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EP 1 475 203 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.2007 Patentblatt 2007/02 |
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Anmeldetag: 04.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz
Manually operated device for splitting wood
Dispositif à commande manuelle pour fendre du bois
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
06.05.2003 CH 7872003
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.11.2004 Patentblatt 2004/46 |
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Patentinhaber: Wonder Link Ltd. |
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Ajeltake Island, Majuro, 96960 (MH) |
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Erfinder: |
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- Brazzola, Luigi
6874 Castel San Pietro (CH)
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Vertreter: Gaggini, Carlo |
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Brevetti-Marchi
Via ai Campi 6 6982 Agno 6982 Agno (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 28 149 GB-A- 137 393 GB-A- 315 241
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DE-A- 3 514 800 GB-A- 314 243
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von
Holz gemäss der Beschreibung im Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Arbeit des Holzspaltens von Hand, d.h. ohne kostspielige Maschinen zu Hilfe zu
nehmen, die schwierig zu transportieren und für den Alltagsgebrauch wenig geeignet
sind, wird heute in der ganzen Welt wie seit jeher ausgeführt, einerseits wegen Mittellosigkeit,
oder als gesunde sportliche Betätigung. Diese Arbeit besteht in der Regel darin, dass
das in zwei oder mehr Teile zu spaltende Holzstück auf eine Unterlage gestellt wird,
worauf von oben mit einem Beil auf das Holzstück geschlagen wird. Diese Arbeit ist
nicht ohne Gefahren, wie die Statistiken der dabei verursachten Unfälle zeigen. Nur
schon die Handhabung eines geschärften Beils ist an sich überaus gefährlich. Oft folgt
der Fallweg des Beils wegen eines Fehlers beim Zielen, oder weil sich das zu spaltende
Holzstück verschoben hat, usw., nicht den Intentionen des Holzhauers, was nicht selten
dazu führt, dass er sich verletzt, vor allem an den Beinen, mit oft schwerwiegenden
Folgen. Und oft passiert es, dass nach einem ersten Schlag mit dem Beil das Holzstück
nicht ganz auseinander bricht, sondern am Beil verkeilt bleibt. Der Holzhauer (wobei
dieser Begriff die Person bezeichnet, die mit dem Beil umgeht) muss daher das Beil
mit dem schräg daran hängenden, aber noch nicht durchschlagenen Holzstück erneut hochheben
und nochmals auf den Scheitstock schlagen: dies ist sehr schwierig und gefährlich,
weil beim Schlag auf den Scheitstock das Holzstück unversehens frei werden und in
irgendeiner Richtung wegfliegen kann.
[0003] Zum Vermeiden dieser Nachteile und der beim Holzspalten mit dem herkömmlichen Beil
bestehenden Gefahren sind bereits verschiedene Arbeitsmethoden bekannt geworden, die
im wesentlichen darauf basieren, dass die Stellung der Beilklinge umgekehrt wird:
Somit schlägt nicht mehr das Beil von oben herab auf das Holzstück, sondern das Holzstück
wird mittels eines schweren Hammers von oben her gegen die Klinge geschlagen. Diese
Vorgehensweise bringt gewiss einen grossen Fortschritt in Richtung grösserer Arbeitssicherheit
für den Holzhauer, da alle Gefahren entfallen, die der Rundschlag mit einem geschärften
Beil mit sich bringt.
[0004] Ein Vorschlag in dieser Richtung ist beispielsweise in der DE-3514800C2 enthalten,
gemäss welchem die Vorrichtung zum Spalten von Holz oder ähnlichem Material ein Trennmittel
bzw. eine Klinge enthält, die strahlenförmig von einem Punkt ausgeht, die mit ihren
Schneidkanten eine Unterlage für das zu spaltende Holzstück bildet, wobei die Schneidkanten
des Schneidelementes vom zentralen Punkt aus nach oben geneigt verlaufen. Diese Anordnung
bezweckte ihrerseits eine Verbesserung der viel älteren Idee, die in der DE-PS-28149
dargestellt ist, und die bereits ein stemförmiges Spaltelement zeigte, jedoch mit
vom zentralen Punkt der Schneiden aus nach unten geneigten Schneidkanten-Strahlen.
