[0001] Die Erfindung geht aus von einem Stiftheizer, insbesondere in einer Glühstiftkerze
für Dieselmotoren, nach der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 näher definierten
Art.
[0002] Die Technik moderner Dieselmotoren stellt an Glühstiftkerzen hohe Anforderungen und
zwar insbesondere in bezug auf Baugröße, Festigkeit, Aufheizgeschwindigkeit und Hochtemperaturbeständigkeit.
Es ist üblicherweise erwünscht, daß mit einer Heizerleistung von ca. 70 bis 100 W
innerhalb 2 Sekunden eine Temperatur von 1000°C und eine Beharrungstemperatur von
1200°C erreicht werden kann.
[0003] Aus der Praxis sind heutzutage Glühstiftkerzen mit metallischen und keramischen Heizern
bekannt. Gängige Ausführungen der keramischen Glühstiftkerzen verfügen über innenliegende
metallische oder keramische Heizer, die in eine hochtemperaturstabile nichtleitende
Keramik eingesintert sind. Glühstiftkerzen einer solchen Bauart können jedoch nur
durch aufwendige Heizpreßverfahren hergestellt werden. Dagegen sind Glühstiftkerzen
mit außenliegenden Heizern aus Kompositkeramiken durch einfachere und kostengünstigere
Sinterverfahren herstellbar.
[0004] Eine Glühkerze für Dieselmotoren mit einem zylindrischen Metallrohr, mit einer Anschlußvorrichtung
zur elektrischen Kontaktierung und mit einer keramischen Heizvorrichtung ist beispielsweise
aus der WO 96/27104 bekannt. Bei dieser Glühkerze hält das zylindrische Metallrohr
an seiner Spitze die keramische Heizvorrichtung freitragend, wobei die keramische
Heizvorrichtung mit der Anschlußvorrichtung kontaktiert ist, so daß während des Glühvorgangs
ein Strom durch die keramische Heizvorrichtung fließt.
[0005] Die keramische Heizvorrichtung weist dabei mindestens eine Stelle verringerten Querschnitts
auf, wobei die Querschnittsreduzierung der keramischen Heizvorrichtung an der Stelle
erfolgt, auf die das Brennstoff-Luft-Gemisch auftrifft. Die Querschnittsverringerung
ist bei dieser keramischen Heizvorrichtung derart realisiert, daß die Wanddicke der
Seitenwand an der betreffenden Stelle entsprechend reduziert ist.
[0006] Bei einer solchen Glühstiftkerze ist es möglich, daß der Bereich der Heizvorrichtung,
der dem brennbaren Gemisch am zugänglichsten ist, aufgrund des damit größeren Widerstandes
am schnellsten die notwendige Zündtemperatur erreicht. Dadurch sind kürzere Aufheizzeiten
der Glühstiftkerze möglich. Eine solche definierte Reduzierung der Wanddicke erermöglicht
es, genau die Stelle der Glühstiftkerze am heißesten werden zu lassen, auf die das
Brennkraftgemisch auftrifft.
[0007] In der WO 00/35830 wird eine weitere herkömmliche Lösung zur Schaffung eines sich
schnell aufheizenden Stiftheizers beschrieben, wobei dies wiederum durch eine Verringerung
des Querschnitts des Stiftheizers im Bereich der heißen Zone erreicht wird. Ein derartiger
Stiftheizer ist zur Querschnittsreduktion mit einer filigranen Spitze ausgebildet.
[0008] Solche aus dem Stand der Technik bekannten Stiftheizer haben den Nachteil, daß sie
eine heiße Zone aufweisen, die äußerst filigran durch eine Spitzenbildung oder eine
sonstige Querschnittsreduzierung im Bereich der Spitze des Stiftheizers aufgebaut
sein muß, um schnell auf eine hohe Temperatur aufgeheizt werden zu können.
[0009] Solche filigranen und damit mechanisch nur wenig belastbaren Spitzen der Stiftheizer
sind jedoch äußerst empfindlich und können insbesondere beim Handling, dem Einbau
in den Motor, etc. leicht beschädigt werden.
