[0001] Die Erfindung betrifft einen Keilverschluß für eine Waffe mit einem gegenüber einer
Rohrwiege rücklaufbaren Waffenrohr und einem Bodenstück, in dem ein quer zur Rohrseelenachse
verschiebbar angeordneter, durch eine Öffnerwelle betätigbarer Verschlußkeil vorgesehen
ist.
[0002] Bei großkalibrigen Waffen mit Querkeilverschlüssen ist es bekannt, den jeweiligen
Verschlußkeil mittels einer senkrecht zur Rohrseelenachse vorgesehenen und mit einem
wiegenfesten Fremdantrieb verbundenen Öffnerwelle beim Vorlauf des Waffenrohres automatisch
zu öffnen, um beispielsweise nach einem Schuß die Patronenhülse zu entladen und eine
neue Patrone in den Ladungsraum der Waffe einzuschieben. Nachteilig ist bei derartigen
Querkeilverschlüssen unter anderem, daß ein Fremdantrieb und ein relativ aufwendiges
Öffnergetriebe benötigt wird.
[0003] Aus der DE-PS 1 578 049 ist bereits ein als Bodenverschluß ausgebildeter Querverschluß
bekannt, bei dem der Verschluß automatisch mit Hilfe von zwei rollenförmigen Mitnehmern
geöffnet wird, die beim Vorlauf des Waffenrohres jeweils auf einer Kurvenbahn (Auflaufkurve)
einer wiegenfesten Führungseinrichtung nach oben rollen und dabei den Bodenverschluß
anheben. Nach dem Laden fällt der entriegelte Verschluß nach unten und verschließt
das Waffenrohr. Bei dem Rücklauf des Waffenrohres wird dieses geradlinig in einer
Führungsnut geführt, welche in die Kurvenbahn derart übergeht, daß die ansteigende
Kurvenbahn im Bereich der Führungsnuten als nach oben ausschwenkbare Weiche ausgebildet
ist. Ein separater Antrieb ist bei Waffen mit einem derartigen Bodenverschluß nicht
erforderlich.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten Keilverschluß
anzugeben, mit dem ein automatisches Öffnen des Verschlusses bei hoher Schußfolge
möglich ist, ohne daß ein zusätzlicher Fremdantrieb erforderlich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere,
besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
[0006] Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, ähnlich wie bei Waffen mit
Bodenverschluß eine Kurvenbahn an einer wiegenfesten Führungseinrichtung zur Führung
eines bolzenförmigen Mitnehmers vorzusehen, wobei allerdings der Mitnehmer nicht direkt
ein Heben und Senken des Verschlußkeiles verursacht, sondern eine Drehung der Öffnerwelle
bewirkt, welche dann ihrerseits auf den Verschlußkeil, z.B. über ein Zahnradoder Hebelgetriebe,
einwirkt.
[0007] Ähnlich wie bei den bekannten Bodenverschlüssen weist die Führungseinrichtung zur
Führung des Mitnehmers beim Rücklauf des Waffenrohres eine gegenüber dem höchsten
Punkt der Kurvenbahn tieferliegende gerade Führungsbahn auf, welche in den Einlaufbereich
der ansteigenden Kurvenbahn übergeht, wobei mindestens der sich an den Einlaufbereich
anschließende Bereich der ansteigenden Kurvenbahn der Führungseinrichtung als Weiche
für den rücklaufenden zapfenförmigen Mitnehmer ausgebildet ist.
[0008] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Kurvenbahn aus mindestens
zwei sich aneinander anschließenden Abschnitten besteht, wobei der erste Abschnitt
der Kurvenbahn an einem ersten, sich direkt an den Einlaufbereich anschließenden Teil
der Führungseinrichtung angeordnet ist und gegen den Druck einer Feder um eine senkrecht
zur Längsachse des zapfenförmigen Mitnehmers angeordnete Achse schwenkbar ausgebildet
ist, derart, daß beim Rücklauf des Waffenrohres der zapfenförmige Mitnehmer das erste
Teil vom Waffenrohr seitlich wegschwenkt und dadurch in den Einlaufbereich gelangt.
[0009] Eine derartige Führungseinrichtung weist unter anderem die Vorteile auf, daß beim
Rücklauf des Waffenrohres durch den zapfenförmigen Mitnehmer nur der erste Abschnitt
gedreht wird, dessen Masse gering ist, so daß sie für eine schnelle Schußfolge auf
Werte > 15 m/s beschleunigt werden kann.
[0010] Außerdem wird durch den abschnittsförmigen Aufbau der Kurvenbahn erreicht, daß bei
einem Verschleiß der vorzugsweise aus einem gehärteten Material bestehenden Kurvenbahn
nicht die gesamte Führungseinrichtung ersetzt werden muß, sondern jeweils nur das
Teil, welches besonders beansprucht wurde.
