[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von Mustern und/oder Beschriftungen
auf eine im wesentlichen plane Oberfläche eines Gegenstandes, insbesondere einer Post-
oder Grußkarte, eines Einlegeblattes für Fotoalben oder einer Urkunde unter Verwendung
von Schablonen.
[0002] Dabei werden hier unter dem Begriff "Post- oder Grußkarte" alle erdenklichen Arten
von Gruß-, Einladungs-, Mitteilungs-, und Glückwunschschreiben verstanden. Da jedoch
Vorrichtungen und Verfahren der hier in Frage stehenden Art meist bei der Erstellung
handgefertigter Grußkarten verwendet werden, wird im nachfolgenden häufig nur der
Begriff "Karte" verwendet, ohne daß die Vorrichtung und das Verfahren auf Karten im
eigentlichen Sinne beschränkt wären. Rein beispielhaft seien Urkunden und Einlegeblätter
für Fotoalben genannt, die sich gleichermaßen mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bzw. mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens bearbeiten lassen.
[0003] Unter dem Begriff "Beschriftungen" werden sowohl einzelne Buchstaben und Zahlen,
als auch komplette Gruß- und Glückwunschformeln wie z.B. "Frohe Weihnachten!" oder
"Alles Gute!" verstanden. Zur Vereinfachung wird im nachfolgenden in der Regel nur
kurz von "Mustern" gesprochen, wobei dieser Begriff dann auch Beschriftungen umfassen
soll.
[0004] Es ist seit langem bekannt, zum Aufbringen von Mustern insbesondere auch auf Oberflächen
der genannten Karten u.dgl. Schablonen zu verwenden.
[0005] Bei den Schablonen wird zwischen sog. einlagigen Schablonen und zwei- oder mehrlagigen
Schablonen unterschieden, wobei es sich bei den zwei- oder mehrlagigen Schablonen
de facto um zwei oder mehr gesonderte Schablonen handelt, deren Muster sich ergänzen,
insbesondere derart, daß die bei bestimmten Mustern vorgesehenen Stege oder Brücken,
die z.B. bei einem "O" die mittlere Fläche in der Schablone halten, im fertigen Muster
nicht mehr zu sehen sind.
[0006] Es hat sich nun gezeigt, daß vielen Anwendern sowohl die Anwendung der einlagigen
als auch der mehrlagigen Schablonen Probleme bereitet.
[0007] Ein offensichtliches Problem bei mehrlagigen Schablonen, die zeitlich nacheinander
angewendet werden, ist die Ausrichtung einer später angewendeten Schablone relativ
zu dem mit Anwendung der ersten Schablone erstellten Muster. Dazu wird bislang so
vorgegangen, daß auf der mittels der Schablone bearbeiteten bzw. zu bearbeitenden
Oberfläche, also in der Regel auf einem Blatt aus Papier oder Pappe, die Position
der ersten Schablone mit Bleistift angezeichnet wird und andere Schablonen später
an dieser Markierung ausgerichtet werden. Dieses Vorgehen ist jedoch ungenau, denn
es erlaubt stets nur ein ungefähres, auf der rein visuellen Abschätzung der Ausrichtung
der zweiten und jeder weiteren Schablone relativ zu den angezeichneten Markierungen
beruhendes Ausrichten. Zudem bleiben nach dem Entfernen der Bleistiftmarkierungen
meist Radierspuren auf der Oberfläche sichtbar, zumal gerade die im Regelfall bearbeiteten
Papiere und Pappen gegen mechanischen Abrieb empfindlich sind und beim Wegradieren
der Markierungen leicht beschädigt werden.
[0008] Bei einlagigen Schabonen stellt die Ausrichtung der Schablone relativ zur Karte für
viele Anwender ein Problem dar: die Vielzahl der Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund
der freien Wahl, wie eine Schablone relativ zu einer Karte angelegt wird, wird von
vielen Anwendern nicht als Vorteil, sondern als Nachteil empfunden. Dieses Problem
stellt sich auch bei mehrlagigen Schablonen, denn die erste Schablone kann relativ
zur Karte frei angelegt werden.
[0009] Zur zumindest partiellen Lösung der beim Arbeiten mit Schablonen auftretenden Probleme
ist aus der
DE 1 954 970 A1 eine Vorrichtung bekannt, mittels der mehrlagige Schablonen und insbesondere eine
Schablone, auf der mehrere nacheinander aufzubringende Elemente eines Musters vorgesehen
sind, in bestimmten Positionen relativ zu einem Rahmen festgelegt werden können. Dies
entbindet den Anwender jedoch nicht von seiner Wahlfreiheit hinsichtlich der Anordnung
des Musters relativ zu einer Karte, es sei denn, es werden gelochte Karten verwendet,
die am Rahmen fixiert werden können. Die Vorrichtung eignet sich daher nicht zur Herstellung
hochwertiger Grußkarten, die keine Lochungen aufweisen sollen.
