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EP 1 479 460 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2006 Patentblatt 2006/05 |
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Anmeldetag: 06.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum kontinuierlichen Zugrecken von metallischen Bändern und Zugreckanlage
Method and apparatus for continuous straightening of metal strips
Procédé et dispositif de dressage par étirage de façon continue de bandes métalliques
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.05.2003 DE 10323811
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.11.2004 Patentblatt 2004/48 |
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Patentinhaber: BWG BERGWERK- UND WALZWERK-MASCHINENBAU GMBH |
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D-47051 Duisburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Noé, Rolf Dipl.Ing.
verstorben (DE)
- Noé, Andreas, Dr.mont, Dipl.-Ing.
47647 Kerken (DE)
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Vertreter: Honke, Manfred |
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Patentanwälte,
Andrejewski, Honke & Sozien,
Theaterplatz 3 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 587 995 WO-A-02/16057 DE-C- 10 114 883
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EP-A- 1 254 728 DE-A- 3 912 676
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Zugrecken von metallischen
Bändern, insbesondere von Bändern mit einer Banddicke von 0,05 mm bis 1,5 mm, wonach
das jeweilige Band einen Bremsrollensatz und einen Zugrollensatz durchläuft und zwischen
beiden Rollensätzen im Zuge seiner Reckung im plastischen Bereich einem Streckzug
unterworfen wird (siehe z.B. EP-A-1 254 728), sowie eine Zugreckanlage zur Durchführung
dieses Verfahrens. Eine Reckung im plastischen Bereich wird häufig auch als elastisch-plastische
Reckung bezeichnet, weil beim Überschreiten der Streckgrenze des betreffenden Bandmaterials
eine Restelastizität in dem Bandmaterial verbleibt.
[0002] Es ist bekannt, zum Planieren von dünnen metallischen Bändern Zugreckanlagen mit
einem Bremsrollensatz und einem Zugrollensatz einzusetzen. Beide Rollensätze weisen
regelmäßig zwei oder mehr Rollen auf, die mit gestaffelten Drehmomenten und folglich
Streckzügen beaufschlagt werden, so dass schließlich der für die gewünschte Reckung
erforderliche Streckzug zwischen dem Bremsrollensatz und dem Zugrollensatz erreicht
wird. Im Zuge des Reckvorganges wird die plastische Längung des betreffenden Bandes
aus der Reduzierung der Banddicke und Bandbreite bezogen. Dabei treten Längsspannungen
und daraus resultierende Querspannungen auf, welche vom Bandmaterial abhängig sind.
Daraus können in der Bandmitte größere Längsformänderungen resultieren, die einerseits
zu mehr oder minder starken Mittenschüsseln führen, andererseits zu ungleichmäßig
über die Bandbreite verteilte Restspannungen. Um die bei der plastischen Reckung auftretenden
Verformungen auf ein Minimum zu reduzieren und folglich die Bildung von Mittenschüsseln
sowie ungleichmäßig verteilte Restspannungen nahezu zu eliminieren, kennt man ein
Verfahren der eingangs beschriebenen Ausführungsform, wonach das Band in einem zwischen
dem Bremsrollensatz und dem Zugrollensatz zwischengeschalteten Zugreckrollenpaar dem
zu seiner Reckung im plastischen Bereich erforderlichen Streckzug unterworfen wird
(vgl. DE 39 12 676 C2).
[0003] Ferner kennt man Zugreckanlagen für Stahl- und Metallbänder mit einem Bremsrollensatz
und einem Zugrollensatz, bei denen zwei Reckzonen verwirklicht sind, um verbesserte
Planheitsergebnisse zu erzielen. Dazu wird beispielsweise die Länge der ersten Reckzone
und der zweiten Reckzone auf die jeweils maximale Bandbreite abgestimmt (vgl. DE 101
14 883 C1).
[0004] Der Erfindung liegt das technische Problem zu Grunde, ein Verfahren und eine Zugreckanlage
zum kontinuierlichen Zugrecken von metallischen Bändern der eingangs beschriebenen
Ausführungsform anzugeben, mit dem sich optimierte Planheitsergebnisse erzielen lassen.
