[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten sowie
eine Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine.
[0002] In Filteransetzmaschinen wird zwischen geschnittenen und längsaxial beabstandeten
Tabakstöcken jeweils ein Filterstück bzw. Mundstück eingelegt, wobei anschließend
ein beleimtes Verbindungsblättchen an die zusammengestellte Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe
angeheftet wird. Dabei wird das beleimte Verbindungsblättchen über eine Saugwalze
einer Belageinrichtung mit einem definierten Teilungsabstand der Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe
zugeführt. Ein definierter Teilungsabstand ist der vorgewählte Abstand der Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen,
der größer ist als das Verbindungsblättchen lang ist.
[0003] Verfahren und Vorrichtung der vorstehend bezeichneten Art dienen insbesondere zur
Konfektionierung von auf einer sogenannten Filteransetzmaschine queraxial geförderten
Filterzigaretten. Deren Leistung bezüglich der pro Zeiteinheit hergestellten und ausgestoßenen
Partikel hat sich im Laufe der Zeit immer wieder sprunghaft erhöht bzw. musste der
gestiegenen Leistungsfähigkeit der vorgeschalteten Zigarettenstrangmaschine angepasst
werden.
[0004] Im Dokument DE-C-39 58 137 (entspricht US-5,054,346) ist ein Belagpapieraggregat
einer Filteransetzmaschine beschrieben. Hierbei wird das beleimte Belagpapier als
endloser Belagpapierstreifen zugeführt und mittels einer Schneidvorrichtung in Einzelblättchen
bzw. Verbindungsblättchen geschnitten. Nach dem Schnitt werden diese Verbindungsblättchen
vereinzelt und auf die Fördergeschwindigkeit der portionsweise transportierten Zigaretten-Filter-Zigarette-Gruppen
gebracht.
[0005] In DE-A-196 26 679 (entspricht US-5,715,838) ist eine Filteransetzmaschine für eine
Doppelstrang-Zigarettenherstellungsmaschine beschrieben, bei der zwei verschiedene
Förderwege der Tabakartikel für das Anheften und das Umrollen der Belagblättchen vorgesehen
sind.
[0006] Ferner ist aus EP-A-1 108 369 bekannt, Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen mit einem
Belagblättchen zu versehen, indem nur jede erste Gruppe einer Folge von Zigarette-Filter-Zigarette-Gruppen
auf einer ersten Trommel mit einem Belagblättchen eines ersten Belagapparates versehen
wird und jede zweite Gruppe aus dem Förderweg der ersten Gruppe herausgefördert wird
und auf einer zweiten Trommel mit einem Belagblättchen eines zweiten Belagapparates
versehen wird. Die Umrollung der beiden separaten Gruppen mit den Blättchen erfolgt
nachfolgend in getrennten Rolleinrichtungen.
[0007] Erst nach der jeweiligen Umrollung werden die Gruppen wieder zu einer alternierenden
Folge von Gruppen zusammengeführt.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine hohe Produktqualität von Rauchartikeln, auch bei höheren Produktionsleistungen,
an einer Filteransetzmaschine zu gewährleisten, wobei der Aufwand für die Konstruktion
möglichst gering gehalten werden soll.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten,
bei dem die Artikel einer ersten und zweiten Gruppe mit Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen
einer ersten Belageinrichtung zugeführt und die Artikel der ersten Gruppe jeweils
mit einem Verbindungsblättchen versehen werden, nachfolgend die Artikel der ersten
und zweiten Gruppe einer zweiten Belageinrichtung zugeführt werden und die Artikel
der zweiten Gruppe jeweils mit einem Verbindungsblättchen versehen werden und dass
die Artikel der ersten und zweiten Gruppe in einer Rolleinrichtung von den Verbindungsblättchen
umwickelt werden.
[0010] Durch das Vorsehen zweier Belagapparate an einer einbahnigen Filteransetzmaschine
wird die Produktionsleistung erhöht, da die Zufuhr der Belagblättchen zweibahnig erfolgt,
so dass jede erste Artikelgruppe vom ersten Belagapparat und jede zweite Artikelgruppe
vom zweiten Belagapparat mit einem Belagblättchen versehen wird. Hierdurch kann die
Fördertrommel bzw. das Fördermittel mit einer höheren Geschwindigkeit betrieben werden.
Somit werden die Belagblättchen an die jeweilige Artikelgruppe zuverlässig angeheftet,
so dass die Qualität bei der Herstellung der Zigaretten gesteigert wird.
[0011] Vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, dass die Verbindungsblättchen während der
Förderung der Artikelgruppen auf einem Fördermittel an die Artikel übergeben werden.
Durch die Förderung der Artikel auf einem einzigen Fördermittel und dem gleichzeitigen
Anbringen der Verbindungsblättchen auf den Artikelgruppen, wird der bauliche Aufwand
erheblich reduziert. Es ist in diesem Fall nicht nötig, dass die Artikelgruppen verschiedene
Förderwege haben müssen, um mit einem Belagblättchen versehen zu werden.
[0012] Eine weitere Verbesserung wird dadurch erreicht, dass die Verbindungsblättchen nach
der Übergabe an die Artikel teilweise angelegt werden. Das Anlegen eines freien Endes
eines Verbindungsblättchens an eine Zigarette-Filterstück-Zigarette-Gruppe ist in
der europäischen Patentanmeldung Nr. 020 235 24.8 beschrieben. Dabei ist für das Anlegen
des einen freien Endes eines Verbindungsblättchens an einen Tabakartikel ein Faltstern
oder ein sogenannter Rollstern vorgesehen.
[0013] In einer Weiterbildung werden die Artikel der ersten und zweiten Gruppe vor der Übergabe
des Verbindungsblättchens an die erste Gruppe alternierend auf dem Fördermittel angeordnet.
[0014] Günstig ist es ferner, wenn die Verbindungsblättchen an die Artikel der ersten und/oder
zweiten Gruppe mit einer konstanten Geschwindigkeit übergeben werden.
[0015] Insbesondere werden die Artikel der ersten und zweiten Gruppe wenigstens zwischen
der ersten Belageinrichtung und der Rolleinrichtung mit dem gleichen Teilungsabstand
gefördert.
[0016] Die Aufgabe wird ferner gelöst mittels einer Maschine der tabakverarbeitenden Industrie,
insbesondere Filteransetzmaschine, die dadurch weitergebildet ist, dass für eine erste
und zweite Gruppe von Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe jeweils eine Belageinrichtung,
die in Förderrichtung der Artikelgruppen hintereinander angeordnet sind, und eine
gemeinsame Rolleinrichtung vorgesehen sind.
[0017] Gemäß dem Erfindungsgedanken werden Belagpapierblättchen zweibahnig an einer einbahnigen
Filteransetzmaschine zugeführt, so dass die Maschine mit einer höheren Fördergeschwindigkeit
betrieben werden kann. Durch die beiden Belageinrichtungen wird das Anheften des Papierblättchens
an die Artikelgruppen verbessert, da nicht mehr ein Belagapparat sämtliche Artikelgruppen
mit einem Belagpapierblättchen versehen muss.
[0018] Eine Vereinfachung im Aufbau ergibt sich dadurch, dass die Belageinrichtungen an
einem Fördermittel für die erste und zweite Artikelgruppe angeordnet sind.
[0019] Außerdem sind vorteilhafterweise die Teilungsabstände der Aufnahmen des Fördermittels
äquidistant, so dass bspw. eine Fördertrommel mit einer vorbestimmten Teilung eingesetzt
wird.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist wenigstens ein Anlegeorgan für wenigstens
ein freies Ende eines Verbindungsblättchens an die Artikel der ersten und/oder zweiten
Gruppe vorgesehen, so dass bei einer nachfolgenden Umrollung der Artikelgruppen die
Verbindungsblättchen besser an den Artikelgruppen haften. Durch das teilweise Anlegen
des Verbindungsblättchens wird der Startvorgang bei der Umrollung deutlich verbessert.
[0021] Darüber hinaus ist vorteilhafterweise für jede Artikelgruppe jeweils ein Anlegeorgan
vorgesehen.
[0022] In einer bevorzugten Weiterbildung sind die Teilungsabstände der Zuführtrommel jeder
Belageinrichtung für die Verbindungsblättchen doppelt so groß wie die Teilungsabstände
des Fördermittels, da die Belageinrichtungen jeweils die bzw. eine Hälfte der insgesamt
geförderten Artikelgruppen mit Verbindungsblättchen versehen.
[0023] Weiterhin ist vorteilhafterweise die Länge der Verbindungsblättchen an jeder Belageinrichtung
einstellbar, so dass bspw. nach einem Wechsel der Fördertrommel auf einen anderen
Teilungsabstand leicht eine Anpassung der geschnittenen Verbindungsblättchen möglich
ist. Ein Wechsel der Fördertrommel ist dann erforderlich, wenn Zigaretten mit einem
anderen Durchmesser gefördert werden.
[0024] Insbesondere ist das Fördermittel als Muldentrommel oder Bandförderer ausgebildet.
[0025] Bevorzugterweise ist die erfindungsgemäße Maschine einbahnig ausgebildet, d.h., dass
die queraxial hintereinander angeordneten und geförderten Artikelgruppen in einer
Förderebene transportiert und mit einem Verbindungsblättchen versehen werden.
[0026] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen
Zeichnungen exemplarisch beschrieben, auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich
verwiesen wird. Es zeigen.
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Trommelanordnung in einer schematischen Vorderansicht im Ausschnitt
und
- Fig. 2
- eine alternative erfindungsgemäße Trommelanordnung in einer schematischen Vorderansicht.
[0027] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird und lediglich Abweichungen der in diesen Figuren dargestellten
Ausführungsbeispiele gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert werden.
[0028] In Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Trommelanordnung schematisch
dargestellt. Die erfindungsgemäße Trommelanordnung wird in sogenannten Filteransetzmaschinen
eingesetzt, die dem Fachmann aus dem Stand der Technik bekannt sind. Die Filteransetzmaschine
empfängt von einer Zigarettenstrangmaschine Tabakstöcke doppelter Gebrauchslänge,
die auf ihrem Förderweg zu einer Zusammenstelltrommel 21 geschnitten und gespreizt
werden. Gleichzeitig werden aus einem Filterstabmagazin Filterstäbe entnommen und
zu Filterstücken geschnitten, so dass über eine Trommelanordnung doppeltlange Filterstücke
zwischen zwei längsaxial beabstandete, d.h. gespreizte Tabakstöcke eingefügt werden.
Somit wird auf der Zusammenstelltrommel 21 eine Folge von queraxial hintereinander
angeordneten und zusammengestellten Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen 50, 60 gebildet.
[0029] Die zusammengestellten Artikelgruppen 50, 60 werden an eine Fördertrommel 22 übergeben
und zu einem ersten Belagapparat 10.1 für die erste Gruppe 50 transportiert. Beispielsweise
ist in DE-C-39 18 137 ausführlich ein Belagapparat beschrieben, der vollumfänglich
in den Inhalt dieser Anmeldung aufgenommen wird.
[0030] Hierbei wird ein beleimter und geförderter Belagpapierstreifen 11.1 auf einer Schneidtrommel
12.1 von den Messern einer Messertrommel 13.1 in gleich lange Belagblättchen 40.1
zerschnitten. Die geschnittenen Belagblättchen 40.1 werden an die Artikel einer ersten
Gruppe 50 auf der Fördertrommel 22 übergeben und angeheftet.
[0031] Anschließend werden beide Artikelgruppen 50, 60 zu einem Faltstern 23.1 in Förderrichtung
weitertransportiert, der das in Förderrichtung vordere Ende des Belagblättchens 40.1
an die Artikelgruppe 50 anlegt. Nachfolgend werden die Artikel 50, 60 weitergefördert
und einem Belagapparat 10.2 für die zweite Artikelgruppe 60 zugefördert.
[0032] Der zweite Belagapparat 10.2 verfügt über eine Messerwalze 13.2, die den Belagpapierstreifen
11.2 im Zusammenwirken mit einer Saugwalze 12.2 schneidet. Die geschnittenen Verbindungsblättchen
40.2 werden an die Tabakartikel bzw. Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen 60 übergeben
und angeheftet. Das vordere Ende des Verbindungsblättchens 40.2 wird danach mittels
eines Faltsterns 23.2 an den Artikeln 60 auf der Fördertrommel 22 angelegt.
[0033] Nachfolgend werden die Artikel der ersten und zweiten Gruppe 50, 60 von der Fördertrommel
22 an eine Fördertrommel 26 übergeben und zu einer Rolleinrichtung 27 mit einem Rollklotz
transportiert, so dass die Verbindungsblättchen 40.1, 40.2 vollständig um die Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen
50, 60 herumgewickelt werden. Die fertig umwickelten Artikel 50, 60 werden anschließend
an eine Fördertrommel und für den weiteren Bearbeitungsprozess an einer Filteransetzmaschine
bereitgestellt.
[0034] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Teilungsabstände der Mulden auf der Fördertrommel
22 konstant, d.h. äquidistant, sind. Darüber hinaus sind die Belagapparate 10.1, 10.2
derart modifiziert, dass die Belagpapierzuführtrommeln bzw. Saugwalzen 12.1, 12.2
eine doppelt so große Teilung aufweisen, wie die Fördertrommel 22.
[0035] Insgesamt wird an einer derartigen einbahnigen Filteransetzmaschine mit einer zweibahnigen
Belagzufuhr über die Belagapparate 10.1, 10.2 die Produktionsleistung einer Filteransetzmaschine
erhöht, wobei der bauliche Aufwand gering ist, da nur an einem Fördermittel zwei Belagapparate
angeordnet werden.
[0036] In Fig. 2 ist eine alternative Ausgestaltung der doppelbahnigen Belagpapierzuführung
an die ersten und zweiten Artikelgruppen 50, 60 dargestellt. Hierbei werden anstelle
einer Fördertrommel 22 (Fig. 1) die Artikelgruppen 50, 60 linear auf einem Bandförderer
32 transportiert. Hierbei sind die Abstände der Artikelgruppen 50, 60, d.h. die Teilungsabstände,
auf dem Bandförderer 32 konstant ausgebildet.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 10.1
- Belagapparat
- 10.2
- Belagapparat
- 11.1
- Belagpapierstreifen
- 11.2
- Belagpapierstreifen
- 12.1
- Saugwalze
- 12.2
- Saugwalze
- 13.1
- Messerwalze
- 13.2
- Messerwalze
- 21
- Zusammenstelltrommel
- 22
- Fördertrommel
- 23.1
- Faltstern
- 23.2
- Faltstern
- 26
- Trommel
- 27
- Rolleinrichtung
- 32
- Bandförderer
- 40.1
- Verbindungsblättchen
- 40.2
- Verbindungsblättchen
- 50
- Tabakartikel (Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe)
- 60
- Tabakartikel (Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe)
1. Verfahren zum Vereinigen von Rauchartikelkomponenten (50, 40.1, 60, 40.2), wobei Artikel
einer ersten und zweiten Gruppe (50, 60) mit Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen
(50, 60) einer ersten Belageinrichtung (10.1) zugeführt und die Artikel der ersten
Gruppe (50) jeweils mit einem Verbindungsblättchen (40.1) versehen werden, nachfolgend
die Artikel der ersten und zweiten Gruppe (50, 60) einer zweiten Belageinrichtung
(10.2) zugeführt werden und die Artikel der zweiten Gruppe (60) jeweils mit einem
Verbindungsblättchen (40.2) versehen werden und dass die Artikel der ersten und zweiten
Gruppe (50, 60) in einer Rolleinrichtung (27) von den Verbindungsblättchen (40.1,
40.2) umwickelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsblättchen (40.1, 40.2) während der Förderung der Artikelgruppen (50,
60) auf einem Fördermittel (22, 32) an die Artikel (50, 60) übergeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsblättchen (40.1, 40.2) nach der Übergabe an die Artikel (50, 60) teilweise
angelegt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel der ersten und zweiten Gruppe (50, 60) vor der Übergabe der Verbindungsblättchen
(40.1) an die erste Gruppe (50) alternierend auf dem Fördermittel (22, 32) angeordnet
werden.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsblättchen (40.1, 40.2) an die Artikel der ersten und/oder zweiten Gruppe
(50, 60) mit einer konstanten Geschwindigkeit übergeben werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Artikel der ersten und zweiten Gruppe (50, 60) wenigstens zwischen der ersten
Belageinrichtung (10.1) und der Rolleinrichtung (27) mit dem gleichen Teilungsabstand
gefördert werden.
7. Maschine der tabakverarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass für eine erste und zweite Gruppe von Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen (50, 60)
jeweils eine Belageinrichtung (10.1, 10.2), die in Förderrichtung der Artikelgruppen
(50, 60) hintereinander angeordnet sind, und eine gemeinsame Rolleinrichtung (27)
vorgesehen sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Belageinrichtungen (10.1, 10.2) an einem Fördermittel (22, 32) für die erste
und zweite Artikelgruppen (50, 60) angeordnet sind.
9. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsabstände der Aufnahmen des Fördermittels (22, 32) äquidistant sind.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Anlegeorgan (23.1, 23.2) für wenigstens ein freies Ende eines Verbindungsblättchens
(40.1., 40.2) an die Artikel der ersten und/oder zweiten Gruppe (50, 60) vorgesehen
ist.
11. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Artikelgruppe (50, 60) jeweils ein Anlegeorgan (23.1, 23.2) vorgesehen ist.
12. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsabstände der Zuführtrommel (12.1, 12.2) jeder Belageinrichtung (10.1,
10.2) für die Verbindungsblättchen (40.1, 40.2) doppelt so groß wie die Teilungsabstände
des Fördermittels (22, 32) sind.
13. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Verbindungsblättchen (40.1, 40.2) an jeder Belageinrichtung (10.1,
10.2) einstellbar ist.
14. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördermittel (22, 32) als Muldentrommel (22) oder Bandförderer (32) ausgebildet
ist.
15. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine einbahnig ist.