[0010] Aus der
DE 2 210 925 A1 sind eine Schablone und ein Schablonenhalter zur Beschriftung von langen Textilbändern,
insbesondere sog. Wäschekennzeichnungsbändern, bekannt, bei denen das zu beschriftende
Band an seinem oberen und unteren Rand von dem Schablonenhalter geführt wird. Die
einzelnenen Schablonen können in Längsrichtung des Bandes beliebig positioniert werden.
[0011] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufbringen
von Mustern und/oder Beschriftungen auf eine im wesentlichen plane Oberfläche eines
Gegenstandes, insbesondere einer Post- oder Grußkarte, eines Einlegeblattes für Fotoalben
oder einer Urkunde unter Verwendung von Schablonen anzugeben, welche nicht nur bei
mehrlagigen Schablonen eine exakte Ausrichtung jeder Schablone, mittels welcher ein
Muster und/oder eine Beschriftung auf eine Oberfläche übertragen werden soll, relativ
zu der Oberfläche, auf die das Muster oder die Beschriftung übertragen werden soll,
ermöglichen, sondern die es auch erlauben, den Anwender von praktisch jeder Wahlfreiheit
hinsichtlich der Ausrichtung des Musters relativ zu der Oberfläche zu entheben.
[0012] Die Aufgabe wird in vorrichtungsmäßiger Hinsicht gelöst von einer Vorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 6. Der nebengeordnete Anspruch 1 betrifft eine Vorrichtung
mit allen Merkmalen des Anspruchs 6. Vorteilhafte Weiterbildungen der Vorrichtung
und des Schablonenhalters sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
[0013] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
rein beispielhaften und nicht-beschränkenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen, jeweils in Draufsicht:
- Fig. 1
- einen Schablonenhalter zur Halterung einer Schablone und zur Aufnahme einer zu bearbeitenden
Karte in einem ersten Kartenformat,
- Fig. 2
- eine Schablone zur Herstellung zweier unterschiedlicher Grundmuster, nämlich eines
Grundmusters mit zwanzig und eines Grundmusters mit neun Herzmotiven
- Fig. 3
- einen Adapter zum Anpassen des in Fig. 1 gezeigten Schablonenhalters an ein weiteres
Kartenformat und
- Fig. 4
- eine Schablone zur Verwendung mit einer Schablone gemäß Fig. 2 zur Herstellung zweier
unterschiedlicher geprägter Muster.
[0014] In der
Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneter Schablonenhalter zur Halterung einer
Schablone, z.B. einer Schablone wie der in Fig. 2 gezeigten Schablone und zur Aufnahme
eines Gegenstandes mit der zu bearbeitenden Oberfläche gezeigt. Dabei wird es sich
bei dem Gegenstand mit der zu bearbeitenden Oberfläche in der Regel um eine Karte
handeln.
[0015] Der Schablonenhalter 10 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer Grund- oder
Arbeitsplatte 12, in welche bei diesem Ausführungsbeispiel sieben Aufnahmeöffnungen
14 eingebracht sind, von denen in der Fig. 1 nur drei mit Bezugszeichen versehen wurden,
da in den vier anderen Aufnahmeöffnungen kurze Haltestifte 16 eingesteckt sind, so
daß diese vier Aufnahmeöffnungen in der Fig. 1 gezeigten Draufsicht ausgefüllt erscheinen.
[0016] Bei den Haltestiften 16 kann es sich z.B. um kurze Stücke eines zylindrischen Stabes
oder um doppelt konische Regalbodenträger handeln, wie sie aus dem Möbelbaubereich
bekannt sind. Diese rein beispielhaft genannten Formen von Haltestiften haben jeweils
einen runden Querschnitt, so daß auch die Aufnahmeöffnungen 14 einen runden Querschnitt
haben.
[0017] Es sei an dieser Stelle betont, daß die Aufnahmeöffnungen 14 natürlich auch beliebige
andere Querschnittsformen haben können, z.B. dreieckige oder rechteckige. In diesen
Fällen sollten dann natürlich zweckmäßigerweise auch die Haltestifte 16 entsprechende
Querschnittsformen haben, so daß sie formschlüssig in den Aufnahmeöffnungen 14 gehaltert
werden können.
[0018] Die Haltestifte 16 springen von dem Schablonenhalter 10 vor, so daß eine Schablone,
die über entsprechende Lochungen verfügt, so auf den Schablonenhalter aufgelegt werden
kann, daß sich die Schablone in einer exakt vorherbestimmbaren Position relativ zu
dem Schablonenhalter befindet. Auf die genaue Arbeitsweise bei der Anwendung von Schablonenhalter
und Schablone wird im folgenden noch eingegangen.
[0019] Der Schablonenhalter 12 kann aus beliebigen geeigneten Materialien hergestellt sein.
Optisch ansprechende Schablonenhalter lassen sich aus harten Kunststoffen wie z.B.
Acrylglas fertigen.
