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EP 1 466 698 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
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Anmeldetag: 19.03.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Bearbeitung von Oberflächen
Surface treatment device
Dispositif pour le traitement des surfaces
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
09.04.2003 DE 10316238
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.10.2004 Patentblatt 2004/42 |
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Patentinhaber: Günther Böhler GmbH |
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79211 Denzlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Böhler, Daniel
79211 Denzlingen (DE)
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Vertreter: Henkel, Feiler & Hänzel |
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Patentanwälte
Maximiliansplatz 21 80333 München 80333 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 397 448 DE-C- 930 948 US-A1- 2003 064 670
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WO-A-02/062526 DE-U- 1 700 642
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen
insbesondere mit einem Schleif- oder Polierwerkzeug, wobei diese insbesondere als
motorgetriebene Hand Werkzeugmaschine ausgestaltet ist
[0002] Derartige Maschinen zum Bearbeiten von Oberflächen mittels einer angetriebenen Schleif-
oder Polierscheibe sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Diese umfassen
beispielsweise sogenannte Schwingschleifer oder Exzenterschleifer, bei denen eine
Halterung für das eigentliche Werkzeug, das Schleifpapier, mittels eines durch einen
Motor rotierten Exzenters in Schwingung versetzt wird.
[0003] Ferner sind auch bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen mehrere Werkzeugaufnahmen,
beispielsweise in Form von Tellern zur Aufnahme von Schleif- oder Polierwerkzeugen,
vorgesehen sind, um einen größeren Arbeitsbereich abzudecken.
[0004] Eine besonders vorteilhafte Vorrichtung in dieser Hinsicht zur Schleif- bzw. Polierbearbeitung
auch gekrümmter Oberflächen ist in der DE 44 47 162 A beschrieben. Bei dieser Vorrichtung
sind drei Werkzeugaufnahmen in einer Dreiecksanordnung jeweils zur Drehung um eine
eigene Drehachse über einen zentralen Motor und ein Getriebe antreibbar, wobei die
Werkzeugaufnahmen unabhängig voneinander zur allseitigen Schwenkung der Drehachse
innerhalb eines vorgegebenen Winkelbereichs schwenkbar in einer Kugelgelenkartigen
Halterung in einem Gehäuse gelagert und in jeder Schwenkstellung zur Drehung antreibbar
sind.
[0005] Ein Nachteil bei diesen bisherigen Schleif- bzw. Poliermaschinen besteht darin, dass
die Erzielung eines gleichmäßigen Schleifbildes nur mit relativ großer Erfahrung möglich
ist, da die einzelnen Werkzeuge z.B. in Form von Schleif- oder Poliertellern der Maschinen
bei ihrer Rotation jeweils nur eine bestimmte definierte Teilfläche bearbeiten und
die gesamte Maschine zur Bearbeitung einer größeren zusammenhängenden Fläche durch
die Bedienperson von Hand über die zu bearbeitenden Oberflächen bewegt werden muss.
Hierzu ist einerseits eine umfangreiche gleichmäßige Bewegung der Bedienperson meist
mit großem Kraftaufwand erforderlich und andererseits ist es nur mit einem hohen Maß
an Erfahrung und Geschicklichkeit der Bedienperson möglich, das Werkzeug in gleichmäßigem
Eingriff zu halten und sichtbare Schleifspuren oder Ungleichmäßigkeiten zwischen den
Einzelbearbeitungsflächen zu vermeiden. Ferner ist zur Bearbeitung einer größeren
Fläche relativ viel Zeit nötig, da die gleichzeitig bearbeitbare Fläche einer solchen
Vorrichtung auf die Summe der Einzelbearbeitungsflächen der einzelnen Schleif- oder
Polierteller der Maschine beschränkt ist.
[0006] Aus der DE 1700642 U ist eine Maschine zum Abziehen von Fußböden bekannt, bei der
zwei Gehäuseeinheiten relativ zueinander konzentrisch drehbar gelagert sind und drei
am Umfang verteilte Span-Werkzeuge durch eine Planetengetriebeanordnung und Mitnahme
der Drehung der Gehäuseeinheiten so in Drehung versetzt werden, dass sie immer eine
doppelte und gleichgerichtete Drehbewegung erfahren.
