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<ep-patent-document id="EP03015440B1" file="EP03015440NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1462034" kind="B1" date-publ="20041110" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHU..SK................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM350 (Ver 2.1 Jan 2001)
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren, nach dem Oberbegriff des Anspruch 1. Die Erfindung betrifft ferner einen Schieber zur Verwendung in einer derartigen Verpackung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die hier betroffenen Waren sind Stückgüter bzw. abgepackte Schüttgüter, deren Primärverpackung eine gewisse Formstabilität aufweist. Beispiele dafür sind u. a. Beutelprodukte, Faltschachteln, Riegel, Tafeln, CDs usw. Diese werden häufig vom verpackenden Unternehmen in sogenannte Umverpackungen oder Sekundärverpackungen verpackt, die im Einzelhandel gleichzeitig zur Warenpräsentation im Regal - oder in einer Zweitplazierung in Displays - eingesetzt werden können. Die Waren sind dabei in einer oder mehreren Reihen in der Verpackung hintereinander angeordnet. Die in der Verpackung enthaltenen Waren verbleiben in der geöffneten Verpackung, aus der die Kunden die Waren direkt entnehmen können.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<heading id="h0001"><b><u>Stand der Technik</u></b></heading>
<p id="p0003" num="0003">Derartige Verpackungen sind allgemein im Stand der Technik bekannt. Wenn diese zu Präsentationszwecken in Regalen eines Einzelhändlers abgestellt werden und die Kunden bereits eine gewisse Anzahl von Waren aus der Verpackung entnommen haben, besteht das Problem, dass die in der Verpackung verbleibenden Waren keine Anlagefläche mehr besitzen und daher umfallen und/oder in der Tiefe des Regals nicht mehr erkennbar sind. Dadurch ergeben sich für den Hersteller und Händler eine Reihe von negativen Konsequenzen für die Abverkaufsgerechtigkeit bzw. die Regalproduktivität. Einerseits ist die Produkterkennbarkeit wesentlich erschwert. Der Kunde kann dann nicht auf den ersten Blick erkennen, welche Waren in der Verpackung enthalten sind. Weiterhin ist die Produktentnahme in der Tiefe des Verpackungsraums für den Kunden wesentlich verschlechtert. Dies trifft insbesondere zu, wenn mehrere Verpackungen im Regal übereinander gestapelt sind. In diesem Fall ist eine leichte Entnahme nach ersten Abverkäufen nur aus der obersten Lage möglich. Weiterhin besteht die Gefahr, dass im hinteren Bereich der Verpackung umgefallene Waren vom Kunden gar nicht erkannt werden, sodass der Kunde davon ausgeht, dass das jeweilige Produkt ausverkauft ist. Für die Wiederbefüllung der Regale ist es für das Verkaufspersonal nicht ohne Weiteres möglich den Füllstand der Verpackungen zu beurteilen, leere Verpackungen werden nicht ohne Weiteres erkannt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus der DE 299 08 078 U1 ist eine Verpackung mit einem Schieber bekannt. Die Verpackung besitzt im vorderen unteren Bereich eine Öffnung, durch die eine horizontale Zuglasche des Schiebers hindurchgeführt ist. Der Schieber besitzt weiterhin eine vertikale Kontaktfläche, an der zunächst das hinterste Produkt anliegt. Wenn Warenstücke aus der Verpackung entnommen werden, entstehen Lücken zwischen den Waren, sodass diese in unerwünschter Weise zumindest teilweise umkippen. Durch Ziehen an der Zuglasche kann die Kontaktfläche des Schiebers nach vorne bewegt werden, sodass die Warentücke mitbewegt und die Lücken zwischen ihnen geschlossen werden. Wenn der Kunde oder das Personal<!-- EPO <DP n="3"> --> jedoch nicht eine regelmäßige Regalpflege durchführt und die Zuglasche betätigt, bestehen weiterhin die zuvor genannten Probleme.</p>
<heading id="h0002"><b><u>Aufgabe der Erfindung</u></b></heading>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung bereitzustellen, welche die Anforderungen an die optimale Warenpräsentation und Abverkaufsgerechtigkeit im Handel erfüllt, ein Umfallen der in der Verpackung angeordneten Waren wirksam verhindert und gleichzeitig den sicheren Transport der Ware zum Handel gewährleistet.</p>
<heading id="h0003"><b><u>Lösung</u></b></heading>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe wird erfindungsgmäß durch eine Verpackung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 sowie durch einen Schieber zur Verwendung in einer derartigen Verpackung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 19 gelöst.</p>
<heading id="h0004"><b><u>Weiterer Stand der Technik</u></b></heading>
