| (19) |
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(11) |
EP 1 480 882 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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12.08.2015 Patentblatt 2015/33 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2006 Patentblatt 2006/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.2003 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2003/002236 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/074361 (12.09.2003 Gazette 2003/37) |
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| (54) |
(ZIGARETTEN-)FERTIGUNGS- UND VERPACKUNGSANLAGE UND VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZU DEREN
STEUERUNG
(CIGARETTE) PRODUCTION AND PACKING UNIT AND METHOD AND DEVICE FOR CONTROL THEREOF
INSTALLATION DE FABRICATION ET D'EMBALLAGE (DE CIGARETTES), PROCEDE ET DISPOSITIF
DE COMMANDE DE LADITE INSTALLATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
06.03.2002 DE 10209753
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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06011827.0 / 1695913 |
| (73) |
Patentinhaber: Focke & Co. (GmbH & Co. KG) |
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27283 Verden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FOCKE, Heinz
27283 Verden (DE)
- MEYER, Kurt
27308 Kirchlinteln/Neddenaverbergen (DE)
- TENGEN, Thomas
27283 Verden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bolte, Erich |
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Meissner, Bolte & Partner GbR
Patentanwälte
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 3 519 580 US-A- 5 628 162
|
GB-A- 2 145 046
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage
- Linie - mit jeweils justierbare Organe aufweisenden Fertigungseinheiten wie insbesondere
(Zigaretten-)Herstellmaschine (Maker), Verpackungsmaschine (Packer), ggf. Folleneinschlagmaschine,
ggf. Gebindepacker (Stangenpacker) und ggf. Kartonpacker (Kartonierer) zum Herstellen
und insbesondere versandfertigen Verpacken von zunächst Produkten - Zigaretten und
Zigarettenverpackungen - einer ersten Art und darauf von Produkten einer zweiten Art
jeweils aus Ausgangsmaterialien wie insbesondere Zuschnitten wie Papier- oder Kartonzuschnitten.
Folie und dergleichen.
[0002] Schließlich betrifft die Erfindung eine Fertigungs- und Verpackungsanlage - Linie
- mit einer Steuervorrichtung und jeweils justierbare Organe aufweisenden Fertigungseinheiten,
wie oben genannt, zum Herstellen und insbesondere versandfertigen Verpacken von zunächst
Produkten - Zigaretten und Zigarettenverpackungen - einer ersten Art und darauf von
Produkten einer zweiten Art jeweils aus Ausgangsmaterialien wie insbesondere Zuschnitten
wie Papier- oder Kartonzuschnitten, Folie und dergleichen.
[0003] Aus der
DE 199 14297 ist ein gattungsgemäßes Verfahren und eine korrespondierende Vorrichtung bekannt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigungs- und Verpackungsanlage sowie
das Verfahren zur Steuerung einer solchen Anlage zu verbessern.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Fertigungs- und Verpackungsanlage mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 18. Die Erfindung
umfasst eine Fertigungs- und Verpackungsanlage - im folgenden zusammenfassend als
"Linie" bezeichnet - mit einer Steuervorrichtung und jeweils justierbare Organe aufweisenden
Fertigungseinheiten wie insbesondere (Zigaretten-)Herstellmaschine (Maker), Verpackungsmaschine
(Packer), ggf. Folieneinschlagmaschine. ggf. Gebindepacker (Stangenpacker) und ggf.
Kartonpacker (Kartonierer) zum Herstellen und insbesondere versandfertigen Verpacken
von zunächst Produkten wie Zigaretten und Zigarettenverpackungen einer ersten Art
und darauf von Produkten einer zweiten Art jeweils aus Ausgangsmaterialien wie insbesondere
Zuschnitten wie Papier- oder Kartonzuschnitten, Folie und dergleichen. In einem Speicher
der Steuervorrichtung ist zumindest ein mit Produkten der ersten Art assoziierter
erster Satz von Parametern und ein mit Produkten der zweiten Art assoziierter zweiter
Satz von Parametern auswählbar abgespeichert und bei Auswahl eines Parametersatzes
der oder jeder Fertigungseinheit durch die Steuervorrichtung ist anhand der ausgewählten
Parameter eine Stellgröße zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs übermittelbar.