[0010] Darüber hinaus weisen solche in ihrem Querschnitt reduzierten Bereiche der Stiftheizer
auch eine unzureichende thermische Masse auf, so daß keine ausreichende Temperaturstabilität
erreicht werden kann, und somit bei einer plötzlichen Abkühlung der Umgebung, wie
beispielsweise bei einem Kaltstart des Motors, die Gefahr des Ausblasens der Glühstiftkerze
sehr groß ist.
[0011] Durch die EP-A-1 092 696 ist ein gesinterter keramischer Verbundkörper bekannt, der
ein keramisches Verbundgefüge mit einer Isolationsschicht und einer zu dieser im wesentlichen
außenliegend angeordneten Leitschicht aufweist. Der Verbundkörper weist einen gleich
bleibenden Gesamtquerschnitt auf, mit Ausnahme einer Spitze, in der sich der Anteil
der Isolationsschicht gegenüber dem Anteil der Leitschicht vergrößert.
Vorteile der Erfindung
[0012] Insbesondere in bezug auf die Baugröße des Stiftheizers, die vorzugsweise sehr gering
gehalten werden soll, soll der Stiftheizer einen Durchmesser im Bereich von etwa 2
mm bis 5 mm aufweisen.
[0013] Der vorgeschlagene Stiftheizer in einer Glühstiftkerze für Dieselmotoren mit den
Merkmalen des Patentanspruches 1 hat den Vorteil, dass die Baugröße des Stiftheizers
sehr gering gehalten werden kann und der Durchmesser des Stiftheizers in einem Bereich
von etwa 2mm bis 5 mm liegt.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Stiftheizers ist dieser im wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgebildet. Dies hat sich deshalb als vorteilhaft erwiesen,
da es bei einer derartigen Gestaltung des Stiftheizers ermöglicht wird, daß die Kerze
in ihrem mittleren Spitzenbereich glüht, wie es für moderne, direkt einspritzende
Dieselmotoren verlangt wird.
[0015] Bei der Gestaltung des Stiftheizers kann es dabei vorgesehen sein, daß die Isolationsschicht
von der Leitschicht im wesentlichen ummantelt ist.
[0016] Es hat sich gezeigt, daß es insbesondere für die Herstellung des Stiftheizers vorteilhaft
ist, wenn die Isolationsschicht von der Leitschicht im wesentlichen sandwichartig
umgeben wird, das heißt, daß bei Betrachtung des Querschnitts eine Abfolge von Leitschicht,
einer mittigen Isolationsschicht und wieder einer Leitschicht vorliegt, wobei die
Isolationsschicht wenigstens annähernd in einem mittleren Bereich des Querschnitts
des Stiftheizers liegt.
[0017] Dies hat sich insbesondere dann als vorteilhaft erwiesen, wenn der Stiftheizer durch
Spritzgießen hergestellt wird und die Isolationsschicht zuerst spritzgegossen wird,
wobei sich die Isolationsschicht mit ihrem Randbereich, das heißt, dem nicht an die
Leitschicht grenzenden Bereich, wenigstens teilweise bis an den Umfang des Stiftheizers
erstreckt. Dadurch kann die Isolationsschicht in ein Werkzeug zum Aufspritzen der
Leitschicht gestellt werden, beispielsweise senkrecht zur Werkzeugtrennebene.
[0018] Insbesondere in bezug auf die Baugröße des Stiftheizers, die vorzugsweise sehr gering
gehalten werden soll, ist es vorteilhaft, wenn der Stiftheizer einen Durchmesser im
Bereich von etwa 2 mm bis 5 mm aufweist.
[0019] Günstigerweise ist die Anordnung der Leitschicht und der Isolationsschicht für ein
jeweiliges Herstellungsverfahren der Stiftkerze optimiert. Bevorzugte Herstellungsverfahren
sind das Spritzgießen und/oder das Spritzpressen. Die Optimierung erfolgt vorzugsweise
mittels analytischer Verfahren, insbesondere mittels eines Finite-Elemente-Verfahrens,
erfolgt. Mit einer solchen Optimierung ist es möglich, daß eine Geometrie des Stiftheizers
berechnet wird, die beispielsweise durch ein zweistufiges Spritzgußverfahren ohne
Nachbearbeitung und nachfolgendes Sintern sehr einfach und kostengünstig hergestellt
werden kann.
