[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines
Aufgussbeutels mit einem Zugfaden, der den Aufgussbeutel in Längsrichtung in zwei
mit seitlichem Abstand zueinander angeordneten Lagen umgibt und mittels dem dieser
auspressbar ist, wobei der Zugfaden jeweils doppelt durch zwei in dem Kopfteil vorgesehene
Ausnehmungen hindurch gesteckt und auf einer Seite des Aufgussbeutels zu einer Schlinge
geformt ist, das ein von jeder Schlinge abführendes Teilstück des Zugfadens den Aufgussbeutel
umschlingt, durch die Schlinge zurückgeführt ist und ein Zugglied zum Auspressen des
Aufgussbeutels bildet und die beiden Schlingen über ein an dem Kopfteil des Aufgussbeutels
anliegenden Zwischenstück miteinander verbunden sind
[0002] Ein Aufgussbeutel dieser Art ist durch die EP 1 273 529 A1 bekannt. In dieser Druckschrift
ist aber nicht offenbart, welche Verfahrensschritte erforderlich sind, um den Zugfaden
auf wirtschaftliche Weise durch die einzelnen Ausnehmungen zu ziehen und um dem Aufgussbeutel
zu schlingen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines
Aufgussbeutels mit einem Zugfaden zu schaffen, mittels dem in wenigen Verfahrensschritten
derartige Aufgussbeutel maschinell und kostengünstig hergestellt werden können. Der
dazu erforderliche Maschinenaufwand soll gering gehalten werden, auch sollen Störungen
bei der Verstellung des Zugfadens weitgehend vermieden werden. Die einzelnen aufeinanderfolgenden
Verstellbewegungen der auf den Zugfaden einwirkenden Verstellglieder sollen vielmehr
einfach auszuführen sein, dennoch soll eine stets sichere Halterung des Zugfadens
im Bereich des Aufgussbeutels und dessen nahezu vollständiges Ausdrücken gewährleistet
sein.
[0004] Gemäß der Erfindung ist das Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
dadurch gekennzeichnet, dass der Zugfaden zunächst auf einer Seite des Aufgussbeutels
zumindest bis in Höhe der Ausnehmungen des Kopfteils U-förmig ausgerichtet und als
Schlingen durch die Ausnehmungen zur anderen Seite hindurchgeführt wird, dass sodann
im Bereich des Bodens des Aufgussbeutels zwei weitere Schlingen ausgeformt werden,
die etwa gleichartig zu den im Bereich des Kopfteils gebildeten Schlingen verlaufen,
und dass danach die dem Boden des Aufgussbeutels zugeordneten Schlingen durch die
im Kopfteil gehaltenen Schlingen hindurchgeführt und zur Bildung der Zugglieder aufgezogen
werden.
[0005] Zweckmäßig ist es hierbei, wenn die U-förmige Ausformung des Zugfadens mittels eines
an den seitlichen Abstand der beiden im Kopfteil des Aufgussbeutels vorgesehenen Ausnehmungen
angepassten Schiebers, eines Zuggliedes oder eines ähnlichen Führungsgliedes erfolgt,
mittels dem der Zugfaden zwischen vorzugsweise zwei seitlich angeordneten Führungsrollen
in Richtung des Aufgussbeutels verformbar ist.
[0006] Die dem Boden des Aufgussbeutels zugeordneten Schlingen können auf einfache Weise
mit Hilfe zweier im Bereich des Bodens in den Aufgussbeutel eingearbeiteter Ausnehmungen
oder mittels eines oder zwei mit Abstand zu dem Boden angeordneter Führungsglieder
gebildet werden, durch die bzw. zwischen denen und dem Boden der Zugfaden hindurchgeführt
wird, wobei die im Bereich des Bodens des Aufgussbeutels vorgesehenen Schlingen mit
Hilfe einer Rolle oder dergleichen als Führungsglied ausgeformt werden können, die
mit Abstand zu dem Boden angeordnet ist und zwischen der und dem Boden der Zugfaden
jeweils hindurchgeführt wird.