<p id="p0007" num="0007">Aus der DE 35 39 169 A1, der DE 200 18 680 U1 sowie der DE 202 02 793 U1 sind Warenpräsentationsvorrichtungen für die Präsentation von Waren in Regalen bekannt. Die Warenpräsentationsvorrichtungen besitzen Federelemente in der Form von metallischen Spiral- oder Blattfedern. Diese bekannten Warenpräsentationsvorrichtungen besitzen einen relativ komplexen Aufbau und sind in der Regel fest beim jeweiligen Einzelhändler im Regal installiert bzw. es sind separate Vorrichtungen, welche mit den Produkten befüllt werden müssen. Diese Warenpräsentationsvorrichtungen haben den Nachteil eines erhöhten Handlings im Handel zur Regalbefüllung. Weiterhin müssen ggf. Verpackungskonstruktionen auf das jeweilige Regalsystem angepasst werden. Dabei besteht das Problem, dass diese Systeme nicht einheitlich Anwendung finden und das abpackende Unternehmen unter Umständen konstruktive Anpassung an der Verpackung für unterschiedliche Regalsysteme bzw. Handelsunternehmen vorsehen muss. Derartige<!-- EPO <DP n="4"> --> Warenpräsentationsvorrichtungen erfordern weiterhin im Boden der Verpakkung eine Aussparung in Schieberichtung zur Aufnahme und Führung der Verschiebevorrichtung. Dies wiederum kann zu negativen Konsequenzen hinsichtlich Verpackungsstabilität und Produktschutz führen. Aus Sicht des verpackenden Unternehmens besteht somit in der Regel der Nachteil, dass die bekannten Warenpräsentationsvorrichtungen häufig nicht mit bestehenden Verpackungskonstruktionen bzw. Abpackanlagen kompatibel sind und somit Änderungsaufwand und Investitionen in Maschinentechnik erforderlich machen.</p>
<heading id="h0005"><b><u>Beschreibung der Erfindung</u></b></heading>
<p id="p0008" num="0008">Bei der erfindungsgemäßen Verpackung ist der Schieber im Innenraum der Verpackung angeordnet. Der Schieber ist gegen eine Federkraft in Richtung auf die Abstützfläche des Innenraums der Verpackung zusammendrückbar ausgebildet, sodass die Federkraft, die als Rückstellkraft fungiert, durch das Auseinanderdrücken des Schiebers in dem Innenraum der Verpackung befindliche Waren weg von der Abstützfläche und in Richtung auf die Anschlagfläche der Verpackung drückt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die erfindungsgemäße Verpackung bzw. das erfindungsgemäße Verpackungssystem dient dem Transport und der abverkaufsgerechten Präsentation der in ihm enthaltenen Waren. Der Schieber kann bereits beim verpackenden Unternehmen oder im Einzelhandel eingebracht werden. Die Waren verbleiben nach dem Transport zum Handel im Rahmen der Regalbefüllung oder Zweitplazierung in der Verpackung. Bei den Waren kann es sich insbesondere um Stückgüter bzw. abgepackte Schüttgüter handeln, deren Primärverpackung eine gewissen Formstabilität aufweist. Beispiele dafür sind u.a. Produkte in Beuteln, Faltschachteln, Folie, Einschlagpapiere oder Blister- bzw. Skinverpackungen. Konkrete Beispiele sind Fertigsuppen, Fertigsoßen, Kaugummis, CDs, DVDs, Wurstwaren, Pizza, Tiernahrung, Gewürze, Zigarrenschachteln, Schokoladetafeln, Marmeladegläser und Puddingbecher.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Mit der erfindungsgemäßen Verpackung mit Schieber kann die Regalproduktivität dadurch deutlich erhöht werden, dass ein leicht versetztes Stapeln mehrerer Verpackungen übereinander möglich ist. Dabei ist gewährleistet, dass aus allen Lagen Produkte aus der jeweiligen Verpackung entnommen werden können, da sich die Produkte aufgrund der Schiebewirkung des Schiebers stets griffbereit im vorderen Entnahmebereich der Verpackung befinden. Somit ist beispielsweise eine Sortimentbildung übereinander möglich. In den verschiedenen Abverkaufsebenen können z. B. verschiedenartige Geschmacksrichtungen eines Produktes präsentiert werden. Folglich wird die vorhandene Regalfläche deutlich besser ausgenutzt, bzw. es können auf gleicher Fläche mehr Produkte dargeboten werden. Dieses Prinzip ist entsprechend auch auf andere Präsentationsformen, wie z. B. Palettendisplays anwendbar.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der erfindungsgemäße Schieber ist dabei innerhalb der Verpackung angeordnet, sodass die Verpackung selbst - mit Ausnahme des Schiebers - keine besondere Ausgestaltung erfordert. Der Schieber ist vorzugsweise ein separates Teil, das bereits beim verpackenden Unternehmen in die Verpackung eingebracht wird, sodass die Verpackung beim Einzelhändler mit geringen Handlingsaufwand in das Regel zu stellen ist. Der Schieber ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass er in vollständig zusammengedrücktem Zustand möglichst wenig Platz im Innenraum der Verpackung beansprucht und sich durch die Federkraft nach der Entnahme von Produkten bis in den durch die Abstützfläche begrenzten Teil des Inneraums, also bis nahe an die Abstützfläche, erstreckt, um auch die letzten Produkte in den Bereich der Abstützfläche zu drücken.</p>
<p id="p0012" num="0012">Alternativ kann der Schieber jedoch auch erst durch den Einzelhändler oder anderen Verwender der Verpackung in die Verpackung eingebracht werden. Bei einem Einsatz des Schiebers im Handel im Rahmen der Regalbefüllung bzw. der Regalpflege kann der Schieber als Mehrwegsystem eingesetzt, d.h. mehrfach verwendet werden. Es ist ebenfalls möglich, den Schieber einstückig mit der Verpakkung auszubilden. In diesem Fall ist der Schieber aus demselben Werkstoff hergestellt wie der restliche Zuschnitt der Verpackung, vorzugsweise aus Wellpappe<!-- EPO <DP n="6"> --> oder Vollpappe. Auch kann abhängig von der Breite, Höhe und Länge der Verpackung eine Mehrzahl von Schiebern verwendet werden, wobei diese nebeneinander, hintereinander und/oder übereinander angeordnet werden können.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Federkraft wird vorzugsweise durch ein Federelement aufgebracht, das in besonders einfacher Weise in Ausnehmungen des Schiebers, wie Kerben, Ausstanzungen oder Bohrungen, gehalten werden kann.</p>
