(19)
(11) EP 1 470 620 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.06.2005  Patentblatt  2005/24

(21) Anmeldenummer: 02793114.6

(22) Anmeldetag:  24.12.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7H01R 24/10, H01R 24/16
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2002/014752
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/067719 (14.08.2003 Gazette  2003/33)

(54)

POLKLEMME

POLE TERMINAL

BORNE POLAIRE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR

(30) Priorität: 02.02.2002 DE 10204373
17.04.2002 DE 10217082

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.10.2004  Patentblatt  2004/44

(73) Patentinhaber: THÖRNER, Wolfgang B.
D-45149 Essen (DE)

(72) Erfinder:
  • THÖRNER, Wolfgang B.
    D-45149 Essen (DE)

(74) Vertreter: Schneiders, Josef, Dipl.-Ing. 
Schneiders & Behrendt Rechtsanwälte - Patentanwälte, Huestrasse 23 (Westfalenbankgebäude)
44787 Bochum
44787 Bochum (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 054 123
US-A- 3 054 083
US-A- 2 713 670
US-A- 5 308 266
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Polklemme zur Herstellung von elektrischen Leitungsverbindungen, mit einem metallischen Leiterkörper, der von einem am Gehäuse eines elektrischen Gerätes festlegbaren Isolierkörper umgeben ist, auf den eine Spannmutter aufschraubbar ist, welche den anzuschließenden elektrischen Leiter unter Herstellung eines elektrischen Kontaktes gegen den Leiterkörper festklemmt.

    [0002] Derartige Polklemmen werden in großem Umfang in der Unterhaltungselektronik eingesetzt, um Leitungen und insbesondere Lautsprecher an die Verstärker anzukoppeln. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß sie ein leichtes manuelles An-und Abkoppeln ermöglichen. Ihre Leitungs- und Kontaktquerschnitte sollten entsprechend der Leitfähigkeit des Materials so ausgelegt sein, dass kurze Leistungsimpulse, beispielsweise die eines Lautsprechersignals, nicht unnötig gedämpft werden.

    [0003] Bei den bekannten Polklemmen ist der Leiterkörper gewöhnlich als Drehteil aus einem Material hergestellt, das einerseits für eine spanende Bearbeitung geeignet und andererseits elektrisch leitfähig ist. Nachteilig ist, daß ein für die spanende Bearbeitung geeignetes Material eine niedrigere Leitfähigkeit aufweist als beispielsweise das leitende Material des anzuschließenden Leiters. Das erfordert größere Leitungs- und Kontaktquerschnitte, um die qualitätsmindemde Dämpfung von Leistungsimpulsen zu unterbinden. Dagegen ermöglichen Materialien mit hoher Leitfähigkeit, wie Kupfer und Silber, Leitungs- und Kontaktquerschnitte analog der anzuschließenden Leiter. Allerdings eignen sie sich nicht für die spanabhebende Fertigung. Sie bilden keine Späne sondern schmieren.

    [0004] Nachteilig ist ferner, daß die Leiterkörper der bekannten Polklemmen als Drehteile komplex und aufwändig für die Fertigung gestaltet sind. Zur Aufnahme der anzuschließenden externen Leiter sind Bohrungen vorzunehmen. Gewinde sind erforderlich, um Bauteile zum Verspannen der externen Leiter, zur Fixierung der Polklemme am Gehäuse oder zur Aufnahme der Isolierkörper für die Sicherung gegen äußere Kontakte zur verschrauben. Diese und weitere konstruktive Ausgestaltungen werden in getrennten Fertigungsschritten hergestellt.

    [0005] Eine Polklemme bekannter Art ist in Dokument US-A-2 713 670 dargestellt.

    [0006] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, die Polklemme der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß der Leiterkörper aus einem Material gefertigt werden kann, das eine höhere elektrische Leitfähigkeit, beispielsweise wie die von Kupfer oder Silber, aufweist. Dabei soll der Leitkörper weniger komplex sein, womit der Fertigungsaufwand verringert wird. Ein einfacher Aufbau erweist sich zudem als benutzerfreundlich.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Polklemme nach Anspruch 1 vor.

