[0001] Die Erfindung betrifft einen Stecker zum Verbinden mit einer Steckbuchse, die ein
Steckbuchsengehäuse mit einer ersten Längsachse und mit einem von einer Wand umschlossenen
Aufnahmeraum, der zu einer Stirnfläche des Steckbuchsengehäuses offen und an dem dazu
entfernten Ende durch einen Boden verschlossen ist und dem erste Kontakte zugeordnet
sind, aufweist, wobei auf einer Außenfläche der den Aufnahmeraum umschließenden Wand
mindestens eine Rastnase vorspringend angeordnet ist, die eine in Richtung von der
Stirnfläche zum Boden sich von der Außenfläche entfernend ansteigende Anlauffläche
aufweist und die in Richtung zum Boden mit einer in Richtung zur Außenfläche verlaufenden
Rastfläche versehen ist, umfassend ein Steckergehäuse, das eine zweite Längsachse
aufweist, das einen bei zueinander parallel ausgerichteten Längsachsen in den Aufnahmeraum
einführbaren ersten Gehäuseabschnitt mit einer ersten axialen Endfläche aufweist,
das einen zweiten Gehäuseabschnitt mit einer der ersten Endfläche abgewandten zweiten
Endfläche besitzt, dem ein elastisch auslenkbarer Riegel mit einem Raststeg angeformt
ist, wobei der Raststeg beim Verbinden mit dem Steckbuchsengehäuse der Anlauffläche
der Rastnase und im vollständig verbundenen Zustand des Steckers mit der Steckbuchse
der Rastfläche der Rastnase gegenübersteht, einen Schieber, der das Steckergehäuse
zumindest teilweise umschließt und entlang der zweiten Längsachse an diesem zwischen
einer ersten Position und einer zweiten Position verstellbar angebracht ist, wobei
die erste Position einer unverriegelten Stellung des Steckbuchsengehäuses zum Stecker
entspricht und die zweite Position die vollständig verbundene Position derselben darstellt,
der einen elastisch auslenkbaren Sicherungshebel trägt, der einen Sicherungsvorsprung
aufweist, welcher sich in der ersten Position in Richtung zur ersten axialen Endfläche
vor dem Raststeg befindet und sich in der zweiten Position in Richtung zur ersten
axialen Endfläche hinter dem Raststeg befindet.
[0002] Die DE 102 16 072 A1 beschreibt einen Stecker zum Verbinden einer Steckbuchse. Er
umfasst ein Steckergehäuse mit einer zweiten Längsachse. Dieses ist bei zueinander
parallel ausgerichteten Längsachsen von Stecker und Steckbuchse in den Aufnahmeraum
der Steckbuchse mit einem ersten Gehäuseabschnitt mit einer ersten axialen Endfläche
einführbar. Das Gehäuse weist eine der ersten Endfläche abgewandte zweite Endfläche
auf. Dem Steckergehäuse ist ein zweiarmiger Riegel zugeordnet. Dieser weist in Richtung
zur ersten Endfläche einen Raststeg auf und von der ersten Endfläche weg hinter dem
Raststeg einen Haltedurchbruch. Etwa mittig ist der Riegel schwenkbar mit dem Steckergehäuse
verbunden. Er ist von der ersten axialen Endfläche weg in Richtung zur zweiten Endfläche
über die Verbindung mit dem Steckergehäuse hinaus geführt und bildet einen zweiten
Hebelarm, der zur Betätigung des Riegels Lösebetätigungsabschnitte aufweist. Es wird
auf die Lösebetätigungsabschnitte so gedrückt, dass sich der zweite Hebelarm des Riegels
der Gehäuseaußenfläche des Steckergehäuses annähert. Dabei wird der Raststeg von der
Gehäuseaußenfläche nach oben weg bewegt. Beim Verbinden des Steckergehäuses mit dem
Steckbuchsengehäuse steht der Raststeg der Anlauffläche der Rastnase des Steckbuchsengehäuses
gegenüber und wird beim weiteren Einschieben angehoben und setzt sich hinter die Rastnase.
