(19)
(11) EP 1 460 730 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.05.2006  Patentblatt  2006/18

(21) Anmeldenummer: 04005755.6

(22) Anmeldetag:  11.03.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 13/66(2006.01)
H01R 13/719(2006.01)

(54)

Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder für ein geschirmtes Kabel

Electrical audio connector for a shielded cable

Connecteur électrique audio pour un câble blindé


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 19.03.2003 DE 10312276

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.09.2004  Patentblatt  2004/39

(73) Patentinhaber: Neutrik Aktiengesellschaft
9494 Schaan (LI)

(72) Erfinder:
  • Natter, Markus, Dipl.-Ing.
    6811 Göfis (AT)

(74) Vertreter: Hefel, Herbert et al
Egelseestrasse 65a, Postfach 61
6806 Feldkirch
6806 Feldkirch (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
GB-A- 2 349 515
US-A- 5 397 252
US-B1- 6 498 304
US-A- 4 453 153
US-A- 6 109 971
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder für ein geschirmtes Kabel umfassend ein zumindest teilweise elektrisch leitendes, insbesondere metallisches, Steckergehäuse, mindestens zwei Steckerkontakte, an die vom Kabelschirm des Kabels geschirmte Signalleitungen des Kabels anschließbar sind,und einen Kabelschirmanschluss, an den der Kabelschirm des geschirmten Kabels anschließbar ist, wobei der Kabelschirmanschluss über mehrere Kondensatoren mit dem Steckergehäuse verbunden ist, welche in Umfangsrichtung des Kabelschirmanschlusses bzw. des Steckergehäuses voneinander beabstandet sind.

    [0002] Audio-Kabelsteckverbinder dienen zur Übertragung von Audiosignalen. Um eine symmetrische Signalübertragung durchzuführen, besitzt das Kabel, an welches der Audio-Kabelsteckverbinder angeschlossen ist, zumindest zwei geschirmte Signalleitungen, welche mit Steckerkontakten des Audio-Kabelsteckverbinders elektrisch verbunden sind. Ein Audio-Kabelsteckverbinder dient insbesondere zur Übertragung von analogen Audiosignalen, welche im Frequenzbereich zwischen 20 Hz und 20 kHz liegen. Daneben kann auch eine Übertragung von digitalen Audiosignalen erfolgen.

    [0003] Bei der Verbindung von geschirmten Audiokabeln mit Audio-Kabelsteckverbindern wird zur Masse-Verbindung des Kabelschirms dieser meist verdrillt und direkt auf den vorgesehenen Massekontakt des Steckverbinders gelegt. Dies führt zu einer Unterbrechung des homogenen Schirmaufbaus, wodurch vor allem im HF-Bereich die Schirmwirkung herabgesetzt bzw. aufgehoben wird. Vorhandene hochfrequente elektromagnetische Felder können dadurch nicht ausreichend abgeschirmt werden.

    [0004] Bei BNC-Steckern ist es bekannt, den freigelegten Kabelschirm ringförmig über bzw. unter einen hülsenförmigen Kabelschirmanschluss zu legen und ringförmig mit diesem zu verbinden. Der Kabelschirmanschluss steht wiederum in umfänglicher Verbindung mit dem Steckergehäuse. Der Kabelschirm wird auf diese Weise ohne Unterbrechung der von ihm gebildeten ringförmigen Abschirmung auf das Steckergehäuse weitergeführt, wodurch den EMV (elektromagnetische Verträglichkeit)-Anforderungen entsprochen werden kann.

    [0005] Ein Audio-Kabelsteckverbinder kann mit einem weiteren Audio-Kabelsteckverbinder oder mit einem Audio-Gehäusestecker, der in ein Gehäuse eines elektrischen Audiogeräts eingebaut ist, zusammengesteckt werden. Wenn der Kabelschirm hierbei beidseitig des Kabels mit nicht genau gleichen Massepotentialen verbunden wird, so kommt es zu Potentialausgleichsströmen über den Kabelschirm, welche wiederum die über die Signalleitungen des Kabels übertragenen Signale unvorteilhaft beeinflussen können. Beispielsweise kann das Kabel beidseitig Kabelstecker aufweisen, die jeweils in einen Gerätestecker eines elektrischen Audiogeräts eingesteckt sind. Die Steckergehäuse der Kabelstecker sind hierbei mit den Steckergehäusen der Gerätestecker und über diese mit den Gerätegehäusen verbunden. Auch können, wenn zwei Kabelstecker ineinander eingesteckt sind oder über eine Kabelkupplung miteinander verbunden sind, beispielsweise zur Kabelverlängerung, die Steckergehäuse ungewollt auf Masseflächen (wie metallischen Kabelführungen, Schächten usw.) aufliegen, sodass über solche Masseflächen wiederum eine Verbindung zu einem unterschiedlichen Massepotential erfolgen kann.

    [0006] Ein elektrischer Kabelsteckverbinder der eingangs genannten Art ist aus der US 6,498,304 B1 bekannt.

    [0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder der eingangs genannten Art bereitzustellen, durch den eine hohe Abschirmwirkung erreichbar ist, wobei Potentialausgleichströme vermieden werden. Erfindungsgemäß gelingt dies durch einen elektrischen Audio-Kabelsteckverbinder mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.