[0005] Zur Lösung dieses Problems lehrt die Erfindung ein Verfahren und eine Zugreckanlage
mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 9. Durch die zumindest dritte und vorzugsweise
folglich zusätzliche Reckzone wird überraschenderweise eine weitere Vergleichmäßigung
der Längsspannungsverteilung und der daraus resultierenden Bandlängs- und -querformänderungen
erreicht. Daraus resultieren optimale Richtergebnisse. Dabei kann das Band in allen
Reckzonen im plastischen Bereich gereckt werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass - bei Verwirklichung von drei Reckzonen
- das Band in der einlaufseitigen Reckzone und in der auslaufseitigen Reckzone im
plastischen Bereich gereckt wird und in der zwischen diesen Zonen befindlichen mittleren
Reckzone lediglich einer im elastischen Bereich liegenden Bandzugspannung unterworfen
wird. Daraus resultiert eine Abrundung der Fließkurve im Spannungs-Dehnungs-Schaubild
beim Überschreiten der Streckgrenze zwischen dem elastischen und plastischen Bereich,
weil eben das Band in der mittleren Reckzone eine Entlastung vom plastischen in den
elastischen Bereich und eine Wiederbelastung von dem elastischen Bereich in den plastischen
Bereich erfährt. Um diesen Effekt zu optimieren, kann die Bandzugspannung in der mittleren
Reckzone bei
≤ 80 %, vorzugsweise
≤ 50 % der Streckgrenze des betreffenden Bandmaterials liegen. In diesem Zusammenhang
kann vorgesehen sein, dass das Band die mittlere Reckzone mit einer Verweildauer von
≥ 1 Sekunde durchläuft.
[0006] Werden im Rahmen der Erfindung mehr als drei Reckzonen vorgesehen, beispielsweise
fünf Reckzonen, so lehrt die Erfindung in bevorzugter Weise, dass das Band beim Durchlaufen
von fünf Reckzonen in den beiden einlaufseitigen Reckzonen und in den beiden auslaufseitigen
Reckzonen im plastischen Bereich und in der mittleren Reckzone im elastischen Bereich
gereckt wird bzw. die Bandzuspannung im elastischen Bereich liegt. Durch das Zurückführen
der Bandzugspannung auf den elastischen Bereich wird bei drei, fünf oder mehr Reckzonen
praktisch die Verwirklichung von zwei getrennten Zugreckanlagen simuliert. Folglich
resultiert aus dem erfindungsgemäßen Verfahren eine besonders kompakte und raumsparende
Bauweise für die zur Durchführung des Verfahrens erforderliche Zügreckanlage. Ferner
sieht die Erfindung vorzugsweise vor, dass das Band nach dem Durchlaufen der einlaufseitigen
Reckzone oder Reckzonen aufgewickelt und abgewickelt wird. Durch dieses Zwischen-Aufwickeln
werden überraschenderweise Kriecheffekte im späteren Coil kompensiert.
[0007] Die Zugreckanlage, die zur Durchführung des beanspruchten Verfahrens besonders geeignet
ist zeichnet sich durch einfache und funktionsgerechte Bauweise aus. Sind zwischen
dem Bremsrollensatz und dem Zugrollensatz vier Zugreckrollenpaare angeordnet, dann
befinden sich zwei Reckzonen jeweils zwischen den beiden Zugreckrollen der beiden
einlaufseitigen Zugreckrollenpaare und zwei Reckzonen jeweils zwischen den beiden
Zugreckrollen der beiden auslaufseitigen Zugreckrollenpaare, während sich die mittlere
Reckzone zwischen dem letzten einlaufseitigen Zugreckrollenpaar und dem ersten auslaufseitigen
Zugreckrollenpaar befindet. Weiter lehrt die Erfindung, dass vorzugsweise zumindest
jeweils eine Zugreckrolle der Zugreckrollenpaare als eine konkave/konvexe Zugreckrolle
mit jeweils unterschiedlich einstellbarer Geometrie ausgebildet ist. Bei derartigen
Zugreckrollen ist der Rollenmantel zwischen einer konvexen Außenwölbung und einer
konkaven. Innenwölbung einstellbar, um auch auf diesem Wege im Zuge des Planierens
von metallischen Bändern Randwellen und Mittenschüsseln in erheblichem Maße zu verringern
oder ganz zu eliminieren (vgl. DE 42 30 243 C1). Insoweit wird im Übrigen auch eine
verbesserte Anpassung an unterschiedliche Bandbreiten erreicht. Endlich sieht die
Erfindung vorzugsweise vor, dass das Band in den einzelnen Reckzonen jeweils von einem
oder mehreren Linearmotoren beaufschlagt ist. Der Einsatz von Linearmotoren setzt
den Einsatz von Metallbändern aus nichtferomagnetischem Material, zum Beispiel Bundmetall
voraus und ermöglicht eine feinfühlige und gezielte Einstellung der Spannungsverteilung
(vgl. DE 197 19 994 A1).
