[0001] Die Erfindung betrifft einen Stellfuß zur Abstützung eines Profilstabes auf einem
Untergrund, mit einer ersten Basisplatte, einer quer zur ersten Basisplatte verlaufenden
ersten Befestigungsplatte für den Profilstab und mit einer ersten Einstelleinrichtung
zur Einstellung der Neigung des Profilstabes.
[0002] Derartige Stellfüße sind allgemein bekannt. So beschreibt zum Beispiel die DE 198
42 297 einen als Sockel bezeichneten Stellfuß zur Befestigung von Profilstäben. Der
Sockel besteht aus einer Fußplatte und zwei an der Fußplatte angeformten Wänden, die
winklig zueinander stehen, wobei die Wände an mindestens einem Profilstab befestigt
sind. Des weiteren weist dieser Sockel eine im weitesten Sinne als Einstelleinrichtung
zu bezeichnende Vorrichtung auf zur Einstellung der Neigung des Profilstabes.
[0003] Dazu ist es allerdings notwendig, zur Änderung der Winkelstellung des Profilstabes
Unterlegscheiben zwischen den Untergrund und den Flächenabschnitten der Fußplatte
einzufügen.
[0004] Dies ist nicht nur mühsam, sondern auch noch abhängig von den Stärken dieser Unterlegscheiben,
so daß diese Winkelstellung höchstens abschnittsweise und nicht fein genug eingestellt
werden kann.
[0005] Des weiteren gibt es Stellfüße, die aus einer Basisplatte bestehen, an deren vier
Ecken Stützfüße mittels Schrauben in der Höhe verstellbar sind.
[0006] Auch die Winkeländerung zum Untergrund bzw. die Winkelveränderung des daran angeschlossenen
Profilstabes ist äußerst mühsam, da dazu zunächst Kontermuttern gelöst und die Schrauben
mühsam justiert werden müssen, bis die gewünschte Winkellage erreicht ist.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Stellfuß der eingangs genannten
Art anzugeben, der mit technisch einfachen Mitteln ein sicheres und gleichzeitig leichtes
Einstellen der Neigung des Profilstabes ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einem Stellfuß der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Einstelleinrichtung eine erste Stellplatte aufweist, die quer
zur Befestigungsplatte in Längsrichtung der Basisplatte verläuft und deren Neigung
zur Basisplatte einstellbar ist.
[0009] Der Kern der Erfindung besteht darin, daß im wesentlichen durch Veränderung der Neigung
der Stellplatte zur Basisplatte auch die Neigung der Befestigungsplatte und somit
auch die Neigung des daran befestigten Profilstabes sich ändert.
[0010] Dies ist zwar auf vielfachen Wegen möglich, beispielsweise durch Verschieben von
Keilen zwischen der Basisplatte und der Stellplatte, eine besonders feine und einfache
Neigungseinstellung ist aber dadurch gegeben, daß die Neigung der Befestigungsplatte
zur Basisplatte mittels einer in der Nähe des freien Endes der Stellplatte angeordneten
ersten Stellschraube einstellbar ist, die sich an der Basisplatte abstützt oder darin
aufgenommen ist.
[0011] Dabei kann es vorgesehen werden, daß die freien Enden der Befestigungsplatte und
der Stellplatte mittels einer ersten Stützplatte lösbar oder unlösbar verbunden sind.
[0012] Oftmals kann es unerwünscht sein, daß die Stirnfläche des zu befestigenden Profilstabs
direkt auf dem Untergrund aufliegt. Dann ist es vorteilhaft, wenn zur Auflage der
Stirnseite des Profilstabes die Basisplatte eine Auflageplatte aufweist, die entgegengesetzt
zur Stellplatte sich erstreckt und die Basisplatte verlängert.
[0013] Falls die Stirnfläche des Profilstabes relativ bündig auf der Auflageplatte aufliegt,
ist es zwar immer noch möglich, Neigungsveränderungen vorzunehmen, aber lediglich
in einem gewissen engen Rahmen. Eine verbesserte Einstellmöglichkeit der Neigung ist
aber dann gegeben, wenn die Auflageplatte auf der im montierten Zustand zum Profilstab
weisenden Oberfläche derart ausgebildet ist, daß der Profilstab mindestens in Längsrichtung
der Auflageplatte neigbar ist.
