(19)
(11) EP 1 469 949 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
20.08.2008  Patentblatt  2008/34

(21) Anmeldenummer: 03737274.5

(22) Anmeldetag:  25.01.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B05B 15/00(2006.01)
B05B 3/16(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2003/000764
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/066236 (14.08.2003 Gazette  2003/33)

(54)

BEWÄSSERUNGSEINRICHTUNG

WATERING SYSTEM

SYSTEME D'ARROSAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR

(30) Priorität: 02.02.2002 DE 10204243

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.10.2004  Patentblatt  2004/44

(73) Patentinhaber: GARDENA Manufacturing GmbH
89079 Ulm (DE)

(72) Erfinder:
  • SCHIEDT, Christoph
    88483 Burgrieden (DE)
  • CLAUS, Ralf
    89134 Blaustein (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 517 999
FR-A- 517 765
DE-C- 636 905
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 04, 30. April 1996 (1996-04-30) & JP 07 328141 A (AKIMOTO VALVE KOGYO KK), 19. Dezember 1995 (1995-12-19)
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Bewässerungseinrichtung mit einem Regner, insbesondere zur Gartenbewässerung.

[0002] Gartenbewässerungseinrichtungen mit einem Regner sind in verschiedener Form bekannt, wobei Einrichtungen mit frei aufstellbaren über einen ausgelegten Schlauch versorgten Regnern und Einrichtungen mit stationären Regnern, welche über fest verlegte Leitungen versorgt sind, unterschieden werden können. Als frei aufstellbare Regner sind insbesondere um eine vertikale Achse schwenkbare Kreisregner und Sektorenregner oder um eine horizontale Achse schwenkbare Viereckregner gebräuchlich.

[0003] Für stationär angeordnete Regner sind insbesondere Versenkregner (pop-up-Regner) bekannt, welche im Ruhezustand in einer in den Boden eingesenkten Hülse geschützt sind und bei Wasserzufuhr entgegen einer Rückstellfederkraft aus der Hülse nach oben heraustreten. Der Regnerkopf weist oben eine geschlossene, in abgesenktem Zustand betretbare Kappe auf. Die unterhalb der Kappe seitlich gerichtete Düsenanordnung ist im Ruhezustand in der Hülse geschützt. Die Pop-up-Regner sind als Kreis- oder Sektorenregner bekannt. Ein derartiger pop-up-Regner ist z.B. aus der US 5,823,439 bekannt.

[0004] Bei einem in der DE 84 31 889 U1 beschriebenen Versenkregner ist der betretbare Regnerkopf napfförmig erweitert und bildet eine Aufnahme für ein natürlich gewachsenes Graspolster.

[0005] Die EP 0 635 202 A1 zeigt eine Sprinkleranordnung, bei welcher ein im Boden versenkter Schacht durch eine manuell betätigbare Abdeckplatte verschließbar ist. Ein Sprinkler ist im Ruhezustand ohne Wasseranschluss im Schachtgehäuse versenkt. Nach Öffnen der Abdeckklappe kann der Sprinkler in eine über den Boden hinausragende Arbeitsposition manuell verlagerbar sein, in welcher ein seitlicher Anschluss zur Verbindung mit einem Schlauch als Wasserzuleitung zugänglich ist.

[0006] In der US 3,929,288 ist eine in einem versenkten und mit einem abnehmbaren Deckel verschlossenen Schacht angeordnete Leitungsabzweigung beschrieben, an welche nach Abnahme des Deckels ein Verbrauchergerät, z.B. ein Sprinkler, angeschlossen werden kann.

[0007] Die FR 517 765 A beschreibt eine automatische Bewässerungseinrichtung, welche unter anderem eine in einem Bodenschacht angeordnete Beregnungsanordnung unter einer Abdeckung aufweist. Bei Zuführung von Wasser zu der Beregnungsanordnung werden durch das Wasser zwei Kolben in Zylindern entgegen den Rückstellkräften von in den Kolben angeordneten Druckfedern nach oben verschoben und die mit den Kolbenstangen verbundene Abdeckung angehoben.

