[0001] Die Erfindung betrifft eine Walze mit einer Mehrzahl von in axialer Richtung nebeneinander
angeordneten Ballen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die EP 1 042 123 B1 beschreibt eine Walze zum Transportieren von Farbe und/oder Feuchtmittel
in einer Rotationsdruckmaschine, die insbesondere in der Art einer Filmwalze ausgebildet
sein kann, wobei die Walze mehrere Ballen aufweist, deren Drehachsen mittels Exzenterverstellung
parallel zueinander verstellbar sind. Zwischen benachbarten Ballen sind dabei Stützlager
vorgesehen, die Ausnehmungen aufweisen, so dass die Zapfen der an den Ballen vorgesehenen
Achsen in dem Stützlager abgestützt werden können.
[0003] Die US 1 982 830 A weist eine Walzenlagerung auf, bei der zwei Ballen in zwei nebeneinander
angeordneten schwenkbaren Lagerhebeln vorgesehen sind. Diese Lagerhebel sind nicht
relativ zueinander verstellbar.
[0004] Die FR 995 275 zeigt wahlweise nebeneinander liegende Ballen einer Walze, die jeweils
in einer eigenen Lagerung angeordnet sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Walze mit einer Mehrzahl von in axialer
Richtung nebeneinander angeordneten Ballen zu schaffen.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Walze besteht insbesondere darin, dass das Stützlager
zur Abstützung zweier benachbarter Ballen zwei Lagerhälften aufweist, von denen zumindest
eine Lagerhälfte verstellbar auf einem die Last tragenden Gestellelement gelagert
ist. Dabei sind an der verstellbaren Lagerhälfte Einstellmittel vorgesehen, durch
deren Betätigung die verstellbare Lagerhälfte relativ zum Gestellelement und damit
relativ zu der anderen Lagerhälfte verstellt werden kann. Im Ergebnis wird es dadurch
mit sehr einfachen Mitteln möglich die beiden benachbarten Ballen unabhängig voneinander
durch Einstellung der verstellbaren Lagerhälften zu justieren.
[0008] Grundsätzlich ist es zur Verwirklichung der Erfindung ausreichend, wenn lediglich
eine der beiden Lagerhälften verstellbar gelagert ist. Die Flexibilität der Einstellung
wird jedoch erheblich erhöht, wenn beide Lagerhälften relativ zum Gestellelement unabhängig
voneinander durch Betätigung von Einstellmitteln eingestellt werden können.
[0009] In welcher Weise die Lagerhälften am Gestellelement gelagert sind, ist grundsätzlich
beliebig. Eine besonders einfache Konstruktion des Stützlagers ergibt sich, wenn die
Lagerhälften um eine Schwenkachse schwenkbar am Gestellelement gelagert sind. Dazu
kann beispielsweise am Gestellelement ein Lagerbolzen vorgesehen sein, durch dessen
Mittelachse die Schwenkachse definiert wird, wobei die beiden Lagerhälften auf dem
Lagerbolzen um die Schwenkachse schwenkbar gehalten sind.
[0010] Zwischen den benachbarten Ballen gattungsgemäßer Walzen ist regelmäßig nur wenig
Bauraum vorhanden. Es ist deshalb besonders vorteilhaft, wenn die beiden Lagerhälften
seitlich direkt aneinander zur Anlage kommen und gegeneinander verschoben werden können.
Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform ist es, dass sich die beiden Lagerhälften
gegeneinander stabilisieren und somit ein Abweichen von der gewünschten Sollausrichtung
vermieden wird.
[0011] Um eine flächige Anlage der beiden Lagerhälften aneinander jederzeit gewährleisten
zu können, kann zwischen den beiden Lagerhälften ein Verbindungselement vorgesehen
werden. Beispielsweise ist es denkbar als Verbindungselement einen Verbindungsbolzen
einzusetzen, der beide Lagerhälften in Ausnehmungen durchgreift. Die lichte Weite
der Ausnehmungen in den Lagerhälften muss dabei entsprechend dem Einstellbereich der
beiden Lagerhälften relativ zueinander größer als der Durchmesser des Verbindungsbolzens
sein, um die Einstellbarkeit der beiden Lagerhälften relativ zueinander zu gewährleisten.
