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(11) |
EP 1 462 034 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.11.2004 Patentblatt 2004/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.07.2003 |
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Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren und Schieber zur Verwendung
in einer derartigen Verpackung
Packaging for sales presentation of merchandise and pusher to be used in such a packaging
Emballage pour présentoirs de marchandises et coulisseau utilisable dans un tel emballage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
27.03.2003 DE 10314232
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.09.2004 Patentblatt 2004/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Thimm Verpackung GmbH + Co. KG |
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D-37154 Northeim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kühn, Horst
37181 Hardegsen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lins, Edgar, Dipl.-Phys. Dr.jur. et al |
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Gramm, Lins & Partner GbR,
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 1 682 580 US-A- 2 331 035
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US-A- 2 185 605 US-A- 2 634 855
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren,
nach dem Oberbegriff des Anspruch 1. Die Erfindung betrifft ferner einen Schieber
zur Verwendung in einer derartigen Verpackung.
[0002] Die hier betroffenen Waren sind Stückgüter bzw. abgepackte Schüttgüter, deren Primärverpackung
eine gewisse Formstabilität aufweist. Beispiele dafür sind u. a. Beutelprodukte, Faltschachteln,
Riegel, Tafeln, CDs usw. Diese werden häufig vom verpackenden Unternehmen in sogenannte
Umverpackungen oder Sekundärverpackungen verpackt, die im Einzelhandel gleichzeitig
zur Warenpräsentation im Regal - oder in einer Zweitplazierung in Displays - eingesetzt
werden können. Die Waren sind dabei in einer oder mehreren Reihen in der Verpackung
hintereinander angeordnet. Die in der Verpackung enthaltenen Waren verbleiben in der
geöffneten Verpackung, aus der die Kunden die Waren direkt entnehmen können.
Stand der Technik
[0003] Derartige Verpackungen sind allgemein im Stand der Technik bekannt. Wenn diese zu
Präsentationszwecken in Regalen eines Einzelhändlers abgestellt werden und die Kunden
bereits eine gewisse Anzahl von Waren aus der Verpackung entnommen haben, besteht
das Problem, dass die in der Verpackung verbleibenden Waren keine Anlagefläche mehr
besitzen und daher umfallen und/oder in der Tiefe des Regals nicht mehr erkennbar
sind. Dadurch ergeben sich für den Hersteller und Händler eine Reihe von negativen
Konsequenzen für die Abverkaufsgerechtigkeit bzw. die Regalproduktivität. Einerseits
ist die Produkterkennbarkeit wesentlich erschwert. Der Kunde kann dann nicht auf den
ersten Blick erkennen, welche Waren in der Verpackung enthalten sind. Weiterhin ist
die Produktentnahme in der Tiefe des Verpackungsraums für den Kunden wesentlich verschlechtert.
Dies trifft insbesondere zu, wenn mehrere Verpackungen im Regal übereinander gestapelt
sind. In diesem Fall ist eine leichte Entnahme nach ersten Abverkäufen nur aus der
obersten Lage möglich. Weiterhin besteht die Gefahr, dass im hinteren Bereich der
Verpackung umgefallene Waren vom Kunden gar nicht erkannt werden, sodass der Kunde
davon ausgeht, dass das jeweilige Produkt ausverkauft ist. Für die Wiederbefüllung
der Regale ist es für das Verkaufspersonal nicht ohne Weiteres möglich den Füllstand
der Verpackungen zu beurteilen, leere Verpackungen werden nicht ohne Weiteres erkannt.
[0004] Aus der DE 299 08 078 U1 ist eine Verpackung mit einem Schieber bekannt. Die Verpackung
besitzt im vorderen unteren Bereich eine Öffnung, durch die eine horizontale Zuglasche
des Schiebers hindurchgeführt ist. Der Schieber besitzt weiterhin eine vertikale Kontaktfläche,
an der zunächst das hinterste Produkt anliegt. Wenn Warenstücke aus der Verpackung
entnommen werden, entstehen Lücken zwischen den Waren, sodass diese in unerwünschter
Weise zumindest teilweise umkippen. Durch Ziehen an der Zuglasche kann die Kontaktfläche
des Schiebers nach vorne bewegt werden, sodass die Warentücke mitbewegt und die Lücken
zwischen ihnen geschlossen werden. Wenn der Kunde oder das Personal jedoch nicht eine
regelmäßige Regalpflege durchführt und die Zuglasche betätigt, bestehen weiterhin
die zuvor genannten Probleme.
Aufgabe der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung bereitzustellen, welche
die Anforderungen an die optimale Warenpräsentation und Abverkaufsgerechtigkeit im
Handel erfüllt, ein Umfallen der in der Verpackung angeordneten Waren wirksam verhindert
und gleichzeitig den sicheren Transport der Ware zum Handel gewährleistet.
Lösung
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgmäß durch eine Verpackung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 sowie durch einen Schieber zur Verwendung in einer derartigen Verpackung mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 19 gelöst.