[0011] Überdies hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Kurvenbahn einen etwa sinusförmigen
Verlauf aufweist. Dadurch wird eine ruck- und stoßfreie Gleitbewegung des zapfenförmigen
Mitnehmers beim Öffnungshub sichergestellt.
[0012] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung stützt sich der zapfenförmige Mitnehmer
nicht nur auf der Kurvenbahn ab, sondern wird auch durch eine oberhalb der Kurvenbahn
angeordnete feste Kurve geführt, so daß der Mitnehmer entlang einer ansteigenden nutenförmigen
Ausnehmung geführt wird. Die obere Kurve verhindert dabei, daß bei hohen Vorlaufgeschwindigkeiten
des Waffenrohres (von z.B. 2,5 m/s) der Verschluß nicht nach außen weggeschleudert
wird.
[0013] Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn die Länge des ersten Abschnittes der Kurvenbahn
mindestens 60 % der Länge der gesamten Kurvenbahn beträgt.
[0014] Um die Führungseinrichtung oder Teile dieser Einrichtung im Bedarfsfalle schnell
auswechseln zu können, ist bei einer Ausführungsform der Erfindung eine Grundplatte
vorgesehen, an der das den zweiten Abschnitt der Kurvenbahn tragende zweite Teil fest
und das den ersten Abschnitt der Kurvenbahn tragende zweite Teil schwenkbar befestigt
ist.
[0015] Ferner hat sich gezeigt, daß bei Verwendung des erfindungsgemäßen Keilverschlusses
die dynamischen Belastungen wesentlich geringer sind als bei vergleichbaren Keilverschlüssen
mit Öffnergetriebe zum automatischen Öffnen des Verschlußkeiles. Dadurch ist es möglich,
die Grundplatte sowie das erste und zweite Teil der Führungseinrichtung aus Gußeisen
herzustellen, was eine sehr kostengünstige Herstellung dieser Teile ermöglicht.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf den verschlußseitigen Bereich eines in einer Rohrwiege gelagerten
großkalibrigen Waffenrohres;
Fig.2 eine schematische perspektivische Ansicht des in Fig. 1 mit II bezeichneten
Bereiches der Rohrwiege mit daran angeordneten Führungseinrichtungen;
Fig.3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der in Fig.2 wiedergegebenen Führungseinrichtung
in Explosionsdarstellung;
Fig.4 eine vergrößerte Seitenansicht des verschlußseitigen Bereiches des Waffenrohres
entlang der in Fig. 1 mit IV-IV bezeichneten Linie und
Fig.5 eine vergrößerte Ansicht des verschlußseitigen Bereiches des Waffenrohres entlang
der in Fig. 1 mit V-V bezeichneten Schnittlinie.
[0017] In Fig. 1 ist mit 1 eine Waffe mit einem gegenüber einer Rohrwiege 2 rücklaufbaren
Waffenrohr 3 bezeichnet. Das Waffenrohr 3 ist heckseitig mit einem Bodenstück 4 verbunden,
welches einen Querkeilverschluß 5 aufnimmt.
[0018] Der Querkeilverschluß 5 umfaßt einen quer zur Rohrseelenachse 6 verschiebbar angeordneten
Verschlußkeil 7 sowie eine gestrichelt dargestellte Öffnerwelle 8, welche mit Öffnerhebeln
9 verbunden ist, die auf gegenüberliegenden Seiten an dem Verschlußkeil 7 angreifen.
Außerdem ist die Öffnerwelle 8 auf ihrer rechten der Rohrwiege 2 zugewandten Seite
mit einem Steuerhebel 10 verbunden, an dem ein zapfenförmiger Mitnehmer 11 befestigt
ist. Dieser Mitnehmer 11 greift in eine an der Rohrwiege 2 befestigten Führungseinrichtung
12 ein.
[0019] Die Führungseinrichtung 12 umfaßt eine mit der Rohrwiege 2 z.B. verschraubte und
aus Gußeisen bestehende Grundplatte 13 (Fig.3), an der zur Führung des Mitnehmers
11 beim Vorlauf des Waffenrohres 3 eine von einem Einlaufbereich 14 bis zu einem höchsten
Punkt 26 ansteigende Kurvenbahn 15 (Fig.2) angeordnet ist, die einen etwa sinusförmigen
Anstieg besitzt.
[0020] In einem vorgegebenen Abstand von der Kurvenbahn 15 ist eine obere Seitenwand 16
vorgesehen, die den gleichen Verlauf aufweist wie die Kurvenbahn 15, so daß der Mitnehmer
11 in einer nutenförmigen Ausnehmung 17 geführt wird.
