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<ep-patent-document id="EP04002986A2" file="04002986.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1468837" kind="A2" date-publ="20041020" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHU..SK................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1468837</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A2</B130><B140><date>20041020</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>04002986.0</B210><B220><date>20040211</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>20306029 U</B310><B320><date>20030415</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20041020</date><bnum>200443</bnum></B405><B430><date>20041020</date><bnum>200443</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7B 42D   3/00   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Bucheinband mit Einschlagklappe</B542><B541>en</B541><B542>Book cover having a flap</B542><B541>fr</B541><B542>Couverture d'un livre avec dispositif de rabat</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>G. LACHENMAIER GmbH &amp; Co. KG</snm><iid>01641460</iid><irf>P 11434 EP</irf><syn>LACHENMAIER GmbH &amp; Co. KG, G.</syn><adr><str>In Laisen 34</str><city>D-72766 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Göschl, Kurt</snm><adr><str>Schinkelstrasse 45/2</str><city>72768 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Lorenz, Eberhard</snm><adr><str>Brühlwiesenstrasse 29</str><city>72770 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Möbus, Daniela, Dr.-Ing.</snm><iid>00072551</iid><adr><str>Kaiserstrasse 85</str><city>72764 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>AL</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LT</ctry></B845EP><B845EP><ctry>LV</ctry></B845EP><B845EP><ctry>MK</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="8000"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Ein Bucheinband (12) für einen Buchblock (11) mit einem vorderen und hinteren Deckel (12.1, 12.2) und einer Einschlagklappe (13) zum Schutz des Vorderschnitts (11.1) des Buchblocks (11), wobei die Einschlagklappe (13) als separat gefertigtes Element an der Anschlussseite zum Bucheinband (12) mit einem Fälzel (19) versehen ist, das an einem Deckel (12.1, 12.2) und/oder am Buchblock (11) befestigt ist.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="158" he="70" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Bucheinband für einen Buchblock mit einem vorderen und hinteren Deckel und einer Einschlagklappe zum Schutz des Vorderschnitts des Buchblocks.</p>
<p id="p0002" num="0002">Solche Bucheinbände sind insbesondere bei wertvollen Büchern speziell im arabischen Raum bekannt. Bei den bekannten Büchern wird die Einschlagklappe als Teil eines der Deckel ausgebildet. Die äußere Kante der Einschlagklappe ist dabei in der Regel in Form eines flachen V ausgebildet. Diese bekannten Einbände müssen jedoch vollständig von Hand hergestellt werden, da die vorhandenen Maschinen zur Herstellung von Bucheinbänden insbesondere die Ausbildung des V-förmigen Verlaufs der freien Kante der Einschlagklappe nicht ermöglichen. Auch das maschinelle Einsetzen des Buchblocks in einen solchen bekannten Bucheinband ist nicht möglich. Die bisher auf dem Markt befindlichen Bücher mit Einschlagklappe müssen daher ab dem bereits vorhandenen Buchblock praktisch vollständig von Hand gefertigt werden und sind entsprechend teuer.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bucheinband mit Einschlagklappe zu schaffen, der eine weitgehende maschinelle Fertigung mit Standardmaschinen erlaubt und bei dem auch ein maschinelles Einlegen des Buchblocks mit Standardmaschinen möglich ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe wird mit einem Bucheinband für einen Buchblock mit einem vorderen und hinteren Deckel und einer Einschlagklappe zum Schutz des Vorderschnitts des Buchblocks gelöst, der erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, dass die Einschlagklappe als separat gefertigtes Element an der Anschlussseite zum Bucheinband mit einem Fälzel versehen ist, das an einem der Deckel und/oder am Buchblock befestigt ist. Durch die separate Fertigung der Einschlagklappe und Befestigung an einem der Deckel des Bucheinbands kann der Bucheinband ohne die Einschlagklappe maschinell gefertigt werden. Lediglich für die Einschlagklappe selbst ist eine Sonderfertigung nötig. Auch der Buchblock kann in den Bucheinband ohne die Einschlagklappe eingelegt und erst anschließend die Einschlagklappe befestigt werden. Auf diese Weise ist auch das Einsetzen des Buchblocks mit herkömmlichen Maschinen ohne weiteres durchführbar.</p>
<p id="p0005" num="0005">Vorzugsweise kann das Fälzel der Einschlagklappe mit dem Vor- oder Nachsatz des Bucheinbands verklebt sein. Eine optisch besonders schöne Lösung ergibt sich, wenn der Vor- oder Nachsatz mit einer Einschubtasche zur Aufnahme des Fälzels versehen ist. Diese Einschubtasche verdeckt somit das Fälzel nach außen hin vollkommen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Einschubtasche kann dabei durch einen Umschlagbereich des Vor- oder Nachsatzes - je nachdem, ob die Einschlagklappe an dem vorderen oder an dem hinteren Deckel befestigt wird - der an der freien Kante schmal mit dem Vor- oder Nachsatz verklebt und an der Falzkante aufgetrennt worden ist,<!-- EPO <DP n="3"> --> gebildet sein. Ein solcher Umschlagbereich lässt sich ebenfalls maschinell fertigen. Um das Auftrennen des Umschlagbereichs zu erleichtern, kann der Falz des Umschlagbereichs auch perforiert werden. Auch dies ist mit herkömmlichen Maschinen möglich.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die separate Fertigung und Befestigung der Einschlagklappe an einem der Deckel des Einbands hat neben dem Vorteil der Ermöglichung einer weitestgehend maschinellen Fertigung auch einen optischen Vorteil. Ein solches Buch sieht im geschlossenen Zustand von der Blattschnittseite her absolut symmetrisch aus. Dies ist bei den Büchern nach dem Stand der Technik mit Einschlagklappen nicht der Fall. Hier ist ja die Einschlagklappe als Teil des Deckels ausgebildet, sodass sich von der Blattschnittseite her eine unsymmetrische Ansicht des Buchs ergibt. Da bei dem erfindungsgemäßen Bucheinband die Einschlagklappe außerdem im Prinzip auf der Innenseite des Deckels befestigt ist, ist auch ein Überdehnen der Einschlagklappe beim Öffnen des Buchs nicht möglich. Bei den Büchern nach dem Stand der Technik mit am Deckel integrierter Einschlagklappe ist ein solches Überdehnen und damit Beschädigen des Bucheinbands durch zu weites Aufschlagen der Einschlagklappe dagegen nicht zu verhindern.</p>
<p id="p0008" num="0008">Zum Schutz des Einbands und/oder der Einschlagklappe können diese vorzugsweise mit einem Überzug versehen sein.</p>
<p id="p0009" num="0009">Neben einem Bucheinband betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Buch, das mit einem erfindungsgemäßen Bucheinband versehen ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Buchs mit einem erfindungsgemäßen Bucheinband anhand der Zeichnung näher beschrieben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt><b>Fig. 1</b></dt><dd>eine Stirnansicht eines Buchs mit einem erfindungsgemäßen Einband;</dd>
<dt><b>Fig. 2</b></dt><dd>eine Ansicht auf den Nachsatz des Buchblocks des Buchs aus Fig. 1;</dd>
<dt><b>Fig. 3</b></dt><dd>eine Außenansicht der Einschlagklappe des Buchs aus Fig. 1;</dd>
<dt><b>Fig. 4</b></dt><dd>eine Stirnansicht des Buchblocks aus Fig. 2.</dd>
</dl></p>
<p id="p0012" num="0012"><b>Fig. 1</b> zeigt eine Ansicht auf ein Buch <b>10</b> von der unteren Schmalseite her. Das Buch 10 weist einen Buchblock <b>11</b> auf, der von einem Bucheinband <b>12</b> umgeben ist. Der Bucheinband 12 weist einen vorderen Deckel <b>12.1</b>, einen hinteren Deckel <b>12.2</b>, einen Rücken <b>12.3</b> und eine Einschlagklappe <b>13</b> auf, die den Vorderschnitt <b>11.1</b> des Buchblocks 11 nach außen hin abdeckt. Die Einschlagklappe 13 ist am Rückendeckel 12.2 befestigt und mit ihrem Endbereich <b>13.1</b> zwischen dem Vorderdeckel 12.1 und dem Buchblock 11 eingeschlagen. Fig. 1 verdeutlicht, dass durch die separate Ausbildung der Einschlagklappe 13 und der Befestigung der Einschlagklappe 13 am Einband 12 das Buch 10 von der Blattschnittseite, die in Fig. 1 durch die Pfeilrichtung A gekennzeichnet ist, ein absolut symmetrisches Aussehen hat. Hierdurch unterscheidet sich das Buch 10 von Büchern mit Einschlagklappen nach dem Stand der Technik, bei denen die Einschlagklappen 13 als integrierte Bestandteile eines der Deckel des Einbands ausgebildet sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Fig. 2 bis 4 verdeutlichen die Befestigung der Einschlagklappe 13 am Einband 12. <b>Fig. 2</b> zeigt dabei den Buchblock 11 von der Rückseite her. Es ist der Nachsatz 14 zu erkennen, der<!-- EPO <DP n="5"> --> mit den Buchseiten am Rücken durch einen Gewebeabschnitt <b>15</b> verbunden ist. Der Nachsatz 14 weist an der Vorderkante einen Umschlagbereich <b>16</b> auf, wie insbesondere auch aus <b>Fig. 4</b> zu erkennen ist. Der Umschlagbereich <b>16</b> ist an seiner freien Kante <b>16.1</b> schmal durch einen Klebestreifen <b>17</b> (Fig. 4) mit der Außenseite des Nachsatzes 14 verklebt. Die Vorderkante <b>16.2</b> des Umschlagsbereichs 16 wird aufgetrennt, wodurch eine Einschubtasche <b>18</b> (Fig. 4) zwischen dem Umschlagbereich 16 und der ersten Seite des Nachsatzes 14 entsteht. In diese Einschubtasche 18 wird ein Fälzel <b>19</b> der Einschlagklappe 13, die in <b>Fig. 3</b> in der Draufsicht gezeigt ist, eingeklebt. Die Einschlagklappe 13 wird als separates Teil als Sonderfertigung hergestellt. Der Einband 12 hingegen wird in herkömmlicher Weise maschinell produziert. Auch der Buchblock 11 mit dem Nachsatz 14 kann maschinell auf herkömmlichen Buchbindemaschinen gefertigt und in den Einband 12 maschinell eingelegt und mit diesem verklebt werden. Abschließend folgt von Hand das Einkleben des Fälzels 19 in die Einschubtasche 18 des Nachsatzes 14 des Buchblocks 11. Dadurch ist es möglich, das Buch 10 weit gehend unter Verwendung handelsüblicher Buchbindemaschinen zu fertigen. Die Einschlagklappe 13 hingegen muss insbesondere auch wegen ihres vorderen Einschlagbereichs 13.1, der an der Vorderkante eine flache V-förmige Kontur aufweist, als Sonderfertigung produziert werden. Während die Fertigung von Büchern mit Einschlagklappen in der Vergangenheit durch die erforderliche Handarbeit ein Zeit raubender und teurer Vorgang gewesen ist, können Bücher mit erfindungsgemäßen Einbänden rasch und kostengünstig gefertigt werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Bucheinband (12) für einen Buchblock (11) mit einem vorderen und hinteren Deckel (12.1, 12.2) und einer Einschlagklappe (13) zum Schutz des Vorderschnitts (11.1) des Buchblocks (11), <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Einschlagklappe (13) als separat gefertigtes Element an der Anschlussseite zum Bucheinband (12) mit einem Fälzel (19) versehen ist, das an einem der Deckel (12.1, 12.2) und/oder am Buchblock (11) befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Bucheinband (12) nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Fälzel (19) mit dem Vor- oder Nachsatz (14) des Bucheinbands (12) verklebt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Bucheinband (12) nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Vor- oder Nachsatz (14) mit einer Einschubtasche (18) zur Aufnahme des Fälzels (19) versehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Bucheinband (12) nach Anspruch 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Einschubtasche (18) durch einen Umschlagbereich (16) des Vor- oder Nachsatzes (14), der an der freien Kante (16.1) schmal mit dem Vor- oder Nachsatz (14) verklebt und an der Falzkante (16.2) aufgetrennt worden ist, gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Bucheinband (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> er und/oder die Einschlagklappe (13) mit einem Überzug versehen sind.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Buch (10) mit einem Bucheinband (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="162" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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