| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 471 022 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.08.2008 Patentblatt 2008/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.04.2003 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Sammelvorrichtung und Verfahren zu deren Betrieb
Collecting device and method for operating the same
Dispositif assembleur et méthode pour son fonctionnement
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.10.2004 Patentblatt 2004/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Hunkeler AG |
|
4806 Wikon (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hunkeler, Franz
4800 Zofingen (CH)
- Schürch, Thomas
4852 Rothrist (CH)
- Thalmann, Mark
6032 Emmen (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
|
Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 840 915 DE-C- 763 627 US-A- 1 643 481 US-A1- 2002 074 716
|
DE-C- 620 892 GB-A- 191 109 903 US-A- 3 921 968
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sammelvorrichtung und ein Verfahren zu deren Betrieb
nach den Ansprüchen 1 bzw. 9.
[0002] Zur Herstellung von Druckerzeugnissen, z.B. Zeitungen oder Broschüren, insbesondere
in kleinen Auflagen, werden zunehmend Digitaldruckmaschinen eingesetzt. Diese drucken
in der Regel sämtliche Bögen für ein Druckerzeugnis sequentiell hintereinander. Zur
Fertigstellung des Druckerzeugnisses müssen die Bögen, gegebenenfalls nach einem Schneidevorgang,
gesammelt werden. Unter Sammeln wird das Übereinanderlegen von Bögen zu Bogenstapeln
verstanden, bei denen die einzelnen Bögen zumindest an einer Kante aneinander ausgerichtet
sind. Es schliessen sich die weiteren Schritte Falzen und/oder Heften des Bogenstapels
an.
[0003] Auch konventionell, d.h. mit herkömmlichen Rotationsdruckmaschinen, bedruckte Bögen
müssen zur Herstellung eines Druckerzeugnisses gesammelt werden. Dazu sind Sammelvorrichtungen
bekannt, die die vorab in grosser Auflage bedruckten Bögen zusammenfassen. Bekannte
Sammelvorrichtungen weisen beispielsweise eine Mehrzahl von Taschen oder Mitnehmern
auf, die an mehreren Zuführstationen vorbeigeführt werden. Dabei wird an jeder Zuführstation
ein bestimmter Bogen zugeführt, so dass schliesslich jede Tasche alle Bögen des betreffenden
Erzeugnisses enthält. Diese Sammelvorrichtungen sind zur Stapelbildung aus sequentiell
bedruckten und geförderten Bögen nicht gut geeignet.
[0004] Aus der
EP-A 1 209 000 und der
EP-A 1 219 556 sind Verfahren zur Herstellung eines Druckerzeugnisses bekannt, bei dem die Bögen
mit einer Digitaldruckmaschine bedruckt und in einer Sammelvorrichtung zu Bogenstapeln
zusammengelegt werden. Die Sammelvorrichtung wird beispielsweise zwischen einem Querschneider,
der einem digitalen Drucksystem nachgeschaltet ist, und einer Falzstation bzw. einem
anderen Verarbeitungsorgan geschaltet. Die Sammelvorrichtung gemäss der
EP-A 1 219 556 bildet einen Bogenstapel, indem die kontinuierlich zugeführten Bögen mit einem Greiforgan,
z.B. einem Sauger, ergriffen und an einer festen, stationären Stelle aufeinander abgelegt
werden. Eine Mehrzahl von Greiforganen wird dazu entlang einer geschlossenen Umlaufbahn
bewegt. Die Umlaufbahn hat ein horizontal verlaufendes Teilstück, dessen Länge die
Länge eines Bogens wesentlich übersteigen muss. Dies führt zu einem grossen Platzbedarf.
Mit dem stationären Sammelplatz für den Bogenstapel sind des weiteren folgende Nachteile
verbunden: Ein ankommender Bogen muss vor dem Ablegen stark abgebremst werden. Insbesondere
bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten führt dies zu einer starken Beanspruchung
des Bogens, weshalb die Prozesssicherheit vor allem bei empfindlichen Papieren beeinträchtigt
sein kann. Die Prozesssicherheit lässt sich nur unter Einsatz aufwendiger Hilfsfunktionen,
z.B. Federn, Bremsschleppen, Vakuumbremsen, Abbremsen der Greiforgane, erhöhen. Schliesslich
muss der fertige Bogenstapel stark beschleunigt werden, damit er aus der Sammelvorrichtung
entfernt ist, bevor ein weiterer Bogen abgelegt wird. Eine Beschleunigung auf eine
Geschwindigkeit, die grösser ist als die Zuführgeschwindigkeit der Bögen zur Sammelstation,
ist notwendig. Die Produktionsgeschwindigkeit wird daher durch die Sammelvorrichtung
limitiert.