[0008] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Zugreckanlage mit drei Reckzonen in schematischer Seitenansicht und
- Fig. 2
- ein Spannungs-Dehnungs-Schaubild.
[0009] In den Figuren ist eine Zugreckanlage zum kontinuierlichen Zugrecken von dünnen Metallbändern
1 aus insbesondere Stahl, Edelstahl, Aluminium oder dergleichen mit einer Banddicke
zwischen 0,05 mm und 1,5 mm dargestellt. Diese Zugreckanlage weist in ihrem grundsätzlichen
Aufbau einen Bremsrollensatz 2 und einen Zugrollensatz 3 auf. Zwischen dem Bremsrollensatz
2 und dem Zugrollensatz 3 sind nach dem Ausführungsbeispiel zwei Zugreckrollenpaare
4, 5 und 6, 7 angeordnet, wobei eine einlaufseitige Reckzone I zwischen den beiden
Zugreckrollen 4, 5 des einlaufseitigen Zugreckrollenpaares, eine auslaufseitige Reckzone
III zwischen den beiden Zugreckrollen 6, 7 des auslaufseitigen Zugreckrollenpaares
und eine mittlere Reckzone II zwischen den beiden Zugreckrollenpaaren 4, 5 und 6,
7 gebildet ist. Die Verspannung von Bremsrollensatz, Zugreckreckrollenpaaren und Zugrollensatz
kann in bekannter Weise erfolgen. Zumindest jeweils eine Zugreckrolle 4 bzw. 6 der
Zugreckrollenpaare 4, 5 und 6, 7 kann als eine konkave/konvexe Zugreckrolle mit jeweils
unterschiedlich einstellbarer Geometrie ausgebildet sein. Außerdem kann das Band 1
in den einzelnen Reckzonen I, II, III jeweils von einem oder mehreren Linearmotoren
beaufschlagt sein, was nicht gezeigt ist.
[0010] Bei der dargestellten Zugreckanlage durchläuft das Band 1 zwischen dem Bremsrollensatz
2 und dem Zugrollensatz drei Reckzonen I, II, III und wird in diesen Reckzonen im
plastischen Bereich und/oder elastischen Bereich gereckt. Nach einer Ausführungsform
wird das Band in der einlaufseitigen Reckzone I und in der auslaufseitigen Reckzone
III im plastischen Bereich gereckt und in der zwischen diesen beiden Zonen befindlichen
mittleren Reckzone II lediglich einer im elastischen Bereich liegenden Bandzugspannung
unterworfen. Daraus resultiert die in dem Spannungs-Dehnungs-Schaubild dargestellte
Abrundung 8 der Fließkurve 9 beim Überschreiten der Streckgrenze des betreffenden
Bandmaterials und folglich im Übergangsbereich von dem elastischen Bereich in den
plastischen Bereich. Dabei ist zur Verdeutlichung einmal die Fließkurve für eine dreimal
plastische Reckung
I → II → III
und mit einer Zwischenentlastung in der mittleren Reckzone
I → II' → III'
und folglich mit lediglich einer elastischen Reckung in der mittleren Reckzone II
dargestellt. Die gestrichelt dargestellte Abrundung 8 der Fließkurve 9 wird um so
deutlicher, je länger das betreffende Band 1 in der mittleren Reckzone II einer im
elastischen Bereich liegenden Bandzugspannung unterworfen wird.
1. Verfahren zum kontinuierlichen Zugrecken von metallischen Bändern (1), insbesondere
mit einer Banddicke von 0,05 mm bis 1,5 mm wonach das jeweilige Band (1) einen Bremsrollensatz
(2) und einen Zugrollensatz (3) durchläuft und zwischen beiden Rollensätzen (2, 3)
im Zuge seiner Reckung im plastischen Bereich einem Streckzug unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) zwischen den beiden Rollensätzen (2, 3) eine einlaufseitige Reckzone
(I) zwischen zwei Zugreckrollen (4, 5) eines einlaufseitigen Zugreckrollenpaares,
eine auslaufseitige Reckzone (III) zwischen zwei Zugreckrollen (6, 7) eines auslaufseitigen
Zugreckrollenpaares und eine zwischen diesen Reckzonen befindliche mittlere Reckzone
(II) zwischen den beiden Zugreckrollenpaaren durchläuft und in diesen Reckzonen (I,
II, III) im plastischen Bereich und/oder elastischen Bereich gereckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) zwischen den beiden Rollensätzen mehr als drei Reckzonen durchläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass as Band (1) in allen Reckzonen (I, II, III) im plastischen Bereich gereckt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) in der einlaufseitigen Reckzone (I) und in der auslaufseitigen Reckzone
(III) im plastischen Bereich gereckt wird und in der zwischen diesen Zonen befindlichen
mittleren Reckzone (II) einer im elastischen Bereich liegenden Bandzugspannung unterworfen
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandzugspannung in der mittleren Reckzone (II) bei ≦ 80 %, vorzugsweise ≦ 50
% der Streckgrenze des Bandmaterials liegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) die mittlere Reckzone (II) mit einer Verweildauer ≧ 1 Sekunde durchläuft.
7. Verfahren nach Anspruch 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) beim Durchlaufen von fünf Reckzonen in den beiden einlaufseitigen Reckzonen
und in den beiden auslaufseitigen Reckzonen im plastischen Bereich und in der mittleren
Reckzone im elastischen Bereich gereckt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) nach dem Durchlaufen der einlaufseitigen Reckzone (I) oder Reckzonen
zwischenaufgewickelt wird.
9. Zugreckanlage zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit
einem Bremsrollensatz und einem Zugrollensatz, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bremsrollensatz (2) und dem Zugrollensatz (3) zwei oder mehr Zugreckrollenpaare
(4, 5 und 6, 7) angeordnet sind, wobei eine einlaufseitige Reckzone (I) zwischen den
beiden Zugreckrollen (4, 5) des einlaufseitigen Zugreckrollenpaares, eine auslaufseitige
Reckzone (III) zwischen den beiden Zugreckrollen (6, 7) des auslaufseitigen Zugreckrollenpaares
und eine mittlere Reckzone (II) zwischen den beiden Zugreckrollenpaaren (4, 5 und
6, 7) gebildet ist.
10. Zugreckanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest jeweils eine Zugreckrolle (4 und 6) der Zugreckrollenpaare als eine konkave/konvexe
Zugreckrolle mit jeweils unterschiedlich einstellbarer Geometrie ausgebildet ist.
11. Zugreckanlage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) in den einzelnen Reckzonen (I, II, III) jeweils von einem oder mehreren
Linearmotoren beaufschlagt ist.
1. Method for the continuous tension-stretching of metal strips (1), in particular having
a strip thickness of 0.05 mm to 1.5 mm, according to which the respective strip (1)
passes through a braking roll set (2) and a tensioning roll set (3) and is subjected
to a stretching tension between the two roll sets (2, 3) in the course of its stretching
in the plastic range, characterized in that the strip (1) passes through, between the two roll sets (2, 3), an inlet-side stretching
zone (I) between two tension-stretching rolls (4, 5) of an inlet-side tension-stretching
roll pair, an outlet-side stretching zone (III) between two tension-stretching rolls
(6, 7) of an outlet-side tension-stretching roll pair, and a central stretching zone
(II) located between these stretching zones between the two tension-stretching roll
pairs, and is stretched in the plastic range and/or elastic range in these stretching
zones (I, II, III).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the strip (1) passes through more than three stretching zones between the two roll
sets.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the strip (1) is stretched in the plastic range in all the stretching zones (I, II,
III).
4. Method according to Claim 1, characterized in that the strip (1) is stretched in the plastic range in the inlet-side stretching zone
(I) and in the outlet-side stretching zone (III) and is subjected to a strip tensile
stress in the elastic range in the central stretching zone (II) located between these
zones.
5. Method according to Claim 1 or 4, characterized in that the strip tensile stress in the central stretching zone (II) is ≤ 80%, preferably
≤ 50%, of the stretching limit of the strip material.
6. Method according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the strip (1) passes through the central stretching zone (II) with a residence time
of ≥ 1 second.
7. Method according to Claim 2 or 6, characterized in that the strip (1), as it passes through five stretching zones, is stretched in the plastic
range in the two inlet-side stretching zones and in the two outlet-side stretching
zones and is stretched in the elastic range in the central stretching zone.
8. Method according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the strip (1) is intermediately wound up after it passes through the inlet-side stretching
zone (I) or stretching zones.
9. Tension-stretching system for carrying out the method according to any one of Claims
1 to 8, comprising a braking roll set and a tensioning roll set, characterized in that two or more tension-stretching roll pairs (4, 5 and 6, 7) are arranged between the
braking roll set (2) and the tensioning roll set (3), wherein an inlet-side stretching
zone (I) is formed between the two tension-stretching rolls (4, 5) of the inlet-side
tension-stretching roll pair, an outlet-side stretching zone (III) is formed between
the two tension-stretching rolls (6, 7) of the outlet-side tension-stretching roll
pair and a central stretching zone (II) is formed between the two tension-stretching
roll pairs (4, 5 and 6, 7).