Als justierbares Organ wird jede mit einer Stellgröße beaufschlagbare Komponente einer
Funktionseinheit bezeichnet. Eine durch eine Position beschreibende Stellgröße in
einer Relativstellung beeinflussbare Komponente ist ebenso ein justierbares Organ
wie eine durch eine Solltemperatur beeinflussbare Heizung oder ein durch einen Schwellwert
zur Vorgabe einer Ansprechschwelle beeinflussbarer optischer Sensor.
[0006] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass beim Wechsel von einem Produkt einer
ersten Art zu einem Produkt einer zweiten Art einerseits unnötig viel Zeit verstreicht,
weil aufwendige Justierungen an einzelnen oder sämtlichen Fertigungseinheiten vorzunehmen
sind, passendes Ausgangsmaterial bereit zu stellen ist oder vorliegendes Ausgangsmaterial
auf die Eignung zur Verwendung für ein Produkt der zweiten Art zu überprüfen ist,
und anderseits nach dem Wechsel in erheblichem Umfang Fehlproduktionen auftreten,
bis schließlich das Bedienpersonal im Betrieb der Linie sämtliche Fertigungseinheiten
korrekt auf das zu fertigende Produkt eingestellt hat. Daher ist zu jedem Produkt
ein Parametersatz vorgesehen. Zum Wechsel von Produkten einer ersten Art zu Produkten
einer zweiten Art wird der entsprechende Parametersatz z.B. an einer Bedienstation
mit Ein- und Ausgabefunktionalität wie Bildschirm und Tastatur ausgewählt. Anhand
der ausgewählten Parameter erfolgt dann automatisch eine geeignete Justierung des
oder jedes justierbaren Organs des oder jeder Fertigungseinheit und/oder eine Überprüfung
oder Bereitstellung des Ausgangsmaterials bzw. von Ausgangsmaterial.
[0007] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass nach dieser Justierung und/oder der
Überprüfung oder Bereitstellung von Ausgangsmaterial das Herstellen und insbesondere
versandfertige Verpacken des Produkts der zweiten Art unmittelbar beginnen kann, so
dass Stillstandszeiten verringert werden. Ferner sind die einzelnen Fertigungseinheiten
optimal auf das Produkt der zweiten Art eingestellt, so dass eventuelle Fehlproduktionen
verhindert werden. Zweckmäßige Weiterbildungen der Linie, des Verfahrens und der Steuervorrichtung
sind Gegenstand jeweils nachgeordneter Ansprüche.
[0008] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Darin zeigen
[0009]
- FIG 1
- eine Fertigungs- und Verpackungsanlage für Zigaretten im schematischen Grundriss,
- FIG 2
- eine Ansicht eines Packers,
- FIG 3
- Zuschnitte,
- FIG 4
- eine Bobine mit an unterschiedlichen Positionen vorgesehenen Transpondern und zugeordneten
Lesern,
- FIG 5
- eine Ansicht einer Folieneinschlagmaschine,
- FIG 6
- einen zentralen Bereich der Folieneinschlagmaschine,
- FIG 7
- als Detail der Folieneinschlagmaschine einen Banderolenapparat,
- FIG 8
- Zigarettenpackungen mit aufliegenden Banderolen,
- FIG 9a, 9b
- eine schematische Darstellung der bei einem Wechsel von einem Produkt einer ersten
Art zu einem Produkt einer zweiten Art verwendeten Daten, deren untereinander bestehende
Zusammenhänge und deren Verwendung zur Justierung justierbarer Organe und
- FIG 10
- einen produktartbezogenen Parametersatz.
[0010] Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft eine Fertigungs-
und Verpackungsanlage für Zigaretten, also eine sogenannte Linie. Diese umfasst Fertigungseinheiten,
nämlich beispielsweise eine Zigarettenherstellmaschine, nämlich einem Maker 10, eine
an diesen anschließende Verpackungsmaschine, also einem Packer 11, eine nachfolgende
Folieneinschlagmaschine 12, eine Verpackungsmaschine zum Herstellen von Gebinden aus
mehreren Zigarettenpackungen 48, also einen Stangenpacker 13 und einen Kartonierer
14, der die Packungsgebinde, also Zigarettenstangen, in einen Versandkarton verpackt.
