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(11) |
EP 1 468 167 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.10.2005 Patentblatt 2005/42 |
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Anmeldetag: 21.01.2003 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2003/000019 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/062599 (31.07.2003 Gazette 2003/31) |
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| (54) |
GEBIRGSANKER MIT AUFWEITBAREN ELEMENTEN
ROCK BOLTS WITH AN EXPANDABLE ELEMENT
BOULONS D'ANCRAGE A ELEMENTS EXPANSIBLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
22.01.2002 AT 972002
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Patentinhaber: |
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- Techmo Entwicklungs- und Vertriebs GmbH
8753 Fohnsdorf (AT)
- Alwag Tunnelausbau Gesellschaft mbH
4061 Pasching (AT)
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Erfinder: |
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- MOCIVNIK, Josef
8753 Fohnsdorf (AT)
- BÖHM, Karl
A-4615 Holzhausen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Miksovsky, Alexander |
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Patentanwälte
Miksovsky & Pollhammer OEG,
Währingerstrasse 3 1096 Wien 1096 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/06713
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DE-A- 4 024 869
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bohren, insbesondere
Schlag- oder Drehschlagbohren, eines Loches in Boden- oder Gesteinsmaterial und zum
Ausbilden einer Verankerung in dem Loch, wobei durch Einbringen einer Bohrkrone ein
Bohrloch gebildet wird, wobei nach Fertigstellung des Bohrloches in wenigstens einen
sich im wesentlichen in Längsrichtung der Bohrung erstreckenden Hohlraum wenigstens
eines aufweitbaren Elements des Bohrgestänges bzw. wenigstens einen Hohlraum von wenigstens
einem mit dem Bohrgestänge verbundenen, aufweitbaren Element zum wenigstens teilweisen
Aufweiten des Außenumfangs des bzw. der mit dem Fluid beaufschlagten, aufweitbaren
Elements(e) in Anlage an die Bohrlochwand ein Fluid unter Druck eingebracht wird.
Die Erfindung bezieht sich weiters auf eine Vorrichtung zum Bohren, insbesondere Schlag-
oder Drehschlagbohren, eines Loches in Boden- oder Gesteinsmaterial und zum Ausbilden
einer Verankerung, wobei durch Einbringen einer Bohrkrone ein Bohrloch ausgebildet
ist, wobei das Bohrgestänge der Bohrvorrichtung von wenigstens einem aufweitbaren
Element mit einem sich im wesentlichen in Längsrichtung der Bohrung erstreckenden
Hohlraum zum Einbringen eines Fluids unter Druck zum wenigstens teilweisen Aufweiten
des Außenumfangs des aufweitbaren Elements ausgebildet ist und/oder das Bohrgestänge
mit wenigstens einem aufweitbaren Element mit jeweils wenigstens einem sich im wesentlichen
in Längsrichtung der Bohrung erstreckenden Hohlraum zum Einbringen eines Fluids unter
Druck zum Aufweiten des Außenumfangs verbunden ist.
[0002] Im Zusammenhang mit der Herstellung eines Loches bzw. Bohrloches in Boden- oder Gesteinsmaterial
und einer nachträglichen Ausbildung bzw. Festlegung einer Verankerung bzw. einer Auskleidung
in dem Bohrloch ist es beispielsweise aus der WO 98/21439 und der WO 98/58132 bekannt,
während des Bohrvorgangs, beispielsweise einem Schlag- oder Drehschlagbohren, ein
Hüllrohr in das Bohrloch einzubringen, worauf nach Fertigstellung der Bohrung gegebenenfalls
ein Teil der Bohrkrone gemeinsam mit dem Bohrgestänge aus dem Bohrloch entfernt wird,
während das Hüllrohr im Bohrloch verbleibt, so daß anschließend durch ein Verfüllen
mit einer aushärtenden Masse ein Anker im Bohrloch ausgebildet wird. Gemäß der Ausbildung
entsprechend der WO 98/58132 kann das Bohrgestänge an seinem Außenumfang mit zusätzlichen
Rippen und Rillen ausgebildet sein, so daß bei einem Verbleib des Bohrgestänges im
Bohrloch und einem nachträglichen Verfüllen eine entsprechend gute Ankerwirkung erzielt
werden kann.
[0003] Ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art sind beispielsweise
der WO 91/06713 oder der DE-A 40 24 869 zu entnehmen, wobei auf eine Durchführung
von speziellen Bohr- und Injektionsvorgängen abgezielt wird.
[0004] Alternativ ist es nach Herstellung eines Bohrloches bekannt, das Bohrwerkzeug mit
dem Bohrgestänge aus dem Bohrloch zu entfernen, woran anschließend ein Anker bzw.
eine Ankervorrichtung in das Bohrloch eingebracht wird, wobei beispielsweise auf die
EP-A 0 079 875, EP-B 0 047 727, EP-B 0 207 030, EP-B 0 016 742, EP-A 0 077 762, WO
97/31177, EP-A 0 112 316, WO 91/06713, DE-A 40 24 869, WO 00/75489, DE-A 31 11 673
oder US-A 4 636 115 verwiesen wird. Bei diesem bekannten Stand der Technik werden
nach Herstellung eines Bohrloches und nachträglichem Entfernen der Bohrvorrichtung
in das Bohrloch aufweitbare Ankerelemente eingebracht, welche beim Einbringen in das
Bohrloch auf einem gegenüber dem Bohrloch verringerten Durchmesser gehalten sind,
worauf nach vollständigem Einführen in das Bohrloch aufweitbare und während des Einbringens
gefaltete bzw. allgemein in ihrem Querschnitt verringerte Teilbereiche der Ankervorrichtung
aufgeweitet werden. Bei diesem bekannten stand der Technik ist insbesondere nachteilig,
daß die gefalteten Bereiche ein gleichmäßiges Aufweiten der Ankervorrichtung und somit
eine zentrierte Positionierung der Ankervorrichtung insbesondere bei Vorsehen einer
Mehrzahl von nebeneinander liegenden Ankerelementen nicht ohne weiteres ermöglichen.