Weiterer Stand der Technik
[0007] Aus der DE 35 39 169 A1, der DE 200 18 680 U1 sowie der DE 202 02 793 U1 sind Warenpräsentationsvorrichtungen
für die Präsentation von Waren in Regalen bekannt. Die Warenpräsentationsvorrichtungen
besitzen Federelemente in der Form von metallischen Spiral- oder Blattfedern. Diese
bekannten Warenpräsentationsvorrichtungen besitzen einen relativ komplexen Aufbau
und sind in der Regel fest beim jeweiligen Einzelhändler im Regal installiert bzw.
es sind separate Vorrichtungen, welche mit den Produkten befüllt werden müssen. Diese
Warenpräsentationsvorrichtungen haben den Nachteil eines erhöhten Handlings im Handel
zur Regalbefüllung. Weiterhin müssen ggf. Verpackungskonstruktionen auf das jeweilige
Regalsystem angepasst werden. Dabei besteht das Problem, dass diese Systeme nicht
einheitlich Anwendung finden und das abpackende Unternehmen unter Umständen konstruktive
Anpassung an der Verpackung für unterschiedliche Regalsysteme bzw. Handelsunternehmen
vorsehen muss. Derartige Warenpräsentationsvorrichtungen erfordern weiterhin im Boden
der Verpakkung eine Aussparung in Schieberichtung zur Aufnahme und Führung der Verschiebevorrichtung.
Dies wiederum kann zu negativen Konsequenzen hinsichtlich Verpackungsstabilität und
Produktschutz führen. Aus Sicht des verpackenden Unternehmens besteht somit in der
Regel der Nachteil, dass die bekannten Warenpräsentationsvorrichtungen häufig nicht
mit bestehenden Verpackungskonstruktionen bzw. Abpackanlagen kompatibel sind und somit
Änderungsaufwand und Investitionen in Maschinentechnik erforderlich machen.
Beschreibung der Erfindung
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Verpackung ist der Schieber im Innenraum der Verpackung
angeordnet. Der Schieber ist gegen eine Federkraft in Richtung auf die Abstützfläche
des Innenraums der Verpackung zusammendrückbar ausgebildet, sodass die Federkraft,
die als Rückstellkraft fungiert, durch das Auseinanderdrücken des Schiebers in dem
Innenraum der Verpackung befindliche Waren weg von der Abstützfläche und in Richtung
auf die Anschlagfläche der Verpackung drückt.
[0009] Die erfindungsgemäße Verpackung bzw. das erfindungsgemäße Verpackungssystem dient
dem Transport und der abverkaufsgerechten Präsentation der in ihm enthaltenen Waren.
Der Schieber kann bereits beim verpackenden Unternehmen oder im Einzelhandel eingebracht
werden. Die Waren verbleiben nach dem Transport zum Handel im Rahmen der Regalbefüllung
oder Zweitplazierung in der Verpackung. Bei den Waren kann es sich insbesondere um
Stückgüter bzw. abgepackte Schüttgüter handeln, deren Primärverpackung eine gewissen
Formstabilität aufweist. Beispiele dafür sind u.a. Produkte in Beuteln, Faltschachteln,
Folie, Einschlagpapiere oder Blister- bzw. Skinverpackungen. Konkrete Beispiele sind
Fertigsuppen, Fertigsoßen, Kaugummis, CDs, DVDs, Wurstwaren, Pizza, Tiernahrung, Gewürze,
Zigarrenschachteln, Schokoladetafeln, Marmeladegläser und Puddingbecher.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Verpackung mit Schieber kann die Regalproduktivität dadurch
deutlich erhöht werden, dass ein leicht versetztes Stapeln mehrerer Verpackungen übereinander
möglich ist. Dabei ist gewährleistet, dass aus allen Lagen Produkte aus der jeweiligen
Verpackung entnommen werden können, da sich die Produkte aufgrund der Schiebewirkung
des Schiebers stets griffbereit im vorderen Entnahmebereich der Verpackung befinden.
Somit ist beispielsweise eine Sortimentbildung übereinander möglich. In den verschiedenen
Abverkaufsebenen können z. B. verschiedenartige Geschmacksrichtungen eines Produktes
präsentiert werden. Folglich wird die vorhandene Regalfläche deutlich besser ausgenutzt,
bzw. es können auf gleicher Fläche mehr Produkte dargeboten werden. Dieses Prinzip
ist entsprechend auch auf andere Präsentationsformen, wie z. B. Palettendisplays anwendbar.