[0007] Aus der WO 02/062526 A ist eine Handwerkzeugmaschine zum Schleifen und Polieren bekannt,
mit einem Antriebsmotor und einem mit diesem für eine exzentrische Drehung gekoppelten
Getriebe sowie einem mit dem Getriebe wirkungsmäßig verbundenen Schleifteller. Das
Getriebe weist eine Schaltvorrichtung auf, mittels der zwei Schleiftellerbewegungsarten
wählbar sind.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Oberflächen
bereitzustellen, die die zuvor geschilderten Nachteile vermeidet oder zumindest abschwächt.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Bearbeitung von Oberflächen
gemäß Anspruch 1. Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht durch die Überlagerung der Rotation der
einzelnen Werkzeugaufnahme(n) mit der Rotation der Gehäuseeinheit, an bzw. in der
die Werkzeugaufnahme(n) gelagert ist/sind, eine Vergrößerung der Arbeitsfläche, ein
deutlich besseres und schnelleres Bearbeitungsergebnis, und eine gute Überlagerung
der Schleifspuren mit dem Ergebnis eines sehr guten und gleichmäßigen Schleifbildes
bei einer spürbar reduzierten Bewegung und ohne die Notwendigkeit großer Erfahrung
bzw. Geschicklichkeit der Bedienperson.
[0011] Besondere Vorteile ergeben sich aus der Anwendung der erfindungsgemäßen Merkmale
auf die aus der DE 44 47 162 A bekannte Schleifmaschine, die eine oder mehrere allseitig
schwenkbare drehbare Werkzeugaufnahmen besitzt. Bei dieser bevorzugten Ausgestaltung
sind die oben genannten Vorteile bei der Bearbeitung von ebenen und bei gekrümmten
Oberflächen erreichbar.
[0012] Schließlich ist aüfgründ der gegenläufigen Drehrichtung der Werkzeugaufnahme(n) einerseits
und der Gehäuseeinheit andererseits durch Aufhebung der Drehmomente ein Kraftaufwand
zum Halten und Führen der Vorrichtung über die zu bearbeitende Oberfläche deutlich
reduziert.
[0013] Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung
beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht einer Vorrichtung zur Bearbeitung von Oberflächen am Beispiel einer
Schleif- bzw. Poliermaschine mit 3 rotierenden und schwenkbar gelagerten Werkzeugaufnahmen,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtuing von Fig. 1 von unten gesehen,
- Fig. 3
- eine entlang der Linie A-A geschnittene Schnittansicht der Vorrichtung von Fig. 1,
- Fig. 4
- eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Vorrichtung von Fig. 1.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Bearbeitung von Oberflächen wird am Beispiel
einer in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Schleif- bzw. Poliermaschine mit 3 rotierenden
und einzeln schwenkbar gelagerten Werkzeugaufnahmen ähnlich der bereits oben erläuterten
Schleifmaschine gemäß der DE 44 47 162 A erläutert.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt ein Gehäuse, das eine erste, im Beispiel
obere Gehäuseeinheit 1 und eine zweite, im Beispiel untere Gehäuseeinheit 2 umfaßt.
An der ersten Gehäuseeinheit 1 ist die Vorrichtung im Einsatz durch eine Bedienperson
zu halten. Hierfür kann ein oder mehrere Handgriff(e) 14 und/oder eine für den Zweck
besonders ausgestaltete Gehäuseform vorgesehen sein. In der zweiten Gehäuseeinheit
2 sind im Beispiel drei Werkzeuge 4 mit Werkzeugaufnahmen 9 und daran z.B. über eine
Klebeverbindung, eine Klettverbindung, Mikroreplikationen oder eine Klemmeinrichtung
lösbar angebrachten Schleif- bzw. Poliermitteln 15 dreh- und vorzugsweise allseitig
schwenkbar in entsprechenden Aufnahmen 13 an der Unterseite gelagert. Die Anzahl der
verwendeten Werkzeugaufnahmen 9 ist an sich beliebig, so dass im Extremfall auch eine
einzelne Werkzeugaufnahme oder zwei bzw. mehr als drei Aufnahmen möglich sind. Die
Aufnahmen müssen zumindest um eine als Arbeitsachse dienende Drehachse 11 drehbar
gelagert sein - die gleichzeitige Schwenkbarkeit der Drehachse ist für die Bearbeitung
gekrümmter Oberflächen von Vorteil aber nicht unbedingt notwendig. Die Drehung der
einzelnen Werkzeugaufnahmen ist in den Fig. 1 und 2 durch Pfeile B angedeutet. Ferner
ist auch eine exzentrische Drehbewegung der einzelnen Werkzeugaufnahmen prinzipiell
möglich.