    [0008] Durch die in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten Kondensatoren wird eine hohe Abschirmwirkung bei der Verbindung des Kabelschirms mit dem Steckergehäuse erreicht, d. h. der Kabelschirm wird hochfrequenzmäßig über einen breiten Frequenzbereich weitgehend kontinuierlich weitergeführt. Gleichzeitig wird eine gleichstrommäßige Trennung des Kabelschirms vom Steckergehäuse erreicht, wodurch Potentialausgleichströme im Gleichstrombereich bzw. bei niedrigen Frequenzen (vor allem Netzfrequenzen) verhindert werden. Eine solche Verbindung des Kabelschirms mit dem Steckergehäuse könnte auch als "kapazitive quasi-Rundumverbindung" bezeichnet werden.

    [0009] Aus der GB 2 349 515 A ist eine Isolationseinheit zur Spannungsisolierung zwischen einem Verteilernetzwerk und einem Kundengerät bekannt, insbesondere für das Kabelfernsehen. Die lsolationseinheit weist ein Gehäuse auf, welches einen eingangs-und einen ausgangsseitigen Einbau- bzw. Chassisstecker trägt, welche nach Art von Koaxialsteckern ausgebildet sind. Im Inneren des Gehäuses ist eine gedruckte Leiterplatte mit Kondensatoren vorhanden, die zwischen den Signalleitungsanschlüssen der beiden Chassis-Stecker angeordnet sind. Der äußere Leiter des Eingangssteckers ist weiters über mehrere in Umfangsrichtung des äußeren Leiters voneinander beabstandete Kondensatoren mit dem Steckergehäuse verbunden, um Radiofrequenzsignale vom äußeren Leiter auf das Gehäuse zu übertragen. Insgesamt werden von der Isolationseinheit Hochfrequenzsignale übertragen, während die Übertragung von Gleichspannung und niederfreqenten Signalen unterbunden wird. Die Isolationseinheit besitzt hierbei eine hohe Abschirmfähigkeit gegen die Abstrahlung und die Einkopplung von hochfrequenter Strahlung.

    [0010] Ein erfindungsgemäßer Audio-Kabelsteckverbinder ist relativ einfach in einer industriellen Serienfertigung herstellbar. Vorteilhafterweise können hierbei für die Kondensatoren herkömmliche Bauteile eingesetzt werden, insbesondere SMD-Bauteile.

    [0011] Erfindungsgemäß ist ein ringförmiges Isolierteil vorgesehen, welches eine mit dem Kabelschirmanschluss leitend verbundene erste ringförmige Leiterbahn und eine mit dem Steckergehäuse leitend verbundene, zur ersten Leiterbahn konzentrische, zweite ringförmige Leiterbahn aufweist, wobei die Kondensatoren jeweils in einer radialen Ausrichtung einerseits an die erste, andererseits an die zweite ringförmige Leiterbahn angeschlossen sind. Der Kabelschirmanschluß liegt ringförmig an der ersten Leiterbahn an und das Steckergehäuse liegt ringförmig an der zweiten Leiterbahn an.

    [0012] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Kabelschirmanschluss weiters über einen elektrisch leitenden Draht mit einem den Massekontakt bildenden Steckerkontakt des Audio-Kabelsteckverbinders verbunden, wobei dieser elektrisch leitende Draht zur hochfrequenzmäßigen Dämpfung mit einem Ferrit-Element versehen ist.

    [0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
    Fig. 1
    eine schematische Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders;
    Fig. 2
    eine perspektivische Darstellung einer ähnlichen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders, wobei das Steckergehäuse bereichsweise aufgeschnitten dargestellt ist;
    Fig. 3
    einen Längsmittelschnitt des Audio-Kabelsteckverbinders von Fig. 2 (in einer durch die in Fig. 2 mit a und b angeschriebenen Kontaktelemente führenden Schnittlinie);
    Fig. 4.
    ein vergrößertes Detail A von Fig. 3;
    Fig. 5
    eine Ansicht eines Blechteiles zur Herstellung einer anderen Ausführungsform eines Kabelschirmanschlusses;
    Fig. 6
    den aus dem Blechteil gemäß Fig. 5 hergestellten Kabelschirmanschluss;
    Fig. 7
    eine Ansicht eines Blechteiles zur Herstellung einer weiteren Ausführungsform eines Kabelschirmanschlusses;
    Fig. 8
    den aus dem Blechteil gemäß Fig. 7 hergestellten Kabelschirmanschluss;
    Fig. 9
    ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders mit Kontaktbuchsen als Steckerkontakte, in einem Längsmittelschnitt (Schnittlinie B-B in Fig. 11);
    Fig. 10
    eine perspektivische Darstellung der gedruckten Leiterplatte mit den aufgelöteten Kondensatoren;
    Fig. 11
    und Fig. 12 eine Ansicht der gedruckten Leiterplatte von vorne und von hinten (ohne die aufgelöteten Kondensatoren);
    Fig. 13
    einen Schnitt entlang der Linie C-C von Fig. 11;
    Fig. 14
    ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders, der Steckerstifte als Steckerkontakte aufweist, in einem Längsmittelschnitt.