Die vom Maker 10 gefertigten Zigaretten werden von einem Zigarettenförderer 15 mit
einem zugeordneten Zigarettenspeicher 16 dem Packer 11, z.B. einen Hinge-Lid-Packer
zum Fertigen von Klappschachteln, zugeführt. Dem Packer 11 ist ein Zuschnittspeicher
17 zugeordnet, also eine Einrichtung zur Aufnahme eines größeren Vorrats an vorgefertigten
Zuschnitten für die Klappschachtel, der Förderorgane zur Zuführung von Zuschnittstapeln
zum Packer 11 aufweist. Die durch den Packer 11 gefertigten (Zigaretten-)Packungen
48 werden über einen Packungsförderer 18 der Folieneinschlagmaschine 12 zugeführt.
Diese hat die Aufgabe, die Zigarettenpackungen 48 in einen äußeren Folien- oder Kunststoffzuschnitt
einzuhüllen. Aus den fertiggestellten Zigarettenpackungen 48 werden Packungsgruppen
gebildet, die im Bereich des Stangenpackers 13 mit einer Gebindeumhüllung versehen
werden und somit eine Zigarettenstange aus üblicherweise zehn Zigarettenpackungen
48 ergeben. Diese Zigarettenstangen werden durch einen Stangenförderer 19 dem Kartonierer
14 zugeführt. Dieser übergibt fertige Versandkartons 20 mit einer Mehrzahl von Zigarettenstangen
an einen Abförderer 21. Im Bereich des Packungsförderers 18 zwischen Packer 11 und
Folieneinschlagmaschine 12 befindet sich ein Packungsspeicher 22 für die Aufnahme
einer größeren Anzahl von Zigarettenpackungen 48 (ohne Außenumhüllung).
[0011] Die beschriebenen Fertigungseinheiten müssen mit Material versorgt werden. Dem Maker
10 ist Tabak in ausreichender Menge zuzuführen, außerdem Zigarettenpapier in Gestalt
von gewickelten Bahnen, nämlich Bobinen. Des Weiteren ist dem Maker 10 ebenfalls in
Gestalt von Bobinen gewickeltes Filteransetzpapier zuzuführen, damit die gefertigten
Zigaretten im Bereich einer Filteransetzmaschine 23 mit dem entsprechenden Material
versorgt werden können. Den anderen Fertigungseinheiten ist Verpackungsmaterial ebenfalls
in gewickelten Bahnen, also als Bobinen, zuzustellen. Dies gilt für die Fertigung
eines bei Zigarettenpackungen 48 des Typs Klappschachtel üblichen Kragens weiterhin
für eine Innenumhüllung, einen sogenannten Innerliner der Zigarettengruppe und für
die Außenumhüllung aus Folie oder Zellglas. Für sämtliches Material ist ein zentrales
Lager 24 vorgesehen, in dem die Bobinen 25 der unterschiedlichen Materialien beispielsweise
auf Paletten gelagert sind. Eine geeignete Fördervorrichtung, beispielsweise ein gemeinsamer
Materialförderer 26, ist entlang einer Förderbahn 27 zwischen dem Lager 24 und den
einzelnen Fertigungseinheiten verfahrbar für die Zustellung des Bobinen-Materials
nach Bedarf. Bei dem gezeigten Beispiel kann das Lager 24 so aufgebaut sein, dass
Filteransetzpapier 28, Kragenmaterial 29, Innerlinermaterial 30, Folienmaterial 31
und Zigarettenpapier 32 im Bereich der Förderbahn 27 zur Übernahme durch den Materialförderer
26 positioniert sind, und zwar jeweils in günstiger Relativstellung zu der zugeordneten
Fertigungseinheit.