10. Tension-stretching system according to Claim 9, characterized in that in each case at least one tension-stretching roll (4 and 6) of the tension-stretching
roll pairs is designed as a concave/convex tension-stretching roll with a variably
adjustable geometry.
11. Tension-stretching system according to Claim 9 or 10, characterized in that the strip (1) is acted upon in each case by one or more linear motors in the individual
stretching zones (I, II, III).
1. Procédé d'étirage par traction en continu de bandes métalliques (1), en particulier
d'une épaisseur de bande de 0,05 mm à 1,5 mm, suivant lequel chaque bande (1) traverse
un ensemble de rouleaux de freinage (2) et un ensemble de rouleaux de traction (3)
et est soumise, entre deux ensembles de rouleaux (2, 3), au cours de son étirage,
à une traction d'étirage dans le domaine plastique, caractérisé en ce que la bande (1) traverse, entre les deux ensembles de rouleaux (2, 3), une zone d'étirage
(I) côté entrée entre deux rouleaux d'étirage par traction (4, 5) d'une paire de rouleaux
d'étirage par traction côté entrée, une zone d'étirage (III) côté sortie entre deux
rouleaux d'étirage par traction (6, 7) d'une paire de rouleaux d'étirage par traction
côté sortie, et une zone d'étirage centrale (II) se trouvant entre ces deux zones
d'étirage, entre les deux paires de rouleaux d'étirage par traction, et est étirée
dans ces zones d'étirage (I, II, III), dans le domaine plastique et/ou le domaine
élastique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande (1) traverse plus de trois zones d'étirage entre les deux ensembles de rouleaux.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande (1) est étirée dans le domaine plastique dans toutes les zones d'étirage
(I, II, III).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande (1) est étirée dans le domaine plastique dans la zone d'étirage (I) côté
entrée et dans la zone d'étirage (III) côté sortie, et est soumise à une contrainte
de traction de la bande se situant dans le domaine élastique, dans la zone d'étirage
(II) centrale se trouvant entre ces deux zones.
5. Procédé selon la revendication 1 ou 4, caractérisé en ce que la contrainte de traction de la bande dans la zone d'étirage centrale (II) se situe
à ≤ 80 %, de préférence ≤ 50 % de la limite d'étirage du matériau de la bande.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la bande (1) traverse la zone d'étirage centrale (II) avec une durée de séjour ≥
1 seconde.
7. Procédé selon la revendication 2 ou 6, caractérisé en ce qu'au passage à travers cinq zones d'étirage, la bande (1) est étirée dans le domaine
plastique dans les deux zones d'étirage côté entrée et dans les deux zones d'étirage
côté sortie, et est étirée dans le domaine élastique dans la zone d'étirage centrale.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'après passage à travers la zone d'étirage (I) côté entrée ou des zones d'étirage,
la bande (I) est enroulée de manière temporaire.
9. Installation d'étirage par traction pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une
des revendications 1 à 8, comportant un ensemble de rouleaux de freinage et un ensemble
de rouleaux de traction, caractérisée en ce que deux paires de rouleaux d'étirage par traction (4, 5 et 6, 7) ou plus sont disposées
entre l'ensemble de rouleaux de freinage (2) et l'ensemble de rouleaux de traction
(3), une zone d'étirage (I) côté entrée étant formée entre les deux zones d'étirage
par traction (4, 5) de la paire de rouleaux d'étirage par traction côté entrée, une
zone d'étirage (III) côté sortie entre les deux rouleaux d'étirage par traction (6,
7) de la paire de rouleaux d'étirage par traction côté sortie et une zone d'étirage
centrale (II) entre les deux paires de rouleaux d'étirage par traction (4, 5 et 6,
7).
10. Installation d'étirage par traction selon la revendication 9, caractérisée en ce qu'au moins un rouleau d'étirage par traction (4 et 6) de la paire de rouleaux d'étirage
par traction est réalisé sous la forme d'un rouleau d'étirage par traction concave/convexe
avec dans chaque cas une géométrie pouvant être réglée différemment.
11. Installation d'étirage par traction selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que la bande (1) est sollicitée dans les différentes zones d'étirage (I, II, III) respectivement
par un ou plusieurs moteurs linéaires.