[0014] Mit Hilfe des bisher beschriebenen Stellfußes ist es möglich die Neigung des Profilstabes
in Längsrichtung der Basisplatte zu verändern. Dies ist an sich völlig ausreichend,
wenn es nicht darauf ankommt, wie der Profilstab bzw. der Stellfuß auf dem Untergrund
angeordnet werden soll. Falls dies aber vorgegeben ist, da die Profilstäbe eine bestimmte
Positionierung und auch Ausrichtung aufweisen sollen, ist es vorteilhaft, eine zweite
Einstelleinrichtung vorzusehen, bestehend aus einer zweiten Basisplatte, einer quer
zur zweiten Basisplatte verlaufenden Befestigungsplatte, wobei die zweiten Einstelleinrichtung
eine zweite Stellplatte aufweist, die quer zur zweiten Befestigungsplatte in Längsrichtung
der zweiten Basisplatte verläuft und deren Neigung zur zweiten Basisplatte und quer
zur ersten Befestigungsplatte positionierbar ist.
[0015] Diese zweite Einstelleinrichtung kann genauso wie die erste Einstelleinrichtung mit
Ausnahme der Auflageplatte ausgestaltet sein. Es ist also möglich, daß die Neigung
der zweiten Befestigungsplatte zur zweiten Basisplatte mittels einer in der Nähe des
freien Endes der zweiten Stellplatte angeordneten zweiten Stellschraube einstellbar
ist, die sich an der zweiten Basisplatte abstützt oder darin aufgenommen ist.
[0016] Des weiteren ist es dabei auch vorgesehen, daß die freien Enden der zweiten Befestigungsplatte
und der zweiten Stellplatte mittels einer zweiten Stützplatte lösbar oder unlösbar
verbunden sind.
[0017] Oftmals ist es ausreichend, den Stellfuß lediglich auf den Untergrund aufzusetzen.
Häufig tritt aber doch das Bedürfnis auf, diesen Stellfuß fest mit dem Untergrund
zu verankern. Dann ist es vorteilhaft, wenn die ersten bzw. zweiten Basisplatten am
Untergrund befestigbar sind.
[0018] Falls die zweite Einstelleinrichtung verwandt wird, ist es aus Stabilitäts- und Festigkeitsgründen
vorteilhaft, wenn die Auflageplatte eine Öffnung aufweist, die einen entsprechend
geformten Vorsprung aufnimmt, der auf der Seite der zweiten Befestigungsplatte die
zweite Basisplatte verlängert.
[0019] Dadurch ist es einfach möglich, lediglich durch Einschieben dieses Vorsprunges in
die entsprechende Öffnung die zweite Einstelleinrichtung positionsmäßig zur ersten
Einstelleinrichtung zu fixieren.
[0020] Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Profilstab an die Befestigungsplatte
bzw. -platten anzuschließen. Dabei sind beispielsweise Klammern oder auch Klebeverbindungen
denkbar. Besonders einfach und auch vorteilhaft ist es aber, den Profilstab mittels
Bolzen an die erste Befestigungsplatte bzw. auch an die zweite Befestigungsplatte
anzuschließen. Dazu ist es vorgesehen, daß die ersten und zweiten Befestigungsplatten
mit Löchern versehen sind, die zur Aufnahme von Befestigungsbolzen für den Profilstab
dienen.
[0021] Selbstverständlich können alle handelsüblichen und auch denkbaren Profilstäbe mit
Hilfe dieses Stellfußes bezüglich ihrer Winkellage im Raum eingestellt werden. Eine
besonders elegante Möglichkeit ist aber gegeben, wenn die Befestigungsbolzen in Halteteilen,
zum Beispiel Nutensteine greifen, die in längsverlaufenden und hinterschnittenen Nuten
des Profilstabes angeordnet sind.
[0022] Dieser Stellfuß kann auf vielerlei Arten hergestellt werden. Vorteilhaft ist es aber,
wenn er mittels Spritzgießen oder Strangpressen hergestellt ist.
[0023] Auch ist die Auswahlmöglichkeit bezüglich des Materials für den Stellfuß groß. Als
vorteilhaft hat es sich aber erwiesen, wenn er aus Kunststoff oder Metall oder einer
Kombination aus beidem besteht.
[0024] Erfindungsgemäß ist es daher möglich, lediglich durch einfaches Verdrehen von den
Stellschrauben die Winkellage des Profilstabes sicher, sehr fein und auch einfach
einzustellen.
[0025] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung aus der folgenden Beschreibung mehrerer
Ausführungsbeispiele sowie aus den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig.1 eine perspektivische Darstellung des Stellfußes mit daran befestigtem Profilstab;
Fig.2 eine zweite Einstelleinrichtung für den Stellfuß gemäß Fig.1; und
Fig.3 eine perspektivische Ansicht bestehend aus einer montierten Kombination der
Gegenstände gemäß den Fig.1 und 2.