[0012] Der Ablauf der Fertigung der Zigaretten bis zur Herstellung der fertigen mit Zigarettenstangen
gefüllten Versandkartons 20 erfolgt unter Kontrolle einer Steuervorrichtung 33, welche
mit jeder Fertigungseinheit, speziell mit jeweils einer der oder jeder Fertigungseinheit
lokal zugeordneten Maschinensteuerung 35, beispielsweise über einen Bus, insbesondere
einen Feldbus 34 oder ein lokales Netzwerk, insbesondere ein PC-Netzwerk, kommunikativ
verbunden ist. Über den Feldbus 34 tauscht die Steuervorrichtung 33 mit jeweils einer
oder jeder Fertigungseinheit Daten aus und übermittelt dabei z.B. Stellgrößen an die
jeweilige Fertigungseinheit oder empfängt fertigungsbezogene Daten. Die Steuervorrichtung
33 ist z.B. ein Prozessrechner oder eine Zentraleinheit einer speicherprogrammierbaren
Steuerung. In einem nicht dargestellten Speicher der Steuervorrichtung 33 sind in
einer geeigneten Datenstruktur Codes für sämtliche bei der Fertigung und Verpackung
der Zigaretten verwendeten Materialien gespeichert. Gleichfalls ist in diesem Speicher
eine Zuweisung eines Materials zu jeweils mindestens einer Fertigungseinheit anhand
des Codes hinterlegt.
[0013] FIG 2 zeigt eine Ansicht des Packers 11 (vgl. Ansicht II in FIG 1). Der Packer 11
verarbeitet durch Falten und Verkleben Zuschnitte 37, 38 wie Papier- oder Kartonzuschnitte
zu Zigarettenschachteln. Daneben verarbeitet der Packer 11 auf Bobinen 25 vorgehaltene
Ausgangsmaterialien wie z.B. Papier- oder Kartonbahnen. Ein erster und ein zweiter
Zuschnitt 37, 38 aus (dünnem) Karton zur Herstellung einer Zigarettenschachtel ist
in FIG 3 dargestellt. Jeder Zuschnitt zeichnet sich durch charakteristische Schnitt-
(dicke Linien) und Faltkanten (dünne Linien) aus. Zur Fixierung eines gefalteten Zuschnitts
37, 38 sowie zur Fixierung eines sogenannten Innen- oder Folienblocks, d. h. des eingeschlagenen
oder ummantelten Zigarettenblocks und eines Kragens sind Leimstellen 39 vorgesehen.
Die Gesamtheit aller Leimstellen 39 wird als Leimbild bezeichnet. Je nach Zigarettenart
kommen ggf. unterschiedliche Zigarettenschachteln zu deren Aufnahme in Betracht. Die
Zigarettenschachteln unterscheiden sich in der Art des zugrundeliegenden Zuschnitts
37, 38 sowie im jeweils aufgebrachten Leimbild. Erster und zweiter Zuschnitt 37, 38
unterscheiden sich durch einen langen Deckelinnenlappen 40 bzw. einen kurzen Deckelinnenlappen
41 sowie in Bezug auf das Leimbild im Bereich des jeweiligen Deckelinnenlappens 40,41.
[0014] Zum Falten jeweils eines Zuschnittes 37, 38 weist der Packer 11 (FIG 1) nicht näher
dargestellte justierbare Organe, wie z.B. an sich bekannte Faltorgane, auf, die je
nach zu verarbeitendem Zuschnitt 37, 38 geeignet justiert werden. Daneben weist der
Packer 11 gleichfalls nicht näher dargestellte, an sich bekannte Leimdüsen zum Aufbringen
der Leimstellen 39 auf dem jeweiligen Zuschnitt 37, 38 auf. Auch die oder jede Leimdüse
ist ein justierbares Organ, wobei die Justierung z.B. in einer Relativbewegung einzelner
Leimdüsen zum Erreichen einer vorgegebenen Leimstelle 39 oder in einer Aktivierung
oder Deaktivierung einzelner Leimdüsen in einer nach Art einer Matrix zusammengefassten
Vielzahl von Leimdüsen besteht.
[0015] FIG 4 zeigt in einer Schnittdarstellung längs der Schnittlinie IV-IV (FIG 2) die
Bobine 25 und einen Teil des Gehäuses des Packers 11. Die Bobine 25 ist auf einem
mittels einer Achse 42 drehbar gelagerten Teller 43 mit einem zentralen Zapfen 44
angeordnet. Die Bobine 25 enthält in ihrem Innern einen Bobinenkern 45, um den das
jeweilige Ausgangsmaterial gewickelt ist. An der Bobine 25 ist ein Transponder 46
zur Identifizierung des jeweiligen Ausgangsmaterials anhand einer darin gespeicherten
Materialkennung vorgesehen. Der Transponder 46 wirkt mit einem Leser 47 zusammen.