[0011] Der erfindungsgemäße Schieber ist dabei innerhalb der Verpackung angeordnet, sodass
die Verpackung selbst - mit Ausnahme des Schiebers - keine besondere Ausgestaltung
erfordert. Der Schieber ist vorzugsweise ein separates Teil, das bereits beim verpackenden
Unternehmen in die Verpackung eingebracht wird, sodass die Verpackung beim Einzelhändler
mit geringen Handlingsaufwand in das Regel zu stellen ist. Der Schieber ist zweckmäßigerweise
so ausgebildet, dass er in vollständig zusammengedrücktem Zustand möglichst wenig
Platz im Innenraum der Verpackung beansprucht und sich durch die Federkraft nach der
Entnahme von Produkten bis in den durch die Abstützfläche begrenzten Teil des Inneraums,
also bis nahe an die Abstützfläche, erstreckt, um auch die letzten Produkte in den
Bereich der Abstützfläche zu drücken.
[0012] Alternativ kann der Schieber jedoch auch erst durch den Einzelhändler oder anderen
Verwender der Verpackung in die Verpackung eingebracht werden. Bei einem Einsatz des
Schiebers im Handel im Rahmen der Regalbefüllung bzw. der Regalpflege kann der Schieber
als Mehrwegsystem eingesetzt, d.h. mehrfach verwendet werden. Es ist ebenfalls möglich,
den Schieber einstückig mit der Verpakkung auszubilden. In diesem Fall ist der Schieber
aus demselben Werkstoff hergestellt wie der restliche Zuschnitt der Verpackung, vorzugsweise
aus Wellpappe oder Vollpappe. Auch kann abhängig von der Breite, Höhe und Länge der
Verpackung eine Mehrzahl von Schiebern verwendet werden, wobei diese nebeneinander,
hintereinander und/oder übereinander angeordnet werden können.
[0013] Die Federkraft wird vorzugsweise durch ein Federelement aufgebracht, das in besonders
einfacher Weise in Ausnehmungen des Schiebers, wie Kerben, Ausstanzungen oder Bohrungen,
gehalten werden kann.
[0014] Der erfindungsgemäße Schieber kann im Vergleich zum Stand der Technik einen besonders
einfachen Aufbau besitzen. Vorzugsweise weist er mindestens zwei langgestreckte Schieberteile
auf, die über mindestens zwei Lagerstellen miteinander in Verbindung stehen. Unter
den Lagerstellen sind die Kontaktstellen zwischen den Schieberteilen zu verstehen,
an denen diese ineinander eingreifen. Es können jedoch auch mehr Schieberteile vorgesehen
sein, sodass sich die Anzahl der Lagerstellen entsprechend erhöht. Die Schieberteile
können identisch ausgebildet sein und jeweils ein flächiges Abstützstück, daran anschließend
mindestens ein erstes Verbindungsstück, daran anschließend mindestens ein zweites
Verbindungsstück und daran anschließend ein flächiges Kontaktstück aufweisen. In dieser
Weise ist der Schieber im Bereich der Verbindungsstücke und zwischen den Lagerstellen
parallellogrammartig ausgebildet. Damit der Schieber innerhalb der Verpackung bzw.
des Trays vollständig zusammengedrückt werden kann, dürfen die Verbindungsstücke demnach
jeweils maximal eine Länge besitzen, die der Breite des Innenraums der Verpackung
entspricht. Entsprechenderes gilt bei einer Verpackung mit anderen Abmaßen, beispielsweise
einer Verpackung mit quadratischem Querschnitt oder umgekehrten Längenverhältnissen
betreffend Länge und Breite. Es versteht sich, dass der Schieber so ausgebildet ist,
dass er in seiner zusammengefalteten Stellung innerhalb der Verpackung aufgenommen
werden kann. Ähnliches gilt für die Dimensionierung der Abstützstücke und der Kontaktstücke
der beiden Schieberteile. Die Schieberteile können jedoch auch eine komplexere Formgebung
besitzen und weitere Verbindungsstücke, Abstützstücke und Kontaktstücke aufweisen.
So können auch mehrere Parallelogramme hintereinander oder nebeneinander vorgesehen
sein.
[0015] Das Federelement kann im Übergangsbereich zwischen den ersten Verbindungsstücken
und den zweiten Verbindungsstücken derart angeordnet sein, dass die Federkraft ein
Aufeinanderzubewegen der Verbindungsstücke in einer ersten Richtung und ein Auseinanderbewegen
der Abstützstücke relativ zu den Kontaktstücken in einer zweiten Richtung senkrecht
zu der ersten Richtung bewirkt. Das Federelement kann jedoch zusätzlich oder alternativ
zwischen dem Abstützstück des ersten Schieberteils und dem Abstützstück des zweiten
Schieberteils und/oder dem Kontaktstück des ersten Schieberteils und dem Kontaktstück
des zweiten Schieberteils angeordnet sein. Hierdurch wird erreicht, dass die Federkraft
ein Aufeinanderzubewegen des Abstützstücks und/oder des Kontaktstücks in einer ersten
Richtung und ein daraus resultierendes Auseinanderbewegen des Abstützstücks und des
Kontaktstücks in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt.
Es kann also eine Mehrzahl verteilt angeordneter Federelemente vorgesehen sein.