[0026] Anhand der Fig.1 bis 3 werden nunmehr mehrere Ausführungsbeispiele eines Stellfußes
10 näher beschrieben. Dabei beziehen sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche zumindest
ähnlich wirkende Merkmale, sofern nichts anderes ausgesagt ist.
[0027] Der Stellfuß 10 zur Abstützung eines Profilstabes 12 auf einem Untergrund besteht
aus einer Basisplatte 14, an der quer dazu verlaufend eine Befestigungsplatte 16 angeschlossen
ist. Diese Grundeinheit besteht daher aus einem von der Seite betrachteten Winkel.
[0028] An diese Befestigungsplatte 16 kann der Profilstab 12 angeschlossen werden.
[0029] Des weiteren ist der Stellfuß 10 mit einer ersten Einstelleinrichtung 18 ausgestattet,
die zur Einstellung der Neigung des Profilstabes 12 in Richtung der Längsachse der
Basisplatte 14 dient.
[0030] Dazu weist die Befestigungsplatte 16 eine erste Stellplatte 20 auf, die quer zur
Befestigungsplatte 16 in Längsrichtung der Basisplatte 14 verläuft. Diese Stellplatte
20 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig mit der Befestigungsplatte
16 ausgebildet.
[0031] Es ist aber auch möglich, was in den Figuren nicht gezeigt ist, diese Stellplatte
20 an der Befestigungsplatte 16 über Schraubverbindungen oder Schweißverbindungen
oder ähnlichem zu befestigen.
[0032] Die Einstellbarkeit der Neigung der Stellplatte 20 bezüglich der Basisplatte 14 erfolgt
bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mittels einer ersten Stellschraube 22, die in
der Nähe des freien Endes der Stellplatte 20 angeordnet und sich an der Basisplatte
40 abstützt oder darin aufgenommen ist.
[0033] Zur besseren Kraftübertragung auf die Befestigungsplatte 16 sind die freien Enden
der Befestigungsplatte 16 und der Stellplatte 20 mittels einer ersten Stützplatte
24 lösbar oder wie in den Figuren gezeigt unlösbar verbunden. Dabei ist die erste
Stellschraube 22 zwischen dem freien Ende der Stellplatte 20 und dem Ansatz der Stützplatte
24 angeordnet.
[0034] Diese bis hierhin beschriebene Anordnung des Stellfußes 10 ist an und für sich ausreichend,
um die Neigung bzw. Winkellage des Profilstabes 12 festzulegen und einzustellen. Dabei
liegt die Stirnseite des Profilstabes 12 auf dem Untergrund auf und die Basisplatte
14 ist gegebenenfalls mit dem Untergrund fest verbunden.
[0035] Eine bessere Standstabilität ist aber dann gegeben, wenn zur Auflage der Stirnseite
des Profilstabes 12 die Basisplatte 14 eine Verlängerung in Form einer Auflageplatte
26 aufweist, die entgegengesetzt zur Stellplatte 20 sich erstreckt.
[0036] Diese Auflageplatte 26 weist auf der im montierten Zustand zum Profilstab 12 weisenden
Oberfläche eine in diesem Falle rampenförmige Neigung auf, so daß der Profilstab 12
zumindest in Längsrichtung der Auflageplatte 26 neigbar ist, aber dennoch ausreichend
darauf sich abstützt.
[0037] Dies kann aber auch noch, was in den Figuren nicht gezeigt ist, durch eine gewisse
Balligkeit dieser Oberfläche der Auflageplatte 26 sichergestellt werden. Es ist lediglich
zu gewährleisten, daß die Stirnfläche des Profilstabes 12 ohne große Kraftaufwendung
und ohne plastische Veränderung neigungsmäßig bezüglich der Auflageplatte 26 einstellbar
ist.
[0038] Mit Hilfe der bis dahin beschriebenen Ausführungsbeispielen ist es möglich, die Winkellage
des Profilstabes 12 im Raum einzustellen, wenn es auf die Positionierung des Stellfußes
10 auf dem Untergrund nicht ankommt. Dieser Stellfuß 10 kann daher dann so gedreht
werden, daß der Profilstab 12 lotrecht zum Untergrund sich erstreckt.
[0039] Oftmals ist es aber notwendig, daß der Profilstab 12 eine bestimmte Position auf
dem Untergrund bzw. im Raum einnimmt bzw. einnehmen muß.
[0040] Um dabei dann die Winkellage des Profilstabes 12 fein und sicher einstellen zu können,
ist eine zweite Einstelleinrichtung 28 vorgesehen, die mit Ausnahme der Auflageplatte
26 ähnlich wie der Stellfuß 10 der ersten beiden Ausführungsbeispiele ausgeführt ist.
[0041] Diese zweite Einstelleinrichtung 28 besteht daher aus einer zweiten Basisplatte 30
einer quer zur zweiten Basisplatte 30 verlaufenden zweiten Befestigungsplatte 32 und
aus einer zweiten Stellplatte 34. Diese zweite Stellplatte 34 verläuft quer zur zweiten
Befestigungsplatte 32 in Längsrichtung der zweiten Basisplatte 30. Die Neigung der
zweiten Stellplatte 34 ist ebenfalls einstellbar, und zwar über eine zweite Stellschraube
36, die in der Nähe des freien Endes der zweiten Stellplatte 34 angeordnet ist und
sich auf der zweiten Basisplatte 30 abstützt oder in dieser aufgenommen ist.
[0042] Auch in diesem Fall sind die freien Enden der zweiten Befestigungsplatte 36 und der
zweiten Stellplatte 34 mittels einer zweiten Stützplatte 38 in gleicher Weise wie
in den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen verbunden. Diese zweite Einstelleinrichtung
20 ist quer zur ersten Befestigungsplatte 16 positionierbar, so daß zwei einander
benachbarte Flächen des Profilstabes 12 an die erste Befestigungsplatte 16 bzw. an
die zweite Befestigungsplatte 32 anschließbar sind.
[0043] Ähnlich wie bei dem ersten beschriebenen Ausführungsbeispiel kann es ausreichend
sein, die zweite Einstelleinrichtung 28 lediglich wie oben beschrieben zu positionieren
und gegebenenfalls mit dem Untergrund zu verankern.
[0044] Eine bessere Stabilität, vor allen Dingen aber auch eine genaue Positionierung ist
dann gegeben, wenn die Auflageplatte 26 eine Öffnung 40 aufweist, die einen entsprechend
geformten Vorsprung 42 aufnehmen kann. Dieser Vorsprung 42 ist quasi eine Verlängerung
der zweiten Basisplatte 30 und erstreckt sich auf der Seite der zweiten Befestigungsplatte
32.
[0045] Dabei kann die Passung des Vorsprungs 42 mit der Öffnung 40 vollständig formschlüssig
sein, so daß zur Einstellung der Neigung mittels der zweiten Einstelleinrichtung 28
dieser Vorsprung 42 ebenfalls etwas geneigt bzw. gebogen wird. Allerdings ist es aber
auch möglich, die Passung des Vorsprungs 42 in der Öffnung 40 so auszugestalten, daß
eine Lageveränderung des Vorsprungs 42 ohne dessen plastische Verformung möglich ist.
[0046] Wenn es auf eine feste Positionierung des Stellfußes 10 gegebenenfalls zusammen mit
der zweiten Einstelleinrichtung 28 ankommt, sollte der Stellfuß 10, können insbesondere
die erste Basisplatte 14, die Auflageplatte 26 und auch die zweite Basisplatte 30
mit dem Untergrund verbindbar sein. Dazu sind an den freien Enden der ersten Basisplatte
14, der Auflageplatte 26 und der zweiten Basisplatte 30 Durchgangslöcher 48 vorgesehen,
die nicht dargestellte Befestigungsbolzen aufnehmen, die dann gegebenenfalls mit Dübeln
in den Untergrund eingreifen.
[0047] Für die Befestigung des Profilstabes 12 an der ersten Befestigungsplatte 16 bzw.
an der zweiten Befestigungsplatte 32 weisen diese Befestigungsplatten 16 bzw. 32 Löcher
44 auf, durch die Befestigungsbolzen 50 hindurchgreifen können.
[0048] Diese Befestigungsbolzen 50 können entweder direkt in den Profilstab 12 beispielsweise
als selbstschneidende Schrauben eingreifen. Vielfach werden aber andere Profilstäbe
12 verwandt, die mit längsverlaufenden hinterschnittenen Nuten 46 versehen sind. In
diesen Nuten 46 können dann Halteteile vorgesehen werden, die beispielsweise Nutensteine
sind, in die dann die Befestigungsbolzen 50 eingreifen.
[0049] Alle Ausführungsbeispiele des Stellfußes 10 können mittels Spritzgießen oder Strangpressen
hergestellt werden, wobei als Material Kunststoff oder Metall oder eine Kombination
daraus gewählt werden kann. Es sind aber auch andere Materialien und Herstellungsmöglichkeiten
vorhanden.