Der Transponder 46 ist z.B. an oder in einem Fuß des Bobinenkerns 45 angeordnet und
wirkt mit einem ortsfest am Gehäuse des Packers 11 in entsprechender Position parallel
zur Drehachse der Bobine 25 ausgerichteten Leser 47 zusammen. Alternativ ist der Transponder
46 entweder am Bobinenkern 45 oder einem Ende der Materialbahn angeordnet und wirkt
mit einem ortsfest in entsprechender Position im Innern des Zapfens 44 senkrecht zur
Drehachse der Bobine 25 ausgerichteten Leser 47 zusammen. Jeder am Bobinenkern 45
angeordnete Transponder 46 ist vorzugsweise als wieder beschreibbarer Transponder
46 ausgebildet. Dann kann auf dem Transponder 46 im Falle einer in Benutzung befindlichen
Bobine 25 die Menge des jeweils noch verbleibenden Materials gespeichert werden, so
dass mit dem Auslesen der Materialkennung z.B. auch ermittelbar ist, wie viele Zigarettenschachteln
sich mit dem verbleibenden Material noch herstellen oder verpacken lassen. Nach Verbrauch
des Materials kann auf dem Transponder eine neue Materialkennung und eine zugehörige
Mengeninformation gespeichert werden. Die Daten des am Material oder an der Bobine
25 angebrachten Transponders 46 können auch Auskunft über den jeweiligen Materialhersteller
geben, so dass sich daraus bestimmte Informationen und Steuersignale zur Beeinflussung
einzelner Fertigungseinheiten und/oder zur Justierung justierbarer Organe ableiten
lassen. Das Material verschiedener Hersteller hat nämlich häufig unterschiedliche
physikalische Eigenschaften. So haben z.B. die Folien für Außenumhüllungen von Zigarettenpackungen
48 verschieden Eigenschaften, die eine Anpassung beispielsweise der Siegeltemperatur
von Siegelorganen erforderlich machen kann.
[0016] FIG 5 zeigt eine Ansicht der Folieneinschlagmaschine 12 (vgl. Ansicht V in FIG 1)
mit jeweils auf Bobinen 25 zugeführtem Ausgangsmaterial. Ein zentraler Bereich (Ansicht
VI) der Folieneinschlagmaschine 12 ist in FIG 6 dargestellt.
[0017] Durch die Folieneinschlagmaschine 12 werden Zigarettenpackungen 48 in eine Folie
eingeschlagen, dazu verarbeitet sie eine Folienbahn (Cello-Bahn 49) und ggf. einen
Aufreißfaden. Der im Wesentlichen horizontale Förderweg der Zigarettenpackungen 48
durch die Folieneinschlagmaschine 12 ist durch entsprechende Pfeile verdeutlicht.
Die Einschlagfolie 64 (Fig. 9) wird als Cello-Bahn 49 in der Folieneinschlagmaschine
12 über diverse Walzen geführt. Dabei wird die Cello-Bahn 49 auch an einem als Lichtschranke
50 ausgebildeten optischen Sensor vorbeigeführt. Die Lichtschranke 50 dient zum Erkennen
einer auf der Cello-Bahn 49 vorgesehenen Druckmarke. Damit ist auch die Lichtschranke
50 ein justierbares Organ. Die Justierung besteht z.B. in der Vorgabe eines Schwellwertes
für das jeweils gelieferte Signal oder in einer Variation eines Zeitabschnitts (Maschinenwinkel)
während dessen Signale von der Lichtschranke 50 ausgewertet werden oder in einer Relativbewegung
der Lichtschranke 50 selbst zur Untersuchung vorgegebener Positionen auf der Cello-Bahn
49. Die in Folie eingeschlagenen Zigarettenpackungen 48 werden entlang einer ersten
und zweiten Heizung 51, 52 geführt, wobei die erste Heizung 51 zum Siegeln einer Längsnaht
der die Zigarettenschachtel 48 umgebenden Folie und die zweite Heizung 52 zum Siegeln
eines Deckels und eines Bodens der Folienumhüllung vorgesehen ist. Die oder jede Heizung
51, 52 ist Bestandteil eines Siegelorgans, das auf das zu versiegelnde Material sowohl
durch Temperatur als auch durch Druck einwirkt. Die Heizung 51, 52 oder das Siegelorgan,
im Folgenden zusammenfassend als Siegelorgan bezeichnet, ist ebenfalls ein justierbares
Organ. Die Justierung besteht in einer Vorgabe z.B. einer Solltemperatur für die Heizung
und ggf. in der Vorgabe eines Drucks. Darüber hinaus kann auch bei einem Siegelorgan
die Justierung eine Relativbewegung umfassen, um z.B. die Heizung über zu versiegelnden
Materialenden zu zentrieren.
[0018] Durch ein Organ der Folieneinschlagmaschine 12, einen Banderolenapparat, werden die
Zigarettenpackungen 48 mit einer Banderole 53, wie z.B. einer Steuerbanderole, versehen.
Zur Prüfung von Vorhandensein und Position der Banderole 53 ist als weiteres justierbares
Organ eine CCD-Kamera 54 vorgesehen. Die Justierung der CCD-Kamera 54 besteht im Wesentlichen
in einer Vorgabe von z.B. Schwell- oder Grenzwerten, um z.B. eine Banderole 53 geringerer
mittlerer Helligkeit von einer mit höherer mittlerer Helligkeit unterscheiden zu können.
Darüber hinaus können bei einer CCD-Kamera 54, die zur Erkennung einfacher optischer
Strukturen, wie z.B. Kanten, geeignet ist, zur Justierung Daten über Art, Anzahl und
Lage der erwarteten Kanten übermittelt werden, um eine Banderole 53 mit einem ersten
Kantenmuster von einer mit einem anderen Kantenmuster unterscheiden zu können. Schließlich
können der CCD-Kamera 54 zur Justierung Daten zu einer erwarteten Position der Banderole
53 auf der Zigarettenpackung 48 oder weitere Daten zum Aussehen oder zu Erscheinungsmerkmalen,
wie Grauanteile, Kontrast oder Muster etc. der Banderole 53 übermittelt werden. Dabei
können der CCD-Kamera 54 auch mehrere, unterschiedliche Bilder zur Repräsentation
jeweils unterschiedlicher Banderolen 53 und zum Vergleich mit der jeweils erkannten
Banderole 53 übermittelt werden. Damit können fehlerhaft positionierte, nicht vorhandene
oder falsche Banderolen 53 von korrekten Banderolen 53 unterschieden werden. Die korrekte
Position einer Banderole 53 kann je nach Art der hergestellten Zigarettenpackungen
48 variieren.
[0019] FIG 7 zeigt als Detail (vgl. Ansicht VII) der Folieneinschlagmaschine 12 den Banderolenapparat
mit einem Banderolenspeicher 55, einer durch einen Servomotor 56 angetriebenen Nockenscheibe
57 zum Transport und zum Auflegen jeweils einer Banderole 53 auf einer Zigarettenpackung
48 und einer Andruckscheibe 58 zum Fixieren der aufgesetzen Banderole 53 auf der Zigarettenpackung
48 beim Weitertransport durch die Folieneinschlagmaschine 12. Zum Transport der Zigarettenpackungen
48 durch den Banderolenapparat ist ein Förderband 59 vorgesehen, auf dem die Zigarettenpackungen
48 aufliegen. Die Zigarettenpackungen 48 sind auf dem Förderband 59 durch äquidistant
angeordnete Mitnehmer 60 in Transportrichtung (angedeutet durch horizontal gerichtete
Pfeile) fixiert. Der Banderolenapparat oder zumindest dessen Nockenscheibe 57 zusammen
mit dem antreibenden Servomotor 56, im Folgenden zusammenfassend als Banderolenapparat
bezeichnet, ist gleichfalls ein justierbares Organ. Durch die Justierung des Banderolenapparates
ist es möglich, diesen z.B. für ein sogenanntes Flachauflegen oder ein sogenanntes
Übereck-Auflegen der Banderole 53 zu konfigurieren.
FIG 8 zeigt im linken Bereich eine Zigarettenpackung 48 mit einer flach aufgelegten Banderole
53 und im rechten Bereich eine Zigarettenpackung 48 mit einer Banderole 53, die zumindest
über eine Ecke der Zigarettenpackung 48 verläuft ("über Eck" aufgelegt).