[0005] Weiterhin offenbart die
US-A-2002/0074716 eine Sammelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sammelvorrichtung anzugeben,
die bei einer hohen Prozesssicherheit, einer schonenden Behandlung der Bögen und verringertem
Platzbedarf hohe Produktionsgeschwindigkeiten zulässt. Des weiteren soll ein entsprechendes
Betriebsverfahren zur Verfügung gestellt werden.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Sammelvorrichtung und ein Betriebsverfahren mit
den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 7. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0008] Die erfindungsgemässe Sammelvorrichtung umfasst einen Drehkörper, der um seine Achse
drehbar gelagert und mit einem Antrieb in Rotation versetzbar ist. Des weiteren ist
wenigstens ein Festhaltemechanismus zum Aufnehmen und Festhalten von Bögen vorhanden.
Dessen mit dem Bogen zusammenwirkende Elemente sind im Bereich der Aussenfläche des
Drehkörpers angeordnet. Der Festhaltemechanismus dient dazu, eine Mehrzahl in Form
eines Bogenstapels vorliegenden Bögen im Bereich ihrer in Drehrichtung vorlaufenden
Kante festzuhalten und einen neuen Bogen ebenfalls an seiner vorlaufenden Kante festzuhalten
und zum Bogenstapel hinzuzufügen. Dabei wird die vorlaufende Kante des neuen Bogens
bündig zur den vorlaufenden Kanten der Bögen des Bogenstapels aufgenommen, insbesondere
mit Hilfe eines Anschlags. Das seitliche Ausrichten der Bögen kann mit anderen Mitteln
erfolgen. Zum Betätigen des Festhaltemechanismus dienen geeignete Steuermittel. Aufnahme
von Bögen, Stapelbildung und Abgabe des Stapels finden während der Rotation des Drehkörpers
statt. Damit entfallen die Nachteile, die mit einer stationären Stapelbildungsposition
verbunden sind, insbesondere das Abbremsen und wieder Beschleunigen der Bögen. Die
Bögen werden im Fluss verarbeitet. Da der Drehkörper nur einen solchen Umfang aufweisen
muss, der grösser oder gleich der Länge des grössten zu verarbeitenden Bogenformats
ist, ist die gesamte Vorrichtung zudem sehr platzsparend. Es ist jedoch auch möglich,
über den Umfang verteilt mehrere Festhaltemechanismen vorzusehen, um gleichzeitig
mehrere Bogenstapel zu bilden.
[0009] Die Sammelvorrichtung ist besonders geeignet zur Verarbeitung einzelner, sequentiell
insbesondere im Digitaldruckverfahren bedruckter und kontinuierlich geförderter Bögen.
Sie kann jedoch auch generell zur Bildung von Kleinstapeln eingesetzt werden, z.B.
um konventionell bedruckte und/oder bereits gefalzte Bögen, Kleinstapel und/oder schuppenartig
übereinanderliegend geförderte Bögen zu sammeln.
[0010] Ein Beispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1a
- eine Sammelvorrichtung mit einem ersten ankommenden Bogen;
- Fig. 1b
- die Sammelvorrichtung aus Fig. 1a in Seitenansicht
- Fig. 1c
- eine vergrösserte Darstellung des Schliessmechanismus;
- Fig. 2a-c, 3a-c,4a-c, 5a-c, 6a-c, 7a-c
- die Sammelvorrichtung aus Fig. 1a-c in verschiedenen Momentaufnahmen bei der Durchführung
des erfindungsgemässen Verfahrens.
[0011] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemässe Sammelvorrichtung in verschiedenen Momentaufnahmen
sowie in verschiedenen Ansichten bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.
Die Figuren 1a-7a zeigen jeweils eine Ansicht der Sammelvorrichtung einschliesslich
einer Zuführeinrichtung 12 und einer Wegführeinrichtung 13. Die Figuren 1b-7b zeigen
jeweils eine Seitenansicht der Vorrichtung. Die Figuren 1c-7c zeigen jeweils einen
Ausschnitt aus der entsprechenden Figur 1a-7a, in dem der Festhaltemechanismus 4 vergrössert
dargestellt wird.
[0012] Kernstück der Sammelvorrichtung ist ein Drehkörper 1, der vorliegend aus drei scheibenartigen
Segmenten 2 besteht, die koaxial zu einer Rotationsachse A auf einer gemeinsamen Welle
16 angeordnet sind. Die Segmente 2 haben jeweils einen scheibenartigen Grundkörper
2a mit einem verbreiterten peripheren Rand 2b. Die drei Randflächen einschliesslich
der dazwischen liegenden gedachten Verbindungsflächen definieren eine Aussenfläche
3 des Drehkörpers, an der ein Bogen 14 während des Sammelvorgangs ganz oder teilweise
anliegt. Die Aussenfläche 3 ist vorliegend zylindermantelförmig. Zur Herstellung einer
solchen Aussenfläche 3 kann auch ein Drehkörper in Form eines Voll- oder Hohlzylinders
oder ein Körper, der im peripheren Bereich eine Zylindermantelfläche aufspannt, verwendet
werden. Beispielsweise kann der in den Figuren gezeigte Drehkörper auch aus mehr als
drei Segmenten bestehen. Unter Drehkörper 1 wird ein um die Achse A drehbarer Körper
verstanden, der bevorzugt, aber nicht zwingend im wesentlichen rotationssymmetrisch
ist.