[0016] Im Übergangsbereich zwischen den Verbindungsflächen sind Gelenke - beispielsweise
in der Form von Faltlinien oder Ritzungen - vorhanden, die eine Verschwenkung der
Verbindungsflächen zueinander ermöglichen. Insgesamt kann der Schieber eine Mehrzahl
von Lagerstellen, Gelenken und Federelementen aufweisen.
[0017] Der Schieber kann aus zwei oder mehr Zuschnitten aus Packstoffen, wie Papier, Karton,
Pappe, Wellpappe oder ähnlichen faserförmigen bzw. blattförmigen Materialien oder
aus Holz- oder auch Metallwerkstoffen bestehen. Die Schieberteile können jedoch auch
aus einem anderen geeigneten Material bestehen. Derartige geeignete Materialien müssen
die zur Kraftübertragung gewünschten Steifigkeitseigenschaften besitzen. Die Kräfte
können durch die konstruktive bzw. materialbezogene Gestaltung des Schiebers variiert
werden. Z. B. können sie als identische Kunststoffteile, insbesondere Hohlkammerprofile,
ausgebildet sein. Vorzugsweise besteht der Schieber jedoch aus Vollpappe, insbesondere
mit einer Wandstärke von zwischen 1 und 3 mm, vorzugsweise etwa 2 mm. Die Zuschnitte
besitzen verschiedene Abschnitte und sind an mindestens zwei Lagerstellen derart miteinander
verbunden, dass Kräfte übertragen werden können. Das mindestens eine Federelement
bewirkt eine Federkraft, die letztendlich zum Andrücken der Warenstücke in Richtung
auf die Anschlagfläche der Verpackung führt. Somit ist stets gewährleistet, dass das
vorderste Warenstück gut sichtbar und leicht greifbar für den Kunden angeordnet ist.
[0018] Die Verpackung und der Schieber können aus demselben Material hergestellt sein. Beim
Einsatz von papierbasierenden Materialien ergibt sich der Vorteil, dass es sich bei
der Kombination aus Verpackung und Schieber insgesamt um eine sogenannte Einstoffverpackung
handelt, für welche weitaus günstigere Entsorgungskosten anfallen, als dies bei sogenannten
Mehrstoffverpackungen der Fall ist. Die Verpackung und der Schieber können gemeinsam
entsorgt werden. Da Sekundär- bzw. Umverpackungen im Handel üblicherweise aus Wellpappe,
Vollpappe oder Karton bestehen, bietet sich für diesen Fall die vorgenannte Ausbildung
des Schiebers ebenfalls aus den zuvor genannten Packstoffen an.
[0019] Die Verpackung sollte insbesondere im Bereich ihrer Bodenfläche im Rahmen der konstruktiven
Gestaltung bzw. der Materialbeschaffenheit eine glatte, ebene Oberfläche aufweisen.
Hierdurch wird die Reibung zwischen den Waren und der Verpackung reduziert, sodass
die Waren stets sicher in Richtung der Entnahmeöffnung gedrückt werden.
[0020] Im einfachsten Fall ist das Federelement als übliches Gummiband ausgebildet. Hierdurch
ergeben sich günstige Herstellungskosten, ein geringes Gewicht und die Möglichkeit,
die gesamte Verpackung als Einstoffverpackung auszubilden. Zur optimalen Dimensionierung
der Federwirkung kann die Ausbildung der Gummibänder, insbesondere in Bezug auf deren
Elastizitätseigenschaften, variiert werden.
[0021] Je nach Dimensionierung des mindestens einen Federelements des Schiebers können die
Waren vorzugsweise horizontal, bei einer großen Federkraft jedoch auch vertikal, angeboten
werden. Im letzteren Fall versteht es sich, dass der Schieber im unteren Bereich der
Verpackung angeordnet ist und die Waren nach oben in Richtung der Entnahmeöffnung
drückt.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele
weiter erläutert und beschrieben.
- Fig. 1
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verpakkung mit einem Schieber
in seiner langgestreckten Position in einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- zeigt eine perspektivische Ansicht der Verpackung gem. Fig. 1 mit dem Schieber in
seiner teilweise zusammengedrückten Position,
- Fig. 3
- zeigt eine Draufsicht auf den demontierten Schieber mit zwei langgestreckten Schieberteilen,
- Fig. 4
- zeigt die Verpackung in der demontierten Stellung und eine zweite Ausführungsform
des Schiebers,
- Fig. 5
- zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in der ersten Ausführungsform,
- Fig. 6
- zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in einer dritten Ausführungsform,
- Fig. 7
- zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in der zweiten Ausführungsform
- Fig. 8
- zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in einer vierten Ausführungsform,
- Fig. 9
- zeigt die Ansicht gem. Fig. 1, jedoch mit in der Verpackung enthaltenen Waren.
