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(11) |
EP 1 469 137 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Anmeldetag: 10.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Firsthaube und Firstabdeckung
Cap-shaped ridge tile and related roof ridge covering
Tuile faîtière en forme de chapeau et couverture de faîte correspondante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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HR |
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Priorität: |
14.04.2003 DE 20306015 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Patentinhaber: Schwind, Henry |
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71364 Winnenden-Hertmannsweiler (DE) |
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Erfinder: |
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- Schwind, Henry
71364 Winnenden-Hertmannsweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Winter, Martina |
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Patentanwältin
WinterLewandowsky
Kirchstrasse 4/6 71364 Winnenden 71364 Winnenden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U- 7 519 877 GB-A- 445 822 US-A- 2 084 699
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FR-A- 512 350 US-A- 1 755 412
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- ECOENERGY INTERNATIONAL GMBH (PUBLISHER): "InterSole New" ARTICLE, [Online] March
2003 Gefunden im Internet: URL:http://www.as-solar.com/images/stories /photovoltaik/intersole.pdf>
[gefunden am 2009-02-25]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Firsthaube aus Metall, die mindestens eine
quer zu ihrer Längsrichtung angeordnete Auswölbung aufweist, sowie eine Firstabdeckung.
[0002] Derartige Firsthauben sind an sich bekannt. Sie dienen dazu, den pflanzlichen Bewuchs
von Dächern zu verhindern bzw. zu beseitigen. Dabei löst das Regenwasser Bestandteile,
insbesondere Metallionen, aus der Firsthaube, welche in Form von Salzen oder Oxiden
über das Dach gespült werden und, da sie für pflanzlichen Bewuchs wie Flechten, Moose
und Algen, schädlich sind, diesen hemmen. Dies führt zu einem Reinigungseffekt, d.h.
der pflanzliche Bewuchs wird von den Dachziegeln entfernt.
[0003] Die
DE 195 04 548 A1 und die
DE 41 30 365 A1 beschreiben selbsttragende Firsthauben aus Kupfer. Allerdings bleibt offen, wie derartige
Firsthauben sicher auf dem Dach befestigt werden können. In der
DE 195 04 548 A1 wird zwar vorgeschlagen, die Firsthaube mittels einer Dichtungsmasse zu befestigen;
dies garantiert aber keinen festen Halt. Die
DE 101 26 203 A1 beschreibt eine Firsthaube, die an die äußere Form eines Firstziegels angepasst und
an diesem angebracht ist. Die Firsthaube weist eine vergitterte Kammer auf, in der
Feuchtigkeit gespeichert werden kann. Derartige Firsthauben sind aber aufwendiger
zu fertigen und bieten aufgrund des Gitters einen ungewohnten Anblick. Die
DE 75 19 877 U beschreibt eine Dachfirstpfanne, die aus verzinktem Blech oder aus Kunststoff hergestellt
ist und die quer verlaufende Verstärkungsrillen von rundem oder kantigem Querschnitt
aufweist.
[0004] US 1755412 beschreibt einen Walmdachziegel, der u.a. im Firstbereich den Stoß zweier gegenüber
liegenden Dachziegelreihen überdeckt.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Firsthaube der oben genannten Art zu
schaffen, die sowohl zuverlässig befestigt werden kann als auch einfach herzustellen
ist.
[0006] Die Lösung besteht in einer Firsthaube mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Die erfindungsgemäße
Firsthaube zeichnet sich dadurch aus, dass in mindestens einer Auswölbung mindestens
eine Bohrung vorgesehen ist, dass sie an einem Ende eine endständige Auswölbung aufweist,
dass sie am anderen Ende einen aufgebogenen Kragen aufweist und dass die endständige
Auswölbung und der aufgebogene Kragen mit dem Kragen bzw. der Auswölbung benachbarter
Firsthauben zusammenwirken. Diese Anordnung bewirkt, dass die Firsthaube, obwohl sie
aus einem dünnen Material, wie bspw. Kupferblech, hergestellt ist, in sich stabil
und verwindungssteif ist. So kann die Firsthaube als selbsttragendes Bauteil, bspw.
als Trockenfirst oder Grat, anstelle von Firstziegeln auf dem Dach angebracht werden.