Der Stecker umfasst ferner einen Schieber, der das Steckergehäuse zumindest teilweise
umschließt und entlang der zweiten Längsachse an diesem zwischen zwei Positionen verstellbar
angebracht ist, wobei die erste Position einer unverriegelten Stellung des Steckbuchsengehäuses
zum Stecker entspricht und die zweite Position die vollständig verbundene Position
derselben darstellt, dann nämlich, wenn der Raststeg des Riegels sich hinter die Rastnase
gesetzt hat. Der Schieber weist einen elastisch auslenkbaren einarmigen Sicherungshebel
auf, welcher einen Sicherungsvorsprung besitzt, der sich in der ersten Position in
Richtung zur ersten axialen Endfläche vor dem Raststeg in dem Durchbruch befindet
und sich in der zweiten Position in Richtung zur ersten axialen Endfläche hinter dem
Raststeg befindet. In dieser Position wird der Schieber über den Sicherungshebel reibschlüssig
an dem Raststeg in der verriegelten Position gehalten. Um den in der endgültigen Position
verriegelten Zustand zu lösen, muss der Schieber wieder zurück bewegt werden, wobei
die vom Sicherungshebel erzeugte Haltekraft überwunden wird und der Schieber mit seinem
Sicherungsvorsprung hinter den Raststeg gelangen kann. Dabei wird der Sicherungssteg,
der eine Schwenkbewegung des Riegels verhindert, von dem zweiten Arm des Riegels weg
bewegt, so dass über die in einem Ausschnitt des Schiebers freiliegenden Lösebetätigungsabschnitte
der Raststeg außer Eingriff zur Rastnase angehoben werden kann. Danach können Stecker
und Steckbuchse voneinander getrennt werden.
[0003] In der EP 0 896 396 A2 wird ein Steckverbinder beschrieben, der eine Steckbuchse
und einen Stecker umfasst. Die Steckbuchse weist ein Steckbuchsengehäuse und einen
von einer Wand umschlossenen Aufnahmeraum auf. Dieser ist zu einer Stirnfläche des
Steckbuchsengehäuses offen und an seinem dazu entfernten Ende durch einen Boden verschlossen.
Die Steckbuchse weist eine erste Längsachse auf, die eine Verbindungsrichtung definiert.
Dem Steckbuchsengehäuse sind erste Kontakte zugeordnet. Diese sind parallel zur ersten
Längsachse ausgerichtet und stehen vom Boden in den Aufnahmeraum vor. Auf der Außenfläche
der den Aufnahmeraum umschließenden Wand sind eine Rastnase und zwei seitlich derselben
parallel verlaufende Rippen vorspringend angeordnet.
[0004] Der Stecker weist ein Steckergehäuse mit einem ersten Gehäuseabschnitt und einem
zweiten Gehäuseabschnitt auf. Der erste Gehäuseabschnitt tritt beim Verbinden mit
der Steckbuchse in deren Aufnahmeraum ein. Der zweite Gehäuseabschnitt ist im radialen
Abstand zum ersten Gehäuseabschnitt angeordnet, so dass zwischen beiden ein Freiraum
besteht, der die Wand des Steckbuchsengehäuses aufnimmt. Dem zweiten Gehäuseabschnitt
des Steckers ist ein elastisch auslenkbarer Riegelarm zugeordnet, der über einen Federhalter
verriegelt werden kann, wenn er sich in der Riegelposition befindet, wobei der Federhalter
eine Auslenkung des Riegelarms aus der entspannten Position verhindert.
[0005] Dem Federhalter sind Druckfedern zugeordnet, die an ihrem nicht an diesem abgestützten
Ende miteinander über eine Traverse verbunden sind. Der Riegelarm besitzt eine Schrägfläche,
die beim Einführen des Steckers in die Steckbuchse gegen die Rastnase läuft. Dabei
befindet der Federhalter sich in einer vorgeschobenen Position, bei der seine Riegelfläche
nicht in Kontakt zum Riegelarm steht. Er wird in dieser Position am Steckergehäuse
durch elastische Arme mit Rastnasen gehalten.
[0006] Mit dieser Art von Steckverbindung wird eine Lösekraft erzeugt, die die beiden Bauteile
der Steckverbindung nämlich die Steckbuchse und den Stecker auseinanderschieben, solange
der endgültige Verbindungszustand, bei dem beide zueinander verriegelt sind, nicht
erreicht ist. Die dazu vorgesehenen Baumaßnahmen erfordern einen großen Bauraum, der
insbesondere bei beengten Verhältnissen und bei Anordnung einer Vielzahl von Steckern
an einem Gerät bzw. an einem Ausrüstungsgegenstand eines Fahrzeuges häufig nicht zur
Verfügung steht. Trotzdem ist es wünschenswert, zumindest erkennen zu lassen, ob eine
vollständige Verbindung erzielt worden ist oder nicht.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Stecker zur Verbindung mit einer
Steckbuchse vorzuschlagen, der für kleine und enge Einbauverhältnisse geeignet ist
und einen Schieber aufweist, der erkennen lässt, ob eine vollständige Verbindung erzielt
wurde oder nicht, wobei der Schieber nicht ungewollt aus der der vollständigen Verbindung
entsprechenden Position verlagert werden kann.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Stecker, der dadurch gekennzeichnet
ist, dass der Sicherungshebel als zweiarmiger Hebel gestaltet ist, der einen ersten
Sicherungsarm mit einem Sicherungsvorsprung aufweist, welcher sich in der ersten Position
in Richtung zur ersten axialen Endfläche vor dem Raststeg befindet und sich in der
zweiten Position in Richtung zur ersten axialen Endfläche hinter dem Raststeg befindet
und der einen zweiten Sicherungsarm aufweist, der zur Bewegung des Sicherungsvorsprungs
außer Eingriff zum Raststeg von Hand beaufschlagbar ist.
