbahn (15) anliegt und
das Steckergehäuse (1) ringförmig an der zweiten Leiterbahn (16) anliegt.
2. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf, vorzugsweise mindestens acht, Kondensatoren (8) vorgesehen sind.
3. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren (8) auf einer gedachten Kreislinie, deren Mittelpunkt auf der Längsachse
(17) des Audio-Kabelsteckverbinders liegt, angeordnet sind.
4. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlüsse eines jeweiligen Kondensators (8) in radialer Richtung zur
Längsachse (17) des Audio-Kabelsteckverbinders ausgerichtet sind.
5. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren (8) von an elektrischen Leiterbahnen (15,16) angelöteten SMD-Bauteilen
gebildet werden.
6. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschirmanschluss (3) über einen mit einem Ferrit-Element (10) versehenen
elektrisch leitenden Draht (9) mit einem Steckerkontakt (2) des Audio-Kabelsteckverbinders
verbunden ist.
7. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitende Draht (9) an eine Metallisierung (29) des Isolierteils (14)
angelötet ist und über eine Lötbrücke (30, 39) an die erste Leiterbahn (15) angeschlossen
ist.
8. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtkapazität aller den Kabelschirmanschluss (3) mit dem Steckergehäuse (1)
verbindenden Kondensatoren (8) zwischen 1 und 20 nF, vorzugsweise im Bereich von 10
nF liegt.
9. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschirmanschluss (3) das Kabel im Wesentlichen ringförmig umgibt und als
umfangsgeschlossene Hülse ausgebildet ist oder von einem gebogenen Blechteil gebildet
wird, welches ein oder mehrere das Kabel insgesamt im Wesentlichen ringförmig umgebende
Kontaktabschnitte (22) aufweist.
10. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste oder die zweite Leiterbahn 15, 16 auf beiden Seitenflächen des ringförmigen
Isolierteils (14) angeordnete Abschnitte (16a, 16c) aufweist, die durch einen über
die Mantelfläche einer Durchgangsöffnung (24) im isolierteil verlaufenden Abschnitt
(16b) miteinander verbunden sind.
1. Electrical audio cable connector for a shielded cable (4) comprising an at least partly
electrically conductive, in particular metallic, connector housing (1), at least two
connector contacts (2), to which signal lines (7) of the cable (4) which are shielded
by the cable shield (6) of the cable (4) can be connected, and a cable shield connection
(3), to which the cable shield (6) of the shielded cable (4) can be connected, the
cable shield connection (3) being connected to the connector housing (1) via a plurality
of capacitors (8) which are spaced apart in the circumferential direction of the cable
shield connection (3) or the connector housing (1), characterised in that an annular insulating part (14) is present, which has a first annular conductor track
(15) conductively connected to the cable shield connection (3) and a second annular
conductor track (16) conductively connected to the connector housing (1) and concentric
with the first conductor track (15), the capacitors (8) each being connected on the
one hand to the first annular conductor track (15) and on the other hand to the second
annular conductor track (16), and the cable shield connection (3) bearing annularly
against the first conductor track (15) and the connector housing (1) bearing annularly
against the second conductor track (16).
2. Electrical audio cable connector according to Claim 1, characterised in that at least five, preferably at least eight, capacitors (8) are provided.
3. Electrical audio cable connector according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that the capacitors (8) are arranged on an imaginary circle, the centre of which lies
on the longitudinal axis (17) of the audio cable connector.
4. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the two connections of a respective capacitor (8) are oriented in the radial direction
relative to the longitudinal axis (17) of the audio cable connector.
5. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the capacitors (8) are formed by SMD components soldered onto electrical conductor
tracks (15, 16).
6. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the cable shield connection (3) is connected to a connector contact (2) of the audio
cable connector via an electrically conductive wire (9) provided with a ferrite element
(10).
7. Electrical audio cable connector according to Claim 6, characterised in that the electrically conductive wire (9) is soldered onto a metallisation (29) of the
insulating part (14) and is connected to the first conductor track (15) via a solder
bridge (30, 39).
8. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the total capacitance of all the capacitors (8) connecting the cable shield connection
(3) to the connector housing (1) lies between 1 and 20 nF, preferably in the region
of 10 nF.
9. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the cable shield connection (3) surrounds the cable substantially annularly and is
designed as a circumferentially closed sleeve or is formed by a bent sheet-metal part
which has one or more contact portions (22) which as a whole surround the cable substantially
annularly.
10. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the first or the second conductor track (15, 16) has portions (16a, 16c) which are
arranged on both side faces of the annular insulating part (14) and are connected
to one another by a portion (16b) running via the lateral surface of a through-opening
(24) in the insulating part.
1. Connecteur électrique enfichable de câble audio pour un câble (4) blindé comprenant
un boîtier de connecteur (1) conducteur au moins partiéllement de l'électricité, notamment
métallique, au moins deux contacts à enfichage (2) auxquels peuvent être raccordés
les conducteurs blindés de signaux (7) du câble (4) provenant du blindage (6) de celui-ci,
ainsi qu'un raccord de blindage de câble (3) auquel peut être raccordé le blindage
(6) du câble (4), ce raccord (3) étant relié au boîtier de connecteur (1) par plusieurs
condensateurs (8) disposés à la périphérie du raccord (3) ou du boîtier (1),
caractérisé en ce que
ce connecteur possède une partie isolante (14) de forme annulaire, qui présente une
première piste conductrice (15) de forme annulaire reliée électriquement au raccord
(3), et une seconde piste conductrice (16) annulaire, concentrique à la première piste
(15) et reliée électriquement au boîtier de connecteur (1), les condensateurs (8)
étant raccordés chacun d'une part à la première et d'autre part à la seconde piste
conductrice annulaire (15, 16), et le raccord de blindage de câble (3) est appliqué
à la manière d'un anneau sur la première piste conductrice (15) tandis que le boîtier
de connecteur (1) est appliqué à la manière d'un anneau sur la seconde piste conductrice
(16).
2. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
il comprend au moins cinq, de préférence au moins huit condensateurs (8).
3. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
les condensateurs (8) sont disposés sur une ligne virtuelle circulaire dont le centre
se trouve sur l'axe longitudinal (17) du connecteur.
4. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les deux raccords de chaque condensateur (8) sont orientés radialement par rapport
à l'axe longitudinal (17) du connecteur.
5. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les condensateurs (8) sont constitués par des composants montés en surface et brasés
sur des pistes conductrices électriques (15, 16).
6. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le raccord de blindage de câble (3) est relié à un contact enfichable (2) du connecteur
par l'intermédiaire d'un fil (9) conducteur de l'électricité, équipé d'un élément
en ferrite (10).
7. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le fil conducteur (9) est brasé sur une métallisation (9) de la partie isolante (14)
et raccordé à la première piste conductrice (15) par un pont brasé (30, 39).
8. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
la capacité totale de tous les condensateurs (8) reliant le raccord de blindage de
câble (3) au boîtier de connecteur (1) est comprise entre 1 et 20 nF, de préférence
dans la zone des 10 nF.
9. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le raccord de blindage de câble (3) entoure le câble essentiellement à la manière
d'un anneau et il est constitué par une douille périphériquement fermée ou par une
pièce de tôle recourbée qui présente une ou plusieurs sections de contact (22) qui
entourent le câble en présentant dans leur ensemble essentiellement une forme annulaire.
10. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
la première ou la seconde piste conductrice (15, 16) présente sur les deux faces latérales
de la pièce isolante annulaire (14) des sections (16a, 16c) reliées entre elles par
une section (16b) qui s'étend dans la pièce isolante sur la paroi d'une ouverture
de passage (24).