[0020] Das keramische Verbundgefüge der Leit- und Isolationsschicht weist dabei besonders
bevorzugt als Bestandteile Trisiliciumtetranitrid und ein Metallsilizid auf. Dabei
wird besonders bevorzugt das keramische Verbundgefüge für die Leitschicht aus 60 Gew.-%
MoSi
2 und 40 Gew.-% Si
3N
4 sowie Sinteradditiven, und für die Isolationsschicht aus 40 Gew.-% MoSi
2 und 60 Gew.-% Si
4N
4 sowie Sinteradditiven gebildet.
[0021] Weitere Vorteile und bevorzugte Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung.
Zeichnung
[0022] Drei bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Stiftheizers in einer
Glühstiftkerze für Dieselmotoren sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und
werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt dabei
Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Stiftheizer mit zwei zugehörigen Querschnitten
entlang der Linien A-A und B-B gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung;
Figur 2 eine durch Finite-Elemente-Rechnung optimierte Leitschicht eines Spitzenbereiches
eines Stiftheizers gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform;
Figur 3 die Isolationsschicht, die zu der in der Figur 2 dargestellten Leitschicht
gehört;
Figur 4 eine dreidimensionale Darstellung eines Stiftheizers gemäß den Figuren 2 und
3;
Figur 5 eine Ansicht von hinten auf den Stiftheizer gemäß der in den Figuren 2 bis
4 dargestellten Ausführungsform; und
Figuren 6a) bis c) einen Querschnitt, einen Längsschnitt sowie eine Aufsicht auf einen
Siftheizer gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0023] In Figur 1 ist nun ein Stiftheizer 1 in einer längs geschnittenen Ansicht gezeigt,
wobei eine Leitschicht 2 im wesentlichen außen liegt und eine Isolationsschicht 3
im wesentlichen innen liegt, wobei die Isolationsschicht 3 von der Leitschicht 2 sandwichartig
umgeben ist. Beide Schichten 2, 3 umfassen ein keramisches Verbundgefüge.
[0024] Dieser Stiftheizer 1 weist, wie der Figur 1 zu entnehmen ist, über seine gesamte
Länge einen einheitlichen Gesamtquerschnitt auf, wobei die Isolationsschicht 3 im
Bereich einer Spitze 4 des Stiftheizers 1 eine Querschnittsvergrößerung erfährt, während
sich der Anteil der außen liegenden Leitschicht 2 bezüglich des Gesamtquerschnittes
entsprechend verringert.
[0025] Wie insbesondere den zugehörigen Querschnitten entlang der Linien A-A und B-B von
Figur 1 zu entnehmen ist, ist der Stiftheizer gemäß der bevorzugten Ausführungsform
symmetrisch ausgebildet. Unter symmetrisch kann dabei eine Symmetrie um eine in der
Querschnittsebene liegende Symmetrieachse verstanden werden oder auch eine Symmetrie
um eine Drehachse entlang der Achse des Stiftheizers in einem kristallographischen
Sinne.
[0026] Es handelt sich hier somit um einen keramischen Stiftheizer 1 mit einem außenliegenden
Heizer, der einen geeigneten Durchmesser für einen Einbau in ein M8-Gehäuse aufweist.
Hierfür hat sich ein Durchmesser von etwa 3,3 mm für den Stiftheizer 1 als vorteilhaft
erwiesen.
[0027] Durch eine in der Figur 1 dargestellte geeignete Wahl der Geometrie der Leitschicht
2 und der Isolationsschicht 3 wird eine Querschnittsreduktion der Leitschicht 2 im
Spitzenbereich 4 ermöglicht, wobei der gesamte Stiftheizer 1 über seine gesamte Länge
im wesentlichen einen einheitlichen Querschnitt besitzt. Hierdurch wird es ermöglicht,
daß der Stiftheizer 1 im Spitzenbereich 4 schnell glüht, wie es für moderne direkt
einspritzende Dieselmotoren verlangt wird, und trotzdem eine gute mechanische Stabilität
aufweist.