[0020] Die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehenen mehreren Aufnahmeöffnungen
14 für kurze Haltestifte zum Halten von Schablonen erlauben es, die Haltestifte 16
in unterschiedlichen Positionen auf dem Schablonenhalter einzustecken, womit zweierlei
Funktionen erfüllt werden können:
[0021] Zum einen weisen Schablonen aus unterschiedlichen Ländern in der Regel unterschiedliche
Lochungen auf, wobei diese Lochungen ursprünglich nicht zum Festlegen der Schablone
auf einem Schablonenhalter, sondern vielmehr zum Archivieren der Schablone dienten.
Die Erfindung kann also vorteilhaft von Lochungen Gebrauch machen, die sich ohnehin
in den Schablonen befinden. Weisen die Schablonen keine Lochungen auf, können entsprechende
Lochungen leicht eingebracht werden.
[0022] Schablonen aus deutscher Fertigung weisen in der Regel eine Doppel- oder Viererlochung
auf mit einem Lochabstand von 8 cm. Demgegenüber weisen Schablonen aus den USA häufig
eine Dreifachlochung auf. Durch entsprechende Anordnung der Aufnahmeöffnungen 14 auf
dem Schablonenhalter 10 kann diesen unterschiedlichen Lochungen der Schablonen Rechnung
getragen werden.
[0023] Dabei ist es selbstverständlich auch möglich, unterschiedlich geformte bzw. unterschiedlich
dimensionierte Aufnahmeöffnungen vorzusehen, in welche dann entsprechend unterschiedlich
geformte und/oder dimensionierte Haltestifte eingesteckt werden können, denn die Lochungen
der Schablonen aus den USA weisen meist einen größeren Durchmesser auf als die z.B.
in Deutschland üblichen Lochungen.
[0024] Zum anderen ermöglicht es eine entsprechende Anordnung der Aufnahmeöffnungen bei
entsprechender sonstiger Ausgestaltung des Schablonenhalters eine Schablone in unterschiedlichen
Positionen relativ zu einer zu bearbeitenden Oberfläche festzulegen, also z.B. hochkant
und quer. Diese Funktionalität ist bei dem in Fig. 1 gezeigten Schablonenhalter nicht
vorgesehen.
[0025] Es sei an dieser Stelle betont, daß die Haltestifte 16 natürlich auch fest mit dem
Schablonenhalter verbunden und nicht in unterschiedliche Positionen versetzbar sein
können. Auch kann es sich bei den Haltestiften um integrale Bestandteile des Schablonenhalters
handeln, die direkt am Schablonenhalter angeformt sind.
[0026] Die Haltestifte 16 bilden Mittel zum Festlegen einer vorbestimmten Position einer
Schablone relativ zu dem Schablonenhalter. Solche Mittel können aber auch in anderer
Weise vorgesehen sein, z.B. durch entsprechende Anschläge für die Schablone.
[0027] Der Schablonenhalter 10 weist bei diesem Ausführungsbeispiel ferner eine erste Vertiefung
18 und eine zweite Vertiefung 20 auf. Dabei ist die erste Vertiefung 18 an die Größe
der üblicherweise mit dem Schablonenhalter verwendeten Schablonen angepaßt, und zwar
sowohl hinsichtlich ihrer Länge und Breite als auch hinsichtlich ihrer Tiefe, so daß
eine eingelegte Schablone mit der Oberseite des Schablonenhalters vorteilhaft eine
bündige Arbeitsfläche bildet, von der lediglich die Haltestifte 16 hervorragen.
[0028] Die umlaufenden Kanten der ersten Vertiefung 18 bilden einen Anschlag für die Kanten
einer Schablone. Ist die Schablone vorteilhaft so bemessen, daß die Länge ihrer Außenkanten
exakt der Länge der Innenkanten der Vertiefung 18 entsprechen, so kann die Schablone
formschlüssig im Schablonenhalter gehaltert werden. Auch die Kanten der ersten Vertiefungen
18 bilden also Mittel zum Festlegen einer vorbestimmten Position einer Schablone relativ
zu dem Schablonenhalter. Auf die Haltestifte 16 kann also bei diesem Ausführungsbeispiel
theoretisch auch verzichtet werden.
[0029] Die Haltestifte gewährleisten jedoch, daß eine Schablone wie die in Fig. 2 gezeigte
Schablone stets nur in bestimmten Positionen relativ zu dem Schablonenhalter aufgelegt
werden kann, so daß also z.B. die in Fig. 2 gezeigte Schablone hier nur so aufgelegt
werden kann, daß die Spitzen der Herzmotive in der Zeichnung nach unten weisen. Damit
ist die Vorrichtung in der Anwendung praktisch "narrensicher".
[0030] Die zweite Vertiefung 20 ist in ihrer Breite, Höhe und Tiefe an die Größe der üblicherweise
zu bearbeitenden Gegenstände angepaßt. Da es sich bei den zu bearbeitenden Gegenständen
in der Regel um sogenannte Doppelkarten handeln wird, die aus einem einmal gefalteten
Bogen festerem Papieres oder dünneren Kartons bestehen und in Deutschland im gefalteten
Zustand häufig das Format DIN A5 aufweisen, wird bei einem für den deutschen Gebrauch
ausgebildeten Schablonenhalter die Vertiefung 20 im Regelfall das Format DIN A4 aufweisen,
so daß eine Karte im aufgeklappten Zustand in die Vertiefung 20 eingelegt werden kann.
