[0001] Die Erfindung betrifft eine Rotations-Trocknungsanlage, insbesondere Vakuumtrockner,
umfassend eine in einem Gehäuse gelagerte beheizte, rotierend antreibbare, an Betriebsmedien-Versorgungsleitungen
angeschlossene Behandlungstrommel mit Füll- und Entleereinrichtungen und einen in
der Behandlungstrommel montierten Brüdenabsaugstutzen, wobei die Behandlungstrommel
fliegend auf einer feststehenden Achse angeordnet ist.
[0002] Ein Rotationstrockner dieser Art ist durch die
FR-A-1 002 719 bekannt geworden. Die elektrisch beheizte und durch eine Trennwand in einen Produktraum
sowie einen Absaugraum mit darin vorgesehenem Absaugstutzen unterteilte Behandlungstrommel
ist dort auf mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Rohren angeordnet. Einem
ersten, zentrischen Brüdenrohr schließt sich nach außen hin ein zweiten Rohr und dann
eine feststehende Hohlachse an, auf der ein als hohle Drehachse ausgebildetes weiteres
Rohr gelagert ist. Die hohle Drehachse endet in der Trommel mit einem Flansch, der
mit einem Flansch des zweiten Rohres verbunden ist. Die feststehende Hohlachse nimmt
somit ein rotierendes inneres Rohr auf und wird von einem rotierenden äußeren, an
der Trommel befestigten Rohr, nämlich die hohle Drehachse, eingeschlossen.
[0003] Ein aus der
EP-A2-0 315 041 bekannter Vakuum-Rotationstrockner besitzt ebenfalls einen derartigen Aufbau von
mehreren konzentrisch ineinander geschachtelten Rohren, wobei die Trommel auf dem
äußeren, als hohle Drehwelle ausgebildeten Rohr befestigt ist.
[0004] Solche überwiegend in der Pharmazie und Chemie eingesetzten RotationsTrockner unterscheiden
sich in der Hauptsache durch die geometrische Form der Trockner- bzw. Behandlungstrommel
und sind z.B. als Doppelkonus-Trockner, Taumel-Trockner, Kugel-Trockner und V- oder
Hosen-Trockner bekannt. Diesen rotierenden Trocknern ist im Vergleich zu anderen Trocknern,
z.B. Konus- bzw. Schneckentrocknem, die günstige Trocknungszeit sowie die gute Reinigungsmöglichkeit,
die vollständige Restentleerung und die schonende Behandlung des Produktes gemeinsam.
Sie besitzen eine vakuumfeste Trommel zur Aufnahme des zu behandelnden Produktes und
einen zur Beheizung mit Dampf, Wasser, Thermoöl oder dergleichen ausgebildeten Doppelmantel.
Die Trommeln lagern über zwei fest angeschweißte, mitrotierende Hohlzapfen in Pendelrollenlager
von Gehäusen, die auf speziellen Fußgestellen links und rechts der Trommel angeordnet
sind.
[0005] Bei den bisher üblichen Trocknern wird über einen Hohlzapfen der Heizmantel der Trommel
mit Heizmedium versorgt, wozu ein aufwändiger Dichtkopf notwendig ist. Durch den anderen
Hohlzapfen werden zum Absaugen der in der rotierenden Trocknertrommel ausgedampften
Brüden feststehende, spezielle Brüdenrohre gesteckt und fixiert. Das erfordert mindestens
zwei Trockenlager, eine besondere Produktabdichtung und außerdem eine weitere Abdichtung
gegen Vakuum bzw. die Atmosphäre. Die Brüdenrohre sind bedingt durch die notwendige
Aufhärtung im Dicht- und Lagerbereich sowie die einzuhaltenden hohen Ansprüche auf
Geradheit und Bearbeitungsqualität in der Herstellung sehr teuer und aufwändig. Nachteilig
ist außerdem, dass sie trotz geeignetem Grundmaterial zur Korrosion und, da sie nicht
oder nur sehr schwierig beheizbar sind, in ihrem Inneren zur Kondensation und Anbackungen
des Produkts neigen sowie auch auf Biegung und Verdrehung beansprucht werden.
[0006] Notwendige Rohrleitungen für Temperaturfühler, zur Einbringung von Zuschlagsstoffen
oder dergleichen behindern den freien Querschnitt und verursachen in den Brüdenrohren
Produktablagerungen. Gleichwohl ist eine Reinigung nicht möglich, und es lässt sich
auch kein Inliner, belspw, aus PTFE oder PVDF, vorsehen. Abgesehen davon liegt ein
besonderes Risiko für die Produktsicherheit In den unkontrollierbaren Räumen zwischen
Brüdenrohr und Hohlzapfen. Zum Ziehen und Montieren der Brüdenrohre muß ein erheblicher
Freiraum eingeplant werden, wie ebenfalls die Aufstellung einer Sterilwand oder dergleichen
kaum möglich ist. Durch die Lagerung der Trommel auf zwei Gehäuse-Gestellen wird der
Bediener beim Befüllen und insbesondere beim Entleeren stark eingeschränkt. Aufgrund
der unvermeidbaren Fugen und Spalte durch Lagerungen etc. lässt sich mit den bekannten
Trocknern keine pharmagerechte Ausführung erreichen.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Rotatlons-Trocknungsanlage
zu schaffen, die eine einfache, leicht demontierbare Bau- und deutlich verbesserte
Betriebsweise In einer pharmagerechten Ausführung ermöglicht, Insbesondere Fugen und
Spalte mit der Gefahr von Kontaminations-Verschleppungen weitestgehend vermeidet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Behandlungstrommel auf
einer rotierend angetriebenen, auf der feststehenden Achse gelagerten Buchse angeordnet
ist, wobei die feststehende Achse gehäuseseitig in einem Festlager angeordnet sowie
gleichzeitig zur Brüdenabführung ausgebildet ist und einen im Produktraum der Behandlungstrommel
an die feststehende Achse montierten Brüdenabsaugstutzen aufweist, und wobei die Buchse
als Rotationsverteiler zur Betriebsmedienversorgung mit zu der feststehenden Achse
abgedichteten Ringkammer ausgebindet ist, in die die axial durch die feststehende
Achse eingeführten Betriebsmedien radial ein- und/oder austreten.
[0009] Die Trommel muß nur noch zu dem einen Gehäuse hin abgedichtet werden, und es sind
nicht mehr mitrotierende Hohlzapfen erforderlich, wie auch die Anzahl der Lager bzw.
Lagerungen verringert ist. Das gehäuseseitige Festlager können belastungsabhängig
zwei statische Festlager oder bei einer größeren Anlage ein statisches Festlager und
ein rotierendes Lager bzw. ein rotierender Lagerpunkt sein.
[0010] Die rotierend angetriebene, auf der feststehenden Achse gelagerte Buchse kann aus
mehreren miteinander verschraubten Teilen bestehen und vorteilhaft in die Behandlungstrommel
eingeschweißt werden. Während die Achse die durch das Trommelgewicht und die Rotationskräfte
auftretenden Belastungen aufnimmt, wird die Antriebsleistung, z.B. über ein mit der
Buchse verbundenes, von einem Motorritzel beaufschlagtes Zahnrad, direkt in die Buchse
und damit die Trommel eingeleitet. Die Ausbildung der feststehenden Achse gleichzeitig
zur Brüdenabführung macht für die Lagerung der rotierenden Trommel kein weiteres bzw.
zusätzliches Bauteil erforderlich.
[0011] Durch die Ausbildung der Buchse als Rotationsverteiler lassen sich alle notwendigen
Anschlüsse, z.B. für einen Vakuum-Pumpstand, ein Heizmedium, Elektro- und Luftanschlüsse
sowie Anschlüsse für weitere Prozeßmedien, ggf. jeweils mit Vor- und Rücklauf, an
einer zentralen Stelle des Gehäuses vorsehen, nämlich an dem von der Trommel entfernten
Ende der feststehenden Achse, die auch zur Brüdenabführung dient. Über den Rotationsverteiler
lässt sich beispw, auch der vakuum- und produktberührten Gleitringdichtung der rotierenden
Buchse ein Sperrmedium zuführen. Von dem Rotationsverteiler verlaufen mitrotierende
Leitungen durch das Antriebszahnrad bis zur Behandlungstrommel.
[0012] Zur nur noch einseitigen Abdichtung der Trommel lässt sich vorteilhaft eine die Buchse
gegen das Innere der Behandlungstrommel abdichtende Gleitringdichtung vorsehen.
[0013] Die einseitige bzw. fliegende Lagerung der Behandlungstrommel erlaubt es in einfacher
Weise, diese zum Gehäuse hin mit einer mitlaufenden Scheibe zu versehen. Die mit der
Behandlungstrommel rotierende Scheibe ermöglicht es, den Arbeitsraum vom Sterilraum
zu trennen.
[0014] Die Scheibe lässt sich hierzu vorteilhaft gegen eine Sterilwand des Gehäuses abdichten.
Ein zwischen der Sterilwand und der Scheibe vorhandener enger Spalt kann im Ruhezustand
der Trommel über z.B. eine pneumatische Dichtung gesperrt werden.
[0015] Nach einem Vorschlag der Erfindung ist das Gehäuse als eine mobile, verfahrbare Einheit
ausgebildet, z.B. mit Laufrollen versehen. Die erfindungsgemäße Rotations-Trocknungsanlage
ist damit als eine kompakte Einheit während eines gesamten Verfahrensprozesses in
allen Schritten, ohne das Produkt entnehmen zu müssen, an verschiedenen Orten einsetzbar.
Außerdem ist es möglich, für eine Vielzahl solcher mobiler Rotationstrockner nur eine
Zentrifuge, eine Andockvorrichtung für Befüllen und/oder Entleeren und nur eine stationäre
Energiestation, z.B. Heizung und Vakuum-Pumpstand, vorzusehen.
[0016] Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Rotations-Trocknungsanlage in Vorder-, Seiten- und Draufsicht;
- Figur 2
- eine Rotations-Trocknungsanlage in den drei Ansichten nach Figur 1, demgegenüber noch
ausgebildet mit einer Sterilwand;
- Figur 3
- eine Rotations-Trocknungsanlage in den drei Ansichten nach Figur 1, ausgebildet als
verfahrbare, mobile Einheit; und
- Figur 4
- als Einzelheit der Rotations-Trocknungsanlagen nach den Figuren 1 bis 3 in einem schematischen
Halbschnitt das vordere Ende einer die Behandlungstrommel tragenden, feststehenden
Achse.
[0017] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Rotations-Trocknungsanlagen 1 - zu den späteren
Ausführungen nach den Figuren 2 und 3 werden dort nur die gegenüber der Ausführung
nach Figur 1 zusätzlichen, übereinstimmende Bauteile jedoch nicht beziffert werden
- , die nicht nur zum Trocknen, sondern auch zum Lagern, Mischen, für Reaktionsprozesse
unter inerter bzw. abgekapselter Atmosphäre oder unter Vakuum eingesetzt werden können,
besitzen sämtlich eine einseitig bzw. fliegend auf einer feststehenden, in einem Gehäuse
2 gelagerten Achse 3, die gleichzeitig zur Brüdenabführung ausgebildet ist, rotierend
antreibbare, in den Ausführungsbeispielen in einer Doppelkonus-Bauweise ausgebildete
Behandlungstrommel 5. Die Behandlungstrommel 5 besitzt einen Doppel- bzw. Heizmantel
6 und - strichpunktiert angedeutet - einen Isoliermantel 7 sowie Ein- und/oder Entleerungsstutzen
8a, 8b mit durch Pfeile 9a, 9b angedeuteten Andockvorrichtungen, beispw. pneumatische
Faltenbalg-Einrichtungen, zum Befüllen und/oder Entleeren von bzw. über Fässern, speziellen
Behältern oder dergleichen. Die optional mit einem Rührwerk auszurüstende Behandlungstrommel
5 ist in jeder Position ihrer Stutzen 8a, 8b für einen Bediener ungehindert zugänglich.
[0018] Die Behandlungstrommel 5 ist mit einer eingeschweißten, auf Lagern 10 (vgl. auch
Figur 4) rotierenden, angetriebenen Buchse 11 versehen. Zum rotierenden Antrieb der
Buchse 11 und damit der Behandlungstrommel 5 kämmt ein Antriebsritzel 12 eines im
Gehäuse 2 integrierten Motors M mit einem fest mit der Buchse 11 verbundenen Zahnrad
13. Die feststehende Achse 3, die hier gehäuseseitig in einem statischen Festlager
14 mit außerdem einem rotierenden Lagerpunkt 15 gelagert ist, weist an ihrem in das
Trommelinnere hineinragenden Ende einen Brüdenabsaugstutzen 4 mit einer Absaughaube
16 auf, während das andere, freie, aus dem Gehäuse 2 heraustretende Ende als Andockvorrichtung
17 ausgebildet ist, an die sich eine Vakuumpumpe eines Vakuum-Pumpenstandes (nicht
dargestellt) anschließen lässt. Auf der Produktseite, d.h. zur Behandlungstrommel
5 hin ist die feststehende Achse 3 mittels einer in der rotierenden Buchse 11 angeordneten
Gleitringdichtung 18 abgedichtet.
[0019] Wie sich näher der Figur 4 entnehmen lässt, ist die Buchse 11 mit einem Rotationsverteiler
19 ausgebildet. Dieser weist zur Versorgung der Behandlungstrommel 5 mit den verschiedensten
Betriebsmedien, angedeutet durch strichpunktierte Linien 20 und Strömungspfeile 21,
entsprechend den verschiedenen vorhandenen Anschlüssen, wie für den Vakuum-Pumpstand,
den Vor- und Rücklauf eines Heizmediums, für die Zuführung eines Sperrmediums (vgl.
die strichpunktierte Linie 20a) zu der Gleitringdichtung 18, Meßleitungen für Druck,
Temperatur oder dergl., mehrere durch ein geeignetes Dichtmittel 22 abgedichtete Ringkammern
23 auf. Von diesen sind, wie in Figur 4 beispielhaft für die beiden dort vorderen
Ringkammern 23 strichpunktiert angedeutet, mitrotierende Rohrleitungen 24 durch das
Zahnrad 13 hindurch bis zur Behandlungstrommel 5 geführt. Die Lagerung der Behandlungstrommel
5 über die rotierende Buchse 11 auf der feststehenden Achse 3 erlaubt es, alle notwendigen
Anschlüsse an einer zentralen Stelle des Gehäuses 2 vorzusehen, wie in den Figuren
1 bis 3 in den Seitenansichten durch die Linien 20 angedeutet, axial durch die feststehende
Achse 3 und dann über den Rotationsverteiler 19 radial weiterzuleiten, wobei sich
gegenläufige Strömungswege vorsehen lassen.
[0020] Die Rotations-Trocknungsanlage 1 nach Figur 2 weicht von der vorbeschriebenen Ausführung
durch eine auf der Behandlungstrommel 5 angeordnete, mit dieser rotierenden Scheibe
25 ab, die es ermöglicht, den Arbeitsraum vom Sterilraum zu trennen. Ein zwischen
einer Sterilwand 26 und der Scheibe 25 vorhandener enger Spalt lässt sich im Ruhezustand
der Behandlungstrommel 5 über eine im Ausführungsbeispiel pneumatische Dichtung 27
sperren.
[0021] Die nach den Figuren 1 und 2 stationären Rotations-Trocknungsanlagen 1 können dadurch,
dass ihre Gehäuse 2 mit Laufrollen 28 versehen werden, in einfacher Weise zu mobilen,
an beliebigen Orten einsetzbaren Einheiten umgerüstet werden, wie in Figur 3 dargestellt.
Gleich in welcher Ausführung, so liegt doch in jedem Fall eine variable Rotations-Trocknungsanlage
in einfacher, leicht demontierbarer und wartungsarmer Bauweise vor.
[0022] Im Betrieb ist eine variierbare Drehzahlregelung, von Hand oder automatisch, möglich
und eine Beheizung der feststehenden Achse, beispw. durch eine Mantelbeheizung, wirkt
einer Kondensation entgegen. Die Behandlungstrommel lässt sich von Hand oder automatisch
in jede gewünschte Lage korrekt positionieren. Durch Anbauteile, z.B. eines Messerkopfes
als Knollenbrecher, oder einer CIP(CLEAN IN PLACE)-Düse zum Reinigen und/oder durch
Überspülen unter Rotation, kann die Behandlungstrommel weiter modifiziert und den
jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Ein entsprechender Filterboden im Einfüll-
bzw. Entleerungsstutzen 8 a, 8 b ermöglicht beispw. auch den Einsatz als Druck-und/oder
Vakuum-Nutsche.
1. Rotations-Trocknungsanlage (1), Insbesondere Vakuumtrockner, umfassend eine in einem
Gehäuse (2) gelagerte beheizte, rotierend antreibbare, an Betriebsmedien-Versorgungsleitungen
(20,21, 24) angeschlossene Behandlungstrommel (5) mit Füll- und Entleerungseinrichtungen
(8a, 8b) und einen in der Behandlungstrommel (5) montierten Brüdenabsaugstutzen (4,
16), wobei die Behandlungstrommel (5) fliegend auf einer feststehenden Achse (3) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlungstrommel (5) auf einer rotierend angetriebenen, auf der feststehenden
Achse (3) gelagerten Buchse (11) angeordnet Ist, wobei die feststehende Achse (3)
gehäuseseitig in einem Festlager (14) angeordnet sowie gleichzeitig zur Brüdenabführung
ausgebildet ist und einen Im Produktraum der Behandlungstrommel (5) an die feststehende
Achse (3) montierten Brüdenabsaugstutzen (4) aufweist, und wobei die Buchse (11) als
Rotationsverteiler (19) zur eine Heizmedienzufuhr einschlleßenden Betriebsmedienversorgung
(20) mit zu der feststehenden Achse (3) abgedichteten Ringkammern (23) ausgebildet
ist, in die die axial durch die feststehende Achse (3) eingeführten Betriebsmedien
(20) radial ein- und/oder austreten.
2. Rotations-Trocknungsanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Buchse (11) mit der Behandlungstrommel (5) verschweißt ist.
3. Rotations-Trockrungsanlage nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine die Buchse (11) gegen das Innere der Behandlungstrommel (5) abdichtende Gleitringdichtung
(18).
4. Rotations-Trocknungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlungstrommel (5) zum Gehäuse (2) hin mit einer mitlaufenden Scheibe (25)
versehen ist.
5. Rotations-Trocknungsanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scheibe (25) gegen eine Sterilwand (28) des Gehäuses (2) abgedichtet ist.
6. Rotations-Trocknungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (2) als eine mobile, verfahrbare Einheit ausgebildet ist.
1. A rotary drying plant (1), particularly a vacuum dryer, comprising a heated, rotatively
driven processing drum (5) that is supported in a housing (2) and connected to operating
medium supply lines (20, 21, 24), wherein said processing drum features filling and
evacuating devices (8a, 8b) and a vapour extraction socket (4, 16) that is mounted
in the processing drum (5), and wherein the processing drum (5) is arranged in a floating
fashion on a fixed axle (3),
characterized in
that the processing drum (5) is arranged on a rotatively driven bush (11) that is supported
on the fixed axle (3), wherein the fixed axle (3) is arranged in a fixed bearing (14)
on the housing side, as well as simultaneously realized for the vapour extraction,
and features a vapour extraction socket (4) that is mounted on the fixed axle (3)
in the product area of the processing drum (5), and wherein the bush (11) is realized
in the form of a rotary distributor (19) for the operating medium supply (20) including
a heating medium supply and features annular chambers (23) that are sealed relative
to the fixed axle (3) and into/from which the operating mediums (20) axially supplied
through the fixed axle (3) are radially introduced and/or discharged.
2. The rotary drying plant according to Claim 1,
characterized in
that the bush (11) is welded to the processing drum (5) .
3. The rotary drying plant according to Claim 1 or 2,
characterized by
a floating ring seal (18) that seals the bush (11) relative to the interior of the
processing drum (5).
4. The rotary drying plant according to one of Claims 1 to 3,
characterized in
that the processing drum (5) is provided with a revolving disk (25) toward the housing
(2).
5. The rotary drying plant according to Claim 4,
characterized in
that the disk (25) is sealed relative to a sterile wall (26) of the housing (2).
6. The rotary drying plant according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
the housing (2) is realized in the form of a mobile, traveling unit.
1. Installation de séchage rotative (1), en particulier séchoir sous vide, comprenant
un tambour de traitement (5) entraînable en rotation, chauffé, monté dans un caisson
(2), raccordé à des conduits d'alimentation de milieux d'exploitation (20, 21, 24),
avec des dispositifs de remplissage et de vidage (8a, 8b) et une tubulure d'aspiration
des buées (4, 16) montée dans le tambour de traitement (5), pour laquelle le tambour
de traitement (5) est monté en porte-à-faux sur un arbre (3) fixe,
caractérisée en ce que
le tambour de traitement (5) est disposé sur un coussinet (11) monté sur l'arbre (3)
fixe, pour laquelle l'arbre (3) fixe est disposé côté caisson dans un palier fixe
(14) et est constitué ainsi simultanément pour évacuer les buées et présente une tubulure
d'aspiration des buées (4) montée sur l'arbre (3) fixe dans le compartiment produit
du tambour de traitement (5) et pour laquelle le coussinet (11) est constitué comme
distributeur rotatif (19) pour un système d'alimentation en milieux d'exploitation
(20) incluant une alimentation en milieux de chauffage avec des chambres annulaires
(23) étanchéifiées à l'arbre (3) fixe dans lesquelles les milieux d'exploitation (20)
axialement introduits par l'arbre (3) fixe, entrent et/ou sortent de façon radiale.
2. Installation de séchage rotative selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le coussinet (11) est soudé avec le tambour de traitement (5).
3. Installation de séchage rotative selon une des revendications 1 ou 2,
caractérisée par
un joint d'étanchéité mécanique (18) étanchéifiant le coussinet (11) contre l'intérieur
du tambour de traitement (5).
4. Installation de séchage rotative selon une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
le tambour de traitement (5) est muni vers le caisson (2) d'une plaque (25) en rotation.
5. Installation de séchage rotative selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la plaque (25) est étanchéifiée contre une paroi stérile (26) du caisson (2).
6. Installation de séchage rotative selon une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
le caisson (2) est constitué comme une unité mobile, déplaçable.