Nachteilig bei diesem bekannten Stand der Technik ist weiters die Tatsache, daß in
einem ersten Verfahrensschritt das Bohrloch hergestellt werden muß, worauf nach Entfernen
des Bohrwerkzeugs samt dem Bohrgestänge in einem weiteren Verfahrensschritt die Ankervorrichtung
in das gegebenenfalls eine große Länge aufweisende Bohrloch eingebracht wird, wonach
anschließend unter Aufweiten des Außendurchmessers der Ankervorrichtung eine Anlage
an die Bohrlochwand gelingen soll. Es ist unmittelbar einsichtig, daß nicht nur für
die zwei voneinander getrennten Arbeitsschritte ein entsprechend vergrößerter Zeitaufwand
erforderlich ist, sondern daß gegebenenfalls ein nachträgliches Einbringen einer derartigen
Ankervorrichtung mit großer Länge mit Schwierigkeiten verbunden ist. Weiters ist davon
auszugehen, daß ein Entfernen der Bohrvorrichtung samt dem Bohrgestänge und ein nachträgliches
Einbringen der Verankerungsvorrichtung lediglich in vergleichsweise festem Boden bzw.
Gestein durchführbar ist, bei welchem sichergestellt sein muß, daß nicht beispielsweise
während das Bohrvorgangs oder nach dem Entfernen des Bohrwerkzeugs und vor dem endgültigen
Einbringen der Verankerungsvorrichtung Material in das Bohrloch hereinbricht, so daß
das Bohrloch blockiert wäre, wodurch ein Einbringen der Ankervorrichtung nicht mehr
möglich ist.
[0005] Darüber hinaus ist es beispielsweise bekannt, sogenannte Packer am Außenumfang eines
Bohrgestänges einer Bohrvorrichtung anzuordnen, welche über einen kurzen Teilbereich
nach Fertigstellung der Bohrung ein Aufweiten in Anlage an die Bohrlochwand ermöglichen
und somit einem Herausziehen bzw. Entfernen des Bohrgestänges aus dem Bohrloch entgegenwirken.
Eine zuverlässige Verankerungswirkung, insbesondere bei Vorsehen einer Mehrzahl von
nebeneinander vorzusehenden Ankern, zur Stabilisierung von umliegendem Boden- oder
Gesteinsmaterial läßt sich mit derartigen Packern jedoch nicht erzielen, so daß gegebenenfalls
zusätzliche Mittel zur Verankerung, wie beispielsweise das Ausbringen von aushärtendem
Material, vorzusehen wären.
[0006] Ausgehend von dem eingangs genannten Stand der Technik zielt die vorliegende Erfindung
daher darauf ab, ein Verfahren sowie eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zur
Verfügung zu stellen, wobei bei vereinfachter Konstruktion und insbesondere verringertem
Zeitaufwand unmittelbar nach Fertigstellung eines Bohrloches eine Ausbildung einer
Verankerung, insbesondere zur Stabilisierung des umliegenden Boden- oder Gesteinsmaterials,
möglich wird.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgaben ist ein Verfahren der eingangs genannten Art im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang und/oder die Länge des herzustellenden
Bohrloches eine Mehrzahl von voneinander getrennten, aufweitbaren Elementen mit Hohlräumen
zum Aufweiten des Außenumfangs vorgesehen wird. Da nach Fertigstellung des Bohrloches
wenigstens ein durch Einbringen eines Fluids aufweitbares Element in Anlage an die
Bohrlochwand bringbar ist, wird sichergestellt, daß in einem einzigen Arbeitsgang
unmittelbar nach Fertigstellung der Bohrung und insbesondere ohne Entfernung der Bohrvorrichtung
aus dem Bohrloch eine Verankerung und Stabilisierung des umliegenden Boden- oder Gesteinsmaterials
möglich wird, wobei das aufweitbare Element eine entsprechend große Länge aufweisen
kann und somit eine zuverlässige Verankerung erzielbar ist. Es wird somit unmittelbar
bei der Ausbildung des Bohrloches wenigstens ein aufweitbares Element gemeinsam mit
dem Bohrgestänge eingebracht bzw. wird das Bohrgestänge von einem wenigstens teilweise
aufweitbaren Element gebildet, so daß bei vereinfachter Konstruktion nach Fertigstellung
des Bohrloches eine ordnungsgemäße Verankerung erzielbar ist. Dabei wird zur Erzielung
der Verankerung zumindest der Außenumfang bzw. die Außenkontur des wenigstens einen
aufweitbaren Elements wenigstens teilweise aufgeweitet bzw. vergrößert, um in Anlage
an die Bohrlochwand zu gelangen. Durch erfindungsgemäßes Vorsehen einer Mehrzahl von
aufweitbaren Elementen über den Umfang des herzustellenden Bohrloches und/oder über
die Länge desselben läßt sich eine gleichmäßige Krafteinbringung sowohl über den Umfang
als auch über die Länge des Bohrloches und somit eine entsprechend sichere Verankerung
erzielen. Insbesondere bei Vorsehen einer Mehrzahl von aufweitbaren Elementen über
den Umfang des Bohrloches wird es möglich, bei gleichzeitigem Aufweiten der aufweitbaren
Elemente eine zentrierte Anordnung der Bohrvorrichtung im fertiggestellten Bohrloch
aufrecht zu erhalten und die Krafteinbringung in umliegendes Boden- oder Gesteinsmaterial
zu vergleichmäßigen.
[0008] Für eine ordnungsgemäße Festlegung der aufweitbaren Elemente aneinander bzw. an einem
zentralen Bohrgestänge sowie zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Aufweitens der
aufweitbaren Elemente ist darüber hinaus bevorzugt vorgesehen, daß eine Mehrzahl von
jeweils einen Hohlraum aufweisenden, aufweitbaren Elementen aneinander bzw. an einem
zentralen Bohrgestänge festgelegt, insbesondere über jeweils einen Teil der Länge
verschweißt, wird. Da die aufweitbaren Elemente insbesondere für den Fall, daß diese
unmittelbar das Bohrgestänge ausbilden, entsprechend widerstandsfähig insbesondere
aus einem metallischen Material ausgebildet sein müssen, ist verständlich, daß entsprechend
große Kräfte zum Aufweiten der aufweitbaren Elemente eingebracht werden müssen, so
daß eine ordnungsgemäße Festlegung der Elemente aneinander und/oder an dem Bohrgestänge
vorzusehen ist.
[0009] Für eine Verlängerung der Bohrvorrichtung zur Ausbildung von Bohrlöchern großer Länge
ist es bekannt, jeweils entsprechende Gestängeelemente miteinander zu verbinden, wobei
im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung bevorzugt vorgeschlagen wird, daß das
Bohrgestänge mit den aufweitbaren Elementen und/oder die das Bohrgestänge bildenden,
aufweitbaren Elemente über Verbindungselemente verlängert werden, über welche das
Fluid zum Aufweiten der Elemente geleitet wird, wobei durch derartige Verbindungselemente
sichergestellt wird, daß das nach Fertigstellung der Bohrung in die aufweitbaren Elemente
einzubringende Fluid sicher in die Mehrzahl von aufweitbaren Elementen einbringbar
ist.