[0009] Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, dass anhand der Stellung des Schiebers erkennbar
ist, ob ein vollständig verbundener Zustand erreicht wurde oder nicht. Der Schieber
wird in den jeweiligen Stellungen, die den unverbundenen oder noch nicht vollständig
verbundenen Zustand und den vollständig verbundenen Zustand kennzeichnen, sicher gehalten.
In der ersten Stellung ist der Schieber so weit von der ersten Endfläche weg verschoben,
dass sich der Sicherungsvorsprung des Sicherungshebels in Richtung zu der ersten Endfläche
des Steckergehäuses vor dem Raststeg befindet und der Raststeg verhindert, dass der
Schieber in die den vollständig verbundenen Zustand kennzeichnende vorgeschobene Position
verschoben werden kann, bei der sich der Sicherungsvorsprung ausgehend von der ersten
Position in eine Position hinter dem Raststeg befindet, verschoben werden kann. Der
Sicherungsvorsprung läuft bei dem Verbinden des Steckers mit der Steckbuchse dem Raststeg
hinterher. Zunächst wird der Raststeg durch die Rastnase der Steckbuchse angehoben,
d.h. er entfernt sich von der Außenfläche derselben, indem er auf der Anlauffläche
hochläuft. Der nachfolgende Sicherungsvorsprung läuft ebenfalls nach dem Raststeg
auf die Anlauffläche auf und wird angehoben, so dass der Sicherungshebel ausschwenkt.
Nachdem der Raststeg das Ende der Rastnase erreicht hat, nimmt der Raststeg aufgrund
der Elastizität der Anordnung des Riegels seine ursprüngliche Lage wieder ein und
setzt sich hinter die Rastnase und befindet sich dabei in unmittelbarer Nachbarschaft
zur Rastfläche der Rastnase. Beim weiteren Vorschieben des Schiebers gelangt der Sicherungsvorsprung
über die Rastnase und über den Raststeg, der sich nicht weiter nach vorne in Richtung
auf die erste Endfläche zu bewegen kann, hinweg und setzt sich hinter den Raststeg.
[0010] Gemäß einer ersten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Riegel als zweiarmiger
Hebel ausgebildet ist, der einen ersten Arm und einen zweiten Arm besitzt, wobei der
zweite Arm zur Betätigung des Riegels dient, und dass der zweite Sicherungsarm den
zweiten Arm des Riegels beaufschlagt, so dass dieser außer Eingriff zur Rastnase bewegbar
ist. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Riegel zwei identische, parallele Riegelabschnitte
umfaßt, deren erste Arme durch den Raststeg miteinander verbunden sind, und dass der
Sicherungshebel zwischen den beiden parallelen Riegelabschnitten angeordnet ist.
[0011] Für den Fall, dass ein zweiarmiger Riegel gewählt wird, ist vorgesehen, dass der
Sicherungshebel zwei Löseansätze an seinem zweiten Sicherungsarm aufweist, die jeweils
zur Beaufschlagung eines der zweiten Arme des Riegels dienen, um im vollständig verbundenen
Zustand den Raststeg außer Eingriff zur Rastnase bringen zu können.
[0012] Bei einer zweiten Lösungsvariante für die Bewegung des Raststegs des Riegels außer
Eingriff zur Rastnase ist vorgesehen, dass der Schieber mindestens einen Lösenocken
aufweist, der bei Bewegung des Schiebers in einer Richtung von der ersten Endfläche
weg den ersten Arm des Riegels mit seinem Raststeg außer Eingriff zur Rastnase bewegt.
In diesem Fall ist es möglich, den Riegel als einarmigen Hebel auszubilden, wobei
der mindestens eine Lösenocken auf den ersten Arm einwirkt. Für den Fall, dass der
Riegel als zweiarmiger Hebel gestaltet ist, ist es auch möglich, den Lösenocken so
am Schieber anzuordnen, dass er auf den zweiten Arm einwirkt. In beiden Fällen sind
die Lösenocken so angeordnet, dass zunächst bei Einwirken auf den zweiten Sicherungsarm
des Sicherungshebels zunächst der Sicherungsvorsprung außer Eingriff zum Raststeg
bewegt wird und dann, wenn weiter ziehend auf den Schieber eingewirkt wird, die Lösenocken
zur Wirkung kommen und den Riegel mit seinem Raststeg außer Eingriff zur Rastnase
bringen. Dabei ist es möglich, den zweiten Arm des Riegels von Hand zu beaufschlagen
oder aber eine Gestaltung zu wählen, bei der dieser durch die Bewegung des Schiebers
in Richtung von der ersten Endfläche des Steckergehäuses weg von dem Schieber beaufschlagt
wird.