[0050] Mit dem erfindungsgemäßen Stellfuß 10 ist es möglich, die Winkellage eines Profilstabes
12 im Raum fein, sicher bzw. stabil und vor allen Dingen einfach einzustellen.
Bezugszeichenliste:
[0051]
- 10
- Stellfuß
- 12
- Profilstab
- 14
- Basisplatte
- 16
- erste Befestigungsplatte
- 18
- erste Einstelleinrichtung
- 20
- Stellplatte
- 22
- erste Stellschraube
- 24
- erste Stützplatte
- 26
- Auflageplatte
- 28
- zweite Einstelleinrichtung
- 30
- zweite Basisplatte
- 32
- zweite Befestigungsplatte
- 34
- zweite Stellplatte
- 36
- zweite Stellschraube
- 38
- zweite Stützplatte
- 40
- Öffnung
- 42
- Vorsprung
- 44
- Löcher
- 46
- Nut
- 48
- Durchgangslöcher
- 50
- Bolzen, Befestigungsbolzen
1. Stellfuß (10) zur Abstützung eines Profilstabes (12) auf einem Untergrund, mit einer
ersten Basisplatte (14), einer quer zur ersten Basisplatte (14) verlaufenden ersten
Befestigungsplatte (16) für den Profilstab (12) und mit einer ersten Einstelleinrichtung
(18) zur Einstellung der Neigung des Profilstabes (12), dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (18) eine erste Stellplatte (20) aufweist, die quer zur ersten
Befestigungsplatte (16) in Längsrichtung der ersten Basisplatte (12) verläuft und
deren Neigung zur ersten Basisplatte (14) einstellbar ist.
2. Stellfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Befestigungsplatte (16) zur Basisplatte (14) mittels einer in der
Nähe des freien Endes der Stellplatte (20) angeordneten ersten Stellschraube (22)
einstellbar ist, die sich an der Basisplatte (14) abstützt oder darin aufgenommen
ist.
3. Stellfuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Befestigungsplatte (16) und der Stellplatte (20) mittels einer
ersten Stützplatte (24) lösbar oder unlösbar verbunden sind.
4. Stellfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auflage der Stirnseite des Profilstabes (12) die Basisplatte (14) eine Auflageplatte
(26) aufweist, die entgegengesetzt zur Stellplatte (20) sich erstreckt und die Basisplatte
(14) verlängert.
5. Stellfuß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (26) auf der im montierten zustand zum Profilstab (12) weisenden
Oberfläche derart ausgebildet ist, daß der Profilstab (12) mindestens in Längsrichtung
der Auflageplatte (26) neigbar ist.
6. Stellfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zweite Einstelleinrichtung (28) mit einer zweiten Basisplatte (30), einer quer
zur zweiten Basisplatte (30) verlaufenden zweiten Befestigungsplatte (32), wobei die
zweiten Einstelleinrichtung (28) eine zweite Stellplatte (34) aufweist, die quer zur
zweiten Befestigungsplatte (32) in Längsrichtung der zweiten Basisplatte (30) verläuft
und deren Neigung zur zweiten Basisplatte (30) und quer zur ersten Befestigungsplatte
(16) positionierbar ist.
7. Stellfuß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der zweiten Befestigungsplatte (32) zur zweiten Basisplatte (30) mittels
einer in der Nähe des freien Endes der zweiten Stellplatte (34) angeordneten zweiten
Stellschraube (36) einstellbar ist, die sich an der zweiten Basisplatte (30) abstützt
oder darin aufgenommen ist.
8. Stellfuß nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der zweiten Befestigungsplatte (32) und der zweiten Stellplatte
(34) mittels einer zweiten Stützplatte (38) lösbar oder unlösbar verbunden sind.
9. Stellfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten bzw. zweiten Basisplatten (14,30) am Untergrund befestigbar sind.
10. Stellfuß nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (26) eine Öffnung (40) aufweist, die einen entsprechend geformten
Vorsprung (42) aufnimmt, der auf der Seite der zweiten Befestigungsplatte (32) die
zweite Basisplatte (30) verlängert.
11. Stellfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Befestigungsplatten (16,32) mit Löchern (44) versehen sind,
die zur Aufnahme von Befestigungsbolzen (50) für den Profilstab (12) dienen.
12. Stellfuß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbolzen (50) in Halteteilen, zum Beispiel Nutensteine greifen, die
in längsverlaufenden und hinterschnittenen Nuten (46) des Profilstabes (12) angeordnet
sind.
13. Stellfuß nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß er mittels Spritzgießen oder Strangpressen hergestellt ist.
14. Stellfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoff oder Metall oder einer Kombination aus beidem besteht.