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EP 1 469 142 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Anmeldetag: 13.04.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Aufnahme von Baumaterial, insbesondere von Fassaden-Wärmedämmplatten
Packaging for construction material, in particular insulating panels for a facade
Empaquetage pour matériaux de construction, en particulier panneaux d'isolation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
15.04.2003 DE 10317202 11.03.2004 DE 202004003779 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
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Patentinhaber: Knauf Marmorit GmbH |
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79283 Bollschweil (DE) |
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Erfinder: |
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- Rieger, Fritz
79426 Buggingen (DE)
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Vertreter: Hilleringmann, Jochen et al |
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Patentanwälte
Von Kreisler-Selting-Werner,
Bahnhofsvorplatz 1 (Deichmannhaus am Dom) 50667 Köln 50667 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/46181 DE-A- 19 726 367 DE-U- 29 707 782
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DE-A- 2 852 496 DE-U- 9 419 469 GB-A- 589 205
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von Baumaterial und insbesondere
zur Aufnahme von Fassaden-Wärmedämmplatten.
[0002] Es ist bekannt, an einer Fassade zu verarbeitendes Baumaterial außen am Fassadengerüst
zwischen zu lagern. Derartige Aufnahmevorrichtungen sind beispielsweise in
DE-U-297 00 966 und
DE-U-297 07 782 beschrieben.
[0003] Bei all diesen bekannten Aufnahmevorrichtungen handelt es sich um Metallgestelle,
die außen am Fassadengerüst und insbesondere an dessen Brustwehr angehängt werden.
[0004] Aus
DE-A-197 26 367 ist eine Pappkarton-Verpackung für Leichtdämmstoffe bekannt, die ebenfalls außen
an ein Fassadengerüst anhängbar ist.
[0005] Aus
WO-A-99/46181, von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgegangen wird, ist darüber hinaus eine
Verpackung für Dämmstoffplatten bekannt, die nach Art eines Foliensackes ausgebildet
ist, der an seinem oberen Ende zusammen gerafft und an die Brustwehr des Fassadengerüsts
anhängbar ist.
[0006] Die bekannten am Fassadengerüst anhängbaren Aufnahmevorrichtungen bzw. Verpackungen
haben sich in der Praxis grundsätzlich bewährt. Allerdings sind zumeist mehrere Personen
erforderlich, um ein Fassadengerüst mit den bekannten Vorrichtungen bzw. Verpackungen
zu bestücken.
[0007] Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufnahmevorrichtung für Baumaterial und insbesondere
für Fassaden-Wärmedämmplatten zu schaffen, die sich auf einfache Art und Weise und
insbesondere im Ein-Mann-Betrieb an einem Fassadengerüst anbringen lässt.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Vorrichtung zur Aufnahme von
Baumaterial, insbesondere von Fassaden-Wärmedämmplatten vorgeschlagen, die versehen
ist mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0009] Die Besonderheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass mehrere Aufnahmebeutel
aneinander hängen und lösbar untereinander verbunden sind und somit als Aufnahmebeutel-Kette
außen am Fassadengerüst aufhängbar sind. Zu diesem Zweck weisen die Aufnahmebeutel
miteinander in Eingriff bringbare Verbindungselemente zum lösbaren Verbinden benachbarter
Aufnahmebeutel auf. Die Verbindungselemente des im aufgehängten Zustand obersten Aufnahmebeutel
dienen der Verbindung der Aufnahmebeutel-Kette mit dem Lastaufnahmeorgan eines Aufzugelements
(Fassaden-Lastenaufzug oder Fassaden-Flaschenzug). Vorteilhaft ist es, wenn zumindest
einer der Aufnahmebeutel eine Befestigungseinrichtung (ein- oder mehrerer Befestigungselemente)
zur Sicherung und Befestigung an dem Fassadengerüst aufweist.
[0010] Die Aufnahmebeutel der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zweckmäßigerweise als Mehrwegverpackung
ausgelegt und weisen eine Bodenwand mit von dieser aufragenden Seitenwänden auf. Der
Bodenwand gegenüber liegend befindet sich die Öffnung des Aufnahmebeutels, die, falls
dies gewünscht wird, mit Hilfe eines Deckels verschließbar ist. Jeder Aufnahmebeutel
weist vorzugsweise an seinem oberen Ende und an seinem unteren Ende jeweils mindestens
zwei Verbindungselemente auf. Im untereinander verbundenen Zustand sind benachbarte
Aufnahmebeutel der Aufnahmebeutel-Kette zweckmäßigerweise derart weit voneinander
beabstandet, dass sich jeweils pro Gerüstebene ein Aufnahmebeutel außen am Fassadengerüst
befindet.
[0011] Als vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Aufnahmebeutel aus einem reißfesten
Kunststoffmaterial, beispielsweise gewebten Kunststofffaserfäden bestehen und vorzugsweise
einen viereckigen, insbesondere quadratischen Boden aufweisen. Derartige Beutel lassen
sich besonders einfach mit Fassaden-Wärmedämmplatten bestücken.
[0012] Bei den Verbindungselementen kommen insbesondere Schlaufenbänder zum Einsatz, in
die Hakenelemente, insbesondere Karabinerhaken o.dgl. einhängbar sind. Alternativ
können aber auch Klett- oder Druckknopfverschlüsse verwendet werden. Z.B. stehen von
dem oberen oder unteren Ende der Beutel Bänder ab, die an ihren dem Aufnahmebeutel
abgewandten freien Enden mit den Druckknopfverschluss- oder Klettverschlusselementen
versehen sind. Alternativ kann jeweils ein Verschließelement eines Klett- oder Druckknopfverschlusses
auch an der Seitenwand oder der Bodenwand des Aufnahmebeutels angeordnet sein. Da
die Funktionsweise derartige Verschlusssysteme jedoch bei Verschmutzung leiden, werden
Schlaufen und Hakenelemente, insbesondere Karabinerhakenelemente bevorzugt. Ferner
können die Verbindungselemente als insbesondere randverstärkte Löcher ausgebildet
sein, in die Hakenelemente eines benachbarten Aufnahmeelementes einhakbar sind. Schließlich
ist es auch möglich, dass am oberen Ende eines Aufnahmebeutels mehrere Bänder, Schnüre
o.dgl. angeordnet sind, deren Enden untereinander verbindbar sind bzw. zu einem gemeinsamen
Punkt führen (z.B. Öse), zu dem die Bänder, Schnüre o.dgl. am unteren Ende des oberhalb
angeordneten Aufnahmebeutels führen.
[0013] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung besteht in der einfachen Bestückung
und Anbringung am Fassadengerüst.
[0014] Hierbei wird ein mit Baumaterial versehener erster Beutel bereit gestellt. Dieser
erste Aufnahmebeutel wird alsdann von einem Aufzug oder Flaschenzug außen am Fassadengerüst
angehoben. Anschließend wird ein mit Baumaterial versehener zweiter Beutel unterhalb
des ersten Beutels angebracht. Danach werden diese beiden aneinander hängenden Aufnahmebeutel
weiter hochgezogen. Auf diese Weise lässt sich schließlich eine mindestens zwei Aufnahmebeutel
aufweisende Kette von Aufnahmebeuteln an dem Fassadengerüst hochziehen. Zur Sicherung
dieser Aufnahmebeutel-Kette wird mindestens einer der Aufnahmebeutel, vorzugsweise
der oberste, am Fassadengerüst mittels einer Befestigungsvorrichtung gesichert. Bei
dieser Befestigungsvorrichtung kann es sich um Hakenelemente, Klettverschlusselemente,
Bänder o.dgl. handeln. Die Bestückung der einzelnen Beutel und das Aneinanderhängen
benachbarter Beutel sowie das Hochziehen der Aufnahmebeutel-Kette kann sämtlich von
einer einzigen Person durchgeführt werden.