Mit ihren unterschiedlich gestalteten Enden können die Firsthauben bei der Montage
auf dem Dach in verschiedenster Weise miteinander in Eingriff gebracht werden, so
dass insgesamt eine solide verankerte, stormsichere Firstabdeckung gebildet ist. Die
Befestigung erfolgt mittels Nägeln oder Schrauben oder dgl. Befestigungselementen,
die durch die Bohrung oder Bohrungen hindurch in der Dachkonstruktion, bspw. den Firstlatten
oder Gratlatten, sturmsicher verankert sind. Die erfindungsgemäße Firsthaube ist einfach
herzustellen und zu transportieren und mit wenig apparativem Aufwand schnell zu montieren.
Die erfindungsgemäße Firsthaube ist somit eine ebenso einfache wie technisch ausgereifte
Vorrichtung.
[0007] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Firstabdeckung, bestehend aus
mehreren erfindungsgemäßen Firsthauben. Die resultierende erfindungsgemäße Firstabdeckung
ist sicher auf dem Dach befestigt und dichtet das Dach so zuverlässig ab wie eine
konventionelle Firstabdeckung bspw. aus Ziegeln. Außerdem können auf der erfindungsgemäßen
Firstabdeckung Antennen und Blitzableiter genauso wie bisher, d.h. mit derselben Ausgestaltung,
auf einer konventionellen Firstabdeckung angebracht werden.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Eine Weiterbildung sieht vor, dass mindestens zwei, vorzugsweise drei Auswölbungen
vorgesehen sind, um die Steifigkeit der Firsthaube weiter zu verbessern. Ferner kann
in den Auswölbungen mehr als eine Bohrung vorgesehen sein. Wenn nur eine Bohrung pro
Auswölbung vorgesehen ist, sollte diese mittig auf dem höchsten Punkt der Auswölbung
angeordnet sein, und es ist von Vorteil, zwei oder mehrere Bohrungen pro Firsthaube
vorzusehen. Dadurch wird die Befestigung der Firsthaube an den Firstlatten noch sicherer
und zuverlässiger.
[0010] Die erfindungsgemäße Firsthaube besteht vorzugsweise aus Kupfer. Sie kann bspw. aus
einem Kupferblech gefertigt sein. Kupfer hat sich als sehr geeignet erwiesen, pflanzlichen
Dachbewuchs zu verhindern oder zu hemmen. Die Fertigung aus einem Metallblech hat
den Vorteil, dass die Firsthaube durch Pressen hergestellt werden kann, was die preisgünstige
Fertigung auch in großen Stückzahlen ermöglicht.
[0011] Die erfindungsgemäße Firstabdeckung aus zwei oder mehreren dieser Firsthauben wird
vorzugsweise mittels Befestigungselementen durch die Bohrungen hindurch in der Dachkonstruktion,
vorzugsweise in den Firstlatten, fest verankert und auf diese Weise sehr sicher gehalten.
Besonders geeignet sind Spenglerschrauben, weil diese in der Regel über ein Dichtelement
verfügen, mit welchem die Bohrungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet werden
können. Zusätzlich kann die Firstabdeckung auf konventionelle Weise mit Rollfirstband
seitlich abgedichtet werden.
