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(11) |
EP 1 469 949 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.2008 Patentblatt 2008/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.01.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/000764 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/066236 (14.08.2003 Gazette 2003/33) |
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| (54) |
BEWÄSSERUNGSEINRICHTUNG
WATERING SYSTEM
SYSTEME D'ARROSAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
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Priorität: |
02.02.2002 DE 10204243
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.10.2004 Patentblatt 2004/44 |
| (73) |
Patentinhaber: GARDENA Manufacturing GmbH |
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89079 Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHIEDT, Christoph
88483 Burgrieden (DE)
- CLAUS, Ralf
89134 Blaustein (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 517 999 FR-A- 517 765
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DE-C- 636 905
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 04, 30. April 1996 (1996-04-30) & JP 07 328141
A (AKIMOTO VALVE KOGYO KK), 19. Dezember 1995 (1995-12-19)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bewässerungseinrichtung mit einem Regner, insbesondere
zur Gartenbewässerung.
[0002] Gartenbewässerungseinrichtungen mit einem Regner sind in verschiedener Form bekannt,
wobei Einrichtungen mit frei aufstellbaren über einen ausgelegten Schlauch versorgten
Regnern und Einrichtungen mit stationären Regnern, welche über fest verlegte Leitungen
versorgt sind, unterschieden werden können. Als frei aufstellbare Regner sind insbesondere
um eine vertikale Achse schwenkbare Kreisregner und Sektorenregner oder um eine horizontale
Achse schwenkbare Viereckregner gebräuchlich.
[0003] Für stationär angeordnete Regner sind insbesondere Versenkregner (pop-up-Regner)
bekannt, welche im Ruhezustand in einer in den Boden eingesenkten Hülse geschützt
sind und bei Wasserzufuhr entgegen einer Rückstellfederkraft aus der Hülse nach oben
heraustreten. Der Regnerkopf weist oben eine geschlossene, in abgesenktem Zustand
betretbare Kappe auf. Die unterhalb der Kappe seitlich gerichtete Düsenanordnung ist
im Ruhezustand in der Hülse geschützt. Die Pop-up-Regner sind als Kreis- oder Sektorenregner
bekannt. Ein derartiger pop-up-Regner ist z.B. aus der
US 5,823,439 bekannt.
[0004] Bei einem in der
DE 84 31 889 U1 beschriebenen Versenkregner ist der betretbare Regnerkopf napfförmig erweitert und
bildet eine Aufnahme für ein natürlich gewachsenes Graspolster.
[0005] Die
EP 0 635 202 A1 zeigt eine Sprinkleranordnung, bei welcher ein im Boden versenkter Schacht durch
eine manuell betätigbare Abdeckplatte verschließbar ist. Ein Sprinkler ist im Ruhezustand
ohne Wasseranschluss im Schachtgehäuse versenkt. Nach Öffnen der Abdeckklappe kann
der Sprinkler in eine über den Boden hinausragende Arbeitsposition manuell verlagerbar
sein, in welcher ein seitlicher Anschluss zur Verbindung mit einem Schlauch als Wasserzuleitung
zugänglich ist.
[0006] In der
US 3,929,288 ist eine in einem versenkten und mit einem abnehmbaren Deckel verschlossenen Schacht
angeordnete Leitungsabzweigung beschrieben, an welche nach Abnahme des Deckels ein
Verbrauchergerät, z.B. ein Sprinkler, angeschlossen werden kann.
[0007] Die
FR 517 765 A beschreibt eine automatische Bewässerungseinrichtung, welche unter anderem eine in
einem Bodenschacht angeordnete Beregnungsanordnung unter einer Abdeckung aufweist.
Bei Zuführung von Wasser zu der Beregnungsanordnung werden durch das Wasser zwei Kolben
in Zylindern entgegen den Rückstellkräften von in den Kolben angeordneten Druckfedern
nach oben verschoben und die mit den Kolbenstangen verbundene Abdeckung angehoben.
[0008] Bei einem aus der
DE 25 17 999 A bekannten Rasensprenger ist gleichfalls eine Kolbenanordnung und eine durch diese
anhebbare Abdeckung über einer Düsenanordnung beschrieben. Das Ende der Kolbenstange
liegt an der Innenwand der Abdeckung an. Die Abdeckung wird nach Wegfall des Wasserdrucks
aus einer geöffneten Schrägstellung durch ihr Eigengewicht und/oder durch eine mit
der Kolbenstange verbundene Schließleine geschlossen. Eine Zuleitung zu der Düsenanordnung
wird erst freigegeben, wenn die Abdeckung weitgehend angehoben ist.