Figurenbeschreibung
[0023] Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verpackung 1 für
den Transport und die Präsentation von Waren. Die Verpackung 1 ist in diesem Beispiel
als Warentray ausgebildet und weist eine rückseitige Stirnfläche 2, Seitenflächen
3, 4 mit Seitenklappen 5, 6, 7, 8, eine Bodenfläche 9 und eine vorderseitige Stirnfläche
10 auf. Die Stirnfläche 2 ist mit den Seitenklappen 5, 6 und die Stirnfläche 10 mit
den Seitenklappen 7, 8 mittels Fügen fest verbunden. Die Stirnfläche 2 und die Seiten
klappen 5, 6 bilden somit insgesamt eine geschlossene rückseitige Abstützfläche 11,
während die Stirnfläche 10 gemeinsam mit den Seitenklappen 7, 8 eine vorderseitige
Anschlagsfläche 12 bildet, in der eine Sichtöffnung 13 vorhanden ist. Die Verpackung
1 ist als ein Zuschnitt aus Vollpappe ausgebildet. Die Verpackung 1 kann jedoch auch
aus einem anderen geeigneten Material, z. B. Wellpappe, einer Kombination von Vollpappe
und Wellpappe, Holz oder Kunststoff, hergestellt sein. Die Verpackung 1 kann ebenso
als Stulpzuschnitt, Klappdeckelschachtel, Faltkiste, usw. ausgebildet sein.
[0024] In die Verpackung 1 ist ein Schieber 14 eingesetzt, der zum Andrücken von in der
Verpackung 1 enthaltenen Waren in Richtung der Anschlagsfläche 12 dient. Der Schieber
14 weist zwei langgestreckte Schieberteile 15, 16 auf, die über zwei Lagerstellen
17, 18 miteinander in Verbindung stehen. Die Lagerstellen 17, 18 werden durch Ausstanzungen
bzw. Nuten 19 gebildet (Fig. 3) Die Schieberteile 15, 16 sind identisch ausgebildet
und besitzen jeweils ein flächiges Abstützstück 20, daran anschließend ein flächiges
erstes Verbindungsstück 21, daran anschließend ein flächiges zweites Verbindungsstück
22 und wiederum daran anschließend ein flächiges Kontaktstück 23. Zwischen den Verbindungsstücken
21, 22 ist eine Faltlinie bzw. eine Ritzung vorgesehen, die ein Verschwenken der Verbindungsstücke
21, 22 zueinander ermöglicht. Zwischen den Lagerstellen 17, 18 - d. h. im Bereich
der Verbindungsstücke 21, 22 - ist der Schieber 14 parallelogrammartig ausgebildet.
[0025] Weiterhin besitzt der Schieber 14 mindestens ein Federelement 24 zum Aufbringen einer
Federkraft. In der dargestellten Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist das Federelement
24 als Gummiband 25 ausgebildet, das im Übergangsbereich zwischen den ersten Verbindungsstücken
21 und den zweiten Verbidungsstücken 22 angeordnet ist. Das Gummiband 25 greift dabei
in die Einkerbungen 26 der beiden Schieberteile 15, 16 (Fig. 3) derart ein, dass es
sicher seine Position beibehält. Die Federkraft des Federelements 24 bewirkt ein Zusammendrücken
der flächigen Verbindungsstücke 21, 22 in der Querrichtung der Verpackung 1, sodass
sich die axiale Länge des Schiebers 14 - d. h. in Längsrichtung der Verpackung 1 -
vergrößert. In anderen Worten werden die ersten zwei sich gegenüberliegenden Winkel
in dem Parallelogramm des Schiebers 14 in dem Maße vergrößert, in dem die zweiten
zwei sich gegenüberliegenden Winkel in dem Parallelogramm des Schiebers 14 verkleinert
werden. Dies bedeutet, dass im Bereich der Kontaktstücke 23 angeordnete Warenstücke
28 (vgl. Fig. 9) mittels des sich an der Abstützfläche 11 abstützenden Schiebers 14
in Richtung auf die Anschlagfläche 12 gedrückt werden. Dadurch wird erreicht, dass
nach Entnahme des im Bereich der Sichtöffnung 13 befindlichen vordersten Warenstücks
28 das darauf folgende Warenstück 28 bis zum Kontakt mit der Anschlagfläche 12 nach
vorne gedrückt wird, sodass dieses Warenstück 28 gut sichtbar in der Sichtöffnung
13 angeordnet ist und entnommen werden kann. Das Nachschieben der Warenstücke 28 kann
dadurch begünstigt werden, dass die Bodenfläche 9 der Verpackung 1 eine glatte Oberfläche
besitzt. Hierfür kann die Verpackung 1 vorzugsweise aus Wellpappe oder Vollpappe sein
und eine Oberfläche mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten aufweisen.
[0026] In Fig. 2 ist der Schieber 14 in seiner teilweise zusammengedrückten Stellung dargestellt.