    [0008] Bei der Polklemme gemäß der Erfindung ist der Leiterkörper so ausgebildet, dass er aus metallischem Flachmaterial mit höchster Leitfähigkeit, beispielsweise Kupfer oder Silber, gestanzt werden kann. Durch Biegetechnik erhält er die Form, um die erforderlichen Funktionen zu erfüllen. Für die Aufnahme des Kontaktstiftes eines Bananensteckers ist der Leiterkörper an seinem vom Gehäuse abgewandten Ende biegetechnisch so ausgeformt, daß er koaxial zur Längsachse ringförmige Kontaktflächen bildet. Für den elektrischen Kontakt mit dem quer zur Längsachse der Polklemme anzuschließenden externen Leiter erhält der Leiterkörper biegetechnisch eine in Querrichtung zur Längsachse abgewinkelte Kontaktfläche, die anschließend erneut parallel zur Längsachse ausgerichtet ist. Somit sind Kontakte sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zum externen Leiter hergestellt.

    [0009] Vorteilhaft ist, daß die Materialstärke aufgrund der guten Leitfähigkeit der für den Leiterkörper eingesetzten Materialien, wie Kupfer oder Silber, gegenüber dem Stand der Technik erheblich vermindert werden kann. Entsprechend ist die elektrische Dämpfung wesentlich kleiner.

    [0010] Die für Polklemmen erforderliche mechanische Stabilität erhält der Leiterkörper erfindungsgemäß durch den umgebenden Isolierkörper. Leiterkörper und Isolierkörper sind zu einem Verbundkörper verbunden. Um eine formschlüssige, feste Verbindung zwischen dem Leiterkörper und dem Isolierkörper zu gewährleisten, hat der Leiterkörper Ausnehmungen, in die der Isolierkörper eingreift. Eine sattelartige radiale Ausformung, die der Isolierkörper umschließt, sichert zusätzlich gegen Drehmomente aus Drehbewegungen zwischen Leiter-und Isolierkörper.

    [0011] Der Isolierkörper wird durch Spritztechnik auf den Leiterkörper aufgebracht. Dabei bleiben die Kontaktflächen des Leiterkörpers frei. Dazu gehört die röhrenartige Öffnung mit der ringförmigen Kontaktfläche zur Aufnahme des Kontaktstiftes eines Bananensteckers, die quer zur Längsachse verlaufende Kontaktfläche zur Aufnahme eines externen elektrischen Leiters und der als Lötfahne ausgestaltete Kontakt außerhalb des Isolierkörpers. Im Bereich der Kontaktfläche weist der Isolierkörper zur Aufnahme des externen elektrischen Leiters eine zusätzlich Öffnung auf.

    [0012] An seinem vom Gehäuse abgewandten Ende ist der Isolierkörper über ein Sägezahngewinde mit einer Spannmutter verschraubt Deren Bewegungen sind in axialer Richtung über einen umlaufenden Vorsprung am Umfang des Isolierkörpers und über Vorsprünge innen an der Spannmutter auf ein Maß begrenzt, das lediglich erlaubt, den externen elektrischen Leiter einzuführen und zu verspannen. Diese automatische Schraubsicherung verhindert zudem ein erneutes Abschrauben.

    [0013] Vorteilhaft ist, dass die Spannmutter aus isolierendem Material besteht. Dadurch kann die Spannmutterkappe aus metallischem Material ausgeführt werden. Das verbessert entschieden sowohl die Haptik als auch die Optik. Zwischen der Spannmutter und der umgebenden Spannmutterkappe ist ein Druckring über einen am äußeren Umfang der Spannmutter umlaufenden Vorsprung und eine Ringschulter im Druckring drehbar gelagert. Der Druckring wird von der Spannmutter axial bewegt. Damit kann ein in den Leiterkörper eingeführter externer Leiter gegen eine am Gehäuse anliegende Kappe aus isolierendem Material eingespannt werden. In diese Isolierkappe ist ein metallischer Ring mit ausschließlich optischer Funktion eingelegt.

