| (19) |
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(11) |
EP 1 472 174 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/000285 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/066503 (14.08.2003 Gazette 2003/33) |
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| (54) |
KRAN MIT HANDEINGABEEINHEITEN
CRANE WITH MANUAL INPUT DEVICES
GRUE MUNIE D'UNITES D'INTRODUCTION MANUELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
04.02.2002 DE 10204498
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.11.2004 Patentblatt 2004/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Terex-Demag GmbH & Co. KG |
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66482 Zweibrücken (DE) |
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Erfinder: |
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- MEISSNER, Klaus
66482 ZWEIBRÜCKEN (DE)
- MEYER, Mathias
66954 PIRMASENS (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E. |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 06, 22. September 2000 (2000-09-22) & JP
2000 086155 A (TADANO LTD), 28. März 2000 (2000-03-28)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 01, 30. Januar 1998 (1998-01-30) & JP 09
242124 A (HITACHI CONSTR MACH CO LTD), 16. September 1997 (1997-09-16)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 17, 5. Juni 2001 (2001-06-05) & JP 01 069498
A (KITO CORP), 15. März 1989 (1989-03-15)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kran mit einer von einer Bedienperson über Handeingabeeinheiten
bedienbaren elektronischen Steuerung zur Betätigung von Antrieben für mindestens ein
Hubwerk und für Kranbewegungen, wobei die Handeingabeeinheiten in ihrer Empfindlichkeit
(Auflösung) einstellbar sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein solcher kran
ist aus JP 2000 086 155 bekannt.
[0002] Ein Kran weist regelmäßig nicht nur einen Antrieb für mindestens ein Hubwerk zum
Heben einer Last, sondern darüber hinaus einen oder mehrere Antriebe für die Ausführung
von Kranbewegungen auf. Solche Kranbewegungen sind beispielsweise in der Verstellung
der Neigung des Auslegers des Krans und insbesondere in Schwenkbewegungen des Auslegers
um eine vertikale Drehachse zu sehen. Die Betätigung der jeweiligen Antriebe erfolgt
dabei über Handeingabeeinheiten, die meistens in Form von Steuerhebeln ausgebildet
sind. Durch unterschiedlich starkes Auslenken derartiger Steuerhebel kann die Geschwindigkeit
des jeweiligen damit gekoppelten Antriebs auf unterschiedlich große Werte beliebig
eingestellt werden.
[0003] Moderne Krane sind regelmäßig mit einer elektronischen Steuerung versehen, die ihre
Steuerbefehle über die bereits erwähnten Handeingabeeinheiten erhält und in entsprechende
Signale für die Ansteuerung der Antriebe umsetzt. Um bei Kranen ein werkseitig eingestelltes
einheitliches Systemverhalten zu gewährleisten, ist es üblich, Toleranzen mechanischer
und elektronischer Bauteile, die bei den einzelnen Kränen zu unterschiedlichem Systemverhalten
führen würden, durch entsprechendes Justieren in ihrer Wirkung auszugleichen, so dass
bei jedem Gerät eines Krantyps praktisch das gleiche Systemverhalten gewährleistet
werden kann. Das bedeutet, dass durch die Justierung erreicht wird, dass bei Betätigung
einer Handeingabeeinheit in einer bestimmten Weise der jeweilige Antrieb stets in
der gleichen Weise reagiert unabhängig davon, welches Gerät des jeweiligen Typs gerade
benutzt wird. Dadurch wird vermieden, dass sich der Kranbediener bei Wechseln zwischen
einzelnen Kranen jeweils auf das Verhalten eines für ihn neuen Krans in einer Lernphase
einstellen muss.