    [0014] Eine mögliche Ausbildung eines erfindungsgemäßen Audio-Kabelsteckverbinders wird im folgenden zunächst anhand der schematischen Darstellung in Fig. 1 erläutert. Der Audio-Kabelsteckverbinder weist ein metallisches Steckergehäuse 1 auf, welches elektrische Steckerkontakte 2 trägt, die zur Verbindung des Audio-Kabelsteckverbinders mit einem Gegensteckverbinder, beispielsweise einem weiteren Audio-Kabelsteckverbinder oder einem Gehäuse- bzw. Chassisstecker dienen. Die elektrischen Steckerkontakte 2 können beispielsweise in Form von Kontaktstiften oder Kontaktbuchsen ausgebildet sein. Ein im Steckergehäuse 1 angeordnetes Einsatzteil, welches die Steckerkontakte 2 trägt, ist in der schematischen Abbildung gemäß Fig. 1 der Einfachheit halber nicht dargestellt.

    [0015] Im Bereich der von der Einsteckseite abgewandten Rückseite des Audio-Kabelsteckverbinders ist ein vom Steckergehäuse 1 getragener, elektrisch leitender Kabelschirmanschluss 3 angeordnet, der in diesem Ausführungsbeispiel als umfangsgeschlossenen Hülse ausgebildet ist. Die mechanische Verbindung zwischen den Kabelschirmanschluss 3 und dem Steckergehäuse 1 erfolgt hierbei über ein in Fig. 1 ebenfalls nicht dargestelltes elektrisch isolierendes Teil.

    [0016] Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Audio-Kabelsteckverbinder dient zum Anschluss an ein in Fig. 1 ebenfalls schematisch dargestelltes geschirmtes Kabel 4. Dieses weist einen innerhalb des in Fig. 1 punktiert dargestellten Kabelmantels 5 verlaufenden, im Querschnitt ringförmigen Kabelschirm 6 auf, der beispielsweise vea-einem Geflecht aus Metalllitzen oder einer Metallfolie gebildet wird. Das Kabel 4 besitzt weiters zwei oder mehr Signalleitungen 7, die innerhalb des vom Kabelschirm 6 umgebenen Bereichs verlaufen und jeweils von einem elektrisch isolierenden Material umgeben sind.

    [0017] Die freien Enden der Signalleitungen 7 sind abisoliert und an zwei der Steckerkontakte 2 angeschlossen. Ein Endbereich des Kabelschirms 6 ist ebenfalls freigelegt und über den Kabelmantel 5 zurückgeschlagen. Der endseitige Abschnitt des Kabelmantels 5 mit dem darübergeschlagenen Kabelschirm 6 ist in den hülsenförmigen Kabelschirmanschluss 3 eingeschoben und kann in diesem beispielsweise durch eine Vercrimpung des hülsenförmigen Kabelschirmanschlusses 3 in diesem festgelegt werden. Diese Vercrimpung kann beispielsweise von einer Verquetschung mit einer polygonförmigen Umfangskontur gebildet werden.

    [0018] Der Kabelschirmanschluss 3 ist mit dem Steckergehäuse 1 über mehrere radial angeordnete, in Umfangsrichtung gleichmäßig voneinander beabstandete Kondensatoren 8 verbunden. Beispielsweise können sechs bis fünfzehn in Umfangsrichtung voneinander beabstandete Kondensatoren 8 vorgesehen sein, wobei vorteilhafterweise mindestens fünf solche Kondensatoren vorhanden sind.

    [0019] Durch diese Kondensatoren 8 wird im Hochfrequenzbereich eine sehr gute Kontinuität der Verbindung des Kabelschirms 6 mit dem Steckergehäuse 1 erreicht, während im Gleichstrombereich und Niederfrequenzbereich (beispielsweise bis 50 kHz) eine weitgehende Entkopplung des Steckergehäuses 1 vom Kabelschirm 6 gegeben ist.

    [0020] Der Kabelschirmanschluss 3 ist weiters über einen elektrisch leitenden Draht 9 mit einem Steckerkontakt 2 des Audio-Kabelsteckverbinders verbunden. Um diese Verbindung im Hochfrequenzbereich zusätzlich zu bedämpfen ist der Draht 9 mit einem Ferrit-Element 10 in Form einer Ferrit-Perle versehen.

    [0021] Ein solcher elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder kommt insbesondere im Audiobereich zum Einsatz, beispielsweise als Mikrofonstecker. Die Signalübertragung erfolgt hierbei symmetrisch über die beiden Signalleiter 7. Durch die gleichstrommäßige Verbindung des Kabelschirms 6 mit einem der Steckerkontakte 2 kann beispielsweise zusätzlich eine Spannungsversorgung für das Mikrofon realisiert werden, wobei die Spannung über den Kabelschirm 6 und die beiden auf das gtaiche Gleichstrompotential gelegten Signalleitungen 7 zugeführt wird:

    [0022] Die Fig. 2 bis 4 zeigen detailliertere Darstellungen eines Ausführungsbeispiels der Erfindung. Wiederum ist ein Steckergehäuse 1 vorgesehen, das zumindest teilweise aus einem elektrisch leitenden Material, vorzugsweise Metall besteht, welches hülsenförmig ausgebildet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiels besteht das Steckergehäuse 1 im Wesentlichen vollständig aus Metall und trägt in seinem vorderen Bereich ein elektrisch isolierendes Einsatzteil 11, welches seinerseits die Steckerkontakte 2, hier Kontaktbuchsen, aufnimmt. Zum Anschluss des Kabelschirms eines an den Kabelsteckverbinder anzuschließenden, in den Fig. 2 bis 4 nicht dargestellten Kabels ist ein Kabelschirmanschluss 3 vorgesehen, der in diesem Ausführungsbeispiel wiederum als umfangsgeschlossene Hülse ausgebildet ist und vom Steckergehäuse 1 bzw. einer auf dieses rückseitig aufgeschraubten Kabeltülle 12 aus einem elastischen Material getragen wird.

    [0023] Der Kabelschirmanschluss 3 ist hier mit einem nahe beim vorderen Ende 18 des Kabelschirtnanschlusses 3 angeordneten, nach außen abstehenden Ringflansch 13 versehen. Auf den vom Ringflansch nach vorne sich erstreckenden Abschnitt des Kabelschirmanschlusses 3 ist ein ringförmiges Isolierteil 14 aufgeschoben, welches in der Form eines kreisförmigen Plättchens mit einer konzentrischen kreisförmigen Öffnung ausgebildet ist, welche geringfügig größer als der Außendurchmesser des Kabelschirmanschlusses 3 in diesem vorderen Abschnitt ist. Die Rückseite des Isolierteils 14 liegt am Ringflansch 13 an. An der der Einsteckseite des Audio-Kabelsteckverbinders zugewandten Vorderseite des Isolierteils 14 sind zwei ringförmige Leiterbahnen 15, 16 auf das Isolierteil 14 aufgebracht. Das Isolierteil 14 mit den aufgebrachten Leiterbahnen 15, 16 ist hierbei nach Art einer gedruckten Leiterplatte ausgebildet. Die erste ringförmige Leiterbahn 15, die weiter innen, d. h. näher bei der zentralen Längsachse 17 des Audio-Kabelsteckverbinders liegt, ist mit dem Kabelschirmanschluss 3 elektrisch leitend verbunden. Hierzu ist im gezeigten Ausführungsbeispiel das vordere Ende 18 des Kabelschirmanschlusses 3 nach außen umgebördelt und liegt an der ersten Leiterbahn 15 an. Die zweite, äußere Leiterbahn 16 ist mit dem Steckergehäuse 1 elektrisch leitend verbunden, zu welchem Zweck im gezeigten Ausführungsbeispiel die Leiterbahn 16 an die ringförmige hintere Stimfläche des Steckergehäuses 1 angedrückt ist, und zwar mittels der auf das rückseitige Ende des Steckergehäuses 1 aufgeschraubten Kabeltülle 12, welche einen nach innen reichenden Vorsprung 19 aufweist, der an der Rückseite des Ringflansches 13 anliegt.

    [0024] Der Kabelschirmanschluss 3 ist wiederum durch in Umfangsrichtung voneinander beabstandete, mit ihren Anschlüssen radial ausgerichtete Kondensatoren 8 mit dem Steckergehäuse 1 verbunden. Hierzu sind die Kondensatoren jeweils einerseits an die erste, andererseits an die zweite ringförmige Leiterbahn 15, 16 angeschlossen, vorzugsweise verlötet. Als Kondensatoren 8 werden hierbei bevorzugterweise SMD-Bauteile verwendet. Auf diese Weise ist eine einfach Herstellung des aus dem Isolierteil 14, den Leiterbahnen 15, 16 und den SMD-Kondensatoren bestehenden Verbindungsteiles zur Verbindung des Kabelschirmanschlusses 3 mit dem Steckergehäuse 1 möglich.

    [0025] Mittels eines einerseits mit dem Ringflansch 13 verbundenen (beispielsweise eingepressten oder angelöteten), andererseits mit einem der Steckerkontakte 2 verbundenen Draht 9 wird weiters eine Verbindung zwischen dem Kabelschirm und dem als Massekontakt dienenden Steckerkontakt 2 hergestellt, wobei auf den Draht 9 zur Hochfrequenzbedämpfung ein Ferrit-Element 10 aufgeschoben ist.

    [0026] Die Gesamtkapazität der Kondensatoren 8 liegt vorteilhafterweise zwischen 1 und 20 nF, wobei ein Wert im Bereich von 10 nF besonders bevorzugt ist. Beispielsweise können zehn Kondensatoren 8 zu jeweils 1 nF vorgesehen sein.

    [0027] Andere Ausführungsformen des Kabelschirmanschlusses 3 sind möglich. So ist in den Fig. 5 und 6 eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Kabetschirmanschluss 3 aus einem flachen Blechteil ausgebildet wird, welches einen ringförmigen Bereich 20, einen Verbindungssteg 21 und einen Kontaktabschnitt 22 aufweist, wobei der Verbindungssteg 21 und der Kontaktabschnitt 22 zusammen T-förmig ausgebildet sind. Der ringförmige Bereich 20 wird senkrecht umgebogen und steht im fertig montierten Kabelsteckverbinder mit der inneren Leiterbahn 15 des Isolierteils 14 in elektrischer Verbindung. Beispielsweise kann das Isolierteil 14 hierzu mit seinen Leiterbahnen in Richtung zum Kabelschirmanschluss 3 in den Kabelsteckverbinder eingesetzt sein und der ringförmige Bereich 20 an die Leiterbahn 15 angelötet sein. Zur Verbindung der äußeren Leiterbahn 16 mit dem Steckergehäuse 1 ist ein entsprechendes, beispielsweise ringförmiges Verbindungsteil vorzusehen. Der Kontaktabschnitt 22 des Kabelschirmanschlusses 3 wird ringförmig um den über den Kabelmantel zurückgeschlagenen Kabelschirm gebogen, wodurch die elektrische Verbindung zwischen dem kabelschirm und dem Kabelschirmanschluss 3 gegeben ist. Eine zusätzliche Verlötung des Kabelschirms mit dem Kontaktabschnitt 22 ist denkbar und möglich.

    [0028] Eine weitere mögliche Ausführungsform des Kabelschirmanschlusses ist in den Fig. 7 und 8 dargestellt. Zur Herstellung des Kabelschirmanschlusses wird hier ein Blechteil verwendet, bei dem vom ringförmigen Bereich 20 beidseitig Verbindungsstege 21 mit daran angebrachten Kontaktabschnitten 22 ausgehen. Die Verbindungsstege 21 werden rechtwinkelig aufeinander zu umgebogen und die Kontaktabschnitte werden um den über den Kabelmantel zurückgeschlagenen Kabelschirm umgebogen und umgeben diesen insgesamt zumindest im Wesentlichen (d. h. über den Großteil seines Umfangs) ringförmig.

    [0029] Denkbar und möglich wäre es bei dem in den Fig. 5 und 6 dargestellten Kabelschirmanschluss den Kontaktabschnitt 22 wegzulassen. Der abisolierte Kabelschirm wird dann verdrillt und an den in diesem Fall eine Lötfahne darstellenden Verbindungssteg angelötet.

    [0030] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 9 bis 13 dargestellt. Der Audio-Kabelsteckverbinder weist hierbei die aus den Fig. 10 bis 13 im einzelnen ersichtliche gedruckte Leiterplatte 23 auf. Diese wird wiederum von einem Isolierteil 14 gebildet, welches mit einer ersten und einer zweiten Leiterbahn 15, 16 versehen ist. Die erste Leiterbahn 15, die im zusammengebauten Zustand des Steckverbinders mit dem Kabelschirmanschluss 3 leitend verbunden ist, verläuft ringförmig anschließend an den äußeren Seitenrand des Isolierteils 14 auf einer der Seitenflächen des Isolierteils 14. Die ringförmige zweite Leiterbahn 16 besitzt einen auf der gleichen Seitenfläche des Isolierteils 14 angeordneten, gegenüber der Leiterbahn 15 weiter innen liegenden (und einen Abstand zur Leiterbahn 15 aufweisenden) Abschnitt 16a, einen über die Mantelfläche der Durchgangsöffnung 24 im Isolierteil 14 verlaufenden Abschnitt 16b sowie einen an der anderen Seitenfläche des lsolierteils 14 angeordneten Abschnitt 16c, wobei die Abschnitte 16a, 16b und 16c elektrisch miteinander verbunden sind (indem sie durchgehend ausgebildet sind). Die Kondensatoren 8 sind wiederum in radialer Ausrichtung einerseits an die Leiterbahn 15, andererseits an die Leiterbahn 16 angelötet. Das Isolierteil 14 weist weiters Durchgangsöffnungen 25, 26, 27 auf. Die Durchgangsöffnungen 25, 26 dienen zum Durchtritt von Anschlussteilen 28, mit denen zwei der Steckerkontakte 2 versehen sind. Die Leiterbahnen 15, 16 sind von den Durchgangsöffnungen 25, 26 beabstandet, wodurch die Anschlussteile 28 von den Leiterbahnen 15,16 elektrisch isoliert sind. An die Anschlussteile 28 können die Signalleitungen 7 des Kabels 4 angeschlossen werden, insbesondere angelötet werden.

    [0031] Die Durchgangsöffnung 27 wird vom mit dem Steckerkontakt 2 verbundenen Draht 9 durchsetzt, auf dem wiederum ein Ferrit-Element 10 angeordnet ist. Die Leiterbahnen 15, 16 sind von der Durchgangsöffnung 27 und von einer im Bereich der Durchgangsöffnung 27 angeordneten Metallisierung 29 beabstandet.

    [0032] Nach dem Aufstecken der gedruckten Leiterplatte 23 mit den daran angelöteten Kondensatoren 8 auf die Anschlussteile 28 und den Draht 9, wobei die Kondensatoren 8 von dem die Steckerkontakte 2 tragenden Einsatzteil 11 abgewandt sind, wird der Draht 9 auf der Seite der gedruckten Leiterplatte 23, auf der die Kondensatoren 8 liegen, an die Metallisierung 29 angelötet. Weiters wird eine Lötbrücke 30 zwischen der Metallisierung 29 und der ersten Leiterbahn 15 ausgebildet, um den Draht 9 mit der Leiterbahn 15 elektrisch zu verbinden.

    [0033] Der Steckverbinder weist wiederum einen hülsenförmigen Kabelschirmanschluss 3 auf, der als Einsatzteil ausgebildet ist und einen vorderen, den Steckerkontakten 2 zugewandten hülsenförmigen Abschnitt mit einem größeren Durchmesser und einen hinteren hülsenförmigen Abschnitt mit einem kleineren Durchmesser aufweist. Auf den hülsenförmigen Abschnitt mit dem kleineren Durchmesser wird der Kabelschirm aufgeschoben, wobei außerhalb des Kabelschirms eine Crimphülse 31 liegt, welche in der Folge zur Festlegung des Kabelschirms vercrimpt wird. Eine Nase 32 des Kabelschirmanschlusses 3 ragt in eine Nut 33 im isolierteil 14.

    [0034] Zur Montage des Steckverbinders wird die gedruckte Leiterplatte 23 mit den aufgelöteten Kondensatoren 8 auf die Anschlussteile 28 und den Draht 9 aufgesteckt und in der Folge wird der Draht 9 mit der Metallisierung 29 verlötet, und die Lötbrücke 30 zur Leiterbahn 15 wird gebildet. Das Einsatzteil 11 mit der aufgesteckten und angelöteten gedruckten Leiterplatte 23 (wobei die Kondensatoren auf der von den Steckerkontakten 2 abgewandten Seite der gedruckten Leiterplatte 23 angeordnet sind) wird in das Steckergehäuse 1 eingesteckt, wobei eine Nase 34 des Steckergehäuses in eine Nut 35 des isolierteils 14 ragt. Die Signalleitungen des Kabels werden an die Anschlussteile 28 angelötet. Das Kabel durchsetzt den Kabelschirmanschluss 3, der mit seinem Flansch 36 an der ersten Leiterbahn 15 anliegt, wodurch die elektrische Kontaktierung hergestellt wird. Nach Anschluss des Kabelschirms am Kabelschirmanschluss 3 wird die Kabeltülle 12 mit der in sie eingesetzten Spannzange 37 in das Steckergehäuse 1 eingeschraubt, wodurch die Spannzange 37 an den Kabelmantel angedrückt wird und eine Zugentlastung des Kabels erreicht wird. Hierbei wird auch der Kabelschirmanschluss 3 in Richtung zu den Steckerkontakten 2 gedrückt, wodurch die elektrische Kontaktierung an der Leiterbahn 15 sichergestellt wird. Weiters wird die gedruckte Leiterplatte 23 gegen die Stufe 38 des Steckergehäuses gedrückt, wobei der Abschnitt 16c der Leiterbahn 16 an diese Stufe 38 angedrückt wird und die Kontaktierung mit dem Steckergehäuse 1 sichergestellt wird.

    [0035] Die in die Nuten 33, 35 eingreifenden Nasen 32, 34 dienen zur Verdrehsicherung.

    [0036] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 14 wird wiederum die in den Fig. 10 bis 13 dargestellte gedruckte Leiterplatte 23 mit den aufgelöteten Kondensatoren 8 eingesetzt, wobei die Leiterplatte 23 mit den Kondensatoren 8 voraus auf die Anschlussteile 28 und den Draht 9 aufgesteckt wird. Die Steckerkontakte 2 sind hier als Steckerstifte ausgebildet. Der in Fig. 14 dargestellte Steckverbinder kann hierbei mit dem in Fig. 9 dargestellten Steckverbinder zusammengesteckt werden, wobei die korrekten Signal- und Masseverbindungen hergestellt werden. Die Funktionen der Leiterbahnen vertauschen sich bei diesem Ausführungsbeispiel gegenüber dem Ausführungsbeispiel von Fig. 9, so dass die auf beiden Seiten des Isolierteils 14 sich erstreckende Leiterbahn nunmehr die erste Leiterbahn 15 bildet und die nur auf einer Seite des lsolierteils 14 liegende und an den Seitenrand des lsolierteils 14 anschließende Leiterbahn nunmehr die zweite Leiterbahn 16 bildet. An der ersten Leiterbahn 15 liegt wiederum der Kabelschirmanschluss 3 an, an der zweiten Leiterbahn 16 liegt das Steckergehäuse 1 an. Zur Masseverbindung des Drahtes 9 ist wiederum eine Lötbrücke 39 angebracht, welche zwischen der Metallisierung 29 und der ersten Leiterbahn 15 verläuft. Die Lötbrücke liegt nunmehr auf der den Kondensatoren 8 gegenüberliegenden Seite des lsolierteils 14.

    [0037] Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, soweit dies dem in den Ansprüchen definierten Gegenstand entspricht. So könnten beispielsweise weitere Steckerkontakte zum Anschluss von weiteren Signalleitungen des Kabels 4 vorgesehen sein.

    Legende zu den Hinweisziffem:



    [0038] 
    1
    Steckergehäuse
    2
    Steckerkontakt
    3
    Kabelschirmanschluss
    4
    Kabel
    5
    Kabelmantel
    6
    Kabelschirm
    7
    Signalleitung
    8
    Kondensator
    9
    Draht
    10
    Ferrit-Element
    11
    Einsatzteil
    12
    Kabeltülle
    13
    Ringflansch
    14
    Isolierteil
    15
    Leiterbahn
    16
    Leiterbahn
    16a
    Abschnitt
    16b
    Abschnitt
    16c
    Abschnitt
    17
    Längsachse
    18
    vorderes Ende
    19
    Vorsprung
    20
    ringförmiger Bereich
    21
    Verbindungssteg
    22
    Kontaktabschnitt
    23
    gedruckte Leiterplatte
    24
    Durchgangsöffnung
    25
    Durchgangsöffnung
    26
    Durchgangsöffnung
    27
    Durchgangsöffnung
    28
    Anschlussteil
    29
    Metallisierung
    30
    Lötbrücke
    31
    Crimphütse
    32
    Nase
    33
    Nut
    34
    Nase
    35
    Nut
    36
    Flansch
    37
    Spannzange
    38
    Stufe
    39
    Lötbrücke



    Ansprüche

    1. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder für ein geschirmtes Kabel (4) umfassend ein zumindest teilweise elektrisch leitendes, insbesondere metallisches, Steckergehäuse (1), mindestens zwei Steckerkontakte (2), an die vom Kabelschirm (6) des Kabels (4) geschirmte Signalleitungen (7) des Kabels (4) anschließbar sind, und einen Kabelschirmanschluss (3), an den der Kabelschirm (6) des geschirmten Kabels (4) anschließbar ist, wobei der Kabelschirmanschluss (3) über mehrere Kondensatoren (8) mit dem Steckergehäuse (1) verbunden ist, welche in Umfangsrichtung des Kabelschirmanschlusses (3) bzw. des Steckergehäuses (1) voneinander beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein ringförmiges Isolierteil (14) vorhanden ist, welches eine mit dem Kabelschirmanschluss (3) leitend verbundene erste ringförmige Leiterbahn (15) und eine mit dem Steckergehäuse (1) leitend verbundene, zur ersten Leiterbahn (15) konzentrische, zweite ringförmige Leiterbahn (16) aufweist, wobei die Kondensatoren (8) jeweils einerseits an die erste, andererseits an die zweite ringförmige Leiterbahn (15, 16) angeschlossen sind und der Kabelschirmanschluss (3) ringförmig an der ersten Leiterbahn (15) anliegt und das Steckergehäuse (1) ringförmig an der zweiten Leiterbahn (16) anliegt.
     
    2. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens fünf, vorzugsweise mindestens acht, Kondensatoren (8) vorgesehen sind.
     
    3. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren (8) auf einer gedachten Kreislinie, deren Mittelpunkt auf der Längsachse (17) des Audio-Kabelsteckverbinders liegt, angeordnet sind.
     
    4. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlüsse eines jeweiligen Kondensators (8) in radialer Richtung zur Längsachse (17) des Audio-Kabelsteckverbinders ausgerichtet sind.
     
    5. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren (8) von an elektrischen Leiterbahnen (15,16) angelöteten SMD-Bauteilen gebildet werden.
     
    6. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschirmanschluss (3) über einen mit einem Ferrit-Element (10) versehenen elektrisch leitenden Draht (9) mit einem Steckerkontakt (2) des Audio-Kabelsteckverbinders verbunden ist.
     
    7. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrisch leitende Draht (9) an eine Metallisierung (29) des Isolierteils (14) angelötet ist und über eine Lötbrücke (30, 39) an die erste Leiterbahn (15) angeschlossen ist.
     
    8. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtkapazität aller den Kabelschirmanschluss (3) mit dem Steckergehäuse (1) verbindenden Kondensatoren (8) zwischen 1 und 20 nF, vorzugsweise im Bereich von 10 nF liegt.
     
    9. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelschirmanschluss (3) das Kabel im Wesentlichen ringförmig umgibt und als umfangsgeschlossene Hülse ausgebildet ist oder von einem gebogenen Blechteil gebildet wird, welches ein oder mehrere das Kabel insgesamt im Wesentlichen ringförmig umgebende Kontaktabschnitte (22) aufweist.
     
    10. Elektrischer Audio-Kabelsteckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste oder die zweite Leiterbahn 15, 16 auf beiden Seitenflächen des ringförmigen Isolierteils (14) angeordnete Abschnitte (16a, 16c) aufweist, die durch einen über die Mantelfläche einer Durchgangsöffnung (24) im isolierteil verlaufenden Abschnitt (16b) miteinander verbunden sind.
     


    Claims

    1. Electrical audio cable connector for a shielded cable (4) comprising an at least partly electrically conductive, in particular metallic, connector housing (1), at least two connector contacts (2), to which signal lines (7) of the cable (4) which are shielded by the cable shield (6) of the cable (4) can be connected, and a cable shield connection (3), to which the cable shield (6) of the shielded cable (4) can be connected, the cable shield connection (3) being connected to the connector housing (1) via a plurality of capacitors (8) which are spaced apart in the circumferential direction of the cable shield connection (3) or the connector housing (1), characterised in that an annular insulating part (14) is present, which has a first annular conductor track (15) conductively connected to the cable shield connection (3) and a second annular conductor track (16) conductively connected to the connector housing (1) and concentric with the first conductor track (15), the capacitors (8) each being connected on the one hand to the first annular conductor track (15) and on the other hand to the second annular conductor track (16), and the cable shield connection (3) bearing annularly against the first conductor track (15) and the connector housing (1) bearing annularly against the second conductor track (16).
     