[0015] Die Befestigung der Aufnahmebeutel-Kette an dem Fassadengerüst erfolgt vorteilhafterweise
an dessen Querstreben, wobei grundsätzlich auch die Befestigung der Kette an den Vertikalstreben
bzw. Vertikalständern des Fassadengerüsts möglich ist.
[0016] Wenn in den Aufnahmebeuteln aufrecht stehende Dämmplatten untergebracht sind, so
ist es zum Schutz der Stirnseiten dieser Dämmplatten von Vorteil, wenn, wie es bei
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist, auf der Bodenwand
mindestens eines der Aufnahmebeutel ein Aufnahmeelement ruht, das mehrere durch Erhebungen
voneinander getrennte Vertiefungen zur Aufnahme der Stirnenden der Dämmplatten aufweist.
[0017] Bei dieser Weiterbildung der Erfindung befinden sich in mindestens einem der Aufnahmebeutel
eine Vielzahl von Dämmplatten, die mit ihren Hauptflächen parallel zueinander ausgerichtet
sind. Jede Dämmplatte befindet sich an einem ihrer stirnseitigen Enden in einer von
mehreren Vertiefungen eines Aufnahmeelements, das sich an einer Stirnseite der Dämmplattenanordnung
befindet. Hierdurch sind die betreffenden Stirnseiten der Dämmplatten vor Beschädigungen
geschützt. Außerdem wird durch das Aufnahmeelement eine geordnete Ausrichtung der
Dämmplatten erzielt. Zweckmäßigerweise befinden sich an beiden stirnseitigen Enden
der Dämmplatten-Verpackungseinheit jeweils ein Aufnahmeelement.
[0018] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement
bzw. jedes Aufnahmeelement als im Querschnitt im wesentlichen wellenförmige tiefgezogene
Kunststofffolie ausgebildet ist. Auf andere Weise als durch einen Tiefziehvorgang
hergestellte Aufnahmeelemente sind ebenfalls möglich. Die Herstellung als tiefgezogene
Folie hat sich jedoch als zweckmäßig und kostengünstig herausgestellt.
[0019] Zur Erhöhung der Steifigkeit des wellenförmig ausgebildeten Aufnahmeelements ist
es zweckmäßig, wenn das Aufnahmeelement einen quer zur Erstreckung der Erhebungen
und Vertiefungen verlaufenden Randabschnitt aufweist. Vorzugsweise existieren zwei
derartige Randabschnitte. Diese werden bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
einteilig bzw. einstückig im Tiefziehvorgang zusammen mit dem übrigen Teil des Aufnahmeelements
hergestellt. Eine Alternative besteht darin, das Aufnahmeelement mehrteilig auszubilden,
wobei das Aufnahmeelement den zuvor beschriebenen wellenförmigen tiefgezogenen Kunststofffolienabschnitt
und dazu getrennte Randabschnitte bzw. mindestens einen solchen Randabschnitt aufweist,
der Randaussparungen aufweist, in die die Erhebungen der wellenförmigen Kunststofffolie
eingetaucht sind. Jeder dieser Randabschnitte weist also eine Art Kammstruktur auf,
die mit den Erhebungen und Vertiefungen des Aufnahmeelements zusammengreift, um dem
gesamten Aufnahmeelement Stabilität zu verleihen. Durch die Randabschnitte sind im
übrigen die Dämmplatten an ihren stirnseitigen Enden allseitig in die Vertiefungen
eingetaucht.
[0020] Als Dämmplatten eignen sich insbesondere Mineralwolleplatten, Mineralschaumplatten,
Dämmplatten aus expandiertem Kunststoff oder Kunststoffschaum oder auch Vakuum-Platten,
wie sie im allgemeinen für die Fassadendämmung eingesetzt werden.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
- Fign. 1 und 2
- verschiedene Ansichten eines Fassadengerüsts, an dem eine erfindungsgemäße Aufnahmevorrichtung
gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel angehängt ist,
- Fign. 3 bis 5
- Veranschaulichungen der einzelnen Phasen beim Bestücken eines Fassadengerüsts mit
der erfindungsgemäßen Aufnahmevorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
und
- Fign. 6 bis 8
- weitere alternative Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0022] In Fig. 1 ist ein Fassadengerüst 10 gezeigt, das Vertikalständer 12 und einzelne
Geschossböden 14 in unterschiedlichen Höhen (Geschossebenen) aufweist. Zusätzlich
zu den Geschossböden 14 sind die Vertikalständer 12 ferner noch durch Brustwehrstreben
16 sowie andere hier nicht gezeigte Quer- bzw.
[0023] Schrägstreben verbunden. An dem Fassadengerüst 10 befindet sich eine Aufnahmevorrichtung
18 für Fassaden-Wärmedämmplatten, bei denen es sich um Leichtdämmstoffplatten oder
auch Mineraldämmstoffplatten handeln kann. Die Aufnahmevorrichtung 18 weist mehrere
Aufnahmebeutel 20 auf, die bei 22 über in Eingriff miteinander bringbare Verbindungselemente
24,26 lösbar untereinander verbunden sind.
[0024] Wie anhand der Fign. 1 und 2 zu erkennen ist, weist jeder Aufnahmebeutel 20 eine
Bodenwand 28 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel quadratisch ist. Von der Bodenwand
28 ragen Seitenwände 30 auf. Von der Bodenwand 28 hängen die in diesem Ausführungsbeispiel
als Schlaufen ausgebildeten Verbindungselemente 26 herab. Diese am unteren Ende 32
des Aufnahmebeutels 20 angeordneten Verbindungselemente 26 lassen sich als Haken ausgebildeten
Elemente 24 eines benachbarten Aufnahmebeutels 20 einhängen, die vom oberen Ende 34
des Aufnahmebeutels 20 abstehen. Die Verbindungselemente 24 befinden sich an Bändern
36 o.dgl. länglichen Elementen, wobei die Länge dieser Elemente so gewählt ist, dass
der Abstand benachbarter Aufnahmebeutel 20 gleich dem Abstand der Geschossebenen des
Fassadengerüsts 10 entspricht. In die quaderförmigen Aufnahmebeutel 20 lassen sich
die Fassadendämmplatten 38 stehend und vom Fassadengerüst aus betrachtet hintereinander
oder quer dazu unterbringen.
[0025] Die einzelnen Schritte zum Bestücken des Fassadengerüsts 10 mit der Aufnahmevorrichtung
18 sind in den Fign. 3 bis 5 gezeigt. Ausgangspunkt ist bei diesem Ausführungsbeispiel,
dass die einzelnen Aufnahmebeutel 20 auf dem Boden 40 stehend mit Wärmedämmplatten
38 bestückt sind. Ein erster Aufnahmebeutel 20 wird über seine Verbindungselemente
24 an das Lastaufnahmeorgan 42 eines (nicht dargestellten) Flaschenzuges oder Gerüstaufzuges
eingehängt. Alsdann wird dieses Lastaufnahmeorgan 42 angehoben, so dass der erste
Aufnahmebeutel 20 oberhalb des Bodens 40 hängend angeordnet ist. Nun kann unterhalb
des hängenden ersten Aufnahmebeutels 20 ein zweiter Aufnahmebeutel an den ersten Aufnahmebeutel
20 angehängt werden. Danach werden beide Aufnahmebeutel 20 angehoben, so dass an den
zweiten Aufnahmebeutel 20 ein dritter Aufnahmebeutel 20 angehängt werden kann. Auf
diese Weise wird eine Aufnahmebeutel-Kette zusammengestellt und an dem Fassadengerüst
10 hochgezogen.
[0026] Im am Fassadengerüst 10 aufgehängten Zustand werden zweckmäßigerweise die Aufnahmebeutel
20 an beispielsweise den Brustwehrstreben 16 fixiert, was durch Befestigungsbänder
44 erfolgt. Mindestens einige der Aufnahmebeutel 20 sollten über derartige Befestigungselemente
an dem Fassadengerüst 10 gesichert sein.