[0004] Die Anforderungen, die an die Bedienbarkeit eines Krans gestellt werden, sind je
nach Einsatzfall unter Umständen stark unterschiedlich. Beim Heben kleinerer Lasten
auf Baustellen ist man vielfach in erster Linie an hohen Arbeitsgeschwindigkeiten
und weniger an exakt durchgeführten Positioniervorgängen interessiert. Umgekehrt ist
dies bei Montagearbeiten, bei denen es gerade auf die exakte Positionierung der anhängenden
Last, die vielfach ein sehr hohes Gewicht aufweist, und weniger auf einen besonders
schnellen Arbeitsablauf ankommt. Die unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten eines
Kranführers, die Handeingabeeinheiten für die Steuerung der Kranantriebe je nach Anwendungsfall
mit der zweckmäßigsten Sensibilität zu bedienen, können bei bekannten Kransteuerungen
bisher nicht berücksichtigt werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kran der gattungsgemäßen Art dahingehend
weiterzubilden, dass entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Hebeaufgabe, die
mit dem Kran gelöst werden soll, eine möglichst optimale Bedienung durch Kranführer
trotz deren unterschiedlich ausgeprägter Verhaltensweisen gewährleistet werden kann.
Das heißt, dass Hebeaufgaben, deren Durchführung mit herkömmlichen Steuerungen regelmäßig
einen Kranführer mit besonders hoher Sensibilität erforderten, auch von Kranführern
in zufriedenstellender Weise ausgeführt werden können sollen, die in dieser Hinsicht
weniger ausgeprägte Eigenschaften besitzen.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen kran mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Bei
der vorliegenden Erfindung sind die von der werkseitig vorgegebenen Normaleinstellung
abweichenden Einstellungen durch den Kranbediener selbst einrichtbar. Daher ist vorteilhafterweise
die elektronische Steuerung mit entsprechenden Eingabeeinrichtungen versehen, die
dies ermöglichen. Als besonders zweckmäßig hat sich hierbei die Verwendung eines an
die elektronische Steuerung angeschlossenen Touch-Screen erwiesen, weil hierdurch
nicht nur eine leicht erlernbare Programmierung beispielsweise über angezeigte Symbole
möglich ist, sondern auch eine Anzeige der eingestellten Werte gegeben ist.
[0007] Besonders zweckmäßig ist es, eine der anwählbaren Einstellungen der elektronischen
Steuerung für den Montagebetrieb vorzusehen (Montageeinstellung). Dabei führt im Vergleich
zu einer werkseitig vorgegebenen Normaleinstellung der elektronischen Steuerung die
Auslenkung einer Handeingabeeinheit in eine bestimmte Schaltstellung jeweils zu einer
vergleichsweise deutlich langsameren Bewegung des jeweiligen Antriebs. Ebenso können
die so genannten Rampenzeiten, die den Zeitbedarf zwischen dem Start eines Antriebs
und dem Erreichen seiner jeweils gewünschten Geschwindigkeit vergeht, unterschiedlich
eingestellt werden.
[0008] Darüber hinaus ist es zweckmäßig, zumindest eine Schnellbetriebseinstellung vorzusehen,
bei der die Auslenkung einer Handeingabeeinheit in eine bestimmte Schaltstellung im
Vergleich zu einer werkseitig vorgegebenen Normaleinstellung der elektronischen Steuerung
jeweils zu einer deutlich schnelleren Bewegung des jeweiligen Antriebs und gegebenenfalls
auch zu einer Verkürzung der Rampenzeiten führt.
[0009] Zweckmäßigerweise ist eine werkseitig Normaleinstellung in der Weise gesichert in
der elektronischen Steuerung gespeichert, dass eine Veränderung nur durch geschultes
Personal erfolgen kann. Hierdurch wird sichergestellt, dass im Fall einer konfusen
Programmierung, bei der die Handeingabeeinheiten in sachlich unsinniger Weise in ihrer
Empfindlichkeit eingestellt sind, eine leichte Rückkehr zu einer zweckmäßigen Grundeinstellung
erfolgen kann.