[0008] Bei einem aus der DE 25 17 999 A bekannten Rasensprenger ist gleichfalls eine Kolbenanordnung und eine durch diese anhebbare Abdeckung über einer Düsenanordnung beschrieben. Das Ende der Kolbenstange liegt an der Innenwand der Abdeckung an. Die Abdeckung wird nach Wegfall des Wasserdrucks aus einer geöffneten Schrägstellung durch ihr Eigengewicht und/oder durch eine mit der Kolbenstange verbundene Schließleine geschlossen. Eine Zuleitung zu der Düsenanordnung wird erst freigegeben, wenn die Abdeckung weitgehend angehoben ist.

[0009] Aus der DE 636 905 C ist eine Unterflurberegnungsanlage z.B. für Flughafen-Rollfelder bekannt, bei welcher eine schwenkbare Abdeckung über einer Strahldüse mittels des Kolbens einer von der Betriebsflüssigkeit gesteuerten Hebevorrichtung angehoben wird. Bei einer aus der JP 07 328141 A bekannten Feuerschutzeinrichtung ist eine unter einer Abdeckung befindliche Strahldüse bei Wasserzufuhr durch eine Hubkolbenvorrichtung gemeinsam mit der Abdeckung anhebbar, wobei die lineare Vertikalbewegung der Strahldüse über eine Gelenkhebelanordnung mit der Schwenkbewegung der Abdeckung gekoppelt ist.

[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bewässerungseinrichtung mit verbesserter Mechanik einer automatisch anhebbaren Abdeckung anzugeben.

[0011] Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die abhängigen Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.

[0012] Die Erfindung ermöglicht bei Beibehaltung der Vorteile der stationären Regner eine größere Variationsbreite bei der Gestaltung von Regnern, insbesondere können Regner mit nach oben gerichteten Düsen zum Einsatz kommen, deren Düsenanordnung im Ruhezustand durch die Schachtabdeckung geschützt ist. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung beim dadurch möglichen Einsatz von abgedeckten Viereckregnern, bei welchen der Regnerkopf um eine horizontale Achse schwenkbar ist. Die Abdeckung ist vorteilhafterweise trittbelastbar und mit gängigen Fahrzeugen bis hin zu Rasentraktoren befahrbar.

[0013] Durch automatische Öffnung der Abdeckung mittels einer Betätigungsvorrichtung bei Wasserzufuhr zum Regner über eine druckbeaufschlagbare Zuleitung ist eine Falschbedienung ausgeschlossen. Vorzugsweise ist durch automatisches Verschließen der Abdeckung nach Wegnahme des Wasserdrucks in der Zuleitung der im Schacht angeordnete Regner im Ruhezustand zuverlässig gegen Beschädigungen und Verschmutzung geschützt. Die Öffnung der Abdeckung erfolgt dabei vorzugsweise entgegen einer schließenden Rückstellkraft, insbesondere einer Federkraft. Der Regner kann dadurch auch auf einfache Weise durch Öffnen eines vom Ort des Regners entfernten und mit diesem über eine Rohr- oder Schlauchleitung verbundenen Ventils in Betrieb gesetzt werden.

[0014] Bei bevorzugter Ausführung der Abdeckung als um eine vorzugsweise horizontale Schwenkachse schwenkbarer Deckel kann die Rückstellkraft vorteilhafterweise durch eine Feder, insbesondere eine Schenkelfederanordnung mit einer Umbiegung bei der Schwenkachse aufgebracht werden.

[0015] Vorteilhafterweise ist die Abdeckung auch unabhängig von der Einwirkung der Betätigungsvorrichtung in Öffnungsrichtung verlagerbar, so dass z.B. bei außer Betrieb befindlichem Regner die Abdeckung manuell geöffnet werden kann und/oder bei unter Einwirkung der Betätigungsvorrichtung in Öffnungsstellung oder einer Zwischenstellung befindlicher, über die Bodenfläche aufstehender Abdeckung diese unter mechanischer Einwirkung nachgeben kann, um nicht beschädigt zu werden. Hierfür kann insbesondere vorgesehen sein, dass ein Betätigungselement auf Seiten der Betätigungsvorrichtung und ein Anlageelement auf Seiten der Abdeckung aneinander anliegen und das Anlageelement von dem Betätigungselement abhebbar ist.

[0016] In entsprechender Weise kann auch vorgesehen sein, dass die Abdeckung unter mechanischer Einwirkung entgegen der öffnenden Kraft der Betätigungsvorrichtung in Schließrichtung verlagerbar ist, wozu z.B. die Kraftübertragung zwischen Betätigungsvorrichtung und Abdeckung unter Zwischenfügen eines Federelements erfolgt oder vorzugsweise die öffnende Kraft der Betätigungsvorrichtung durch die schließend wirkende Einwirkung überwindbar ist, ohne Zerstörung der Abdeckung oder anderer Elemente.