    [0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1:
    In Explosionsdarstellung eine der Erfindung gemäße Polklemme;
    Fig. 2:
    den Leitkörper perspektivisch.


    [0015] Die dargestellte Polklemme besteht im wesentlichen aus einem metallischen Leiterkörper 1, der mit einem umgebenden Isolierkörper 2 einen Verbundkörper 1, 2 bildet.

    [0016] Für den Anschluß eines nicht dargestellten Bananensteckers hat der Leiterkörper 1 parallel zu seiner Längsachse eine biegetechnisch hergestellte ringförmige Kontaktfläche 3. Diese ist als Steg mit daran anschließenden quer zur Längsachse ausgestanzten Ringen ausgebildet.

    [0017] Der weiter fortgeführte Leiterkörper 1 weist eine biegetechnisch hergestellte und sowohl parallel als auch quer zur Längsachse verlaufende Kontaktfläche 4 für einen nicht dargestellten externen elektrischen Leiter auf. Den Zugang zur Kontaktfläche 4 für den externen Leiter ermöglicht eine Öffnung 5 im Isolierkörper 2. Die Kontaktfläche 4 ist quer zur Längsachse erweitert und hat schlitzartige Ausnehmungen 6, in die der Isolierkörper 2 mit abgeflachten Schenkeln 7 eingreift. Im Anschluß an die Kontaktfläche bildet der Leiterkörper 1 einen Sattel 8, indem er zunächst parallel und sodann in Richtung Längsache der Polklemme gebogen ist. Dieser Sattel 8 ist in dem Isolierkörper 2 verankert und sichert gegen Drehmomente aus radialen Drehbewegungen zwischen Leiter-und Isolierkörper 1, 2.

    [0018] Der Leiterkörper 1 ist beispielsweise zur Einführung in das Gehäuse 9 eines nicht dargestellten Gerätes der Unterhaltungselektronik verlängert. Er endet in einem als Lötfahne ausgebildeten, nicht vom Isolierkörper 2 umgebenen Element 10 zum Anschließen einer nicht dargestellten Leitung.

    [0019] Der Isolierkörper 2 ist gehäuseseitig mit einem Gewinde 11 versehen und wird innerhalb des Gehäuses 9 mittels einer Mutter 12 aus isolierendem Material über eine Fächerscheibe 13 gegen eine Isolierscheibe 14 und das Gehäuse 9 angepresst. Über eine Doppelstufenscheibe 15 wird der Verbundkörper 1, 2 gegenüber dem Gehäuse 9 von außen isoliert und für die Verschraubung fixiert. Dazu greift eine Abstufung 16 des auf dem Isolierkörper 2 umlaufenden Vorsprungs 16, 17 formschlüssig in die äußere Stufe 18 der Doppelstufenscheibe 15 ein, während eine weitere Abstufung 17 an der Doppelstufenscheibe 15 anliegt. Eine Kappe 19 aus isolierendem, durchsichtigen Material begrenzt die Distanz zwischen dem Gehäuse 9 und der Kontaktfläche 4 für den quer zur Längsachse des Verbundkörpers 1, 2 zuzuführenden externen Leiter. Sie greift mit einem innen umlaufenden Vorsprung 20 in eine außen am Isolierkörper 2 umlaufende Nut 21 ein. Aus optischen Gründen ist in die Kappe 19 ein Metallring 22 eingelegt.

    [0020] Der vom Gehäuse abgewandte Rand 23 der Kappe 19 dient gleichzeitig als Gegenpart für einen Druckring 24 zum Einklemmen des externen Leiters. Der Druckring 24 weist eine innen umlaufende Nut 25 auf. In diese greift der außen an einer Spannmutter 26 umlaufende Vorsprung 27 ein. Dadurch ist der Druckring 24 drehbar gelagert und über die Spannmutter 26 axial und dennoch unabhängig von deren Drehbewegungen verschiebbar.

    [0021] Die Spannmutter 26 ist mit dem Isolierkörper 2 über ein Sägezahngewinde 28 außen am Isolierkörper 2 mit demselben verschraubt. Über innen an der Spannmutter 26 und außen am Isolierkörper 2 umlaufende Vorsprünge 29 und 30 sind die axialen Bewegungen der Spannmutter 26 endlich und so definiert, dass lediglich der Abstand zur Einführung des externen Leiters in die Öffnung 5 des Isolierkörpers 2 freigegeben wird und sich die aufgeschraubte Spannmutter 26 nicht erneut abschrauben lässt.

    [0022] Auf die Spannmutter 26 aus isolierendem Material ist eine Spannmutterkappe 31 aus metallischem Material aufgesetzt. Die Spannmutter 26 hat an ihrem äußeren Umfang und die Spannmutterkappe 31 an ihrem inneren Umfang Flächenausbildungen 32, 33, womit die Verstellmomente von der Spannmutterkappe 31 formschlüssig auf die Spannmutter 26 übertragen werden. Spannmutter 26 und Spannmutterkappe 31 weisen stimseitig Öffnungen 34, 35 zur Einführung des Kontaktstiftes eines nicht dargestellten Bananensteckers in den Verbundkörper 1, 2 auf.


    Ansprüche

    1. Polklemme zur Herstellung einer elektrischen Leitungsverbindung, mit einem metallischen Leiterkörper (1), der von einem am Gehäuse (9) eines elektrischen Gerätes festlegbaren Isolierkörper (2) umgeben ist, wobei der Leiterkörper aus einem Material mit höchster Leitfähigkeit hergestellt ist und mit dem umgebenden Isolierkörper (2) zu einem Verbundkörper verbunden ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Leiterkörper (1) als Stanzteil ausgebildet ist, das durch biegetechnische Verformung eine koaxial zur Längsachse der Polklemme verlaufende ringförmige Kontaktfläche (3) für die Aufnahme des Kontaktstiftes eines Bananensteckers einerseits und eine quer zur Längsachse der Polklemme verlaufende Kontaktfläche (4) für den anzuschließenden elektrischen Leiter andererseits aufweist, wobei auf den Isolierkörper (2) eine Spannmutter (26) aufschraubbar ist, welche den anzuschließenden elektrischen Leiter unter Herstellung eines elektrischen Kontaktes gegen die quer zur Längsachse der Polklemme verlaufende Kontaktfläche (4) des Leiterkörpers (1) festklemmt.
     
    2. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiterkörper (1) aus einem Material mit äquivalenter elektrischer Leitfähigkeit besteht wie der anzuschließende externe elektrische Leiter.
     
    3. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiterkörper (1) als Stanzteil ausgebildet ist und durch Ausnehmungen (6) und radiale sattelartige Ausformungen (8) eine formschlüssige Verbindung mit dem umgebenden Isolierkörper (2) hat.
     
    4. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) durch Spritztechnik auf den leiterkörper (1) aufgebracht und fest mit diesem verbunden ist, wobei der Leiterkörper (1) an den leitenden Flächen (3, 4) und seiner Kontaktseite (10) im Gehäuse (9) nicht vom Isolierkörper (2) eingeschlossen ist.
     
    5. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) eine Öffnung (5) zur Einführung des anzuschließenden elektrischen Leiters aufweist.
     
    6. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Isolierkörper (2) umgebende Gewinde (28) für die Spannmutter (26) als Sägezahngewinde ausgebildet ist.
     
    7. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das transversale Verstellen der Spannmutter (26) gegenüber dem Isolierkörper (2) durch einen außen an demselben umlaufenden Vorsprung (29) und durch darin einrastende Vorsprünge (30), die sich am inneren Umfang der Spannmutter (26) befinden, begrenzt wird und die Spannmutter (26) gegen Abschrauben sichert.
     
