Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Düse für eine Pulversprühpistole und insbesondere für
eine elektrostatische Pulversprühpistole zum Pulverbeschichten.
[0002] Bei der elektrostatischen Beschichtung von Gegenständen mit Pulver, wobei das Pulver
als Beschichtungsmaterial dient, wird dieses über eine Pulversprühpistole auf den
zu beschichtenden Gegenstand aufgebracht. Um die Haftung des Pulvers auf dem Gegenstand
zu verbessern, kann das Pulver elektrostatisch aufgeladen werden.
[0003] Falls die zu beschichtenden Gegenstände größere Flächen aufweisen, wie dies beispielsweise
bei Platten oder Türen der Fall ist, wird vorzugsweise eine Pulversprühpistole mit
einer Düse verwendet, die einen flachen Pulverstrahl erzeugt. Damit kann ein großflächiger
und somit schneller Pulverauftrag erfolgen. Eine derart ausgebildete Düse wird im
Stand der Technik EP 0 443 113 B1 beschrieben. Der dort angegebene Düsenvorsatz besteht
aus einem auf das Pistolenrohr achsgleich aufgesetzten Zylinderkörper, in dessen vorderer,
konisch ausgebildeter Stirnfläche ein Düsenschlitz als Pulveraustritt eingeschnitten
ist. Der Düsenschlitz ist beidseitig über die konische Zylinderstirnfläche hinaus
bis in die Zylindermantelfläche hinein verlängert. Auf dem Zylinderkörper sitzt eine
verschiebbare Hülse, die in ihrer hinteren Schiebe-Endstellung den gesamten Düsenschlitz
einschließlich der im Zylindermantel befindlichen Schlitzbereiche offen lässt und
in ihrer vorderen Endstellung die im Zylindermantel befindlichen Schlitzbereiche vollständig
abdeckt.
[0004] Falls für die Beschichtung eines Gegenstands jedoch ein runder, gerichteter Pulverstrahl
erforderlich ist, ist die im Stand der Technik beschriebene Düse nur bedingt verwendbar,
da sich über die verschiebbare Hülse der flache Pulverstrahl nicht in einen ausreichend
runden Pulverstrahl umformen lässt. Bei der Beschichtung von Felgen, beispielsweise
für Kraftfahrzeuge, ist es jedoch erforderlich, einen runden Sprühstrahl erzeugen
zu können.
Darstellung der Erfindung
[0005] Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Düse für eine Pulversprühpistole anzugeben,
mit der ein exakt runder Sprühstrahl erzeugbar ist und gleichzeitig eine ausreichend
große Pulvermenge versprüht werden kann.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Düse für eine Pulversprühpistole mit den Merkmalen gemäß
Patentanspruch 1 gelöst.
[0007] Die erfindungsgemäße Düse für eine Pulversprühpistole weist einen Düsenkörper mit
gekreuzten Schlitzen auf, welche eine Pulverauslassöffnung bilden, wobei die Schlitze
sich quer und parallel zur Längsachse des Düsenkörpers erstrecken, wobei der Düsenkörper
eine Mantelfläche und eine konisch ausgebildete Stirnfläche aufweist, und wobei die
Schlitze sich über die Stirnfläche hinaus in die Mantelfläche erstrecken.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den in den abhängigen
Patentansprüchen angegebenen Merkmalen.
[0009] So kann bei einer möglichen Ausführungsform der Erfindung die Düse zudem eine bewegliche
Hülse aufweisen, über die der Öffnungsbereich der Pulverauslassöffnung einstellbar
ist. Damit lässt sich der Pulveraustrittswinkel einstellen.
[0010] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Hülse axial zur Längsachse
des Düsenkörpers beweglich. Durch ein Verschieben der Hülse in axialer Richtung kann
somit der Öffnungsbereich der Pulverauslassöffnung in weiten Grenzen eingestellt werden.
Die Hülse bedeckt dabei je nach Stellung die parallel zur Längsachse des Düsenkörpers
verlaufenden Schlitze mehr oder weniger stark.
[0011] Bei einer zusätzlichen Ausführungsform der Erfindung ist die Hülse der Düse drehbar.
Die Düse weist zudem Ausnehmungen auf, die durch ein Drehen der Hülse über die Schlitze
im Düsenkörper gebracht werden können. Bei dieser zur vorigen Ausführungsform alternativen
Ausführung kann ebenfalls der Öffnungsbereich der Pulverauslassöffnung in weiten Grenzen
eingestellt werden, indem die Hülse bzw. deren Öffnungen oder Ausnehmungen die parallel
zur Längsachse des Düsenkörpers verlaufenden Schlitze mehr oder weniger stark abdecken.
[0012] Vorteilhafterweise verjüngen sich die Schlitze bei der erfindungsgemäßen Düse für
eine Pulversprühpistole zur Längsachse des Düsenkörpers hin. Dadurch kann ein Sprühstrahl
erzeugt werden, bei dem die Pulverdichte im äußeren Bereich des Sprühstrahls an die
Pulverdichte im Zentrum des Sprühstrahls angepasst werden kann. Auf diese Art und
Weise kann die Pulverdichte im Sprühstrahl vergleichmäßigt werden.
[0013] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kreuzen sich die Schlitze der Düse
für eine Pulversprühpistole unter einem rechten Winkel. Damit wird eine gleichmäßigere
und kreisrunde Verteilung des Pulvers erreicht.
[0014] Zur Lösung der Aufgabe wird ferner vorgeschlagen, dass die Hülse der erfindungsgemäßen
Düse mittels Reibschluss auf dem Düsenkörper sitzt.
[0015] Die erfindungsgemäße Düse kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung einen Düsenschaft
aufweisen, wobei der Düsenkörper mit dem Düsenschaft verbunden ist und wobei die Längsachse
des Düsenkörpers gegenüber der Längsachse des Düsenschafts geneigt ist. Eine derartige
Ausführung der Düse hat den Vorteil, dass damit durch eine einfache Rotation einer
stabförmigen Sprühpistole um ihre Längsachse ein ringförmiger Bereich mit Pulver beschichtet
werden kann.
[0016] Zudem ist es von Vorteil, wenn der Düsenkörper der erfindungsgemäßen Düse aus Teflon
gebildet oder innenseitig mit Teflon beschichtet ist. Dadurch lässt sich eine Anlagerung
oder Ansinterung des Pulvers vermeiden.
[0017] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Düse noch weiter verbessert werden,
indem im Inneren des Düsenkörpers eine Elektrode angeordnet ist. Damit kann das zur
Beschichtung dienende Pulver elektrostatisch geladen werden und verhaftet somit besser
am zu beschichtenden Gegenstand.
[0018] Schließlich kann die erfindungsgemäße Düse für eine Pulversprühpistole zum Versprühen
von Pulver verwendet werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0019] Im folgenden wird die Erfindung mit mehreren Ausführungsbeispielen anhand von 13
Figuren weiter erläutert.
- Figur 1
- zeigt die erfindungsgemäße Düse im Querschnitt.
- Figur 2
- zeigt die erfindungsgemäße Düse in der Vorderansicht.
- Figur 3
- zeigt die erfindungsgemäße Düse in der Seitenansicht.
- Figur 4
- zeigt die erfindungsgemäße Düse in einer dreidimensionalen Ansicht.
- Figur 5
- zeigt die erfindungsgemäße Düse in der Seitenansicht, wobei die Hülse einen Teil der
Schlitze abdeckt.
- Figur 6
- zeigt die dazu entsprechende dreidimensionale Ansicht.
- Figur 7
- zeigt eine zweite mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düse in der Seitenansicht.
- Figur 8
- zeigt die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düse in der Frontalansicht.
- Figur 9
- zeigt die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düse in einer dreidimensionalen
Darstellung.
- Figur 10
- zeigt die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düse, wobei die Hülse einen
Teil der Schlitze abgedeckt.
- Figur 11
- zeigt die zweite Ausführungsform der Düse in der Frontalansicht, wobei die Hülse einen
Teil der Schlitze abgedeckt.
- Figur 12
- zeigt die zweite Ausführungsform der Düse in der dreidimensionalen Ansicht, wobei
die Hülse einen Teil der Schlitze abgedeckt.
- Figur 13
- zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform der Düse mit einer anders gestalteten
Hülse.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0020] In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Düse für eine Pulversprühpistole im Querschnitt
gezeigt. Die Düse 1 weist einen Düsenschaft 1.2 auf, dem sich ein Düsenkörper 1.1
anschließt. Dieser wiederum weist eine Düsenmündung 1.4 auf, die, wie in Figur 1 gezeigt
ist, konisch verläuft. Die Düsenmündung 1.3 des Düsenkörpers 1.1 bildet die Stirnseite
1.4 des Düsenkörpers 1.1. Die Mantelfläche 1.5 des Düsenkörpers 1.1 wird durch den
Bereich gebildet, der sich zwischen der Stirnfläche 1.4 des Düsenkörpers 1.1 und dem
Düsenschaft 1.2 der Düse 1 befindet. Die in Figur 1 gezeigte Düse 1 bildet den Abschluss
einer in Figur 1 nicht gezeigten Pulversprühpistole. Der Pulvertransport erfolgt über
den hohlen Düsenschaft 1.2 und den ebenfalls hohl ausgebildeten Düsenkörper 1.1. Über
eine im Inneren der Düse angeordnete Elektrode 4 kann das Pulver elektrostatisch geladen
werden. Das elektrostatisch aufgeladene Pulver gelangt über eine Pulverauslassöffnung
5, die in der Düsenmündung 1.3 vorgesehen ist, aus der Düse 1.
[0021] Über den Düsenkörper 1.1 kann eine in Figur 1 nicht dargestellte Hülse 3, die in
axialer Richtung bewegbar ist, oder eine drehbare Hülse 3' gestülpt sein.
[0022] In den Figuren 2 bis 6 ist eine erste mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Düse 1 für eine Pulversprühpistole in verschiedenen Ansichten und mit verschiedenen
Stellungen der Hülse 3 gezeigt. So ist in Figur 2 die Düse 1 in der Frontalansicht
dargestellt. Die Düsenmündung 1.3 weist zwei Schlitze 5.1 und 5.2 auf, die sich in
einem Winkel von 90° schneiden und welche sich über die Stirnfläche 1.4 hinaus in
die Mantelfläche 1.5 erstrecken. Zudem verjüngen sich die beiden Schlitze 5.1 und
5.2 zur Längsachse 2 des Düsenkörpers 1.1. Wie in Figur 3 zu erkennen ist, befindet
sich die Hülse 3 in der sogenannten hinteren Stellung, in der die Schlitzbereiche
der Schlitze 5.1 und 5.2, die parallel zur Längsachse 2 des Düsenkörpers 1.1 verlaufen,
durch die Hülse 3 nicht abgedeckt werden. Das Pulver kann somit aus den Schlitzen
5.1 und 5.2 ungehindert austreten und bildet einen großflächigen kreisförmigen Sprühstrahl.
[0023] Über den Verjüngungsgrad, in dem sich die beiden Schlitze 5.1 und 5.2 zur Längsachse
2 des Düsenkörpers 1.1 hin verjüngen, kann die Pulverdichte im inneren und im äußeren
Bereich des Pulverstrahls eingestellt werden. Je mehr sich die beiden Schlitze 5.1
und 5.2 zur Längsachse 2 des Düsenkörpers 1.1 hin verjüngen, desto mehr kann die Pulverdichte
im Zentrum des Pulverstrahls reduziert werden.
Wie aus den Figuren 3 und 4 zu erkennen ist, verläuft die Düsenmündung 1.3 und damit
auch die Stirnfläche 1.4 der Düse 1 konisch.
[0024] In den Figuren 5 und 6 ist die erfindungsgemäße Düse 1 erneut dargestellt, wobei
sich hier die Hülse 3 im vorderen Bereich des Düsenkörpers 1.1 befindet. Die Hülse
3 deckt nunmehr die Schlitze 5.1 und 5.2 teilweise ab. Dadurch wird erreicht, dass
der Pulverstrahl sich weniger stark aufweitet. Die pro Zeiteinheit zu versprühende
Pulvermenge, sprich der Pulverfluss, bleibt jedoch unverändert.