[0017] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Betätigungsvorrichtung ein unter dem Druck zugeführten Wassers verschiebbares Betätigungselement wie z.B. einen längenveränderlichen Faltenbalg, eine elastische Membran oder vorzugsweise einen in einem Zylinder verschiebbaren Kolben aufweist.

[0018] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt
Fig. 1
einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform
Fig. 2
einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit geöffneter Abdeckung
Fig. 3
eine Variante zur Betätigung der Abdeckung
Fig. 4
einen Blick in den Schacht von oben


[0019] In Fig. 1 ist in seitlicher Ansicht als Schnittbild eine Bewässerungseinrichtung dargestellt, bei welcher ein Schachtgehäuse SCH in eine Bodenfläche BF, z.B. eine Rasenfläche versenkt ist. Der Schacht besitzt nach oben eine großflächige Schachtöffnung SO, welche durch einen in Schließstellung gezeichneten Deckel DE abgedeckt ist. Der Deckel DE ist um eine horizontale Schwenkachse DA an einer Seite des Schachtgehäuses schwenkbar gelagert. Der Deckel wird durch eine Federkraft, insbesondere eine am Schachtgehäuse und am Deckel abgestützte und z.B. mehrfach um die Schwenkachse DA gewendelte Schenkelfeder SF in die Schließstellung gedrückt.

[0020] Der Deckel DE ist im skizzierten geschlossenen Zustand annähernd auf dem Niveau der Bodenfläche, so dass das Begehen der Bodenfläche BF oder z.B. eine Bearbeitung wie Rasenmähen durch die Einrichtung nicht behindert sind. Der Deckel ist so stabil ausgeführt, dass zumindest eine Person auf ihn treten kann, ohne ihn oder andere Elemente des Schachtes zu beschädigen. Vorzugsweise ist der Deckel auch durch Geräte bis hin zu einem Rasentraktor befahrbar. Der Deckel DE kann entgegen der Federkraft um die Achse DA nach oben geschwenkt werden und gibt dabei die Schachtöffnung so frei.

[0021] Im Schacht ist unterhalb des geschlossenen Deckels und von diesem getrennt und beabstandet ein Regner RE angeordnet, welcher im skizzierten bevorzugten Beispiel ein Viereckregner mit einem im Betrieb mittels eines wasserangetriebenen Schwenkgetriebes GE um eine horizontale Regnerachse RA periodisch geschwenkten Regnerkopf RK ist. Über eine vorzugsweise fest im Boden verlegte Druckleitung kann dem Regner über eine z.B. im Schachtboden befindliche Zuleitung ZL Wasser mit einem Eingangsdruck von typischerweise wenigen bar zugeleitet werden. Ein Filter FI hält Schmutzanteile zurück, welche die Funktion des Getriebes GE beeinträchtigen oder die Regnerdüsen DU verstopfen könnten.

[0022] Über einen Seitenkanal steht eine Betätigungsvorrichtung BV mit der Zuleitung in Verbindung. Wesentlich ist, dass bei Anstieg des Wasserdrucks in der Zuleitung ZL und dem Seitenkanal SK die Betätigungsvorrichtung ein Verschwenken des Deckels DE aus der skizzierten Schließstellung entgegen der schließend wirkenden Federkraft in eine Öffnungsstellung bewirkt. Die Betätigungsvorrichtung enthält hierfür vorteilhafterweise einen in einem Zylinder KZ verschiebbaren Kolben KO, welcher einseitig mit dem Wasserdruck im Seitenkanal beaufschlagt ist. Der Kolben KO ist mittels einer Dichtung DI gegen den Zylinder KZ abgedichtet.