[0028] In den Figuren 2 bis 5, in welchen aus Gründen der Übersichtlichkeit für funktionsgleiche
Bauelemente gleiche Bezugszeichen wie in Figur 1 verwendet werden, ist ein Stiftheizer
1 dargestellt, dessen Form, und zwar insbesondere die Form der Leitschicht 2 zur Isolationsschicht
3, mittels analytischer Verfahren optimiert wurde, wobei die Optimierung in bezug
auf das Herstellungsverfahren des Stiftheizers 1, und zwar insbesondere auf ein Spritzgußverfahren
erfolgt.
[0029] Ein derartiger Stiftheizer 1 kann in einem einfachen Spritzgußverfahren realisiert
werden, wobei zuerst die Isolationsschicht 3 in einem vorgeformten Werkzeug vorgespritzt
wird und die keramische Leitschicht 2 in einem zweiten Arbeitsschritt um die Isolationsschicht
3 herum gespritzt wird.
[0030] Eine in den Figuren 2 bis 5 dargestellte Ausweitung 3A der Isolationsschicht 3 an
den Rändern des Stiftheizers 1 erhöht die Spritzgießbarkeit eines solchen Stifheizers
1 sowie die Lagestabilität der Isolationsschicht 3 im Werkzeug zum Aufspritzen der
Leitschicht 2. Derart wird ein Spritzgießen des Stiftheizers 1 ohne Materialüberstände,
die Nachbearbeitungen bedingen, möglich.
[0031] Die Optimierung der Geometrie wurde gemäß der gezeigten zweiten Ausführungsform für
Kompositkeramiken, wie beispielsweise Si
3N
4 und MoSi
2, optimiert. Dabei besteht die Leitschicht 2 wenigstens annähernd aus 60 Gew.-% MoSi
2, 40 Gew.-% Si
3N
4 sowie Sinteradditiven, und die Isolationsschicht 3 aus 40 Gew.-% MoSi
2, 60 Gew.-% Si
3N
4 und Sinteradditiven.
[0032] Zur Herstellung der Spritzgußmassen werden die Pulvermischungen mit einem mit Acrylsäure
oder Maleinsäureanhydrid gepropften Polypropylen wie z.B. Polybond 1000 Binder und
Cyclododecan bzw. Cyclododecanol als Hilfsstoffe verknetet, die insgesamt einen Anteil
von 15 bis 20 Gew.-% an der Spritzgußmasse haben.
[0033] In den Figuren 6 a) bis c) ist ein noch weiter bezüglich seines. Herstellungsverfahrens
optimierter Stiftheizer 1 in einer Querschnittschnittsansicht (Figur 6a), in einem
Längsschnitt (Figur 6b) sowie in einer Aufsicht (Figur 6c) dargestellt.
[0034] Dabei wurden die Übergänge zwischen Isolationsschicht 3 und Leitschicht 2 verrundet
bzw. abgerundet, was sich wiederum bezüglich des Spritzgießens als vorteilhaft erwiesen
hat, da nach dem Aufspritzen der Leitschicht 2 keine Spitzen der thermischen Spannungen
an scharfen Ecken und Kanten entstehen.
[0035] In der Querschnittsdarstellung der Figur 6a ist nochmals die bezüglich des oben angegebenen
Materials und des Spritzverfahrens optimierte Form des Stiftheizers 1 genauer durch
eine beispielhafte Größenangabe ersichtlich. Es beträgt dabei der Durchmesser d1 des
Stiftheizers 3,3 mm, die Breite bl der Isolationsschicht 3 zwischen den Schultern
1,9 mm bis 2 mm, die Dicke bzw. der Durchmesser des Heizkanals d2 0,35 mm und die
Dicke der Isolationsschicht 0,8 mm. Der Winkel α der Isolationsschichtschulter beträgt
vorzugsweise 120°.