[0013] Ein Festhaltemechanismus 4 umfasst einen Satz erster Festhalteelemente 5 und einen
Satz zweiter Festhalteelemente 6, von denen jeweils eines einem Segment 2 zugeordnet
ist. Sie werden durch hier nicht dargestellte Steuer- bzw. Antriebsmittel betätigt,
z.B. durch eine Kulissensteuerung oder einen elektronisch gesteuerten mechanischen
Antrieb. Die ersten und zweiten Festhalteelemente 5, 6 haben die Form eines L-förmig
abgeknickten Fingers 7, der um eine parallel zur Rotationsachse A verlaufende Schwenkachse
B verschwenkbar und geringfügig in radialer Richtung beweglich. Das abgeknickte Ende
8 hat eine dem Drehkörper 1 zugewandte erste Fläche 8a, zwischen der und dem Drehkörper
1 ein Bogen 14, 14' eingeklemmt werden kann. Die leicht geneigt dazu verlaufende,
dem Drehkörper 1 abgewandte zweite Fläche 8b kann auch unterhalb eines Bogens 14,
14' liegen (siehe Festhalteelement 6 in Fig. 2b). Eine im wesentlichen in radialer
Richtung verlaufende Anschlagfläche 8c (siehe Fig. 3c) dient beispielsweise als Anschlag
zum Ausrichten der vorlaufenden Kante 15 eines ankommenden Bogens 14, 14'. Die Halteelemente
5, 6 überragen den Drehkörper 1 geringfügig in radialer Richtung. Der Rand 2b der
Segmente 2 weist dazu Aussparungen 2c auf, durch die auch die Schwenkbewegung ermöglicht
wird.
[0014] Die Zuführeinrichtung 12 in Form eines Förderbandes verläuft horizontal und nähert
sich dem Drehkörper 1 in Rotationsrichtung R gesehen etwa 45° vor dem Scheitelpunkt
S, so dass ein Bogen unter nur leichter Biegung, d.h. im wesentlichen tangential,
an den Drehkörper 1 übergeben werden kann. Zwischen der Zuführeinrichtung 12 und dem
Drehkörper 1 liegt der Übernahmebereich 9. Die in Fig. 1b und 4b gezeigte Stellung
des Drehkörpers 1, in der sich die Festhalteelemente 5, 6 im Übernahmebereich 9 befinden,
wird als Übernahmestellung bezeichnet.
[0015] Die Wegführeinrichtung 13 in Form eines Förderbandes verläuft ebenfalls horizontal
und beginnt am Drehkörper 1 in Rotationsrichtung R gesehen etwa 30° nach dem Scheitelpunkt
S, so dass ein Bogen unter nur leichter Biegung, d.h. im wesentlichen tangential,
vom Drehkörper 1 übernommen werden kann. Zwischen der Wegführeinrichtung 13 und dem
Drehkörper 1 liegt der Abgabebereich 10. Die in Fig. 6b gezeigte Stellung des Drehkörpers
1, in der sich die Festhalteelemente 5, 6 im Abgabebereich 10 befinden, wird als Abgabestellung
bezeichnet. Mittels einer Ausschleusvorrichtung mit mehreren Ausschleuselementen 11,
die um eine parallel zur Rotationsachse A verlaufenden Schwenkachse C (Fig. 6c) verschwenkbar
sind, kann die vordere Kante eines Bogens 14, 14' nach Wegschwenken der Festhalteelemente
5, 6 vom Drehkörper 1 abgehoben und wegtransportiert werden. Die Ausschleuselemente
11 sind neben und zwischen den Segmenten angeordnet und untergreifen im aktivierten
Zustand einen Bogen (Fig. 6b), um diesen abzuheben.
[0016] Die Funktion der Sammelvorrichtung wird im folgenden näher beschrieben: Ein Bogen
14, der von einer Druckmaschine oder einem Querschneider kommt, wird mit der Zuführeinrichtung
12 dem um die Achse A rotierenden Drehkörper 1 zugeführt (Fig. 1a-c). Der Drehkörper
wird so angesteuert, dass er sich in der Übernahmestellung befindet, wenn die vorlaufende
Kante 15 des Bogens 14 den Drehkörper 1 erreicht (Fig. 2a-c). Die ersten Festhalteelemente
5 sind leicht radial nach aussen bewegt, so dass ihre ersten Flächen 8a mit der Aussenfläche
3 einen Aufnahmespalt 17 (Fig. 1c) bilden, der in Umfangrichtung durch die Anschlagfläche
8c begrenzt wird. Die zweiten Aufnahmeelemente 6 liegen an der Aussenfläche 3 an und
könnten beispielsweise einen bereits aufgenommenen Bogen oder Bogenstapel fixieren
(vgl. Fig. 5a-c, wo dies für das erste Festhalteelement 5 der Fall ist). Damit gleitet
der Bogen 14 über die zweiten Festhalteelemente 6 in den durch die ersten Festhalteelemente
5 gebildeten Aufnahmespalt 17. Er wird dort eingeklemmt, indem das erste Festhalteelement
5 in radialer Richtung nach innen bewegt wird. Gleichzeitig wird der Drehkörper 1
weitergedreht (Fig 2a-c). Im Verlauf einer vollständigen Umdrehung wird der Bogen
14 platzsparend auf den Drehkörper 1 aufgewickelt.