In anderen Ländern mit anderen landesüblichen Maßen von Karten wird die Vertiefung
20 entsprechend anders dimensioniert sein.
[0031] Grundsätzlich hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Vertiefung 20 so auszubilden,
daß sie Karten, Einlegeblätter, Urkunden im größten landestypischerweise verwendeten
Format aufnehmen kann und dann einen oder mehrere Adapter vorzusehen, mittels welcher
die Größe der Vertiefung an kleinere Formate angepaßt werden kann. Auf solche Adapter
wird im nachfolgenden noch eingegangen.
[0032] Die Kanten der Vertiefung 20 bilden einen Anschlag für die Kanten des zu bearbeitenden
Gegenstandes, so daß die Vertiefung 20 ein Mittel zum Festlegen einer vorbestimmten
Position der zu bearbeitenden Oberfläche, also derjenigen Oberfläche eines Gegenstandes,
auf die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung aufgebracht werden
soll, relativ zu dem Schablonenhalter darstellt. Da wie oben ausgeführt mittels der
Haltestifte 16 oder ggf. bereits allein durch die Vertiefung 18 auch die Position
einer Schablone relativ zu dem Schablonenhalter exakt festgelegt werden kann, erlaubt
es der Schablonenhalter, die Position einer Schablone relativ zu der zu bearbeitenden
Oberfläche exakt festzulegen.
[0033] Es sei an dieser Stelle betont, daß es sich bei der Vertiefung 20 natürlich auch
um eine Ausnehmung handeln kann, so daß der Schablonenhalter lediglich einen Rahmen,
nicht aber eine Auflagefläche für den zu bearbeitenden Gegenstand bildet. Dies ist
ohne weiteres möglich, da mit Vorrichtungen der hier in Frage stehenden Art in der
Regel ohnehin auf einer flachen Arbeitsplatte gearbeitet wird. Der zu bearbeitende
Gegenstand, also z.B. die Postkarte, würde dann direkt auf eine solche Arbeitsplatte
aufgelegt und vom rahmenartigen Schablonenhalter nur seitlich umfaßt.
[0034] Beide Ausgestaltungen haben ihre Vorteile. So ist ein als Rahmen ausgebildeter Schablonenhalter
wesentlich leichter und aufgrund der Materialersparnis im Regelfall auch kostengünstiger
als ein Schablonenhalter mit einer Auflagefläche für den zu bearbeitenden Gegenstand.
Dagegen ist ein Schablonenhalter mit einer Auflagefläche für den zu bearbeitenden
Gegenstand gegenüber einem bloßen Rahmen im Regelfall stabiler. Zudem kann bei einem
offenen Rahmen insbesondere eine dünne Karte oder ein dünnes Blatt Papier leicht verrutschen,
wenn der Rahmen nicht fest auf die Arbeitsplatte gepreßt wird. Auch schützt ein Schablonenhalter,
bei dem der Boden der Vertiefung selbst eine Arbeitsplatte für den zu bearbeitenden
Gegenstand bildet, z.B. einer Tisch, auf dem der Schablonenhalter aufgelegt wird,
vor Verschmutzungen und Beschädigungen beim Arbeiten mit der Vorrichtung.
[0035] Eine weitere Variante sieht statt Ausnehmen oder Vertiefungen Erhebungen vor, welche
wie die beiden gerade beschriebenen Lösungen ebenfalls ein formschlüssiges Haltern
einer Karte oder eines Papiers in dem Schablonenhalter ermöglichen, ohne die Karte
oder das Papier dabei zu beschädigen, also z.B. ohne die Karte oder das Paier zu knicken
oder zu lochen.
[0036] Der Schablonenhalter 10 weist bei diesem Ausführungsbeispiel eine durchgehende Öffnung
22 auf, mittels welcher eine eingelegte Schablone und/oder ein eingelegter zu bearbeitender
Gegenstand, also z.B. eine Karte, von der Rückseite des Schablonenhalters her nach
vorne gedrückt werden können, so daß Schablone und/oder Gegenstand leicht aus dem
Schablonenhalter entnommen werden können.
[0037] In der
Fig. 2 ist eine in ihrer Gesamtheit mit 30 bezeichnete Schablone zum Aufbringen von Mustern
z.B. auf Grußkarten gezeigt. Die Schablone 30 besteht aus einem Grundelement 32, das
steif oder biegsam sein kann und je nach Art und Einsatzzweck der Schablone sowohl
für den einmaligen Gebrauch als auch für den mehrfachen Gebrauch ausgebildet sein
kann. Für den einmaligen Gebrauch kann eine solche Schablone aus Papier, Pappe oder
Karton hergestellt sein. Im Regelfall wird die Schablone aus einer Kunststoffolie
oder einer dünnen Kunststoffplatte hergestellt sein.