[0016] Die Werkzeugaufnahmen können vorzugsweise austauschbar sein, so dass entsprechend
dem gewünschten Berabeitungszweck die Art der Werkzeugaufnahme (für Schleifwerkzeuge,
Polierwerkzeuge etc.) und/oder der Durchmesser der Werkzeugaufnahmen angepaßt werden
kann. Die Anpassung des/der Durchmesser ist vorteilhaft, um hinsichtlich der jeweiligen
Umfangsgeschwindigkeiten und der Kräfte die jeweils besten Bearbeitungsergebnisse
erzielen zu können. Ergänzend zu den dreh- und schwenkbaren Werkzeugaufnahmen sind
auch zusätzliche starre oder schwenkbare, jedenfalls nicht rotatorisch angetriebene
Werkzeugaufnahmen denkbar (nicht dargestellt), die in geeigneter Weise auf der Unterseite
der zweiten Gehäuseeinheit 2 befestigt oder gelagert sind.
[0017] Die erste und die zweite Gehäuseeinheit 1 und 2 sind in der dargestellten Ausführungsform
relativ zueinander konzentrisch drehbar und hierfür über eine später noch genauer
beschriebene Lagerung 3 miteinander gekoppelt, so dass durch Festhalten der ersten
Gehäuseeinheit 1 eine Drehung der zweiten Gehäuseeinheit 2 möglich ist. Diese Drehbewegung
ist in den Fig. 1 und 2 durch den Pfeil C angedeutet.
[0018] Um die Drehbewegungen zu erzeugen sind in dem Gehäuse der Vorrichtung Antriebsmittel
zum Antreiben der Werkzeugaufnahmen 9 und zum Antreiben der zweiten Gehäuseeinheit
2 zur Drehung relativ zu der ersten Gehäuseeinheit 1 vorgesehen. Zwischen den beiden
Gehäuseeinheiten 1 und 2 ist eine Dichtungseinrichtung vorgesehen, die, wie beispielsweise
in Fig. 3 und 4 schematisch gezeigt, als eine am Außenumfang der beiden Einheiten
1 und 2 ausgeformte Spalt- bzw. Labyrinthdichtung 8 ineinandergreifender Vorsprünge
ausgeführt sein kann. Alternativ oder zusätzlich kann ein Dichtungselement oder eine
Luftstromdichtung vorgesehen werden. Der Luftstrom kann hierbei durch ein Kühlgebläse
eines Antriebsmotors an einer Stelle des Gehäuses angesaugt und durch den Spalt zwischen
den Gehäuseeinheiten 1 und 2 ausgestoßen werden, um das Eindringen von Staub zwischen
die Gehäuseeinheiten zu verhindern. Die feststehende Gehäuseeinheit 1 kann so ausgeformt
sein, daß sie die rotierende Gehäuseeinheit am Außenumfang teilweise übergreift oder
überlappt und der freiliegende Teil der rotierenden Gehäuseeinheit minimiert wird.
Diese Gestaltung verbessert die Handhabung, reduziert die Verletzungsgefahr für die
Bedienperson, verbessert die Abdichtung zwischen den Gehäuseeinheiten und kann die
rotierdende Gehäuseeinheit vor mechanischen Einflüssen schützen.
