[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Versuchspressung von Tabletten nach
dem Patentanspruch 1.
[0002] Tabletten werden üblicherweise mit Rundläufer-Tablettenpressen oder Rundläufer-Tablettiermaschinen
hergestellt. Derartige Maschinen weisen einen Rotor auf, mit einer Matrizenscheibe,
die eine Reihe von Matrizen aufweist, ferner Ober- und Unterstempel, die mit den Matrizen
zusammenwirken sowie mindestens eine Druckstation, in der die Stempel in die Matrizen
gegen das eingefüllte Material in der Matrize gepreßt werden. Dies geschieht während
der Drehung des Rotors, der von einer geeigneten Antriebsvorrichtung angetrieben ist.
Vor dem Verpressen müssen die Matrizen mit dem zu verpressenden Material (Pulver)
gefüllt werden. Dies geschieht kontinuierlich bei drehendem Rotor in einem sogenannten
Füllschuh oder einer Füllanordnung, die stationär angeordnet ist.
[0003] Es ist bekannt, einer derartigen Tablettenpresse eine Meßvorrichtung zuzuordnen,
welche während der Produktion wesentliche Daten aufzeichnet und in einem Betriebsrechner
verarbeitet. Hierzu gehören die Drehzahl des Rotors, die maximalen Preßkräfte in der
Druckstation und ggf. der Preßkraftverlauf in der Druckstation, und zwar den einzelnen
Stempelpaaren zugeordnet. Durch nachträgliches Vermessen der ausgeworfenen Tabletten
im Hinblick auf ihr Gewicht, ihre Dicke und Härte wird festgestellt, ob die gewünschten
Parameter erreicht worden sind. Falls nicht, müssen Füllmenge, Preßkraft oder dergleichen
geändert werden. Vorrichtungen und Verfahren zur Steuerung bzw. Regelung von Tablettenpressen
zur Erzielung optimaler Ergebnisse sind hinreichend im Stand der Technik bekannt.
[0004] Bei der Entwicklung von Tabletten wird unter anderem die Kompressionscharakteristik
des zu verpressenden Materials ermittelt. Hierbei stehen anfangs nur sehr kleine Produktmengen
zur Verfügung, die außerdem sehr aufwendig in der Herstellung und an Material sein
können, so daß die Produktverluste während der Pressung kleingehalten werden müssen.
[0005] Es ist bekannt, Preßversuche mit speziellen Laborpressen durchzuführen. Dabei handelt
es sich zumeist um kleinere Exzenterpressen, mit denen je Preßvorgang jeweils eine
Tablette gefertigt werden kann. Nachteilig ist hierbei, daß die Laborpressen ein anderes
Preßverhalten als Rundläufer-Tablettenpressen haben, die für die Produktion eingesetzt
werden. Daher können die Ergebnisse der Preßversuche nicht ohne weiteres auf eine
Produktion-Rundläuferpresse übertragen werden.
[0006] Preßversuche mit einer Produktion-Rundläuferpresse haben naturgemäß den Vorteil,
daß die bei Preßversuchen ermittelten Daten direkt auf die Produktion übertragen werden
können. Außerdem können alle Einstellungen der Rundläuferpresse aus dem Preßversuch
für den Produktionseinsatz übernommen werden.