[0027] Anhand der Fign. 6 bis 8 soll noch auf eine weitere Besonderheit der Erfindung eingegangen
werden.
[0028] Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines Aufnahmebeutels 20 auf, in dem mehrere Dämmplatten
38 aufrecht stehend untergebracht sind, welche mit ihren Hauptflächen 50 parallel
zueinander ausgerichtet sind. Die unteren stirnseitigen Enden 52 der einzelnen Dämmplatten
38 sind von einem Aufnahmeelement 54 aufgenommen, das auf dem Boden 40 des Aufnahmebeutels
20 ruht.
[0029] Die Ausbildung und der Aufbau der Aufnahmeelemente 54 ist in Fig. 7 gezeigt. Danach
weist das Aufnahmeelement 54 einen im wesentlichen wellenförmig ausgebildeten Boden
56 auf, der Vertiefungen 58 und zwischen diesen Erhebungen 60 aufweist. Durch diese
Struktur ergeben sich Aufnahmetaschen 62, in die die stirnseitigen Enden 52 der Dämmplatten
38 eingetaucht sind. Der Boden 56 weist an zwei gegenüberliegenden Seiten aufragende
Randabschnitte 64 auf, die parallel zu den Vertiefungen 58 bzw. Erhebungen 60 verlaufen.
Quer zu diesen Randabschnitten 64 befinden sich Randabschnitte 66, die, wie in Fig.
7 gezeigt, auf den wellenförmigen Boden 56 aufgesteckt sind. Jeder weitere Randabschnitt
66 weist einen Stabilisierungssteg 68 auf, der zu einer seiner Längsränder 70 hin
offene Randaussparungen 72 mit zwischen diesen angeordneten Stegbereichen 73 aufweist.
Die Randaussparungen 72 nehmen im auf den Boden 56 des Aufnahmeelements 54 aufgesteckten
Zustand eine Erhebung 60 auf, während die Stegbereiche 73 in die Vertiefungen 58 eingetaucht
sind. Durch das kammförmige Ineinandergreifen des wellenförmigen Bodens 56 und der
Randabschnitte 66 kommt es zu einer Versteifung des Aufnahmeelements 54.
[0030] Während der Boden 56 zweckmäßigerweise als tiefgezogene Kunststofffolie ausgebildet
ist, brauchen die Randabschnitte 66 nicht notwendigerweise aus Kunststoff bestehen.
Beispielsweise ist es möglich, die Randabschnitte 66 aus einem Papier- bzw. Papp-Material
herzustellen.
[0031] Die Fign. 8 zeigt in Draufsicht eine alternative Ausgestaltung eines Aufnahmeelements
54'. Soweit die Einzelbestandteile des Aufnahmeelements 54' der Fign. 8 denen der
Fign. 6 und 7 gleichen bzw. identisch mit diesen sind, sind sie mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Das Aufnahmeelement 54' ist einstückig ausgebildet, was beispielsweise als
tiefgezogene Kunststofffolie erfolgt. Die Randabschnitte 66 bilden zusammen mit den
Randabschnitten 64 einen einteiligen umlaufenden Rand, der darüber hinaus einteilig
mit dem wellenförmigen Boden 56 ausgebildet ist.
1. Vorrichtung zur Aufnahme von Baumaterial, insbesondere von Fassaden-Wärmedämmplatten,
mit
- mindestens zwei Aufnahmebeuteln (20), von denen jeder an seinem unteren Ende (32)
eine Bodenwand (28) und eine von dieser aufragende Seitenwand (30) sowie an seinem
der Bodenwand (28) gegenüber liegenden oberen Ende (34) eine Öffnung aufweist,
- wobei zumindest einer der Aufnahmebeutel (20) ein Befestigungselement (44) zur lösbaren
Befestigung an einem Fassadengerüst (10) oder an einem Lastaufnahmeorgan (42) eines
an einem Fassadengerüst (10) angeordneten Aufzugelements aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmebeutel (20) ferner Verbindungselemente (24,26) zum lösbaren Verbinden
benachbarter Aufnahmebeutel (20) an deren einander zugewandten Enden (32,34) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (24,26) Schlaufen oder Löcher und in diese einhakbare Haken
und/oder Druck- oder Klettverschlüsse und/oder zu Schlaufen legbare Bänder, die Verbindungsteile
wie beispielsweise Knöpfe, insbesondere Druckknöpfe oder Klettverschlüsse aufweisen,
umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebeutel (20) jeweils im wesentlichen quaderförmig sind und vorzugsweise
quadratische Bodenwände (28) aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebeutel (20) Deckelwände zum Abdecken der Öffnungen aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmebeutel (20) zur Aufnahme von mit ihren Hauptflächen zueinander parallel
ausgerichteten Dämmplatten (38) vorgesehen sind und dass auf der Bodenwand (28) mindestens
eines der Aufnahmebeutel (20) ein Aufnahmeelement ruht, das mehrere durch Erhebungen
voneinander getrennte Vertiefungen zur Aufnahme der Stirnenden der Dämmplatten (38)
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (54) als im Querschnitt im wesentlichen wellenförmige tiefgezogene
Kunststofffolie ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (54) mindestens einen quer zur Erstreckung der Erhebungen (60)
und Vertiefungen (58) verlaufenden aufragenden Randabschnitt (66) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (66) als auf die Erhebungen (60) des Aufnahmeelements (54) aufsteckbarer
Stabilisierungssteg (68) ausgebildet ist, dessen Längserstreckung quer zur Erstreckung
der Vertiefungen (58) und Erhebungen (60) verläuft und der an einem Längsrand (70)
Aussparungen (72) zur Aufnahme der Erhebungen (60) und zwischen benachbarten Aussparungen
(72) Stegbereiche zum Eintauchen in die Vertiefungen (58) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Randabschnitt (66) einstückig mit den Erhebungen (60) und Vertiefungen (58) ausgebildet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmplatten (38) Mineralwolle, Mineralschaum, expandierten Kunststoff oder Kunststoffschaum
aufweisen oder als Vakuum-Platten ausgebildet sind.
1. A device for holding construction material, particularly for holding thermal insulation
plates for facades, comprising
- at least two receiving bags (20) each comprising a bottom wall (28) at the lower
bag end (32), a side wall (30) extending upwards from the bottom wall (28), and an
opening formed on the upper bag end (34) opposite the bottom wall (28),
- at least one of the receiving bags (20) is provided with a fastening element (44)
for releasable attachment to a façade scaffold (10) or to a load receiving device
(42) of a lift structure arranged on a façade scaffold (10),
characterized in
- that each receiving bag (20) is further provided with connection elements (24,26) for
releasable connection of adjacent receiving bags (20) on their confronting ends (32,34).
2. The device according to claim 1, characterized in that the connection elements (24,26) comprise loops or openings and hooks to be fitted
therein, and/or press-on fasteners or hook- and loop fasteners, and/or bands to be
folded into loops provided with connection members such as e.g. buttons, particularly
snap-fastener buttons or hook- and loop fasteners.
3. The device according to claim 1 or 2, characterized in that the receiving bags (20) are each substantially of a parallelepiped shape and preferably
comprise square bottom walls (28).
4. The device according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the receiving bags (20) comprise cover walls for covering said openings.
5. The device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the receiving bags (20) are provided to receive insulating plates (38) having their
major surfaces arranged parallel to each other, and that the bottom wall (28) of at
least one of the receiving bags (20) supports a receiving element comprising a plurality
of deepened portions separated from each other by projections and receiving the end
faces of the insulating plates (38).
6. The device according to claim 5, characterized in that the receiving element (54) is formed as a deep-drawn plastic film of substantially
wave-shaped cross section.
7. The device according to claim 5 or 6, characterized in that the receiving element (54) comprises at least one edge portion (66) arranged transversely
to the extension of the projections (60) and deepened portions (58).
8. The device according to claim 7, characterized in that the edge portion (66) is formed as a stabilizing web (68) adapted to be mounted to
the projections (60) of the receiving element (54), the stabilizing web (68) having
its lengthwise extension oriented transversely to the extension of the deepened portions
(58) and the projections (60), further having a longitudinal edge (70) provided with
recesses (72) configured to receive the projections (60), and, between adjacent recesses
(72), comprising web portions for immersion into the deepened portions (58).
9. The device according to claim 7, characterized in that the edge portion (66) is formed integrally with the projections (60) and deepened
portions (58).
10. The device according to any one of claims 5 to 9, characterized in that the insulating plates (38) comprise mineral wool, mineral foam, expanded plastic
or plastic foam or are formed as vacuum plates.
1. Dispositif pour abriter des matériaux de construction, en particulier des panneaux
d'isolation thermique pour façades, comportant
- au moins deux sacs de réception (20), dont chacun présente, à son extrémité inférieure
(32), une paroi de fond (28) et une paroi latérale (30) se dressant depuis cette dernière,
ainsi qu'à son extrémité supérieure (34), opposée à la paroi de fond (28), une ouverture,
- l'un au moins des sacs de réception (20) présentant alors un élément de fixation
(44) destiné à en assurer la fixation, détachable, à un échafaudage de façade (10)
ou à un organe de suspension de charge (42) d'un élément élévateur disposé sur un
échafaudage de façade (10),
caractérisé en ce que
chaque sac de réception (20) présente, en outre, des éléments de liaison (24, 26)
destinés à relier, de façon séparable, des sacs de réception (20) voisins, à leurs
extrémités (32, 34) tournées l'une vers l'autre.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de liaison (24, 26) comprennent des boucles ou des trous et des crochets
pouvant être accrochés dans celles-ci ou ceux-ci et/ou des fermetures à pression ou
des fermetures à autoagrippage et/ou des bandes pouvant être mises sous forme de boucles,
qui présentent des pièces de jonction, comme par exemple des boutons, en particulier
des boutons-pression ou des fermetures à autoagrippage.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les sacs de réception (20) sont chacun de forme essentiellement parallélépipédique
et présentent, de préférence, des parois de fond (28) carrées.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les sacs de réception (20) présentent des parois de couverture destinées à couvrir
les ouvertures.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les sacs de réception (20) sont conçus pour recevoir des panneaux d'isolation (38)
positionnés avec leurs grandes surfaces parallèles les unes aux autres et en ce que sur la paroi de fond (28) d'au moins l'un des sacs de réception (20) repose un élément
de réception, qui présente plusieurs renfoncements destinés à recevoir les extrémités
frontales des panneaux d'isolation (38), séparés les uns des autres par des surélévations.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de réception (54) est constitué d'une feuille de matière plastique emboutie
sous une forme essentiellement ondulée, en coupe transversale.
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que l'élément de réception (54) présente au moins un tronçon de bord (66) se dressant
suivant une orientation transversale à la direction d'extension des surélévations
(60) et des renfoncements (58).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tronçon de bord (66) est réalisé sous forme d'un barreau stabilisateur (68) emboîtable
sur les surélévations (60) de l'élément de réception (54), dont la dimension longitudinale
est orientée transversalement à la direction d'extension des renfoncements (58) et
des surélévations (60) et qui présente, sur un bord longitudinal (70), des évidements
(72) destinés à recevoir les surélévations (60) et, entre des évidements (72) voisins,
des parties du barreau destinées à pénétrer dans les renfoncements (58).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tronçon de bord (66) est réalisé en une seule pièce avec les surélévations (60)
et les renfoncements (58).
10. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en ce que les panneaux d'isolation (38) comprennent de la laine de roche, de la mousse minérale,
de la matière plastique expansée ou de la mousse de matière plastique ou sont réalisés
sous forme de panneaux sous vide.
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