[0012] In welcher Weise die Ballen an den seitlichen Stützlagern gelagert sind, ist grundsätzlich
beliebig. Beispielsweise sind Bauformen denkbar, bei denen die Ballen auf einer Achse
drehbar gelagert sind und die somit feststehenden Achszapfen in den Stützlagern gehalten
werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind jedoch an jedem
Ballen drehfest verbundene Zapfen vorgesehen, die sich somit entsprechend der Rotation
der Ballen mitbewegen. Zur Lagerung dieser rotierenden Zapfen werden dann in jeder
Lagerhälfte Drehlager, insbesondere Wälzlager oder Gleitlager, vorgesehen. Zur Schmierung
der Achszapfen in den Drehlagern können an sich bekannte Schmiereinrichtungen vorgesehen
werden.
[0013] Als Einstellmittel zur Einstellung der verstellbaren Lagerhälften können Einstellschrauben
Verwendung finden. Um den knappen Bauraum dabei optimal ausnutzen zu können, ist es
besonders vorteilhaft, wenn die beiden Einstellschrauben der beiden verstellbaren
Lagerhälften gegeneinander versetzt angeordnet werden, damit die zum Durchgreifen
der Einstellschrauben erforderlichen Ausnehmungen an den beiden Lagerhälften nicht
direkt nebeneinander liegen.
[0014] Weiter können zur Einsparung von Bauraum an den in flächigem Kontakt stehenden Seiten
der Lagerhälften Vertiefungen vorgesehen werden, die parallel zur Mittelachse der
jeweils gegenüberliegenden Lagerhälfte zugeordneten Einstellschraube verlaufen. Durch
diese Gestaltung können die beiden Lagerhälften noch enger aneinander rücken bzw.
noch schmaler werden.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben.
[0016] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Querschnitt durch eine Walze mit mehreren Ballen und einer ersten
Ausführungsform eines dazwischen angeordneten Stützlagers;
- Fig. 2
- das Stützlager gemäß Fig. 1 im Schnitt entlang der Schnittlinie I-I;
- Fig. 3
- das Stützlager gemäß Fig. 1 im Schnitt entlang der Schnittlinie II-II;
- Fig. 4
- die Walze und das Stützlager gemäß Fig. 1 in Ansicht von oben;
- Fig. 5
- einen schematischen Querschnitt durch eine Walze mit mehreren Ballen und einer zweiten
Ausführungsform eines dazwischen angeordneten Stützlagers;
- Fig. 6
- das Stützlager gemäß Fig. 5 im Schnitt entlang der Schnittlinie III-III.
[0017] Die in Fig. 1 dargestellte Walze 01, insbesondere in einer Druckmaschine, ist aus
mehreren in axialer Richtung nebeneinander angeordneten Ballen 02 gebildet. Die Walze
01 kann dabei beispielsweise in der Art einer Filmwalze 01 ausgebildet sein und zur
Übertragung von Farbe und/oder Feuchtmittel von einer Walze 03 auf eine Walze 05 eingesetzt
werden.
[0018] Zwischen benachbarten Ballen 02 ist jeweils ein Stützlager 04 vorgesehen, das im
Wesentlichen aus einem gestellfest angeordneten, beispielsweise am Farbkasten abgestützten
Gestellelement 06 und zwei auf dem Gestellelement 06 verstellbar gelagerten Lagerhälften
07 und 08 (siehe Fig. 2) gebildet ist. Die Ballen 02 sind jeweils mit ihren seitlichen
Enden auf den Gestellhälften 07 bzw. 08 abgestützt, so dass durch Verstellung der
Gestellhälften 07 und 08 relativ zum Gestellelement 06 die Walzenstreifen zwischen
den Ballen 02 einerseits und den Walzen 03 und 05 andererseits eingestellt werden
können.