[0023] Bei der in Fig. 1 skizzierten Variante der Betätigungsvorrichtung liegt eine dem Seitenkanal angewandte Anlagefläche AF des Kolbens KO an einer Kurvenfläche KU eines mit den Deckel verbundenen Übertragungselements UE an. Bei einer Verschiebung des Kolbens nach oben unter Einwirkung eines ansteigenden Wasserdrucks wird der Deckel nach oben verschwenkt, bis er maximal die in Fig. 2 skizzierte Öffnungsposition einnimmt, in welcher der Kolben an einem oberen Anschlag des Zylinders anliegt. Bei abnehmenden Wasserdruck in der Zuleitung drückt die Rückstellkraft der Schenkelfeder SF über das Übertragungselement UE mit der an der Kolbenanlagefläche gleitenden Kurvenfläche KU den Kolben nach unten und der Deckel verschließt bei fehlendem Überdruck in der Zuleitung wieder die Schachtöffnung. Für die Zeit anstehenden Wasserdrucks ist bei geöffnetem Deckel DE zugleich ohne zusätzliche Maßnahme der Regner RE in Betrieb.

[0024] Besonders vorteilhaft ist die Betätigung des Deckels über zwei drückend aneinanderliegende Flächen, welche wie die Kurvenfläche KU und die Kolbenanlagefläche AF voneinander abhebbar sind. Zum einen kann der Deckel dadurch auch einfach von Hand geöffnet werden, insbesondere um bei außer Betrieb befindlichem Regner Reinigungs-, Reparatur- oder Einstellarbeiten an der Einrichtung auszuführen. Zum anderen kann der durch Wasserdruck auf den Kolben geöffnete Deckel bei versehentlicher Trittbelastung durch einen Benutzer oder einer ähnlichen Einwirkung aus der in Fig. 2 skizzierten Öffnungsposition weiter in Pfeilrichtung TT ausweichen, ohne dass der Deckel selbst oder dessen Verbindung der Betätigungsvorrichtung beschädigt wird.

[0025] Die Schwenkachse DE des Deckels ist in dem skizzierten Beispiel einfach in eine Lagergabel des Schachtgehäuses eingehängt und in dieser durch die Vorspannung der Schenkelfeder und/oder einrastend gehalten.

[0026] Für die konstruktive Ausführung der unter Einwirkung des Wasserdrucks automatischen Deckelverschwenkung sind verschiedene weitere sich dem Fachmann aus der Erfindung erschließende Möglichkeiten gegeben. In Fig. 3 ist beispielhaft die Verbindung eines Kolbens mit dem Deckel über eine umlenkbare Schubgliederkette SG skizziert.

[0027] Fig. 4 zeigt eine Ansicht einer Bewässerungseinrichtung von oben ohne Deckel. Der Regner ist gemäß einer bevorzugten Ausführung als Viereckregner ausgeführt, dessen Regnerkopf RK im Betrieb durch das Getriebe GE um die horizontale Schwenkachse RA oszillierend zwischen zwei vorzugsweise einstellbaren Endpositionen geschwenkt ist, wie durch die Pfeile SR angedeutet. Der Schachtinnenraum erlaubt vorzugsweise die Verdrehung des Regners um die vertikale Achse VA, so dass auch bei fest ausgerichtetem Schacht eine Anpassung oder Veränderung der Orientierung der Schwenkachse des Regners möglich ist, wie durch Pfeile VR angedeutet. Die Düsenanordnung des Regnerkopfes mit einer Mehrzahl von Einzeldüsen DU zeigt im skizzierten Beispiel einen zentralen Düsenblock mit einer Düsen-Doppelreihe, an welchen sich beidseitig einzeilige Düsenreihen anschließen, deren Einzeldüsen individuell abklemmbar sind. Der Regner selbst wird im skizzierten Beispiel eines Viereckregners im Betrieb gegenüber der Ruhestellung nicht vertikal angehoben. Eine solche Anhebung kann zusätzlich vorgesehen sein.

[0028] Die vorstehend und die in den Ansprüchen beschriebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedenen Kombinationen vorteilhaft realisierbar.

[0029] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen der Ansprüche in mancherlei Weise abwandelbar.


Ansprüche

1. Bewässerungseinrichtung mit einem Regner, der in einem unter eine Bodenfläche abgesenkten Schacht mit einer nach oben weisenden durch eine von Regner getrennte Abdeckung verschließbaren Schachtöffnung angeordnet ist, wobei die Abdeckung um eine horizontale Achse schwenkbar ist und bei Zuführung von Wasser zu dem Regner über eine Zuleitung (ZL) durch eine mit der Zuleitung verbundenen Betätigungsvorrichtung entgegen einer schließenden Federkraft aus der Schließstellung relativ zum Regner verlagerbar ist und dabei die Schachtöffnung freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass die schließende Federkraft die Abdeckung in die Schließstellung drückt.
 
