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EP 1 464 787 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.05.2006 Patentblatt 2006/18 |
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Anmeldetag: 18.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Container mit Fenster
Container with window
Container avec fenêtre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
03.04.2003 DE 10315263
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.10.2004 Patentblatt 2004/41 |
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Patentinhaber: THYSSEN POLYMER GMBH |
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94327 Bogen (DE) |
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Erfinder: |
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- Pielmeier, Günter
94327 Bogen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 408 193 DE-C- 4 416 866
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DE-A- 19 640 551 FR-A- 2 647 498
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Container gem. dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Container, beispielsweise Wohncontainer oder dergl., Garagen, Fertig- und Gartenhäuser
usw., d.h. Gebäude mit dünnen Wänden, die Fenster und/oder Türen beinhalten, sind
bekannt.
[0003] Wegen der relativ dünnen Wände solcher Gebäude ist das Anbringen von Rollladenkästen
und Rollläden äußerst umständlich und aufwändig. Es sind Versuche unternommen worden,
die Containerwände mit dem Fensterprofil direkt zu verbinden und einen zusätzlichen
Ausschnitt für den Rollladenkasten zu der Fensteröffnung vorzusehen und Sonderprofile
für die Fensterrahmen herzustellen und einzusetzen.
[0004] Es liegt auf der Hand, dass eine solche Problemlösung ungeeignet und außerdem zu
teuer ist.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung zwischen Containerwand
und Fensterrahmen mit und ohne aufgesetzten Rollladenkasten zu schaffen, die universell
bei dünnwandigen Gebäuden eingebaut werden kann und einfach zu montieren ist.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile liegen insbesondere in der Vermeidung von
jeglichen Sonderprofilen. Es können vielmehr normale Fensterrahmenprofile eingesetzt
werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Herstellung kompletter in die
oft extrem dünnwandigen Fensteröffnung des Containers einsetzbarer Fenstereinheiten
mit und ohne Rollladenkästen und der universellen Anwendbarkeit des Erfindungsgegenstandes
bei Containern, Garagen, Fertighäusern usw. Hinzukommt dessen kostengünstige Herstellung
auch vor Ort.
[0007] Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen beschrieben ist, wird nachstehend anhand
eines in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0008] Es zeigt:
- Fig. 1
- die Verbindung Containerwand - Fensterrahmen im Schnitt,
- Fig. 2
- die Verbindung gem. Fig.1 mit aufgesetztem Rollladenkasten und
- Fig. 3
- die Montagezarge im Schnitt.
[0009] Wie aus der Figur 1 hervorgeht, ist das Fenster, bestehend aus Fensterrahmen 2a und
Fensterflügel 2b üblicher Bauart mit der Containerwand 1 über eine zwischengeschaltete
Montagezarge 3 dergestalt verbunden, dass das vorgefertigte Fenster zunächst mit der
umlaufenden Montagezarge 3 zu einer Montageeinheit verbunden wird, indem der federnde
Rasthaken 3b der Montagezarge in der Anschlussnut 2a1 des Fensterrahmenprofils einrastet.
Anschließend wird die so entstandene Montageeinheit von der Außenseite des Containers
(in der Figur von links) her in die Fensteröffnung des Containers eingeschoben und
von innen mittels des Anschlagwinkels 4, der gleichzeitig unterschiedliche Wanddicken
und Toleranzen ausgleicht, fixiert und verrastet.
[0010] Für den Fall des Einbaus eines Rollladenkastens 6, wird dieser zwischen der Oberkante
eines Fensterrahmens 2a aus normalen, d.h. allgemein üblichen und einsetzbaren Fensterprofilen,
und dem oberen Rand der Montagezarge 3 eingesetzt, wodurch wieder eine Montageeinheit
entsteht, und dann in die Fensteröffnung der Containerwand 1 eingesetzt, mit dem Anschlagwinkel
4 fixiert und verrastet.
[0011] Damit sind die Montagearbeiten beendet.
[0012] Ein Ausgleichsprofil 5 ist auf der linken, rechten und unteren Seite der Montagezarge
vorgesehen, um die Entwässerungsnut 3h abzudecken. Auf der oberen Seite ist diese
Nut erforderlich, um die Kante 6a des Rollladenkastens 6 aufzunehmen und gleichzeitig
nach außen hin abzudecken. Dieses Ausgleichsprofil 5 ist als Mehrkammerprofil ausgebildet
und besitzt eine Rastnut 3a für den Anschlagwinkel 4, sowie einen Rasthaken 3b für
den Fensterrahmen 2a, je eine Nut für ein Abdichtprofil außen 3c und ein Abdichtprofil
innen 3d, ferner einen Anschlag 3e für den Fensterrahmen 2a bzw. die Kante 6a des
Rollladenkastens 6 sowie je eine Nut 3f für einen Befestigungsanker und eine Nut 3g
für ein Dichtungsband 7.
[0013] Die komplette Montageeinheit, bestehend aus Fensterrahmen, Fensterflügel, ggf. Rollladenkasten,
Montagezarge und Anschlagwinkel bestehen vorteilhafterweise aus Kunststoff. Es können
jedoch auch andere Werkstoffe oder Kombinationen von verschiedenen Werkstoffen zur
Herstellung Verwendung finden.