[0020] In FIG 7 ist die über Eck aufgelegte Banderole 53 als durchgezogener, fetter Strich
und die flach aufgelegte Banderole 53 gestrichelt dargestellt. Die Nockenscheibe 57
transportiert auf dem oder jedem Nocken jeweils eine Banderole 53. Die rotatorische
Bewegung der Nockenscheibe 57 und die translatorische Bewegung des Förderbandes 59
mit den aufliegenden Zigarettenpackungen 48 sind miteinander, z.B. mittels einer elektrischen
Welle, koordiniert. Die Koordination gewährleistet, dass immer dann, wenn sich eine
Zigarettenpackung 48 in geeigneter Position unter der Nockenscheibe 57 befindet, sich
auch der Nocken mit der Banderole 53 in einer Position zum Auflegen der Banderole
53 auf der Zigarettenpackung 48 befindet. Der Nocken der Nockenscheibe 57 ist in der
Position zum Übereck-Auflegen der Banderole 53 mit einer durchgezogenen Linie und
in der Position zum Flachauflegen der Banderole 53 mit einer gestrichelten Linie dargestellt.
Bei einer gedachten, senkrecht durch die Drehachse der Nockenscheibe 57 und mittig
durch den Nocken verlaufenden Linie ergibt sich zwischen einer ersten solchen Linie
durch den Nocken in seiner Position zum Flachauflegen der Banderole 53 und einer zweiten
solchen Linie durch den Nocken in seiner Position zum Übereck-Auflegen der Banderole
53 ein Winkel, der einen rotatorischen Versatz der beiden Nockenpositionen beschreibt.
Die Justierung des Banderolenapparates besteht damit im Wesentlichen in der Vorgabe
der jeweiligen Position des Nockens zu einer unter der Nockenscheibe 57 befindlichen
Zigarettenpackung 48. Die Rotation der Nockenscheibe 57 ist mit der Bewegung des Förderbands
59 gekoppelt. Damit bezieht sich die Justierung des Banderolenapparates auf einen
rotatorischen Versatz im Sinne einer Vor- oder Nacheilung zwischen der Nockenscheibe
57 und dem Förderband 59. Die Justierung kann durch Vorgabe einer Relativrotation
zu einer Referenzstellung der Nockenscheibe 57 erfolgen, wobei dann zur Justierung
des Banderolenapparates zum Flachauflegen wie zum Übereck-Auflegen der jeweils passende
rotatorische Versatz berücksichtigt wird. Die Referenzstellung kann auch z.B. mit
der Stellung zum Flachauflegen korrespondieren, so dass für eine Justierung zum Flachauflegen
die Referenzwerte wieder hergestellt werden und für eine Justierung zum Übereck-Auflegen
ein dazu passender rotatorischer Versatz berücksichtigt wird. Eine dritte Möglichkeit
der Justierung des Banderolenapparates besteht schließlich darin, das Förderband 59
kurzzeitig zu verzögern oder zu beschleunigen, so dass die Zigarettenpackungen 48
sich in der jeweils erforderlichen Position unter dem zum Auflegen der Banderole 53
über der Zigarettenpackung 48 befindlichen Nocken der Nockenscheibe 57 befinden.
[0021] FIG 9a und 9b zeigen einen ersten und zweiten Parametersatz 61, 62 und veranschaulichen
die Auswirkungen auf justierbare Organe einzelner Fertigungseinheiten bei der Auswahl
eines Parametersatzes 61, 62. Die in einem Parametersatz 61, 62 enthaltenen Daten,
die Parameter, sind durch entsprechende Bildsymbole veranschaulicht. Erster und zweiter
Parametersatz 61, 62 sind ggf. zusammen mit weiteren, nicht dargestellten Parametersätzen
in einem Speicherbereich 63, z. B. eines Speichers der Steuervorrichtung 33 (FIG 1),
gespeichert. Jeder Parametersatz 61, 62 beschreibt ein Produkt, wie z.B. eine Zigarettenpackung
48. Der erste Parametersatz 61 beschreibt eine Zigarettenpackung 48 einer ersten Art
und damit ein Produkt oder ein Teil eines Produktes einer ersten Art. Der zweite Parametersatz
62 beschreibt entsprechend eine Zigarettenpackung 48 einer zweiten Art und damit ein
Produkt oder ein Teil eines Produktes einer zweiten Art. Jeder Parametersatz 61, 62
umfasst Daten der zur Herstellung des jeweiligen Produktes erforderlichen Ausgangsmaterialien.