[0010] Wie oben angedeutet, sind insbesondere für den Fall, daß die aufweitbaren Elemente
unmittelbar Teile des Bohrgestänges ausbilden, entsprechend widerstandsfähige, aufweitbare
Elemente vorzusehen, wobei für ein ordnungsgemäßes Aufweiten der Elemente nach Fertigstellung
der Bohrung in Anlage an das umliegende Boden- oder Gesteinsmaterial Fluid unter hohem
Druck einzubringen ist, wobei gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen
wird, daß das Fluid unter einem Druck von wenigstens 100 bar, insbesondere wenigstens
150 bar, in das Innere bzw. die Hohlräume der aufweitbaren Elemente eingebracht wird.
[0011] Neben dem Einbringen eines Fluids unter Druck zum Aufweiten der Elemente nach Fertigstellung
der Bohrung zur Ausbildung einer Verankerung ist es während eines Bohrvorgangs allgemein
bekannt, ein Fluid zum Spülen und/oder Kühlen der Bohrkrone als auch gegebenenfalls
zum Abtransport von abgebautem Material in den Bereich der Bohrkrone einzubringen,
wobei im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen wird, daß über das Bohrgestänge
oder eine Leitung ein Fluid zum Kühlen und/oder Spülen der Bohrkrone während des Bohrvorgangs
in den Bereich der Bohrkrone eingebracht wird, wie dies einer weiters bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens entspricht.
[0012] Zur Lösung der eingangs genannten Aufgaben ist darüber hinaus eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang
und/oder die Länge des herzustellenden Bohrloches eine Mehrzahl von voneinander getrennten,
aufweitbaren Elementen mit Hohlräumen zum Aufweiten des Außenumfangs vorgesehen ist.
Wie oben bereits erwähnt, gelingt durch Vorsehen einer Mehrzahl von aufweitbaren Elementen
nach Fertigstellung der Bohrung unter Einbringen eines Fluids unter Druck in die aufweitbaren
Elemente eine sichere und zuverlässige Verankerung im Bohrloch, wobei auf ein nachträgliches
Einbringen eines Ankers verzichtet werden kann. Bei Vorsehen von sich über einen entsprechend
großen Teilbereich der Länge der Bohrung erstreckenden, aufweitbaren Elementen läßt
sich darüber hinaus eine sichere Verankerung und Stabilisierung des umliegenden Boden-
oder Gesteinsmaterials erzielen.
[0013] Zur Vergleichmäßigung der Verankerungswirkung als auch zur Sicherstellung einer Verankerung
über eine große Länge ist gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgesehen,
daß eine Mehrzahl von aufweitbaren Elementen zur Ausbildung des Bohrgestänges wenigstens
teilweise über ihre Länge miteinander verbunden, insbesondere an aneinander anschließenden
Randbereichen miteinander verschweißt, ist. Durch die Festlegung mehrerer aufweitbarer
Elemente aneinander bzw. an einem Bohrgestänge wenigstens über einen Teilbereich der
Länge gelingt ein zuverlässiges Einbringen der Bohrvorrichtung, wobei zum Einbringen
der Bohrenergie entsprechend große Kräfte übertragen werden müssen, so daß eine zuverlässige
Verbindung der einzelnen Elemente aneinander erforderlich ist.
[0014] Gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß an einem
mittigen Bohrgestänge eine Mehrzahl von aufweitbaren Elementen festgelegt, insbesondere
über einen Teil der Länge verschweißt, ist, wodurch eine sichere Festlegung der aufweitbaren
Elemente am Bohrgestänge während des Bohrvorgangs erzielbar ist. Darüber hinaus wird
durch Vorsehen einer Mehrzahl von aufweitbaren Elementen während des nachträglichen
Verankerns und Aufweitens sichergestellt, daß das Bohrgestänge in einer mittigen bzw.
zentralen Lage verbleibt und somit eine zuverlässige Verankerungswirkung erzielbar
ist.
[0015] Wie oben bereits angedeutet, ist es insbesondere bei Ausbildung von Bohrlöchern großer
Länge bekannt, Gestängeteile der Bohrvorrichtung jeweils zu verlängern, wobei zum
Einbringen des Fluids zum Aufweiten der aufweitbaren Elemente nach Fertigstellung
der Bohrung gemäß der vorliegenden Erfindung bevorzugt vorgeschlagen wird, daß das
Bohrgestänge und die aufweitbaren Elemente oder die das Bohrgestänge bildenden, aufweitbaren
Elemente über Verbindungselemente verlängerbar sind, welche Durchtritte zum Durchleiten
des Fluids zum Aufweiten der aufweitbaren Elemente aufweisen.
[0016] Zur sicheren Festlegung der aufweitbaren Elemente an den Verbindungselementen wird
gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, daß die Verbindungselemente
die daran anschließenden, aufweitbaren Elemente insbesondere durch Fortsätze teilweise
übergreifen und mit den aufweitbaren Elementen verbunden, insbesondere verschweißt,
sind. Derartige, die aufweitbaren Elemente teilweise übergreifende Bereiche bzw. Fortsätze
der Verbindungselemente dienen hiebei für eine ordnungsgemäße Festlegung der aufweitbaren
Elemente an dem Verbindungselement und/oder aneinander.
[0017] Wie oben bereits angedeutet, ist für eine Ausbildung einer gleichmäßigen bzw. mittigen
Verankerung über den Umfang der herzustellenden Bohrung eine Mehrzahl von aufweitbaren
Elementen vorgesehen, wobei in diesem Zusammenhang gemäß einer weiters bevorzugten
Ausführungsform vorgeschlagen wird, daß in Umfangsrichtung wenigstens drei aufweitbare
Elemente zur Ausbildung des Bohrgestänges vorgesehen sind bzw. mit einem mittigen
Bohrgestänge verbunden sind. Bei Vorsehen von wenigstens drei aufweitbaren Elementen
lassen sich nicht nur die zur Ausbildung der Bohrung auf die Bohrkrone zu übertragenden
Kräfte ordnungsgemäß und zuverlässig einbringen, sondern es wird während des Aufweitvorgangs
sichergestellt, daß eine entsprechend mittige Positionierung des Ankers und somit
eine gleichmäßige Stabilisierung des umliegenden Boden- oder Gesteinsmaterials erzielbar
ist.
[0018] Um selbst bei entsprechend widerstandsfähigen Materialien, welche die aufweitbaren
Elemente ausbilden, eine zuverlässige Aufweitung und damit Anlage an die Bohrlochwand
zu erzielen, ist gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß die
aufweitbaren Elemente in einem Querschnitt normal auf ihre Längsrichtung sichelförmig
ausgebildet sind. Derartige sichelförmige Rohrelemente lassen sich mit einfachen Werkzeugen
mit entsprechender Kontur und Festigkeit herstellen und ermöglichen in weiterer Folge
eine einfache Festlegung aneinander bzw. an einem mittigen Bohrgestänge und stellen
eine günstige Formgebung für das abschließende Aufweiten bei entsprechend geringer,
durch das Fluid einzubringender Krafteinleitung sicher.
[0019] Gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, daß die aufweitbaren
Elemente mit sich im wesentlichen radial nach außen erstreckenden bzw. radial nach
außen vorragenden Teilbereichen miteinander verbunden bzw. an einem mittigen Bohrgestänge
festgelegt sind, wobei gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform in diesem
Zusammenhang vorgeschlagen wird, daß die aufweitbaren Elemente in einer normal auf
die Längsrichtung des Bohrloches verlaufenden Ebene einen sternförmigen Umriß aufweisen
bzw. definieren. Durch eine derartige Formgebung lassen sich die für die Ausbildung
der Bohrung erforderlichen Kräfte zuverlässig einbringen, wobei durch den sternförmigen
Umriß bereits während des Bohrvorgangs eine ordnungsgemäße Zentrierung im Bohrloch
erzielbar ist, während durch das Aufweiten ebenfalls die zentrale bzw. mittige Lage
aufrecht erhalten werden kann.
[0020] Zum Kühlen bzw. Spülen der Bohrkrone als auch gegebenenfalls zum Abtransport des
abgebauten Materials wird gemäß einer weiters bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen,
daß durch das Bohrgestänge oder eine Leitung während des Bohrvorgangs ein Fluid zum
Kühlen und/oder Spülen der Bohrkrone in den Bereich der Bohrkrone einbringbar ist.
[0021] Für eine ordnungsgemäße Festlegung der Bohrkrone an dem das Bohrgestänge bildenden
Element ist darüber hinaus bevorzugt vorgesehen, daß die Bohrkrone durch Schweißen,
Schrauben oder dgl. an dem Bohrgestänge bzw. den das Bohrgestänge bildenden, aufweitbaren
Elementen festgelegt ist.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der beiliegenden Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung eine Seitenansicht einer abgewandelten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in vergrößertem Maßstab eines Verbindungselements
zum Verlängern eines Bohrgestänges sowie der aufweitbaren Elemente einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
Fig. 4 Schnittansichten der Ausführungsform gemäß Fig. 3, wobei Fig. 4a einen Schnitt
entlang der Linie IV-IV der Fig. 3 darstellt, Fig. 4b einen Schnitt ähnlich der Fig.
4a zeigt, wobei durch zusätzliche Umrißlinien eine teilweise Aufweitung der aufweitbaren
Elemente in Abstand von der Schnittlinie IV-IV der Fig. 3 gezeigt ist, und Fig. 4c
einen Schnitt durch die aufweitbaren Elemente nach Beendigung des Aufweitvorgangs
andeutet; und
Fig. 5 in einer zu Fig. 4a ähnlichen Darstellung unterschiedliche Ausführungsformen
einer Anordnung von aufweitbaren Elementen von erfindungsgemäßen Vorrichtungen zeigt.
[0023] In der schematischen Darstellung gemäß Fig. 1 ist allgemein mit 1 eine Bohrvorrichtung
bezeichnet, wobei eine schematisch mit 2 angedeutete Bohrkrone an einem aus mehreren
Einzelteilen 3 und 4 bestehenden Bohrgestänge festgelegt wird, wobei die einzelnen
Gestängeteile 3 und 4 über ein schematisch mit 5 angedeutetes Verbindungselement verbunden
bzw. verlängert sind, wobei eine Ausbildung im Detail in Fig. 3 näher dargestellt
ist.
[0024] Wie aus den nachfolgenden Darstellungen näher ersichtlich, sind die Gestängeteile
3 und 4 aus einer Mehrzahl von aufweitbaren Elementen gebildet bzw. ist eine Mehrzahl
von aufweitbaren Elementen um ein mittiges Bohrgestänge vorgesehen, wobei eine nicht
näher dargestellte Vorrichtung zum Einbringen einer Bohr- und Schlagenergie in die
Bohrkrone 2 an einem mit 6 bezeichneten Ende angreift.
[0025] Wie in Fig. 1 schematisch angedeutet, erfolgt nach Fertigstellung des Bohrloches
ein Aufweiten von aufweitbaren Elementen in die strichliert mit 3' bzw. 4' angedeutete
Position über den Umfang als auch über die Länge der Bohrvorrichtung 1, so daß durch
Aufweiten zumindest des Außenumfangs bzw. der Außenkontur insgesamt sowohl eine stabile
Verankerung der Bohrvorrichtung 1 im nicht näher dargestellten Bohrloch als auch eine
Stabilisierung von umliegendem Boden- oder Gesteinsmaterial erzielbar ist.
[0026] In Fig. 1 ist weiters angedeutet, daß sowohl im Bereich des Verbindungselements 5
als auch des Abschlußelements 6 sowie der Festlegung der Gestängeteile 3 und 4 an
der Bohrkrone 2 jeweils über einen Teilbereich 7 eine Festlegung der in den nachfolgenden
Figuren im Detail gezeigten, aufweitbaren Elemente bzw. allgemein Gestängeteile 3
und 4 aneinander als auch dem Verbindungselement 5, dem Abschlußelement 6 sowie der
Bohrkrone 2 erfolgt, so daß in diesen Teilbereichen 7 eine sichere Festlegung vorgenommen
werden kann, welche auch einem Aufweiten bei Einbringen eines Fluids unter hohem Druck,
beispielsweise von wenigstens 100 bar, in das Innere der aufweitbaren Elemente widerstehen
kann und sich insgesamt eine tonnen- bzw. kissenförmige Außenkontur 3' bzw. 4' nach
dem Aufweiten zum Ausbilden der Verankerung erzielen läßt.
[0027] Bei der Darstellung gemäß Fig. 2 ist ersichtlich, daß an einem zentralen Bohrgestänge
8, welches mit der wiederum mit 2 bezeichneten Bohrkrone verbunden ist, im wesentlichen
halbkreisförmige, aufweitbare Elemente 9 vorgesehen sind, wobei die aufweitbaren Elemente
9 mit dem Bohrgestänge über wiederum mit 7 bezeichnete Teilbereiche im Bereich des
Anschlusses an die Bohrkrone 2 als auch an ein wiederum schematisch mit 5 angedeutetes
Verbindungselement festgelegt, beispielsweise verschweißt, sind. In dem Verbindungselement
5 gemäß Fig. 2 ist mit 10 eine Eintrittsöffnung angedeutet, über welche, wie dies
insbesondere bei der Darstellung gemäß Fig. 3 näher ersichtlich werden wird, ein Einbringen
von Fluid unter Druck in das aufweitbare Element 9 möglich wird, so daß nach einer
Fertigstellung der Bohrung wiederum ein Aufweiten der aufweitbaren Elemente 9 zur
Ausbildung einer Verankerung erzielbar ist.
[0028] Wie bereits oben angedeutet, ist in Fig. 3 der Bereich eines Verbindungselements
5 im Detail dargestellt. Ein erstes Verbindungselement 11 ist an einer Mehrzahl von
aufweitbaren Elementen 12 festgelegt bzw. insbesondere verschweißt, wobei Fortsätze
13 die aufweitbaren Elemente 12 wenigstens teilweise übergreifen, wie dies auch in
der Schnittdarstellung gemäß Fig. 4a deutlich ersichtlich ist. Das Verbindungselement
11 weist ein Innengewinde 14 auf, in welches ein zweites Verbindungselement 15 über
ein entsprechendes Außengewinde 16 verschraubbar ist, wobei auch das zweite Verbindungselement
15 mit entsprechenden Fortsätzen 13 ausgebildet ist, um wiederum aufweitbare Elemente
12 wenigstens teilweise zu übergreifen.
[0029] Im Endbereich der aufweitbaren Elemente 12 sowie in den Verbindungselementen 11 bzw.
15 sind Durchtritte bzw. Durchtrittskanäle 17 ausgebildet, welche einerseits in die
Hohlräume 18 der aufweitbaren Elemente 12 münden. Die Durchtrittskanäle münden darüber
hinaus in einen Verbindungskanal bzw. -durchtritt 19, welcher in einem hülsen- bzw.
muffenartigen Element 20 ausgebildet ist, wobei das Element 20 den Bereich der Verbindung
der Verbindungselemente 11 und 15 umgibt bzw. umschließt.
[0030] Wie durch Pfeile 21 angedeutet, gelingt über die Durchtritte 17 und 19 ein Einbringen
eines Fluids unter Druck in sämtliche Hohlräume 18 der aneinander anschließenden,
aufweitbaren Elemente 12, so daß nach einer Fertigstellung der Bohrung durch das Einbringen
des Fluids unter Druck, beispielsweise mit wenigstens 100 bzw. 150 bar, ein Aufweiten
der aufweitbaren Elemente 12 erzielbar ist.
[0031] Wie aus den Darstellungen gemäß Fig. 4 ersichtlich, ist bei dieser Ausführungsform
ein zentrales Bohrgestänge nicht vorgesehen, so daß das Bohrgestänge von drei jeweils
sichelartigen, aufweitbaren Elementen 12 gebildet wird, wobei die aufweitbaren Elemente
im Bereich der Verbindungselemente 11 bzw. 15 mit den übergreifenden Teilbereichen
13 verbunden, insbesondere verschweißt sind, wie dies mit 22 jeweils in Fig. 4a und
4b angedeutet ist. Darüber hinaus sind auch die aufweitbaren Elemente 12 über weitere
Schweißstellen 23 miteinander wenigstens über einen Teilbereich ihrer Länge verbunden.
[0032] In Fig. 4 ist weiters angedeutet, daß in dem zwischen den Elementen 12 verbleibenden
Freiraum eine zusätzliche Leitung 24 zum Einbringen eines Fluids in die Bohrkrone
zum Kühlen bzw. Spülen derselben vorgesehen ist.
[0033] Bei der Darstellung gemäß Fig. 4b ist schematisch angedeutet, wie in Teilbereichen
in Abstand von den Verbindungselementen 11 bzw. 15 und insbesondere in Abstand von
den die aufweitbaren Elemente 12 teilweise übergreifenden Fortsätzen 13 ein Aufweiten
nach einem Einbringen eines Fluids unter Druck in die mit 12' bzw. 12" bezeichnete
Lage möglich wird.
[0034] Bei der Darstellung gemäß Fig. 4c ist ersichtlich, wie in einem Teilbereich in größerem
Abstand von den Verbindungselementen 11 bzw. 15 nach dem Beendigen des Aufweitvorgangs
die aufgeweiteten Elemente 12 an der Bohrlochwand 25 anliegen, wobei durch Vorsehen
von drei aufweitbaren Elementen 12 über den Umfang des Bohrloches eine entsprechend
zentrale bzw. mittige Positionierung erzielbar ist und somit auch eine entsprechend
gleichmäßige Einbringung von Kräften in das umliegende Boden- oder Gesteinsmaterial
26 als auch eine gleichmäßige Stabilisierung desselben möglich wird.
[0035] Bei den schematischen Darstellungen gemäß Fig. 5 sind weitere abgewandelte Ausführungsformen
gezeigt, wobei bei der Ausbildung gemäß Fig. 5a an einem zentralen bzw. mittigen Bohrgestänge
27 jeweils zwei aufweitbare Elemente 28 vorgesehen sind. Es finden wiederum im wesentlichen
sichelförmige, aufweitbare Elemente 28 Verwendung, welche nach Fertigstellung der
Bohrung durch Einbringen eines Fluids unter Druck ein Aufweiten und entsprechend zuverlässiges
Anliegen an die wiederum mit 25 bezeichnete Bohrlochwand und somit eine zuverlässige
Verankerung ermöglichen. Durch Vorsehen von zwei aufweitbaren Elementen 28 verteilt
über den Umfang wird nach dem Aufweiten sichergestellt, daß das Bohrgestänge 27 seine
zentrale bzw. mittige Positionierung beibehält, so daß insbesondere bei Vorsehen einer
Mehrzahl von nebeneinander liegenden Bohrlöchern 25 eine entsprechend gleichmäßige
Verankerung und Stabilisierung des umliegenden Boden- oder Gesteinsmaterials über
entsprechende Flächen erzielbar werden.
[0036] Sowohl bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5a als auch bei den weiteren, in Fig. 5
schematisch angedeuteten Ausführungsformen ist wie bei den vorangehenden Ausführungsformen
vorgesehen, daß aufweitbare Elemente miteinander bzw. an einem zentralen Bohrgestänge
wenigstens über einen Teilbereich ihrer Länge verbunden, insbesondere verschweißt,
sind und daß ein Aufweiten jeweils über einen Teilbereich der Länge in einer tonnen-
bzw. kissenartigen Außenkontur resultiert, wie dies in Fig. 1 schematisch angedeutet
ist. Eine Verlängerung zur Erzielung großer Bohrlängen erfolgt wiederum über entsprechende
Verbindungselemente, wie dies beispielsweise schematisch in Fig. 3 angedeutet ist.
[0037] Bei der Ausbildung gemäß Fig. 5b finden wiederum zwei aufweitbare Elemente 29 Verwendung,
wobei jedoch im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß Fig. 5a ein zentrales Bohrgestänge
nicht vorgesehen ist, so daß die wenigstens über Teilbereiche miteinander verbundenen,
aufweitbaren Elemente 29, wobei eine Schweißstelle jeweils mit 30 angedeutet ist,
auch die Funktion des Bohrgestänges zum Einbringen der Bohr- oder Schlagenergie übernehmen.
[0038] Nach Fertigstellung der Bohrung erfolgt wiederum ein Einbringen von Fluid unter Druck
in den wiederum mit 18 bezeichneten Hohlraum der aufweitbaren Elemente 29 zur Anlage
an die Bohrlochwand 25 zur Erzielung einer Verankerung.
[0039] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5c findet wiederum ein zentrales Bohrgestänge
31 Verwendung, wobei über den Umfang verteilt drei aufweitbare Elemente 32 vorgesehen
sind, welche ähnlich der Ausführungsform gemäß Fig. 4a mit nach außen vorragenden
Fortsätzen ausgebildet sind, und somit wiederum einen im wesentlichen sternförmigen
Außenquerschnitt ergeben. Wie aus dieser Darstellung ersichtlich, erfolgt durch die
aufweitbaren Elemente eine Zentrierung des Bohrgestänges 31 bereits während des Bohrvorgangs
durch Anlage an die Bohrlochwand 25, worauf nach Fertigstellung der Bohrung und Einbringen
eines Fluids unter Druck in die Hohlräume 18 der aufweitbaren Elemente 32 die Zentrierung
beibehalten wird und eine Anlage an die Bohrlochwand 25 erzielbar ist.
[0040] Ähnlich zu der Ausführungsform gemäß Fig. 5c sind bei der Ausbildung gemäß Fig. 5d
an dem zentralen Bohrgestänge 31 symmetrisch vier aufweitbare Elemente 32 mit jeweils
nach außen ragenden Endabschnitten angeordnet, wobei sowohl während des Bohrvorgangs
eine Zentrierung an der Bohrlochwand 25 als auch nach dem Aufweiten eine entsprechend
sichere und zentrierte Verankerung erzielbar ist.
[0041] Bei sämtlichen Ausführungsformen gemäß Fig. 5 kann im zentralen bzw. mittigen Bereich
eine zusätzliche Leitung zum Einbringen eines Spül- bzw. Kühlfluids vorgesehen sein
bzw. es kann das zentrale Bohrgestänge 27 bzw. 31 unmittelbar als Durchtrittsquerschnitt
zum Einbringen eines Spül- bzw. Kühlfluids in den Bereich der Bohrkrone verwendet
werden.
1. Verfahren zum Bohren, insbesondere Schlag- oder Drehschlagbohren, eines Loches in
Boden- oder Gesteinsmaterial und zum Ausbilden einer Verankerung in dem Loch, wobei
durch Einbringen einer Bohrkrone (2) ein Bohrloch gebildet wird, wobei nach Fertigstellung
des Bohrloches in wenigstens einen sich im wesentlichen in Längsrichtung der Bohrung
erstreckenden Hohlraum (18) wenigstens eines aufweitbaren Elements (3, 4, 12, 29)
des Bohrgestänges bzw. wenigstens einen Hohlraum von wenigstens einem mit dem Bohrgestänge
(8, 27, 31) verbundenen, aufweitbaren Element (9, 28, 32) zum wenigstens teilweisen
Aufweiten des Außenumfangs des bzw. der mit dem Fluid beaufschlagten, aufweitbaren
Elements(e) in Anlage an die Bohrlochwand ein Fluid unter Druck eingebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang und/oder die Länge des herzustellenden Bohrloches eine Mehrzahl von
voneinander getrennten, aufweitbaren Elementen (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) mit Hohlräumen
zum Aufweiten des Außenumfangs vorgesehen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von jeweils einen Hohlraum aufweisenden, aufweitbaren Elementen (9,
28, 32) aneinander bzw. an einem zentralen Bohrgestänge (8, 27, 31) festgelegt, insbesondere
über jeweils einen Teil der Länge verschweißt, wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestänge (8, 27, 31) mit den aufweitbaren Elementen (9, 28, 32) und/oder
die das Bohrgestänge bildenden, aufweitbaren Elemente (12, 29) über Verbindungselemente
(5, 11, 15) verlängert werden, über welche das Fluid zum Aufweiten der Elemente geleitet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid unter einem Druck von wenigstens 100 bar, insbesondere wenigstens 150 bar,
in das Innere bzw. die Hohlräume der aufweitbaren Elemente (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32)
eingebracht wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß über das Bohrgestänge (8, 27, 31) oder eine Leitung (24) ein Fluid zum Kühlen und/oder
Spülen der Bohrkrone (2) während des Bohrvorgangs in den Bereich der Bohrkrone eingebracht
wird.
6. Vorrichtung zum Bohren, insbesondere Schlag- oder Drehschlagbohren, eines Loches in
Boden- oder Gesteinsmaterial und zum Ausbilden einer Verankerung, wobei durch Einbringen
einer Bohrkrone (2) ein Bohrloch ausgebildet ist, wobei das Bohrgestänge der Bohrvorrichtung
von wenigstens einem aufweitbaren Element (3, 4, 12, 29) mit einem sich im wesentlichen
in Längsrichtung der Bohrung erstreckenden Hohlraum (18) zum Einbringen eines Fluids
unter Druck zum wenigstens teilweisen Aufweiten des Außenumfangs des aufweitbaren
Elements (3, 4, 12, 29) ausgebildet ist und/oder das Bohrgestänge (8, 27, 31) mit
wenigstens einem aufweitbaren Element (9, 28, 32) mit jeweils wenigstens einem sich
im wesentlichen in Längsrichtung der Bohrung erstreckenden Hohlraum (18) zum Einbringen
eines Fluids unter Druck zum Aufweiten des Außenumfangs verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang und/oder die Länge des herzustellenden Bohrloches eine Mehrzahl von
voneinander getrennten, aufweitbaren Elementen (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) mit Hohlräumen
zum Aufweiten des Außenumfangs vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von aufweitbaren Elementen (12, 29) zur Ausbildung des Bohrgestänges
wenigstens teilweise über ihre Länge miteinander verbunden, insbesondere an aneinander
anschließenden Randbereichen miteinander verschweißt, ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem mittigen Bohrgestänge (8, 27, 31) eine Mehrzahl von aufweitbaren Elementen
(9, 28, 32) festgelegt, insbesondere über einen Teil der Länge verschweißt, ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrgestänge (8, 27, 31) und die aufweitbaren Elemente (9, 28, 32) oder die das
Bohrgestänge bildenden, aufweitbaren Elemente (12, 29) über Verbindungselemente (5,
11, 15) verlängerbar sind, welche Durchtritte (10, 17, 19) zum Durchleiten des Fluids
zum Aufweiten der aufweitbaren Elemente (9, 12, 28, 29, 32) aufweisen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (11, 15) die daran anschließenden, aufweitbaren Elemente
(12) insbesondere durch Fortsätze (13) teilweise übergreifen und mit den aufweitbaren
Elementen verbunden, insbesondere verschweißt, sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in Umfangsrichtung wenigstens drei aufweitbare Elemente (12, 32) zur Ausbildung des
Bohrgestänges vorgesehen sind bzw. mit einem mittigen Bohrgestänge (31) verbunden
sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die aufweitbaren Elemente (9, 12, 28, 29, 32) in einem Querschnitt normal auf ihre
Längsrichtung sichelförmig ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die aufweitbaren Elemente (12, 32) mit sich im wesentlichen radial nach außen erstreckenden
bzw. radial nach außen vorragenden Teilbereichen miteinander verbunden bzw. an einem
mittigen Bohrgestänge (31) festgelegt sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die aufweitbaren Elemente (12, 32) in einer normal auf die Längsrichtung des Bohrloches
(25) verlaufenden Ebene einen sternförmigen Umriß aufweisen bzw. definieren.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Bohrgestänge (8, 27, 31) oder eine Leitung (24) während des Bohrvorgangs
ein Fluid zum Kühlen und/oder Spülen der Bohrkrone (2) in den Bereich der Bohrkrone
einbringbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrkrone (2) durch Schweißen, Schrauben oder dgl. an dem Bohrgestänge (3, 8)
bzw. den das Bohrgestänge bildenden, aufweitbaren Elementen (12) festgelegt ist.
1. A method for drilling, in particular impact drilling or rotary percussion drilling,
a hole in soil or rock material and forming an anchorage in said hole, wherein a bore
hole is formed by the introduction of a drill bit (2), wherein, upon completion of
the bore hole, a fluid under pressure is introduced into at least one hollow space
(18) extending substantially in the longitudinal direction of the bore, of at least
one expandable element (3, 4, 12, 29) of the drill rod assembly, or into at least
one hollow space of at least one expandable element (9, 28, 32) connected with the
drill rod assembly (8, 27, 31), to at least partially widen the outer periphery of
said expandable element(s) powered with the fluid, in abutment on the bore hole wall,
characterized in that a plurality of mutually separated expandable elements (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) having
hollow spaces are provided about the periphery and/or length of the bore hole to be
produced, to widen said outer periphery.
2. A method according to claim 1, characterized in that a plurality of expandable elements (9, 28, 32) each having a hollow space are fixed,
particularly welded each over a portion of their lengths, to one another or to a central
drill rod assembly (8, 28, 31), respectively.
3. A method according to claim 1 or 2, characterized in that the drill rod assembly (8, 27, 31) comprising the expandable elements (9, 28, 32),
and/or the expandable elements (12, 29) forming the drill rod assembly, are extended
via connection elements (5, 11, 15) through which the fluid for expanding the expansion
elements is conducted.
4. A method according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the fluid is introduced into the interior or hollow spaces of the expandable elements
(3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) at a pressure of at least 100 bar and, in particular, at
least 150 bar.
5. A method according to any one of claims 1 to 4, characterized in that a fluid for cooling and/or flushing the drill bit (2) is introduced into the region
of the drill bit (2) via the drill rod assembly (8, 27, 31) or a duct (24) during
the drilling operation.
6. A device for drilling, in particular impact drilling or rotary percussion drilling,
a hole in soil or rock material and forming an anchorage in said hole, wherein a bore
hole is formed by the introduction of a drill bit (2), wherein the drill rod assembly
of the drilling device is comprised of at least one expandable element (3, 4, 12,
29) having a hollow space (18) extending substantially in the longitudinal direction
of the bore and provided for the introduction of a fluid under pressure to at least
partially widen the outer periphery of said expandable element (3, 4, 12, 29), and/or
the drill rod assembly (8, 27, 31) is connected with at least one expandable element
(9, 28, 32) each including a hollow space (18) extending substantially in the longitudinal
direction of the bore and provided for the introduction of a fluid under pressure
to widen said outer periphery, characterized in that a plurality of mutually separated expandable elements (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) having
hollow spaces are provided about the periphery and/or length of the bore hole to be
produced, to widen said outer periphery.
7. A device according to claim 6, characterized in that a plurality of expandable elements (12, 29) for the formation of the drill rod assembly
are connected with to one another at least over a portion of their lengths and, in
particular, welded with one another in contiguous rim regions.
8. A device according to claim 6 or 7, characterized in that a plurality of expandable elements (9, 28, 32) are fixed, particularly welded over
a length portion, to a central drill rod assembly (8, 27, 31).
9. A device according to any one of claims 6 to 8, characterized in that that the drill rod assembly (8, 27, 31) and the expandable elements (9, 28, 32), or the
expandable elements (12, 29) forming the drill rod assembly, are extendable by connection
elements (5, 11, 15) comprising passages (10, 17, 19) for conducting therethrough
the fluid intended to widen the expandable elements (9, 12, 28, 29, 32).
10. A device according to claim 9, characterized in that the connection elements (11, 15) partially overlap the consecutively arranged expandable
elements (12), particularly by projections (13), and are connected, particularly welded,
with the expandable elements.
11. A device according to any one of claims 6 to 10, characterized in that, in the peripheral direction, at least three expandable elements (12, 32) are provided
for the formation of the drill rod assembly or are connected with a central drill
rod assembly (31), respectively.
12. A device according to any one of claims 6 to 11, characterized in that the expandable elements (9, 12, 28, 29, 32) are sickle-shaped in a cross section
normal to their longitudinal direction.