[0038] In das Grundelement 32 ist eine Anzahl von Lochungen 34 eingebracht, die in Größe,
Zahl und Form an die Haltestifte 16 des Schablonenhalters 10 angepaßt sind. Ferner
sind in das Grundelement 32 verschiedene Musterausnehmungen 36 und 38 eingebracht,
von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige mit Bezugszeichen versehen
wurden. Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die Musterausnehmungen 36 und 38 nur
zur Verdeutlichung in der Fig. 2 schwarz ausgefüllt wurden und daß es sich bei diesen
Musterausnehmungen 36 und 38 tatsächlich um z.B. ausgestanzte oder z.B. mittels Laser
ausgeschnittene Öffnungen in dem Grundelement 32 handelt.
[0039] Die Schablone 30 ist bei diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, daß eine übliche
Doppelkarte, deren Format im aufgeklappten Zustand durch die gestrichelte Linie 40
angedeutet ist, mit zwei unterschiedlichen Grundmustern versehen werden kann, von
denen das eine aus zwanzig Herzmotiven, das andere aus neun Herzmotiven besteht.
[0040] Üblicherweise wird eine Doppelkarte nur auf der im gefalteten Zustand vorderen Seite
mit einem solchen Grundmuster versehen. Auf den sogenannten Innenseiten der Karte
wird dann ein Text eingetragen. Im aufgeklappten Zustand einer Doppelkarte, die im
aufgeklappten Zustand das durch die gestrichelte Linie 40 angedeutete Format hat,
befände sich die Vorderseite der Karte, wenn die gestrichelte Linie 40 die Karte andeutete,
unter den in der Fig. 2 im linken Bereich angeordneten Musterausnehmungen 36.
[0041] Beim Bearbeiten einer entsprechend dimensionierten Doppelkarte kann so vorgegangen
werden, daß die Karte im aufgeklappten Zustand in die Vertiefung 20 im Schablonenhalter
10 eingelegt wird, worauf die Schablone 30 in die Ausnehmung 18 des Schablonenhalters
10 eingelegt wird. Sodann wird z.B. mittels eines Pinsels oder eines Stiftes Farbe
durch die Musterausnehmungen 36 auf die Vorderseite der Karte aufgebracht. So können
zwanzig Herzmotive auf der Vorderseite der Karte erzeugt werden. Soll das andere auf
der Schablone 30 vorgesehene Grundmuster mit den neun Herzmotiven auf die Vorderseite
der Karte aufgebracht werden, bräuchte man die Schablone lediglich zu wenden, und
zwar um eine in der Ebene der Zeichnung von oben nach unten verlaufende Achse.
[0042] In der
Fig. 3 ist ein in seiner Gesamtheit mit 50 bezeichneter Adapter gezeigt, der dazu dient,
die Vertiefung 20 im Schablonenhalter 10 an ein weiteres Format eines zu bearbeitenden
Gegenstandes, also z.B. ein kleineres Papierformat, anzupassen.
[0043] Der Adapter 50 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem umlaufenden Rahmen
52, der eine Aufnahmeöffnung 54 bildet. Der Rahmen 52 ist in seiner Breite, Höhe und
Dicke an die Vertiefung 20 angepaßt.
[0044] Die Aufnahmeöffnung 54 entspricht dem Format, auf das die Vertiefung 20 im Schablonenhalter
10 verkleinert werden soll.
[0045] Es sei an dieser Stelle betont, daß an Stelle eines umlaufenden, geschlossenen Rahmens
52 je nach Art der gewünschten Verkleinerung der Vertiefung 20 auch anders ausgebildete
Adapter vorgesehen werden können. Soll die Vertiefung 20 z.B. lediglich in ihrer Breite
verkleinert werden, kann ein entsprechender Adapter aus einer flachen Leiste entsprechender
Breite bestehen.
[0046] Eine Verkleinerung hinsichtlich Breite und Höhe läßt sich auch durch winkelförmige
Adapter erzielen, bei denen dann die Vertiefung 20 im Schablonenhalter nur an einer
Hoch- und einer Breitseite verkleinert wird. Rahmenartige Adapter wie der in Fig.
3 gezeigte, die die Vertiefung 20 umlaufend jeweils ein Stück verkleinern, erlauben
es jedoch, die Aufnahmeöffnung 54 so zu plazieren, daß keine speziell angepaßten Schablonen
verwendet werden müssen.
[0047] Würde ein winkelförmiger Adapter derart in die Vertiefung 20 des in Fig. 1 gezeigten
Schablonenhalters eingelegt, daß er sich entlang der linken und der oberen Kante der
Vertiefung 20 erstreckte, würde eine dann in die verbleibende Vertiefung eingelegte
entsprechend dimensionierte Karte an den rechten und unteren Rand der Vertiefung 20
rücken. Würde dann eine Schablone wie die in Fig. 2 gezeigte Schablone 30 aufgelegt,
befände sich z.B. das aus den Musterausnehmungen 36 gebildete Grundmuster nicht mehr
zentriert über der rechten Hälfte der Karte, die im zusammengeklappten Zustand dann
die Vorderseite der Karte bildet.