[0036] Auch.bei dem in der Figur 6 dargestellten Stiftheizer 1 handelt es sich im wesentlichen
um einen sandwichartig aufgebauten Stiftheizer 1, bei dem die Isolationsschicht 3
im wesentlichen zwischen der Leitschicht 2 angeordnet ist, wobei die Isolationsschicht
3 zumindest teilweise bis zum Rand des Stiftheizers 1 ausläuft.
[0037] Beispielhaft soll nachfolgend der Ablauf des Spritzgießens eines Stiftheizers kurz
erläutert werden.
[0038] In einem ersten Abschnitt wird die Isolationsschicht 3 spritzgegossen. Dabei liegt
der Anschnitt an der dicksten Stelle der Isolationsschicht 3, d.h. gemäß der vorliegenden
Erfindung im Bereich der Spitze 4. Bei einer Länge der Leitschicht 2 von etwa 50 mm
ist derzeit in einem metallischen Werkzeug eine Schichtdicke von minimal 0,8 mm spritzgießbar.
Wird auf die Oberfläche der Kavität des Spritzgießwerkzeuges eine Wärmedämmschicht,
wie Al
2O
3, ZrO
2 oder ähnliches, aufgebracht, so sind auch dünnere Isolationsschichten 3 spritzgießbar.
[0039] Als nächstes wird diese Isolationsschicht 3 in das Werkzeug senkrecht zur Werkzeugtrennebene,
d.h. also stehend, eingelegt und die Leitschicht 2 aufgespritzt.
[0040] Das Anspritzen erfolgt dabei am Fuß, das Überspritzen der Isolationsschicht 3 mit
Leitmasse vom Fuß aus zur Spitze 4. Dabei schmilzt die Oberfläche der Isolationsschicht
3 kurzzeitig an und verbindet sich mit der Leitschicht 2. Die Kontur der Isolationsschicht
3 ist an der Werkzeugwand mit vier Kanten so gestaltet, daß diese Kanten leicht von
der Schmelze der Leitschichtmasse erreicht bzw. angeschmolzen werden können. Hierfür
sind insbesondere die verrundeten Übergänge vorgesehen.
[0041] Sollten Isolationsschicht 3 und Leitschicht 2 dennoch unmittelbar im Bereich der
Oberfläche der Kavität nicht verschmelzen, so kann die Werkzeugoberfläche im Bereich
des Übergangs von Isolationsschicht 3 und Leitschicht 2 wiederum mit einer Wärmedämmschicht
versehen werden.
[0042] Danach erfolgt ein Abdrehen der Leitschichtmasse zum Fuß bis zum Beginn der Isolationsschicht
3, so daß der Fußbereich nicht elektrisch kurzgeschlossen ist. Daran schließt sich
dann ein thermisches Entbindern und Sintern an.
1. Stiftheizer (1) in einer Glühstiftkerze für Dieselmotoren, der mindestens eine im
wesentlichen innenliegende Isolationsschicht (3) und mindestens eine im wesentlichen
außenliegende Leitschicht (2) aufweist wobei beide Schichten (2, 3) keramisches Verbundgefüge
umfassen, wobei der Stiftheizer (1) im wesentlichen über seine gesamte Länge einen
im wesentlichen einheitlichen Gesamtquerschnitt (d1) aufweist und im Bereich einer
Spitze (4) des Stiftheizers (1) der Anteil der Isolationsschicht (3) am Gesamtquerschnitt
(d1) sich vergrößert, während sich der Anteil der Leitschicht (2) am Gesamtquerschnitt
(d1) verringert, wobei der Stiftheizer (1) einen Gesamtdurchmesser (d1) in einem Bereich
von wenigstens annähernd 2 mm bis 5 mm aufweist.
2. Stiftheizer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt im wesentlichen symmetrisch ausgebildet ist.
3. Stiftheizer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) von der Leitschicht (2) im wesentlichen ummantelt ist.