[0021] Die Kurvenbahn 15 setzt sich aus zwei aneinander anschließende Abschnitte 18, 19
zusammen, wobei der erste Abschnitt 18 der Kurvenbahn 15 durch ein erstes, sich direkt
an den Einlaufbereich 14 anschließendes Teil 20 der Führungseinrichtung 12 gebildet
wird. Dieses erste Teil 20 besteht ebenfalls aus Gußeisen (z.B. 14NiCr18-Stahlfeinguß)
und ist um eine senkrecht zur Längsachse des zapfenförmigen Mitnehmers 11 vorgesehene
Achse 22 schwenkbar an der Grundplatte 13 der Führungseinrichtung 12 angeordnet und
wird in seiner in Fig.2 dargestellten Ruhelage durch einen Stößel 23 gehalten (Fig.3).
Dieser Stößel 23 wird von einer Feder 24 beaufschlagt, welche sich an der Grundplatte
13 abstützt.
[0022] Der zweite Abschnitt 19 der Kurvenbahn 15 wird durch ein zweites, fest mit der Grundplatte
13 verbundenes und auch aus Gußeisen bestehendes Teil 25 gebildet.
[0023] Außerdem besitzt die Führungseinrichtung 12 zur Führung des Mitnehmers 11 beim Rücklauf
des Waffenrohres 3 eine gegenüber dem höchsten Punkt 26 der Kurvenbahn 15 tieferliegende
gerade Führungsbahn 27, welche in den Einlaufbereich 14 der Kurvenbahn 15 übergeht.
[0024] Nachfolgend wird auf die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Keilverschlusses 5 eingegangen.
Dabei sei angenommen, daß sich in dem Waffenrohr 3 ein Geschoß und eine Treibladung
(z.B. eine Kartuschenladung) befinden und der Verschlußkeil 7 geschlossen ist.
[0025] Wird nun die Treibladung gezündet und damit der Schuß ausgelöst, so bewirkt der Abschuß
des Geschosses einen Rückstoß, der das Waffenrohr 3 samt Bodenstück 4 nach hinten
verschiebt (in Fig.1 durch den Pfeil 100 angedeutet). Dabei gleitet der zapfenförmige
Mitnehmer 11 auf der Führungsbahn 27 ebenfalls nach hinten und schwenkt das mit dem
ersten Abschnitt 18 der Kurvenbahn 15 versehene erste Teil 20 vom Waffenrohr 3 seitlich
in eine entsprechende Ausnehmung der Rohrwiege 2, so daß der Mitnehmer 11 weitgehend
ungehindert in den Einlaufbereich 14 der Kurvenbahn 15 gelangt.
[0026] Nachdem das Waffenrohr 3 in seine hinterste Stellung verschoben wurde, wird es ohne
Unterbrechung durch einen Rohrvorholer (nicht dargestellt) wieder nach vorne geschoben.
Bei diesem Vorlauf des Waffenrohres 3 und des Bodenstückes 4 durchläuft der zapfenförmige
Mitnehmer 11 die ansteigende Kurvenbahn 15 (Fig.2) und bewirkt über das Verschwenken
des Steuerhebels 10 und die Drehung der Öffnerwelle 8 ein Verschwenken der Öffnerhebel
9 (Fig.4 gestrichelte Darstellung) und somit ein Öffnen des Verschlußkeiles 7 (Fig.5
gestrichelte Darstellung).