[0048] Ein umlaufender Adapter wie der in Fig. 3 gezeigte erlaubt es dagegen, die zu bearbeitende
Kartenfläche z.B. so zur Schablone auszurichten, daß sich die Mitte eines Grundmusters
immer auch über der Mitte der zu bearbeitenden Kartenfläche befindet.
[0049] Die im gezeigten Beispiel rechteckige Aufnahmeöffnung 54 im Adapter kann selbstverständlich
beliebige Formen haben, z.B. kreisrunde oder ovale. Auch kann statt einer durchgehenden
Öffnung lediglich eine Vertiefung zur Aufnahme des zu bearbeitenden Gegenstandes in
dem Adapter vorgesehen sein. Wichtig ist letztendlich nur, daß der Adapter vorteilhafterweise
ein rein formschlüssiges Fixieren eines zu bearbeitenden Gegenstandes, also z.B. einer
Karte erlaubt, ohne den Gegenstand in irgendeiner Weise beschädigen, also z.B. knicken
zu müssen.
[0050] In der
Fig. 4 ist eine in ihrer Gesamtheit mit 60 bezeichnete Schablone gezeigt, die im Zusammenspiel
mit einer Schablone wie der in Fig. 2 gezeigten Schablone das Erstellen geprägter
Muster ermöglicht. Die Schablone 60 besteht aus einem Grundelement 62, das steif oder
biegsam sein kann und je nach Art und Einsatzzweck der Schablone sowohl für den einmaligen
Gebrauch als auch für den mehrfachen Gebrauch ausgebildet sein kann. Für den einmaligen
Gebrauch kann eine solche Schablone aus Papier, Pappe oder Karton hergestellt sein.
Im Regelfall wird die Schablone aus einer Kunststoffolie oder einer dünnen Kunststoffplatte
hergestellt sein.
[0051] In das Grundelement 62 sind verschiedene Musterausnehmungen 66 und 68 eingebracht,
von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige mit Bezugszeichen versehen
wurden. Die Musterausnehmungen 66 und 68 sind nur zur Verdeutlichung in der Fig. 4
schwarz ausgefüllt. Tatsächlich handelt es sich bei diesen Musterausnehmungen 66 und
68 um z.B. ausgestanzte oder z.B. mittels Laser ausgeschnittene Öffnungen in dem Grundelement
62.
[0052] Die Schablone 60 wird vor einer zu bearbeitenden Karte in einen Schablonenhalter
gelegt, worauf dann die Karte und eine weitere Schablone mit entsprechendem Muster
aufgelegt werden. Mit einem stumpfen Stift kann dann das Muster dadurch in die Karte
"geprägt" werden, daß mit dem Stift entlang der Ausnehmungen gefahren wird.
[0053] Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche Abwandlungen und Weiterbildungen
möglich, die sich z.B. auf die Halterung und Ausrichtung von Schablone und Schablonenhalter
bzw. zu bearbeitendem Gegenstand und Schablonenhalter beziehen.
[0054] An dem Schablonenhalter können statt der gezeigten Vertiefung auch Vorsprünge gebildet
sein, die dann entsprechende Anschläge für den zu bearbeitenden Gegenstand bilden.
Ferner können statt der gezeigten Haltestifte z.B. Klemmvorrichtungen am Schablonenhalter
zum Festklemmen einer Schablone und/oder eines zu bearbeitenden Gegenstandes vorgesehen
sein.
[0055] Neben den Adaptern zum Anpassen des Schablonenhalters an unterschiedliche Formate
der zu bearbeitenden Gegenstände können auch Adapter zum Anpassen des Schablonenhalters
an unterschiedliche Schablonenformate vorgesehen werden.
[0056] Erfindungswesentlich ist jedenfalls der Grundgedanke, einen Schablonenhalter vorzusehen,
mittels welchem eine Position von zu bearbeitendem Gegenstand und Schablone derart
vorbestimmbar ist, daß ein Anwender seiner Wahlfreiheit hinsichtlich der Ausrichtung
des Musters relativ zu der zu bearbeitenden Oberfläche weitestgehend enthoben ist.
Damit kann eine entsprechende Vorrichtung auch im Behindertenbereich und zu therapeutischen
Zwecken bei debilen Menschen eingesetzt werden.
