[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen elektromagnetischer
Strahlung, die zum Senden und zum Empfangen der elektromagnetischen Strahlung getrennte
Antennen aufweist und bei der die Antennenkeulen der Sende- und Empfangsantennen mittels
eines gemeinsamen fokussierenden Mittels fokussiert werden.
Stand der Technik
[0002] Aus der DE 197 19 764 A1 ist ein Kraftfahrzeugradarsensor bekannt, der eine Antennenanordnung
aufweist, die aus einem fokussierenden Mittel und mindestens zwei ersten Antennenfeeds
besteht, die entlang einer ersten Geraden angeordnet sind und eine erste Reihe von
Antennenfeeds bilden, bei dem mindestens ein weiteres Antennenfeed vorhanden ist,
das so angeordnet ist, dass entlang einer weiteren Geraden mindestens eine weitere
Reihe von Antennenfeeds gebildet wird, wobei diese weitere Reihe durch eine Drehung
um einen angenommenen Drehpunkt M kongruent auf die erste Reihe abbildbar ist. Dieses
System sieht mehrere monostatische Antennenfeeds vor, die jeweils sowohl zum Senden
als auch zum Empfangen verwendet werden.
[0003] Aus der EP 0 831 551 A2 ist eine Antennenanordnung bekannt, die eine Vielzahl an
planaren Sende-Antennenelementen und eine Vielzahl an planaren Empfangs-Antennenelementen
aufweist sowie eine Übertragungsauswahleinrichtung, mittels derer mindestens eine
Sendeantenne zum Senden ausgewählt werden kann sowie eine Empfangsauswahleinrichtung,
mittels derer mindestens eine Empfangsantenne zum Empfang ausgewählt wird. Die sende-
bzw. Empfangsantennenelemente sind hierbei in Form eines rechtwinkligen Arrays angeordnet,
wobei die Sendeelemente in der einen Hälfte und die Empfangselemente in der anderen
Hälfte des Arrays angeordnet sind. Durch das wahlweise Aktivieren einzelner Sende-
bzw. Empfangsantennen ist es möglich, die Sende- bzw. Empfangsrichtung der Antennenanordnung
zu steuern. Dieses Dokument offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0004] Aus der EP 1 162 689 A1 ist eine Antenneneinrichtung für eine Satellitenübertragung
bekannt, bei der mit einer zentral angeordneten Antenne in einem ersten Frequenzband
elektromagnetische Strahlung abgestrahlt wird. Weiterhin wird mit einem ersten Antennenarray,
das um die zentral angeordnete Antenne positioniert ist, elektromagnetische Strahlung
in einem zweiten Frequenzband empfangen und mit einem zweiten Antennenarray, das ebenfalls
um die zentral angeordnete Antenne so positioniert ist, dass die Antennenelemente
des zweiten Antennenarrays in den Zwischenräumen der Antennenelemente des ersten Antennenarrays
liegen und in einem dritten Frequenzband betrieben werden.
[0005] Aus der US 5,041,840 ist eine Speiseeinrichtung multibandfähige Parabolantennen bekannt,
wobei zwei koaxial angeordnete Hohlleiterantennen vorgesehen sind, um die kreisförmig
planare Antennenelemente angeordnet sind.
[0006] Die DE 197 31 085 A1 offenbart eine Einrichtung zum Senden und Empfangen von Radarwellen,
insbesondere für einen Abstandsensor. Dabei ist mindestens ein Antennenelement vorgesehen,
dem zu sendende Signale zuführbar und empfangene Signale entnehmbar sind, wobei die
Antennenelemente zum Senden von zirkular polarisierten Radarwellen ausgebildet sind.
Die zu sendenden Signale werden mindestens an einer Seite des Antennenelements so
zugeführt, dass sie in einer ersten Polarisationsebene abgestrahlt werden. Die empfangenen
Signale werden vom Antennenelement an einer zweiten Polarisationsebene abgegriffen,
die zur ersten Polarisationsebene orthogonal steht. Auch bei diesem System handelt
es sich um ein monostatisches Sende- und Empfangssystem.