[0013] Vorzugsweise ist der Riegel über einen Riegelsteg, der eine Schwenkachse des Riegels
bildet, mit dem Steckergehäuse einstückig verbunden. Der Riegel schwenkt also um die
durch den Riegelsteg gebildete Schwenkachse.
[0014] Auch der Sicherungshebel kann über einen Hebelsteg, der eine Schwenkachse bildet,
mit einer Innenfläche des Schiebers einstückig verbunden sein.
[0015] Für die Betätigung des zweiten Sicherungsarms des Sicherungshebels von Hand ist im
Schiebergehäuse eine Aussparung vorgesehen.
[0016] Das Steckergehäuse ist ferner mit mindestens einem Anschlag versehen, der die axiale
Bewegung des Schiebers auf dem Steckergehäuse so begrenzt, dass dieses nicht von dem
Steckergehäuse heruntergleiten kann. In der unverbundenen Position des Steckers, d.h.
beispielsweise während des Transports oder vor der Montage, wird der Schieber einerseits
durch diesen Anschlag, der mit dem Steckergehäuse zusammenwirkt und andererseits durch
den Sicherungsvorsprung des Sicherungshebels, der vor dem Raststeg sitzt, in seiner
Position festgesetzt.
[0017] Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch
dargestellt.
[0018] Es zeigt
- Figur 1
- eine perspektivische Längsschnittdarstellung einer konventionellen Steckbuchse und
eines erfindungsgemäßen Steckers in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 2
- eine perspektivische Explosionsdarstellung des erfindungsgemäßen Steckers in der ersten
Ausführungsform,
- Figur 3
- einen perspektivischen Längsschnitt der Steckbuchse und des Steckers zu Beginn des
Verbindens der beiden,
- Figur 4
- eine perspektivische Längsschnittdarstellung von Stecker und Steckbuchse bei einer
fortgeschrittenen Verbindungsstellung der beiden,
- Figur 5
- eine perspektivische Längsschnittdarstellung, wobei sich der Stecker gemäß der ersten
Ausführungsform im vollständig verbundenen Zustand zur Steckbuchse befindet, und
- Figur 6
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckers in einer perspektivischen
Explosionsdarstellung.
[0019] Zunächst wird anhand der Figuren 1 und 2 der Aufbau der an sich bekannten Steckbuchse
1 und des erfindungsgemäßen Steckers 13 beschrieben.
[0020] Die Steckbuchse 1 umfaßt ein Steckbuchsengehäuse 2, das beispielsweise mit einem
elektrischen Gerät fest verbunden, d.h. Bestandteil desselben, sein kann. Es ist aus
einem elektrisch isolierenden Harzmaterial (Kunststoff) hergestellt und weist eine
erste Längsachse 3 auf. Das Steckbuchsengehäuse 2 umfaßt ferner eine Wand 4, die einen
Aufnahmeraum 5 umschließt, der durch einen Boden 7 verschlossen ist und an seinem
offenen Ende durch die Stirnfläche 6 begrenzt ist. Die Wand 4 bildet eine Außenfläche
8. Der Aufnahmeraum 5 bildet ein an entgegengesetzten Enden abgerundetes Rechteck,
kann jedoch jede beliebige Form aufweisen. Von einem der Abschnitte der Außenfläche
8 steht eine Rastnase 9 vor, die zur Stirnfläche 6 hin eine Anlauffläche 10 besitzt,
welche von der Stirnfläche 6 weg in Richtung auf den Boden 7 ansteigend und sich dabei
von der Außenfläche 8 entfernend verläuft. Sie endet in einer Spitze oder parallel
zur Außenfläche 8 verlaufenden Fläche und geht von dort in eine Rastfläche 11 über,
die wieder in Richtung zur Außenfläche 8 steil verläuft.
[0021] In Figur 1 ist ferner der Stecker 12 dargestellt, dessen Steckergehäuse 13 aus einem
elektrisch isolierenden und elastische Eigenschaften aufweisenden Harzmaterial (Kunststoff)
hergestellt und auf der zweiten Längsachse 14 zentriert ist. Der Stecker 12 ist der
Steckbuchse 1 gegenüberstehend, aber noch nicht verbunden dargestellt, wobei die erste
Längsachse 3 und die zweite Längsachse 14 zueinander ausgerichtet sind. Durch Verschiebung
des Steckers 12 zur Steckbuchse 1 hin mit ausgerichteten Längsachsen 3, 14 zueinander
werden die Steckbuchse 1 und der Stecker 12 miteinander verbunden. Das Steckergehäuse
13 umfaßt einen ersten Gehäuseabschnitt 15, der in den Aufnahmeraum 5 der Steckbuchse
1 beim Verbinden eintritt. Dieser weist eine erste Endfläche 16 auf. Das Steckergehäuse
13 umfaßt ferner einen zweiten Gehäuseabschnitt 17, der in der zweiten Endfläche 18
endet. In dem Steckergehäuse 13 sind zwei Aufnahmekammern 19 gebildet, die zur Aufnahme
von Kontaktbuchsen K dienen. Diese werden durch angeformte Zungen und darüber hinaus
durch einen Halter 20 im Steckergehäuse 13 festgesetzt. Die Kontaktbuchsen K sind
beispielsweise mit Kabeln verbunden und dienen dazu, beim Verbinden des Steckers 12
mit der Steckbuchse 1 die vom Boden 7 in den Aufnahmeraum 5 der Steckbuchse 1 vorstehenden
ersten Kontakte in Form von Stiftkontakten 9 aufzunehmen, um eine elektrisch leitende
Verbindung herzustellen. Der zweite Gehäuseabschnitt 17 besitzt eine Außenfläche 21,
die in Richtung zum ersten Gehäuseabschnitt 15 durch die Dichtungsanordnung 22 begrenzt
wird, die mit der Innenfläche der Wand 4 in zusammengestecktem Zustand von Steckbuchse
1 und Stecker 12 zusammenwirkt, um die Einheit gegen eintretende Feuchtigkeit oder
Verschmutzung zu dichten.
[0022] Von der Außenfläche 21 des zweiten Gehäuseabschnitts 17 steht nahe der zweiten Endfläche
18 mindestens ein Anschlag 23 vor.
[0023] Dem zweiten Gehäuseabschnitt 17 ist ein Riegel 24 angeformt, der einen ersten Riegelabschnitt
25 und einen zweiten Riegelabschnitt 26 umfaßt. Der Riegel 24 ist insgesamt als einarmiger
Hebel gestaltet, wobei beide Riegelabschnitte 25, 26 jeweils einen ersten Arm 27 bilden,
der über einen Riegelsteg 30 mit dem zweiten Gehäuseabschnitt 17 einstückig verbunden
ist. Die beiden ersten Arme 27 erstrecken sich ausgehend vom Riegelsteg 30 in etwa
parallel jedoch beabstandet zur Außenfläche des Steckergehäuses 13 in Richtung zur
ersten Endfläche 16, jedoch nicht insgesamt bis zur Endfläche 16 sondern nur über
einen Teilbereich, so dass der die beiden ersten Arme 27 verbindende Raststeg 28 sich
über dem ersten Gehäuseabschnitt 15 befindet. Die beiden Riegelabschnitte 25, 26 sind
im parallelen Abstand angeordnet und verlaufen in etwa parallel zur zweiten Längsachse
14 und bilden zwischen sich einen Freiraum, der durch den Raststeg 28 überbrückt wird.
Ferner besitzen die beiden ersten Arme 27 in Verlängerung des Raststeges 28 jedoch
im Verhältnis zu diesem höhenmäßig von der Außenfläche des Steckergehäuses 13 versetzt
jeweils einen Ansatz 29. Der Riegel 24 kann um den Riegelsteg 30 um eine Achse, die
die zweite Längsachse 14 mit Abstand rechtwinklig kreuzt, elastisch ausgelenkt werden.
Er nimmt in der Normalstellung, d.h. in der entspannten Stellung jedoch die in den
Figuren 1 und 2 dargestellte Position ein.
[0024] Das Steckergehäuse 13 wird durch einen rohrförmigen Schieber 31 umschlossen. Dieser
weist eine Außenwand 32 und einen Führungsabschnitt 33 auf, in dem sich eine Führungsbohrung
34 befindet, mit der der Schieber 31 auf der Außenfläche 21 des zweiten Gehäuseabschnittes
17 entlang der zweiten Längsachse 14 begrenzt verschiebbar angeordnet ist. In Richtung
von der ersten Endfläche 16 weg ist die Bewegung des Schiebers 31 durch mindestens
einen Anschlag 23 begrenzt, der in eine Nut 36 eingreift und zur Bewegungsbegrenzung
mit einem Anschlag 37 am Ende der Nut 36 des Führungsabschnittes 33 zusammenwirkt.
[0025] Mit der Außenwand 32 des Schiebers 31, ist innenliegend in diesem, ein Sicherungshebel
38 über einen Hebelsteg 39 um eine Schwenkachse, die die zweite Längsachse 14 mit
Abstand rechtwinklig kreuzt, schwenkbar einstückig verbunden. Die Schwenkbarkeit ist
aufgrund der elastischen Eigenschaften des Materials, aus dem der Schieber hergestellt
ist (Harzmaterial), möglich. Der Sicherungshebel 38 ist als zweiarmiger Hebel gestaltet.
Der sich von dem Hebelsteg 39 in Richtung zur ersten Endfläche 16 erstreckende erste
Sicherungsarm ist mit 40 bezeichnet und trägt einen in Richtung nach innen auf die
Außenfläche des Steckergehäuses 13 zu vorstehenden Sicherungsvorsprung 41. Dieser
ist im Abstand zum Hebelsteg 39 angeordnet. Dem vom Hebelsteg 39 in Richtung auf die
zweite Endfläche 18 des Steckergehäuses 13 sich erstreckenden zweiten Sicherungsarm
42 ist ein Betätigungsansatz 43 angeformt, der in einer Aussparung 35 des Schiebers
31 liegt und von Hand beaufschlagt werden kann. Bei Beaufschlagung des Betätigungsansatzes
43 in Richtung auf das Steckergehäuse 13 zu schwenkt der Sicherungshebel 38 aufgrund
der elastischen Eigenschaften des Materials, aus dem das Steckergehäuse 13 hergestellt
ist, um die durch den Hebelsteg 39 gebildete Schwenkachse. Im unverbundenen Zustand
von Stecker 12 und Steckbuchse 1 befindet sich der Sicherungsvorsprung 41 in Längsrichtung
auf die erste Endfläche 16 zu gesehen vor dem Raststeg 28. Damit ist der Schieber
31 über den Sicherungsvorsprung 41 und die zusammenwirkenden Anschläge 23 und 37 in
der den unverbundenen Zustand wiedergebenden Positionen festgelegt. Der Sicherungshebel
38 befindet sich in dieser Position in seiner Normalstellung, d.h. entspannten Stellung,
die er über die elastische Rückstellung im Bereich des Hebelsteges 39 einnimmt. Ferner
weist der Schieber 31 Lösenocken 44 auf, die jeweils auf einen Ansatz 29 eines der
beiden Riegelabschnitte 25, 26 der ersten Arme 27 einwirken, wenn der Schieber 31
aus dem verbundenen Zustand in den dargestellten Zustand zurückgeschoben wird.
[0026] Anhand der Figuren 3 bis 5 erfolgt eine Beschreibung des Verbindungsvorgangs ausgehend
von der Position gemäß Figur 1.
[0027] Wie aus Figur 3 erkenntlich, tritt der erste Gehäuseabschnitt 15 des Steckergehäuses
13 in den Aufnahmeraum 5 der Steckbuchse 1 ein. Dabei nähert sich der Raststeg 28
des Riegels 24 der Anlauffläche 10 der Rastnase 9 an. Dieser Zustand ist in Figur
3 dargestellt. Bei weiterem Einschieben des Steckers 12 mit seinem ersten Gehäuseabschnitt
15 in die Steckbuchse 1 gleitet der Raststeg 28 auf der Anlauffläche 10 hoch, wobei
sich der Riegelsteg 30 elastisch verformt und eine Rückstellkraft erzeugt. Bei weiterem
Einschieben gelangt der Raststeg 28 über die Rastnase 9 hinweg und kann sich vor die
Rastfläche 11 setzen, indem er sich wieder in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
Bei diesem Vorbewegen ist auch der Sicherungsvorsprung 41, der in Bewegungsrichtung
dem Raststeg 28 nachfolgt, auf der Anlauffläche 10 der Rastnase 9 weiterbewegt worden,
so dass sich der Hebelsteg 39 elastisch verformt und eine Rückstellkraft erzeugt,
in dem der Sicherungshebel 38 um die durch den Hebelsteg 39 gebildete Schwenkachse
im linksschwenkenden Sinne verschwenkt. Diese angehobene Position ist in Figur 4 gezeigt.
Bei weiterem Vorbewegen des Schiebers 31 gelangt der Sicherungsvorsprung 41 über den
Raststeg 28 hinweg und setzt sich in Bewegungsrichtung auf die Endfläche 16 des Steckergehäuses
zu hinter den Raststeg 28. Diese Position ist in Figur 5 dargestellt und kennzeichnet
den vollständig verbundenen Zustand von Stecker 12 und Steckbuchse 1. Durch Betrachten
ist dieser Zustand feststellbar. Für das Lösen der Verbindung wird an dem Schieber
31 einerseits gezogen, so dass dieser sich von der ersten Endfläche 16 entlang der
zweiten Längsachse entfernt, und andererseits gleichzeitig auf den Betätigungsabschnitt
43 gedrückt wird, so dass der Sicherungsvorsprung 41 außer Wirkverbindung zum Raststeg
28 angehoben wird. Der Schieber 31 kann dann zurückgleiten, da der angehobene erste
Sicherungsarm 40 erlaubt, dass der Sicherungsvorsprung 41 den Raststeg 28 und die
Rastnase 9 passieren kann. Bei weiterem ziehenden Einwirken wird der Raststeg 28 angehoben,
weil die Ansätze 28 von den Lösenocken 44 derart angehoben werden, dass sie sich von
der Außenfläche 8 der Steckbuchse 1 entfernen, wobei der Raststeg 28 über den Rastnocken
9 hinweg gelangen kann. Sobald der Raststeg 28 den Rastnocken 9 passiert hat, kann
sich der Sicherungsvorsprung 41 wieder bei Zurückführung des Riegels 24 in die Ausgangsposition,
d.h. die Position, wie sie in Figur 1 dargestellt ist, zurückbewegen.