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung zerstörungsfrei über eine durch die Betätigungsvorrichtung bestimmte Position weiter verlagerbar ist.
 
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellkraft durch eine Schenkelfederanordnung aufgebracht ist.
 
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung über ein Anlageelement an einem verschiebbaren Betätigungselement der Betätigungsvorrichtung anliegt und von diesem abhebbar ist.
 
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung ein unter dem Druck des zugeführten Wassers verschiebbares Betätigungselement enthält.
 
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung einen in einem Zylinder verschiebbaren Kolben umfasst.
 
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung um eine horizontale Achse schwenkbar ist.
 
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner eine Düsenanordnung mit überwiegend nach oben gerichteter Strahlrichtung aufweist.
 
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner eine um eine horizontale Achse schwenkbare Düsenanordnung aufweist.
 
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Regner im Schacht mehrere um eine vertikale Achse gegeneinander verdrehte Positionen einnehmen kann.
 


Claims

1. Watering system with a sprinkler which is arranged in a shaft which is sunk below a ground surface and has an upwardly pointing shaft opening which can be closed by a covering which is separate from the sprinkler, wherein the covering can be pivoted about a horizontal axis and, when water is fed to the sprinkler via a feed line (ZL), can be shifted relative to the sprinkler out of the closed position counter to a closing spring force by means of an actuating device which is connected to the feed line, and in the process, opens up the shaft opening, characterized in that the closing spring force presses the covering into the closed position.
 
2. System according to Claim 1, characterized in that the covering can be further shifted in a destruction-free manner over a position determined by the actuating device.
 
3. System according to Claim 1 or Claim 2, characterized in that the resetting force is applied by means of a leg spring arrangement.
 
4. System according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the covering bears via a bearing element against a displaceable actuating element of the actuating device and can be raised by said actuating element.
 
5. System according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the actuating device contains an actuating element which can be displaced under the pressure of the supplied water.
 
6. System according to Claim 5, characterized in that the actuating device comprises a piston which can be displaced in a cylinder.
 
7. System according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the covering can be pivoted about a horizontal axis.
 
8. System according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the sprinkler has a nozzle arrangement with a jet direction predominantly directed upwards.
 
9. System according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the sprinkler has a nozzle arrangement which is pivotable about a horizontal axis.
 
10. System according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the sprinkler can take up a plurality of positions which are rotated with respect to one another about a vertical axis in the shaft.
 


Revendications

1. Système d'arrosage comprenant un arroseur qui est disposé dans une gaine enfoncée sous la surface du sol, avec une ouverture de gaine tournée vers le haut et pouvant être fermée par un couvercle séparé de l'arroseur, le couvercle pouvant pivoter autour d'un axe horizontal et pouvant être déplacé par rapport à l'arroseur depuis la position de fermeture lors de l'alimentation d'eau à l'arroseur par le biais d'une conduite d'amenée (ZL) à travers un dispositif d'actionnement connecté à la conduite d'amenée, à l'encontre d'une force de fermeture par ressort, et libérant ainsi l'ouverture de la gaine, caractérisé en ce que la force de fermeture par ressort presse le couvercle dans la position de fermeture.
 
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle peut être encore déplacé sans destruction au-delà d'une position définie par le dispositif d'actionnement.
 
3. Système selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la force de rappel est appliquée par un agencement de ressort à branches.
 
4. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le couvercle s'applique par le biais d'un élément d'appui contre un élément d'actionnement déplaçable du dispositif d'actionnement et peut être soulevé par celui-ci.
 
5. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement comprend un élément d'actionnement pouvant être déplacé par la pression de l'eau acheminée.
 
6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement comprend un piston pouvant être déplacé dans un cylindre.
 
7. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le couvercle peut pivoter autour d'un axe horizontal.
 
8. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'arroseur présente un agencement de buses avec une orientation de jet orientée essentiellement vers le haut.
 
9. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'arroseur présente un agencement de buses pouvant pivoter autour d'un axe horizontal.
 
10. Système selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'arroseur dans la gaine peut prendre plusieurs positions tournées les unes par rapport aux autres autour d'un axe vertical.
 




Zeichnung














Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente