| (19) |
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(11) |
EP 1 480 820 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.07.2005 Patentblatt 2005/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.03.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B41F 35/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/003040 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/080343 (02.10.2003 Gazette 2003/40) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM REINIGEN EINER WASCHVORRICHTUNG EINER OFFSETDRUCKMASCHINE SOWIE REINIGUNGSVORRICHTUNG
ZUR DURCHF HRUNG DES VERF AHRENS
METHOD FOR CLEANING A WASHING DEVICE OF AN OFFSET PRINTING MACHINE AND CLEANING DEVICE
FOR CARRYING OUT SAID METHOD
PROCEDE DE NETTOYAGE D'UN DISPOSITIF DE LAVAGE D'UNE IMPRIMANTE OFFSET ET DISPOSITIF
DE NETTOYAGE CORRESPONDANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.03.2002 DE 10213647
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Leufgens, Hermann |
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52223 Stolberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Leufgens, Hermann
52223 Stolberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kohlmann, Kai, Dipl.-Ing. |
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Donatusstrasse 1 52078 Aachen 52078 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 958 087
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US-A- 5 291 827
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung einer Offsetdruckmaschine,
bei dem die mindestens eine Sprühstange aufweisende Waschvorrichtung der Offsetdruckmaschine
vor dem Reinigen entnommen und in eine Reinigungsvorrichtung eingebracht wird. Außerdem
betrifft die Erfindung eine Reinigungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Als Waschvorrichtungen in Offsetdruckmaschinen sind die Gummituchwaschvorrichtung
und die Gegendruckwaschvorrichtung zu nennen.
[0002] Eine Offsetdruckmaschine dient dem Bedrucken von Bogen und weist regelmäßig mehrere
Druckwerke auf, von denen die bedruckten Bogen über eine Kettenauslage einem Auslegestapel
zugeführt werden. Jedes Druckwerk besteht in bekannter Weise aus einem Plattenzylinder,
dem ein Farbwerk und ein Feuchtwerk zugeordnet sind, aus einem Gummituchzylinder und
aus einem Druckzylinder. Dem Gummituchzylinder ist in Drehrichtung vor der Kontaktstelle
mit dem Druckzylinder eine Waschvorrichtung für das Gummituch zugeordnet. Diese Gummituchwaschvorrichtung
dient dazu, nach einer bestimmten Anzahl von Drucken das Gummituch zu waschen, damit
Farbreste, Papierstaub und andere Schmutzteilchen entfernt werden können.
[0003] Fest installierte Gummituchwaschvorrichtungen unterliegen einem Verschleiß und sind
relativ kompliziert zu warten und zu reinigen. Aus diesem Grund wurden Gummituchwascheinrichtungen
entwickelt, die als Einheit aus der Druckmaschine ausgebaut und außerhalb der Druckmaschine
gereinigt und gewartet werden können. In der DE 19958087 A1 wurde bereits ein Verfahren
zur bedienungsfreundlichen Deinstallation und Wiederinstallation von Gummituchwascheinrichtungen
vorgeschlagen.
[0004] In der DE 37 44 800 A1 ist ein Beispiel einer entnehmbaren Gummituchwaschvorrichtung
beschrieben, die im wesentlichen von einem an den Gummituchzylinder andrückbaren Wischtuch
gebildet wird, das von einer ersten Wickelwelle ab und auf eine verbrauchtes Tuch
aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist und das mittels einer Befeuchtungseinrichtung
befeuchtbar ist.
[0005] Moderne an das Gummituch des Gummituchzylinders anstellbare Wascheinrichtungen weisen
mindestens eine Bürstenwalze auf, der mittels Sprüheinrichtungen Wasser und Waschflüssigkeit
zuführbar ist. Unter der Bürstenwalze ist eine Auffangwange angeordnet.
[0006] Die Reinigung derartiger Gummituchwascheinrichtungen erfolgt nach dem Stand der Technik
dadurch, dass die eine Einheit bildende Gummituchwaschvorrichtung zunächst der Druckmaschine
entnommen, in ihre wesentlichen Bestandteile zerlegt und anschließend in einer Reinigungswanne
insbesondere mit Flachpinsel und Bürsten mittels herkömmlicher Waschmittel gereinigt
wird. Mit diesen manuellen Reinigungsverfahren lässt sich die Gummituchwascheinrichtung
zufriedenstellend reinigen.
[0007] Problematisch ist jedoch der hohe Zeitaufwand von etwa 3 - 4 Stunden, der sich insbesondere
bei großen Mehrfarbendruckmaschinen mit zahlreichen Druckwerken mit jeweils einer
Gummituchwascheinrichtung aufaddiert.
[0008] Probleme bereitet außerdem die Reinigung der Sprühstangen moderner Gummituchwascheinrichtungen,
die für die Wasser- und Waschmittelzufuhr im Bereich der Bürstenwalzen vorgesehen
sind. Im Reinigungsbetrieb der Gummituchwascheinrichtung lässt es sich nicht vermeiden,
dass Farbreste, Papierstaub und Puder in geringen Mengen in die Sprühstangen eindringen
und dort anhaften. Man hat versucht, die empfindlichen Sprühstangen mit Wasser oder
Druckluft zu durchspülen. Die Reinigungsergebnisse sind jedoch größtenteils unbefriedigend.
Die Reinigungswirkung der Gummituchwascheinrichtung ist jedoch in starkem Maße von
der einwandfreien Funktion der Sprühstangen abhängig.
[0009] Ferner ist aus der EP 0 903 230 A2 ein Verfahren zur Entfernung von Schablonenbeschichtungen
aus Siebdruckformen bekannt, bei dem die Siebdruckform mit dem Schablonenträger in
ein Flüssigkeitsbad eingetaucht und mit einer Ultraschalleinrichtung entschichtet
wird. Die Ultraschalleinrichtung wird an den Schablonenträger angelegt, so dass ein
direkter Kontakt zwischen Ultraschalleinrichtung und Siebdruckform entsteht.
[0010] Schließlich ist aus der US 5,291,827 eine Reinigungswanne für die Ultraschallreinigung
von Druckzylindern unterschiedlicher Größe bekannt. Während der Reinigung des Druckzylinders
in der Reinigungsflüssigkeit, wird dieser kontinuierlich gedreht. Die Ultraschallwellen
haben eine Leistung von etwa 2400 Watt und eine Frequenz von 27 kHz.
[0011] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Reinigungsverfahren für aus der Druckmaschine entnehmbare Waschvorrichtungen,
insbesondere Gummituchwaschvorrichtungen, zu schaffen, dass in kürzerer Zeit, insbesondere
jedoch mit geringerem Personalaufwand, verbesserte Reinigungsergebnisse zeitigt und
eine einwandfreie Funktion der Sprühstangen gewährleistet. Schließlich soll eine zur
Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung vorgeschlagen geschaffen werden.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst,
- dass auf die Waschvorrichtung in der mit einem flüssigen Medium gefüllten Reinigungswanne
Ultraschallwellen gerichtet werden und
- während der Reinigung der Waschvorrichtung mittels Ultraschallwellen das flüssige
Medium durch jede Sprühstange gefördert wird.
[0013] Wie bereits eingangs erwähnt, weisen moderne Waschvorrichtungen Sprühstangen für
die Wasser- und Waschmittelzufuhr im Bereich der Bürstenwalzen auf. Um die problematische
Innenreinigung der Sprühstangen zu verbessern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
dass während der Reinigung der Waschvorrichtung mittels Ultraschallwellen das flüssige
Medium durch die Sprühstangen gefördert wird. Dies kann beispielweise dadurch geschehen,
dass die Eingänge der hohlzylindrischen Sprühstangen über eine Schlauchverbindung
an eine Pumpe angeschlossen werden, die während der Ultraschallreinigung das flüssige
Medium durch die Sprühstangen fördert.
[0014] Aufgrund der Ultraschallwellen kommt es in dem flüssigen Medium zur sogenannten Kavitation.
Neben Staub- und Schmutzpartikeln wirken auch die Oberflächen von in das flüssige
Medium eingetauchten Teilen als Kavitationskeime. Von diesen Oberflächen werden die
Schmutzteilchen abgesprengt und suspendieren in das flüssige Medium. Die erfindungsgemäße
Reinigung mittels Ultraschallwellen verkürzt die Reinigungszeiten auf etwa 0,5 - 2
Stunden. Als besonderer Vorteil ist hervorzuheben, dass während des eigentlichen Reinigungsvorganges
kein Personal gebunden wird. Eine Beschädigung der Gummituchwaschvorrichtung durch
Reinigungswerkzeuge ist ausgeschlossen. Die Ultraschallwellen reinigen auch schlecht
zugängliche Bereiche der Gummituchwaschvorrichtungen.
[0015] Die Reinigungsergebnisse lassen sich weiter verbessern, wenn die Waschvorrichtung
zumindest teilweise in ihre Bestandteile zerlegt wird, bevor sie in die Reinigungswanne
gelegt und mit Ultraschallwellen beaufschlagt wird. Diese Zerlegung ist jedoch nicht
zwingend erforderlich, da die Ultraschallwellen auch an solchen Stellen der Gummituchwaschvorrichtung
wirken, die durch andere Bauteile überdeckt sind.
[0016] Die Ultraschallreinigung als Leistungsschallanwendung sollte vorzugsweise mit Ultraschallwellen
mit einer Frequenz im Bereich von 16 Kilohertz - 100 Kilohertz und mit einer Ultraschallintensität
von mindestens 2 Watt / l flüssiges Medium in der Reinigungswanne erfolgen. Bei besonders
starker Verschmutzung kann die Leistung auf bis zu 10 Watt / 1 flüssiges Medium in
der Reinigungswanne angehoben werden.
[0017] Das Reinigungsergebnis lässt sich weiter verbessern, wenn die Ultraschallwellen aus
mindestens zwei Richtungen auf die Waschvorrichtung gerichtet werden.
[0018] Die Ultraschallwellen erwärmen das flüssige Medium. Um eine Erwärmung des flüssigen
Mediums über dessen Siedepunkt hinaus und damit eine Verdampfung zu vermeiden, ist
in einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, dass das flüssige
Medium in der Reinigungswanne gekühlt wird.
[0019] Um die Handhabung der Waschvorrichtung - zerlegt oder als Einheit - zu erleichtern,
wird in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Waschvorrichtung
mittels eines Reinigungsgutträgers, beispielsweise eines Drahtkorbes, in die Reinigungswanne
eingebracht wird.
[0020] Nach dem Reinigen wird die Waschvorrichtung, gegebenenfalls mit Hilfe des Reinigungsgutträgers
aus der Reinigungswanne entnommen, getrocknet und wieder in die Offsetdruckmaschine
eingesetzt. Lässt sich der Reinigungsvorgang nicht in einer ohnehin betrieblich erforderlichen
Stillstandszeit der Offsetrotationsmaschine durchführen, kann eine baugleiche Gummituchwaschvorrichtung
als Ersatz vorgehalten werden.
[0021] Als flüssiges Medium für das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren eignen sich insbesondere
handelsübliche Mischungen aus insbesondere entaromatisierten, aliphatischen Kohlenwasserstoffen,
Emulgatoren, Lösungsvermittlern, insbesondere auf Esterbasis und Korrosionsinhibitoren.
Zur Verkürzung der Reinigungszeiten können aggressivere, insbesondere alkalische Waschmittel
zum Einsatz gelangen.
[0022] Eine Reinigungsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich dadurch
aus, dass an der Reinigungswanne mindestens ein Ultraschallkopf angeordnet ist und
die Reinigungsvorrichtung ein Spülsystem zum Anschluss an jede Sprühstange aufweist.
Jeder Ultraschallkopf kann beispielsweise als Tauchschwinger, Schwingplatte oder zylinderförmiger
Schwinger ausgestaltet sein. Die Ultraschallköpfe werden an der Reinigungswanne mittels
Aufhängehaken, Befestigungslaschen oder direkt an einer Wand der Reinigungswanne mittels
Verschraubungen oder Verschweißungen befestigt.
[0023] Um eine Gummituchwaschvorrichtung aufnehmen zu können, kann die Reinigungswanne beispielsweise
Innenmaße (Länge x Breite x Höhe) von 1200 x 300 x 300 mm aufweisen.
[0024] Um die Ultraschallwellen aus zwei Richtungen auf die Waschvorrichtung richten zu
können, weist die Reinigungsvorrichtung in einer Ausgestaltung der Erfindung mindestens
zwei Ultraschallköpfe an gegenüber liegenden Seitenwänden der Reinigungswanne auf.
[0025] Die Intensität und Einwirkdauer der Ultraschallwellen lässt sich einstellen, wenn
die Ultraschallgeneratoren mit einer Leistungssteuerung und/oder einem Zeitgeber verbunden
sind.
[0026] Eine Füllstandsüberwachung für das flüssige Medium verhindert ein Trockenlaufen der
Ultraschallköpfe und der vorhandenen Pumpen. Pumpen sind in der Reinigungsvorrichtung
für das Durchspülen der Sprühstangen, jedoch auch zum automatisierten Be- und Entfüllen
der Reinigungsvorrichtung mit flüssigem Medium angeordnet.
[0027] In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Druckwerks mit entnehmbarer Gummituchwascheinrichtung
- Figur 2
- eine teilweise in ihre Bestandteile zerlegte Gummituchwaschvorrichtung nach Figur
1
- Figur 3
- eine Vorderansicht der Reinigungsvorrichtung mit abgenommenem Verkleidungsdeckel
- Figur 4
- eine Rückansicht der Reinigungsvorrichtung mit abgenommenem Verkleidungsdeckel
- Figur 5
- eine Draufsicht auf die Reinigungsvorrichtung sowie
- Figur 6
- eine Seitensicht der Reinigungsvorrichtung mit abgenommenem Verkleidungsdeckel in
Blickrichtung A nach Figur 3.
[0028] In Figur 1 ist eine Offsetdruckmaschine 1 dargestellt, deren Druckwerk zwei Seitenwände
2 und 3 aufweist, zwischen denen ein Gummituchzylinder 4 drehbar gelagert ist.
[0029] Dem Gummituchzylinder 4 ist in Drehrichtung vor der Kontaktstelle mit einem nicht
dargestellten Druckzylinder eine Waschvorrichtung 5 für das Gummituch zugeordnet.
[0030] Die Gummituchwaschvorrichtung 5 wird zum Reinigen der Druckmaschine 1 entnommen und
teilweise in ihre Bestandteile zerlegt. Figur 2 zeigt die in 4 Teile zerlegte Gummituchwaschvorrichtung
5, wie sie in modernen Offsetdruckmaschinen eingesetzt wird. Die Gummituchwaschvorrichtung
besteht im wesentlichen aus einer Bürstenwalze 8, eine Vielzahl von Spülöffnungen
aufweisenden Sprühstangen 11 für Waschmittel und Wasser, einer Auffangwanne 7 sowie
einem Basisteil 6, das ein Getriebe zum Antrieb der Bürstenwalze aufweist. Ferner
ist eine Dichtung 9 erkennbar, die zwischen dem Basisteil 6 und der Auffangwange 7
angeordnet ist. Die Sprühstangen 11 sind der Bürstenwalze 8 im zusammengebauten Zustand
der Gummituchwaschvorrichtung zugeordnet. Die Sprühstangen 11 werden über Schläuche
12, 13 mit Wasser und Waschmittel versorgt, das während des Betriebs der Gummituchwaschvorrichtung
der Bürstenwalze zugeführt wird. Die Schläuche 12, 13 besitzen Anschlussstücke 14,
15.
[0031] Die entsprechend Figur 2 zerlegte Gummituchwascheinrichtung 5 wird in eine insgesamt
mit 16 bezeichnete Reinigungsvorrichtung gelegt, die anhand der Figuren 3 bis 6 näher
erläutert wird.
[0032] Die Reinigungsvorrichtung 16 besteht im wesentlichen aus einer Reinigungswanne 17,
einem Spülsystem 18 sowie einem Ultraschallgenerator 19. An den gegenüberliegenden
Seitenwänden der Reinigungswanne 17 sind in zwei Reihen, versetzt zueinander Schallköpfe
21 angeordnet, die von dem Ultraschallgenerator 19 in Schwingung versetzt werden.
[0033] Am Boden der Reinigungswanne 17 sind darüber hinaus in der Zeichnung nicht dargestellte
Heizelemente angeordnet, die mit einer Heizungssteuerung 22 verbunden sind. Die Heizungssteuerung
22 besitzt einen Temperaturfühler, der die Temperatur des flüssigen Mediums in der
Reinigungswanne 17 erfasst. Mittels der Heizelemente wird das flüssige Medium auf
Betriebstemperatur gebracht. Sobald die Betriebstemperatur erreicht ist erfolgt über
den Temperaturfühler 23 eine Rückmeldung an die Heizungssteuerung 22, die eine weitere
Aufheizung des flüssigen Mediums unterbindet.
[0034] An der rechten Stirnseite besitzt die Reinigungswanne 17 einen Zulauf 24 und einen
Ablauf 25 für das flüssige Medium. An der gegenüberliegenden Stirnseite der Reinigungswanne
befindet sich ein weiterer Ablauf 26, der über ein Rohr 27 mit der Saugseite einer
Membranpumpe 28 verbunden ist. An der Druckseite der Membranpumpe 28 ist ein weiteres
Rohr 29 angeschlossen, das sich an einer Verzweigung 31 in die Spülrohre 32, 33 aufteilt.
Das Spülrohr 32 tritt an der Oberseite aus dem Gehäuse der Reinigungsvorrichtung 16
heraus und mündet in einem Schlauch 36, der mit einer Handbrause 34 mit einem Betätigungshebel
35 verbunden ist. Im Strömungsweg des Spülrohres 32 befindet sich ein elektrisch betätigbares
Ventil 37, das mittels eines Tasters 38 sowie einer Steuerung 39 geöffnet wird.
[0035] Das Spülrohr 33 verzweigt sich im weiteren Verlauf und mündet in zwei Anschlüssen
41, 42, die mit Spülschläuchen 43, 44 verbunden sind. Die Mündungen der Spülschläuche
43, 44 können in einer Aufnahme 45 gesteckt werden, wenn die Spülschläuche außer Betrieb
sind.
[0036] Soll eine Gummituchwaschvorrichtung 5 gereinigt werden, wird diese zunächst in ihre
Bestandteile zerlegt, bevor sie mittels eines Reinigungsgutträgers 46 in die Reinigungswanne
17 eingebracht wird. Des Weiteren werden die Schläuche 12, 13 der Gummituchwaschvorrichtung
5 von den Anschlussstücken 14, 15 (vgl. Fig. 2) abgezogen und mittels Schlauchschnellschlussverbindungen
an die Spülschläuche 43, 44 angeschlossen. Sodann wird der Reinigungsgutträger 46
mit den Bestandteilen der Gummituchwaschvorrichtung und den angeschlossenen Spülschläuchen
in das flüssige Medium in der Reinigungswanne 17 eingetaucht. Ein Füllstandsensor
47 gewährleistet, dass das flüssige Medium nicht unter ein definiertes Niveau absackt.
Signalisiert der Füllstandsensor 47 einen zu geringen Flüssigkeitsspiegel wird automatisch
flüssiges Medium über den Zulauf 24 nachgefüllt.
[0037] Nach dem Eintauchen der Gummituchwaschvorrichtung in das flüssige Medium wird der
Ultraschallgenerator 19 aktiviert, so dass die Ultraschallwellen über die Schallköpfe
21 auf die Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung einwirken. Gleichzeitig oder
zeitversetzt wird über einen mit der Steuerung 39 verbundenen Taster 48 die Membranpumpe
28 eingeschaltet und damit das Spülsystem 18 aktiviert. Das Spülsystem bewirkt, dass
die Membranpumpe 28 das flüssige Medium durch die Sprühstangen fördert, während Ultraschallwellen
auf die Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung gerichtet werden. Infolge dessen
kommt es zu einer gründlichen Innenreinigung der Sprühstangen 11, die für den Reinigungserfolg
und damit die Betriebssicherheit der Gummituchwaschvorrichtung von entscheidender
Bedeutung ist.
[0038] Eine zusätzliche manuelle Reinigung einzelner Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung
kann bei geöffnetem Ventil 37 mittels der Handbrause 34 durchgeführt werden.
[0039] Der Einsatzzweck der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung 16 ist nicht auf die
Reinigung von Gummituchwaschvorrichtungen beschränkt, sondern erstreckt sich auf sämtliche
Waschvorrichtungen von OffsetDruckmaschinen, die mindestens eine Sprühstange aufweisen.
[0040] Nach Abschluss der Reinigung wird der Reinigungsgutträger 46 aus dem flüssigen Medium
herausgenommen und auf Ablagen auf der Oberfläche der Reinigungsvorrichtung 16 abgelegt.
Anschließend werden die Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung wieder zusammengesetzt
und die Vorrichtung in das Druckwerk eingesetzt.
Bezugszeichenliste
[0041]
| Nr. |
Bezeichnung |
| 1. |
Offsetdruckmaschine |
| 2. |
Seitenwand |
| 3. |
Seitenwand |
| 4. |
Gummituchzylinder |
| 5. |
Gummituchwaschvorrichtung |
| 6. |
Basisteil |
| 7. |
Auffangwange |
| 8. |
Bürstenwalze |
| 9. |
Dichtung |
| 10. |
- |
| 11. |
Sprühstange |
| 12. |
Schlauch |
| 13. |
Schlauch |
| 14. |
Anschlussstück |
| 15. |
Anschlussstück |
| 16. |
Reinigungsvorrichtung |
| 17. |
Reinigungswanne |
| 18. |
Spülsystem |
| 19. |
Ultraschallgenerator |
| 20. |
- |
| 21. |
Schallköpfe |
| 22. |
Heizungssteuerung |
| 23. |
Temperaturfühler |
| 24. |
Zulauf |
| 25. |
Ablauf |
| 26. |
Ablauf |
| 27. |
Rohr |
| 28. |
Membranpumpe |
| 29. |
Rohr |
| 30. |
- |
| 31. |
Verzweigung |
| 32. |
Spülrohr |
| 33. |
Spülrohr |
| 34. |
Handbrause |
| 35. |
Betätigungshebel |
| 36. |
Schlauch |
| 37. |
Ventil |
| 38. |
Taster |
| 39. |
Steuerung |
| 40. |
- |
| 41. |
Anschluss |
| 42. |
Anschluss |
| 43. |
Spülschlauch |
| 44. |
Spülschlauch |
| 45. |
Aufnahme |
| 46. |
Reinigungsgutträger |
| 47. |
Füllstandsensor |
| 48. |
Taster |
1. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung einer Offsetdruckmaschine, bei dem die
mindestens eine Sprühstange aufweisende Waschvorrichtung der Offsetdruckmaschine vor
dem Reinigen entnommen und in eine Reinigungswanne eingebracht wird,
dadurch gekennzeichnet,
- dass auf die Waschvorrichtung (5) in der mit einem flüssigen Medium gefüllten Reinigungswanne
(16) Ultraschallwellen gerichtet werden und
- während der Reinigung der Waschvorrichtung (5) mittels Ultraschallwellen das flüssige
Medium durch jede Sprühstange (11) gefördert wird.
2. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Waschvorrichtung (5) Ultraschallwellen mit einer Frequenz im einem Bereich
von 16 kHz bis 100 kHz gerichtet werden.
3. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Waschvorrichtung (5) Ultraschallwellen mit einer Intensität von mindestens
2 W / l flüssiges Medium gerichtet werden.
4. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (5) zumindest teilweise in ihre Bestandteile (6,7,8,9) zerlegt
wird, bevor sie in die Reinigungswanne (16) gelegt wird.
5. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ultraschallwellen aus unterschiedlichen Richtungen auf die Waschvorrichtung (5)
gerichtet werden.
6. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Medium in der Reinigungswanne (16) gekühlt wird.
7. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (5) mittels eines Reinigungsgutträgers in die Reinigungswanne
(16) eingebracht wird.
8. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Medium eine Mischung zumindest aus aliphatischen Kohlenwasserstoffen,
Emulgatoren, Lösungsvermittlern und Korrosionsinhibitoren ist.
9. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Medium ein alkalisches Waschmittel umfasst.
10. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ultraschallwellen für eine Dauer von mindestens 20 Minuten auf die Waschvorrichtung
(5) gerichtet werden.
11. Verfahren zum Reinigen einer Waschvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Waschvorrichtung (5) nach dem Reinigen aus der Reinigungswanne (16) entnommen,
getrocknet und wieder in die Offsetdruckmaschine (1) eingesetzt wird.
12. Reinigungsvorrichtung mit einer Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 11 ,dadurch gekennzeichnet, dass an der Reinigungswanne (17) mindestens ein Ultraschallkopf (21) angeordnet ist und
die Reinigungsvorrichtung ein Spülsystem (18) zum Anschluss an jede Sprühstange aufweist.
13. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Spülsystem eine Pumpe umfasst, die das in der Reinigungswanne befindliche flüssige
Medium durch die Sprühstangen (11) fördert.
14. Reinigungswanne nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Ultraschallköpfe (21) an gegenüberliegenden Seitenwänden (20,21)
der Reinigungswanne angeordnet sind.
15. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ultraschall-Generator (19) mit einer Leistungssteuerung und/oder einem Zeitgeber
verbunden ist.
16. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Füllstandsüberwachung (47) für das flüssige Medium aufweist.
17. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Heiz- und/oder Kühleinrichtung aufweist.
18. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (28) über mindestens eine Schlauchschnellverschlussverbindung an jede Sprühstange
(11) anschließbar ist.
1. A method for cleaning a washing device of an offset printing press, in which method
the washing device of the offset printing press, which washing device comprises at
least one nozzle beam, is removed prior to cleaning and is placed in a cleaning pan,
characterised in that
- in the cleaning pan (17), which comprises a liquid medium, ultrasonic waves are
directed onto the washing device (5); and
- during cleaning of the washing device (5) by means of ultrasonic waves, the liquid
medium is conveyed through each nozzle beam (11).
2. The method for cleaning a washing device according to claim 1, characterised in that ultrasonic waves of a frequency ranging from 16 kHz to 100 kHz are directed onto
the washing device (5).
3. The method for cleaning a washing device according to claim 1 or 2, characterised in that ultrasonic waves of an intensity of at least 2 W / l of liquid medium are directed
onto the washing device (5).
4. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the washing device (5) is at least in part disassembled into its component parts
(6, 7, 8, 9) before it is placed in the cleaning pan (17).
5. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the ultrasonic waves are directed onto the washing device (5) from different directions.
6. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the liquid medium is cooled in the cleaning pan (17).
7. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the washing device (5) is placed in the cleaning pan (17) by means of a carrier for
the items to be cleaned.
8. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the liquid medium is a mixture at least made from aliphatic hydrocarbons, emulsifying
agents, solubilisers, and corrosion inhibitors.
9. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the liquid medium comprises an alkaline cleaning agent.
10. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the ultrasonic waves are directed onto the washing device (5) for a duration of at
least 20 minutes.
11. The method for cleaning a washing device according to any one of claims 1 to 10, characterised in that following the cleaning process, the washing device (5) is removed from the cleaning
pan (17), is dried and then placed in the offset printing press (1) again.
12. A cleaning device comprising a cleaning pan for implementing the method according
to any one of claims 1 to 11, characterised in that at least one ultrasonic head (21) is arranged on the cleaning pan (17), and in that the cleaning device comprises a flushing system (18) for connection to each nozzle
beam.
13. The cleaning device according to claim 12, characterised in that the flushing system comprises a pump which conveys the liquid medium contained in
the cleaning pan through the nozzle beams (11).
14. The cleaning device according to claim 12 or 13, characterised in that at least two ultrasonic heads (21) are arranged on opposite lateral walls (20, 21)
of the cleaning pan.
15. The cleaning device according to any one of claims 12 to 14, characterised in that the ultrasound generator (19) is connected to a power control unit and/or a timer.
16. The cleaning device according to any one of claims 12 to 15, characterised in that it comprises a fill-level monitor (47) for the liquid medium.
17. The cleaning device according to any one of claims 12 to 16, characterised in that it comprises a heating and/or cooling device.
18. The cleaning device according to any one of claims 12 to 17, characterised in that the pump (28) can be connected to each nozzle beam (11) by way of at least one quick-acting
hose coupling.
1. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage d'une machine d'impression Offset
où le dispositif de lavage de la machine d'impression Offset présentant au moins une
tige d'aspersion, est retiré avant le nettoyage et est placé dans une cuvette de nettoyage,
caractérisé
- en ce que des ondes à ultrasons sont dirigées sur le dispositif de lavage (5) dans la cuvette
de nettoyage (17) remplie d'un liquide et
- en ce que pendant le nettoyage du dispositif de lavage (5) par ondes à ultrasons, le liquide
est amené par chaque tige d'aspersion (11).
2. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon la revendication 1, caractérisé en ce que des ondes à ultrasons dirigées à une fréquence comprise entre 16 kHz et 100 Khz sont
dirigées vers le dispositif de lavage (5).
3. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que des ondes à ultrasons d'une intensité d'au moins 2 W/l de liquide sont dirigées vers
le dispositif de lavage (5).
4. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de lavage (5) est démonté au moins partiellement dans ses éléments
(6, 7, 8, 9) avant d'être placé dans la cuvette de nettoyage (17).
5. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que les ondes à ultrasons provenant de directions différentes sont dirigées sur le dispositif
de lavage (5).
6. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que le liquide est refroidi dans la cuvette de nettoyage (17).
7. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de lavage (5) est placé dans la cuvette de nettoyage (17) au moyen
d'un porte-objets.
8. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que le liquide est un mélange au moins d'hydrocarbures aliphatiques, d'émulgateurs, de
solvants et d'inhibiteurs de corrosion.
9. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que le liquide est un agent lavant alcalin.
10. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que les ondes à ultrasons sont dirigées sur le dispositif de lavage (5) pendant au moins
20 minutes.
11. Procédé pour le nettoyage d'un dispositif de lavage selon l'une des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de nettoyage (5) est retiré de la cuvette de nettoyage (17) après le
nettoyage, est séché et est ensuite replacé dans la machine d'impression Offset (1).
12. Dispositif de nettoyage avec une cuvette de nettoyage pour la mise en oevre du procédé
selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que sur la cuvette de nettoyage (17) il est placé au moins une tête à ultrasons (21)
et le dispositif de nettoyage présente un système de lavage (18) pour le raccordement
à chaque tige d'aspersion.
13. Dispositif de nettoyage selon la revendication 12, caractérisé en ce que le système de lavage comprend une pompe qui achemine le liquide se trouvant dans
la cuvette de nettoyage par les tiges d'aspersion (11).
14. Cuvette de nettoyage selon la revendication 12 et 13, caractérisée en ce que qu'au moins deux têtes à ultrasons (21) sont disposées sur les parois opposées (20,
21) de la cuvette de nettoyage.
15. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 12 à 14 caractérisé en ce que le générateur d'ultrasons (19) est relié à une commande de puissance et/ou un chronomètre.
16. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 12 à 15 caractérisé en ce qu'il comprend une surveillance de niveau de remplissage (47) pour le liquide.
17. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 12 à 16 caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de chauffage et/ou de refroidissement.
18. Dispositif de nettoyage selon l'une des revendications 12 à 17 caractérisé en ce que la pompe (28) est raccordable par au moins un raccord à fermeture rapide pour tuyau
flexible à chaque tige d'aspersion (11).