[0010] Für einen Montagebetrieb wird die Spreizung der Handeingabeeinheiten zweckmäßigerweise
deutlich gegenüber der Normaleinstellung vergrößert, also die Empfindlichkeit herabgesetzt,
so dass auch durch weniger sensibel agierende Bedienpersonen eine feinfühlige Verstellung
gewährleistet ist. Die Spreizung der Handeingabeeinheiten für den Montagebetrieb kann
so stark ausgeprägt sein, dass die maximale Geschwindigkeit des jeweils zugeordneten
Antriebs im Normalfall nicht mehr erreichbar ist, sondern nur durch Umschaltung auf
eine andere Betriebsart ansteuerbar ist.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform sieht die Erfindung vor, die Empfindlichkeit
der Handeingabeeinheiten nicht linear einzustellen, sondern in Form einer Kennlinie
einzurichten, bei der in einem anfänglichen Feinsteuerbereich eine vergleichsweise
hohe Auflösung der Stellbewegungen vorliegt (große Spreizung) und im weiteren Bereich
ein progressiv sich ändernder Verlauf der Kennlinie zur zügigen Erreichung der maximalen
Geschwindigkeit des jeweiligen Antriebs (kleinere Spreizung) vorgesehen ist. Dadurch
ist es möglich, in einer einzigen Einstellung der elektronischen Steuerung Hebeaufgaben
mit stark unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, also sowohl den Bedürfnissen
einer relativ präzisen Antriebssteuerung als auch eines gewissen Schnellbetriebs gerecht
zu werden.
[0012] Von besonderem Vorteil im Hinblick auf die Sicherheit des Kranbetriebs ist es, wenn
die elektronische Steuerung über ein Kontrollprogramm verfügt, welches die Speicherung
von Einstellungen ausschließt, bei denen die erreichbaren Werte von Geschwindigkeit
und Dynamik jeweils außerhalb der für den Kran zulässigen Werte liegen würden.
[0013] Besonders zweckmäßig ist es, die individuell für die jeweilige Bedienperson vorgenommenen
Einstellungen in besonders gesicherter Form in der Steuerung zu speichern. Dies kann
beispielsweise durch einen persönlichen Code erfolgen. Selbstverständlich ist es auch
möglich, die einer Bedienperson zugeordneten Einstellungen durch eine identifizierende
Chipkarte oder ähnliches zugänglich zu machen. Hierdurch kann auch vermieden werden,
dass die Programmierung eines Kranbedieners bewußt oder unbewußt durch einen anderen
Kranbediener verändert wird.
[0014] Es empfiehlt sich, die für den aktuellen Betrieb des Krans jeweils gewählte Einstellung
der Bedienperson fortwährend anzuzeigen, damit Fehlbedienungen von vornherein ausgeschlossen
werden. Durch Verwechslung der Einstellung für den Montagebetrieb mit der Einstellung
für einen Schnellbetrieb könnten nämlich sonst gefährliche Situationen hervorgerufen
werden.
[0015] Die erfindungsgemäße Ausbildung der elektronischen Steuerung eines Krans ermöglicht
es, das Verhalten der Handeingabeeinheiten des Krans an die individuellen Bedürfnisse
des jeweiligen Kranbedieners und die jeweilige Hebeaufgabe in besonders günstiger
Weise anzupassen. Um im Montagebetrieb mit vielfacher Einscherung des Hubseils beispielsweise
eine wertvolle Last mit hohem Gewicht langsam und präzise mit geringer Dynamik bewegen
zu können und millimetergenau an ihrem Einsatzort zu positionieren, kann der Kranbediener
durch eine entsprechende Programmierung seiner Steuerung die Auflösung an den Steuerhebeln
auf eine weite Spreizung und lange Rampenzeiten einstellen. Dadurch kann gewährleistet
werden, dass selbst bei deutlichen Bewegungen der als Handeingabeeinheiten benutzten
Steuerhebel nur langsame Geschwindigkeiten an den Antrieben hervorgerufen werden.
In umgekehrter Weise kann die Steuerung für einen Schnellbetrieb eingestellt werden,
der insbesondere auf Baustellen beim Heben kleinerer Lasten bei geringer Einscherung
des Hubseils zur Ausführung schneller Bewegungen mit hoher Dynamik und kurzen Rampenzeiten
vorteilhaft ist. Selbstverständlich ist es möglich, wesentlich mehr als zwei oder
drei unterschiedliche Einstellungen in der elektronischen Steuerung zu hinterlegen.
Dies ist insbesondere zweckmäßig, wenn mehrere Kranbediener abwechselnd den jeweiligen
Kran benutzen sollen. Auf diese Weise ist es möglich, dass das Verhalten des Krans
an die naturgemäß unterschiedlichen Belange der Kranbediener, die sich aus ihrer Erfahrung
unterschiedliche Fahrweisen angewöhnt haben, optimal angepaßt wird. Der für die Durchführung
der vorliegenden Erfindung erforderliche bauliche Aufwand ist gering, da hierfür im
wesentlichen lediglich entsprechender Speicherplatz in der Steuerung und ein Softwareprogramm
zur Verfügung gestellt werden müssen.