[0009] Aus der
DE 636 905 C ist eine Unterflurberegnungsanlage z.B. für Flughafen-Rollfelder bekannt, bei welcher
eine schwenkbare Abdeckung über einer Strahldüse mittels des Kolbens einer von der
Betriebsflüssigkeit gesteuerten Hebevorrichtung angehoben wird. Bei einer aus der
JP 07 328141 A bekannten Feuerschutzeinrichtung ist eine unter einer Abdeckung befindliche Strahldüse
bei Wasserzufuhr durch eine Hubkolbenvorrichtung gemeinsam mit der Abdeckung anhebbar,
wobei die lineare Vertikalbewegung der Strahldüse über eine Gelenkhebelanordnung mit
der Schwenkbewegung der Abdeckung gekoppelt ist.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bewässerungseinrichtung
mit verbesserter Mechanik einer automatisch anhebbaren Abdeckung anzugeben.
[0011] Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die abhängigen Ansprüche enthalten
vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0012] Die Erfindung ermöglicht bei Beibehaltung der Vorteile der stationären Regner eine
größere Variationsbreite bei der Gestaltung von Regnern, insbesondere können Regner
mit nach oben gerichteten Düsen zum Einsatz kommen, deren Düsenanordnung im Ruhezustand
durch die Schachtabdeckung geschützt ist. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung
beim dadurch möglichen Einsatz von abgedeckten Viereckregnern, bei welchen der Regnerkopf
um eine horizontale Achse schwenkbar ist. Die Abdeckung ist vorteilhafterweise trittbelastbar
und mit gängigen Fahrzeugen bis hin zu Rasentraktoren befahrbar.
[0013] Durch automatische Öffnung der Abdeckung mittels einer Betätigungsvorrichtung bei
Wasserzufuhr zum Regner über eine druckbeaufschlagbare Zuleitung ist eine Falschbedienung
ausgeschlossen. Vorzugsweise ist durch automatisches Verschließen der Abdeckung nach
Wegnahme des Wasserdrucks in der Zuleitung der im Schacht angeordnete Regner im Ruhezustand
zuverlässig gegen Beschädigungen und Verschmutzung geschützt. Die Öffnung der Abdeckung
erfolgt dabei vorzugsweise entgegen einer schließenden Rückstellkraft, insbesondere
einer Federkraft. Der Regner kann dadurch auch auf einfache Weise durch Öffnen eines
vom Ort des Regners entfernten und mit diesem über eine Rohr- oder Schlauchleitung
verbundenen Ventils in Betrieb gesetzt werden.
[0014] Bei bevorzugter Ausführung der Abdeckung als um eine vorzugsweise horizontale Schwenkachse
schwenkbarer Deckel kann die Rückstellkraft vorteilhafterweise durch eine Feder, insbesondere
eine Schenkelfederanordnung mit einer Umbiegung bei der Schwenkachse aufgebracht werden.
[0015] Vorteilhafterweise ist die Abdeckung auch unabhängig von der Einwirkung der Betätigungsvorrichtung
in Öffnungsrichtung verlagerbar, so dass z.B. bei außer Betrieb befindlichem Regner
die Abdeckung manuell geöffnet werden kann und/oder bei unter Einwirkung der Betätigungsvorrichtung
in Öffnungsstellung oder einer Zwischenstellung befindlicher, über die Bodenfläche
aufstehender Abdeckung diese unter mechanischer Einwirkung nachgeben kann, um nicht
beschädigt zu werden. Hierfür kann insbesondere vorgesehen sein, dass ein Betätigungselement
auf Seiten der Betätigungsvorrichtung und ein Anlageelement auf Seiten der Abdeckung
aneinander anliegen und das Anlageelement von dem Betätigungselement abhebbar ist.