[0019] Die Antriebsmittel zum Antreiben der Werkzeugaufnahmen 9 und zum Antreiben der zweiten
Gehäuseeinheit 2 zur Drehung relativ zu der ersten Gehäuseeinheit 1 umfassen vorzugsweise
eine gemeinsame elektrische, pneumatische oder hydrauLische Drehantriebsquelle 10
in Form eines Motors. Dieser Motor kann wie dargestellt in der ersten Gehäuseeinheit
1 oder alternativ auch in der zweiten Gehäuseeinheit 2 angeordnet sein. Das Abtriebsmoment
des Motors 10 wird von der Abtriebswelle 5 des Motors 10 an ein in der zweiten Gehäuseeinheit
2 aufgenommenes und in den Figuren 3 und 4 gut zu erkennendes Getriebe 9 auf die Drehwellen
18 der einzelnen Werkzeugaufnahmen 9 übertragen. In dem gezeigten Beispiel sind die
Drehwellen 18 der Werkzeugaufnahmen 9 über Lagerungen 16 und 17 in der zweiten Gehäuseeinheit
2 um Drehachsen 11 drehbar gelagert. Die Lagerung 17 befindet sich außerdem in einer
in der unteren Gehäuseseite der zweiten Gehäuseeinheit 2 kippbar gehalterten Aufnahme
13, an der wiederum die Werkzeugaufnahme 9 angebracht ist. Dadurch ist ein Kippen
der Werkzeugaufnahme 9 und damit der Drehachse 11 außerhalb der Vorrichtung möglich.
[0020] Wie bereits erwähnt ist die zweite Gehäuseeinheit 2 mit der ersten Gehäuseeinheit
1 so gekoppelt, dass eine Relativdrehung C zwischen diesen beiden Einheiten möglich
ist. In dem Beispiel ist eine Lagerung, beispielsweise ein Radial-Wälz- oder Gleitlager
3 einerseits mit der Abtriebswelle 5 des Motors 10 und andererseits mit der zweiten
Gehäuseeinheit 2 verbunden. Die Verbindung kann wie dargestellt über eine Zwischenhülse
19 erfolgen, so dass eine Kopplung der beiden Gehäuseeinheiten bei der Montage und
eine Trennung zur Wartung einfach möglich ist. Die zweite Gehäuseeinheit 2 ist damit
an der Motorwelle 5 gelagert und konzentrisch zu dieser drehbar. Alternativ kann die
zweite Gehäuseeinheit 2 auch über ein Lager mit der ersten Gehäuseeinheit 1 gekoppelt
sein, dessen Innen- und Außenringe jeweils an den Gehäuseeinheiten selbst angebracht
sind. Dieses Lager kann auch als Axiallager ausgeführt sein.
[0021] In dem Bereich zwischen den Gehäuseeinheiten 1 und 2 befinden sich im Beispiel drei
Antriebselemente in Form von Reibrädern 7, die jeweils mit aus der zweiten Gehäuseeeinheit
2 herausgeführten Endabschnitten 20 der Antriebswellen 18 der einzelnen Werkzeugaufnahmen
drehfest gekoppelt sind. Über die Reibräder 7, die an einer Innenumfangsfläche 21
eines an der Unterseite der ersten Gehäuseeinheit 1 angebrachten Flansches reibschlüssig
anliegen, wird ein Drehmoment von den Antriebswellen 18 auf die erste Gehäuseeinheit
1 übertragen und, sofern die erste Gehäuseeinheit 1 festgehalten wird, die zweite
Gehäuseeinheit 2 relativ zur ersten Gehäuseeinheit in Drehung versetzt. Die drei entsprechend
den Werkzeugaufnahmen gleichmäßig um die Mitte beabstandeten Reibräder 7 stützen ferner
die erste Gehäuseeinheit 1 im Außenbereich gegenüber der zweiten Gehäuseeinheit 2
ab, um ein Kippen der Gehäuseeinheiten zueinander zu verhindern und die koaxiale Drehung
sicherzustellen. Zum Zweck einer verbesserten Abstützung könnten zusätzlich axiale
Stützmittel wie ein umlaufender Anschlag oder eine Nut für die Reibräder an dem Flansch,
Gleitflächen oder Stützrollen im Außenbereich vorgesehen werden.
[0022] Das Reibrad ist bzw. die Reibräder sind vorzugsweise so gestaltet, daß der Reibbelag
bei Verschleiß ausgetauscht werden kann. In einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform
kann das Reibrad an der Außengeometrie entsprechend abgeschrägt sein, um durch eine
Änderung der axialen Position eine Einstellung der Drehzahl des rotierenden Gehäuseteils
durch Änderung des Wirkdurchmessers am Reibrad zu ermöglichen. Ein entsprechender
Verstellmechanismus kann von der Außenseite des Gehäuses zugänglich sein, um die Einstellungen
im Betrieb auf einfache Art und Weise durch einen Benutzer zu ermöglichen.