[0019] Zur Lagerung der beiden Gestellhälften 07 und 08 ist auf der einen Seite des Gestellelements
06 ein Vorsprung 09 angeformt, an dessen Oberseite ein Lagerbolzen 11 mit einer Befestigungsschraube
12 festgelegt ist. Der Lagerbolzen 11 durchgreift die beiden Lagerhälften 07 und 08
in entsprechend dimensionierten Ausnehmungen, so dass die Lagerhälften 07 und 08 um
die Mittelachse des Lagerbolzens 11 verschwenkt werden können.
[0020] Am gegenüberliegenden Ende der beiden Lagerhälften 07 und 08 sind zwei Einstellschrauben
13 und 14 vorgesehen, die die Lagerhälften 07 und 08 in vertikal nach unten verlaufenden
Ausnehmungen durchgreifen und auf der Oberseite des Gestellelements 06 zur Anlage
kommen. Dadurch wird erreicht, dass durch Verstellung der Einstellschrauben 13 und
14 die Gestellhälften 07 und 08 voneinander unabhängig gegenüber dem Gestellelement
06 eingestellt werden können. Insbesondere wird es ermöglicht, durch, entsprechend
der Einstellung der beiden seitlichen Lagerstellen eines Ballens 02, einen Ballen
02 derart auszurichten, dass die Rotationsachse nicht mehr achsparallel zu den Rotationsachsen
der Walzen 03 und 05 verläuft.
[0021] Der innere Aufbau des Stützlagers 04 und der darin gelagerten Ballen 02 ist aus Fig.
2 erkennbar. Die in den Lagerhälften 07 und 08 gelagerten Ballen 02a und 02b weisen
jeweils einen Achszapfen 16 auf, der drehfest mit der Umfangsfläche der Ballen 02a
und 02b verbunden ist. Die Achszapfen 16 sind jeweils in Wälzlagern 17 drehbar gelagert,
um eine Rotationsbewegung der Ballen 02a und 02b relativ zum Stützlager 04 zu ermöglichen.
Die beiden Lagerhälften 07 und 08 kommen auf ihrer jeweils zugewandten Seite flächig
aneinander zur Anlage und sind mit zwei Verbindungsbolzen 18 und 19 miteinander verbunden.
Die Verbindungsbolzen 18 und 19 durchgreifen die Lagerhälften 07 und 08 in Ausnehmungen,
deren lichte Weite größer als der Durchmesser der Verbindungsbolzen 18 und 19 ist.
Um die beiden Lagerhälften 07; 08 in flächigem Kontakt miteinander zu halten, sind
zudem an den Enden der Verbindungsbolzen 18 und 19 jeweils Axialsicherungsringe 21
fixiert. Wie man weiter in Fig. 2 erkennt, sind die beiden Einstellschrauben 13 und
14 seitlich gegeneinander versetzt.
[0022] In Fig. 3 sind die Einstellschrauben 13 und 14 in vergrößertem Schnitt dargestellt.
In den Ausnehmungen an den Lagerhälften 07 und 08, die von den Einstellschrauben 13
und 14 durchgriffen werden, sind jeweils Gewinde eingeschnitten, so dass durch Verdrehen
der Einstellschrauben 13 und 14 die Lagerhälften 07 und 08 nach oben bzw. unten verstellt
werden können. Das untere Ende 22 und 23 der Einstellschrauben 13 und 14 liegt auf
der Oberseite des Gestellelements 06 auf und stützt damit die Lagerhälften 07 und
08 auf dem Gestellelement 06 ab.
[0023] In Fig. 4 ist eine Schmiereinrichtung 24 dargestellt, mit der Schmiermittel zu den
Wälzlagern 17 (siehe Fig. 1) zugeführt werden können. Außerdem sind in Fig. 4 Vertiefungen
26 und 27 erkennbar, die in die Lagerhälften 07 und 08 eingearbeitet sind.
In Fig. 5 und Fig. 6 ist eine zweite Ausführungsform einer Walze 28 mit mehreren axial
nebeneinander angeordneten Ballen 29 dargestellt. Auch die Walze 28 ist in der Art
einer Filmwalze 28 ausgebildet und rollt auf einer zweiten Walze 31 ab. Das zwischen
den benachbarten Ballen 29a und 29b der Walze 28 angeordnete Stützlager 32 weist ebenfalls
zwei Lagerhälften 33 und 34 auf, die mittels eines Lagerbolzens 36 auf einem Gestellelement
37 mit Vorsprung 38 schwenkbar gelagert sind und mittels der Einstellschrauben 48
und 49 justiert werden können. Die Lagerhälften 33 und 34 sind mittels Verbindungsbolzen
39 und 41 miteinander in Kontakt gehalten.
[0024] Die Walze 28 unterscheidet sich von der Walze 01 in der Art der Lagerung der Ballen
29. Bei den Ballen 29 sind zur drehbaren Lagerung jeweils durchgehende Achsen 42 vorgesehen,
deren Achszapfen 43 in den Lagerhälften 33 und 34 gehalten sind. Die Umfangsfläche
der Ballen 29 wird von einem Zylinderkörper 44 gebildet, wobei in den Endquerschnitten
jeweils kreisscheibenförmige Abschlusselemente 46 befestigt sind. Zwischen dem Innendurchmesser
der Abschlusselemente 46 und einer Lagerschulter an den Achsen 42 sind jeweils Wälzlager
47 angeordnet, so dass der Zylinderkörper 44 um die feststehenden Achsen 42 rotieren
kann.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 01
- Walze, Filmwalze
- 02
- Ballen
- 03
- Walze
- 04
- Stützlager
- 05
- Walze
- 06
- Gestellelement
- 07
- Lagerhälfte, Gestellhälfte
- 08
- Lagerhälfte, Gestellhälfte
- 09
- Vorsprung (06)
- 10
- -
- 11
- Lagerbolzen
- 12
- Befestigungsschraube
- 13
- Einstellmittel, Einstellschraube
- 14
- Einstellmittel, Einstellschraube
- 15
- -
- 16
- Achszapfen
- 17
- Wälzlager, Drehlager, Gleitlager
- 18
- Verbindungselement, Verbindungsbolzen
- 19
- Verbindungselement, Verbindungsbolzen
- 20
- -
- 21
- Axialsicherungsring
- 22
- unteres Ende Einstellschraube
- 23
- unteres Ende Einstellschraube
- 24
- Schmiereinrichtung
- 25
- -
- 26
- Vertiefung
- 27
- Vertiefung
- 28
- Walze, Filmwalze
- 29
- Ballen
- 30
- -
- 31
- Walze
- 32
- Stützlager
- 33
- Lagerhälfte
- 34
- Lagerhälfte
- 35
- -
- 36
- Lagerbolzen
- 37
- Gestellelement
- 38
- Vorsprung (37)
- 39
- Verbindungselement, Verbindungsbolzen
- 40
- -
- 41
- Verbindungselement, Verbindungsbolzen
- 42
- Achse
- 43
- Achszapfen
- 44
- Zylinderkörper (29)
- 45
- -
- 46
- Abschlusselement
- 47
- Wälzlager
- 48
- Einstellmittel, Einstellschraube
- 49
- Einstellmittel, Einstellschraube
- 02a
- Ballen, erster
- 02b
- Ballen, zweiter
- 29a
- Ballen, erster
- 29b
- Ballen, zweiter
1. Walze (01; 28) mit einer Mehrzahl von in axialer Richtung nebeneinander angeordneten
Ballen (02; 29), wobei mindestens die Lage der Drehachse eines ersten Ballens (02a;
29a) unabhängig von der Lage der Drehachse eines zweiten Ballens (02b; 29b) einstellbar
ist, und wobei zwischen zwei benachbarten Ballen (02a; 02b; 29a; 29b) der Walze (01;
28) ein zur Einstellung der Lage zumindest eines Ballens (02a; 02b; 29a; 29b) geeignetes
Stützlager (04; 32) vorgesehen ist, wobei das Stützlager (04; 32) um eine Schwenkachse
schwenkbar am Gestellelement (06; 37) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützlager (04; 32) zwei Lagerhälften (07; 08; 33; 34) aufweist, wobei jede Lagerhälfte
(07; 08; 33; 34) eine Lagerstelle zur seitlichen Lagerung eines Ballens (02; 29) bildet,
und wobei zumindest eine Lagerhälften (07; 08; 33; 34) verstellbar auf einem Gestellelement
(06; 37) gelagert ist, und wobei die Lage der verstellbaren Lagerhälfte (07; 08; 33;
34) relativ zum Gestellelement (06; 37) durch Betätigung eines Einstellmittels (13;
14; 48; 49) eingestellt werden kann.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerhälften (07; 08; 33; 34) relativ zueinander verstellbar auf dem Gestellelement
(06; 37) gelagert sind, wobei die Lage der beiden Lagerhälften (07; 08; 33; 34) relativ
zum Gestellelement (06; 37) unabhängig voneinander durch Betätigung der Einstellmitteln
(13; 14; 48; 49) eingestellt werden kann.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Lagerhälften (07; 08; 33; 34) um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbar
am Gestellelement (06; 37) gelagert sind.
4. Walze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerhälften (07; 08; 33; 34) gemeinsam auf einem am Gestellelement (06;
37) befestigten Lagerbolzen (11; 36) gelagert sind.
5. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerhälften (07; 08; 33; 34) seitlich direkt aneinander zur Anlage kommen
und gegeneinander verschoben werden können.
6. Walze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerhälften (07; 08; 33, 34) durch zumindest ein Verbindungselement (18;
19; 39; 41) im flächigen Kontakt zueinander gehalten werden.
7. Walze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18; 19; 39; 41) in der Art von Verbindungsbolzen (18; 19;
39; 41) ausgebildet ist, das die Lagerhälften (07; 08; 33; 34) in Ausnehmungen durchgreift,
deren lichte Weite entsprechend dem Einstellbereich der beiden Lagerhälften (07; 08;
33; 34) relativ zueinander größer als der Durchmesser des Verbindungsbolzen (18; 19;
39; 41) ist.
8. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ballen (02a; 02b) drehfest mit der Mantelfläche verbundene Achszapfen (16)
aufweist, wobei in jeder Lagerhälfte (07; 08) ein Drehlager (17), insbesondere ein
Wälzlager (17) oder ein Gleitlager (17), vorgesehen ist, in denen die Achszapfen (16)
drehbar gelagert sind.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ballen (29a; 29b) drehbar auf einer Achse (42) mit Achszapfen (43) gelagert
ist, wobei in jeder Lagerhälfte (33; 34) jeweils ein Achszapfen (43) abgestützt ist.
10. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Stützlager (04) eine Schmiereinrichtung (24) zur Versorgung der Drehlager (17)
mit Schmiermittel vorgesehen ist.
11. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel (13; 14; 48; 49) in der Art zumindest einer Einstellschraube (13;
14; 48; 49) ausgebildet ist, durch die die jeweils zugeordnete Lagerhälfte (07; 08;
33; 34) gegenüber dem Gestellelement (06; 37) verstellt werden kann.
12. Walze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellschrauben (13; 14; 48; 49) der beiden Lagerhälften (07; 08; 33; 34) gegeneinander
versetzt angeordnet sind.
13. Walze nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander im flächigen Kontakt stehenden Seiten der Lagerhälften (07; 08; 33;
34) Vertiefungen (26; 27) aufweisen, die parallel zur Mittelachse der jeweils gegenüberliegenden
Lagerhälfte (07; 08) zugeordneten Einstellschraube (13; 14) verlaufen.
14. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestellelement (06; 37) auf einem Farbkasten abgestützt ist.
15. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (01; 28) als Filmwalze (01; 28) eines Farb- oder Feuchtwerkes einer Druckmaschine
ausgebildet ist.