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Mustern und/oder Beschriftungen auf eine im wesentlichen
plane Oberfläche eines Gegenstandes wie insbesondere einer Post- oder Grußkarte, eines
Einlegeblattes für Fotoalben oder einer Urkunde unter Verwendung wenigstens einer
Schablone umfassend
- wenigstens eine Schablone (30) und
- einen Schablonenhalter (10),
- wobei der Schablonenhalter
-- über Mittel (16, 18) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der wenigstens
einen Schablone relativ zu dem Schablonenhalter und
-- über Mittel (20) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der Oberfläche, auf
die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung aufgebracht werden
soll, relativ zu dem Schablonenhalter
verfügt und
- wobei die Mittel (20) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der Oberfläche,
auf die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung aufgebracht werden
soll, relativ zu dem Schablonenhalter
-- formschlüssig arbeiten und
-- eine Ausnehmung oder eine Vertiefung (20) in dem Schablonenhalter (10) umfassen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Mittel zum Festlegen einer vorbestimmten Position der wenigstens einen Schablone
relativ zu dem Schablonenhalter von dem Schablonenhalter vorspringende Elemente, insbesondere
in Form kurzer Haltestifte (16), umfassen, die mit entsprechenden Lochungen (34) in
den Schablonen kooperieren können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Adapter (50) zum Anpassen der Mittel (20) zum Festlegen einer vorbestimmten
Position der Oberfläche, auf die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung
aufgebracht werden soll, relativ zu dem Schablonenhalter (10) an eine bestimmte Größe
von Gegenständen, insbesondere an ein Standard-Papierformat, vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter in Form einer Leiste, eines Winkels, eines einseitig offenen U-förmigen
Rahmens oder eines umlaufenden Rahmens (52) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter in Form einer Platte mit einer Aufnahme für den Gegenstand mit der zu
bearbeitenden Oberfläche ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schablonenhalter (10) eine Vertiefung (18) derart aufweist, daß eine eingelegte
Schablone (30) eine im wesentlichen bündige Oberfläche mit der Oberfläche des Schablonenhalters
bildet.
6. Schablonenhalter (10) für eine Vorrichtung zum Aufbringen von Mustern und/oder Beschriftungen
auf eine im wesentlichen plane Oberfläche eines Gegenstandes wie insbesondere einer
Post- oder Grußkarte, eines Einlegeblattes für Fotoalben oder einer Urkunde unter
Verwendung wenigstens einer Schablone,
- wobei der Schablonenhalter
-- über Mittel (16, 18) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der wenigstens
einen Schablone relativ zu dem Schablonenhalter und
-- über Mittel (20) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der Oberfläche, auf
die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung aufgebracht werden
soll, relativ zu dem Schablonenhalter
verfügt und
- wobei die Mittel (20) zum Festlegen einer vorbestimmten Position der Oberfläche,
auf die mittels der Schablone ein Muster und/oder eine Beschriftung aufgebracht werden
soll, relativ zu dem Schablonenhalter
-- formschlüssig arbeiten und
-- eine Ausnehmung oder eine Vertiefung (20) in dem Schablonenhalter (10) umfassen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Mittel zum Festlegen einer vorbestimmten Position der wenigstens einen Schablone
relativ zu dem Schablonenhalter von dem Schablonenhalter vorspringende Elemente, insbesondere
in Form kurzer Haltestifte (16), umfassen, die mit entsprechenden Lochungen (34) in
den Schablonen kooperieren können.
7. Schablonenhalter (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schablonenhalter vorspringenden Elemente (16) in verschiedenen Positionen
auf dem Schablonenhalter anordbar sind.
1. A device for applying patterns and/or inscriptions to a substantially planar surface
of an article such as in particular a post card or a greeting card, a sheet for insertion
into photo albums or a certificate by using at least one stencil, comprising
- at least one stencil (30) and
- a stencil holder (10),
- wherein the stencil holder
-- has means (16, 18) for securing a predetermined position of the at least one stencil
relative to the stencil holder, and
-- means (20) for securing a predetermined position of the surface to which a pattern
and/or inscription are to be applied by means of the stencil, relative to the stencil
holder, and
- wherein the means (20) for securing a predetermined position of the surface to which
a pattern und/or inscription are to be applied by means of the stencil relative to
the stencil holder,
-- operate positively and
-- comprise a recess or indentation (20) in the stencil holder (10),
characterized in that
- the means for securing a predetermined position of the at least one stencil relative
to the stencil holder comprise elements protruding from the stencil holder, specifically
in the form of short securing pins (16), which are adapted to cooperate with respective
perforations (34) in the stencils.
2. The device as claimed in claim 1, characterized in that at least one adapter (50) is provided to adapt the means (20) for securing a predetermined
position of the surface to which a pattern and/or inscription are to be applied by
means of the stencil, relative to the stencil holder (10), to a certain size of articles,
particularly a standard paper format.
3. The device as claimed in claim 2, characterized in that the adapter is configured in the form of a strip, an angle, an unilaterally open
U-shaped frame or a circumferential frame (52).
4. The device as claimed in claim 2, characterized in that the adapter is configured in the form of a panel having a receptacle for the article
having the surface to be processed.
5. The device as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the stencil holder (10) has an indentation (18) such that a stencil (30) inserted
forms a surface which substantially is flush with the surface of the stencil holder.