[0023] Durch das Anbringen der Reibräder 7 an den Endabschnitten 20 der Antriebswellen 18,
die sich an entgegengesetzten Seiten der Antriebswellen befinden wie die Werkzeugaufnahmen
9, wird erreicht, dass die Drehung der zweiten Gehäuseeinheit (1) relativ zu der ersten
Gehäuseeinheit (2) hinsichtlich der Drehrichtung C entgegengesetzt der Drehrichtung
B der Drehung der einzelnen Werkzeugaufnahmen 9 ist. Dadurch kompensieren sich die
Drehmomente dieser beiden Drehbewegungen weitgehend gegenseitig.
[0024] Alternativ zu der gezeigten reibschlüssigen KoppLung der Antriebselemente für die
Übertragung des Drehmoments für die Drehung der Gehäuseeinheiten 1 und 2 kann auch
eine formschlüssige Kopplung in Form eines Zahnrades und einer z.B. an der Innenumfangsfläche
21 des Flansches ausgebildeten passenden Verzahnung vorgesehen werden. Demgegenüber
ist ein Vorteil einer reibschlüssigen Kopplung und Kraftübertragung des Drehmoments
insbesonderer auf die Gehäuseeinheiten aber auch auf die Werkzeugaufnahmen darin zu
sehen, dass bei entsprechender Wahl des Reibungskoeffizienten ein Festhalten bzw.
Anhalten oder eine Verzögerung von Außen möglich ist.
[0025] Die Rotation der Reibräder muss nicht notwendig wie dargestellt an den Antreibswellen
der Werkzeugaufnahmen erfolgen. Die Rotation kann auch an den Zwischenwellen oder
an der zentrischen Motorwelle statt erfolgen. Auf Grund gegenläufiger Drehung von
Gehäuse und Werkzeugaufnahmen ist ein geeignetes Antriebsmittel z.B. in Form einer
weiteren Getriebstufe oder eines Riementriebs vorzusehen.
[0026] Zum Antrieb aller rotierenden Teile kann als Alternative zu oder in Kombination mit
dem dargestellten Zahnradgetriebe auch ein Zugmittelgetriebe, vorzugsweise aus Poly-V-
oder Zahnriemen aufgebaut verwendet werden. Ein derartiges Getriebe ist insbesondere
im Hinblick auf die Umkehr von Drehrichtungen sowie hinsichtlich der Geräuschemissionen
vorteilhaft.
[0027] Gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsform können für die Rotation der ersten
und zweiten Gehäuseeinheiten relativ zueinander und die Rotation der einzelnen Werkzeugaufnahmen
jeweils eigene Drehantriebsquellen, die beispielsweise auf elektrischem Strom, oder
einem Hydraulik- oder Pneumatikdruckmedium basieren, vorgesehen werden- Bei dieser
Variante kann der Antrieb des rotierenden Gehäuseteils eigenständig und vom Antrieb
der Werkzeugaufnahmen entkoppelt sein. Eine besonders vorteilhafte Erweiterung dieser
Ausführungsform besteht darin, durch entsprechende getrennte, unabhängige Ansteuerung
oder Regelung der einzelnen Drehantriebsquellen mit entsprechend eingerichteten Steuermitteln
(elektrisch, elektronisch, mechanisch), die jeweiligen Abtriebsdrehzahlen und damit
die resultierenden Kräfte und Drehmomente in Abhängigkeit der jeweiligen Bearbeitungssituation
(z.B. abhängig von der Körnung des verwendeten Schleifpapiers, dem zu bearbeitenden
Material, der Rauhigkeit der zu bearbeitenden Oberfläche usw.) vorzugsweise stufenlos
einstellen zu können und damit nach Außen auftretende und ansonsten von dem Benutzer
zu kompensierende Bearbeitungskräfte weiter zu verringern oder aufzuheben um so eine
insgesamt bessere und angenehmere Bearbeitung zu erreichen.
[0028] Bei der Variante mit eigenen Drehantriebsquellen kann je nach Leistungscharakteristik
der Antriebsquellen ggf. auf ein Getriebe verzichtet werden, sofern dieses nicht zur
Verteilung eines Antriebsmoments auf mehrere Werkzeugaufnahmen erforderlich ist.