4. Stiftheizer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolationsschicht (3) von der Leitschicht (2) sandwichartig umgeben ist.
5. Stiftheizer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keramische Verbundgefüge als Bestandteile Trisiliziumtetranitrid und ein Metallsilizid
aufweist.
6. Stiftheizer (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschicht (2) aus 60 Gew.-% MoSi2, 40 Gew.-% Si3N4 und Sinteradditiven und die Isolationsschicht (3) aus 40 Gew.-% MoSi2, 60 Gew.-% Si3N4 und Sinteradditiven besteht.
7. Stiftheizer (1) nach einem der vorliegenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das keramische Verbundgefüge auf Basis einer von Polysiloxan abgeleiteten SiOC-Glaskeramik
mit geeigneten Füllstoffen und einem Metallsilizid gebildet ist
1. Pin heater (1) in a glow plug for diesel engines, said pin heater (1) having at least
one substantially internal insulation layer (3) and at least one substantially external
conductive layer (2), the two layers (2, 3) comprising ceramic composite structures,
the pin heater (1) having a substantially uniform overall cross section (d1) over
substantially its entire length, and the proportion of the insulation layer (3) in
the overall cross section (d1) increasing in the region of a tip (4) of the pin heater
(1) while the proportion of the conductive layer (2) in the overall cross section
(d1) decreases, the pin heater (1) having an overall cross section (d1) in a range
from at least approximately 2 mm to 5 mm.
2. Pin heater (1) according to Claim 1, characterized in that the cross section is substantially symmetrical.
3. Pin heater according to Claim 1 or 2, characterized in that the insulation layer (3) is substantially enclosed by the conductive layer (2).
4. Pin heater (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the insulation layer (3) is surrounded by the conductive layer (2) in a sandwich-like
manner.
5. Pin heater (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the ceramic composite structure has trisilicon tetranitride and a metal silicide
as its constituents.
6. Pin heater (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the conductive layer (2) is composed of 60% by weight of MoSi2, 40% by weight of Si3N4, and sintering additives, and the insulation layer (3) is composed of 40% by weight
of MoSi2, 60% by weight of Si3N4, and sintering additives.
7. Pin heater (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the ceramic composite structure is formed on the basis of an SiOC glass ceramic,
derived from polysiloxane, with suitable filler materials and a metal silicide.
1. Filament en forme de crayon (1) dans une bougie-crayon de préchauffage pour moteurs
Diesel, qui présente au moins une couche isolante (3) essentiellement intérieure et
au moins une couche conductrice (2) essentiellement extérieure, ces deux couches (2,
3) comprenant une structure composite céramique, le filament en forme de crayon (1)
présentant une section transversale globale (d1) essentiellement unitaire sur l'ensemble
de sa longueur et, dans la zone d'une pointe (4) du filament en forme de crayon (1),
la proportion de couche isolante (3) augmente au niveau de la section transversale
globale (d1) tandis que la proportion de couche conductrice (2) se réduit, le filament
en forme de crayon (1) présentant un diamètre global (d1) situé dans une plage allant
environ d'au moins 2 mm à 5 mm.
2. Filament en forme de crayon (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la section transversale est essentiellement symétrique.
3. Filament en forme de crayon (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la couche isolante (3) est essentiellement enveloppée par la couche conductrice (2).
4. Filament en forme de crayon (1) selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la couche isolante (3) est essentiellement prise en sandwich par la couche conductrice
(2).
5. Filament en forme de crayon (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la structure composite céramique a pour composants le tétranitrure de trisilicium
et un siliciure de métal.
6. Filament en forme de crayon (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la couche conductrice (2) se compose de 60 % en poids de MoSi2, 40 % en poids de Si3N4 et d'additifs de frittage et la couche isolante (3) se compose de 40 % en poids de
MoSi2, 60 % en poids de Si3N4 et d'additifs de frittage.
7. Filament en forme de crayon (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la structure composite céramique est à base d'une vitrocéramique au SiOC dérivée du
polysiloxane comportant des charges appropriées et un siliciure de métal.