<p id="p0014" num="0014">Der erfindungsgemäße Schieber kann im Vergleich zum Stand der Technik einen besonders einfachen Aufbau besitzen. Vorzugsweise weist er mindestens zwei langgestreckte Schieberteile auf, die über mindestens zwei Lagerstellen miteinander in Verbindung stehen. Unter den Lagerstellen sind die Kontaktstellen zwischen den Schieberteilen zu verstehen, an denen diese ineinander eingreifen. Es können jedoch auch mehr Schieberteile vorgesehen sein, sodass sich die Anzahl der Lagerstellen entsprechend erhöht. Die Schieberteile können identisch ausgebildet sein und jeweils ein flächiges Abstützstück, daran anschließend mindestens ein erstes Verbindungsstück, daran anschließend mindestens ein zweites Verbindungsstück und daran anschließend ein flächiges Kontaktstück aufweisen. In dieser Weise ist der Schieber im Bereich der Verbindungsstücke und zwischen den Lagerstellen parallellogrammartig ausgebildet. Damit der Schieber innerhalb der Verpackung bzw. des Trays vollständig zusammengedrückt werden kann, dürfen die Verbindungsstücke demnach jeweils maximal eine Länge besitzen, die der Breite des Innenraums der Verpackung entspricht. Entsprechenderes gilt bei einer Verpackung mit anderen Abmaßen, beispielsweise einer Verpackung mit quadratischem Querschnitt oder umgekehrten Längenverhältnissen betreffend Länge und Breite. Es versteht sich, dass der Schieber so ausgebildet ist, dass er in seiner zusammengefalteten Stellung innerhalb der Verpackung aufgenommen werden kann. Ähnliches gilt für die Dimensionierung der Abstützstücke und der Kontaktstücke der beiden Schieberteile. Die Schieberteile können jedoch auch eine komplexere Formgebung besitzen und weitere Verbindungsstücke, Abstützstücke und Kontaktstücke aufweisen. So können auch mehrere Parallelogramme hintereinander oder nebeneinander vorgesehen sein.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Das Federelement kann im Übergangsbereich zwischen den ersten Verbindungsstücken und den zweiten Verbindungsstücken derart angeordnet sein, dass die Federkraft ein Aufeinanderzubewegen der Verbindungsstücke in einer ersten Richtung und ein Auseinanderbewegen der Abstützstücke relativ zu den Kontaktstücken in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt. Das Federelement kann jedoch zusätzlich oder alternativ zwischen dem Abstützstück des ersten Schieberteils und dem Abstützstück des zweiten Schieberteils und/oder dem Kontaktstück des ersten Schieberteils und dem Kontaktstück des zweiten Schieberteils angeordnet sein. Hierdurch wird erreicht, dass die Federkraft ein Aufeinanderzubewegen des Abstützstücks und/oder des Kontaktstücks in einer ersten Richtung und ein daraus resultierendes Auseinanderbewegen des Abstützstücks und des Kontaktstücks in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt. Es kann also eine Mehrzahl verteilt angeordneter Federelemente vorgesehen sein.</p>
<p id="p0016" num="0016">Im Übergangsbereich zwischen den Verbindungsflächen sind Gelenke - beispielsweise in der Form von Faltlinien oder Ritzungen - vorhanden, die eine Verschwenkung der Verbindungsflächen zueinander ermöglichen. Insgesamt kann der Schieber eine Mehrzahl von Lagerstellen, Gelenken und Federelementen aufweisen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Der Schieber kann aus zwei oder mehr Zuschnitten aus Packstoffen, wie Papier, Karton, Pappe, Wellpappe oder ähnlichen faserförmigen bzw. blattförmigen Materialien oder aus Holz- oder auch Metallwerkstoffen bestehen. Die Schieberteile können jedoch auch aus einem anderen geeigneten Material bestehen. Derartige geeignete Materialien müssen die zur Kraftübertragung gewünschten Steifigkeitseigenschaften besitzen. Die Kräfte können durch die konstruktive bzw. materialbezogene Gestaltung des Schiebers variiert werden. Z. B. können sie als identische Kunststoffteile, insbesondere Hohlkammerprofile, ausgebildet sein. Vorzugsweise besteht der Schieber jedoch aus Vollpappe, insbesondere mit einer Wandstärke von zwischen 1 und 3 mm, vorzugsweise etwa 2 mm. Die Zuschnitte besitzen verschiedene Abschnitte und sind an mindestens zwei Lagerstellen<!-- EPO <DP n="8"> --> derart miteinander verbunden, dass Kräfte übertragen werden können. Das mindestens eine Federelement bewirkt eine Federkraft, die letztendlich zum Andrücken der Warenstücke in Richtung auf die Anschlagfläche der Verpackung führt. Somit ist stets gewährleistet, dass das vorderste Warenstück gut sichtbar und leicht greifbar für den Kunden angeordnet ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Verpackung und der Schieber können aus demselben Material hergestellt sein. Beim Einsatz von papierbasierenden Materialien ergibt sich der Vorteil, dass es sich bei der Kombination aus Verpackung und Schieber insgesamt um eine sogenannte Einstoffverpackung handelt, für welche weitaus günstigere Entsorgungskosten anfallen, als dies bei sogenannten Mehrstoffverpackungen der Fall ist. Die Verpackung und der Schieber können gemeinsam entsorgt werden. Da Sekundär- bzw. Umverpackungen im Handel üblicherweise aus Wellpappe, Vollpappe oder Karton bestehen, bietet sich für diesen Fall die vorgenannte Ausbildung des Schiebers ebenfalls aus den zuvor genannten Packstoffen an.