[0029] Wenn die einzelnen Drehantriebsquellen in den jeweiligen Gehäuseeinheiten aufgenommen
sind könnte es ggf. erforderlich sein, die Zufuhr der Energie (elektrischer Strom,
Hydraulik- oder Pneumatikdruckmedium) durch die Drehachse zwischen den Gehäuseeinheiten
zu führen.
1. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen mit:
einer ersten Gehäuseeinheit (1), an der die Maschine zu halten ist,
einer zweiten Gehäuseeinheit (2), in der mindestens eine Werkzeugaufnahme (9) drehbar
gelagert ist, wobei die erste und die zweite Gehäuseeinheit (1,2) relativ zueinander
drehbar miteinander gekoppelt sind, und
Antriebsmitteln (6,7,10) zum Antreiben der mindestens einen Werkzeugaufnahme (9) und
zum Antreiben der zweiten Gehäuseeinheit (2) zur Drehung relativ zu der ersten Gehäuseeinheit
(1), wobei die Drehung der zweiten Gehäuseeinheit (1) relativ zu der ersten Gehäuseeinheit
(2) hinsichtlich der Drehrichtung entgegengesetzt der Drehung der mindestens einen
Werkzeugaufnahme (9) ist, und die erste und die zweite Gehäuseeinheit (1,2) über eine
Lagerung (3) miteinander gekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste und die zweite Gehäuseeinheit (1,2) für eine konzentrische Drehung miteinander
gekoppelt sind.
2. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß Anspruch 1, wobei zwischen
der ersten und der zweiten Gehäuseeinheit (1,2) eine Dichtungseinrichtung (8) vorgesehen
ist.
3. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß Anspruch 2, wobei die
Dichtungseinrichtung (8) eine Spalt- bzw. Labyrinthdichtung, ein Dichtungselement
oder eine Luftstromdichtung oder Kombinationen davon umfasst.
4. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 3, wobei drei Werkzeugaufnahmen (9) jeweils um eine eigene Achse (11) drehbar
in der zweiten Gehäuseeinheit (2) gelagert sind.
5. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 4, wobei die Antriebsmittel mindestens eine elektrische, pneumatische oder hydraulische
Drehantriebsquelle (10) umfassen.
6. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß Anspruch 5, wobei die
Antriebsmittel eine gemeinsame Drehantriebsquelle (10) für die mindestens eine Werkzeugaufnahme
(9) und die Relativdrehung der ersten und zweiten Gehäuseeinheiten (1,2) umfassen.
7. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 6, wobei die Antriebsmittel ferner ein Getriebe (9) zur Übertragung des Drehmoments
von einer Abtriebswelle (5) der mindestens einen Drehantriebsquelle (10) auf die Achse(n)
(11) der Werkzeugaufnahme(n) (9) umfasst und das Getriebe (9) in der zweiten Gehäuseeinheit
(2) aufgenommen ist.
8. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 7, wobei die Antriebsmittel ferner mindestens ein mit dem Getriebe (9) gekoppeltes
Antriebselement (7) umfassen, das mit dem ersten Gehäuseteil (1) in kraft- und/oder
formschlüssiger Verbindung zum Übertragen eines Drehmoments auf die erste Gehäuseeinheit
(1) zur Drehung derselben relativ zu der zweiten Gehäuseeinheit (2) steht.
9. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 8, jeweils in Verbindung mit Anspruch 2 und 6, wobei die Lagerung (3), über die
die erste und die zweite Gehäuseeinheit (1,2) relativ zueinander drehbar gekoppelt
sind, auf einer Abtriebswelle (5) der Drehantriebsquelle (10) angeordnet ist.
10. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß einem der Ansprüche 1
bis 5, wobei die Antriebsmittel eine erste, in der zweiten Gehäuseeinheit (2) aufgenommene
elektrische, pneumatische oder hydraulische Drehantriebsquelle für den Antrieb der
mindestens einen Werkzeugaufnahme (9) sowie eine zweite in der ersten Gehäuseeinheit
(1) aufgenommene elektrische, pneumatische oder hydraulische Drehantriebsquelle für
den Antrieb der ersten Gehäuseeinheit zur Drehung relativ zu der zweiten Gehäuseeinheit
umfassen.