[0027] Sobald der Mitnehmer 11 den höchsten Punkt 26 der Kurvenbahn 15 erreicht hat und
somit der Verschlußkeil 7 automatisch in "geöffneter Position" arretiert wird (nicht
dargestellt), erfolgt das Ansetzen des neuen Geschosses mittels eines Ladeautomaten
(nicht dargestellt) sowie das Einführen einer neuen Treibladung. Mittels eines Auslösehebels
(nicht dargestellt) wird der Verschlußkeil 7 geschlossen, wobei der zapfenförmige
Mitnehmer 11 dem steil abfallenden Übergangsbereich 28 zwischen der Kurvenbahn 15
und der Führungsbahn 27 folgt, so daß das Waffenrohr 3 durch den nach unten fallenden
Verschlußkeil 7 verschlossen wird. Anschließend kann dann der nächste Schuß ausgelöst
werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Waffe
- 2
- Rohrwiege
- 3
- Waffenrohr
- 4
- Bodenstück
- 5
- Verschluß, Keilverschluß, Querkeilverschluß
- 6
- Rohrseelenachse
- 7
- Verschlußkeil
- 8
- Öffnerwelle
- 9
- Öffnerhebel
- 10
- Steuerhebel
- 11
- Mitnehmer
- 12
- Führungseinrichtung
- 13
- Grundplatte
- 14
- Einlaufbereich
- 15
- Kurvenbahn
- 16
- (obere) Seitenwand
- 17
- Ausnehmung
- 18
- (erste) Abschnitt
- 19
- (zweite) Abschnitt
- 20
- (erstes) Teil
- 22
- Achse
- 23
- Stößel
- 24
- Feder
- 25
- (zweites) Teil
- 26
- höchster Punkt
- 27
- Führungsbahn
- 28
- Übergangsbereich
- 100
- Pfeil
1. Keilverschluß für eine Waffe (1) mit einem gegenüber einer Rohrwiege (2) rücklaufbaren
Waffenrohr (3) und einem Bodenstück (4), in dem ein quer zur Rohrseelenachse (6) verschiebbar
angeordneter, durch eine Öffnerwelle (8) betätigbarer Verschlußkeil (7) vorgesehen
ist, mit den Merkmalen:
a) die Öffnerwelle (8) ist auf ihrer der Rohrwiege (2) zugewandten Seite mit mindestens
einem Steuerhebel (10) verbunden, an dem ein zapfenförmiger Mitnehmer (11) befestigt
ist;
b) an der Rohrwiege (2) ist auf der dem Waffenrohr (3) zugewandten Seite mindestens
eine Führungseinrichtung (12) zur Führung des zapfenförmigen Mitnehmers (11) vorgesehen;
c) die Führungseinrichtung (12) weist zur Führung des Mitnehmers (11) beim Vorlauf
des Waffenrohres (3) eine von einem Einlaufbereich (14) bis zu einem höchsten Punkt
(26) ansteigende Kurvenbahn (15) auf, so daß beim Vorlauf des Waffenrohres (3) der
Steuerhebel (10) verschwenkt und die Öffnerwelle (8) zur Öffnung des Verschlußkeiles
(7) gedreht wird;
d) die Führungseinrichtung (12) weist zur Führung des Mitnehmers (11) beim Rücklauf
des Waffenrohres (3) eine gegenüber dem höchsten Punkt (26) der Kurvenbahn (15) tieferliegende
gerade Führungsbahn (27) auf, welche in den Einlaufbereich (14) der ansteigenden Kurvenbahn
(15) übergeht, wobei mindestens der sich an den Einlaufbereich (14) anschließende
Bereich der Kurvenbahn (15) der Führungseinrichtung (12) als Weiche für den rücklaufenden
zapfenförmigen Mitnehmer (11) ausgebildet ist.
2. Keilverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn (15) aus mindestens zwei sich aneinander anschließenden Abschnitten
(18, 19) besteht, wobei der erste Abschnitt (18) der Kurvenbahn (15) an einem ersten,
sich direkt an den Einlaufbereich (14) anschließenden Teil (20) der Führungseinrichtung
(12) angeordnet ist und gegen den Druck einer Feder (24) um eine senkrecht zur Längsachse
des zapfenförmigen Mitnehmers (11) angeordnete Achse (22) schwenkbar ausgebildet ist,
derart, daß beim Rücklauf des Waffenrohres (3) der zapfenförmige Mitnehmer (11) das
erste Teil (20) vom Waffenrohr (3) seitlich wegschwenkt und dadurch in den Einlaufbereich
(14) gelangt.
3. Keilverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des ersten Abschnittes (18) der Kurvenbahn (15) mindestens 60 % der Länge
der gesamten Kurvenbahn (15) beträgt.
4. Keilverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn (15) einen etwa sinusförmig ansteigenden Verlauf aufweist.
5. Keilverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahn (15) aus einem gehärteten Material besteht.
6. Keilverschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (12) eine Grundplatte (13) umfaßt, an der das den zweiten
Abschnitt (19) der Kurvenbahn (15) tragende zweite Teil (25) fest und das den ersten
Abschnitt (18) der Kurvenbahn (15) tragende zweite Teil (25) schwenkbar befestigt
ist.
7. Keilverschluß nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (13) sowie das erste und zweite Teil (20, 25) der Führungseinrichtung
(12) aus Gußeisen bestehen.
8. Keilverschluß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Gußeisen um einen 14NiCr18-Stahlfeinguß handelt.
9. Keilverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenförmige Mitnehmer (11) beim Vorlauf des Waffenrohres (3) in einer nutenförmigen
Ausnehmung (17) geführt wird, wobei die untere Seitenwand der nutenförmigen Ausnehmung
(17) durch die Kurvenbahn (15) gebildet wird.