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Verpackung sollte insbesondere im Bereich ihrer Bodenfläche im Rahmen der konstruktiven Gestaltung bzw. der Materialbeschaffenheit eine glatte, ebene Oberfläche aufweisen. Hierdurch wird die Reibung zwischen den Waren und der Verpackung reduziert, sodass die Waren stets sicher in Richtung der Entnahmeöffnung gedrückt werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Im einfachsten Fall ist das Federelement als übliches Gummiband ausgebildet. Hierdurch ergeben sich günstige Herstellungskosten, ein geringes Gewicht und die Möglichkeit, die gesamte Verpackung als Einstoffverpackung auszubilden. Zur optimalen Dimensionierung der Federwirkung kann die Ausbildung der Gummibänder, insbesondere in Bezug auf deren Elastizitätseigenschaften, variiert werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Je nach Dimensionierung des mindestens einen Federelements des Schiebers können die Waren vorzugsweise horizontal, bei einer großen Federkraft jedoch<!-- EPO <DP n="9"> --> auch vertikal, angeboten werden. Im letzteren Fall versteht es sich, dass der Schieber im unteren Bereich der Verpackung angeordnet ist und die Waren nach oben in Richtung der Entnahmeöffnung drückt.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<heading id="h0006"><b><u>Kurzbeschreibung der Figuren</u></b></heading>
<p id="p0022" num="0022">Im Folgenden wird die Erfindung anhand in den Figuren dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben.
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>zeigt eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verpakkung mit einem Schieber in seiner langgestreckten Position in einem ersten Ausführungsbeispiel,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>zeigt eine perspektivische Ansicht der Verpackung gem. Fig. 1 mit dem Schieber in seiner teilweise zusammengedrückten Position,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>zeigt eine Draufsicht auf den demontierten Schieber mit zwei langgestreckten Schieberteilen,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>zeigt die Verpackung in der demontierten Stellung und eine zweite Ausführungsform des Schiebers,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in der ersten Ausführungsform,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in einer dritten Ausführungsform,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in der zweiten Ausführungsform</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>zeigt eine perspektivische Detailansicht des Schiebers in einer vierten Ausführungsform,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>zeigt die Ansicht gem. Fig. 1, jedoch mit in der Verpackung enthaltenen Waren.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0007"><b><u>Figurenbeschreibung</u></b></heading>
<p id="p0023" num="0023">Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verpackung 1 für den Transport und die Präsentation von Waren. Die Verpackung 1 ist in diesem Beispiel als Warentray ausgebildet und weist eine rückseitige Stirnfläche 2, Seitenflächen 3, 4 mit Seitenklappen 5, 6, 7, 8, eine Bodenfläche 9 und eine vorderseitige Stirnfläche 10 auf. Die Stirnfläche 2 ist mit den Seitenklappen 5, 6 und die Stirnfläche 10 mit den Seitenklappen 7, 8 mittels Fügen fest verbunden. Die Stirnfläche 2 und die Seiten klappen 5, 6 bilden somit insgesamt eine geschlossene rückseitige Abstützfläche 11, während die Stirnfläche 10 gemeinsam mit den Seitenklappen 7, 8 eine vorderseitige Anschlagsfläche 12 bildet, in der eine Sichtöffnung 13 vorhanden ist. Die Verpackung 1 ist als ein Zuschnitt aus Vollpappe ausgebildet. Die Verpackung 1 kann jedoch auch aus einem anderen geeigneten Material, z. B. Wellpappe, einer Kombination von Vollpappe und Wellpappe, Holz oder Kunststoff, hergestellt sein. Die Verpackung 1 kann ebenso als Stulpzuschnitt, Klappdeckelschachtel, Faltkiste, usw. ausgebildet sein.</p>
<p id="p0024" num="0024">In die Verpackung 1 ist ein Schieber 14 eingesetzt, der zum Andrücken von in der Verpackung 1 enthaltenen Waren in Richtung der Anschlagsfläche 12 dient. Der Schieber 14 weist zwei langgestreckte Schieberteile 15, 16 auf, die über zwei Lagerstellen 17, 18 miteinander in Verbindung stehen. Die Lagerstellen 17, 18 werden durch Ausstanzungen bzw. Nuten 19 gebildet (Fig. 3) Die Schieberteile 15, 16 sind identisch ausgebildet und besitzen jeweils ein flächiges Abstützstück 20, daran anschließend ein flächiges erstes Verbindungsstück 21, daran anschließend ein flächiges zweites Verbindungsstück 22 und wiederum daran anschließend ein flächiges Kontaktstück 23. Zwischen den Verbindungsstücken 21, 22 ist eine Faltlinie bzw. eine Ritzung vorgesehen, die ein Verschwenken der Verbindungsstücke 21, 22 zueinander ermöglicht. Zwischen den Lagerstellen 17, 18 - d. h. im Bereich der Verbindungsstücke 21, 22 - ist der Schieber 14 parallelogrammartig ausgebildet.