11. Hand-Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Oberflächen gemäß Anspruch 5, wobei
wobei die Antriebsmittel eine gemeinsame Drehantriebsquelle (10) für die mindestens
eine Werkzeugaufnahme (9) und die Relativdrehung der ersten und zweiten Gehäuseeinheiten
(1,2) umfassen, und
wobei die Antriebsmittel ferner ein Antriebselement (7) umfassen, das drehfest mit
einem Endabschnitt (20) einer Antriebswelle (18) der mindestens einen Werkzeugaufnahme
(9) gekoppelt ist, wobei sich der Endabschnitt (20) auf einer der Werkzeugaufnahmeseite
entgegengesetzten Seite der Antriebswelle (18) befindet, und das mit dem ersten Gehäuseteil
(1) in kraft- und/oder formschlüssiger Verbindung zum Übertragen eines Drehmoments
auf die erste Gehäuseeinheit (1) zur Drehung der zweiten Gehäuseeinheit (2) relativ
zu der ersten Gehäuseeinheit (1) steht.
1. A handheld machine tool for the machining of surfaces, comprising:
a first housing unit (1) for holding said machine;
a second housing unit (2) in which at least one tool holding fixture (9) is rotatably
mounted, wherein said first and second housing units (1,2) being coupled to each other
so as to be rotatable relative to each other; and
means for driving (6,7,10) said at least one tool holding fixture (9) and for driving
the second housing unit (2) for rotation relative to the first housing unit (1), wherein
the rotation direction of the relative rotation of said second housing unit (1) to
said first housing unit (2) is opposite to that of the rotation of said at least one
tool holding fixture (9), and said first and second housing units (1,2) are coupled
to one another through a bearing (3);
characterized in that
said first and second housing units (1,2) are coupled to one another for concentric
rotation.
2. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with claim 1,
wherein a gasket setting (8) is intended between the first and second housing units
(1,2).
3. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with claim 2,
wherein said gasket setting (8) comprises a gap or labyrinth seal, a gasket component,
or an airflow gasket or combinations thereof.
4. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with any one
of claims 1 to 3, wherein three tool holding fixtures (9) are supported in said second
housing unit (2) and are respectively rotatable around their own axis (11).
5. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with any one
of claims 1 to 4, wherein said driving means comprise at least one selected of the
group consisting of an electrical, a pneumatic or a hydraulic rotary power source
(10).
6. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with claim 5,
wherein said driving means comprise a common rotary power source (10) for said at
least one tool holding fixture (9) and the relative rotation of said first and second
housing units (1,2).
7. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with any one
of claims 1 to 6, wherein said driving means further comprise a gear assembly (9)
that transmits torque from a driven shaft (5) of said at least one rotary power source
(10) to said axis/axes (11) of said tool holding fixture(s) (9) and said gear assembly
(9) is received in said second housing unit (2).
8. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with any one
of claims 1 to 7, wherein said driving means further comprise a drive component (7)
coupled with said gear assembly (9) and which is frictionally and/or interlockingly
coupled with said first housing unit (1) for transferring torque to said first housing
unit (1) for the rotation of the same relative to said second housing unit (2).
9. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with.any one
of claims 1 to 8, each in combination with claim 2 and 6, wherein said bearing (3),
through which said first and the second housing units (1,2) are joined rotatable relatively
to each other, is arranged on a driven shaft (5) of said rotary power source (10).
10. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with any one
of claims 1 to 5, wherein said driving means comprise a first rotary power source
selected of the group consisting of an electrical, a pneumatic or a hydraulic that
is contained in said second housing unit (2) for driving said at least one tool holding
fixture (9), and a second rotary power source selected of the group consisting of
an electrical, a pneumatic or a hydraulic that is contained in said first housing
unit (1) for driving said first housing unit to rotate relative to said second housing
unit.
11. The handheld machine tool for the machining of surfaces in accordance with claim 5,
wherein
said driving means comprise a common rotary power source (10) for said at least one
tool holding fixture (9) and the relative rotation of said first and second housing
units (1,2), and
said driving means further comprise a drive component (7) which is coupled in each
case secured against rotation with an end section (20) of a drive shaft (18) of said
at least one tool holding fixture (9), wherein said end section (20) is at the side
of said drive shaft (18) that is opposite to a tool holding fixture side thereof,
and which is is frictionally an/or interlockingly coupled with said first housing
unit (1) for transferring torque to said first housing unit (1) for the rotation of
the second housing unit (2) relative to said first housing unit (1).
1. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces comprenant :
une première unité de boîtier (1), sur laquelle doit être maintenue la machine,
une seconde unité de boîtier (2), dans laquelle au moins un logement d'outil (9) est
monté de manière rotative, les première et seconde unités de boîtier (1, 2) étant
couplées l'une à l'autre de manière à pouvoir tourner l'une par rapport à l'autre,
et
des moyens d'entraînement (6, 7, 10) destinés à entraîner le au moins un logement
d'outil (9) et à entraîner la seconde unité de boîtier (2) pour qu'elle tourne par
rapport à la première unité de boîtier (1), la rotation de la seconde unité de boîtier
(1) par rapport à la première unité de boîtier (2), en ce qui concerne le sens de
rotation, étant opposée à la rotation du au moins un logement d'outil (9), et les
première et seconde unités de boîtier (1, 2) étant couplées l'une à l'autre par un
palier (3),
caractérisée en ce que
les première et seconde unités de boîtier (1, 2) sont couplées l'une à l'autre pour
une rotation concentrique.
2. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon la revendication 1, un
système d'étanchéité (8) étant prévu entre les première et seconde unités de boîtier
(1, 2).
3. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon la revendication 2, le
système d'étanchéité (8) comportant un joint à labyrinthe, un élément d'étanchéité
ou un joint à courant d'air ou leurs combinaisons.
4. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 3, trois logements d'outil (9) étant montés dans la seconde unité
de boîtier (2) de manière à pouvoir tourner respectivement autour d'un axe propre
(11).
5. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 4, les moyens d'entraînement comportant au moins une source d'entraînement
rotatif (10) électrique, pneumatique ou hydraulique.
6. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon la revendication 5, les
moyens d'entraînement comportant une source d'entraînement rotatif (10) commune à
l'un des logements d'outil (9) et à la rotation relative des première et seconde unités
de boîtier (1, 2).
7. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 6, les moyens d'entraînement comportant en outre une transmission
(9) destinée à transmettre le couple de rotation d'un arbre de sortie (5) de la au
moins une source d'entraînement rotatif (10) sur l'axe (les axes) (11) du(des) logement(s)
d'outil (9) et la transmission (9) étant logée dans la seconde unité de boîtier (2).
8. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 7, les moyens d'entraînement comportant en outre au moins un élément
d'entraînement (7) couplé à la transmission (9), lequel élément est en liaison par
coopération de force et/ou de forme avec la première partie de boîtier (1) pour transmettre
un couple de rotation sur la première unité de boîtier (1) pour faire tourner celle-ci
par rapport à la seconde unité de boîtier (2).
9. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 8, respectivement en liaison avec les revendications 2 et 6, le
palier (3), par l'intermédiaire duquel les première et seconde unités de boîtier (1,
2) sont couplées de manière à pouvoir tourner l'une par rapport à l'autre, étant disposé
sur un arbre de sortie (5) de la source d'entraînement rotatif (10).
10. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon l'une quelconque des
revendications 1 à 5, les moyens d'entraînement comportant une première source d'entraînement
rotatif électrique, pneumatique ou hydraulique logée dans la seconde unité de boîtier
(2) pour l'entraînement du au moins un logement d'outil (9), ainsi qu'une seconde
source d'entraînement rotatif électrique, pneumatique ou hydraulique logée dans la
première unité de boîtier (1) pour l'entraînement de la première unité de boîtier
pour la faire tourner par rapport à la seconde unité de boîtier.
11. Machine-outil portative pour le traitement de surfaces selon la revendication 5,
les moyens d'entraînement comportant une source d'entraînement rotatif (10) commune
à l'un des logements d'outil (9) et à la rotation relative des première et seconde
unités de boîtier (1, 2), et
les moyens d'entraînement comportant en outre un élément d'entraînement (7) qui est
couplé de manière solidaire en rotation à une section d'extrémité (20) d'une source
d'entraînement (18) du au moins un logement d'outil (9), la section d'extrémité (20)
se trouvant sur une face de l'arbre d'entraînement (18) opposée à la face du logement
d'outil, et qui est en liaison par coopération de force et/ou de forme avec la première
partie d'outil (1) pour transmettre un couple de rotation à la première unité de boîtier
(1) pour faire tourner la seconde unité de boîtier (2) par rapport à la première unité
de boîtier (1).