[0001] Die Erfindung betrifft eine Notentriegelungsvorrichtung an einer Schwenkschiebetür
für Fahrzeuge, insbesondere Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
[0002] Schwenkschiebetüren der hier vorausgesetzten Bauart sind an sich bekannt und beispielsweise
in EP 1 040 979 A2 beschrieben. Sie sind im allgemeinen so konstruiert, dass ein Spreizhebel,
auf welchen die Reaktionskraft der Antriebsvorrichtung zur Erzeugung der Verschiebungsbewegung
der Tragführung in Querrichtung zur Türöffnung ein Drehmoment ausübt, in der Geschlossenstellung
der Tragführung sich in einer Lage im oder kurz hinter dem Totpunkt seiner Schwenkbewegung
befindet zur Verriegelung der Tragführung in der Geschlossenstellung.
[0003] In dieser Stellung kann die Tür auch durch Drücken von innen nicht mehr geöffnet
werden.
[0004] Es ist bekannt, bei derartigen Schwenkschiebetüren eine Notentriegelungsvorrichtung
vorzusehen, damit z.B. die Fahrgäste jederzeit auch bei Stromausfall die Tür öffnen
können, um das Fahrzeug zu verlassen. Die Notentriegelungsvorrichtung besitzt einen
Federspeicherzylinder, der im Normalzustand unter dem Druck der zugeführten Druckluft
steht und in diesem Normalzustand die gespannte Feder verriegelt. Bei einer Entlüftung
des Federspeicherzylinders mittels eines Nothahns wird die gespannte Feder freigegeben,
und dadurch wird die Tragführung unter der Kraftwirkung dieser Feder nach außen gedrückt
bis mindestens über die oben erwähnte Totpunktstellung hinaus, so dass dann die Tür
von Hand vollständig geöffnet werden kann.
[0005] Bei derartigen Notentriegelungsvorrichtungen hat sich nunmehr das Problem ergeben,
dass die Tür nach einer Notentriegelung und Öffnung nicht mehr von Hand in die Geschlossenstellung
zurückgeführt werden kann, da die Kraftwirkung der freigegebenen entspannten Feder
des Federspeicherzylinders ein Zurückdrücken der Tragführung in die Ausgangsstellung
verhindert. Es müssen daher besondere Maßnahmen getroffen werden, um die Tür nach
einer Notentriegelung wieder schließen zu können. Hierzu ist es notwendig, den Federspeicherzylinder
wieder unter Druck zu setzen, damit seine Feder gespannt wird und einer Zurückbewegung
der Tragführung in die Ausgangsstellung der geschlossenen Tür keinen Widerstand mehr
entgegensetzt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Notentriegelungsvorrichtung mit den
Merkmalen aus dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 so auszugestalten, dass mit einfachsten
technischen Mitteln das Wiederschließen der notentriegelten Schwenkschiebetür von
Hand ermöglicht wird.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden
Teil des Schutzanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Notentriegelungsvorrichtung
sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0008] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, den Nothahn, mit dem die Notentriegelung
der Schwenkschiebetür ausgelöst wird, gleichzeitig dazu zu benutzen, um Bedingungen
zu schaffen, unter denen die Tür von Hand wieder geschlossen werden kann. Die Erfindung
geht dabei von dem Gedanken aus, dass der drucklose Zustand des Federspeicherzylinders
nur so lange aufrechterhalten werden muss, bis die Tür bzw. die Tragführung über die
Totpunktstellung hinaus nach außen gedrückt ist, wonach sie ja jederzeit vollständig
geöffnet werden kann. Dies bedeutet, dass der Nothahn nach seiner Betätigung sehr
kurzfristig in die Ruhestellung zurückgeführt werden kann. Die Ausbildung ist so,
dass in der Ruhestellung der Federspeicherzylinder wieder belüftet und die Feder in
die gespannte Stellung geführt wird. Die vollständige Öffnung der Tür, die bereits
über die Totpunktstellung hinausgedrückt wurde, wird hierdurch nicht behindert, und
es ist jederzeit ein Wiederschließen der Tür von Hand möglich, weil die Feder des
Federkernspeichers in die gespannte Stellung zurückgeführt ist und das Hineindrücken
der Tragführung nicht behindert.
[0009] Da ein Fahrgast, der durch Betätigung des Nothahns die Notentriegelungsvorrichtung
auslöst, diesen Nothahn nach seiner Betätigung im allgemeinen sofort wieder loslassen
wird, besteht die einfachste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung des Problems
darin, das Betätigungselement des Nothahns nach dem Loslassen unter Federkraft in
die Ruhestellung zurückzuführung, so dass damit der Nothahn selbst wieder in die Ruhestellung
gerät. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine lösbare Kupplung zwischen Betätigungselement
und Nothahn vorzusehen, so dass, wenn der Fahrgast das Betätigungselement doch länger
festhält, der Nothahn selbst trotzdem unter Federkraft in die Ruhestellung zurückgeführt
werden kann. Ebenso ist es möglich, eine Zeitschaltung vorzusehen, die den Nothahn
unabhängig von der Stellung des Betätigungselementes nach einer vorgegebenen Zeit
in die Ruhestellung zurückführt.