[0025] In den Figuren 7 bis 12 ist eine weitere mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Düse in verschiedenen Ansichten und in verschiedenen Stellungen der Hülse gezeigt.
Der Unterschied zwischen der hier beschriebenen Düse 1' und der oben beschriebenen
Düse 1 besteht darin, dass die Längsachse 6 des Düsenschafts 1.2 gegenüber der Längsachse
2 des Düsenkörpers 1.1 um einem Winkel α geneigt ist. An den Düsenschaft 1.2 schließt
sich eine nicht gezeigte stabförmige Pulversprühpistole an, wobei deren Längsachse
vorzugsweise parallel zur Längsachse 6 des Düsenschafts 1.2 liegt. Eine derartige
Ausführungsform hat den Vorteil, dass durch eine Rotation der Pulversprühpistole um
ihre Längsachse auf einfache Art und Weise das Pulver ringförmig versprüht werden
kann. Dies kann insbesondere bei der Beschichtung von ringförmigen Körpern, wie Felgen,
von Vorteil sein.
[0026] Während sich bei der in den Figuren 7 bis 9 gezeigten Düse 1' die Hülse 3 hinten
am Düsenkörper 1.1 befindet und somit die Schlitze 5.1 und 5.2 durch die Hülse 3 nicht
abgedeckt werden, befindet sich bei den Darstellungen in den Figuren 10 bis 12 die
Hülse 3 im vorderen Bereich des Düsenkörpers 1.1 und deckt damit einen Teil der Pulverauslassöffnung
5 ab. Dadurch wird eine Fokussierung des Pulverstrahls erreicht.
[0027] Figur 13 zeigt eine Düse 1" mit einer andersartigen Ausgestaltung der Hülse 3'. Die
Hülse 3' weist insgesamt vier um 90° versetzte Ausnehmungen 3.1 auf, die für den Fall,
dass die Schlitze 5.1 und 5.2 nicht abgedeckt werden sollen, sich in der in Figur
13 gezeigten Stellung befinden. Das Pulver kann dann durch die Schlitze 5.1 und 5.2,
ohne dass es durch die Hülse 3' behindert wird, aus der Düse 1" austreten. Falls die
parallel zur Längsachse 2 des Düsenkörpers 1.1 verlaufenden Bereiche der Schlitze
5.1 und 5.2 teilweise oder ganz abgedeckt werden sollen, wird die Hülse 3' entsprechend
weit gedreht. Die Hülse 3' ist dazu um die Längsachse 2 drehbar gelagert. Je mehr
die Pulveraustrittsöffnung 5 durch ein Verdrehen der Hülse 3 abgedeckt wird, desto
stärker wird der Pulverstrahl fokussiert. Mit Hilfe der Hülse 3' können sämtliche
parallel zur Längsachse 2 verlaufenden Bereiche der Schlitze 5.1 und 5.2 abgedeckt
werden, so dass nur noch die quer zur Längsachse 2 verlaufenden Bereiche der Schlitze
5.1 und 5.2 frei bleiben.
[0028] Die Hülsen 3 und 3' sind in ihrer Position stufenlos beliebig einstellbar. Der Strahl
kann somit stufenlos zwischen seinen beiden Grenzwerten verändert werden.
[0029] Der Innendurchmesser des Düsenschafts 1.2 kann etwas größer als derjenige des Pistolenrohrs
der Pulversprühpistole sein, so dass die Düse 1 auf das Pistolenrohr der Sprühpistole
aufgesteckt werden kann. Der Düsenschaft 1.2 kann auch so ausgebildet sein, dass er
mit dem Pistolenrohr verschraubt werden kann.
[0030] Je länger die Schlitze 5.1 und 5.2 bemessen sind, um so größer ist der Veränderungsbereich
des Durchmessers des Pulverstrahls.
[0031] Die Hülse 3 kann, wie erwähnt, mittels Reibschluss auf dem Düsenkörper 1.1 sitzen.
Sie kann jedoch auch mit einem engen Gewinde versehen sein, das in ein auf dem Düsenkörper
1.1 befindliches Außengewinde greift. Ferner können Anschläge angebracht werden, welche
die Hülse 3 in ihren beiden Endstellungen begrenzen. Vorzugsweise wird die Hülse aus
einem isolierenden Material gebildet, um das zwischen der Elektrode 4 und einem nicht
gezeigten Werkstück aufgebaute elektrische Feld nicht zu stören.