Kern und Vorteile der Erfindung
[0007] Der Kern der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen
elektromagnetischer Strahlung bereit zu stellen, insbesondere für die Verwendung in
einem Kraftfahrzeugradarsystem, bei dem ein möglichst großer Teil der Oszillatorleistung
als Sendeleistung ausgestrahlt werden kann und bei dem eine hohe Trennschärfe bezüglich
der detektierten Objekte erreicht wird und diese Bedingungen dennoch mittels eines
kompakten Aufbaus mit einfachen Strukturen erreicht werden kann. Erfindungsgemäß wird
dieses durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
und Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0008] Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem gemeinsamen fokussierenden Mittel, dass
die Antennenkeulen der Sende- und Empfangsantennen fokussiert, um eine dielektrische
Linse. Eine derartige dielektrische Linse ist kostengünstig und kompakt herstellbar
und zeichnet sich durch ausgezeichnete Strahlbündelungsqualität aus.
[0009] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Antennen als Patchantennen ausgeführt sind.
Patchantennen sind sehr klein und kostengünstig zu realisieren und besitzen eine gute
Richtcharakteristik.
[0010] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass jeder Sendeantenne mindestens zwei Empfangsantennen
zugeordnet sind. Hierdurch läßt sich ein Sende- und Empfangssystem aufbauen, das zum
einen über sehr einfache Leitungsstrukturen verfügt und zum anderen die Möglichkeit
bietet, eine Winkelauflösung in azimutaler Richtung durchführen zu können.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, dass jede Empfangsantenne mit einem separatem Mischer
verbunden ist, dem ein Sendesignal zugeführt wird, das mittels eines Leitungskopplers
aus der Sendeantennenzuleitung ausgekoppelt wird. Mischer und Leitungskoppler lassen
sich durch diese Ausführung besonders kostengünstig und einfach realisieren, wodurch
dennoch eine hohe Signalqualität erreicht wird.
[0012] Vorteilhafterweise sind die Empfangsantennen im Wesentlichen auf einer ersten Geraden
angeordnet. Durch diese Anordnung der Empfangsantennen ist es möglich, insbesondere
bei einer derartigen Montage des Radarsystems, das diese erste Gerade horizontal angeordnet
ist, eine azimutale Winkelauswertung ermöglicht wird. Insbesondere bei der Verwendung
dieser Vorrichtung in einem Kraftfahrzeugradar ist es von besonderem Interesse, den
mittels der elektromagnetischen Strahlung erkannten Objekten einen Azimutwinkel zuordnen
zu können. Bei dieser Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es eher von
untergeordneter Bedeutung, den erkannten Objekten einen Elevationswinkel zuzuordnen.
[0013] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Sendeantennen im Wesentlichen auf einer zweiten
Gerade angeordnet sind, die parallel zu der ersten Geraden ist, auf der die Empfangsantennen
angeordnet sind. Insbesondere bei einer symmetrischen Sendeantennenzuleitungsstruktur
strahlen die Sendeantennen die Sendeleistung zu gleichen Zeitpunkten ab. Durch die
Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Kraftfahrzeugradar ist es von
besonderer Bedeutung, den erkannten Radarobjekten einen Azimutwinkel zuzuordnen. Durch
diese Anordnung der Sendeantennen ergibt sich ein Erfassungsbereich, der in horizontaler
Ausdehnung größer ist, als in vertikaler.
[0014] Es ist weiterhin vorteilhaft, dass die erste Gerade, auf der die Empfangsantennen
angeordnet sind, und die zweite Gerade, auf der die Sendeantennen angeordnet sind,
nicht identisch sind. Durch diese Verschiebung der Geraden, auf der die Sendeantennen
angeordnet sind, erreicht man, dass Sende- und Empfangsantennen möglichst weit auseinander
liegen, wodurch ein direktes Übersprechen von der Sendeantenne auf die Empfangsantenne
vermieden werden kann. Gleichzeitig kann man den Abstand zwischen den einzelnen Empfangsantennen
möglichst groß gestalten, so dass eine zuverlässige Phasenauswertung durchgeführt
werden kann.
[0015] Vorteilhaft ist weiterhin, dass zwei Sendeantennen und vier Empfangsantennen vorgesehen
sind. Hierdurch ist es möglich, die Zuleitung vom Oszillator zu den Sendeantennen
so zu gestalten, dass die Sendeleistung mittels eines einfach herstellbaren und gut
beherrschbaren 3dB-Leistungsteilers beiden Sendeantennen jeweils die gleiche Sendeleistung
zugeführt werden kann. Um eine zuverlässige Phasenauswertung der empfangenen elektromagnetischen
Strahlung durchführen zu können ist es wünschenswert, mehr als drei Empfangsantennen
vorzusehen. Durch den symmetrischen Aufbau der Sendeantennen ist es weiterhin wünschenswert,
eine geradzahlige Anzahl an Empfangsantennen vorzusehen. Diese beiden Bedingungen
werden mittels vier Empfangsantennen optimal erreicht.
[0016] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass ein erster Teil der Sendeantennen auf einer zweiten
Geraden und ein zweiter Teil der Sendeantennen auf einer dritten Geraden angeordnet
sind, wobei die zweite Gerade und die dritte Gerade parallel zu der ersten Geraden,
auf der die Empfangsantennen angeordnet sind, angeordnet sind und die zweite Gerade
und die dritte Gerade in gleichem Abstand beiderseites der ersten Geraden angeordnet
sind. Durch die symmetrische Anordnung der Sendeantennen in Bezug auf die Empfangsantennen
ergibt sich ein gemeinsames Richtdiagramm für die Sende- und Empfangsantennen, das
auch in vertikaler Richtung, also senkrecht zu den Geraden, auf denen die Antennen
angeordnet sind, symmetrisch ist. Hierdurch wird ein "Schielen" der Antennen in vertikaler
Richtung vermieden, da die "Schielfehler" der Sendeantennen auf der zweiten Geraden
und der Sendeantennen auf der dritten Geraden, der bezüglich der versetzten Empfangsantennen
entsteht, gegenseitig aufgehoben wird.
[0017] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in den Zeichnungen.
Zeichnungen
[0018] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen erläutert.
Es zeigen
- Figur 1
- eine schematische Frontansicht einer beispielsgemäßen Vorrichtung,
- Figur 2
- eine Seitenansicht der beispielsgemäßen Vorrichtung,
- Figur 3
- eine schematische Frontansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Beschreibung von Ausführungsbeispielen
[0019] In Figur 1 ist die Frontansicht einer beispielsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Zu
erkennen ist das fokussierende Mittel 1, das in diesem Beispiel als dielektrische
Linse ausgeführt ist und kreisförmig dargestellt ist. Hinter diesem fokussierenden
Mittel verbirgt sich die weitere Sende- und Empfangsanordnung, die im Wesentlichen
aus Antennen, Leitungen und Mischern besteht. Ein Oszillator 2 erzeugt elektrische
Signale, die über die Sendeantennen 4 ausgestrahlt werden. Dieser Oszillator 2 kann
in verschiedenen Varianten ausgeführt sein. So ist es denkbar, dass dieser Oszillator
2 beispielsweise ein Pulssignal erzeugt oder ein Dauerstrichsignal oder aber vorteilhafterweise
ein frequenzmoduliertes Dauerstrichsignal erzeugt. Auch Kombinationen verschiedener
Modulationsarten sind hierbei denkbar. Das Ausgangssignal des Oszillators 2 wird in
einem Leistungsteiler 3 auf mehrere Sendezuleitungen aufgeteilt. Hierbei ist es wünschenswert,
dass den verschiedenen Sendezuleitungen möglichst die gleiche Signalamplitude zugeführt
wird, so dass die einzelnen Antennen 4 auch möglichst mit den gleichen Signalleistungen
abstrahlen. Die Ausgänge des Leistungsteilers 3, der in diesem Beispiel als 3dB-Leistungsteiler
ausgeführt ist, werden über Sendeantennenzuleitungen an die Sendeantennen 4 geleitet.
Diese Sendeantennen liegen in dem dargestellten Beispiel auf einer gemeinsamen Geraden
9, die in Figur 1 als zweifach punktierte Linie ausgeführt ist. Auf einer weiteren
Gerade 8, die in Figur 1 als einfach punktierte Linie ausgeführt ist und die parallel
zur Geraden 9 angeordnet ist, sind die Empfangsantennen 5 angeordnet. Vorteilhafterweise
sind Sendeantennen 4 und Empfangsantennen 5 als Patchantennen ausgeführt. Figur 1
zeigt eine vorteilhafte Anordnung der Sendeantennen 4 und der Empfangsantennen 5 auf
zwei voneinander verschiedenen Geraden 8, 9 wodurch sich eine besondere Platzersparnis
ergibt. Die elektromagnetische Strahlung, die von den Empfangsantennen 5 empfangen
wird, werden am Antennenausgang jeweils auf einen Mischer 6 ausgegeben. Dieser Mischer
6 ist vorteilhafterweise in Mikrostreifenleitertechnik ausgeführt, wodurch dieser
besonders kostengünstig hergestellt werden kann. Die Empfangsmischer 6 erhalten weiterhin
ein Eingangssignal, das im Wesentlichen dem Sendesignal, das den Sendeantennen 4 zugeführt
wird, entspricht. Hierzu sind an der Sendeantennenzuleitung Leitungskoppler 7 angeordnet,
die einen Teil der Sendeleistung auskoppeln und dem Empfangsmischer 6 zuführen. In
den Empfangsmischern 6 wird das Sendesignal, das im Wesentlichen dem Ausgangssignal
des Oszillators 2 entspricht, mit dem Ausgangssignal der Empfangsantennen 5 gemischt
wodurch ein Zwischenfrequenzsignal erzeugt wird. Dieses Zwischenfrequenzsignal wird
am Ausgang des Empfangsmischers 6 entnommen und zur weiteren Verarbeitung einer Signalverarbeitungseinrichtung
14 zugeführt, die in den Figuren nicht dargestellt ist.
[0020] In Figur 2 ist eine Seitenansicht der beispielsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Diese
Seitenansicht stellt den gleichen Gegenstand aus anderer Perspektive dar, der in Figur
1 beschrieben wurde. In Figur 2 ist wiederum das fokussierende Mittel 1 erkennbar,
das in dem beschriebenen Beispiel als dielektrische Linse ausgeführt ist. Die Symmetrieachse
des fokussierenden Mittels 1, die gleichzeitig die optische Achse des fokussierenden
Mittels 1 bildet, ist mittels der Geraden 10 dargestellt. Hinter dem fokussierenden
Mittel 1 ist im Abstand von etwa der Brennweite des fokussierenden Mittels 1 ein Antennenträger
11 angeordnet. Dieser Antennenträger ist vorteilhafterweise eine Leiterplatte, der
neben den Sende- und Empfangsantennen 4, 5 weitere Schaltungselemente trägt, wie beispielsweise
die Mischer 6, die Leitungskoppler 7, den Leistungsteiler 3 sowie die Antennenzuleitungen.
Aus Vereinfachungsgründen wurde in Figur 2 auf dem Antennenträger 11 lediglich die
Sendeantenne 4 und die Empfangsantenne 5 dargestellt. Weiterhin sind in Figur 2 die
beiden Geraden 8, 9 erkennbar, entlang denen die Empfangsantennen 5 bzw. die Sendeantennen
4 angeordnet sind.
[0021] In Figur 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Empfangsantennen
5 im wesentlichen auf einer gemeinsamen ersten Geraden 8 angeordnet sind. Da in der
Ausführungsform nach Figur 1 das Richtdiagramm der Sendeantennen 4 und das der Empfangsantennen
5 in vertikaler Richtung nicht exakt aufeinander ausgerichtet sind, bedingt durch
die Verschiebung der ersten und der zweiten Geraden 8,9 kommt es zu einem Schielen
der Antennenanordnung, da die Hauptstrahlungsrichtungen der Sende- und Empfangscharakteristiken
leicht verschoben sind. Da mittels der vorliegenden Erfindung im wesentlichen horizontale
Winkelauflösungen gemessen werden sollen ist dies jedoch von untergeordneter Bedeutung.
Durch die Anordnung nach Figur 3 wird auch dieses Schielen verhindert. Hierzu sind
im wesentlichen auf der ersten Geraden 8 die Empfangsantennen angeordnet. In etwa
auf einer zweiten Geraden 9, die in Figur 3 als zweifach punktierte Linie dargestellt
ist und die parallel zur ersten, einfach punktierten Geraden 8 verläuft befindet sich
ein erster Teil der Sendeantennen 4. Ein zweiter Teil der Sendeantennen 4 befindet
sich im wesentlichen auf einer dritten Geraden 12, die in Figur 3 als dreifach punktierte
Linie dargestellt ist. Diese dritte Gerade 12 ist ebenfalls parallel zur ersten Geraden
8 ausgerichtet und befindet sich im gleichen Abstand 13 zur ersten Geraden 8, wie
die zweite Gerade 9 zur ersten Geraden 8. Hierdurch schielt der erste Teil der Sendeantennen
4 auf der zweiten Geraden 8 in genau die entgegensetzte Richtung wie der zweite Teil
der Sendeantennen 4 auf der dritten Geraden 12. Die gemeinsame Richtcharakteristik
aller Sendeantennen 4 ist demnach exakt mit der Richtcharakteristik der Empfangsantennen
ausgerichtet, da die beiden Teilfehler, die in entgegengesetzte Richtungen weisen,
nivelliert werden die Schielfehler des ersten und zweiten Teils der Sendeantennen
4 sich gegenseitig aufheben. Die Zuleitungen der Antennen 4 und 5, die Mischer 6 sowie
die Leitungskoppler 7 und Leistungsteiler 3 sind selbverständlich auch in dieser Ausführungsvariante
in analoger Weise wie in Figur 1 vorgesehen, jedoch wurde auf deren Darstellung in
Figur 3 aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung, die das fokussierende Mittel 1 sowie die dargestellte
Antennenanordnung, die vorteilhafterweise auf einem Antennenträger oder einer Leiterplatte
11 aufgebracht ist, umfaßt, ist vorteilhafterweise in einem Gehäuse untergebracht
das die Vorrichtungseinzelteile gleichzeitig fixiert. Weiterhin ist in diesem Gehäuse
eine Vorrichtung zur Signalverarbeitung 14 vorgesehen, die die Zwischenfrequenzsignale
der Ausgänge der Mischer 6 weiterverarbeitet und beispielsweise zum Betrieb einer
adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung in einem Kraftfahrzeug verwendet.
[0023] Gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Senden und Empfangen elektromagnetischer
Strahlung in einem Radarsensor zur adaptiven Fahrgeschwindigkeitsregelung eines Kraftfahrzeugs
vorgesehen, wie beansprucht im Anspruch 1.
1. Vorrichtung zum Senden und Empfangen elektromagnetischer Strahlung in einem Radarsensor
zur adaptiven Fahrgeschwindigkeitsregelung eines Kraftfahrzeugs, wobei zum Senden
und zum Empfangen der elektromagnetischen Strahlung getrennte Antennen (4,5) vorgesehen
sind und die Antennenkeulen der Sende- und Empfangsantennen (4,5) mittels eines gemeinsamen
fokussierenden Mittels (1) fokussiert werden indem die Empfangsantennen (5) auf einer
ersten Geraden (8) angeordnet sind, dass ein erster Teil der Sendeantennen (4) auf
einer zweiten Geraden (9) und ein zweiter Teil der Sendeantennen (4) auf einer dritten
Geraden (12) angeordnet sind, wobei die zweite Gerade (9) und die dritte Gerade (12)
parallel zu der ersten Geraden (8), auf der die Empfangsantennen (5) angeordnet sind,
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gerade (9) und die dritte Gerade (12) im gleichen Abstand (13) beiderseits
der ersten Geraden (8) angeordnet sind, und dass jede Empfangsantenne (5) mit einem
eigenen separaten Mischer (6) verbunden ist, dem ein Sendesignal zugeführt wird, das
mittels eines separaten Leitungskopplers (7) aus der Sendeantennenzuleitung ausgekoppelt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame fokussierende Mittel (1) eine dielektrische Linse ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennen (4,5) als Patchantennen ausgeführt sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sendeantenne (4) mindestens zwei Empfangsantennen (5) zugeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeantennen (4) im wesentlichen auf einer zweiten Geraden (9) angeordnet sind,
die parallel zu der ersten Geraden (8) ist, auf der die Empfangsantennen (5) angeordnet
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gerade (8), auf der die Empfangsantennen (5) angeordnet sind, und die zweite
Gerade (9), auf der die Sendeantennen (9) angeordnet sind, nicht identisch sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass 2 Sendeantennen (4) und 4 Empfangsantennen (5) vorgesehen sind.
1. Apparatus for transmission and reception of electromagnetic radiation in a radar sensor
for adaptive speed of travel control for a motor vehicle, with separate antennas (4,
5) being provided for transmission and reception of the electromagnetic radiation
and with the antenna lobes of the transmitting and receiving antennas (4, 5) being
focused by a common focusing means (1) in that the receiving antennas (5) are arranged
on a first straight line (8), in that a first subgroup of the transmitting antennas
(4) is arranged on a second straight line (9) and a second subgroup of the transmitting
antennas (4) is arranged on a third straight line (12), with the second straight line
(9) and the third straight line (12) being arranged parallel to the first straight
line (8) on which the receiving antennas (5) are arranged, characterized in that the second straight line (9) and the third straight line (12) are arranged at the
same distance (13) on both sides of the first straight line (8), and in that each receiving antenna (5) is connected to its own separate mixer (6) to which a
transmission signal is supplied, which is emitted from the transmitting antenna supply
line by means of a separate line coupler (7).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the common focusing means (1) is a dielectric lens.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the antennas (4, 5) are patch antennas.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that each transmitting antenna (4) has at least two associated receiving antennas (5).
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the transmitting antennas (4) are arranged essentially on a second straight line
(9), which is parallel to the first straight line (8) on which the receiving antennas
(5) are arranged.
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the first straight line (8) on which the receiving antennas (5) are arranged, and
the second straight line (9) on which the transmitting antennas (9) are arranged,
are not identical.
7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that two transmitting antennas (4) and four receiving antennas (5) are provided.
1. Dispositif pour émettre et recevoir un rayonnement électromagnétique dans un détecteur
à radar pour une régularisation adaptative de la vitesse de circulation d'un véhicule
automobile, dans lequel pour émettre et recevoir le rayonnement électromagnétique,
il est prévu des antennes séparées (4, 5) dont les lobes de rayonnement sont focalisés
par l'intermédiaire d'un moyen (1) de focalisation commun, les antennes de réception
(5) étant disposées sur une première droite (8), tandis qu'une première partie des
antennes d'émission (4) sont disposées sur une deuxième droite (9) et une seconde
partie des antennes d'émission (4) sont disposées sur une troisième droite (12), la
deuxième et la troisième droite (9, 12) étant parallèles à la première droite (8)
sur lesquelles se trouvent les antennes de réception (5),
caractérisé en ce que
la deuxième droite (9) et la troisième droite (12) sont disposées de part et d'autre
de la première droite (8) et à la même distance (13) de celle-ci, chaque antenne de
réception (5) étant reliée à un mélangeur propre séparé (6) auquel est envoyé un signal
d'émission qui par un coupleur de lignes (7) séparé est désaccouplé de la ligne d'alimentation
de l'antenne d'émission.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le moyen commun (1) de focalisation est une lentille diélectrique.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les antennes (4,5) sont des antennes raccordées.
4. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins deux antennes de réception (5) sont associées à chaque antenne d'émission
(4).
5. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les antennes d'émission (4) sont disposées essentiellement sur une deuxième droite
(9) parallèle à la première droite (8) sur laquelle se trouvent les antennes de réception
(5).
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la première droite (8) sur laquelle se trouvent les antennes de réception (5) n'est
pas identique à la deuxième droite (9) sur laquelle se trouvent les antennes d'émission
(4).
7. Dispositif selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il est prévu deux antennes d'émission (4) et quatre antennes de réception (5).