[0010] Im allgemeinen ist es vorteilhaft oder auch vorgeschrieben, dass sowohl im Fahrzeug
als auch außen am Fahrzeug im Bereich der Schwenkschiebetür ein Nothahn angeordnet
ist, damit die Tür sowohl von innen als auch von außen notentriegelt werden kann.
Natürlich ist es sinnvoll, dann beide Nothähne-mit der oben beschriebenen Einrichtung
auszurüsten, die das Wiederschließen der Tür von Hand ermöglicht. Damit ein unbeabsichtigtes
Betätigen des Nothahns während der Fahrt verhindert wird, ist es vorteilhaft, hier
eine entsprechende Vorrichtung zur Verhinderung eines unbeabsichtigten Betätigens
des Nothahns vorzusehen. Dies kann beispielsweise bei einem innerhalb des Fahrzeugs
angeordneten Nothahn durch eine Magnetvorrichtung geschehen, die den Nothahn in der
Ruhe-stellung lösbar fixiert. Bei einem außen am Fahrzeug angeordneten Nothahn kann
es vorteilhaft sein, den Nothahn durch eine mittels Schlüssel betätigbare Verriegelungsvorrichtung
abschließbar zu machen, damit das abgestellte Fahrzeug nicht über den äußeren Nothahn
geöffnet werden kann.
[0011] Die erfindungsgemäße Notentriegelungsvorrichtung kann sowohl bei Schwenkschiebetüren
mit einem Türblatt als auch bei Schwenkschiebetüren mit zwei gegeneinander in ihrer
Längsrichtung verschiebbaren Türblättern verwendet werden, die jeweils über einen
auf einer Rundstange geführten Schlitten in der Tragführung aufgehängt sind. Als Antriebsvorrichtung
kann ein für beide Türblätter gemeinsamer Elektromotor dienen, und die Übertragung
der Reaktionskraft zu mindestens einem Ende der Tragführung kann in an sich bekannter
Weise über eine Koppelstange erfolgen.
[0012] Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für
eine Notentriegelungsvorrichtung nach der Erfindung näher erläutert.
[0013] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine zweiflügelige Schwenkschiebetür von innen gesehen im voll geöffneten Zustand;
- Fig. 1A
- den Bereich E aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 2
- in gegenüber Fig. 1A weiter vergrößerter Darstellung den Federspeicherzylinder der
Notentriegelungsvorrichtung nach Fig. 1 und 1A mit Anschlusselementen im Notbetriebs-Zustand;
- Fig. 3
- in einer Darstellung analog Fig. 2 den Federspeicherzylinder im Betriebszustand, in
dem die Tür ganz geöffnet ist;
- Fig. 4
- in einer Darstellung analog Fig. 2 den Federspeicherzylinder in dem Betriebszustand,
in dem die Tür geschlossen ist;
- Fig. 5
- in einem pneumatischen Schaltbild die Druckluftzuführung zum Federspeicherzylinder
mit dem Nothahn.
[0014] Fig. 1 zeigt eine Schwenkschiebetür für ein Fahrzeug des öffentlichen Personennahverkehrs.
Es werden im folgenden nur die Elemente der Schwenkschiebetür erläutert, die für die
Beschreibung der Notentriegelungsvorrichtung von Bedeutung sind.
[0015] In Fig. 1 ist die Tür von innen gesehen im vollgeöffneten Zustand dargestellt. Die
Türblätter 1A und 1B sind in nicht eigens dargestellter Weise gegeneinander in ihrer
Längsrichtung verschiebbar jeweils an einer Tragführung 3 aufgehängt. Sie können aus
der in Fig. 1 dargestellten vollgeöffneten Stellung in einer aufeinander zu gerichteten
Schiebebewegung zusammengeführt werden, und dann können sie zusammen mit der Tragführung
3 in Querrichtung zur Türöffnung nach innen in eine Geschlossenstellung geführt werden,
in der die Türblätter 1A und 1B innerhalb des Türrahmens 2 und damit innerhalb der
Fahrzeugwand liegen. In umgekehrter Richtung kann die Tragführung aus einer Geschlossenstellung
in eine Verschiebestellung nach außen bewegt werden, in der die Türblätter wieder
außen vor der Fahrzeugwand liegen und zur vollständigen Öffnung der Tür in ihrer Längsrichtung
auseinandergeschoben werden können. Als Antriebsvorrichtung dient im dargestellten
Ausführungsbeispiel ein Elektromotor 4, von dem aus die Türblätter 1A und 1B in nicht
näher dargestellter Weise beispielsweise über einen Zahnriemenantrieb bewegt werden.