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Weiterhin besitzt der Schieber 14 mindestens ein Federelement 24 zum Aufbringen einer Federkraft. In der dargestellten Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist das Federelement 24 als Gummiband 25 ausgebildet, das im Übergangsbereich zwischen den ersten Verbindungsstücken 21 und den zweiten Verbidungsstücken 22 angeordnet ist. Das Gummiband 25 greift dabei in die Einkerbungen 26 der beiden Schieberteile 15, 16 (Fig. 3) derart ein, dass es sicher seine Position beibehält. Die Federkraft des Federelements 24 bewirkt ein Zusammendrücken der flächigen Verbindungsstücke 21, 22 in der Querrichtung der Verpackung 1, sodass sich die axiale Länge des Schiebers 14 - d. h. in Längsrichtung der Verpackung 1 - vergrößert. In anderen Worten werden die ersten zwei sich gegenüberliegenden Winkel in dem Parallelogramm des Schiebers 14 in dem Maße vergrößert, in dem die zweiten zwei sich gegenüberliegenden Winkel in dem Parallelogramm des Schiebers 14 verkleinert werden. Dies bedeutet, dass im Bereich der Kontaktstücke 23 angeordnete Warenstücke 28 (vgl. Fig. 9) mittels des sich an der Abstützfläche 11 abstützenden Schiebers 14 in Richtung auf die Anschlagfläche 12 gedrückt werden. Dadurch wird erreicht, dass nach Entnahme des im Bereich der Sichtöffnung 13 befindlichen vordersten Warenstücks 28 das darauf folgende Warenstück 28 bis zum Kontakt mit der Anschlagfläche 12 nach vorne gedrückt wird, sodass dieses Warenstück 28 gut sichtbar in der Sichtöffnung 13 angeordnet ist und entnommen werden kann. Das Nachschieben der Warenstücke 28 kann dadurch begünstigt werden, dass die Bodenfläche 9 der Verpackung 1 eine glatte Oberfläche besitzt. Hierfür kann die Verpackung 1 vorzugsweise aus Wellpappe oder Vollpappe sein und eine Oberfläche mit einem niedrigen Reibungskoeffizienten aufweisen.</p>
<p id="p0026" num="0026">In Fig. 2 ist der Schieber 14 in seiner teilweise zusammengedrückten Stellung dargestellt. Die dargestellte Stellung - wenn dies auch nicht die vollständig zusammengepresste Stellung ist - lässt bereits erkennen, dass der Innenraum der Verpackung 1 nahezu vollständig mit Warenstücken befüllt werden kann. Der Schieber 14 in der vollständig zusammengedrückten Stellung besitzt nur eine geringe Dicke, die etwa einem Vielfachen - in der dargestellten beispielhaften Ausführungsform etwa dem Vierfachen - der Wandstärke des Schiebers 14 entspricht,<!-- EPO <DP n="13"> --> sodass das nutzbare Volumen der Verpackung 1 gegenüber einem Warentray ohne Schieber nur unwesentlich reduziert ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Fig. 3 zeigt die Bestandteile des Schiebers 14. Vorzugsweise ist der Schieber 14 aus zwei identischen Zuschnitten ausgebildet, die entweder mit einem geschlossenen Gummiband 25 (rechter Teil der Fig. 3) oder alternativ mit einem langgestreckten Federelement 24 versehen ist. Die Figuren 5 bis 8 zeigen insbesondere unterschiedliche Möglichkeiten der Ausbildung und Anordnung des Federelements 24.</p>
<p id="p0028" num="0028">Fig. 4 zeigt die Verpackung 1 in ihrer aufgeklappten Stellung sowie eine zweite Ausführungsform des Schiebers 14. In diesem Fall ist das Federelement 24 im Bereich der Kontaktstücke 23 angeordnet. Weitere Federelemente 24 können zusätzlich oder alternativ im Bereich der Abstützstücke 20 oder - wie in Fig. 1 - im mittleren Bereich des Schiebers 14 angeordnet sein.</p>
<p id="p0029" num="0029">Fig. 5 zeigt eine Detailansicht des Schiebers 14 gemäß Fig. 1. Darin ist insbesondere die mittige Anordnung des Federelements 24 und dessen Eingriff in die Einkerbungen 26 gut erkennbar.</p>
<p id="p0030" num="0030">Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Schiebers 14, wobei in diesem Fall das Federelement 24 als nicht geschlossenes Gummiband 25 ausgebildet ist, welches in Ausstanzungen oder Bohrungen der Schieberteile 15, 16 eingreift und diese innen verbindet. Es versteht sich, dass das Federelement 24 - z. B. mittels endseitiger Hülsen - derart fest mit den Schieberteilen 15, 16 verbunden ist, dass die gewünschte Kraftübertragung erfolgen kann.</p>
<p id="p0031" num="0031">Fig. 7 zeigt die Ausführungsform des Schiebers 14, wie bereits in Bezug auf Fig. 4 erläutert.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0032" num="0032">Fig. 8 zeigt eine ähnliche Ausführungsform wie Fig. 7, wobei in diesem Fall ähnlich Fig. 6 ein etwas anderer Kraftangriff gewählt ist. Das Federelement 24 umschlingt nicht die beiden Schieberteile 15, 16 außen, sondern ist nicht geschlossen ausgebildet und etwa auf mittlerer Höhe der Schieberteile 15, 16 zwischen diesen angeordnet und durch diese hindurchgeführt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Fig. 9 zeigt die Verpackung 1 gemäß Fig. 1, wobei in diesem Fall einige Warenstücke 28 in der Verpackung 1 enthalten sind. Es ist erkennbar, dass die Warenstücke 28 mittels des Schiebers 14 derart in den vorderen Bereich der Verpakkung 1 angedrückt werden, dass das vorderste Warenstück 28 an der Anschlagfläche 12 anliegt und die weiteren Warenstücke 28 unter gegenseitiger Kontaktierung nachgeschoben werden. Der Schieber kann sich somit soweit in den Bereich der Anschlagfläche 12 ausdehnen, dass auch die letzten Warenstücke 28 in den Bereich der