6. A stencil holder (10 for a device for applying patterns and/or inscriptions to a substantially
planar surface of an article such as particularly a postal card or greetings card,
a sheet for insertion into photo albums or a certificate by using at least one stencil,
- wherein the stencil holder
-- has means (16, 18) for securing a predetermined position of the at least one stencil
relative to the stencil holder, and
-- means (20) for securing a predetermined position of the surface to which a pattern
and/or inscription are to be applied by means of the stencil, relative to the stencil
holder, and
- wherein the means (20) for securing a predetermined position of the surface to which
a pattern und/or inscription are to be applied by means of the stencil, relative to
the stencil holder,
-- operate positively and
-- comprise a recess or indentation (20) in the stencil holder (10),
characterized in that
- the means for locating a predetermined position of the at least one stencil relative
to the stencil holder comprise elements protruding from the stencil holder, specifically
in the form of short securing pins (16), which are adapted to cooperate with respective
perforations (34) in the stencils.
7. The stencil holder (10) as claimed in claim 6, characterized in that the elements (16) protruding from the stencil holder are designed to be disposed
in various positions on the stencil holder.
1. Dispositif pour l'application de motifs et/ou d'inscriptions sur une surface pour
l'essentiel plane d'un objet tel qu'en particulier d'une carte postale ou de salutation,
d'une feuille séparée insérée pour des albums de photographies ou d'un certificat,
en utilisant au moins un gabarit, comprenant :
- au moins un gabarit (30) et
- un support de gabarit (10),
- ledit support de gabarit disposant
-- de moyens (16, 18) de détermination d'une position prédéterminée dudit au moins
un gabarit par rapport au support de gabarit, ainsi que
-- de moyens (20) de détermination d'une position prédéterminée, par rapport au support
de gabarit, de la surface destinée à être pourvue d'un motif et/ou d'une inscription
à l'aide dudit gabarit,
et
- lesdits moyens (20) de détermination d'une position prédéterminée, par rapport au
support de gabarit, de la surface destinée à être pourvue d'un motif et/ou d'une inscription
à l'aide dudit gabarit
-- travaillant à engagement de forme et
-- comprenant un évidement ou un creux (20) dans ledit support de gabarit (10),
caractérisé par le fait que
- lesdits moyens de détermination d'une position prédéterminée dudit au moins un gabarit
par rapport au support de gabarit comprennent des éléments faisant saillie du support
de gabarit, en particulier sous forme de courts pions de maintien (16) qui sont aptes
à coopérer avec des perforations (34) correspondantes réalisées dans les gabarits.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'on prévoit au moins un adaptateur (50) pour adapter lesdits moyens (20) de détermination
d'une position prédéterminée, par rapport au support de gabarit (10), de la surface
destinée à être pourvue d'un motif et/ou d'une inscription à l'aide dudit gabarit,
à une taille déterminée d'objets, en particulier à un format papier standard.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que ledit adaptateur est réalisé sous forme d'une baguette, d'une équerre, d'un cadre
en U ouvert d'un seul côté ou d'un cadre périphérique (52).
4. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que ledit adaptateur est réalisé sous forme d'une plaque présentant un logement pour
l'objet ayant ladite surface à traiter.
5. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que ledit support de gabarit (10) présente un creux (18) de telle façon qu'un gabarit
(30) y mis en place forme une surface pour l'essentiel à fleur de la surface du support
de gabarit.
6. Support de gabarit (10) pour un dispositif pour l'application de motifs et/ou d'inscriptions
sur une surface pour l'essentiel plane d'un objet tel qu'en particulier d'une carte
postale ou de salutation, d'une feuille séparée insérée pour des albums de photographies
ou d'un certificat, en utilisant au moins un gabarit,
- ledit support de gabarit disposant
-- de moyens (16, 18) de détermination d'une position prédéterminée dudit au moins
un gabarit par rapport au support de gabarit, ainsi que
-- de moyens (20) de détermination d'une position prédéterminée, par rapport au support
de gabarit, de la surface destinée à être pourvue d'un motif et/ou d'une inscription
à l'aide dudit gabarit,
et
- lesdits moyens (20) de détermination d'une position prédéterminée, par rapport au
support de gabarit, de la surface destinée à être pourvue d'un motif et/ou d'une inscription
à l'aide dudit gabarit
-- travaillant à engagement de forme et
-- comprenant un évidement ou un creux (20) dans ledit support de gabarit (10),
caractérisé par le fait que
- lesdits moyens de détermination d'une position prédéterminée dudit au moins un gabarit
par rapport au support de gabarit comprennent des éléments faisant saillie du support
de gabarit, en particulier sous forme de courts pions de maintien (16) qui sont aptes
à coopérer avec des perforations (34) correspondantes réalisées dans les gabarits.
7. Support de gabarit (10) selon la revendication 6, caractérisé par le fait que lesdits éléments (16) faisant saillie du support de gabarit sont aptes à être disposés
dans des positions différentes sur ledit support de gabarit.