    2. Electrical audio cable connector according to Claim 1, characterised in that at least five, preferably at least eight, capacitors (8) are provided.
     
    3. Electrical audio cable connector according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that the capacitors (8) are arranged on an imaginary circle, the centre of which lies on the longitudinal axis (17) of the audio cable connector.
     
    4. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the two connections of a respective capacitor (8) are oriented in the radial direction relative to the longitudinal axis (17) of the audio cable connector.
     
    5. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the capacitors (8) are formed by SMD components soldered onto electrical conductor tracks (15, 16).
     
    6. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the cable shield connection (3) is connected to a connector contact (2) of the audio cable connector via an electrically conductive wire (9) provided with a ferrite element (10).
     
    7. Electrical audio cable connector according to Claim 6, characterised in that the electrically conductive wire (9) is soldered onto a metallisation (29) of the insulating part (14) and is connected to the first conductor track (15) via a solder bridge (30, 39).
     
    8. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the total capacitance of all the capacitors (8) connecting the cable shield connection (3) to the connector housing (1) lies between 1 and 20 nF, preferably in the region of 10 nF.
     
    9. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the cable shield connection (3) surrounds the cable substantially annularly and is designed as a circumferentially closed sleeve or is formed by a bent sheet-metal part which has one or more contact portions (22) which as a whole surround the cable substantially annularly.
     
    10. Electrical audio cable connector according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the first or the second conductor track (15, 16) has portions (16a, 16c) which are arranged on both side faces of the annular insulating part (14) and are connected to one another by a portion (16b) running via the lateral surface of a through-opening (24) in the insulating part.
     


    Revendications

    1. Connecteur électrique enfichable de câble audio pour un câble (4) blindé comprenant un boîtier de connecteur (1) conducteur au moins partiéllement de l'électricité, notamment métallique, au moins deux contacts à enfichage (2) auxquels peuvent être raccordés les conducteurs blindés de signaux (7) du câble (4) provenant du blindage (6) de celui-ci, ainsi qu'un raccord de blindage de câble (3) auquel peut être raccordé le blindage (6) du câble (4), ce raccord (3) étant relié au boîtier de connecteur (1) par plusieurs condensateurs (8) disposés à la périphérie du raccord (3) ou du boîtier (1),
    caractérisé en ce que
    ce connecteur possède une partie isolante (14) de forme annulaire, qui présente une première piste conductrice (15) de forme annulaire reliée électriquement au raccord (3), et une seconde piste conductrice (16) annulaire, concentrique à la première piste (15) et reliée électriquement au boîtier de connecteur (1), les condensateurs (8) étant raccordés chacun d'une part à la première et d'autre part à la seconde piste conductrice annulaire (15, 16), et le raccord de blindage de câble (3) est appliqué à la manière d'un anneau sur la première piste conductrice (15) tandis que le boîtier de connecteur (1) est appliqué à la manière d'un anneau sur la seconde piste conductrice (16).
     
    2. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 1,
    caractérisé en ce qu'
    il comprend au moins cinq, de préférence au moins huit condensateurs (8).
     
    3. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    les condensateurs (8) sont disposés sur une ligne virtuelle circulaire dont le centre se trouve sur l'axe longitudinal (17) du connecteur.
     
    4. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    les deux raccords de chaque condensateur (8) sont orientés radialement par rapport à l'axe longitudinal (17) du connecteur.
     
    5. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    les condensateurs (8) sont constitués par des composants montés en surface et brasés sur des pistes conductrices électriques (15, 16).
     
    6. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    le raccord de blindage de câble (3) est relié à un contact enfichable (2) du connecteur par l'intermédiaire d'un fil (9) conducteur de l'électricité, équipé d'un élément en ferrite (10).
     
    7. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon la revendication 6,
    caractérisé en ce que
    le fil conducteur (9) est brasé sur une métallisation (9) de la partie isolante (14) et raccordé à la première piste conductrice (15) par un pont brasé (30, 39).
     
    8. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    la capacité totale de tous les condensateurs (8) reliant le raccord de blindage de câble (3) au boîtier de connecteur (1) est comprise entre 1 et 20 nF, de préférence dans la zone des 10 nF.
     
    9. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce que
    le raccord de blindage de câble (3) entoure le câble essentiellement à la manière d'un anneau et il est constitué par une douille périphériquement fermée ou par une pièce de tôle recourbée qui présente une ou plusieurs sections de contact (22) qui entourent le câble en présentant dans leur ensemble essentiellement une forme annulaire.
     
    10. Connecteur électrique enfichable de câble audio selon une des revendications 1 à 9,
    caractérisé en ce que
    la première ou la seconde piste conductrice (15, 16) présente sur les deux faces latérales de la pièce isolante annulaire (14) des sections (16a, 16c) reliées entre elles par une section (16b) qui s'étend dans la pièce isolante sur la paroi d'une ouverture de passage (24).
     




    Zeichnung