Anschlagfläche 12 bzw. der Sichtöffnung 13 der Verpackung 1 geschoben werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren (28), mit einem zur Aufnahme von Waren (28) vorgesehenen Innenraum, in dem die Waren (28) zusammen mit einem Schieber (14) angeordnet sind, der sich an eine Abstützfläche (11) des Innenraums abstützt und in einem entgegen einer Federkraft zusammengedrückten Zustand auf die Waren (28) einen Druck in Richtung auf die Anschlagfläche (12) ausübt, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schieber (14) zwei langgestreckte flächige Schieberteile (15, 16) aufweist, die über wenigstens zwei Lagerstellen (17, 18) schwenkbar miteinander verbunden sind und dass die Schieberteile (15, 16) zwischen zwei Lagerstellen (17, 18) jeweils eine Faltung aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schieber (14) wenigstens ein Federelement (24) zur Aufbringung der Federkraft aufweist.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Federelement (24) in Ausnehmungen (26) des Schiebers (14) gehalten ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schieber (14) im vollständig zusammengerdrückten Zustand eine Dicke aufweist, die sich aus einem Vielfachen der Wandstärke der Schieberteile (15, 16) ergibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schieber (14) im vollständig zusammengedrückten Zustand eine Dicke aufweist, die sich aus etwa dem Vierfachen der Wandstärke der Schieberteile (15, 16) ergibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Schieber (14) im vollständig zusammengedrückten Zustand eine Länge aufweist, die maximal der Breite des Innenraums der Verpackung (1) entspricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schieberteile (15, 16) identisch ausgebildet sind und jeweils ein Abstützstück (20) daran anschließend mindestens ein erstes Verbindungsstück (21), daran anschließend mindestens ein zweites Verbindungsstück (22) und daran anschließend ein Kontaktstück (23) aufweisen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Federelement (24) im Übergangsbereich zwischen dem ersten Verbindungsstück (21) und dem zweiten Verbindungsstück (22) derart angeordnet ist, dass die Federkraft ein Aufeinanderzubewegen der flächigen Verbindungsstücke (21, 22) in einer ersten Richtung und ein Auseinanderbewegen der Abstützstücke (20) relativ zu den Kontaktstücken (23) in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Federelement (24) zwischen dem Abstützstück (20) des ersten Schieberteils (15) und dem Abstützstück (20) des zweiten Schieberteils (16) und/oder dem Kontaktstück (23) des ersten Schieberteils (15) und dem Kontaktstück (23) des zweiten Schieberteils (16) derart angeordnet ist, dass die Federkraft ein Aufeinanderzubewegen der Abstützstücke (20) und/oder der Kontaktstücke (23) in einer ersten Richtung und ein daraus resultierendes Auseinanderbewegen der Abstützstücke (20) und der Kontaktstücke (23) in einer zweiten Richtung senkrecht zu der ersten Richtung bewirkt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>, die Schieberteile (15, 16) als identische Zuschnitte ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verpackung nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Zuschnitte aus Pappe, insbesondere Vollpappe und/oder Wellpappe, bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schieberteile (15, 16) als identische Kunststoffteile, insbesondere Hohlkammerprofile, ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Verpackung (1) und die Schieberteile (15, 16) aus demselben Werkstoff hergestellt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Federelement (24) als Gummiband (25) ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Schieber zur Verwendung in einer Verpackung zur abverkaufsgerechten Präsentation von Waren (28), <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> er zwei langgestreckte flächige Schieberteile (15, 16) aufweist, die über wenigstens zwei Lagerstellen (17, 18) schwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Schieberteile (15, 16) zwischen zwei Lagerstellen jeweils eine Faltung aufweisen und dass die Schieberteile (15, 16) mit einem Federelement (24) zur Aufbringung einer Federkraft versehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Schieber nach Anspruch 15 mit wenigstens einem zusätzlichen Merkmal gemäß den kennzeichnenden Teilen eines der Ansprüche 2 bis 14.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Packing for displaying articles (28) in a manner suitable for sales purposes, having an interior which is provided for accommodating articles (28) and in which the articles (28) are arranged together with a pusher (14) which is supported on a supporting surface (11) of the interior and, in a state in which it is compressed counter to a spring force, subjects the articles (28) to pressure in the direction of the stop surface (12), <b>characterized in that</b> the pusher (14) has two elongate sheet-like pusher parts (15, 16) which are connected to one another in a pivotable manner via at least two bearing locations (17, 18), and <b>in that</b> the pusher parts (15, 16) each have a fold between two bearing locations (17, 18).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Packaging according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the pusher (14) has at least one spring element (24) for applying the spring force.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Packaging according to Claim 2, <b>characterized in that</b> the spring element (24) is retained in recesses (26) of the pusher (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 3, <b>characterized in that</b>, in the fully compressed state, the pusher (14) has a thickness produced from a multiple of the wall thickness of the pusher parts (15,<!-- EPO <DP n="20"> --> 16).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Packaging according to Claim 4, <b>characterized in that</b>, in the fully compressed state, the pusher (14) has a thickness produced from approximately four times the wall thickness of the pusher parts (15, 16).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 5, <b>characterized in that</b>, in the fully compressed state, the pusher (14) has a length which corresponds, at most, to the width of the interior of the packaging (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 6, <b>characterized in that</b> the pusher parts (15, 16) are of identical design and each have a supporting component (20) followed by at least a first connecting component (21), which is followed by at least a second connecting component (22), and then a contact component (23).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Packaging according to Claim 7, <b>characterized in that</b> the spring element (24) is arranged in the transition region between the first connecting component (21) and the second connecting component (22) such that the spring force causes the sheet-like connecting components (21, 22) to move towards one another in a first direction and causes the supporting components (20) and the contact components (23) to move apart from one another in a second direction perpendicular to the first direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Packaging according to Claim 7, <b>characterized in that</b> the spring element (24) is arranged between the supporting component (20) of the first pusher part (15) and the supporting component (20) of the second pusher part (16), and/or the contact component (23) of the first pusher part (15) and the contact component (23) of the second pusher part (16), such that the spring force causes the supporting components (20) and/or the<!-- EPO <DP n="21"> --> contact components (23) to move towards one another in a first direction and causes the supporting components (20) and the contact components (23) to move apart from one another, as a result, in a second direction perpendicular to the first direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 9, <b>characterized in that</b> the pusher parts (15, 16) are designed as identical blanks.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Packaging according to Claim 10, <b>characterized in that</b> the blanks consist of board material, in particular solid board and/or corrugated board.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 11, <b>characterized in that</b> the pusher parts (15, 16) are designed as identical plastic parts, in particular hollow-chamber profiles.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 12, <b>characterized in that</b> the packaging (1) and the pusher parts (15, 16) are produced from the same material.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Packaging according to one of Claims 1 to 13, <b>characterized in that</b> the spring element (24) is designed as a rubber band (25).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>Pusher for use in packaging for displaying articles (28) in a manner suitable for sales purposes, <b>characterized in that</b> it has two elongate sheet-like pusher parts (15, 16) which are connected to one another in a pivotable manner via at least two bearing locations (17, 18), <b>in that</b> the pusher parts (15, 16) each have a fold between two bearing locations, and <b>in that</b> the pusher parts (15, 16) are provided with a spring element (24) for applying a spring force.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>Pusher according to Claim 15 having at least one additional feature according to the characterizing<!-- EPO <DP n="22"> --> parts of one of Claims 2 to 14.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="23"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Emballage pour la présentation en vue de la vente de produits (28), comportant un espace intérieur prévu pour la réception des produits (28), dans lequel les produits (28) sont disposés ensemble avec un coulisseau (14) qui s'appuie sur une face d'appui (11) de l'espace intérieur et qui exerce sur les produits (28) une pression qui les maintient à l'état comprimé dans la direction d'une face de butée (12) sous l'effet de la force d'un ressort, <b>caractérisé en ce que</b> le coulisseau (14) présente deux parties de coulisseau (15, 16) allongées et.plates qui sont reliées l'une à l'autre de façon pivotante selon au moins deux positions de pivotement (17, 18) et que les parties de coulisseau (15, 16) présentent chacune un pli entre deux positions de pivotement (17, 18).