[0007] Bei mit Hilfe einer Rolle als Führungsglied gebildeten Schlingen sollte der Zugfaden,
um ein seitliches Abrutschen zu verhindern, im Bereich des Bodens in in diesen eingearbeiteten
oder eingeformten Einschnitten geführt werden.
[0008] Wirtschaftlich ist es, die dem Kopfteil und dem Boden des Aufgussbeutels zugeordneten
Schlingen jeweils durch ein gesondertes Verstellglied z. B. in Form einer Doppelnadel
zu bilden und die dem Kopfteil des Aufgussbeutels zugeordneten Schlingen bei der Bildung
der dem Boden zugeordneten Schlingen durch ein die im Kopfteil ausgeformten Schlingen
hindurchzuführenden Verstellglied zu arretieren.
[0009] Eine besonders einfache Umschlingung ist zu bewerkstelligen, wenn das zur Bildung
der das Kopfteil des Aufgussbeutels durchgreifenden Schlingen verwendete Verstellglied
in den Bereich des Bodens verstellt, vorzugsweise verschwenkt und von den Schlingen
gelöst wird und dass danach mittels dieses Verstellgliedes die Schlingen im Bereich
des Bodens ausgeformt werden. Bei dieser Verfahrensweise ist nur ein als Doppelnadel
gestaltetes Verstellglied zur Bildung der Umschlingungen erforderlich.
[0010] Zur gemeinsamen Ausformung der das Kopfteil durchgreifenden Schlingen und der im
Bereich des Bodens vorgesehenen Schlingen können aber auch zwei mit seitlichem Abstand
zueinander angeordnete Hakennadeln vorgesehen werden, die bei der Ausformung der im
Bereich des Bodens zu bildenden Schlingen zweckmäßigerweise, um Verhakungen zu vermeiden,
in einen Freiraum der dem Kopfteil zugeordneter Schlingen verdreht werden.
[0011] Eines oder beide Zugglieder des Zugfadens können vorzugsweise in den Endbereichen
mit Etiketten oder ähnlichem versehen werden.
[0012] Um den Transport des Aufgussbeutels zu erleichtern, ist es ferner angebracht, den
den Aufgussbeutel umgreifenden Zugfaden nach dem Anbringen des Etikettes zum Beispiel
mit Hilfe einer verstellbaren Rolle derart zu spannen, dass das Etikett an dem Kopfteil
des Aufgussbeutels anliegt.
[0013] Dies kann in der Weise erfolgen, dass überschüssige Teile des Zugfadens nach dem
Verspannen mit dem Aufgussbeutel mit Hilfe eines verstellbaren Schiebers oder einer
Rolle in dem Aufgussbeutel oder zwischen zwei Kammern verwahrt werden.
[0014] Angezeigt ist es auch, die beiden im Bereich des Bodens des Aufgussbeutels gebildeten
Schlingen beim Aufziehen der Schlingen in einer Kulisse oder dergleichen zu führen.
[0015] Werden Aufgussbeutel nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gefertigt, so ist nicht
nur gewährleistet, dass einen Aufgussbeutel jeweils zwei Umschlingungen, ausgerichtet
in den vorgesehenen Bereichen, umgeben, um diesen auspressen zu können, sondern vor
allem ist eine wirtschaftliche maschinelle Herstellung der Umschlingungen in kurzer
Zeit möglich, ohne dass dabei Störungen des Betriebsablaufes auftreten. Aufgrund der
nur wenigen Verfahrensschritte, wobei die Verstellglieder nahezu stets geradlinig
verstellt werden, ist nämlich sichergestellt, dass Überbeanspruchungen des Zugfadens,
zum Beispiel durch Umlenkungen, ausgeschlossen sind, so dass dieser nicht beschädigt
wird und dadurch bedingte Betriebsunterbrechungen nicht in Kauf zu nehmen sind.