1. Kran mit einer von einer Bedienperson über Handeingabeeinheiten bedienbaren elektronischen
Steuerung zur Betätigung von Antrieben für mindestens ein Hubwerk und für Kranbewegungen,
wobei die Handeingabeeinheiten in ihrer Empfindlichkeit (Auflösung) einstellbar sind,
wobei
die elektronische Steuerung über mindestens zwei von der Bedienperson anwählbare Einstellungen
verfügt, die für den Kranbetrieb jeweils festgelegte unterschiedliche Empfindlichkeiten
für die Handeingabeeinheiten vorgeben dadurch gekennzeichnet, dass die von der Normaleinstellung abweichenden Einstellungen von der Bedienperson, insbesondere
über ein Touch-Screen der elektronischen Steuerung einrichtbar sind.
2. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Einstellung für den Montagebetrieb (Montageeinstellung) vorgesehen
ist, bei der gegenüber einer werksseitig vorgegebenen Normaleinstellung die Auslenkung
einer Handeingabeeinheit in eine bestimmte Schaltstellung jeweils zu einer vergleichsweise
deutlich langsameren Bewegung des jeweiligen Antriebs führt.
3. Kran nach einem der Ansprüche 1 - 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Schnellbetriebseinstellung vorgesehen ist, bei der gegenüber einer
werksseitig vorgegebenen Normaleinstellung die Auslenkung einer Handeingabeeinheit
in eine bestimmte Schaltstellung jeweils zu einer vergleichsweise schnelleren Bewegung
des jeweiligen Antriebs führt.
4. Kran nach einem der Ansprüche 2 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die werksseitige Normaleinstellung in der Weise gesichert in der elektronischen Steuerung
gespeichert ist, dass eine Veränderung nur durch geschultes Personal erfolgen kann.
5. Kran nach einem der Ansprüche 2 - 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass für den Montagebetrieb die Spreizung der Handeingabeeinheiten so groß eingestellt
ist, dass die maximale Geschwindigkeit des jeweils zugeordneten Antriebs nur durch
eine Umschaltung auf eine andere Betriebsart einstellbar ist.
6. Kran nach einem der Ansprüche 3 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Empfindlichkeit der Handeingabeeinheiten eine Kennlinie aufweist, bei der in
einem anfänglichen Feinsteuerbereich eine vergleichsweise hohe Auflösung der Stellbewegungen
vorliegt und im weiteren Bereich ein progressiv sich ändernder Verlauf der Kennlinie
zur zügigen Erreichung der maximalen Geschwindigkeit des jeweiligen Antriebs vorgesehen
ist.
7. Kran nach einem der Ansprüche 1 - 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektronische Steuerung über ein Kontrollprogramm verfügt, welches die Speicherung
von Einstellungen ausschließt, bei der die erreichbaren Werte von Geschwindigkeit
und Dynamik außerhalb der für den Kran zulässigen Werte liegen würden.
8. Kran nach einem der Ansprüche 1 - 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Einstellungen individuell für die jeweilige Bedienperson, insbesondere in durch
einen persönlichen Code gesicherter Form abgelegt sind.
9. Kran nach einem der Ansprüche 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweils für den Betrieb gewählte Einstellung der Bedienperson fortwährend anzeigbar
ist.
1. A crane with an electronic control system which is operable by an operator via manual
input units and is provided for the actuation of drives for at least one hoisting
mechanism and for crane movements, wherein the sensitivity (resolution) of the manual
input units is adjustable, wherein the electronic control system has at least two
settings which are selectable by the operator and which predetermine different sensitivities,
defined for crane operation, for the manual input units, characterised in that the settings deviating from the normal setting can be set by the operator, especially
via a touch screen of the electronic control system.
2. A crane according to claim 1, characterised in that at least one setting is provided for assembly operation (assembly setting), at which,
in relation to a factory-set normal setting, the displacement of a manual input unit
into a specified switching position results in a comparatively much slower movement
of the respective drive.