[0017] Unter weiterer Drehung des Drehkörpers 1 in eine erste Zwischenstellung werden die
zweiten Festhalteelemente 6 deaktiviert, d.h. durch Verschwenken unter dem durch das
erste Festhalteelement 5 gehaltenen Bogen 14 hervorgezogen (Fig. 3a-c). Sollte das
zweite Festhalteelement 6 bereits einen Bogenstapel fixiert gehalten haben, wird dieser
nun allein durch das erste Festhalteelement 5 gehalten.
[0018] Das zweite Festhalteelement 6 schwenkt nun zurück in seine Ausgangsposition, bleibt
jedoch in radialer Richtung nach aussen versetzt, so dass sich ein weiterer Förderspalt
17' bildet, der einen weiteren Bogen 14' aufnehmen kann (Fig. 4a-c). In diesen wird
der weitere Bogen 14 aufgenommen und festgeklemmt (Fig. 5a-c). Da sich die Anschlagflächen
8c der ersten und zweiten Festhalteelemente 5, 6 in Umfangrichtung an der gleichen
Stelle befinden, werden die vorlaufenden Kanten 15, 15' präzise aneinander ausgerichtet.
Da die ersten und zweiten Festhalteelemente 5, 6 beim vorliegenden Beispiel identisch
aufgebaut sind, entspricht diese Situation der aus Fig. 1a-c bzw. 2a-c.
[0019] Bei unterschiedlich aufgebauten ersten und zweiten Festhalteelementen (hier nicht
dargestellt) wird der gesamte Bogenstapel einschliesslich des neu aufgenommenen Bogens
ab der ersten Zwischenstellung durch beide Festhalteelemente und ab einer zweiten
Zwischenstellung nur durch das zweite Festhalteelement gehalten, während das erste
Festhalteelement zur Aufnahme eines neuen Bogens bereit gemacht wird. Alternativ kann
der gesamte Bogenstapel ständig z.B. durch elektrostatische Aufladung, Nadeln oder
externe Führungsrollen gehalten werden und das erste Festhalteelement im wesentlichen
nur als Anschlag für die Vorderkante eines neu aufgenommenen Bogens dienen. Ein Anschlag
ist dann entbehrlich, wenn Zuführeinrichtung und Drehkörper so synchronisiert sind,
dass sich die Vorderkanten stets an derselben Stelle mit Bezug zum Festhalteelement
bzw. zur Vorderkante der bereits abgelegten Bögen befinden. In diesem Fall reicht
es, dass der Festhaltemechanismus den neuen Bogen in der Stellung festhält, in der
die Vorderkanten bündig zueinander sind.
[0020] Der in den Figuren 1-5 dargestellte Vorgang kann sich so lange wiederholen, bis alle
zu einem Stapel zusammenzufassenden Bögen 14, 14' wenigstens teilweise auf dem Drehkörper
1 aufgewickelt sind. Im vorliegenden Beispiel ist der weitere Bogen 14' bereits der
letzte des Stapels. Er vollzieht daher keine ganze Drehung des Drehkörpers und wird
nicht vollständig aufgewickelt. Vor oder beim Erreichen der Abgabestellung werden
die Ausschleuselemente 11 aktiviert und die gerade aktiven Festhalteelemente 5, 6
deaktiviert, so dass der gesamte Stapel ausgeschleust wird (Fig. 6a-c). Nach erneutem
Erreichen der Übernahmestellung, d.h. noch während sich der erste Bogenstapel im Bereich
des Drehkörpers 1 befindet, kann der erste Bogen 14" eines neuen Bogenstapels aufgenommen
werden (Fig. 7a-c).
[0021] Der Stapel entfernt sich in der Regel durch die Fliehkraft, kann aber auch durch
Finger oder rotierende Greifer oder andere an sich bekannte Techniken übernommen werden.
Vorzugsweise ist durch geeignete Mittel, z.B. elektrostatische Aufladung, Crimpen
oder externe Führungsrollen, sichergestellt, dass der Bogenstapel beim Transport mit
der Wegfördereinrichtung 13 beieinander bleibt.
[0022] Die Bahngeschwindigkeit v
B der die Bögen übernehmenden Elemente des Festhaltemechanismus 4, hier des Aufnahmespalts
17, 17' bzw. der Anschlagfläche 8c, ist vorzugsweise während einer Umdrehung ungleichförmig.
Sie ist vorzugsweise vor und beim Erreichen der Übernahmestellung geringer als die
Zuführgeschwindigkeit v
z der Bögen 14, 14' auf der Zuführeinrichtung 12, damit die vorlaufenden Kanten 15,
15', z.B. durch Anschlagen an der Anschlagfläche 8c, bündig zueinander aufgenommen
werden können. Anschliessend wird der Drehkörper vorzugsweise leicht beschleunigt,
damit er sich bei Ankunft der nächsten vorlaufenden Kante wieder in der Übernahmestellung
befindet.
[0023] Vorzugsweise wird die Rotationsgeschwindigkeit des Drehkörpers 1 an den Abstand angepasst,
den die vorlaufenden Kanten 15, 15' der Bögen beim Zuführen zu der Sammelvorrichtung
haben. Beinhaltet der Dokumentensatz beispielsweise einzelne kürzere Bögen, wie in
einer Zeitung übliche halbe Bögen, so wird zumindest über einen Teil einer Umdrehung
die Umfangsgeschwindigkeit des Drehkörpers 1 wesentlich erhöht, so dass des Drehkörper
die Übernahmestellung bei Ankunft der nächsten Vorderkante mit der richtigen Geschwindigkeit
erreicht. Der gleiche Effekt kann durch Anpassung des Abstandes erreicht werden, den
die Vorderkanten auf dem Zuförderer haben, z.B. durch Anpassung der Druckgeschwindigkeit.
1. Sammelvorrichtung zum Zusammentragen von Bögen (14, 14', 14"), insbesondere bedruckten
Papierbögen, zur Bildung eines Bogenstapels, mit einem Drehkörper (1), der um seine
Achse (A) drehbar gelagert ist, einem Antrieb, mit dem der Drehkörper (1) in Rotation
versetzbar ist, wenigstens einem Festhaltemechanismus (4), der eine Mehrzahl von Bögen
(14, 14', 14") in Form eines Bogenstapels im Bereich ihrer in Drehrichtung vorlaufenden
Kante (15, 15') an der Aussenfläche (3) des Drehkörpers (1) festzuhalten imstande
ist, und Steuermitteln zum Betätigen des Festhaltemechanismus (4), wobei ein ankommender
Bogen (14, 14', 14") während der Rotation des Drehkörpers (1) vom Festhaltemechanismus
(4) derart aufgenommen und festgehalten wird, dass seine vorlaufende Kante (15, 15')
bündig zur vorlaufenden Kante des Bogenstapels aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Festhaltemechanismus (4) wenigstens ein erstes Festhalteelement (5) und wenigstens
ein zweites Festhalteelement (6) umfasst, die identisch aufgebaut und unabhängig voneinander
betätigbar sind, wobei das erste und zweite Festhalteelement (5) jeweils einen verschwenkbaren
Finger (7) umfasst, der in einem geöffneten Zustand des Festhalteelements (5) durch
eine Anschlagfläche (8c) einen Anschlag für die vorlaufende Kante (15, 15') des ankommenden
Bogens (14, 14', 14") bildet und den Bogen (14, 14', 14") in einem geschlossenen Zustand
des Festhalteelements (5) mit dem Bogenstapel zusammenhält.
2. Sammelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Anschlagflächen (8c) des ersten und zweiten Festhalteelements (5, 6) in
Umfangrichtung des Drehkörpers an der gleichen Stelle befinden.
3. Sammelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Zuführeinrichtung (12) zum Zuführen von Bögen (14, 14', 14") in einer im wesentlichen
tangential zur Aussenfläche (3) des Drehkörpers (1) verlaufenden Ebene, wobei die
Zuführeinrichtung (12) vorzugsweise einen Förderriemen oder einen Fördertisch umfasst.
4. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, gekennzeichnet durch eine Wegführeinrichtung (13) zum Wegführen von Bogenstapeln in einer im wesentlichen
tangential zur Aussenfläche (3) des Drehkörpers (1) verlaufenden Ebene, wobei die
Wegführeinrichtung vorzugsweise einen Förderriemen oder einen Fördertisch umfasst.
5. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Drehkörpers (1) wenigstens so gross wie die Länge des grössten mit
der Sammelvorrichtung zu verarbeitenden Bogenformats ist.
6. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb den Drehkörper (1) zu einer ungleichförmigen Bewegung anzutreiben imstande
ist.
7. Verfahren zum Betrieb einer Sammelvorrichtung nach Anspruch 1 mit folgenden Schritten:
a) Betätigen des Festhaltemechanismus (4) in einer Übernahmestellung des Drehkörpers
zum Festhalten wenigstens eines zugeführten Bogens (14, 14', 14") im Bereich seiner
in Drehrichtung vorlaufenden Kante (15, 15'), wobei der Bogen (14, 14', 14") derart
aufgenommen und festgehalten wird, dass seine vorlaufende Kante (15, 15') bündig zur
vorlaufenden Kante der gegebenenfalls bereits vom Festhaltemechanismus (4) aufgenommenen
Bögen (14, 14', 14") ist;
b) Rotation des Drehkörpers (1) bis zu einer Abgabestellung des Drehkörpers (1);
c1) Rotation des Drehkörpers (1) bis zur Übernahmestellung des Drehkörpers (1) und
Wiederholung der Schritte a) und b), falls die Anzahl der gesammelten Bögen (14, 14',
14") geringer als die Anzahl der zu sammelnden Bögen (14, 14', 14") ist;
oder
c2) Betätigen des Festhaltemechanismus (4) in der Abgabestellung des Drehkörpers (1)
zum Lösen des bzw. der festgehaltenen Bögen (14, 14', 14"), falls die Anzahl der gesammelten
Bögen (14, 14', 14") der Anzahl der zu sammelnden Bögen (14, 14', 14") entspricht,
dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine erste und zweite Festhalteelement (5, 6) derart betätigt werden,
dass folgendes gilt:
- in der Übernahmestellung bildet eines der zwei Festhalteelemente (5, 6), nämlich
das erste oder das zweite Festhalteelement (5, 6), den Anschlag für die vorlaufende
Kante eines ankommenden Bogens, während das andere Festhalteelement (6, 5) gegebenenfalls
einen bereits aufgenommenen Bogen festhält;
- von der Übernahmestellung bis zu einer Zwischenstellung wird der neu aufgenommene
Bogen nur durch dasjenige Festhalteelement (5, 6) gehalten, das in der Übernahmestellung
den Anschlag für die vorlaufende Kante dieses Bogens bildete;
- von der Zwischenstellung bis zur Übernahmestellung hält dasjenige Festhalteelement
(5,6), das in der Übernahmestellung den Anschlag für den neu aufgenommenen Bogen bildete,
den neu aufgenommenen Bogen und die gegebenenfalls darunter bereits aufgenommenen
Bogen, während das andere Festhalteelement unter Bildung des Anschlags für die vorlaufende
Kante eines weiteren Bogens zur Aufnahme und zum Festhalten dieses weiteren Bogens
bereit ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Drehkörpers (1) an den Abstand angepasst wird, den
die vorlaufenden Kanten (15, 15') der Bögen (14, 14', 14") beim Zuführen zur Sammelvorrichtung
haben.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Drehkörpers (1) ungleichförmig ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bögen (14, 14', 14") der Sammelvorrichtung kontinuierlich mit einer Zuführgeschwindigkeit
vz zugeführt werden und die Rotationsgeschwindigkeit des Drehkörpers (1) derart an die
Zuführgeschwindigkeit vz angepasst wird, dass die Bahngeschwindigkeit vB der die Bögen (14, 14', 14") übernehmenden Elemente des Festhaltemechanismus (4)
vor und beim Erreichen der Übernahmestellung geringer ist als die Zuführgeschwindigkeit
vz und nach der Übernahme der Bögen (14, 14', 14") vorzugsweise erhöht wird.
11. Verwendung einer Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6 zum Sammeln von
sequentiell bedruckten und zugeführten Bögen.
12. Verwendung einer Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6 zur Herstellung
eines Druckerzeugnisses, insbesondere einer -Zeitung, mittels einer Digitaldruckmaschine.
1. Gathering apparatus for collating sheets (14, 14', 14''), in particular printed paper
sheets, for forming a sheet stack, having a rotational body (1) which is mounted such
that it can be rotated about its axis (A), a drive, by way of which the rotational
body (1) can be set in rotation, at least one retaining mechanism (4) which is capable
of retaining a plurality of sheets (14, 14', 14") in the form of a sheet stack on
the outer face (3) of the rotational body (1) in the region of their leading edge
(15, 15') in the rotational direction, and control means for actuating the retaining
mechanism (4), an incoming sheet (14, 14', 14'') being received and retained by the
retaining mechanism (4) during the rotation of the rotational body (1), in such a
way that its leading edge (15, 15') is received in a flush manner with respect to
the leading edge of the sheet stack, characterized in that the retaining mechanism (4) comprises at least one first retaining element (5) and
at least one second retaining element (6) which are of identical construction and
can be actuated independently of one another, the first and second retaining element
(5) comprising in each case one pivotable finger (7) which, in an open state of the
retaining element (5), forms a stop for the leading edge (15, 15') of the incoming
sheet (14, 14', 14") by way of a stop face (8c) and holds the sheet (14, 14', 14")
together with the sheet stack in a closed state of the retaining element (5).
2. Gathering apparatus according to Claim 1,
characterized in that the stop faces (8c) of the first and second retaining elements (5, 6) are situated
at the same location in the circumferential direction of the rotational body.
