[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen, wobei
jede Packung eine im Umhüllungsmaterial eingehüllte Zigarettengruppe aufweist, die
Maschine eine Anzahl an Förderorganen aufweist und jedes Förderorgan mehrere Förderelemente
aufweist, die in Kontakt mit der Zigarettengruppe und/oder dem Umhüllungsmaterial
gebracht werden und mit jeweils einem Förderelement eines angrenzenden Förderorgans
zusammenwirken, wobei die Förderelemente insbesondere mit Auslässen für die Gruppen
oder mit Taschen zur Förderung der Gruppen und/oder der Packungen oder mit Förderköpfen
zur Förderung des Umhüllungsmaterials und mit Faltvorrichtungen zum Falten des Umhüllungsmaterials
versehen sind.
[0002] Eine derartige Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen ist aus dem Dokument
EP-A-1 142 788 bekannt. Bei dieser Maschine ist die Anzahl der Taschen bzw. Faltorgane
pro Transportrad bzw. -band so abgestimmt, dass stets eine feste Zuordnung der Taschen
eines Transportrades mit den Taschen eines weiteren Transportrades stets zusammenarbeitet.
Beispielsweise wird eine Zigarettengruppe von einer Tasche 1 des Transportrades I
ausschließlich immer an eine Tasche 1 oder 7 des Transportrades II übergeben.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
bei einer Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen die Herstellung von Zigarettenpackungen
flexibler zu gestalten, wobei der bauliche Aufwand möglichst gering und leicht durchführbar
sein soll.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen,
wobei jede Packung eine im Umhüllungsmaterial eingehüllte Zigarettengruppe aufweist,
die Maschine eine Anzahl an Förderorganen aufweist und jedes Förderorgan mehrere Förderelemente
aufweist, die im Kontakt mit der Zigarettengruppe und/oder dem Umhüllungsmaterial
gebracht werden und mit jeweils einem Förderelement eines angrenzenden Förderorgan
zusammenwirken, wobei die Förderelemente insbesondere mit Auslässen für die Gruppen
oder mit Taschen zur Förderung der Gruppen und/oder der Packungen oder mit Förderköpfen
zur Förderung des Umhüllungsmaterials und mit Faltvorrichtungen zum Falten des Umhüllungsmaterials
vorgesehen sind, die dadurch weitergebildet wird, dass bei gleicher Maschinengeschwindigkeit
die Produktionsleistung der Maschine anpassbar ist.
[0005] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass die Fördergeschwindigkeit der Förderorgane
konstant bleibt und gleichzeitig die Produktionsleistung variabel gestaltbar ist.
Unter dem Begriff "Produktionsleistung" wird insbesondere die Leistung der Maschine
verstanden, eine Anzahl an fertigen Zigarettenpackungen in einer bestimmten Zeiteinheit
herzustellen. Hierbei werden die Zigaretten an einer Blockbildungsstation zu einer
Zigarettengruppe gebildet, die nachfolgend mit Umhüllungsmaterial umwickelt wird und
an einen Stauförderer abgegeben wird. Ferner wird im vorliegendem Zusammenhang unter
dem Begriff "Maschinengeschwindigkeit" die Geschwindigkeit verstanden, mit der einerseits
die Förderorgane angetrieben werden und andererseits die Geschwindigkeit, mit der
eine gebildete Zigarettengruppe von der Blockbildungsstation zur Abgabestation bzw.
dem Stauförderer transportiert wird. Durch die Antriebsgeschwindigkeit der Förderorgane
ist auch die Fördergeschwindigkeit der hergestellten Zigarettengruppen bestimmt, da
die Förderorgane synchron zueinander abgestimmt bzw. angetrieben werden.
[0006] Durch die festgelegte Fördergeschwindigkeit der Zigarettengruppen und die Anzahl
der Förderorgane bzw. Faltvorrichtungen usw. ist die Produktionsleistung der Maschine
festgelegt. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die Produktionsleistung eines zu verpackenden
Zigarettenformates flexibler zu gestalten bzw. zu variieren, ohne dass die Geschwindigkeit
der Antriebsorgane verändert wird. Insofern ist die Produktionsleistung bezogen auf
die Produktionsleistung vor der Anpassung, bzw. auf die gleich bleibende Fördergeschwindigkeit
der Organe oder Zigarettengruppen skalierbar bzw. variabel.
[0007] Bei der aus dem Stand der Technik bekannten Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen
ist es zur Anpassung der Produktionsleistung lediglich möglich, die Maschinengeschwindigkeit
zu erhöhen bzw. abzusenken, da die Anzahl der Förderelemente auf den Förderorganen
fest vorgegeben ist. Hierbei ist besonders zu beachten, dass für Teilprozesse bei
der Herstellung der Zigarettenpackungen bestimmte Zeiten einzuhalten sind. Beispielsweise
sind bei der Beleimung von Verpackungszuschnitten die Abbindezeiten für die Klebstoffe
genau zu berücksichtigen, da ansonsten die Zuschnitte nicht miteinander verkleben,
z.B. wenn der Klebstoff bei einer zu geringen Maschinengeschwindigkeit zu schnell
aushärtet. Dies führt zu starken Einschränkungen bei einer Maschine, deren Maschinengeschwindigkeit
variiert wird.
[0008] Insbesondere entspricht das Verhältnis der angepassten Produktionsleistung zu der
Produktionsleistung vor der Anpassung dem Verhältnis natürlicher ganzer Zahlen, so
dass die jeweils miteinander zusammenwirkenden Elemente der Förder- bzw. Faltorgane
ohne Änderung der Antriebsgeschwindigkeit zusammenwirken. Dadurch ist die Produktionsleistung
stufenweise bzw. abgestaffelt skalierbar, wobei die Produktionsleistung nach der Anpassung
der Maschine entsprechend erniedrigt oder erhöht ist.
[0009] Ferner wird gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
dass die Maschine derart ausgebildet ist, dass mehrere Formate verarbeitbar sind.
Durch Ausnutzung der an der Maschine vorgesehenen Organe und deren entsprechende Zuordnung
zu weiteren Elementen bzw. Organen der Maschine ist es möglich, dass mehrere verschiedene
Zigarettenformate auf derselben Maschine verpackt werden.
[0010] Dazu ist vorgesehen, dass die Maschine bezüglich ihrer Förderorgane und/oder Förderelemente
an die Anzahl der zu verarbeitenden Formate anpassbar ist.
[0011] Vorteilhafterweise sind die Förderorgane und/oder die Förderelemente umrüstbar oder
austauschbar. Die Förderorgane können derart umrüstbar sein, dass die Förderelemente
auf einem Förderorgan in ihrer Anzahl reduziert oder erhöht werden, so dass die Produktionsleistung
je nach Anforderung variierbar ist. Die Umrüstung kann beispielsweise durch ein manuelles
Einsetzen der Förderelemente erfolgen. Alternativ werden die Förderorgane automatisch
bspw. auf Knopfdruck angepasst.
[0012] Insbesondere sind die Förderelemente aktivierbar oder deaktivierbar, so dass die
bereits vorhandenen Förderelemente abgeschaltet oder zugeschaltet werden, ohne dass
ein manueller Einbau bzw. Ausbau der Förderelemente an den Förderorganen bei einer
Änderung der Produktionsleistung erfolgen muss. Die Aktivierung bzw. Deaktivierung
der Förderelemente kann automatisch durch einen Steuerbefehl, z.B. durch Betätigung
eines Knopfes, erfolgen.
[0013] Um die Förderelemente einfach auszutauschen bzw. deren an die jeweiligen Produktionsbedingungen
durch einen manuellen Einbau oder Ausbau anzupassen, sind die Förderelemente auf den
Förderorganen lösbar angeordnet.
[0014] Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Förderorgane lösbar an der Maschine angeordnet
sind, so dass durch den Austausch eines kompletten Förderrades schnell eine Anpassung
vorgenommen werden kann.