[0007] Übliche Rundläuferpressen weisen einen Füllschuh oder eine entsprechende Befülleinrichtung
auf, wie sie oben beschrieben wurde. Damit eine derartige Befüllanordnung die Matrizen
konstant gleichmäßig befüllen kann, muß ihr Volumen ständig mit einer Grundmenge an
Preßmaterial befüllt sein, auch wenn nur eine kleine Anzahl von Tabletten produziert
werden soll. Somit ist bei Rundläuferpressen immer eine größere Menge an zu verpressendem
Preßmaterial vorzuhalten, als für den eigentlichen Preßversuch notwendig ist.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Versuchspressung von
Tabletten anzugeben, das einerseits unter Produktionsbedingungen durchführbar ist
und andererseits mit geringstem Preßmaterialaufwand auskommt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine herkömmliche Tablettiermaschine verwendet,
wie sie üblicherweise in der Produktion eingesetzt wird. In dem eine Rundläufer-Tablettiermaschine
einsetzenden Unternehmen kann daher eine solche Maschine erfindungsgemäß zu Versuchszwecken
eingesetzt werden. Hierzu wird bei zumindest teilweise entfernbarer Füllanordnung
und in einer vorgegebenen Füllposition bei stillstehendem Rotor mindestens eine Matrize
mit Preßmaterial gefüllt. Der Befüllvorgang setzt sich normalerweise aus dem Füllvorgang
und dem Dosiervorgang zusammen. Während des Befüllvorgangs werden durch ein geeignetes
Steuerkurvensegment die Unterstempel, die sich innerhalb der Matrize befinden, um
einen bestimmten Betrag nach unten gefahren, um ein Volumen der Matrize für das Einfüllen
von Material freizugeben. Ist diese Befüllung erfolgt, wird mit einem weiteren Steuerkurvensegment
ein geringfügiges Anheben der Unterstempel bewirkt. Das Anheben erfolgt in eine exakte
Füllposition hinein, in der das Volumen die Füllmenge exakt vorgibt. Ein geringer
Teil des zuvor eingefüllten Preßmaterials wird daher aus der Matrize herausgehoben
und mit Hilfe des Füllschuhs oder einer anderen Füllanordnung abgestreift. Erst danach
beginnt der Preßvorgang, wobei zumeist einer Hauptdruckstation eine Vordruckstation
vorgeordnet ist, die jeweils ein Druckrollenpaar enthalten, das mit den Ober- und
Unterstempeln zusammenwirkt.
[0011] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Rotor in einer Position angehalten,
in der sich ein Unterstempel in der Füllposition befindet, d. h. der Unterstempel
gibt exakt das Füllvolumen in der Matrize vor. Es ist nicht problematisch, diese Position
mit Hilfe der Antriebssteuerung anzufahren, da es seit langem bekannt ist, die Drehung
des Rotors mit Hilfe geeigneter Winkelerfassungsvorkehrungen zu überwachen und zu
steuern. Eine solche Überwachung ist erforderlich, wenn Preßcharakteristiken den einzelnen
Stempelpaaren zugeordnet werden sollen.
[0012] Das Befüllen der einzigen Matrize kann z. B. von Hand erfolgen oder mit Hilfe einer
speziellen hierfür geeigneten Füllvorrichtung. Die übliche Befüllanordnung ist entfernt
oder soweit zur Seite gefahren, daß die Befüllung der einzigen Matrize möglich ist.
Es versteht sich, daß auch eine beschränkte Anzahl von Matrizen mit Preßmaterial gefüllt
werden kann. Hierzu ist dann erforderlich, daß der Rotor Schritt für Schritt die zugehörigen
Matrizen in die Füllposition fährt.
[0013] Nach der Befüllung der Matrize wird der Rotor in Drehung versetzt und soweit beschleunigt,
daß er bei Erreichen der Druckstation die gewünschte Produktionsdrehzahl bzw. Drehgeschwindigkeit
erreicht hat. Weist die Druckstation eine Vordruckstation auf, dann muß der Rotor
bereits in der Vordruckstation die Produktionsgeschwindigkeit aufweisen. Häufig werden
bei größeren Rundläufer-Tablettiermaschinen drei Druckstationen verwendet mit drei
Füllanordnungen, um parallel jeweils drei Tabletten zum gleichen Zeitpunkt zu pressen.
In diesem Fall steht dem Rotor nur eine relativ geringe Strecke bis zum Erreichen
der Produktionsgeschwindigkeit zur Verfügung. Mit derzeitigen Antrieben läßt sich
dies verwirklichen.