Neue Bezugszeichenliste
[0014]
- 1
- Containerwand
- 2a
- Fensterrahmen
- 2a1
- Anschlussnut
- 2b
- Fensterflügel
- 3
- Montagezarge
- 3a
- Rastnut für Anschlagwinkel
- 3b
- Rasthaken
- 3c
- Abdichtprofil außen
- 3d
- Abdichtprofil innen
- 3e
- Anschlag
- 3f
- Nut für Befestigungsanker
- 3g
- Nut für Dichtungsband
- 3h
- Entwässerungsnut
- 4
- Anschlagwinkel
- 5
- Ausgleichsprofil
- 5a
- Rasthaken
- 6
- Rollladenkasten
- 6a
- Kante des Rollladenkastens
- 7
- Dichtungsband
1. Container mit eingebauten Fenstern und/oder Türen etc. die mit Rollladenkästen und
Rollläden ausrüstbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Containerwand (1) und dem Fensterrahmen (2a) eine umlaufende Montagezarge
(3) vorgesehen ist, die mit dem Fensterrahmen (2a) zu einer Montageeinheit verbunden
und raumseitig mit einem an die Containerwanddicke anpassbaren, mit der Montagezarge
(3) verbundenen Anschlagwinkel (4) ausgerüstet ist, wobei die Entwässerungsnut (3h)
der Montagezarge (3) an deren rechten, linken und unteren Seite durch ein Ausgleichsprofil
(5) verschlossen ist, während an der Oberseite diese Nut offen ist und die linke Ecke
eines Rollladenkastens aufnimmt und abdeckt und die Montagezarge (3) vor dem Einbau
in die Öffnung der Containerwand (1) mit dem Fensterrahmen (2a) und dem Rollladenkasten
(6) zu einer Montageeinheit verbunden ist.
2. Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Oberseite des Fensterrahmens (2a) und der dieser gegenÜber- liegenden
Oberseite der Montagezarge (3) der Rollladenkasten (6) eingesetzt ist.
3. Container nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagwinkel (4) mit der Montagezarge (3) und diese mit dem Rahmen über einen
federnden Rasthaken (3b) der in einer Anschlussnut (2a1) des Fensterrahmens (2a) verrastet
ist.
1. Container with built-in windows and/or doors etc. that can be fitted with roller shutter
boxes and roller shutters, characterised in that a wraparound installation frame (3) is provided between the container wall (1) and
the window frame (2a), said installation frame being connected with the window frame
(2a) to form an installation unit and being fitted on the room side with a stop bracket
(4) which is adjustable to the container wall thickness and which is connected to
the installation frame (3), with the drainage groove (3h) of the installation frame
(3) being closed on its right, left and lower sides by a compensating profile (5),
while this groove is open on the upper side and holds and covers the left-hand corner
of the roller shutter box, and before installation in the opening of the container
wall (1), the installation frame (3) is connected to the window frame (2a) and the
roller shutter box (6) to form one installation unit.
2. Container in accordance with Claim 1, characterised in that a roller shutter box (6) is positioned between the upper side of the window frame
(2a) and the upper side of the installation frame (3) located opposite said window
frame.
3. Container in accordance with Claims 1 and 2, characterised in that the stop bracket (4) is locked with the installation frame (3) and that this is locked
with the frame by means of a spring-loaded locking hook (3b) which is locked in a
connecting groove (2a1) of the window frame (2a).
1. Conteneur avec fenêtres et/ou portes etc. intégrées, pouvant être équipées de volets
roulants et de coffres de volets roulants, caractérisé en ce qu'un châssis de montage (3) est prévu sur tout le pourtour entre la paroi du conteneur
(1) et le cadre de fenêtre (2a), le châssis de montage étant relié au cadre de fenêtre
(2a) de manière à former une unité de montage et équipé vers l'intérieur du conteneur
d'une équerre de butée (4) reliée au châssis de montage (3) et adaptable à l'épaisseur
de paroi du conteneur. La rainure d'évacuation d'eau (3h) du châssis de montage (3)
est fermée par un profil d'adaptation (5) sur son côté droit, son côté gauche et sa
face inférieure, tandis que cette rainure est ouverte sur sa face supérieure et reçoit
et ferme le coin gauche d'un coffre de volet roulant ; le châssis de montage (3),
avant montage dans l'ouverture de la paroi du conteneur (1), est relié au cadre de
fenêtre (2a) et au coffre de volet roulant (6) afin de former une unité de montage.
2. Conteneur conforme à la revendication 1, caractérisé en ce que le coffre de volet roulant (6) est installé entre la face supérieure du cadre de
fenêtre (2a) et la face supérieure opposée du châssis de montage (3).
3. Conteneur conforme aux revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'équerre de butée (4) est enclenchée dans le châssis de montage (3), lequel châssis
de montage est enclenché dans le cadre par l'intermédiaire d'un crochet d'arrêt à
ressort (3b) bloqué dans une rainure de raccordement (2a1) du cadre de fenêtre (2a).