Aus der Reaktionskraft der Antriebsvorrichtung wird in an sich bekannter und beispielsweise
in EP 1 040 979 A2 beschriebener Weise die Kraft für die Versetzung der Tragführung
nach außen bzw. innen abgeleitet. Dabei kann die Übertragung der Reaktionskraft je
nach der Lage des Elektromotors 4 zu dem entfernteren Ende der Tragführung über eine
Koppelstange erfolgen. Die Übertragung der Reaktionskraft auf die Tragführung 3 erfolgt
dabei, wie ebenfalls in dem oben zitierten Dokument erläutert, in der Weise, dass
ein die Kraft übertragender Spreizhebel in der Geschlossenstellung der Tragführung
3 sich in einer Lage im oder kurz hinter dem Totpunkt seiner Schwenkbewegung befindet
zur Verriegelung der Tragführung 3 in der Geschlossenstellung. In dieser Stellung
kann die Tür auch durch Drücken von innen nicht mehr von Hand geöffnet werden.
[0016] Damit die Tür im Notfall von den Fahrgästen beispielsweise auch bei Stromausfall
geöffnet werden kann, ist eine Notentriegelungsvorrichtung vorgesehen. Sie besitzt
einen an das Druckluftsystem des Fahrzeugs angeschlossenen Federspeicherzylinder 5,
welcher in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise über ein 3/2-Wege-Ventil 8 an das Druckluftnetz
9 angeschlossen ist. Das 3/2-Wege-Ventil 8 ist als Nothahn ausgebildet, der über ein
Betätigungselement 8.1, das beispielsweise als Betätigungshebel ausgebildet sein kann,
betätigt wird. Das 3/2-Wege-Ventil 8 besitzt eine Ruhestellung, in welcher der Federspeicherzylinder
5 an das Druckluftnetz 9 angeschlossen ist und mit Druck beaufschlagt ist. In diesem
Zustand ist, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, die Feder 5.1 gespannt und, wie weiter
unten näher erläutert wird, die Notentriegelungsvorrichtung außer Betrieb. Wird das
3/2-Wege-Ventil mittels des Betätigungselements 8.1 in die Stellung gebracht, die
in Fig. 5 dargestellt ist und in welcher der Federspeicherzylinder 5 mit dem Außenraum
verbunden ist, so wird der Federspeicherzylinder 5 entlüftet, womit die Druckbeaufschlagung
wegfällt und die Feder 5.1, die über die Kolbenstange 5.2 des Federspeicherzylinders
5 und einen Federteller 5.3 bei belüftetem Federspeicherzylinder 5 im gespannten Zustand
gehalten war, entspannt sich und gerät in die in Fig. 2 dargestellte Stellung.
[0017] Die Kolbenstange 5.2 des Federspeicherzylinders 5 ist über ein Halterungselement
6.1 mit einer Langlochlasche 6 verbunden, und die nicht näher dargestellte Vorrichtung
zur Bewegung der Tragführung 3 besitzt einen Öffnungsbolzen 7, der in der Langlochlasche
6 geführt ist. Dabei ist die Anordnung so, dass außerhalb des Notbetriebs, also bei
gespannter Feder 5.1 im "Betriebszustand Tür geschlossen", wie in Fig. 4 dargestellt,
der Öffnungsbolzen 7 am inneren Ende des Langlochs der Langlochlasche 6 liegt, während
er im "Betriebszustand Tür ganz geöffnet" wie in Fig. 3 dargestellt am äußeren Ende
des Langlochs der Langlochlasche 6 liegt.
[0018] Bei Betätigung der Notentriegelung wird durch die Bewegung der Kolbenstange 5.2 des
Federspeicherzylinders 5 unter der Wirkung der Feder 5.1, wie in Fig. 2 unter dem
Stichwort "Notbetrieb" dargestellt, das innere Ende des Langlochs der Langlochlasche
6 zusammen mit dem Öffnungsbolzen 7 verschoben. Diese Verschiebebewegung bewirkt,
dass die Tragführung 3 mindestens über die Totstellung hinaus nach außen gedrückt
wird und dann die Tür von Hand ganz geöffnet werden kann. Diese Art der Notentriegelung
hat jedoch den Nachteil, dass, wenn sich Federspeicherzylinder 5 und Feder 5.1 in
der in Fig. 2 dargestellten Stellung befinden, die Tragführung 3 und damit die Tür
nicht von Hand in die Geschlossenstellung zurückbewegt werden können, weil aufgrund
der Stellung der Langlochlasche 6 der Öffnungsbolzen 7 gegen den starken Druck der
Feder 5.1 nicht in die in Fig. 4 dargestellte Stellung zurückbewegt werden kann. Aus
diesem Grunde ist die Notentriegelungsvorrichtung in der Weise ausgebildet, dass der
Nothahn, also das 3/2-Wege-Ventil 8, beim Loslassen des Betätigungselements 8.1 unter
Federkraft in die Ruhestellung zurückkehrt, in welcher der Federspeicherzylinder 5
vom Durckluftnetz 9 her wieder belüftet wird und in den in Fig. 3 und 4 dargestellten
Betriebszustand zurückkehrt. Die Feder 5.1 befindet sich wieder im gespannten Zustand,
und nunmehr kann jederzeit die Tragführung 3 von Hand über die Totpunktstellung in
die Geschlossenstellung zurückgeführt werden und damit die Tür geschlossen werden.