[0016] In entsprechender Weise kann auch vorgesehen sein, dass die Abdeckung unter mechanischer
Einwirkung entgegen der öffnenden Kraft der Betätigungsvorrichtung in Schließrichtung
verlagerbar ist, wozu z.B. die Kraftübertragung zwischen Betätigungsvorrichtung und
Abdeckung unter Zwischenfügen eines Federelements erfolgt oder vorzugsweise die öffnende
Kraft der Betätigungsvorrichtung durch die schließend wirkende Einwirkung überwindbar
ist, ohne Zerstörung der Abdeckung oder anderer Elemente.
[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Betätigungsvorrichtung ein unter
dem Druck zugeführten Wassers verschiebbares Betätigungselement wie z.B. einen längenveränderlichen
Faltenbalg, eine elastische Membran oder vorzugsweise einen in einem Zylinder verschiebbaren
Kolben aufweist.
[0018] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit geöffneter Abdeckung
- Fig. 3
- eine Variante zur Betätigung der Abdeckung
- Fig. 4
- einen Blick in den Schacht von oben
[0019] In Fig. 1 ist in seitlicher Ansicht als Schnittbild eine Bewässerungseinrichtung
dargestellt, bei welcher ein Schachtgehäuse SCH in eine Bodenfläche BF, z.B. eine
Rasenfläche versenkt ist. Der Schacht besitzt nach oben eine großflächige Schachtöffnung
SO, welche durch einen in Schließstellung gezeichneten Deckel DE abgedeckt ist. Der
Deckel DE ist um eine horizontale Schwenkachse DA an einer Seite des Schachtgehäuses
schwenkbar gelagert. Der Deckel wird durch eine Federkraft, insbesondere eine am Schachtgehäuse
und am Deckel abgestützte und z.B. mehrfach um die Schwenkachse DA gewendelte Schenkelfeder
SF in die Schließstellung gedrückt.
[0020] Der Deckel DE ist im skizzierten geschlossenen Zustand annähernd auf dem Niveau der
Bodenfläche, so dass das Begehen der Bodenfläche BF oder z.B. eine Bearbeitung wie
Rasenmähen durch die Einrichtung nicht behindert sind. Der Deckel ist so stabil ausgeführt,
dass zumindest eine Person auf ihn treten kann, ohne ihn oder andere Elemente des
Schachtes zu beschädigen. Vorzugsweise ist der Deckel auch durch Geräte bis hin zu
einem Rasentraktor befahrbar. Der Deckel DE kann entgegen der Federkraft um die Achse
DA nach oben geschwenkt werden und gibt dabei die Schachtöffnung so frei.
[0021] Im Schacht ist unterhalb des geschlossenen Deckels und von diesem getrennt und beabstandet
ein Regner RE angeordnet, welcher im skizzierten bevorzugten Beispiel ein Viereckregner
mit einem im Betrieb mittels eines wasserangetriebenen Schwenkgetriebes GE um eine
horizontale Regnerachse RA periodisch geschwenkten Regnerkopf RK ist. Über eine vorzugsweise
fest im Boden verlegte Druckleitung kann dem Regner über eine z.B. im Schachtboden
befindliche Zuleitung ZL Wasser mit einem Eingangsdruck von typischerweise wenigen
bar zugeleitet werden. Ein Filter FI hält Schmutzanteile zurück, welche die Funktion
des Getriebes GE beeinträchtigen oder die Regnerdüsen DU verstopfen könnten.
[0022] Über einen Seitenkanal steht eine Betätigungsvorrichtung BV mit der Zuleitung in
Verbindung. Wesentlich ist, dass bei Anstieg des Wasserdrucks in der Zuleitung ZL
und dem Seitenkanal SK die Betätigungsvorrichtung ein Verschwenken des Deckels DE
aus der skizzierten Schließstellung entgegen der schließend wirkenden Federkraft in
eine Öffnungsstellung bewirkt. Die Betätigungsvorrichtung enthält hierfür vorteilhafterweise
einen in einem Zylinder KZ verschiebbaren Kolben KO, welcher einseitig mit dem Wasserdruck
im Seitenkanal beaufschlagt ist. Der Kolben KO ist mittels einer Dichtung DI gegen
den Zylinder KZ abgedichtet.