[0032] Die erfindungsgemäße Düse kann auch mit dem Pistolenrohr der Sprühpistole eine Einheit
bilden, indem die Düse in das Pistolenrohr integriert wird. In diesem Fall bildet
die Düse den vordersten Bereich des Pistolenrohrs.
[0033] Anstelle der in Figur 1 gezeigten Innenelektrode kann auch mit Außenelektroden gearbeitet
werden. Diese können als Elektrodennadeln ausgebildet sein, die von der Hülse 3 ausgehen
und von ihr abstehen. In diesem Fall befinden sich die Elektrodennadeln um so weiter
hinten, je größer der Durchmesser des Pulverstrahls ist.
[0034] Die vorhergehende Beschreibung der Ausführungsbeispiele gemäß der vorliegenden Erfindung
dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne
den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- erste Ausführungsform der Düse
- 1'
- zweite Ausführungsform der Düse
- 1.1
- Düsenkörper
- 1.2
- Düsenschaft
- 1.3
- Düsenmündung
- 1.4
- Stirnfläche
- 2
- Längsachse des Düsenkörpers
- 3
- erste Ausführungsform der Hülse
- 3'
- zweite Ausführungsform der Hülse
- 4
- Elektrode
- 4.1
- Elektrodenhalterung
- 5
- Pulverauslassöffnung
- 5.1
- erster Schlitz
- 5.2
- zweiter Schlitz
- 6
- Längsachse des Düsenschafts
1. Düse für eine Pulversprühpistole,
mit einem Düsenkörper (1.1) mit gekreuzten Schlitzen (5.1, 5.2), welche eine Pulverauslassöffnung
(5) bilden,
wobei die Schlitze (5.1, 5.2) sich quer und parallel zur Längsachse des Düsenkörpers
(2) erstrecken,
wobei der Düsenkörper (1.1) eine Mantelfläche (1.5) und eine konisch ausgebildete
Stirnfläche (1.4) aufweist, und
wobei die Schlitze (5.1, 5.2) sich über die Stirnfläche (1.4) hinaus in die Mantelfläche
(1.5) erstrecken.
2. Düse nach Patentanspruch 1,
mit einer beweglichen Hülse (3), über die der Öffnungsbereich der Pulverauslassöffnung
(5) einstellbar ist.
3. Düse nach Patentanspruch 1 oder 2,
bei der die Hülse (3) axial zur Längsachse des Düsenkörpers (2) beweglich ist.
4. Düse nach Patentanspruch 1, 2 oder 3,
bei der die Hülse (3') drehbar ist,
bei der die Hülse (3') Ausnehmungen (3.1) aufweist,
die durch ein Drehen der Hülse (3') über die Schlitze (5.1, 5.2) gebracht werden können.
5. Düse nach einem der Patentansprüche 1 bis 4,
bei der sich die Schlitze (5.1, 5.2) zur Längsachse des Düsenkörpers (2) hin verjüngen.
6. Düse nach einem der Patentansprüche 1 bis 5,
bei der sich die Schlitze (5.1, 5.2) unter einem rechten Winkel kreuzen.
7. Düse nach einem der Patentansprüche 1 bis 6,
bei der die Hülse (3, 3') mittels Reibschluss auf dem Düsenkörper (1.1) sitzt.
8. Düse nach einem der Patentansprüche 1 bis 7,
bei der ein Düsenschaft (1.2) vorgesehen ist,
bei der der Düsenkörper (1.1) mit dem Düsenschaft (1.2) verbunden ist,
bei der die Längsachse des Düsenkörpers (2) gegenüber der Längsachse des Düsenschafts
(6) geneigt ist.
9. Düse nach Patentanspruch 8,
bei der der Düsenkörper (1.1) Teflon aufweist.
10. Düse nach einem der Patentansprüche 1 bis 9,
bei der im Inneren des Düsenkörpers (1.1) eine Elektrode (4) angeordnet ist.