3. A crane according to either one of claims 1-2, characterised in that at least one setting for high-speed operation is provided, at which, in relation
to a factory-set normal setting, the displacement of a manual input unit into a specified
switching position results in a comparatively faster movement of the respective drive.
4. A crane according to either one of claims 2-3, characterised in that the factory-set normal setting is securely stored in the electronic control system
in such a way that a change can only be made by trained personnel.
5. A crane according to any one of claims 2-4, characterised in that, for assembly operation, the spread of the manual input units is so great that the
maximum speed of the respective associated drive can be set only by switching over
to a different operating mode.
6. A crane according to any one of claims 3-5, characterised in that the sensitivity of the manual input units has a characteristic curve in which there
is comparatively high resolution of the adjusting movements within an initial fine-control
range, and a progressively changing shape of the characteristic curve for smoothly
reaching the maximum speed of the respective drive is provided over the remaining
range.
7. A crane according to any one of claims 1-6, characterised in that the electronic control system has a control program which excludes the storage of
settings at which the achievable values for speed and dynamics would lie outside the
permissible values for the crane.
8. A crane according to any one of claims 1-7, characterised in that the settings are individually stored for the respective operator, especially in a
form secured by a personal code.
9. A crane according to any one of claims 1-8, characterised in that the respective setting selected for operation can be continuously displayed to the
operator.
1. Grue comportant une commande électronique pouvant être utilisée par un opérateur par
l'intermédiaire d'unités d'entrée manuelles et destinée à actionner des entraînements
pour au moins un mécanisme de levage et pour les mouvements de grue, la sensibilité
(résolution) des unités d'entrée manuelles pouvant être réglée, la commande électronique
disposant d'au moins deux réglages pouvant être sélectionnés par l'opérateur, lesquels
prédéterminent des sensibilités différentes des unités d'entrée manuelles déterminées
pour chaque mode de fonctionnement de la grue,
caractérisée en ce que les réglages divergeant du réglage normal peuvent être réglés par l'opérateur, notamment
par l'intermédiaire d'un écran tactile de la commande électronique.
2. Grue selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un réglage pour le mode montage (réglage montage), avec lequel,
par rapport à un réglage normal prédéterminé à l'usine, l'excursion d'une unité d'entrée
manuelle dans une position déterminée engendre à chaque fois un mouvement nettement
plus lent de l'entraînement concerné.
3. Grue-selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un réglage de mode rapide, avec lequel, par rapport à un réglage
normal prédéterminé à l'usine, l'excursion d'une unité d'entrée manuelle dans une
position déterminée engendre à chaque fois un mouvement relativement plus rapide de
l'entraînement concerné.
4. Grue selon l'une des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que le réglage normal prédéterminé à l'usine est mémorisé dans la commande électronique
de façon protégée, de telle manière qu'une modification ne peut être réalisée que
par un personnel formé à cet effet.
5. Grue selon l'une des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que, pour le mode montage, l'écartement de la plage d'excursion des unités d'entrée manuelles
est réglé tellement grand que la vitesse maximale de l'entraînement associé ne peut
être réglée que par le passage à un autre mode de fonctionnement.
6. Grue selon l'une des revendications 3 à 5,
caractérisée en ce que la sensibilité des unités d'entrée manuelles présente une courbe caractéristique,
selon laquelle, dans une zone de commande fine de départ, on dispose d'une résolution
relativement haute des mouvements de réglage et, dans la zone suivante, il est prévu
un développement de la courbe caractéristique variant progressivement pour atteindre
rapidement la vitesse maximale de l'entraînement concerné.
7. Grue selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que la commande électronique dispose d'un programme de contrôle, lequel exclut la mémorisation
de réglages avec lesquels les valeurs de vitesse et dynamique pouvant être atteintes
seraient situées en dehors des valeurs admissibles pour la grue.
8. Grue selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que les réglages sont enregistrés individuellement pour chaque opérateur, notamment sous
une forme protégée par un code personnel.
9. Grue selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que le réglage de l'opérateur sélectionné pour le fonctionnement peut être continuellement
affiché.