1. Notentriegelungsvorrichtung an einer Schwenkschiebetür für Fahrzeuge, insbesondere
Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs, mit mindestens einem in seiner Längsrichtung
verschiebbaren Türblatt, das in einer Tragführung aufgehängt und verschiebbar geführt
ist, die zusammen mit dem Türblatt aus einer Geschlossenstellung, in der das Türblatt
in der Fahrzeugwand liegt, in eine Verschiebestellung, in der das Türblatt außen vor
der Fahrzeugwand liegt, und zurück versetzbar ist und mit einer Antriebsvorrichtung
für die Verschiebung des Türblatts, aus deren Reaktionskraft die Kraft für die Versetzung
der Tragführung abgeleitet wird, wobei die Anordnung so ist, dass die Tür aus der
Geschlossenstellung in die Verschiebestellung und zurück über eine Totpunktstellung
geführt wird, durch welche sie in der Geschlossenstellung zugehalten wird, wobei die
Notentriegelungsvorrichtung einen Federspeicherzylinder aufweist, bei dessen Entlüftung
mittels eines Nothahns die gespannte Feder freigegeben und die Tragführung unter Federkraft
mindestens über die Totpunktstellung hinaus nach außen gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Nothahn (8) mit einer Vorrichtung zur automatischen Rückführung aus der Betriebsstellung
in die Ruhestellung versehen ist, wobei in der Ruhestellung der Federspeicherzylinder
(5) belüftet und die Feder (5.1) in die gespannte Stellung geführt wird, in welcher
die Tragführung (3) von Hand über die Totpunktstellung in die Geschlossenstellung
führbar ist.
2. Notentriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur automatischen Rückführung des Nothahns (8) ein den Nothahn (8)
bei Loslassen des Betätigungselementes (8.1) und/oder Ablauf eines vorgegebenen Zeitraums
in die Ruhestellung zurückführendes Federelement aufweist.
3. Notentriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nothahn (8) als 3/2-Wege-Ventil ausgebildet ist, über welches der Federspeicherzylinder
(5) an eine Druckluftquelle (9) anschließbar ist, wobei die Schaltung derart ist,
dass in der Ruhestellung der Federspeicherzylinder (5) an die Druckluftquelle (9)
angeschlossen ist und belüftet wird, während er in der Betriebsstellung entlüftet
wird und das 3/2-Wege-Ventil bei Loslassen eines Betätigungselements (8.1) unter Federkraft
aus der Betriebsstellung in die Ruhestellung zurückkehrt.
4. Notentriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Bewegung der Tragführung (3) aus der Geschlossenstellung nach
außen über die Totpunktstellung hinaus einen Öffnungsbolzen (7) aufweist, der in einer
mit der Kolbenstange (5.2) des Federspeicherzylinders (5) verbundenen Langlochlasche
(6) geführt ist, wobei die Anordnung derart ist, dass bei gespannter Feder (5.1) der
Öffnungsbolzen (7) in der Geschlossenstellung am inneren Ende des Langlochs und in
der Offenstellung am äußeren Ende des Langlochs liegt und bei Betätigung der Notentriegelung
durch die Bewegung der Kolbenstange (5.2) unter Wirkung der Feder (5.1) das innere
Ende des Langlochs der Langlochlasche (6) mit dem Öffnungbolzen (7) verschoben wird.
5. Notentriegelungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl im Fahrzeug als auch außen am Fahrzeug im Bereich der Schwenkschiebetür ein
Nothahn angeordnet ist.
6. Notentriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Betätigung des Nothahns.
7. Notentriegelungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere der im Fahrzeug angeordnete Nothahn durch eine Magnetvorrichtung in
der Ruhestellung lösbar fixiert ist.
8. Notentriegelungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere der außen am Fahrzeug angeordnete Nothahn durch eine mittels eines Schlüssels
betätigbare Verriegelungsvorrichtung abschließbar ist.