[0023] Bei der in Fig. 1 skizzierten Variante der Betätigungsvorrichtung liegt eine dem
Seitenkanal angewandte Anlagefläche AF des Kolbens KO an einer Kurvenfläche KU eines
mit den Deckel verbundenen Übertragungselements UE an. Bei einer Verschiebung des
Kolbens nach oben unter Einwirkung eines ansteigenden Wasserdrucks wird der Deckel
nach oben verschwenkt, bis er maximal die in Fig. 2 skizzierte Öffnungsposition einnimmt,
in welcher der Kolben an einem oberen Anschlag des Zylinders anliegt. Bei abnehmenden
Wasserdruck in der Zuleitung drückt die Rückstellkraft der Schenkelfeder SF über das
Übertragungselement UE mit der an der Kolbenanlagefläche gleitenden Kurvenfläche KU
den Kolben nach unten und der Deckel verschließt bei fehlendem Überdruck in der Zuleitung
wieder die Schachtöffnung. Für die Zeit anstehenden Wasserdrucks ist bei geöffnetem
Deckel DE zugleich ohne zusätzliche Maßnahme der Regner RE in Betrieb.
[0024] Besonders vorteilhaft ist die Betätigung des Deckels über zwei drückend aneinanderliegende
Flächen, welche wie die Kurvenfläche KU und die Kolbenanlagefläche AF voneinander
abhebbar sind. Zum einen kann der Deckel dadurch auch einfach von Hand geöffnet werden,
insbesondere um bei außer Betrieb befindlichem Regner Reinigungs-, Reparatur- oder
Einstellarbeiten an der Einrichtung auszuführen. Zum anderen kann der durch Wasserdruck
auf den Kolben geöffnete Deckel bei versehentlicher Trittbelastung durch einen Benutzer
oder einer ähnlichen Einwirkung aus der in Fig. 2 skizzierten Öffnungsposition weiter
in Pfeilrichtung TT ausweichen, ohne dass der Deckel selbst oder dessen Verbindung
der Betätigungsvorrichtung beschädigt wird.
[0025] Die Schwenkachse DE des Deckels ist in dem skizzierten Beispiel einfach in eine Lagergabel
des Schachtgehäuses eingehängt und in dieser durch die Vorspannung der Schenkelfeder
und/oder einrastend gehalten.
[0026] Für die konstruktive Ausführung der unter Einwirkung des Wasserdrucks automatischen
Deckelverschwenkung sind verschiedene weitere sich dem Fachmann aus der Erfindung
erschließende Möglichkeiten gegeben. In Fig. 3 ist beispielhaft die Verbindung eines
Kolbens mit dem Deckel über eine umlenkbare Schubgliederkette SG skizziert.
[0027] Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer Bewässerungseinrichtung von oben ohne Deckel. Der
Regner ist gemäß einer bevorzugten Ausführung als Viereckregner ausgeführt, dessen
Regnerkopf RK im Betrieb durch das Getriebe GE um die horizontale Schwenkachse RA
oszillierend zwischen zwei vorzugsweise einstellbaren Endpositionen geschwenkt ist,
wie durch die Pfeile SR angedeutet. Der Schachtinnenraum erlaubt vorzugsweise die
Verdrehung des Regners um die vertikale Achse VA, so dass auch bei fest ausgerichtetem
Schacht eine Anpassung oder Veränderung der Orientierung der Schwenkachse des Regners
möglich ist, wie durch Pfeile VR angedeutet. Die Düsenanordnung des Regnerkopfes mit
einer Mehrzahl von Einzeldüsen DU zeigt im skizzierten Beispiel einen zentralen Düsenblock
mit einer Düsen-Doppelreihe, an welchen sich beidseitig einzeilige Düsenreihen anschließen,
deren Einzeldüsen individuell abklemmbar sind. Der Regner selbst wird im skizzierten
Beispiel eines Viereckregners im Betrieb gegenüber der Ruhestellung nicht vertikal
angehoben. Eine solche Anhebung kann zusätzlich vorgesehen sein.
[0028] Die vorstehend und die in den Ansprüchen beschriebenen sowie die den Abbildungen
entnehmbaren Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedenen Kombinationen
vorteilhaft realisierbar.