[0012] Von Vorteil ist auch, wenn die jeweils endständigen Firsthauben der Firstabdeckung
durch eine Abschlussplatte, bspw. aus Kupferblech, gegen das Eindringen von Schmutz
und Feuchtigkeit abgedichtet sind.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Firsthaube;
- Figur 2:
- die Firsthaube aus Figur 1 von der Rückseite aus betrachtet;
- Figur 3:
- einen Schnitt entlang der Linie III - III in Figur 1;
- Figur 4:
- eine schematische perspektivische Darstellung des Überlappungsbereichs zweier Firsthauben
aus Figur 1;
- Figur 5:
- eine Darstellung gemäß Figur 3 mit einer Abschlussplatte;
- Figur 6:
- eine schematische Draufsicht auf ein Kupferblech zur Herstellung der Firsthaube aus
Figur 1;
- Figur 7:
- einen Schnitt entlang der Linie VII - VII- in Figur 1.
[0014] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Firsthaube
10 besteht aus Kupfer, kann aber auch aus jedem anderen geeigneten Material bestehen,
aus welchem durch Regenwasser Stoffe herausgelöst werden, die pflanzlichen Bewuchs
auf Dächern hemmen oder verhindern bzw. reinigend wirken. Die erfindungsgemäße Firsthaube
10 zeichnet sich durch ihre besondere Formgebung aus. Sie weist im Ausführungsbeispiel
drei quer zur Längsrichtung verlaufende Auswölbungen 21, 22, 23 auf, wobei in zwei
dieser Auswölbungen 21, 23 je eine mittig am höchsten Punkt der Auswölbung 21, 22,
23 angeordnete Bohrung 31, 32 vorgesehen ist. Die Auswölbungen 21, 22, 23 können,
wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, einen etwa halbrunden Querschnitt aufweisen;
sie können aber auch andere Querschnitte, wie trapezförmig, bogenförmig, dreieckförmig,
etc. ausgebildet sein.
[0015] Die Firsthaube 10 ist aus einem dünnen, im Ausführungsbeispiel nur 0,6 mm dicken
Kupferblech hergestellt. Dennoch ist sie aufgrund ihrer Ausgestaltung mit den Auswölbungen
21, 22, 23 in sich stabil und verwindungssteif und kann als selbstragendes Bauteil
anstelle von Firstziegeln auf dem Dach angebracht werden.
[0016] Aus den Figuren 1 und 2 ist ferner ersichtlich, dass die Enden 11, 12 der Firsthaube
10 unterschiedlich gestaltet sind. Das vordere Ende 11 weist eine endständige Auswölbung
13 auf, während das hintere Ende 12 einen aufgebogenen Kragen 14 aufweist.
[0017] Die beschriebene Struktur der Firsthaube 10 ist aus dem Längsschnitt in Figur 3 ebenfalls
deutlich zu erkennen. Im Ausführungsbeispiel wird die Firsthaube aus einem 0,6 mm
dicken Kupferblech der Maße 29 x 50 cm hergestellt. Die fertige Firsthaube ist ca.
48 cm lang und ca. 20 cm breit. Die Breite der endständigen Wölbung 13 beträgt etwa
2,5 cm; die Breite der Wölbungen 21, 22, 23 beträgt etwa 3 cm. Der Kragen 14 ist etwa
0,5 cm breit.
[0018] Die unterschiedliche Gestaltung der Enden der Firsthaube 10, nämlich zum Einen mit
einer endständigen Wölbung 13 und zum Anderen mit einem Kragen 14, ist nützlich für
das Zusammensetzen zweier oder mehrerer Firsthauben 10 bei der Montage auf einem Dach,
wie es in Figur 4 zu erkennen ist. Das mit einem Kragen 14 versehene Ende 12 einer
ersten Firsthaube 10 schließt an das mit einer endständigen Auswölbung 13 versehene
Ende 11 einer zweiten Firsthaube 10' an. Dabei kommt die endständige Auswölbung 13
über dem Kragen 14 zu liegen, so dass der Kragen 14 die endständige Auswölbung 13
hintergreift und dort einhakt, so dass beide Firsthauben 10 und 10' unverrückbar miteinander
verhakt sind.
