(57) In dem Gefahrenmeldesystem mit einer Zentrale (Z) und einer Mehrzahl von Teilnehmern
(T1 bis T4) werden zur Überwachung der Funktionsfähigkeit der Übertragungswege bei
jedem Teilnehmer (T1) in vorgegebenen kurzen Zeitabständen die Störungspegel (PST) gemessen und mit gespeicherten Signalpegeln (PZ, PT2, PT3, PT4) von Partner-Teilnehmern und ggf. der Zentrale (T2, T3, T4, Z) verglichen. Die Vergleichspegel
werden durch Messung von in größeren Zeitabständen empfangenen Routine-Signalen der
Partner-Teilnehmer aktualisiert. Wenn der Störungspegel (PST) über eine vorgegebene Mindestzeit größer ist als alle Vergleichspegel, wird eine
Störungsmeldung (STM) an die Zentrale gesendet. Dadurch erfolgt eine Überwachung des Signal-Rauschabstandes in der Umgebung eines
jeden Teilnehmers in kurzen Zeitabständen, so dass eine daraus erzeugte Störungsmeldung
normgerecht in kurzer Zeit abgegeben werden kann.
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