[0028] Figur 6 zeigt eine alternative Gestaltung für den Riegel. Aus Figur 6 ist eine Explosionsdarstellung
des Steckers 112 mit dem Steckergehäuse 113 und dem Schieber 131 erkennbar. Im Zusammenhang
mit dem Steckergehäuse 113 ist erkennbar, dass dieses ebenfalls aus einem ersten Gehäuseabschnitt
115 und einem zweiten Gehäuseabschnitt 117 aufgebaut ist, wobei der erste Gehäuseabschnitt
in der ersten Endfläche 116 endet. Dem Steckergehäuse 113 ist ebenfalls ein Riegel
124 angeformt, der jedoch im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß Figuren 1 bis 5 als
zweiarmiger Hebel gestaltet ist. Es sind ebenfalls zwei Riegelabschnitte 125, 126
mit jeweils einem ersten Arm 127 vorgesehen, wobei die beiden Arme 127 durch den Raststeg
128 miteinander verbunden sind. Über den Riegelsteg 30, über den der Riegel 124 mit
dem Steckergehäuse 113 einstückig verbunden ist, erstrecken sich zweite Arme 45 hinaus.
Diese zweiten Arme 45 erstrecken sich von dem Riegelsteg 130 in einer Richtung weg
von der ersten Endfläche 116. Der Schieber 131 weist einen der Ausführungsform gemäß
Figuren 1 bis 5 entsprechend gestalteten Sicherungshebel 138 auf, unterscheidet sich
von diesem jedoch im wesentlichen nur dadurch, dass dem zweiten Sicherungsarm 142
seitlich Löseansätze 46 angeformt sind, die bei Beaufschlagung des zweiten Sicherungsarms
142 im Lösesinne auf die zweiten Arme 45 des Riegels 124 einwirken und den Raststeg
128 außer Wirkverbindung zur Rastnase der Steckbuchse anheben.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Steckbuchse
- 2
- Steckbuchsengehäuse
- 3
- erste Längsachse
- 4
- Wand
- 5
- Aufnahmeraum
- 6
- Stirnfläche
- 7
- Boden
- 8
- Außenfläche
- 9
- Rastnase
- 10
- Anlauffläche
- 11
- Rastfläche
- 12, 112
- Stecker
- 13, 113
- Steckergehäuse
- 14
- zweite Längsachse
- 15, 115
- erster Gehäuseabschnitt
- 16, 116
- erste Endfläche
- 17, 117
- zweiter Gehäuseabschnitt
- 18
- zweite Endfläche
- 19
- Aufnahmekammer
- 20, 120
- Halter
- 21
- Außenfläche
- 22
- Dichtungsanordnung
- 23
- Anschlag
- 24, 124
- Riegel
- 25, 125
- erster Riegelabschnitt
- 26, 126
- zweiter Riegelabschnitt
- 27, 127
- erster Arm
- 28, 128
- Raststeg
- 29
- Ansatz
- 30, 130
- Riegelsteg
- 31, 131
- Schieber
- 32
- Außenwand
- 33
- Führungsabschnitt
- 34
- Führungsbohrung
- 35
- Aussparung
- 36
- Nut
- 37
- Anschlag
- 38, 138
- Sicherungshebel
- 39
- Hebelsteg
- 40
- erster Sicherungsarm
- 41
- Sicherungsvorsprung
- 42, 142
- zweiter Sicherungsarm
- 43
- Betätigungsansatz
- 44
- Lösenocken
- 45
- zweiter Arm
- 46
- Löseansatz
- S
- Stiftkontakt (erste Kontakte)
- K
- Kontaktbuchse
1. Stecker (12, 112) zum Verbinden mit
einer Steckbuchse (1),
die ein Steckbuchsengehäuse (2) mit einer ersten Längsachse (3) und mit einem von
einer Wand (4) umschlossenen Aufnahmeraum (5), der zu einer Stirnfläche (6) des Steckbuchsengehäuses
(2) offen und an dem dazu entfernten Ende durch einen Boden (7) verschlossen ist und
dem erste Kontakte (S) zugeordnet sind, aufweist, wobei auf einer Außenfläche (8)
der den Aufnahmeraum (5) umschließenden Wand (4) mindestens eine Rastnase (9) vorspringend
angeordnet ist, die eine in Richtung von der Stirnfläche (6) zum Boden (7) sich von
der Außenfläche (8) entfernend ansteigende Anlauffläche (10) aufweist und die in Richtung
zum Boden (7) mit einer in Richtung zur Außenfläche (8) verlaufenden Rastfläche (11)
versehen ist,
umfassend
- ein Steckergehäuse (13, 113),
das eine zweite Längsachse (14) aufweist,
das einen bei zueinander parallel ausgerichteten Längsachsen (3, 14) in den Aufnahmeraum
(5) einführbaren ersten Gehäuseabschnitt (15, 115) mit einer ersten axialen Endfläche
(16, 116) aufweist,
das einen zweiten Gehäuseabschnitt (17, 117) mit einer der ersten Endfläche (16, 116)
abgewandten zweiten Endfläche (18) besitzt,
dem ein elastisch auslenkbarer Riegel (24, 124) mit einem Raststeg (28, 128) angeformt