3. Gathering apparatus according to Claim 1 or 2, characterized by a feed device (12) for feeding sheets (14, 14', 14") in a plane which extends substantially
tangentially with respect to the outer face (3) of the rotational body (1), the feed
device (12) preferably comprising a conveyor belt or a conveyor table.
4. Gathering apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized by a guiding-away device (13) for guiding away sheet stacks in a plane which extends
substantially tangentially with respect to the outer face (3) of the rotational body
(1), the guiding-away device preferably comprising a conveyor belt or a conveyor table.
5. Gathering apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the circumference of the rotational body (1) is at least as large as the length of
the largest sheet format to be processed by way of the gathering apparatus.
6. Gathering apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the drive is capable of driving the rotational body (1) in a non-uniform movement.
7. Method for operating a gathering apparatus according to Claim 1 having the following
steps:
a) actuation of the retaining mechanism (4) in a transfer position of the rotational
body for retaining at least one fed sheet (14, 14', 14'') in the region of its leading
edge (15, 15') in the rotational direction, the sheet (14, 14', 14'') being received
and retained in such a way that its leading edge (15, 15') is flush with respect to
the leading edge of the sheets (14, 14', 14'') which have possibly already been received
by the retaining mechanism (4);
b) rotation of the rotational body (1) as far as a delivery position of the rotational
body (1);
c1) rotation of the rotational body (1) as far as the transfer position of the rotational
body (1) and repetition of steps a) and b) if the number of gathered sheets (14, 14',
14'') is less than the number of sheets (14, 14', 14'') to be gathered;
or
c2) actuation of the retaining mechanism (4) in the delivery position of the rotational
body (1) for releasing the retained sheet or sheets (14, 14', 14") if the number of
gathered sheets (14, 14', 14") corresponds to the number of sheets (14, 14', 14")
to be gathered,
characterized in that the at least one first and second retaining elements (5, 6) are actuated in such
a way that the following is true:
- in the transfer position, one of the two retaining elements (5, 6), namely the first
or the second retaining element (5, 6), forms the stop for the leading edge of an
incoming sheet, while the other retaining element (6, 5) possibly retains a sheet
which has already been received;
- from the transfer position as far as an intermediate position, the newly received
sheet is held only by that retaining element (5, 6) which forms the stop for the leading
edge of the said sheet in the transfer position;
- from the intermediate position as far as the transfer position, that retaining element
(5, 6) which formed the stop for the newly received sheet in the transfer position
holds the newly received sheet and the sheets which have possibly already been received
below it, while the other retaining element is ready to receive and to retain a further
sheet by forming the stop for the leading edge of the said further sheet.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the rotational speed of the rotational body (1) is adapted to the spacing of the
leading edges (15, 15') of the sheets (14, 14', 14'') when they are fed to the gathering
apparatus.
9. Method according to Claim 7, characterized in that the rotational speed of the rotational body (1) is non-uniform.
10. Method according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the sheets (14, 14', 14") are fed continuously to the gathering apparatus at a feed
speed vz and the rotational speed of the rotational body (1) is adapted to the feed speed
vz in such a way that the path speed vB of those elements of the retaining mechanism (4) which accept the sheets (14, 14',
14") is lower before and when the transfer position is reached than the feed speed
vz and is preferably increased after the transfer of the sheets (14, 14', 14").
11. Use of a gathering apparatus according to one of Claims 1 to 6 for gathering sequentially
printed and fed sheets.
12. Use of a gathering apparatus according to one of Claims 1 to 6 for producing a printed
product, in particular a newspaper, by means of a digital printing press.
1. Dispositif d'assemblage pour assembler des feuilles (14, 14', 14"), notamment des
feuilles de papier imprimées, pour former une pile de feuilles, comprenant un corps
rotatif (1), qui est monté de manière à pouvoir tourner autour de son axe (A), un
entraînement, avec lequel le corps rotatif (1) peut être mis en rotation, au moins
un mécanisme de fixation (4), qui est en mesure de fixer contre la surface extérieure
(3) du corps rotatif (1) une pluralité de feuilles (14, 14', 14") en forme de pile
de feuilles dans la région de leur arête avant (15, 15') dans le sens de la rotation,
et des moyens de commande pour actionner le mécanisme de fixation (4), une feuille
arrivant (14, 14', 14") étant reçue et fixée pendant la rotation du corps rotatif
(1) par le mécanisme de fixation (4) de telle sorte que son arête avant (15, 15')
soit reçue en affleurement avec l'arête avant de la pile de feuilles, caractérisé en ce que le mécanisme de fixation (4) comprend au moins un premier élément de fixation (5)
et au moins un deuxième élément de fixation (6), lesquels sont construits de manière
identique et peuvent être actionnés indépendamment l'un de l'autre, le premier et
le deuxième élément de fixation (5) comprenant chacun un doigt pivotant (7) qui forme,
dans un état ouvert de l'élément de fixation (5), par une surface de butée (8c), une
butée pour l'arête avant (15, 15') de la feuille arrivant (14, 14', 14'') et qui maintient
la feuille (14, 14', 14'') avec la pile de feuilles, dans un état fermé de l'élément
de fixation (5).