[0016] Des weiteren ist der Bauaufwand zur Betätigung der als Hakennadel, Doppelnadel oder
Schieber ausgebildeten Verstellglieder durch Zug- oder Druckkräfte gering, auch sind
die Verstellglieder problemlos zu verstellen und zu steuern, eine kostengünstige Umschlingung
von Aufgussbeuteln mittels Zugfäden ist demnach leicht zu bewerkstelligen. Das vorschlagsgemäße
Verfahren ermöglicht es demnach, Aufgussbeutel mit zwei Umschlingungen ohne Schwierigkeiten
herzustellen.
[0017] In der Zeichnung ist der Verfahrensablauf dargestellt, in welcher Weise ein Zugfaden
in den einzelnen Abschnitten zu verstellen ist, um einen Aufgussbeutel mit zwei Umschlingungen
auszustatten. Hierbei zeigt:
- Figur 1
- die Ausgangslage des Aufgussbeutels und des um diesen zu schlingenden Zugfadens,
- Figur 2
- die Ausrichtung des Zugfadens mittels eines Schiebers,
- Figur 3
- die Zustellung eines Verstellgliedes zur Ausformung der den Kopfteil durchgreifenden
Schlingen,
- Figur 4
- die Ausformung der dem Kopfteil zugeordneten Schlingen sowie die Zustellung eines
Verstellgliedes zur Ausformung der den Boden durchgreifenden Schlingen,
- Figur 5
- die Ausformung der dem Boden zugeordneten Schlingen sowie die Zustellung eines weiteren
Verstellgliedes,
- Figur 6
- die Einführung des dritten Verstellgliedes in die das Kopfteil durchgreifenden Schlingen
und die Aufnahme der den Boden durchgreifenden Schlingen,
- Figur 7
- das Durchziehen der den Boden durchgreifenden Schlingen durch die Schlingen des Kopfteils,
- Figur 8
- das nachfolgende Ausformen der Schlingen des Bodens zu Zuggliedern,
- Figur 9
- das Anbringen eines Etiketts an den ausgeformten Zuggliedern,
- Figur 10
- eine Ausführungsvariante zum Ausformen der dem Boden des Aufgussbeutels zugeordneten
Schlingen gemäß Figur 5,
- Figur 11
- das Ausformen der das Kopfteil durchgreifenden Schlingen gemäß Figur 4,
- Figur 12
- das Verschwenken des bei dem Verfahrensschritt nach Figur 11 verwendeten Verstellgliedes,
- Figur 13
- das Ausformen der dem Boden zugeordneten Schlingen mittels des gemäß den Figuren 11
und 12 verwendeten Verstellgliedes,
- Figur 14
- das Ausformen der den Boden durchgreifenden Schlingen zu Zuggliedern,
- Figur 15
- das Anbringen eines Etikettes an den ausgeformten Zuggliedern,
- Figur 16
- einen ersten Verfahrensschritt zum Verspannen des Etikettes,
- Figur 17
- einen weiteren Verfahrensschritt zum Verspannen des Etikettes,
- Figur 18
- den Aufgussbeutel mit an dem Kopfteil anliegendem Etikett und im Aufgussbeutel verwahrten
überschüssigen Teilen der Zugglieder,
- Figur 19
- die Einbringung der zu verwahrenden Teile der Zugglieder zwischen zwei Kammern des
Aufgussbeutels mittels eines Schiebers und
- Figur 20
- die Einbringung der zu verwahrenden Teile der Zugglieder in einem Aufgussbeutel mittels
eines Stabes.
[0018] Der in den Figuren 1 bis 20 ganz oder teilweise auch in unterschiedlichen Ausführungsvarianten
dargestellte und mit 1 bezeichnete Aufgussbeutel dient zur Aufnahme von Tee oder einem
ähnlichen Produkt, das zur Herstellung eines Getränkes aufzubrühen ist, und weist
einen Kopfteil 2 sowie einen Boden 3 auf, in die jeweils Ausnehmungen 4 und 5 bzw.
6 und 7, die während des Bearbeitungsganges eingestochen werden bzw. in einem vorhergehenden
Schritt eingearbeitet sind, um einen Zugfaden 11 in einer definierten Lage aufnehmen
zu können. Mit Hilfe des Zugfadens 11, von dem der Aufgussbeutel 1 zweifach umschlungen
ist, kann dieser nahezu vollständig ausgedrückt werden.