Die dargestellte Stellung - wenn dies auch nicht die vollständig zusammengepresste
Stellung ist - lässt bereits erkennen, dass der Innenraum der Verpackung 1 nahezu
vollständig mit Warenstücken befüllt werden kann. Der Schieber 14 in der vollständig
zusammengedrückten Stellung besitzt nur eine geringe Dicke, die etwa einem Vielfachen
- in der dargestellten beispielhaften Ausführungsform etwa dem Vierfachen - der Wandstärke
des Schiebers 14 entspricht, sodass das nutzbare Volumen der Verpackung 1 gegenüber
einem Warentray ohne Schieber nur unwesentlich reduziert ist.
[0027] Fig. 3 zeigt die Bestandteile des Schiebers 14. Vorzugsweise ist der Schieber 14
aus zwei identischen Zuschnitten ausgebildet, die entweder mit einem geschlossenen
Gummiband 25 (rechter Teil der Fig. 3) oder alternativ mit einem langgestreckten Federelement
24 versehen ist. Die Figuren 5 bis 8 zeigen insbesondere unterschiedliche Möglichkeiten
der Ausbildung und Anordnung des Federelements 24.
[0028] Fig. 4 zeigt die Verpackung 1 in ihrer aufgeklappten Stellung sowie eine zweite Ausführungsform
des Schiebers 14. In diesem Fall ist das Federelement 24 im Bereich der Kontaktstücke
23 angeordnet. Weitere Federelemente 24 können zusätzlich oder alternativ im Bereich
der Abstützstücke 20 oder - wie in Fig. 1 - im mittleren Bereich des Schiebers 14
angeordnet sein.
[0029] Fig. 5 zeigt eine Detailansicht des Schiebers 14 gemäß Fig. 1. Darin ist insbesondere
die mittige Anordnung des Federelements 24 und dessen Eingriff in die Einkerbungen
26 gut erkennbar.
[0030] Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Schiebers 14, wobei in diesem Fall
das Federelement 24 als nicht geschlossenes Gummiband 25 ausgebildet ist, welches
in Ausstanzungen oder Bohrungen der Schieberteile 15, 16 eingreift und diese innen
verbindet. Es versteht sich, dass das Federelement 24 - z. B. mittels endseitiger
Hülsen - derart fest mit den Schieberteilen 15, 16 verbunden ist, dass die gewünschte
Kraftübertragung erfolgen kann.
[0031] Fig. 7 zeigt die Ausführungsform des Schiebers 14, wie bereits in Bezug auf Fig.
4 erläutert.
[0032] Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 7, wobei in diesem Fall ähnlich
Fig. 6 ein etwas anderer Kraftangriff gewählt ist. Das Federelement 24 umschlingt
nicht die beiden Schieberteile 15, 16 außen, sondern ist nicht geschlossen ausgebildet
und etwa auf mittlerer Höhe der Schieberteile 15, 16 zwischen diesen angeordnet und
durch diese hindurchgeführt.
[0033] Fig. 9 zeigt die Verpackung 1 gemäß Fig. 1, wobei in diesem Fall einige Warenstücke
28 in der Verpackung 1 enthalten sind. Es ist erkennbar, dass die Warenstücke 28 mittels
des Schiebers 14 derart in den vorderen Bereich der Verpakkung 1 angedrückt werden,
dass das vorderste Warenstück 28 an der Anschlagfläche 12 anliegt und die weiteren
Warenstücke 28 unter gegenseitiger Kontaktierung nachgeschoben werden. Der Schieber
kann sich somit soweit in den Bereich der Anschlagfläche 12 ausdehnen, dass auch die
letzten Warenstücke 28 in den Bereich der Anschlagfläche 12 bzw. der Sichtöffnung
13 der Verpackung 1 geschoben werden.
1. Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren (28), mit einem zur Aufnahme
von Waren (28) vorgesehenen Innenraum, in dem die Waren (28) zusammen mit einem Schieber
(14) angeordnet sind, der sich an eine Abstützfläche (11) des Innenraums abstützt
und in einem entgegen einer Federkraft zusammengedrückten Zustand auf die Waren (28)
einen Druck in Richtung auf die Anschlagfläche (12) ausübt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) zwei langgestreckte flächige Schieberteile (15, 16) aufweist, die
über wenigstens zwei Lagerstellen (17, 18) schwenkbar miteinander verbunden sind und
dass die Schieberteile (15, 16) zwischen zwei Lagerstellen (17, 18) jeweils eine Faltung
aufweisen.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) wenigstens ein Federelement (24) zur Aufbringung der Federkraft
aufweist.
3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (24) in Ausnehmungen (26) des Schiebers (14) gehalten ist.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) im vollständig zusammengerdrückten Zustand eine Dicke aufweist,
die sich aus einem Vielfachen der Wandstärke der Schieberteile (15, 16) ergibt.
5. Verpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) im vollständig zusammengedrückten Zustand eine Dicke aufweist,
die sich aus etwa dem Vierfachen der Wandstärke der Schieberteile (15, 16) ergibt.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (14) im vollständig zusammengedrückten Zustand eine Länge aufweist,
die maximal der Breite des Innenraums der Verpackung (1) entspricht.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberteile (15, 16) identisch ausgebildet sind und jeweils ein Abstützstück
(20) daran anschließend mindestens ein erstes Verbindungsstück (21), daran anschließend
mindestens ein zweites Verbindungsstück (22) und daran anschließend ein Kontaktstück
(23) aufweisen.
8. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (24) im Übergangsbereich zwischen dem ersten Verbindungsstück (21)
und dem zweiten Verbindungsstück (22) derart angeordnet ist, dass die Federkraft ein
Aufeinanderzubewegen der flächigen Verbindungsstücke (21, 22) in einer ersten Richtung
und ein Auseinanderbewegen der Abstützstücke (20) relativ zu den Kontaktstücken (23)
in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt.
9. Verpackung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (24) zwischen dem Abstützstück (20) des ersten Schieberteils (15)
und dem Abstützstück (20) des zweiten Schieberteils (16) und/oder dem Kontaktstück
(23) des ersten Schieberteils (15) und dem Kontaktstück (23) des zweiten Schieberteils
(16) derart angeordnet ist, dass die Federkraft ein Aufeinanderzubewegen der Abstützstücke
(20) und/oder der Kontaktstücke (23) in einer ersten Richtung und ein daraus resultierendes
Auseinanderbewegen der Abstützstücke (20) und der Kontaktstücke (23) in einer zweiten
Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt.
10. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass, die Schieberteile (15, 16) als identische Zuschnitte ausgebildet sind.
11. Verpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuschnitte aus Pappe, insbesondere Vollpappe und/oder Wellpappe, bestehen.
12. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberteile (15, 16) als identische Kunststoffteile, insbesondere Hohlkammerprofile,
ausgebildet sind.
13. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackung (1) und die Schieberteile (15, 16) aus demselben Werkstoff hergestellt
sind.
14. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (24) als Gummiband (25) ausgebildet ist.
15. Schieber zur Verwendung in einer Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von
Waren (28), dadurch gekennzeichnet, dass er zwei langgestreckte flächige Schieberteile (15, 16) aufweist, die über wenigstens
zwei Lagerstellen (17, 18) schwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Schieberteile
(15, 16) zwischen zwei Lagerstellen jeweils eine Faltung aufweisen und dass die Schieberteile
(15, 16) mit einem Federelement (24) zur Aufbringung einer Federkraft versehen sind.
16. Schieber nach Anspruch 15 mit wenigstens einem zusätzlichen Merkmal gemäß den kennzeichnenden
Teilen eines der Ansprüche 2 bis 14.
1. Packing for displaying articles (28) in a manner suitable for sales purposes, having
an interior which is provided for accommodating articles (28) and in which the articles
(28) are arranged together with a pusher (14) which is supported on a supporting surface
(11) of the interior and, in a state in which it is compressed counter to a spring
force, subjects the articles (28) to pressure in the direction of the stop surface
(12), characterized in that the pusher (14) has two elongate sheet-like pusher parts (15, 16) which are connected
to one another in a pivotable manner via at least two bearing locations (17, 18),
and in that the pusher parts (15, 16) each have a fold between two bearing locations (17, 18).
2. Packaging according to Claim 1, characterized in that the pusher (14) has at least one spring element (24) for applying the spring force.
3. Packaging according to Claim 2, characterized in that the spring element (24) is retained in recesses (26) of the pusher (14).
4. Packaging according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in the fully compressed state, the pusher (14) has a thickness produced from a multiple
of the wall thickness of the pusher parts (15, 16).
5. Packaging according to Claim 4, characterized in that, in the fully compressed state, the pusher (14) has a thickness produced from approximately
four times the wall thickness of the pusher parts (15, 16).
6. Packaging according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, in the fully compressed state, the pusher (14) has a length which corresponds, at
most, to the width of the interior of the packaging (1).
7. Packaging according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the pusher parts (15, 16) are of identical design and each have a supporting component
(20) followed by at least a first connecting component (21), which is followed by
at least a second connecting component (22), and then a contact component (23).
8. Packaging according to Claim 7, characterized in that the spring element (24) is arranged in the transition region between the first connecting
component (21) and the second connecting component (22) such that the spring force
causes the sheet-like connecting components (21, 22) to move towards one another in
a first direction and causes the supporting components (20) and the contact components
(23) to move apart from one another in a second direction perpendicular to the first
direction.
9. Packaging according to Claim 7, characterized in that the spring element (24) is arranged between the supporting component (20) of the
first pusher part (15) and the supporting component (20) of the second pusher part
(16), and/or the contact component (23) of the first pusher part (15) and the contact
component (23) of the second pusher part (16), such that the spring force causes the
supporting components (20) and/or the contact components (23) to move towards one
another in a first direction and causes the supporting components (20) and the contact
components (23) to move apart from one another, as a result, in a second direction
perpendicular to the first direction.