ist, wobei der Raststeg (28, 128) beim Verbinden mit dem Steckbuchsengehäuse (2) der
Anlauffläche (10) der Rastnase (9) und im vollständig verbundenen Zustand des Steckers
(12, 112) mit der Steckbuchse (1) der Rastfläche (11) der Rastnase (9) gegenübersteht,
- einen Schieber (31, 131),
der das Steckergehäuse (13, 113) zumindest teilweise umschließt und entlang der zweiten
Längsachse (14) an diesem zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position
verstellbar angebracht ist, wobei die erste Position einer unverriegelten Stellung
des Steckbuchsengehäuses (2) zum Stecker (12, 112) entspricht und die zweite Position
die vollständig verbundene Position derselben darstellt,
der einen elastisch auslenkbaren Sicherungshebel (38, 138) trägt, der einen Sicherungsvorsprung
(41) aufweist, welcher sich in der ersten Position in Richtung zur ersten axialen
Endfläche (16, 116) vor dem Raststeg (28, 128) befindet und sich in der zweiten Position
in Richtung zur ersten axialen Endfläche (16) hinter dem Raststeg (28, 128) befindet,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sicherungshebel (38, 138) als zweiarmiger Hebel gestaltet ist,
der einen ersten Sicherungsarm (40) mit einem Sicherungsvorsprung (41) aufweist, welcher
sich in der ersten Position in Richtung zur ersten axialen Endfläche (16, 116) vor
dem Raststeg (28, 128) befindet und sich in der zweiten Position in Richtung zur ersten
axialen Endfläche (16) hinter dem Raststeg (28, 128) befindet und der einen zweiten
Sicherungsarm (142) aufweist, der zur Bewegung des Sicherungsvorsprungs (41) außer
Eingriff zum Raststeg (28, 128) von Hand beaufschlagbar ist.
2. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (124) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, der einen ersten Arm (127)
und einen zweiten Arm (45) besitzt, der zur Betätigung des Riegels (124) dient, und
dass der zweite Sicherungsarm (42) den zweiten Arm (45) des Riegels (124) beaufschlagt,
so dass dieser außer Eingriff zur Rastnase (9) bewegbar ist.
3. Stecker nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (24, 124) zwei identische, parallele Riegelabschnitte (25, 26; 125, 126)
umfaßt, deren erste Arme (27, 127) durch den Raststeg (28, 128) miteinander verbunden
sind, und dass der Sicherungshebel (38, 138) zwischen den beiden parallelen Riegelabschnitten
(15, 26; 125, 126) angeordnet ist.
4. Stecker nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sicherungshebel (138) zwei Löseansätze (46) an seinem zweiten Sicherungsarm aufweist,
die jeweils zur Beaufschlagung eines der zweiten Arme (45) des Riegels (124) dienen.
5. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schieber (31) mindestens einen Lösenocken (44) aufweist, der bei Bewegung des
Schiebers (31) in einer Richtung von der ersten Endfläche (16) weg den ersten Arm
(27) mit seinem Raststeg (28) außer Eingriff zur Rastnase (9) bewegt.
6. Stecker nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lösenocken (44) auf den ersten Arm (27) oder den zweiten Arm (45) des Riegels
(24, 124) einwirkt.
7. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (24, 124) über einen Riegelsteg (30, 130), der eine Schwenkachse des Riegels
(24, 124) bildet, mit dem Steckergehäuse (13, 113) einstückig verbunden ist.
8. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sicherungshebel (38. 138) über einen Hebelsteg (39), der eine Schwenkachse des
Sicherungshebels (38, 138) bildet, mit einer Innenfläche des Schiebers (31) einstückig
verbunden ist.
9. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der zweite Sicherungsarm (42) des Sicherungshebels (38) über eine Aussparung (35)
im Schieber (31) zugänglich ist.
10. Stecker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steckergehäuse (13, 113) mindestens einen Anschlag (23) aufweist, der die axiale
Bewegung des Schiebers (31) auf dem Steckergehäuse (13, 113) begrenzt.