[0014] Nach einer einzigen Umdrehung wird der Rotor in der Füllposition angehalten, und
es ist nunmehr möglich, die Signale oder Signalverläufe der einzelnen Meßstellen,
z. B. Haupt und Vordruck, Ausstoßkraft, Stempelschwergängigkeit usw., welche während
der Umdrehung Meßwerte aufgezeichnet haben, in einem Rechner auszuwerten bzw. von
diesem anzeigen zu lassen.
[0015] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine große Reihe von Vorteilen erhalten.
Da nur eine einzige Matrize oder eine sehr kleine Anzahl von Matrizen mit Preßmaterial
gefüllt werden muß, ist der Aufwand an Preßmaterial sehr gering. Auch der Verlust
an Preßmaterial ist sehr gering. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung ist
der, daß die Ergebnisse des Versuchs auf jeder Produktion-Rundläuferpresse angewandt
werden können und daß spezielle Laborpressen für Preßversuche nicht erforderlich sind.
[0016] Alle prozeßrelevanten Einstellungen können im Preßversuch eingestellt und ausprobiert
werden, wie Drehzahl, Preßkraft, Tablettendicke, Tablettenhärte, Tablettengewicht
usw.. Zum Prüfen der Verpreßbarkeit neuer Tablettenformen muß lediglich ein Stempelpaar
gefertigt werden. Es ist auch möglich, eine Reihe von unterschiedlichen Stempelformen
zu testen, die paarweise in den Rotor eingesetzt werden. Mit einer einzigen Umdrehung
des Rotors kann somit eine Mehrzahl von unterschiedlichen Stempelformen untersucht
werden.
[0017] Weitere Vorteile liegen in den sehr kurzen Umrüstzeiten auf andere Preßmaterialien
und Stempeltypen. Die Staubentwicklung bei den Preßversuchen ist wegen der geringen
Menge an Preßmaterial äußerst gering.
[0018] Es ist nicht erforderlich, den Rotor mit allen Stempelpaaren zu bestücken, sondern
ggf. nur mit einem Stempelpaar. Gleichwohl ist nicht erforderlich, Blindmatrizen einzusetzen,
wie das bei der Verwendung eines Füllschuhs der Fall wäre. Das Einund Ausbauen der
Blindmatrizen ist ein aufwendiger Vorgang.
[0019] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert werden.
- Fig. 1
- zeigt die Draufsicht auf eine schematisch dargestellte Tablettiermaschine herkömmlichen
Aufbaus.
- Fig. 2
- zeigt schematisch die Abwicklung der Tablettiermaschine nach Fig. 1 ohne Füllschuh.
- Fig. 3
- zeigt eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, jedoch ohne Füllschuh für die Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0020] In Fig. 1 ist ein Rotor 10 einer Rundläufer-Tablettiermaschine dargestellt, der eine
Matrizenscheibe 12 aufweist mit einer Reihe von Matrizen 14, die auf einen Kreis um
die Achse des Rotors 10 herum angeordnet sind mit Matrizenbohrungen 16 zur Aufnahme
von zu verpressendem Material. Jeder Matrize 14 bzw. Matrizenbohrung 16 ist einem
Oberstempel und Unterstempel zugeordnet, die in Fig. 1 nicht dargestellt sind.
[0021] Am Umfang des Rotors 10 sind stationär eine Vordruckstation 18 und eine Hauptdruckstation
20 angeordnet. Sie weisen paarweise Druckrollen auf, von denen bei 22 bzw. 24 jeweils
eine untere Druckrolle dargestellt ist. Die Druckrollen wirken mit den zugekehrten
Enden der Stempel zusammen, um sie in die Matrizenbohrungen 16 einzupressen und das
darin befindliche Material zu verpressen. In Drehrichtung vor der Druckstation 18
ist eine Füllanordnung 26 dargestellt. Auf die Einzelheiten der Füllanordnung soll
nicht eingegangen werden, da sie bekannt sind. Mit Hilfe der Füllanordnung, die über
ein bestimmtes Volumen verfügt und über einen Fülltrichter kontinuierlich befüllt
wird, werden die Matrizen befüllt, die jeweils unterhalb der Füllanordnung 26 entlanglaufen.
Bei dieser Bewegung werden die Matrizenbohrungen nach und nach mit Preßmaterial aufgefüllt.
Die in der Hauptdruckstation 20 fertig gepreßten Tabletten werden von den Unterstempeln
ausgestoßen, während die Oberstempel sich oberhalb der Matrizen befinden. Ein Abstreifer
(nicht gezeigt) sorgt dafür, daß sie zu einem Tablettenablauf 28 geschoben werden.
[0022] In Fig. 2 sind zwei Oberstempel bei 30 gezeigt, während eine Reihe von Unterstempeln
32 gestrichelt gezeichnet ist. Man erkennt, daß die Stempel 30, 32 sich von der Druckstation
18 nach rechts bewegen und unterschiedliche Positionen in der Höhe relativ zur Matrizenscheibe
12 einnehmen. Dies wird erreicht durch eine Steuerkurve 34 für die Oberstempel 30
und durch eine Steuerkurve 36 für die Unterstempel 32 zum Auswerfen. Im Anschluß an
die Hauptdruckstation 20 erfolgt die Befüllung, wobei in Fig. 2 die Füllanordnung
26 nach Fig. 1 nicht dargestellt ist bzw. entfernt ist. Die Oberstempel 30 weisen
eine angehobene Position außerhalb der Matrizenbohrung auf, wobei die Oberseite der
in Fig. 2 nicht gezeigten Matrizenscheibe durch die gestrichelte Linie 36a angedeutet
ist. Das längliche Kästchen 38 deutet die Befüllsektion an und das Kästchen 40 die
Dosiersektion. Wie aus der Position der Unterstempel 32 zu entnehmen, werden diese
durch nicht gezeigte Steuerkurven allmählich nach unten gefahren, so daß sie einen
Teil der Matrizenbohrung zur Befüllung mit Preßmaterial freigeben. Nach der am weitesten
nach unten eingenommenen Position, wie sie strichpunktiert durch den Unterstempel
32 angedeutet ist, werden in der Dosiersektion 40 die Stempel 32 wieder etwas angehoben.
In dieser angehobenen Position der Unterstempel 32 wird das Füllvolumen in der Matrizenbohrung
definiert. Hierbei wird ein geringfügiger Teil des zuvor eingefüllten Preßmaterials
wieder aus der Matrizenbohrung herausgehoben, das dann etwa durch die Füllanordnung
26 abgestreift werden kann. Im Anschluß werden die Oberstempel 30 durch die Steuerkurve
42 abgesenkt und unter die nächstfolgende Druckstation gefahren, welche die Vordruckstation
18 sein kann oder eine andere Vordruckstation, falls mehr als eine Vor- und Hauptdruckstation
vorgesehen ist.
[0023] Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist, wie etwa in Fig. 3 dargestellt, die Füllanordnung
26 nach Fig. 1 in Fortfall gekommen. Im übrigen kann die Tablettiermaschine nach Fig.
3 die gleichen Teile aufweisen wie Fig. 1. Daher sind in Fig. 3 die mit Fig. 1 gleichen
Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0024] Bei Durchführung eines Preßversuchs wird der Rotor 10 in eine Position gebracht,
in der sich ein Unterstempel 32 in Füllposition befindet, wie durch 40 in Fig. 2 angedeutet.
Nunmehr wird bei stehendem Rotor 10 mit Hilfe einer geeigneten Befüllvorrichtung oder
von Hand die Matrizenbohrung 16 mit Preßmaterial gefüllt. Die Steuerung für den nicht
gezeigten Antrieb des Rotors 10 ist über einen Rechner so eingestellt, daß der Rotor
nach dem Stärt automatisch genau um eine Umdrehung gedreht wird, so daß das arbeitende
Stempelpaar wieder in der Füllposition steht. Die Beschleunigung des Rotorantriebs
ist so eingestellt, daß die Produktionsgeschwindigkeit bereits in der Vordruckstation
18 erreicht wird, um Böschungswinkel zu vermeiden.
[0025] Während der Umdrehung werden Daten für die Verpressung des Materials mit Hilfe geeigneter
nicht gezeigter Meßstellen aufgenommen. Hierzu gehören die Drehgeschwindigkeit des
Rotors 10 und die Preßcharakteristiken in der Vor- und Hauptdruckstation 18, 20, die
mit Hilfe geeigneter Druck- bzw. Kraftmeßaufnehmer gemessen werden. Die Signale der
Meßstellen werden im Rechner aufgezeichnet und zur Anzeige und Auswertung gebracht.
Es können auf diese Weise automatisch mehrere Einzeltabletten hintereinander gepreßt
werden, wobei nach jeder Umdrehung Prozeß- und Tablettenparameter aufgrund der Meßdaten
oder durch vorgegebene Veränderungen der Einstellparameter automatisch angepaßt werden
können, um optimale Produktionsbedingungen zu bestimmen.
[0026] Während des beschriebenen Versuchs können alle übrigen Stempel 30, 32 eingebaut bleiben
oder ausgebaut werden. Wie schon erwähnt, reicht ein einziges Stempelpaar aus, um
Preßversuche durchführen zu können. Der Einbau von Blindmatrizen beim Ausbau von Preßstempeln
entfällt.
[0027] Die gewonnenen Daten im Preßversuch können ohne weiteres auf die Tablettiermaschine
unter Produktionsbedingungen übertragen werden.
1. Verfahren zur Versuchspressung von Tabletten mit einer Rundläufer-Tablettiermaschine,
mit einem drehend angetriebenen Rotor, der eine Reihe von Ober- und Unterstempeln,
eine Matrizenscheibe mit Matrizen, mit denen die Stempel zusammenwirken, ein Steuerkurvensystem
für die Stempel und eine Füllanordnung zur kontinuierlichen Befüllung der Matrizen
bei drehendem Rotor aufweist, ferner mit mindestens einer Druckstation, an der das
in den Matrizen befindliche Material zu einer Tablette gepreßt wird und einer mehrere
Meßstellen aufweisenden Meßvorrichtung, von welcher mindestens die von den Stempeln
ausgeübte Preßkraft und die Drehzahl des Rotors gemessen wird, mit den folgenden Verfahrensschritten:
ein für eine Einzelpressung ausgewähltes Stempelpaar wird automatisch auf eine Füllposition
gefahren
bei zumindest teilweise entfernter Füllanordnung und stillstehendem Rotor wird eine
Matrize oder eine beschränkte Anzahl von Matrizen mit Material befüllt
der Rotor wird anschließend in Drehung versetzt und so beschleunigt, daß er in der
Druckstation die gewünschte Produktionsgeschwindigkeit hat
nach einer Umdrehung wird der Rotor in der Füllposition angehalten und
während der Umdrehung des Rotors werden Signale oder Signalverläufe der Meßstellen
aufgezeichnet und in einen Rechner zur Anzeige und Auswertung gegeben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Stempelpaar oder eine begrenzte Anzahl von Stempelpaaren in den Rotor eingebaut
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den zu befüllenden Matrizen zugeordneten Stempelpaare unterschiedliche Form haben.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Umdrehung des Rotors die Tabletten- und/oder Prozeßparameter aufgrund
der Meßdaten oder durch vorgegebene Veränderungen der Einstellparameter automatisch
angepaßt werden.