Diese bekannte Vorrichtungsart, und insbesondere die zuerst zitierte, die bestimmt
einen Fortschritt gegenüber der alten Idee der sternförmigen Klinge gemäss der DE-PS-28149
darstellt, weist immer noch mindestens zwei in der praktischen Anwendung wichtige
Nachteile auf, nämlich:
a) dass es nicht möglich ist, das Holzstück in weniger als drei Teile zu spalten.
Zur Bildung einer sternförmigen, unterstützenden Klinge sind mindestens drei Klingen
erforderlich, wie dies in den Figuren 2 und 3 der DE-3514800C2 gezeigt ist. Daher
kann das Holzstück nicht einfach in zwei Teile gespalten werden;
b) die Unterstützungsbasis für das zu spaltende Holzstück, die aus drei oder mehr
sternförmig angeordneten Klingen besteht, garantiert keine sichere Aufstellung des
Holzstücks. Dieses ist auf der Unterlagefläche "in der Schwebe", und die Unsicherheit
der Aufstellung ist umso grösser, je länger das Holzstück und je kleiner sein Durchmesser
ist. Somit bleibt die Gefahr bestehen, dass das Holzstück im ersten Moment der Vibration
des ersten Schlages mit dem Vorschlaghammer entgleitet, worauf der Schlag ins Leere
geht, wobei allenfalls die Vorrichtung oder der Holzhauer selbst Schaden nehmen. Zwar
ist zu bemerken, dass diese Gefahr nach dem ersten Schlag verschwindet, denn wenn
das Holzstück auf den ersten Schlag noch nicht durchgespalten ist, bleibt es zwischen
den Klingen eingeklemmt und läuft nicht mehr Gefahr, von seinem "künstlichen Scheitstock"
(wie die beiden Vorrichtungen als Gegenstand des Standes der Technik sowie als Gegenstand
der vorliegenden Erfindung auch bezeichnet werden könnten).
[0005] Zweck der vorliegenden Erfindung ist daher, die beschriebenen Nachteile des Standes
der Technik auszuschalten, und eine Lösung vorzuschlagen, die absolute Arbeitssicherheit
sicherstellt dank einer Vorrichtung der Art, wie sie in der DE-3514800C2 beschrieben
ist, und die in einer speziellen Ausführungsform darüber hinaus erlaubt, eine ganze
Reihe weiterer Vorteile zu erreichen, die im Folgenden unter Bezugnahme auf einige
illustrierte Ausführungsbeispiele beschrieben werden. Die Figuren zeigen in der:
- Fig. 1
- Eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung in ihrer Ruhelage,
in einer bevorzugten Ausführungsvariante bezüglich der Spaltklinge;
- Fig. 2
- Die gleiche Vorrichtung wie in der Fig. 1, in Seitenansicht, mit einer etwas anders
als in der Fig. 1 ausgebildeten Spaltklinge, entsprechend einer bevorzugten Ausführungsvariante;
- Fig. 3
- Die Vorrichtung gemäss der Fig. 1 in der Seitenansicht in der Richtung des Pfeils
F der Fig. 2 gesehen, in vereinfachter Darstellung, wobei einzelne Elemente einfachheitshalber
nicht dargestellt sind;
- Fig. 4
- Die Vorrichtung gemäss der Fig. 2 in der Arbeitsstellung mit dem zum Spalten bereitgelegten
Holzstück, wobei die Schutzhaube von der Spaltklinge entfernt gezeigt ist.
- Figuren 5 bis 8
- Verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der Spaltklinge;
- Fig. 9
- Die erfindungsgemässe Vorrichtung, für erleichterten Transport zusammengelegt.
[0006] In der Fig. 1 ist die erfindungsgemässe Vorrichtung mit allen ihren Hauptbestandteilen
gezeigt, wobei einige Elemente als Optionen betrachtet werden können.
[0007] Mit 1 ist die Unterstützungsbasis bezeichnet, welche in Form eines Rahmens beispielsweise
aus zwei Winkelprofilen 2 besteht, die mittels einer Traverse 3 miteinander verbunden
sind. Die Struktur ist also starr und könnte auch aus einer einzigen, in geeigneter
Weise verformten Blechplatte bestehen.
[0008] Auf der Traverse 3 ist eine Spaltklinge 4 befestigt, welche die Form eines nach oben
gerichteten Keils aufweist. Die spezielle Form der Spaltklinge 4 kann im Rahmen der
vorliegenden Erfindung recht verschieden gewählt werden, und es ist zu bemerken, dass
die Kombination der Unterstützungsbasis 1 und der vertikalen Spaltklinge 4 dem bisher
bekannten Stand der Technik entspricht.
[0009] An der Unterstützungsbasis 1 ist sodann erfindungsgemäss ein Sattel 5 in Form eines
Jochs befestigt, der in seinem oberen Teil eine konkave Zone aufweist, gegen welche
sich in der Arbeitsstellung der Vorrichtung (siehe die Fig. 4) das zu spaltende Holzstück
7 abstützt (Fig. 4). Der Sattel 5 hat also die Aufgabe, das Holzstück 7 aufgerichtet
zu halten, bevor der Hammer 8 (Fig. 4) auf dem oberen Ende des Holzstücks 7 aufschlägt.
Indem das Holzstück, bevor es auf der Spaltklinge 4 festsitzt, durch den Sattel 5
aufrecht gehalten wird bzw. sich auf dessen jochartige konkave Zone 6 stützt, wird
jede Gefahr ausgeschlossen, dass das Holzstück 7 von seiner Unterlage entgleiten könnte
und so die bereits im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschriebenen Gefahren
hervorrufen könnte.
[0010] Die Stabilität des Holzstücks auf der Spaltklinge kann weiter verbessert und die
Sicherheit der Vorrichtung erhöht werden, indem vorgesehen wird, dass gemäss einer
ersten bevorzugten Ausführungsform, die in den Figuren 2 und 4 gezeigt ist, die Spaltklinge
4 in einer gegen die den Hammer 8 schwingenden Person hin geneigten Stellung angeordnet
wird. Wie in der Fig. 4 dargestellt ist, hält der Sattel 5 das Holzstück in solcher
Weise aufrecht, dass dieses ebenfalls gegen die arbeitende Person hin geneigt ist,
sodass es sich mit grösserer Anpresskraft gegen den Sattel 5 bzw. gegen dessen konkave
Zone abstützt und stabil zentriert gehalten bleibt.
[0011] Gemäss einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
dass die Spaltklinge 4 mit einem oder mehreren keilförmigen Spreizkörpern 9 (siehe
die Figuren 1 und 3, die in dieser Beziehung besonders klar dargestellt sind) versehen
ist, die auf einer oder auf beiden Seiten und wenige Zentimeter (beispielsweise 4
bis 5 cm) unterhalb der Schneidkante der Spaltklinge 4 angebracht sind. Die praktische
Erfahrung hat gezeigt, dass der Spreizkörper 9 den Spalt wirksam aufzuweiten hilft,
den die Spaltklinge 4 im Holzstück 7 hervorruft und oft das vollständige Auseinanderbrechen
des Holzstücks 7 schon beim ersten Schlag bewirkt.
[0012] Die Form der Spaltklinge 4 kann in vielen verschiedenen Formarten ausgebildet sein:
Die einfachste Art ist die Form mit einer Schneidkante, die als Beispiel in der Fig.
6 dargestellt ist. Eine ähnliche Spaltklinge weist eine Schneidkante auf, die gradlinig,
oder auch wie in der Fig. 6 gezeigt, leicht konvex verläuft, was das Platzieren des
Holzstücks vor dem ersten Schlag erleichtert, da sich das Holzstück auf einer Klinge
mit konvexem Profil oder mit Spitzen leichter, quasi automatisch, auf der Spaltklinge
4 festhält.
[0013] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die in den
Figuren 1, 2, 4, 5 und 7 dargestellt ist, sind mehrere Spaltklingen in Beilform 4
I bis 4
IV vorgesehen, die alle in einer Ebene angeordnet sind. Zwischen den einzelnen Spaltklingen
kann daher ein Raum ohne Schneidkante vorhanden sein, und die praktische Erfahrung
hat gezeigt, dass diese Anordnung manchmal das Eindringen der Spaltklinge in das Holzstück
7 erleichtert.
[0014] Femer lässt sich mit dieser Anordnung Spaltklingen-Material einsparen, das immer
ein kostspieliges und schwer zu bearbeitendes Material ist.
[0015] In der Fig. 8 ist sodann schematisch gezeigt, in welcher Weise gekreuzte Klingen
angebracht werden können, wie sie gemäss dem Stand der Technik bekannt sind. Die Spaltklinge
11 ist rechtwinklig zur Spaltklinge 12 angeordnet, was zusammen eine Kreuzform mit
vier Armen ergibt, die das Holzstück in vier gleiche Teile spaltet. Auch in diesem
Fall können an einer oder mehreren Klingen 10 oder 11 Spreizkörper 9 angebracht sein,
wenn dies als günstig betrachtet wird.
[0016] Einer der weiteren Vorteile der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der leichten
Transportierbarkeit der handbetriebenen Vorrichtung zum Spalten von Holz zum Arbeitsort.
Die Vorrichtung muss ähnlich leicht zu transportieren sein wie ein Beil, jedoch mit
dem Unterschied, dass dank dem Vorteil der erfinderischen Idee kein Scheitstock erforderlich
ist, da die Vorrichtung selbst den Scheitstock bildet.
[0017] Zur Erleichterung des Transports der erfindungsgemässen Vorrichtung ist daher gemäss
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass der
Sattel 5 an der Unterstützungsbasis 1 abklappbar befestigt ist, so dass er aus einer
im wesentlichen an die Unterstützungsbasis 1 angeschmiegten Ruhestellung, die in der
Fig. 9 dargestellt ist - während eine Bedienungsperson die Vorrichtung in vertikaler
Stellung transportiert - in die Arbeitsstellung (dargestellt in den Figuren 1 bis
4) umgestellt werden kann.
[0018] Dabei sind Befestigungsmittel - beispielsweise Schrauben 13 - zur Befestigung des
Sattels 5 in der Arbeitsstellung vorgesehen. Die einfachste Art, den Sattel 5 aus
einer im wesentlichen vertikalen Arbeitsstellung in eine horizontale Stellung (oder
besser gesagt in eine zur Unterstützungsbasis 1 parallelen Stellung) klappbar zu machen,
besteht darin, die unteren Enden des Sattels 5 mit je einer Dreh- bzw. Schenkachse
zu versehen und am Rahmen zwei Wangen 15 anzubringen, die mit Öffnungen versehen sind,
die das Befestigen des Sattels 5 in geeigneter Stellung erlauben. Dabei ist diese
Lösung selbstverständlich nur eine von vielen denkbaren Lösungen, die alle geeignet
sind, das Problem des Abklappens des Sattels 5 auf den Rahmen 1 adäquat zu lösen.
[0019] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die
in den Figuren 1, 2 und 4 dargestellt ist, ist die handbetriebene Vorrichtung zum
Spalten von Holz mit einer Schutzabdeckung 16 gegen Unfälle versehen, die aus einer
Haube 17 aus Blech besteht, die in ihrer in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ruhestellung
die scharfe Kante 10 der Klinge 4 zudeckt. Zum Arbeiten kann die Schutzabdeckung 16
weggenommen werden, indem sie um eine Schwenkachse 18, die raumfest an der Klinge
4 angebracht ist, weg geschwenkt wird, so dass die Klinge frei liegt. Zu diesem Zweck
weist die Schutzabdeckung 16 auf der der Haube 17 gegenüberliegenden Seite ein Pedal
19 auf, das die Bedienungsperson niederdrücken muss, wie dies in der Fig. 4 gezeigt
ist, wenn das Holzstück 7 auf die Klinge gelegt und an den Sattel 5 angelehnt wird.
Die Schutzabdeckung gegen Unfälle 16 ist sodann mit einer Zugfeder 20 versehen, die
sie in ihre Ruhestellung zurückholt, d. h. in die Stellung, in der Haube 17 die Klinge
4 zudeckt, sobald die Bedienungsperson den Fuss vom Pedal wegnimmt. Diese dargestellte
Variante einer Schutzabdeckung ist natürlich bloss eine der vielen Varianten, die
im Rahmen der vorliegenden Erfindung realisiert werden können. Wichtig ist nur, dass
die Schutzabdeckung zwingend von der Bedienungsperson bewegt werden muss.
[0020] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung,
deren Zweck es ist, den Transport der Vorrichtung von einem Arbeitsort zum andern
zu erleichtern, ist vorgesehen, dass die Klinge 4; 11, 12 in Beilform an der Unterstützungsbasis
1 mittels einer Schraube 21 befestigt ist. Ferner weist die Klinge 4; 11, 12 eine
rechtwinklig dazu durchgehende Öffnung 22 auf, mittels derer die Klinge für den Transport
der Vorrichtung, wie in der Fig. 9 dargestellt, in einer zur Unterstützungsbasis 1
parallelen Lage auf dieser befestigt werden kann, womit nach Abklappen auch des Sattels
5 auf die Basis 1, wie dies im Anspruch 7 vorgesehen ist, die Vorrichtung sehr wenig
Platz beansprucht und leicht von Hand zu transportieren ist. In der Fig. 9 ist gezeigt,
wie die Bedienungsperson die "in sich zusammengefaltete" Vorrichtung am Sattel 5 trägt.
Aus der Fig. 9 ist auch ersichtlich, dass die Abmessungen der Vorrichtung im wesentlichen
kleiner sind als der Abstand der Hände der Bedienungsperson vom Boden.
[0021] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist
sodann vorgesehen, dass die Klinge 4 (bzw. die Klingen 4
I - 4
IV) oder die gekreuzt angeordneten Klingen 11,12 lösbar auf der Unterstützungsbasis
1 solid befestigt sind, beispielsweise mittels einer Schraube 21, so dass sie für
Unterhaltsarbeiten leicht ausgewechselt werden können, beispielsweise zum Schleifen
der Klinge 4 oder zum Auswechseln der Klingen.
[0022] Entsprechend einer andern bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist vorgesehen, dass die Klinge 4; 11, 12 aus einem harten Material gefertigt ist,
beispielsweise aus gehärtetem Stahl, während für die übrigen Teile kostengünstigere
Materialien verwendet werden können, insbesondere Stahl geringerer Festigkeit, der
jedoch für das Laserschneiden geeignet ist, oder Holz oder irgendeine geeignete Materialart.
Diese Variante erlaubt eine Reduktion der Herstellkosten der Vorrichtung und allenfalls
des Transportgewichts.
[0023] Die Vorteile der erfindungsgemässen Vorrichtung sind absolute Sicherheit vor Unfällen
sowie der leicht auszuführende Unterhalt und Transport. Ferner erlaubt die Auswechselbarkeit
der Klingen die Anpassung der Vorrichtung an die verschiedensten zu spaltenden Holzarten.
Liste der in den Figuren verwendeten Bezugsziffern
[0024]
- 1
- Rahmen oder Unterstützungsbasis
- 2
- Winkelprofile
- 3
- Traverse
- 4
- Klinge
- 5
- Sattel
- 6
- Konkave Zone
- 7
- Holzstück
- 8
- Schwerer Hammer, Vorschlaghammer
- 9
- Spreizkörper
- 10
- Schneidkante der Klinge
- 11
- Klinge
- 12
- Klinge
- 13
- Schraube
- 14
- Schwenkachse
- 15
- Wangen
- 16
- Schutzabdeckung gegen Unfälle
- 17
- Abdeckhaube
- 18
- Schwenkachse
- 19
- Pedal
- 20
- Feder
- 21
- Schraube
- 22
- Durchgangsöffnung
1. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz mit mindestens einer Klinge (4; 11,
12) in Beilform, in vertikaler Anordnung mit nach oben gerichteter Schneidkante auf
dem Boden abgestützt, auf welcher das zu spaltende Holzstück aufgesetzt und mit einem
Schlag mit einem schweren Hammer auf dessen oberes Ende gespalten wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Klinge (4; 11, 12) in Beilform, die fest mit einer Unterstützungsbasis (1)
verbunden ist, ein Sattel (5) in Jochform befestigt ist, gegen welche sich das zu
spaltende Holzstück (7) in seiner Arbeitsstellung so abstützt, dass es für den Moment
des Schlages mit dem Hammer (8) aufgestellt ist.
2. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klinge (4; 11, 12) gegen den Standort der Bedienungsperson, die den Hammer (8)
bedient, hin geneigt angeordnet ist, und dass der Sattel (5) in Jochform das Holzstück
(7) in solcher Weise aufrecht hält, dass es auch gegen den Standort der Bedienungsperson
hin geneigt ist.
3. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klinge (4) auf einer oder auf beiden Seiten mit einem oder mehreren Spreizkörpern
(9) in Keilform versehen ist, die wenige Zentimeter unter der Schneidkante (10) der
Klinge 4 angebracht sind, die bezwecken, das Holzstück (7) längs dem durch die Klinge
(4; 11, 12) erzeugten Spalt aufzuspreizen.
4. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere Klingen (4I, 4II, 4III, 4IV; 11, 12) in Beilform in einer Ebene oder untereinander gekreuzt angeordnet sind.
5. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die gekreuzten Klingen (11, 12) einen Stern mit drei oder mehr Spitzen bilden, so
dass das Holzstück in drei oder mehre Teile gespalten wird.
6. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schneidkante mit Spitzen oder auch nach oben hin konvex ausgebildet ist.
7. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sattel (5) abklappbar an der Basis (1) befestigt ist, so dass er zwischen einer
im wesentlichen an die Unterstützungsbasis (1) angeschmiegten Ruhelage, und der Arbeitsstellung
verstellt werden kann, und dass Mittel (13) zur Befestigung des Sattels (5) in der
Arbeitsstellung vorgesehen sind.
8. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Schutzelement (16) gegen Unfälle angebracht ist, bestehend aus einer Abdeckung
in Form einer Haube (17) aus Blech oder Plastik-Material, die in ihrer Ruhelage die
Schneide (10) der Klinge bzw. der Klingen (4; 11, 12) zudeckt, und die für die Arbeit
entfernt werden kann, indem sie um eine raumfest an der Klinge (4) angebrachte Schwenkachse
mittels Fussbetätigung eines mit der Schutzhaube zusammengebauten Pedals (19) durch
die Bedienungsperson weggeschwenkt wird, so dass die Klinge (4) freigelegt wird.
9. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klinge (4; 11, 12) in Beilform auf der Unterstützungsbasis (1) mittels einer Schraube
(21) befestigt ist, und dass die Klinge eine rechtwinklig durch sie verlaufenden Durchgangsöffnung
(22) enthält, mittels welcher die Klinge für den Transport der Vorrichtung in paralleler
Lage auf der Unterstützungsbasis (1) befestigt werden kann, so dass nach Abklappen
auch des Sattels (5) die Vorrichtung wenig Platz beansprucht und leicht von Hand zu
transportieren ist.
10. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klinge (4) oder die Klingen (11, 12) lösbar an der Unterstützungsbasis (1) solid
befestigt sind, so dass sie für Unterhaltsarbeiten und Ähnliches leicht ausgetauscht
werden können.
11. Handbetriebene Vorrichtung zum Spalten von Holz gemäss dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Klinge (4; 11, 12) aus hartem Material gefertigt ist, beispielsweise aus gehärtetem
Stahl, während die übrigen Teile aus weniger wertvollem Material bestehen können,
insbesondere aus Stahl geringerer Festigkeit oder aus Holz oder irgend einem geeigneten
Materialtyp.
1. Hand-operated apparatus for the splitting of wood with at least one blade (4; 11,
12) in the form of an axe, supported on the ground or floor in a vertical arrangement
with an upwardly directed cutting edge and on which the piece of wood to be split
is placed and split with a blow with a heavy hammer on its upper end,
characterized in that
a saddle (5) in the form of a yoke is secured to the blade (4; 11, 12) in the form
of an axe which is firmly connected to a supporting base (1), with the piece of wood
(7) to be split being so supported against the saddle in its working position that
it is set in place for the instant of the blow with the hammer (8).
2. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the blade (4; 11, 12) is inclined towards the standing position of the operator who
operates the hammer (8) and in that the saddle (5) in the form of a yoke holds the piece of wood (7) upright in such
a manner that it is also inclined towards the standing position of the operator.
3. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the blade (4) is provided on one or both sides with one or more spreading elements
(9) in wedge form which are attached a few centimetres below the cutting edge (10)
of the blade (4) and which cause the piece of wood (7) to be spread apart along the
gap produced by the blade (4; 11, 12).
4. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
a plurality of blades (4I, 4II, 4III, 4IV; 11, 12) in axe form are arranged in one plane or crossed relative to one another.
5. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 4, characterized in that
the crossed blades (11, 12) form a star with three or more points so that the piece
of wood is split into three or more parts.
6. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the cutting edge is made with points or also made upwardly convex.
7. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the saddle (5) is downwardly pivotably secured to the base (1) so that it can be adjusted
between a rest position in which it is substantially placed against the support base
(1) and the working position and in that means (13) are provided for securing the saddle (5) in the working position.
8. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
a protecting element (16) against accidents is attached consisting of a cover in the
form of a hood of sheet metal or plastic material which, in its rest position, covers
over the cutting edge (10) of the blade or of the blades (4; 11, 12) and which can
then be removed for the work in that it can be swung away by an operator about a pivot axle spatially fixedly connected
to the blade (4) by means of foot actuation of a pedal (19) installed with the protective
hood.
9. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the blade (4; 11, 12) in axe shape is secured to the support base (1) by means of
a screw (21) and in that the blade includes an opening (22) passing fluid at right angles by means of which
the blade can be secured for the transport of the apparatus in a parallel position
on the support base (1), so that after downward pivoting of the saddle (5) as well
the apparatus takes up little space and is easily transported by hand.
10. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with one of the claims
1 to 6, characterized in that
the blade (4) or the blades (11, 12) are releasable and solidly secured to the support
base (1) so that they can easily be exchanged for maintenance work and the like.
11. Hand-operated apparatus for the splitting of wood in accordance with claim 1, characterized in that
the blade (4; 11, 12) is manufactured of hard material, for example of hardened steel,
whereas the other parts can consist of less valuable material, in particular of steel
of lower strength or of wood or of some other suitable material type.
1. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois comportant au moins une lame (4
; 11,12) en forme de hache, placée à la verticale en s'appuyant sur le sol l'arête
tranchante orientée vers le haut, sur laquelle le morceau de bois à fendre est placé
et est fendu d'un coup porté à son extrémité supérieure par un marteau lourd,
caractérisé en ce qu'à la lame (4 ; 11,12) en forme de hache et reliée à demeure à une base de soutien
(1) est fixé un support (5) en forme de harnais contre lequel le morceau de bois (7)
à fendre s'appuie en position de travail de telle manière qu'il est à la verticale
au moment où le coup est porté par le marteau (8).
2. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (4 ; 11,12) est inclinée vers l'endroit où se trouve l'opérateur qui manoeuvre
le marteau (8) et que le support (5) en forme de harnais maintient le morceau de bois
(7) de telle manière qu'il soit aussi incliné vers l'endroit où se trouve l'opérateur.
3. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que, d'un des côtés ou des deux côtés, la lame (4) est équipée d'un ou de plusieurs écarteurs
(9) cunéiformes placés à quelques centimètres au-dessous de l'arête tranchante (10)
de la lame (4) et destinés à écarter le morceau de bois (7) le long de la fente produite
par la lame (4 ; 11,12).
4. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs lames (4I, 4II, 4III, 4IV; 11, 12) en forme de hache se trouvent dans un plan ou sont croisées les unes par
rapport aux autres.
5. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 4, caractérisé en ce que les lames (11, 12) croisées forment une étoile à trois pointes ou plus de sorte que
le morceau de bois est fendu en trois parties ou plus.
6. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arête tranchante comporte des pointes ou elle est convexe sur le haut.
7. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support (5) est fixé à la base (1) de manière à ce qu'on puisse le rabattre de
sorte qu'il peut se déplacer entre une position de repos pratiquement accolée à la
base de soutien (1) et la position de travail et que des moyens (13) sont prévus pour
fixer le support (5) en position de travail.
8. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour prévenir les accidents on applique un élément de protection (16) à savoir un
recouvrement en forme de capot (17), en tôle ou en matière plastique, qui recouvre
le tranchant (10) de la lame ou des lames (4; 11, 12) dans leur position de repos
et qui peut être retiré pour réaliser le travail du fait qu'il pivote autour d'un
axe de pivotement appliqué de façon stable sur la lame (4) parce que l'opérateur manoeuvre
une pédale (19) assemblée au capot de protection, ce qui libère la lame (4).
9. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (4 ; 11, 12) en forme de hache est fixée à la base de soutien (1) à l'aide
d'une vis (21) et que la lame comporte une ouverture de passage (22) qui la traverse
en angle droit et grâce à laquelle la lame peut être fixée en position parallèle sur
la base de soutien (1) afin de transporter le dispositif de sorte qu'après que le
support (5) a aussi été rabattu le dispositif prend peu de place et qu'il est facile
de le transporter à la main.
10. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que la lame (4) ou les lames (11, 12) sont solidement fixées de manière détachable à
la base de soutien (1), de sorte qu'elles peuvent être remplacées facilement par une
autre pour des travaux d'entretien.
11. Dispositif à commande manuelle pour fendre le bois selon la revendication 1, caractérisé en ce que la lame (4 ; 11, 12) est en un matériau dur, par exemple en acier trempé, alors que
les autres parties peuvent être en un matériau de moindre valeur, en particulier en
acier de moindre résistance ou en bois ou en un autre matériau adapté.