    8. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) außerhalb des Gehäuses (9) eine ringförmige Nut (21) aufweist, in die ein ringförmiger Vorsprung (20) der Kappe (19) aus isolierendem Material mit eingelegtem metallischen Abdeckring (22) eingreift.
     
    9. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (2) auf der Gehäuseseite ein Gewinde (11) aufweist und über Zwischenlage von isolierenden Scheiben (14, 15) sowie einer Fächerscheibe (13) mittels einer Mutter (12) aus isolierendem Material gegen das Gehäuse (9) verspannbar ist.
     
    10. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannmutter (26) aus isolierendem Material besteht und von einer metallischen Spannmutterkappe (31) abgedeckt ist.
     
    11. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Spannmutter (26) und der umgebenden Spannmutterkappe (31) ein Druckring (24) über einen an der Spannmutter (26) umlaufendem Vorsprung (27) in der Art fixiert ist, daß der Druckring (24) unabhängig von den Drehbewegungen der Spannmutter (26) eine Klemmkraft auf einen in den metallischen Leitkörper (1) eingeführten elektrischen Leiter ausübt.
     
    12. Polklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Leiterkörper (1) auf der Kontaktseite innerhalb des Gehäuses (9) als Lötfahne (10) verarbeitet ist.
     


    Claims

    1. A pole terminal for producing an electrical line connection, comprising a metallic conductor body (1) surrounded by an insulating body (2) which can be fixed to the housing (9) of an electrical device, wherein the conductor body is made from a material of very high conductivity and is connected to the surrounding insulating body (2) to form a composite body, characterised in that the conductor body (1) is in the form of a stamped portion which by bending deformation has an annular contact surface (3) extending coaxially with respect to the longitudinal axis of the pole terminal for receiving the contact pin of a banana plug on the one hand and a contact surface (4) extending transversely with respect to the longitudinal axis of the pole terminal for the electrical conductor to be connected on the other hand, wherein a tightening nut (26) can be screwed on to the insulating body (2), the nut clamping the electrical conductor to be connected firmly against the contact surface (4) of the conductor body (1), which extends transversely with respect to the longitudinal axis of the pole terminal, to produce an electrical contact.
     
    2. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the conductor body (1) comprises a material of a equivalent electrical conductivity as the external electrical conductor to be connected.
     
    3. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the conductor body (1) is in the form of a stamped portion and is connected in positively locking relationship to the surrounding insulating body (2) by recesses (6) and radial, saddle-like outwardly shaped portions (8).
     
    4. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the insulating body (2) is applied to and fixedly connected to the conductor body (1) by an injection procedure, wherein the conductor body (1) is not enclosed by the insulating body (2) at the conducting surfaces (3, 4) and its contact side (10) in the housing (9).
     
    5. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the insulating body (2) has an opening (5) for the insertion of the electrical conductor to be connected.
     
    6. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the screwthread (28) which surrounds the insulating body (2) for the tightening nut (26) is in the form of a sawtooth thread.
     
    7. A pole terminal according to claim 1 characterised in that transverse displacement of the tightening nut (26) with respect to the insulating body (2) is limited by a projection (29) which extends around the insulating body externally thereon and by projections (30) which engage therein and which are disposed at the inner periphery of the tightening nut (26) and the tightening nut (26) is secured to prevent it from being unscrewed.
     
    8. A pole terminal according to claim 1 characterised in that outside the housing (9) the insulating body (2) has an annular groove (21) into which engages an annular projection (20) of the cap (19) of insulating material with inserted metallic cover ring (22).
     
    9. A pole terminal according to claim 1 characterised in that on the housing side the insulating body (2) has a screwthread (11) and can be braced against the housing (9) by means of a nut (12) of insulating material with the interposition of insulating washers (14, 15) and a fan locking washer (13).
     
    10. A pole terminal according to claim 1 characterised in that the tightening nut (26) comprises insulating material and is covered by a metallic tightening nut cap (31).
     