[0019] Der Zugfaden 11, der auf einer Rolle 12 bevorratet ist und in der erforderlichen
Länge mittels einer Schere 15 abgetrennt wird, wird gemäß den nachfolgenden Verfahrensschritten
um den Aufgussbeutel 1 geschlungen und zum Schluss mit einem Etikett 10 versehen.
Zunächst wird der Zugfaden 11 unterhalb des Aufgussbeutels 1 ausgerichtet (Fig. 1)
und nachfolgend mittels eines Schiebers 16 in die in Figur 2 gezeigte Lage gebracht.
Unter Zuhilfenahme zweier mit Abstand zueinander angeordneter Rollen 13 und 14 ist
der Zugfaden 11 auf der Rückseite des Aufgussbeutels 1 derart ausgerichtet, dass der
Zugfaden 11 in Höhe der Ausnehmungen 4 und 6 bzw. 5 und 7 verläuft.
[0020] Sodann werden, wie dies in den Figuren 3, 4 und 5 dargestellt ist, durch ein erstes
Verstellglied 21 und ein zweites Verstellglied 22, die als Doppelnadel ausgebildet
sind, Schlaufen 31 und 32 bzw. 33 und 34 ausgeformt. Die Schlaufen 31 und 32, die
über ein an dem Aufgussbeutel 1 anliegendes Zwischenstück 35 miteinander verbunden
sind, durchgreifen hierbei die im Kopfteil 2 vorgesehenen Ausnehmungen 4 bzw. 5, die
Schlaufen 33 und 34 die im Boden 3 vorgesehenen Ausnehmungen 6 und 7. Mit Hilfe eines
dritten Verstellgliedes 23, das ebenfalls als Doppelnadel gestaltet ist und durch
die Schlingen 31 und 32 zugeführt wird, werden die Schlingen 33 und 34 gemäß Figur
6 erfasst und gemäß Figur 7 durch die Schlingen 31 bzw. 32 gezogen. Sodann werden
die Schlingen 33 und 34, die dabei durch eine Kulisse 17 geführt werden, aufgezogen,
so dass diese Teile des Zugfadens 11 zwei Zugglieder 11' und 11" bilden, an denen
das Etikett 10 zu befestigen ist.
[0021] Die dem Boden 3 des Aufgussbeutels 1 zugeordneten Schlingen 33 und 34 können auch,
wie dies in Figur 10 gezeigt ist, mit Hilfe einer Rolle 18 ausgeformt werden. Die
Rolle 18 ist hierbei mit Abstand zu dem Boden 3 angeordnet, so dass der Zugfaden 11
zwischen diesem und der Rolle 18 mit Hilfe des Verstellgliedes 22 hindurchgezogen
werden kann. Der Boden 3 des Aufgussbeutels 1 könnte bei dieser Verfahrensweise, um
ein Abrutschen des Zugfadens zu verhindern, mit Einschnitten versehen sein.
[0022] ln den Figuren 11, 12, 13 und 14 ist dargestellt, dass sowohl die Schlingen 31 und
32 wie auch die Schlingen 33 und 34 mit Hilfe des Verstellgliedes 21 auszuformen sind.
Nach dem Ausformen der Schlingen 31 und 32 wird das Verstellglied 21 gemäß der in
Figur 11 eingezeichneten Linie verschwenkt, so dass dieses sich vor den Ausnehmungen
6 und 7 befindet und durch diese zur Aufnahme des Zugfadens 11 hindurchgeführt werden
kann (Fig. 13). Nach dem vollständigen oder teilweisen Aufziehen der Schlingen 31
und 32 durch die Ausnehmungen 6 und 7, sowie die Schlingen 31 und 32 hindurch wird
an den dadurch gebildeten Zuggliedern 11' und 11" das Etikett 10 befestigt (Fig. 15
und 16).
