[0001] Die Erfindung betrifft ein schwimmergesteuertes Servoventil mit den Merkmalen aus
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige schwimmergesteuerte Servoventile
sind bekannt und beispielsweise in DE 198 15 754 A1 beschrieben.
[0002] Bei derartigen schwimmergesteuerten Servoventilen tritt das Problem auf, dass beim
Einströmen der Flüssigkeit in den den Schwimmer enthaltenden Auffangbehälter Luft
in die im Auffangbehälter befindliche Flüssigkeit eingebracht wird und somit sich
im Einströmbereich ein Flüssigkeits-Luftgemisch ausbildet, das eine geringere Dichte
besitzt als die Flüssigkeit selbst. Wenn nun, insbesondere bei einer kompakten Bauweise
des Ventils, der Schwimmer in diesem Bereich herabgesetzter Dichte angeordnet ist,
verringert sich je nach dem Luftgehalt der Flüssigkeit der Auftrieb des Schwimmers,
und es besteht die Gefahr, dass das Ventil nicht rechtzeitig schließt und es dadurch
zu Überflutungen kommt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein schwimmergesteuertes Servoventil mit
den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 so auszugestalten, dass auch
bei einer Herabsetzung des Auftriebs des Schwimmers infolge eines Flüssigkeits-Luftgemisches
im Auffangbehälter das rechtzeitige Schließen des Ventils sichergestellt ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Ventils
sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0005] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, am Ventil eine Einrichtung zur Unterstützung
der das Verschlussorgan in die Schließstellung führenden Bewegung des Schwenkarms
anzuordnen, wobei der Druck des aus dem Ventilauslass austretenden Flüssigkeitsstrahls
ausgenutzt wird, um eine die Bewegung des Schwenkarms unterstützende Bewegung eines
am Ventilgehäuse angelenkten Hebels zu erzeugen. Je kräftiger der austretende Flüssigkeitsstrahl
ist, desto mehr Luft wird in die Flüssigkeit eingebracht, aber umso größer ist auch
die am Schwenkarm erzeugte unterstützende Kraft in Richtung der Schließstellung des
Verschlussorgans. Um ein sich aufschaukelndes intermittierendes Ein- und Ausschalten
des Ventils zu vermeiden, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn Mittel zur Begrenzung
der Schwenkbewegung des unterstützenden Hebels vorgesehen sind, die derart ausgebildet
sind, dass unmittelbar bevor der Schwenkarm die Schließstellung des Verschlussorgans
erreicht die weitere Schwenkbewegung des unterstützenden Hebels und/oder die Übertragung
der Schwenkbewegung des Hebels auf den Schwenkarm blockiert wird.
[0006] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausfügungsbeispiel für das
erfindungsgemäße schwimmergesteuerte Servoventil näher erläutert.
[0007] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- das Servoventil in einem Schnitt durch die Ventilachse mit in Seitenansicht dargestelltem
Schwimmer in der geschlossenen Stellung;
- Fig. 2
- das Servoventil nach Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 3
- das Servoventil in einer Darstellung analog Fig. 1 in der geöffneten Stellung;
- Fig. 4
- in vergrößerter Darstellung den Bereich X aus Fig. 3.
[0008] Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte schwimmergesteuerte Servoventil besitzt ein
Ventilgehäuse, das aus einem den mit einem Anschlüssgewinde 8 versehenen Ventileinlass
VE, einen senkrecht zum Ventileinlass nach unten verlaufenden Ventilauslass VA sowie
den Ventilsitz 3 enthaltenden Grundgehäuse 1 und einem mittels Schrauben 1.3 auf dem
Grundgehäuse 1 befestigten Deckel 1.1 besteht. Im Ventileinlass VE ist ein Siebkörper
15 angeordnet, der das Ventil vor Verschmutzung schützt. An dieser Stelle kann auch
ein Mengenregler angeordnet sein.
[0009] Im Innenraum des durch das Grundgehäuse 1 und den Deckel 1.1 gebildeten Ventilgehäuses
befindet sich ein Differentialkolben 2, der an seiner dem Ventilsitz 3 zugewandten
Seite den Ventilteller 2.1 trägt, der Teil einer Membran 2.2 ist, deren Außenrand
zwischen dem Grundgehäuse 1 und dem Deckel 1.1 eingespannt ist. An der dem Ventilsitz
3 zugewandten Seite der Membran 2.2 befindet sich ein mit dem Ventileinlass VE verbundener
Druckraum 4, der über den Ventilsitz 3 mit dem Ventilauslass VA verbunden ist. An
der vom Ventilsitz 3 abgewandten Seite der Membran 2.2 ist ein Steuerraum 5 angeordnet,
der einerseits über eine im Deckel 1.1 angeordnete Entlastungsbohrung 5.1 mit dem
Außenraum und andererseits über einen außermittig im Differentialkolben 2 angeordneten
Steuerkanal 5.2 mit dem Druckraum 4 verbunden ist. Die Entlastungsbohrung 5.1 ist
mittels eines Verschlussorgans 6.2 von außen verschließbar. Das Verschlussorgan 6.2
ist über ein Aufsatzstück 6.1 mit der Oberseite eines Schwenkarms 6 verbunden, dessen
Schwenkpunkt 6.3 am Grundgehäuse 1 des Ventils angelenkt ist und der an seinem freien
Ende den Schwimmer 7 trägt.
[0010] Zum Schutz des Verschlussorgans 6.2 ist am Deckel 1.1 eine die äußere Öffnung der
Entlastungsbohrung 5.2 umgebende, zum Schwenkarm 6 hin offene Glocke 1.2 angeordnet,
in welcher das Verschlussorgan 6.2 angeordnet ist.
[0011] Die Funktionsweise des Ventils nach den Fig. 1 bis 4 entspricht der Funktionsweise
eines üblichen schwimmergesteuerten Servoventils. Fig. 3 zeigt das Servoventil in
einem Zustand, in welchem der Ventilteller 2.1 auf dem Ventilsitz 3 aufsitzt und das
Servoventil somit geschlossen ist. Diese Schließstellung hält an, solange das Verschlussorgan
6.2 die Entlastungsbohrung 5.1 verschließt und somit ein Druckausgleich zwischen dem
Steuerraum 5 und dem Druckraum 4 über den Steuerkanal 5.2 stattfindet. Es ergibt sich
aufgrund unterschiedlicher Wirkflächen zu beiden Seiten der Membran 2.2 eine Kraft,
die den Ventilteller 2.1 auf dem Ventilsitz 3 festhält. Fällt der Wasserspiegel im
nicht dargestellten Aufnahmebehälter, so sinkt der Schwimmer 7 ab und der Schwenkarm
6 schwenkt derart, dass sich das Verschlussorgan 6.2 abwärts bewegt in die Stellung,
die in Fig. 1 dargestellt ist, in welcher die Entlastungsbohrung 5.1 freigegeben ist.
Dies führt zu einem Druckabfall im Steuerraum 5, und der auf die dem Ventilsitz 3
zugekehrte Seite der Membran 2.2 vom Ventileingang VE her wirkende Wasserdruck hebt
den Ventilteller 2.1 vom Ventilsitz 3 ab, so dass die Flüssigkeit zum Ventilausgang
VA strömt und der Flüssigkeitsstrahl in das Auffanggefäß einströmt. Der steigende
Wasserspiegel im Auffanggefäß bewirkt, dass der Schwimmer 7 sich hebt, bis infolge
der Mitbewegung des Schwenkarms 6 das Verschlussorgan 6.2 die Entlastungsbohrung 5.1
verschließt. Nunmehr schließt das Servoventil, wie in Fig. 3 dargestellt, und der
Wasserfluss wird gestoppt. Wenn durch den in das Auffanggefäß einströmenden Flüssigkeitsstrahl
Umgebungsluft mitgerissen wird und im Bereich der Auftreffstelle des Flüssigkeitsstrahls
auf die Flüssigkeitsoberfläche unterhalb dieser Oberfläche ein Flüssigkeits-Luftgemisch
gebildet wird, so sinkt an dieser Stelle die Dichte ab, und entsprechend verringert
sich der Auftrieb am Schwimmer 7, wenn dieser in den Bereich dieses Flüssigkeits-Luftgemisches
gerät. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Ventil kompakt aufgebaut ist
und somit einen relativ kurzen Schwenkarm 6 aufweist. Der verringerte Auftrieb des
Schwimmers 7 kann dazu führen, dass das Servoventil nicht rechtzeitig schließt und
es zu Überflutungen kommt.
[0012] Um dies zu verhindern, ist das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte schwimmer- gesteuerte
Servoventil mit einer Einrichtung zur Unterstützung der Aufwärtsbewegung des Schwenkarms
6 in die Stellung versehen, in welcher das Verschlussorgan 6.2 die Entlastungsbohrung
5.1 verschließt.
[0013] Die Einrichtung besitzt einen zweiarmigen Hebel, der als in Längsrichtung gabelförmig
gestaltetes Schwenkelement ausgebildet ist, mit einem Hauptarm 9.1, der am Ventilgehäuse
1 im Schwenkpunkt D angelenkt ist. Dieser Hauptarm 9.1 ist in aus den Zeichnungen
nicht unmittelbar ersichtlicher Weise aus zwei parallel zueinander angeordneten Schwingen
zusammengesetzt, die jeweils an einer der Seitenflächen des Grundgehäuses 1 angelenkt
sind.
[0014] An den Hauptarm schließt sich ein erster Hebelarm 9.2 an, der sich an der Unterseite
des Schwenkarms 6 über einen ersten Abstütznocken 9.31 abstützt. Der zweite Hebelarm
9.3, der mit dem ersten Hebelarm 9.2 einen vorgegebenen Winkel von im dargestellten
Ausführungsbeispiel ca. 90° einschließt, ist an seinem vom ersten Hebelarm 9.2 nach
außen weggekrümmten freien Ende schaufelartig ausgebildet und ragt in den Austrittsbereich
des Flüssigkeitsstrahls unterhalb des Ventilauslasses VA hinein.
[0015] Wie aus Fig. 1 und 3 abzulesen, ist die Anordnung so, dass der aus dem Ventilauslass
VA austretende Flüssigkeitsstrahl im Bereich P auf das schaufelartige freie Ende des
zweiten Hebelarms 9.3 auftrifft. Durch den entstehenden Druck auf den zweiten Hebelarm
9.3 wird eine Kraft erzeugt, die eine Zentralkomponente in Richtung zum Schwenkpunkt
D und eine Tangentialkomponente besitzt.
[0016] Durch die Tangentialkomponente wird eine Schwenkbewegung des gesamten zweiarmigen
Hebels 9.1-9.2-9.3 um den Schwenkpunkt D erzeugt. Die entsprechende Bewegung des ersten
Hebelarms 9.2 wird auf den Schwenkarm 6 übertragen und unterstützt dessen Bewegung
in Richtung auf die Schließstellung des Verschlussorgans 6.2.
[0017] Um besonders günstige Bedingungen für das Entstehen der Tangentialkraft zu schaffen,
die zur Aufwärtsbewegung des ersten Hebelarms 9.2 führt, ist der Schwenkpunkt D des
Hauptarms 9.1 des Hebels gegenüber dem Schwenkpunkt 6.3 des Schwenkarms 6 in Richtung
auf den Ventilauslass VA versetzt angeordnet und zwar so weit, dass der Schwenkpunkt
D des Hauptarms 9.1 im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa auf der Mittelachse
des Ventilauslasses VA liegt.
[0018] Damit es gegen Ende des Füllvorgangs nicht zu einem aufschaukelnden, intermittierenden
Ein- und Ausschalten des Servoventils kommt, ist eine Begrenzung der Schwenkbewegung
des Hebels bzw. des ersten Hebelarms 9.2 vorgesehen. Hierzu ist an der dem Schwenkarm
6 zugekehrten Seite des ersten Hebelarms 9.2 in einem vorgegebenen Abstand vom ersten
Abstütznocken 9.31 in Richtung auf den Schwenkpunkt D des Hebels ein zweiter Abstütznocken
9.32 angeordnet. Wenn sich der Schwenkarm 6 und der erste Hebelarm 9.2 soweit nach
oben bewegt haben, dass beide Abstütznocken 9.31 und 9.32 an der Unterseite des Schwenkarms
6 anliegen, wird die Unterstützung des Schwenkarms 6 blockiert (siehe Fig. 3 und 4).
Die Ausbildung der Abstütznocken und ihre Anordnung ist derart, dass diese Blockierung
in einer Stellung des Schwenkarms 6 kurz vor Erreichen der Schließstellung des Verschlussorgans
6.2 stattfindet, so dass die Unterstützung des Schwenkarms 6 durch den ersten Hebelarm
9.2 nicht bis in die Schließstellung hinein wirkt sondern kurz davor endet. Die endgültige
Schließstellung wird also nur durch das Anheben des Schwenkarms 6 vom Schwimmer 7
her erreicht.
[0019] Der erste Hebelarm 9.2 wird an seiner Unterseite von dem Schwimmer 7 untergriffen,
so dass der Hebel 9.1-9.2-9.3 insgesamt auch bei geschlossenem Servoventil in einer
stabilen, mit dem Schwimmer 7 gekoppelten Position verbleibt.
1. Schwimmergesteuertes Servoventil mit einem in einem Ventilgehäuse bewegbar angeordneten,
den Ventilteller tragenden Differentialkolben, an dessen einer Seite ein mit dem Ventileinlass
verbundener Druckraum angeordnet ist, der über einen dem Ventilteller gegenüberliegenden
Ventilsitz mit dem Ventilauslass verbunden ist und an dessen anderer Seite ein Steuerraum
angeordnet ist, der über eine mittels eines Verschlussorgans verschließbare Entlastungsbohrung
mit dem Ventilauslass oder dem Außenraum und über einen Steuerkanal mit dem Druckraum
verbunden ist, wobei das Verschlussorgan mit einem den Schwimmer tragenden Schwenkarm
derart verbunden ist, dass beim Anheben des Schwenkarms in eine vorgegebene Endstellung
das Verschlussorgan die Entlastungsbohrung verschließt, wodurch im Steuerraum ein
den Ventilteller auf den Ventilsitz aufsetzender Gegendruck aufgebaut wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Unterstützung der das Verschlussorgan (6.2) in die Schließstellung
führenden Bewegung des Schwenkarms (6) mit einem am Ventilgehäuse (1) angelenkten
zweiarmigen Hebel (9.1-9.2-9.3), dessen erster Hebelarm (9.2) sich am Schwenkarm (6)
in Richtung der in die Schließstellung führenden Bewegung abstützt, während der zweite
Hebelarm (9.3) mit seinem schaufelartig ausgebildeten freien Ende in den Austrittsbereich
des Flüssigkeitsstrahls vor dem Ventilauslass (VA) ragt, wobei die Anordnung derart
ist, dass durch den Druck des Flüssigkeitsstrahls auf den zweiten Hebelarm (9.3) am Hebel eine Schwenkbewegung
erzeugt wird, die über den ersten Hebelarm (9.2) auf den Schwenkarm (6) in Richtung
auf die Schließstellung des Verschlussorgans (6.2) übertragen wird.
2. Servoventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Hebels (9.1-9.2-9.3) derart, dass an
einem vorgegebenen Punkt der Bewegungsbahn unmittelbar bevor der Schwenkarm (6) die
Schließstellung des Verschlussorgans (6.2) erreicht, die Schwenkbewegung des Hebels
und/oder die Übertragung der Schwenkbewegung des Hebels auf den Schwenkarm (6) blockiert
wird.
3. Servoventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Schwenkarm (6) zugekehrten Seite des ersten Hebelarms (9.2) im Bereich
seines freien Endes ein erster Abstütznocken (9.31) angeordnet ist.
4. Servoventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Schwenkarm (6) zugekehrten Seite des ersten Hebelarms (9.2) in einem vorgegebenen
Abstand vom ersten Abstütznocken (9.31) in Richtung auf den Schwenkpunkt (D) des Hebels
ein zweiter Abstütznocken (9.32) angeordnet ist.
5. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkpunkt (D) des Hebels (9.1-9.2-9.3) gegenüber dem Schwenkpunkt (6.3) des
Schwenkarms (6) in Richtung auf den Austrittsbereich des Flüssigkeitsstrahls versetzt
angeordnet ist.
6. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel als im Längsschnitt gabelförmig gestaltetes Schwenkelement ausgebildet
ist, mit einem Hauptarm, (9.1), der am Ventilgehäuse (1) angelenkt ist und an den
sich der erste und der zweite Hebelarm (9.2, 9.3) anschließen, die einen vorgegebenen
Winkel einschließen.
7. Servoventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptarm (9.1) aus zwei parallel zueinander angeordneten Schwingen besteht, die
jeweils an einer Seitenfläche des Ventilgehäuses (1) angelenkt sind.
8. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebelarm (9.2) im Bereich eines äußeren Teilabschnitts seiner Länge vom
Schwimmer (7) untergriffen wird.
9. Servoventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse aus einem den Ventileinlass (VE), den Ventilauslass (VA), den Ventilsitz
(3) und den Druckraum (4) umfassendes Grundgehäuse (1) und einem auf dem Grundgehäuse
( 1 ) befestigten, den Steuerraum (5) abdeckenden Deckel (1.1) aufgebaut ist, wobei
im Deckel (1.1) die Entlastungsbohrung (5.1) angeordnet ist, die durch das außerhalb
des Deckels auf dem Schwenkarm (6) angeordnete Verschlussorgan (6.2) von außen verschließbar
ist.
10. Servoventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel (1.1) eine die äußere Öffnung der Entlastungsbohrung (5.1) umgebende, zum
Schwenkarm (6) hin offene Glocke (1.2) angeordnet ist, in welcher das Verschlussorgan
(6.2) angeordnet ist.