    11. A pole terminal according to claim 1 characterised in that a pressure ring (24) is fixed between the tightening nut (26) and the surrounding tightening nut cap (31) by way of a projection (27) which extends around the tightening nut (26) thereon, in such a way that the pressure ring (24) exerts a clamping force on an electrical conductor introduced into the metallic conductor body (1), independently of the rotary movements of the tightening nut (26).
     
    12. A pole terminal according to claim 1 characterised in that on the contact side within the housing (9) the metallic conductor body (1) is in the form of a soldering lug (10).
     


    Revendications

    1. Borne polaire pour l'établissement d'une jonction de circuits électrique, avec un corps conducteur métallique (1) qui est entouré par un corps isolant (2) pouvant être fixé au boîtier (9) d'un appareil électrique, où le corps conducteur est fabriqué en un matériau d'une conductivité la plus élevée et est assemblé avec le corps isolant entourant (2) en un corps composite,
    caractérisée en ce que le corps conducteur (1) est réalisé comme pièce découpée et présente par déformation de flexion une face de contact annulaire (3) s'étendant coaxialement à l'axe longitudinal de la borne polaire pour la réception de la barrette de contact d'une fiche banane, d'une part, et une face de contact (4) s'étendant transversalement à l'axe longitudinal de la borne polaire pour le conducteur électrique à connecter, d'autre part, où sur le corps isolant (2), un écrou tendeur (26) peut être vissé qui serre le conducteur électrique à connecter en établissant un contact électrique contre la face de contact (4) du corps conducteur (1) s'étendant transversalement à l'axe longitudinal de la borne polaire.
     
    2. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps conducteur (1) est constitué d'un matériau d'une conductivité électrique équivalente à celle du conducteur électrique externe à connecter.
     
    3. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps conducteur (1) est réalisé comme pièce découpée et, par des évidements (6) et des formations radiales en forme de selle (8), présente une liaison par concordance des formes avec le corps isolant entourant (2).
     
    4. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps isolant (2) est appliqué par une technique de projection sur le corps conducteur (1) et est relié solidement à celui-ci, où le corps conducteur (1), aux faces conductrices (3, 4) et à son côté de contact (10) dans le boîtier (9), n'est pas enfermé par le corps isolant (2).
     
    5. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps isolant (2) présente une ouverture (5) pour l'introduction du conducteur électrique à connecter.
     
    6. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le filetage (28) de l'écrou tendeur (26) entourant le corps isolant (2) est réalisé comme filetage en dents de scie.
     
    7. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le déplacement transversal de l'écrou tendeur (26) par rapport au corps isolant (2) est limité par une saillie (29) s'étendant à l'extérieur de celui-ci et par des saillies (30) s'enclenchant dans celui-ci, qui se trouvent au pourtour intérieur de l'écrou tendeur (26), et assure l'écrou tendeur (26) à l'encontre d'un dévissage.
     
    8. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps isolant (2) présente à l'extérieur du boîtier (9) une rainure annulaire (21) dans laquelle s'engage une saillie annulaire (20) du capuchon (19) en matériau isolant, dans laquelle est placée une bague de recouvrement métallique (22).
     
    9. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps isolant (2) présente au côté du boîtier un filetage (11) et peut être serré par une couche intermédiaire de disques isolants (14, 15) et par une rondelle à éventail (13) au moyen d'un écrou (12) en matériau isolant contre le boîtier (9).
     
    10. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'écrou tendeur (26) est réalisé en matériau isolant et est recouvert par un capuchon d'écrou tendeur métallique (31).
     
    11. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une bague de pression (24) est fixée entre l'écrou tendeur (26) et le capuchon d'écrou tendeur entourant (31) par une saillie (27) s'étendant tout autour de l'écrou tendeur (26) de telle manière que la bague de pression (24), indépendamment des mouvements de rotation de l'écrou tendeur (26), exerce une force de serrage sur un conducteur électrique inséré dans le corps conducteur métallique (1).
     
    12. Borne polaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps conducteur métallique (1), aux côtés de contacts à l'intérieur du boîtier (9), est réalisé comme lame abrasée (10).
     




    Zeichnung