[0015] In einer Weiterbildung ist ferner vorgesehen, dass dieselben Förderorgane und/oder
dieselben Förderelemente und/oder dieselben Faltorgane jeweils einem Format zugeordnet
sind, so dass die vorgesehene Korrespondenz bzw. gegenseitige Zuordnung der synchron
angetriebenen Organe erhalten bleibt.
[0016] Ferner wird die Aufgabe bei einer Maschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass für wenigstens zwei unterschiedliche Formate an den Förderorganen jeweils miteinander
korrespondierende Förderelemente für jedes Format vorgesehen sind. Dadurch ist die
Maschine in der Lage, mehrere Formate zu verarbeiten, ohne dass ein Austausch von
Förderelementen bzw. Förderorganen erforderlich ist. Hierbei werden für jedes Zigarettenformat
Förderelemente an den Förderorganen vorgesehen, die ausschließlich nur dieses Zigarettenformat
fördern, während die anderen Förderelemente eines zweiten Formates nicht dafür vorgesehen
sind. Dadurch wird die Herstellung von Zigarettenpackungen an einer derartigen Maschine
ebenfalls flexibel gestaltet.
[0017] Dazu ist für den laufenden Betrieb vorgesehen, dass nur ein Format an der Maschine
verarbeitbar ist, wodurch die Förderelemente der anderen Formate deaktiviert sind.
[0018] Hierzu ist es von Vorteil, dass bei einem Formatwechsel die korrespondierenden Förderelemente
des verarbeiteten Formats deaktivierbar sind und die korrespondierenden Förderelemente
des zu verarbeitenden Formats aktivierbar sind.
[0019] In einer alternative Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass mehrere
Formate gleichzeitig an der Maschine verarbeitbar sind.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen exemplarisch
beschrieben, auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung aller im Text nicht näher
erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Maschine zur Herstellung von Zigarettenpackungen;
- Fig. 2
- eine Variation der Maschine (Fig. 1) in einer schematischen Darstellung;
- Fig. 3
- eine Maschine mit maximaler Produktionsleistung bei einem Zigarettenformat in einer
schematischen Darstellung und
- Fig. 4
- schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Maschine.
[0021] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Teile bzw. Elemente
mit den selben Bezugsziffern bezeichnet, so dass auf eine erneute Vorstellung verzichtet
wird und lediglich die Abweichungen der in diesen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel erläutert werden.
[0022] In Fig. 1 ist schematisch eine Maschine 10 zur Herstellung von Zigarettenpackungen
mit ihren wesentlichen Bestandteilen dargestellt. Die wiedergegebene Packmaschine
10 dient zum Verpacken von Verpackungsguteinheiten in Form von Zigarettengruppen 17,
die der Maschine 10 mittels eines Transportrades 18 zugeführt werden, dessen einzelne
Aufnahmetaschen 16 aus einem mit einzelnen Zigaretten befüllten Stauschacht 15 mit
den Zigarettenblöcken 17 gefüllt werden.
[0023] Zur Herstellung von quaderförmigen Weichpackungen werden die Zigarettengruppen 17
in mehrere Umhüllungskomponenten während ihres Transportes von der Blockbildestation
mit dem Stauschacht 15 zu einem Stauförderer 60 eingeschlagen.
[0024] Die Umhüllungskomponenten bestehen in der Regel aus Alufolie und einem Papierblankett,
wobei die Alufolie eine Innenumhüllung und das Papierblankett eine Außenumhüllung
bilden. Die zur Herstellung der Zigarettenpackungen bzw. deren Innen- und Außenumhüllungen
erforderlichen Faltungen z. B. Schlauchfaltungen, Kopffaltungen sowie Bodenfaltungen
werden durch die nachstehend beschriebenen Elemente der Packmaschine 10 ausgeführt.
[0025] Die Zigarettengruppen 17 in den Aufnahmetaschen 16 werden von dem Transportrad 18
an ein weiteres Transportrad 20 übergeben. In einer Alternative wird an Stelle des
Transportrades 18 ein so genanntes Kammernband eingesetzt. Eine von dem Transportrad
18 übergebene Zigarettengruppe 17 wird von einem Aufnahmekopf 21 des Transportrades
20 übernommen. Der Aufnahmekopf 21 wird vor der Aufnahme der Zigarettengruppe 17 mittels
einer Kragenzufuhreinheit 22 mit einem Deckel 24 versehen. Ein Deckel 24 wird hierfür
mittels eines Kopfelementes 23 der Kragenzufuhreinheit 22 in einen leeren Aufnahmekopf
21 übergeben.
[0026] Nach der Aufnahme einer Zigarettengruppe 17 erfolgen Faltungen an Faltorganen 25
und 26, die jeweils mit Förderelementen 125 bzw. 126 ausgestattet sind. Nach den Faltvorgängen
wird die Zigarettengruppe 17 an einen Aufnahmekopf 31 eines nachfolgend angeordneten
Transportrades 30 übergeben. Nach der Übergabe wird einer Couponzuführeinheit 35 mittels
eines Kopfelementes 36 ein Coupon der Zigarettengruppe 17 in einem Aufnahmekopf 31
zugeführt. Anschließend wird die Zigarettengruppe 17 zu einem weiteren Transportrad
40 befördert.
[0027] Das Transportrad 40 verfügt über Aufnahmeköpfe 41, denen vor der Übergabe der Zigarettengruppe
17 ein Papierblankett 45 zugeführt wird. Anschließend erfolgt die Herstellung einer
fertigen Zigarettenpackung auf dem Transportrad 40, so dass nachfolgend die hergestellte
Zigarettenpackung 17 an ein Taschenrad 50 übergeben wird, das die fertig hergestellten
Zigarettenpackungen 51 an einen Stauförderer 60 übergibt. Der Stauförderer 60 dient
zum Sammeln und Überführen der hergestellten Zigarettenpackungen zu einer nicht weiter
dargestellten Zellophaniermaschiene zwecks Einhüllung in eine Klarsichtfolie.
[0028] Gemäß der Erfindung werden die Transporträder 18, 20, 30, 40, 50 synchron betrieben,
so dass die regelmäßig angetriebenen Elemente 16, 21, 31, 41, 51 auf den Transporträdern
18, 20, 30, 40, 50 gleichmäßig miteinander zusammenwirken, so dass kontinuierlich
Zigarettenpackungen hergestellt werden. Darüber hinaus sind weitere Arbeitsorgane
an den Transporträdern vorgesehen zur Zufuhr von Umhüllungsmaterial bzw. zur Faltung
des zugeführten Umhüllungsmaterials, wobei deren Elemente ebenfalls regelmäßig an
den Organen angeordnet sind. Der Antrieb dieser Arbeitsorgane ist ebenfalls mit dem
Antrieb der Transporträder synchronisiert.
[0029] Zur flexiblen Anpassung der Produktionsleistung der Maschine 10 sind an den Transporträdern
20, 30, 40 jeweils weitere Aufnahmeplätze 28, 32 bzw. 42 vorgesehen zur Aufnahme entsprechender
Transportelemente. Zusätzlich sind an den weiteren Arbeitsorganen der Maschine 10,
z. B. Kragenzufuhreinheit 22, Couponzuführeinheit 35, ebenfalls Aufnahmeplätze 29
bzw. 38 ausgebildet (Fig. 2). Durch Einsetzen oder Umrüsten entsprechender Elemente
an den Transport- bzw. Arbeitsorganen wird die Anzahl der entsprechenden Elemente
erhöht (Fig. 3).
[0030] In Fig. 3 ist schematisch eine Verpackungsmaschine 10 gezeigt, die durch die Aufnahme
weiterer Aufnahmeköpfe und durch die Ergänzung der Zufuhreinrichtungen bzw. Faltorgane
umgerüstet wurde. Zusätzlich wurden weitere Stauschächte 15 an der Blockbildestation
ausgebildet. Die drei Schächte 15 füllen jeweils Zigarettengruppen eines Formates
in die Taschen 16 des Transportrades 18 ein. Durch die Erhöhung der Anzahl der Förderelemente
bzw. Arbeitselemente werden bei einer gleich bleibenden Maschinengeschwindigkeit (Fig.
1) die gesamte Produktionsleistung erhöht, da mehr Zigarettenpackungen transportiert
und hergestellt werden. Im vorliegenden Fall wurde die gesamte Produktionsleistung
hinsichtlich der in Fig. 1 gezeigten Maschine 10 um den Faktor 3 erhöht.
[0031] Die Produktionsleistung bezüglich eines Formates kann ebenfalls auf ein Drittel dadurch
reduziert werden, dass bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 entsprechende und
zusammenwirkende Elemente auf den Transportorganen bzw. Arbeitsorganen entfernt oder
abgeschaltet werden, so dass die Maschine 10 gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Prinzip
betrieben wird. Dadurch wird die Maschine bei gleicher Maschinengeschwindigkeit in
der Produktionsleistung bezüglich des hergestellten Zigarettenformates ebenfalls um
ein Drittel reduziert.
[0032] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, dass die zur Herstellung
notwendigen Werkzeuge bzw. Elemente weiter verwendet werden, während nicht benötigte
Teile entfernt oder deaktiviert werden. Darüber hinaus ist eine Maschine nach dem
hier dargestellten Prinzip z.B. durch einen kompletten Austausch von Förderorganen
auch umrüstbar, so dass keine aufwendigen Umbaumaßnahmen an der Maschine vorgenommen
werden müssen. Hierbei bleibt die Geschwindigkeit der Maschine bzw. der Antrieb der
Arbeitsorgane konstant. Insgesamt ergeben sich durch die erfindungsgemäße Maschine
Variationsmöglichkeiten in Bezug auf die Produktionsleistung und/oder der zu verarbeitenden
Zigarettenformate.
[0033] In Fig. 4 ist schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Verpackungsmaschine 10 gezeigt, wobei hier mehrere Zigarettenformate verarbeitbar
sind, wobei jeder der Schächte 15 mit einem anderen Zigarettenformat befüllt ist.
Bei dieser Verpackungsmaschine 10 ist eine Anpassung an die verschiedenen Formate
dadurch möglich, dass für jedes Zigarettenformat ein bestimmter korrespondierender
Satz von Förderelementen 21, 31, 41, 51 der jeweiligen Transporträder 20, 30 ,40,
50 vorgesehen sind. Bei einem Formatwechsel werden die miteinander korrespondierenden
Aufnahmeköpfe 21, 31, 41 des verarbeiteten Formats abgeschaltet und die anderen Kopfelemente
für ein anderes Format aktiviert. In einer Alternative werden an dieser Verpackungsmaschine
10 mehrere Zigarettenformate gleichzeitig d.h. nebeneinander an derselben Verpackungsmaschine
hergestellt. Dadurch wird ebenfalls die gesamte Produktionsleistung der hergestellten
Zigarettenpackungen gesteigert, obwohl die Maschinengeschwindigkeit konstant gehalten
wird.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 10
- Maschine
- 15
- Schacht
- 16
- Aufnahmetaschen
- 17
- Zigarettengruppe
- 18
- Transportrad
- 20
- Transportrad
- 21
- Aufnahmekopf
- 22
- Kragenzufuhreinheit
- 23
- Kopfelement
- 24
- Deckel
- 25
- Faltorgan
- 26
- Faltorgan
- 28
- Aufnahmeplatz
- 29
- Aufnahmeplatz
- 30
- Transportrad
- 31
- Aufnahmekopf
- 32
- Aufnahmeplatz
- 35
- Couponzuführeinheit
- 36
- Kopfelement
- 37
- Coupon
- 38
- Aufnahmeplatz
- 40
- Transportrad
- 41
- Aufnahmekopf
- 42
- Aufnahmeplatz
- 45
- Papierblankett
- 50
- Taschenrad
- 51
- Zigarettenpackung
- 60
- Stauförderer
- 125
- Faltelement
- 126
- Faltelement
1. Maschine (10) zur Herstellung von Zigarettenpackungen (51), wobei jede Packung (51)
eine im Umhüllungsmaterial (24, 37, 45) eingehüllte Zigarettengruppe (17) aufweist,
die Maschine (10) eine Anzahl an Förderorganen (20, 30, 40) aufweist und jedes Förderorgan
(20, 30, 40) mehrere Förderelemente (21, 31, 41) aufweist, die in Kontakt mit der
Zigarettengruppe (17) und/oder dem Umhüllungsmaterial (24, 37, 45) gebracht werden
und mit jeweils einem Förderelement (21, 31, 41) eines angrenzenden Förderorgans (20,
30, 40) zusammenwirken, wobei die Förderelemente (21, 31, 41) insbesondere mit Auslässen
für die Gruppen (17) oder mit Taschen zur Förderung der Gruppen (17) und/oder der
Packungen oder mit Förderköpfen (23, 36) zur Förderung des Umhüllungsmaterials (24,
37, 45) und mit Faltvorrichtungen (25, 26) zum Falten des Umhüllungsmaterials (24,
37, 45) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei gleicher Maschinengeschwindigkeit die Produktionsleistung der Maschine (10) anpassbar
ist.
2. Maschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der angepassten Produktionsleistung zu der Produktionsleistung vor
der Anpassung dem Verhältnis natürlicher ganzer Zahlen entspricht.
3. Maschine (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (10) derart ausgebildet ist, dass mehrere Formate verarbeitbar sind.
4. Maschine (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine (10) bezüglich ihrer Förderorgane (20, 30, 40) und/oder Förderelemente
(21, 31, 41) an die Anzahl der zu verarbeitenden Formate anpassbar ist.
5. Maschine (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane (20, 30, 40) und/oder die Förderelemente (21, 31, 41) umrüstbar
oder austauschbar sind.
6. Maschine (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (21, 31, 41) aktivierbar oder deaktivierbar sind.
7. Maschine (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (21, 31, 41) auf den Förderorganen (20, 30, 40) lösbar angeordnet
sind.
8. Maschine (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderorgane (20, 30, 40) lösbar an der Maschine (10) angeordnet sind.
9. Maschine (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben Förderorgane (20, 30, 40) und/oder dieselben Faltorgane (21, 31, 41) jeweils
einem Format zugeordnet sind.
10. Maschine (10) zur Herstellung von Zigarettenpackungen (51), wobei jede Packung (51)
eine im Umhüllungsmaterial (24, 37, 45) eingehüllte Zigarettengruppe (17) aufweist,
die Maschine (10) eine Anzahl an Förderorganen (20, 30, 40) aufweist und jedes Förderorgan
(20, 30, 40) mehrere Förderelemente (21, 31, 41) aufweist, die in Kontakt mit der
Zigarettengruppe (17) und/oder dem Umhüllungsmaterial (24, 37, 45) gebracht werden
und mit jeweils einem Förderelement (21, 31, 41) eines angrenzenden Förderorgans (20,
30, 40) zusammenwirken, wobei die Förderelemente (21, 31, 41) insbesondere mit Auslässen
für die Gruppen (17) oder mit Taschen zur Förderung der Gruppen (17) und/oder der
Packungen oder mit Förderköpfen (23, 36) zur Förderung des Umhüllungsmaterials (24,
37, 45) und mit Faltvorrichtungen (25, 26) zum Falten des Umhüllungsmaterials (24,
37, 45) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass für wenigstens zwei verschiedene Formate an den Förderorganen (20, 30, 40) jeweils
miteinander korrespondierende Förderelemente (21, 31, 41) für jedes Format vorgesehen
sind.
11. Maschine (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils nur ein Format an der Maschine (10) verarbeitbar ist.
12. Maschine (10) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnete, dass bei einem Formatwechsel die korrespondierenden Förderelemente (21, 31, 41) des verarbeiteten
Formates deaktivierbar sind und die korrespondierenden Förderelemente (21, 31, 41)
des zu verarbeitenden Formats aktivierbar sind.
13. Maschine (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Formate gleichzeitig an der Maschine (10) verarbeitbar sind.