[0019] Die Montage der erfindungsgemäßen Firsthauben 10 zu einer Firstabdeckung erfolgt
derart, dass sie wie oben beschrieben auf einem Dachfirst zusammengesteckt werden,
wobei sich ihre freien Enden überdecken bzw. überlappen. Anschließend wird jede Firsthaube
10 sturmsicher befestigt, indem bspw. Spenglerschrauben durch die Bohrungen 31, 32
hindurch in den Firstlatten verankert werden. Spenglerschrauben sind Schrauben, die
mit einer profilierten Unterlegscheibe und einem Dichtelement ausgestattet sind, derart,
dass das Dichtelement auf der Firsthaube 10 über der Bohrung 31, 32 und die Unterlegscheibe
über dem Dichtelement und unter dem Schraubenkopf der Spenglerschraube zu liegen kommt
(nicht dargestellt). Geeignet sind bspw. verkupferte Edelstahlschrauben mit 4,5 x
45 mm Teilgewinde. Auf diese Weise werden die Bohrungen 31, 32 gegen das Eindringen
von Schmutz und Feuchtigkeit abgedichtet. Zur weiteren seitlichen Abdichtung der resultierenden
Firstabdeckung gegenüber profiliertem Dacheindeckungsmaterial kann in an sich üblicher
Weise Rollfirstband, Bürstenkappen oder Netzschaumelemente verwendet werden, wie es
auch zur seitlichen Abdichtung konventioneller Firstabdeckungen aus Ziegeln oder Beton
verwendet wird.
[0020] Am jeweiligen Ende eines Dachfirstes sollten ferner die endständigen Firsthauben
10 verschlossen werden, um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit unter die Firsthauben
10 zu vermeiden. Zu diesem Zweck wird die jeweils endständige Firsthaube 10 so montiert,
dass ihr hinteres Ende 12 mit dem Kragen 14 am Ende des Dachfirstes frei zu liegen
kommt. Dabei können auch zwei Firsthauben 10 mit ihren jeweiligen vorderen Enden 11
über die endständigen Wölbungen 13 miteinander verankert werden, derart, dass eine
Wölbung 13 die andere übergreift. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass zwei
flach auslaufende Firsthauben 10 verwendet werden, die mit ihren flachen Enden übereinander
liegen, wobei eine zwischen den beiden Endflächen eingelegte Silikondichtung für die
nötige Dichtigkeit sorgt (nicht dargestellt).
[0021] Am Kragen 14 des freien hinteren Endes 12 jeder endständigen Firsthaube 10 kann dann
eine Abschlussplatte 35, bspw. aus Kupferblech, eingreifen, die einen der runden Form
des Kragens 14 angepassten und über denselben hinausstehenden Rand aufweist. Dieser
Rand wird dann als Falz 36 über den Kragen 14 gebogen. Die Abschlussplatte 35 wird
mit mindestens einem Niet 37 oder einem vergleichbaren Befestigungsmittel an der endständigen
Firsthaube 10 befestigt (Figur 5).
[0022] Weitere Maßnahmen zur Abdichtung oder Absicherung der Firstabdeckung sind nicht notwendig.
[0023] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Firsthaube 10 kann derart erfolgen, dass ein
Zuschnitt 40 der Maße 50 x 29 cm bspw. aus Kupferblech (Figur 6) mit den Bohrungen
31, 32 sowie mit Eckenschnitten 41 versehen wird, so dass entlang der Längskanten
des Zuschnitts schmale Streifen 42 entstehen; dies kann bspw. mit Hilfe einer Schablone
geschehen. Anschließend werden die schmalen Streifen 42 so nach innen umgekantet,
dass der Zuschnitt am hinteren Ende 12 etwa 26 cm breit (d.h. Umkantung von etwa 15
mm breiten Streifen 42) und am vorderen Ende 11 etwa 28 cm breit ist (d.h. Umkantung
von etwa 5 mm breiten Streifen 42). Dadurch wird ein zusätzlicher Versteifungseffekt
erzielt und Verletzungen an den recht scharfen Kanten werden vermieden. Außerdem überlappten
Firsthauben 10 mit zwei Enden 11, 12 mit verschiedenem Durchmesser leichter beim Zusammensetzen
der Firstabdeckung. Anschließend wird der Zuschnitt 40, der nun in Form einer konischen
Platte vorliegt, in einer Presse in die gewünschte Form gepresst (Figur 7). Dabei
sollten die umgekanteten Streifen nach unten zu liegen kommen. Die vorgefertigten
Löcher können auf Dorne aufgefädelt werden, die gleichzeitig als Festhaltevorrichtung
für den Zuschnitt 40 während des Pressvorgangs dienen können.
[0024] Mit diesem sehr einfachen Verfahren kann die erfindungsgemäße Firsthaube schnell,
kostengünstig, leicht automatisierbar und in großer Stückzahl hergestellt werden.
[0025] Zur Herstellung der Abschlussplatte 35 kann eine Kupferblechscheibe, bspw. nach einer
vorgefertigten Schablone mit der Rundung der Firsthaube, an der runden Kante ca. alle
2 cm etwa 5 mm tief eingeschnitten werden. Die resultierenden Zähne können nach einer
Seite umgelegt werden, bspw. mit einer Flachzange, so dass die Abschlussplatte 35
am Kragen 14 der Firsthaube 10 eingehängt und mit bspw. 3 Nieten unverrückbar und
sturmsicher befestigt werden kann.
1. Firsthaube (10) aus Metall, die mindestens eine quer zu ihrer Längsrichtung angeordnete
Auswölbung (21, 22, 23) aufweist, wobei die Firsthaube (10) an ihrem einen Ende (11)
eine endständige Auswölbung (21, 22, 23) und an ihrem anderen Ende (12) einen aufgebogenen
Kragen (14) aufweist und dass die endständige Auswölbung (13) und der aufgebogene
Kragen (14) mit dem Kragen (14) bzw. der Auswölbung (13) benachbarter Firsthauben
zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer Auswölbung (21, 22, 23) mindestens eine Bohrung (31, 32) vorgesehen
ist.
2. Firsthaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei, vorzugsweise drei Auswölbungen (21, 22, 23) vorgesehen sind.
3. Firsthaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in zwei oder mehreren Auswölbungen (21, 22, 23) mindestens eine Bohrung (31, 32)
vorgesehen ist.
4. Firsthaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass genau eine Bohrung (31, 32) mittig auf dem höchsten Punkt der jeweiligen Auswölbung
(21, 22, 23) angeordnet ist.
5. Firsthaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kupfer besteht.
6. Firsthaube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Metallblech (40), vorzugsweise einem Kupferblech hergestellt ist.
7. Firsthaube nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem gepressten Metallblech (40) hergestellt ist.
8. Firstabdeckung für eine Dachkonstruktion, bestehend aus zwei oder mehreren Firsthauben
nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
9. Firstabdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Firsthauben (10) mittels Befestigungselementen, vorzugsweise Spenglerschrauben
durch die Bohrungen (31, 32) hindurch in der Dachkonstruktion, vorzugsweise in den
Firstlatten oder Gratlatten, verankerbar sind.
10. Firstabdeckung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Rollfirstband seitlich abgedichtet ist.
11. Firstabdeckung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der jeweils endständigen Firsthaube (10) eine Abschlussplatte (35), vorzugsweise
aus Kupferblech, befestigt ist.
12. Firstabdeckung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussplatte (35) einen den Kragen (14) überragenden Randabschnitt aufweist,
der zu einem den Kragen (14) umgreifenden Falz (36) umgebogen ist.
1. Ridge hood (10) made of metal, with at least one bulge (21, 22, 23) arranged diagonally
with regard to its longitudinal axis, wherein said ridge hood (10) possesses at one
end (11) a terminal bulge (21, 22, 23) and at the other end (12) a bent-up collar
(14), wherein said terminal bulge (21, 22, 23) and said bent-up collar (14) interact
with the collar (14) and the bulge (21, 22, 23) of adjoining ridge hoods (10) respectively,
characterized in that at least one bore hole (31, 32) is provided in at least one bulge(21, 22, 23).
2. Ridge hood according to claim 1, characterized in that at least two, preferably three bulges (21, 22, 23) are provided.
3. Ridge hood according to one of the preceding claims, characterized in that at least one bore hole (31, 32) is provided in two or several bulges (21, 22, 23).
4. Ridge hood according to one of the preceding claims, characterized in that exactly one bore hole (31, 32) is provided in centre on the highest spot of the respective
bulge (21, 22, 23).
5. Ridge hood according to one of the preceding claims, characterized in that it is made of of copper.
6. Ridge hood according to one of the preceding claims, characterized in that it is made from sheet metal (40), preferably from sheet copper.
7. Ridge hood according to claim 6, characterized in that it is made from pressed sheet metal (40).
8. Ridge cover for a roof structure, consisting of two or more ridge hoods according
to one of the claims 1 to 7.
9. Ridge cover according to claim 8, characterized in that the ridge hoods (10) can be anchored in the roof structure, preferably in the ridge
pole or in the roof edge lath, by means offastening elements, preferably plumbing
screws, through the bore holes (31, 32).
10. Ridge cover according to claim 8 or 9, characterized in that it is laterally sealed with ridge sealing tape.
11. Ridge cover according to one of the claims 8 to 10, characterized in that an end plate (35), preferable made of sheet copper, is fastened to the respective
terminal ridge hood (10).
12. Ridge cover according to claim 11, characterized in that the end plate (35) is provided with a boundary section overlapping the collar (14),
said boundary section being bent resulting in a fold (36) encompassing the collar
(14).
1. Couverture (10) pour un faîtage, faite d'un métal, comportant au moins une soulèvement
(21, 22, 23) arrangée en travers de sa direction longitudinale, où celle couverture
(10) comporte une soulèvement (21, 22, 23) terminale à une extrémité (11) et un col
cambré (14) terminal à l'autre extrémité (12), où la soulèvement (21, 22, 23) terminale
et le col cambré (14) terminal coopèrent avec le col et le soulèvement des couvertures
avoisinantes, caractérisé en ce que au moins une soulèvement (21, 22, 23) comporte au moins un perçage (31, 32).
2. Couverture selon la revendication 1, caractérisé en ce que au moins deux, de préférence trois soulèvements (21, 22, 23) sont prévues.
3. Couverture selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que au moins un perçage (31, 32) est prévu dans deux où plusieurs soulèvements (21, 22,
23).
4. Couverture selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que exactement un perçage (31, 32) est prévu au milieu du plus haut point de la soulèvement
(21, 22, 23).
5. Couverture selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'elle est fait du cuivre.
6. Couverture selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'elle est fait d'une tôle (40) métallique, de préférence d'une tôle de cuivre.
7. Couverture selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'elle est fait d'une tôle (40) métallique pressurée.
8. Revêtement pour une construction du toit, comprenant deux où plusieurs couvertures
(10) selon l'une des revendications 1 à 7.
9. Revêtement selon la revendication 8, caractérisé en ce que les couvertures (10) peuvent des perçages (31, 32), à la construction du toit, de
préférence aux voliges du faîtage où aux voliges d'arête.
10. Revêtement selon l'une des revendications 8 à 9, caractérisé en ce que il est comaté latéralement avec une bande de bourrelet pour un faîtage.
11. Revêtement selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce une plaque d'obturation (35), de préférence faite d'une tôle de cuivre, est fixée
à la couverture (10) terminale.
12. Revêtement selon la revendication 13, caractérisé en ce que plaque d'obturation (35) comporte un bord qui surplombe le col (14), le bord étant
tordu en une feuillure qui surplombe le col (14).


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