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Emballage selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le coulisseau (14) présente au moins un élément de ressort (24) pour mettre en oeuvre la force de ressort.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Emballage selon la revendication 2, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de ressort (24) est maintenu dans des évidements (26) du coulisseau (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une épaisseur qui représente plusieurs fois l'épaisseur de la paroi des parties de coulisseau (15, 16).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Emballage selon la revendication 4, <b>caractérisé en ce que</b> le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une épaisseur qui représente environ quatre fois l'épaisseur de la paroi des parties de coulisseau (15, 16).<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 5, <b>caractérisé en ce que</b> le coulisseau (14) présente, dans sa position complètement comprimée, une longueur qui correspond au maximum à la largeur de l'espace intérieur de l'emballage (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 6, <b>caractérisé en ce que</b> les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées de façon identique et comportent chacune une pièce d'appui (20) à laquelle est raccordée au moins une première pièce de liaison (21), à laquelle est raccordée au moins une deuxième pièce de liaison (22) et à laquelle est raccordée une pièce de contact (23).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Emballage selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de ressort (24) est disposé dans la zone de transition entre la première pièce de liaison (21) et la deuxième pièce de liaison (22), de telle sorte que la force du ressort a pour effet de rapprocher les pièces de liaison plates (21, 22) les unes des autres selon une première direction et d'écarter les pièces d'appui (20) par rapport aux pièces de contact (23) selon une deuxième direction perpendiculaire à la première direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Emballage selon la revendication 7, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de ressort (24) est disposé entre la pièce d'appui (20) de la première partie de coulisseau (15) et la pièce d'appui (20) de la deuxième partie de coulisseau (16) et/ou la pièce de contact (23) de la première partie de coulisseau (15) et la pièce de contact (23) de la deuxième partie de coulisseau (16), de telle sorte que la force du ressort a pour effet de rapprocher les pièces d'appui (20) et/ou les pièces de contact (23) selon une première direction duquel résulte un écartement des pièces d'appui (20) et des pièces de contact (23) selon une deuxième direction perpendiculaire à la première direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 9, <b>caractérisé en ce que</b> les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées par des pièces découpées identiques.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Emballage selon la revendication 10, <b>caractérisé en ce que</b> les pièces découpées sont en carton, en particulier en carton plein et/ou carton ondulé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 11, <b>caractérisé en ce que</b> les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisées en tant que parties en matière plastique identiques, en particulier par des profilés à chambre creuse.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> l'emballage (1) et les parties de coulisseau (15, 16) sont réalisés dans la même matière.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Emballage selon l'une des revendications 1 à 13, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément de ressort (24) est constitué par une bande en caoutchouc (25).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Coulisseau utilisable dans un emballage pour la présentation en vue de la vente de produits (28), <b>caractérisé en ce qu'</b>il présente deux parties de coulisseau (15, 16) allongées et plates qui sont reliées l'une à l'autre de façon pivotante selon au moins deux positions de pivotement (17, 18), que les parties de coulisseau (15, 16) présentent chacune un pli entre deux positions de pivotement (17, 18), et que les parties de coulissement (15, 16) présentent au moins un élément de ressort (24) pour mettre en oeuvre la force de ressort.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Coulisseau selon la revendication 15 comportant au moins une caractéristique additionnelle selon les parties caractérisantes de l'une des revendications 2 à 14.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="26"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="170" he="240" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="161" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="132" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="118" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="144" he="127" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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