13. A device according to any one of claims 6 to 12, characterized in that the expandable elements (12, 32) are connected with one another, or fixed to a central
drill rod assembly; by partial regions extending substantially radially outwards or
projecting radially outwards.
14. A device according to claim 13, characterized in that the expandable elements (12, 32) exhibit or define a star-shaped contour in a plane
extending normal to the longitudinal direction of the bore hole (25).
15. A device according to any one of claims 6 to 14, characterized in that a fluid for cooling and/or flushing the drill bit (2) is capable of being introduced
into the region of the drill bit through the drill rod assembly (8, 27, 31) or a duct
(24) during the drilling operation.
16. A device according to any one of claims 6 to 15, characterized in that the drill bit (2) is fixed to the drill rod assembly (3, 8) or the expandable elements
(12) forming the drill rod assembly, respectively, by welding, screwing or the like.
1. Procédé pour le forage, en particulier le forage à percussion ou à roto-percussion,
d'un trou dans de la terre ou de la roche et pour la réalisation d'un ancrage dans
le trou, dans lequel un trou de forage est formé par introduction d'une couronne de
forage (2), dans lequel après l'achèvement du trou de forage un fluide sous pression
est introduit dans au moins un espace creux (18), s'étendant essentiellement dans
la direction longitudinale du forage, d'au moins un élément expansible (3, 4, 12,
29) de la tige de forage, ou dans au moins un espace creux d'au moins un élément expansible
(9, 28, 32), relié à la tige de forage (8, 27, 31) pour l'élargissement au moins partiel
du pourtour extérieur du ou des éléments expansibles sollicités par le fluide au contact
de la paroi du trou de forage, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments expansibles (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) séparés les uns des
autres présentant des espaces creux sont prévus sur le pourtour et/ou la longueur
du trou de forage à produire pour l'élargissement du pourtour extérieur.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments expansibles (9, 28, 32) présentant chacun un espace creux
sont fixés les uns aux autres ou sur une tige de forage médiane (8, 27, 31), en particulier
soudés chacun sur une partie de la longueur.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la tige de forage (8, 27, 31) comportant les éléments expansibles (9, 28, 32) et/ou
les éléments expansibles (12, 29) formant la tige de forage sont prolongés par des
éléments de liaison (5, 11, 15), à travers lesquels est conduit le fluide pour l'élargissement
des éléments.
4. Procédé suivant l'une des revendications 1, 2 et 3, caractérisé en ce que le fluide est introduit sous une pression d'au moins 100 bar, en particulier d'au
moins 150 bar, dans l'intérieur ou dans les espaces creux des éléments expansibles
(3, 4, 12, 9, 28, 32).
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un fluide pour le refroidissement et/ou le lavage de la couronne de forage (2) est
introduit à travers la tige de forage (8, 27, 31) ou une conduite (24) pendant l'opération
de forage dans la zone de la couronne de forage.
6. Dispositif pour le forage, en particulier le forage à percussion ou à roto-percussion,
d'un trou dans de la terre ou de la roche et pour la réalisation d'un ancrage, dans
lequel un trou de forage est réalisé par introduction d'une couronne de forage (2),
dans lequel la tige de forage du dispositif de forage est réalisée par au moins un
élément expansible (3, 4, 12 ,29) présentant un espace creux (18) s'étendant essentiellement
dans la direction longitudinale du forage pour l'introduction d'un fluide sous pression
pour l'élargissement au moins partiel du pourtour extérieur de l'élément expansible
(3, 4, 12, 29), et/ou la tige de forage (8, 27, 31) est reliée à au moins un élément
expansible (9, 28, 32) présentant à chaque fois au moins un espace creux (18) s'étendant
essentiellement dans la direction longitudinale du forage pour l'introduction d'un
fluide sous pression pour l'élargissement du pourtour extérieur, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments expansibles (3, 4, 12, 29, 9, 28, 32) séparés les uns des
autres présentant des espaces creux sont prévu sur le pourtour et/ou sur la longueur
du trou de forage pour l'élargissement du pourtour extérieur du trou de forage à produire.
7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments expansibles (12, 29) sont reliés les uns aux autres au moins
partiellement sur leur longueur, en particulier soudés sur des zones marginales se
raccordant les unes aux autres, pour la réalisation de la tige de forage.
8. Dispositif suivant l'une des revendications 6 et 7, caractérisé en ce qu'une pluralité d'éléments expansibles (9, 28, 32) sont fixés sur une tige de forage
médiane (8, 27, 31), en particulier soudés sur une partie de la longueur.
9. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la tige de forage (8, 27, 31) et les éléments expansibles (9, 28, 32) ou les éléments
expansibles (12, 29) formant la tige de forage sont prolongeables par des éléments
d'assemblage (5, 11, 15), qui présentent des passages (10, 17, 19) pour la conduite
du fluide pour l'élargissement des éléments expansibles (9, 12, 28, 29, 32).
10. Dispositif suivant la revendication 9, caractérisé en ce que les éléments d'assemblage (11, 15) recouvrent en partie les éléments expansibles
(12) s'y raccordant, en particulier par des prolongements (13), et sont reliés, en
particulier soudés, aux éléments expansibles.
11. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce qu'au moins trois éléments expansibles (12 , 32) dans la direction périphérique sont
prévus pour la réalisation de la tige de forage ou sont reliés à une tige de forage
médiane (31).
12. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que les éléments expansibles (9, 12, 28, 29, 32) sont réalisés en forme de croissant
en section transversale normalement à leur direction longitudinale.
13. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que les éléments expansibles (12, 32) sont reliés les uns aux autres par des zones partielles
s'étendant essentiellement radialement vers l'extérieur ou faisant saillie radialement
vers l'extérieur ou sont fixés sur une tige de forage médiane (31).
14. Dispositif suivant la revendication 13, caractérisé en ce que les éléments expansibles (12, 32) présentent ou définissent un contour en étoile
dans un plan s'étendant normalement à la direction longitudinale du trou de forage
(25).
15. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 14, caractérisé en ce qu'un fluide pour refroidir et/ou laver la couronne de forage (2) peut être introduite
dans la zone de la couronne de forage à travers la tige de forage (8. 27, 31) ou une
conduite (24) pendant l'opération de forage.
16. Dispositif suivant l'une des revendications 6 à 15, caractérisé en ce que la couronne de forage (2) est fixée par soudage, vissage ou analogue à la tige de
forage (3, 8) ou aux éléments expansibles (12) formant la tige de forage.