2. Dispositif d'assemblage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de butée (8c) du premier et du deuxième élément de fixation (5, 6) se
trouvent au même endroit dans la direction périphérique du corps rotatif.
3. Dispositif d'assemblage selon la revendication 1
ou 2, caractérisé par un dispositif d'alimentation (12) pour alimenter des feuilles (14, 14', 14'') dans
un plan s'étendant essentiellement tangentiellement à la surface extérieure (3) du
corps rotatif (1), le dispositif d'alimentation (12) comprenant de préférence une
courroie transporteuse ou une table transporteuse.
4. Dispositif d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé par un dispositif d'évacuation (13) pour évacuer des piles de feuilles dans un plan s'étendant
essentiellement tangentiellement à la surface extérieure (3) du corps rotatif (1),
le dispositif d'évacuation comprenant de préférence une courroie transporteuse ou
une table transporteuse.
5. Dispositif d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la périphérie du corps rotatif (1) est au moins aussi grande que la longueur du plus
grand format de feuille à traiter avec le dispositif d'assemblage.
6. Dispositif d'assemblage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'entraînement est en mesure d'entraîner le corps rotatif (1) en un mouvement irrégulier.
7. Procédé pour faire fonctionner un dispositif d'assemblage selon la revendication 1,
comprenant les étapes suivantes :
a) actionnement du mécanisme de fixation (4) dans une position de reprise du corps
rotatif pour fixer au moins une feuille acheminée (14, 14', 14'') dans la région de
son arête avant (15, 15') dans le sens de la rotation, la feuille (14, 14', 14'')
étant reçue et fixée de telle sorte que son arête avant (15, 15') soit en affleurement
avec l'arête avant des feuilles (14, 14', 14'') éventuellement déjà reçues par le
mécanisme de fixation (4) ;
b) rotation du corps rotatif (1) jusqu'à une position de dépose du corps rotatif (1)
;
c1) rotation du corps rotatif (1) jusqu'à une position de reprise du corps rotatif
(1) et répétition des étapes a) et b), si le nombre des feuilles assemblées (14, 14',
14'') est inférieur au nombre des feuilles (14, 14', 14'') que l'on veut assembler;
ou
c2) actionnement du mécanisme de fixation (4) dans la position de dépose du corps
rotatif (1) pour libérer la ou les feuilles fixées (14, 14', 14''), si le nombre des
feuilles assemblées (14, 14', 14'') correspond au nombre des feuilles (14, 14', 14'')
que l'on veut assembler,
caractérisé en ce que l'au moins un premier et l'au moins un deuxième élément de fixation (5, 6) sont actionnés
de telle sorte que :
- dans la position de reprise, l'un des deux éléments de fixation (5, 6), à savoir
le premier ou le deuxième élément de fixation (5, 6), forme la butée pour l'arête
avant d'une feuille arrivant, tandis que l'autre élément de fixation (6, 5) fixe éventuellement
une feuille déjà reçue ;
- de la position de reprise jusqu'à une position intermédiaire, la feuille nouvellement
reçue n'est fixée que par l'élément de fixation respectif (5, 6) qui formait dans
la position de reprise la butée pour l'arête avant de cette feuille ;
- de la position intermédiaire jusqu'à la position de reprise, l'élément de fixation
(5, 6) qui formait dans la position de reprise la butée pour la feuille nouvellement
reçue, fixe la feuille nouvellement reçue et les feuilles sous-jacentes éventuellement
déjà reçues, tandis que l'autre élément de fixation, tout en formant la butée pour
l'arête avant d'une autre feuille, est prêt à recevoir et à fixer cette autre feuille.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la vitesse de rotation du corps rotatif (1) est adaptée à la distance que les arêtes
avant (15, 15') des feuilles (14, 14', 14'') ont à parcourir lors de leur acheminement
au dispositif d'assemblage.
9. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la vitesse de rotation du corps rotatif (1) est irrégulière.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que les feuilles (14, 14', 14") du dispositif d'assemblage sont acheminées en continu
à une vitesse d'alimentation vz et la vitesse de rotation du corps rotatif (1) est adaptée à la vitesse d'alimentation
vz de telle sorte que la vitesse de bande vB des éléments du mécanisme de fixation (4) reprenant les feuilles (14, 14', 14'')
avant et à l'arrivée à la position de reprise soit inférieure à la vitesse d'alimentation
vz et soit de préférence accrue après la reprise des feuilles (14, 14', 14").
11. Utilisation d'un dispositif d'assemblage selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, pour assembler d es feuilles imprimées et acheminées séquentiellement.
12. Utilisation d'un dispositif d'assemblage selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, pour fabriquer un produit imprimé, notamment un journal, au moyen d'une imprimante
numérique.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente