(57) Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltschloss (17) zum Verklinken einer Schaltwelle
(9) eines elektrischen Schalters (1), die über einen Antriebsstrang (15) entgegen
der Kraft zumindest einer ersten Feder (7) aus einer AUS-Position in eine EIN-Position
überführbar ist, in ihrer EIN-Position. Das Schaltschloss weist einen an den Antriebsstrang
der Schaltwelle gekoppelter schwenkbarer erster Hebel (21) auf, der an einem in einer
Verklinkungsstellung gehaltenen Anschlag (23) abgestützt ist. Zur beschleunigten Freigabe
der Schaltwelle ist weiterhin ein zweiter Hebel (22) vorgesehen, der eine dem Anschlag
zugeordnete Arbeitsfläche (40) aufweist. Dabei ist der zweite Hebel (22) mittels einer
zweiten Feder (28) in einer ersten Anschlagstellung an dem ersten Hebel (21) gehalten.
Beim Schwenken des zweiten Hebels (22) unter der Einwirkung einer initiierenden Kraft
(F), die der Kraft der zweiten Feder (28) entgegenwirkt, wirkt die Arbeitsfläche (40)
derart auf den Anschlag (23), dass der Anschlag (23) in eine Freigabestellung überführt
wird. Um die Schaltwelle (9) schneller freizugeben ist vorgesehen, dass die Kräfte der beiden
Federn (7, 28) unabhängig voneinander auf den ersten Hebel (21) wirken, so dass ein
Mechanismus, der die initiierende Kraft (F) bereitstellt unabhängig vom Antriebsstrang
(15) gestaltet werden kann.
|

|