[0029] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen der Ansprüche in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Bewässerungseinrichtung mit einem Regner, der in einem unter eine Bodenfläche abgesenkten
Schacht mit einer nach oben weisenden durch eine von Regner getrennte Abdeckung verschließbaren
Schachtöffnung angeordnet ist, wobei die Abdeckung um eine horizontale Achse schwenkbar
ist und bei Zuführung von Wasser zu dem Regner über eine Zuleitung (ZL) durch eine
mit der Zuleitung verbundenen Betätigungsvorrichtung entgegen einer schließenden Federkraft
aus der Schließstellung relativ zum Regner verlagerbar ist und dabei die Schachtöffnung
freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass die schließende Federkraft die Abdeckung in die Schließstellung drückt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung zerstörungsfrei über eine durch die Betätigungsvorrichtung bestimmte
Position weiter verlagerbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft durch eine Schenkelfederanordnung aufgebracht ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung über ein Anlageelement an einem verschiebbaren Betätigungselement der
Betätigungsvorrichtung anliegt und von diesem abhebbar ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung ein unter dem Druck des zugeführten Wassers verschiebbares
Betätigungselement enthält.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung einen in einem Zylinder verschiebbaren Kolben umfasst.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung um eine horizontale Achse schwenkbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner eine Düsenanordnung mit überwiegend nach oben gerichteter Strahlrichtung
aufweist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner eine um eine horizontale Achse schwenkbare Düsenanordnung aufweist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner im Schacht mehrere um eine vertikale Achse gegeneinander verdrehte Positionen
einnehmen kann.
1. Watering system with a sprinkler which is arranged in a shaft which is sunk below
a ground surface and has an upwardly pointing shaft opening which can be closed by
a covering which is separate from the sprinkler, wherein the covering can be pivoted
about a horizontal axis and, when water is fed to the sprinkler via a feed line (ZL),
can be shifted relative to the sprinkler out of the closed position counter to a closing
spring force by means of an actuating device which is connected to the feed line,
and in the process, opens up the shaft opening, characterized in that the closing spring force presses the covering into the closed position.
2. System according to Claim 1, characterized in that the covering can be further shifted in a destruction-free manner over a position
determined by the actuating device.
3. System according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the resetting force is applied by means of a leg spring arrangement.
4. System according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the covering bears via a bearing element against a displaceable actuating element
of the actuating device and can be raised by said actuating element.
5. System according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the actuating device contains an actuating element which can be displaced under the
pressure of the supplied water.
6. System according to Claim 5, characterized in that the actuating device comprises a piston which can be displaced in a cylinder.
7. System according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the covering can be pivoted about a horizontal axis.
8. System according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the sprinkler has a nozzle arrangement with a jet direction predominantly directed
upwards.
9. System according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the sprinkler has a nozzle arrangement which is pivotable about a horizontal axis.
10. System according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the sprinkler can take up a plurality of positions which are rotated with respect
to one another about a vertical axis in the shaft.
1. Système d'arrosage comprenant un arroseur qui est disposé dans une gaine enfoncée
sous la surface du sol, avec une ouverture de gaine tournée vers le haut et pouvant
être fermée par un couvercle séparé de l'arroseur, le couvercle pouvant pivoter autour
d'un axe horizontal et pouvant être déplacé par rapport à l'arroseur depuis la position
de fermeture lors de l'alimentation d'eau à l'arroseur par le biais d'une conduite
d'amenée (ZL) à travers un dispositif d'actionnement connecté à la conduite d'amenée,
à l'encontre d'une force de fermeture par ressort, et libérant ainsi l'ouverture de
la gaine, caractérisé en ce que la force de fermeture par ressort presse le couvercle dans la position de fermeture.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle peut être encore déplacé sans destruction au-delà d'une position définie
par le dispositif d'actionnement.
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la force de rappel est appliquée par un agencement de ressort à branches.
4. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le couvercle s'applique par le biais d'un élément d'appui contre un élément d'actionnement
déplaçable du dispositif d'actionnement et peut être soulevé par celui-ci.
5. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement comprend un élément d'actionnement pouvant être déplacé
par la pression de l'eau acheminée.
6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement comprend un piston pouvant être déplacé dans un cylindre.
7. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le couvercle peut pivoter autour d'un axe horizontal.
8. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'arroseur présente un agencement de buses avec une orientation de jet orientée essentiellement
vers le haut.
9. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'arroseur présente un agencement de buses pouvant pivoter autour d'un axe horizontal.
10. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'arroseur dans la gaine peut prendre plusieurs positions tournées les unes par rapport
aux autres autour d'un axe vertical.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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