10. Packaging according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the pusher parts (15, 16) are designed as identical blanks.
11. Packaging according to Claim 10, characterized in that the blanks consist of board material, in particular solid board and/or corrugated
board.
12. Packaging according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the pusher parts (15, 16) are designed as identical plastic parts, in particular
hollow-chamber profiles.
13. Packaging according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the packaging (1) and the pusher parts (15, 16) are produced from the same material.
14. Packaging according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the spring element (24) is designed as a rubber band (25).
15. Pusher for use in packaging for displaying articles (28) in a manner suitable for
sales purposes, characterized in that it has two elongate sheet-like pusher parts (15, 16) which are connected to one another
in a pivotable manner via at least two bearing locations (17, 18), in that the pusher parts (15, 16) each have a fold between two bearing locations, and in that the pusher parts (15, 16) are provided with a spring element (24) for applying a
spring force.
16. Pusher according to Claim 15 having at least one additional feature according to the
characterizing parts of one of Claims 2 to 14.
1. Emballage pour la présentation en vue de la vente de produits (28), comportant un
espace intérieur prévu pour la réception des produits (28), dans lequel les produits
(28) sont disposés ensemble avec un coulisseau (14) qui s'appuie sur une face d'appui
(11) de l'espace intérieur et qui exerce sur les produits (28) une pression qui les
maintient à l'état comprimé dans la direction d'une face de butée (12) sous l'effet
de la force d'un ressort, caractérisé en ce que le coulisseau (14) présente deux parties de coulisseau (15, 16) allongées et.plates
qui sont reliées l'une à l'autre de façon pivotante selon au moins deux positions
de pivotement (17, 18) et que les parties de coulisseau (15, 16) présentent chacune
un pli entre deux positions de pivotement (17, 18).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le coulisseau (14) présente au moins un élément de ressort (24) pour mettre en oeuvre
la force de ressort.
3. Emballage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de ressort (24) est maintenu dans des évidements (26) du coulisseau (14).
4. Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une épaisseur
qui représente plusieurs fois l'épaisseur de la paroi des parties de coulisseau (15,
16).
5. Emballage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une épaisseur
qui représente environ quatre fois l'épaisseur de la paroi des parties de coulisseau
(15, 16).
6. Emballage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une longueur
qui correspond au maximum à la largeur de l'espace intérieur de l'emballage (1).
7. Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées de façon identique et comportent
chacune une pièce d'appui (20) à laquelle est raccordée au moins une première pièce
de liaison (21), à laquelle est raccordée au moins une deuxième pièce de liaison (22)
et à laquelle est raccordée une pièce de contact (23).
8. Emballage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de ressort (24) est disposé dans la zone de transition entre la première
pièce de liaison (21) et la deuxième pièce de liaison (22), de telle sorte que la
force du ressort a pour effet de rapprocher les pièces de liaison plates (21, 22)
les unes des autres selon une première direction et d'écarter les pièces d'appui (20)
par rapport aux pièces de contact (23) selon une deuxième direction perpendiculaire
à la première direction.
9. Emballage selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de ressort (24) est disposé entre la pièce d'appui (20) de la première
partie de coulisseau (15) et la pièce d'appui (20) de la deuxième partie de coulisseau
(16) et/ou la pièce de contact (23) de la première partie de coulisseau (15) et la
pièce de contact (23) de la deuxième partie de coulisseau (16), de telle sorte que
la force du ressort a pour effet de rapprocher les pièces d'appui (20) et/ou les pièces
de contact (23) selon une première direction duquel résulte un écartement des pièces
d'appui (20) et des pièces de contact (23) selon une deuxième direction perpendiculaire
à la première direction.
10. Emballage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées par des pièces découpées identiques.
11. Emballage selon la revendication 10, caractérisé en ce que les pièces découpées sont en carton, en particulier en carton plein et/ou carton
ondulé.
12. Emballage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées en tant que parties en matière
plastique identiques, en particulier par des profilés à chambre creuse.
13. Emballage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'emballage (1) et les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisés dans la même
matière.
14. Emballage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'élément de ressort (24) est constitué par une bande en caoutchouc (25).
15. Coulisseau utilisable dans un emballage pour la présentation en vue de la vente de
produits (28), caractérisé en ce qu'il présente deux parties de coulisseau (15, 16) allongées et plates qui sont reliées
l'une à l'autre de façon pivotante selon au moins deux positions de pivotement (17,
18), que les parties de coulisseau (15, 16) présentent chacune un pli entre deux positions
de pivotement (17, 18), et que les parties de coulissement (15, 16) présentent au
moins un élément de ressort (24) pour mettre en oeuvre la force de ressort.
16. Coulisseau selon la revendication 15 comportant au moins une caractéristique additionnelle
selon les parties caractérisantes de l'une des revendications 2 à 14.