[0023] An Stelle des Verstellgliedes 21 können auch, wie dies in Figur 13 mit eingezeichnet
ist, zwei einzelne Hakennadeln 24 und 25 vorgesehen werden. Damit beim Zurückführen
der Hakennadeln 24 und 25 keine Verhakungen auftreten, sollten diese derart in einen
Freiraum der Schlingen 31 und 32 verdreht werden, dass eine Berührung mit dem Zugfaden
11 nicht eintritt.
[0024] Damit das Etikett 10 beim Transport des Aufgussbeutels 12 an diesem anliegt, wie
dies in Figur 18 gezeigt ist, ist es zweckmäßig, überschüssige Teile 11''' und 11""
des Zugfadens 1 zu verwahren. Dies ist in der Weise zu bewerkstelligen, dass gemäß
Figur 16 mit Hilfe eines Stabes 19, der auf der Rückseite des Aufgussbeutels 1 zwischen
diesem und den Umschlingungen des Zugfadens 11 einzuführen ist, gemäß Figur 17 von
dem Aufgussbeutel 1 wegbewegt wird. Die Schlingen 31 und 32 werden dabei zugezogen,
das Etikett liegt am Kopfteil 2 an, so dass die überschüssigen Teile 11'" und 11""
des Zugfadens 1 im Aufgussbeutel 1 verwahrt werden können.
[0025] Dies ist gemäß den Figuren 19 und 20 mit Hilfe eines Schiebers 20 oder eines Stabes
20' zu bewerkstelligen. Der Schieber 20 wird dazu durch den Boden 3 des Aufgussbeutels
1 gestoßen, so dass der überschüssige Teil 11'" zwischen den beiden Kammern eingelegt
wird (Fig. 19), nach Figur 20 kann dazu aber auch der Stab 20' benutzt werden, der
seitlich in den Aufgussbeutel 1 eingesteckt und in Richtung des Kopfteils 2 verstellt
wird, um den überschüssigen Teil 11'" des Zugfadens zu verwahren.
1. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels (1) mit einem Zugfaden
(11), der den Aufgussbeutel (1) in Längsrichtung in zwei mit seitlichem Abstand zueinander
angeordneten Lagen umgibt und mittels dem dieser auspressbar ist, wobei der Zugfaden
(11) jeweils doppelt durch zwei in dem Kopfteil (2) vorgesehene Ausnehmungen (4,5)
hindurch gesteckt und auf einer Seite des Aufgussbeutels (1) zu einer Schlinge (31,
32) geformt ist, das eine von jeder Schlinge (31, 32) abführende Teilstück des Zugfadens
(11) den Aufgussbeutel (1) umschlingt, durch die Schlinge (31, 32) zurückgeführt ist
und ein Zugglied (11', 11") zum Auspressen des Aufgussbeutels (1) bildet und die beiden
Schlingen (31, 32) über ein an dem Kopfteil (2) des Aufgussbeutels (1) anliegenden
Zwischenstück (35) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zugfaden (11) zunächst auf einer Seite des Aufgussbeutels (1) zumindest bis in
Höhe der Ausnehmungen (4, 5) des Kopfteils (2) U-förmig ausgerichtet und als Schlingen
(31, 32) durch die Ausnehmungen (4, 5) zur anderen Seite hindurchgeführt wird, dass
sodann im Bereich des Bodens (3) des Aufgussbeutels (1) zwei weitere Schlingen (33;
34) ausgeformt werden, die etwa gleichartig zu den im Bereich des Kopfteils (2) gebildeten
Schlingen (31, 32) verlaufen, und dass danach die dem Boden (3) des Aufgussbeutels
(1) zugeordneten Schlingen (33, 34) durch die im Kopfteil (2) gehaltenen Schlingen(31,
32) hindurchgeführt und zur Bildung der Zugglieder (11', 11") aufgezogen werden.
2. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass die U-förmig Ausformung des Zugfadens (11) mittels eines an den seitlichen Abstand
der beiden im Kopfteil (2) des Aufgussbeutels (1) vorgesehenen Ausnehmungen (4, 5)
angepassten Schiebers (16), eines Zuggliedes oder eines ähnlichen Führungsgliedes
erfolgt, mittels dem der Zugfaden (11) zwischen vorzugsweise zwei seitlich angeordneten
Führungsrollen (13, 14) in Richtung des Aufgussbeutels (1) verformbar ist.
3. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels nach
nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Boden (3) des Aufgussbeutels (1) zugeordneten Schlingen (33, 34) mit Hilfe
zweier im Bereich des Bodens (3) in den Aufgussbeutel (1) eingearbeiteter Ausnehmungen
(6, 7) oder mittels eines oder zwei mit Abstand zu dem Boden (3) angeordneter Führungsglieder
(18) gebildet werden, durch die bzw. zwischen denen und dem Boden (3) der Zugfaden
(11) hindurchgeführt wird.
4. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die im Bereich des Bodens (3) des Aufgussbeutels (1) vorgesehenen Schlingen (33,
34) mit Hilfe einer Rolle (18) oder dergleichen als Führungsglied ausgeformt werden,
die mit Abstand zu dem Boden (3) angeordnet ist und zwischen der und dem Boden (3)
der Zugfaden (11) jeweils hindurchgeführt wird.
5. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei mit Hilfe einer Rolle (19) als Führungsglied gebildeter Schlingen (33, 34) der
Zugfaden (11) im Bereich des Bodens (3) in in diesen eingearbeiteten oder eingeformten
Einschnitten geführt wird.
6. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Kopfteil (2) und dem Boden (3) des Aufgussbeutels (1) zugeordneten Schlingen
(31, 32 bzw. 33, 34) jeweils durch ein gesondertes Verstellglied (21, 22) z. B. in
Form einer Doppelnadel gebildet werden.
7. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dem Kopfteil (2) des Aufgussbeutels (1) zugeordneten Schlingen (31, 32) bei der
Bildung der dem Boden (3) zugeordneten Schlingen (33, 34) durch ein die im Kopfteil
(2) ausgeformten Schlingen (31, 32) hindurchzuführenden Verstellglied (23), z.B. eine
Hakennadel, arretiert werden.
8. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zur Bildung der das Kopfteil (2) des Aufgussbeutels (1) durchgreifenden Schlingen
(31, 32) verwendete Verstellglied (21) in den Bereich des Bodens (3) verstellt, vorzugsweise
verschwenkt, und dort von den Schlingen (31, 32) gelöst wird und dass danach mittels
dieses Verstellgliedes (21) die Schlingen (33, 34) im Bereich des Bodens (3) ausgeformt
werden.
9. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur gemeinsamen Ausformung der das Kopfteil (2) durchgreifenden Schlingen (31, 32)
und der im Bereich des Bodens (3) vorgesehenen Schlingen (33, 34) zwei mit seitlichem
Abstand zueinander angeordnete Hakennadeln (24, 25) vorgesehen werden, die bei der
Ausformung der im Bereich des Bodens (3) zu bildenden Schlingen (33, 34) in einen
Freiraum der dem Kopfteil (2) zugeordneter Schlingen (31, 32) verdreht werden.
10. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eines oder beide Zugglieder (11', 11") des Zugfadens (11) vorzugsweise in den Endbereichen
mit Etiketten (10) oder ähnlichem versehen werden.
11. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der den Aufgussbeutel (1) umgreifende Zugfaden (11) nach dem Anbringen des Etikettes
(10) zum Beispiel mit Hilfe einer verstellbaren Rolle (19) derart gespannt wird, dass
das Etikett (10) an dem Kopfteil (2) des Aufgussbeutels (1) anliegt.
12. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass überschüssige Teile (11"', 11"") des Zugfadens (1) nach dem Verspannen mit dem Aufgussbeutel
(1) mit Hilfe eines verstellbaren Schiebers (20) oder einer Rolle (20') in dem Aufgussbeutel
(1) oder zwischen zwei Kammern verwahrt werden.
13. Verfahren zur maschinellen Umschlingung eines Aufgussbeutels
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden im Bereich des Bodens (3) des Aufgussbeutels (1) gebildeten Schlingen
(33, 34) beim Aufziehen der Schlingen (33, 34) in einer Kulisse (17) oder dergleichen
geführt werden.