So umfasst der erste Parametersatz 61 Daten zu einem ersten Zuschnitt 37 und der zweite
Parametersatz 62 Daten zu einem zweiten Zuschnitt 38. Daneben umfasst jeder Parametersatz
61, 62 Daten zu einer Einschlagfolie 64, die als Folienbahn 49 (FIG 6) in der Folieneinschlagmaschine
11 (FIG 6) geführt wird. Neben den dargestellten Ausgangsmaterialien kann jeder Parametersatz
61, 62 Daten zu weiteren erforderlichen Ausgangsmaterialien umfassen. Die Zigarettenpackungen
48 unterscheiden sich, wie dargestellt, in Form und Gestalt aufgrund jeweils unterschiedlicher
Zuschnitte 37, 38 zur Bildung der Zigarettenschachtel und jeweils unterschiedlicher
umhüllender Einschlagfolien 64. Jeder Parametersatz 61, 62 umfasst zu dem oder jedem
erforderlichen Ausgangsmaterial zumindest eine Kennung 65, die z.B. einen ersten Zuschnitt
37 wie einen Papier- oder Kartonzuschnitt eines ersten Herstellers von einem grundsätzlich
gleichartigen ersten Zuschnitt 37 eines zweiten Herstellers unterscheidet. Jede Kennung
65 identifiziert ein zulässiges Ausgangsmaterial.
[0022] In FIG 9a ist jeder Parametersatz 61, 62 in Form einer tabellarischen oder matrixartigen
Struktur mit vier Spalten 69, 70, 71, 72 dargestellt. Die erste Spalte 69 bildet gleichsam
einen Kopf des Parametersatzes 61, 62 nach Art einer Überschrift. Beim Zugriff auf
den Parametersatz 61, 62 kann einem Bediener die mit dieser ersten Spalte 69 oder
dem sich daran anschließenden kompletten Parametersatz 61, 62 assoziierte Information
etwa zur Auswahl des Datensatzes 61, 62 graphisch oder textuell auf einer Anzeigevorrichtung
wie einem Bildschirm dargestellt werden. Die zweite Spalte 70 umfasst die erforderlichen
Ausgangsmaterialien. Das Äquivalent der zweiten Spalte 70 im Speicher ist z.B. ein
Feld mit einer bestimmten Anzahl von Feldelementen, wobei für jedes erforderliche
Ausgangsmaterial ein eigenes Feldelement vorgesehen ist. Jedes Element der Spalte
70 mit einem ersten Element mit dem Zuschnitt 37, 38, einem zweiten Element mit der
Einschlagfolie 64 und ggf. weiteren nicht dargestellten Elementen entspricht einem
solchen Feldelement. Um jedem Parametersatz 61, 62 eine grundsätzlich beliebige Anzahl
von erforderlichen Ausgangsmaterialien zuordnen zu können, kann das Äquivalent der
zweiten Spalte 70 im Speicher auch eine dynamische Datenstruktur, z.B. eine einseitig
oder doppelseitig verkettete Liste, sein. Eine solche Liste umfasst eine auf die Anzahl
erforderlicher Ausgangsmaterialien abgestimmte Anzahl von Listenelementen, wobei jedes
Element der Spalte 70 einem solchen Listenelement entspricht. Wegen der grundsätzlichen
Äquivalenz von Feld und Liste sowie Feld- und Listenelement, werden Feld und Liste
sowie Feld- und Listenelement im Folgenden zusammenfassend als Feld bzw. Feldelement
bezeichnet. Die dritte Spalte 71 umfasst zu jedem erforderlichen Ausgangsmaterial
eine Anzahl Kennungen 65, wobei jede Kennung 65 ein zulässiges Ausgangsmaterial identifiziert.
Gemäß FIG 9 sind im ersten und zweiten Parametersatz 61, 62 jedem Zuschnitt 37, 38
zwei Kennungen 65 und jeder Einschlagfolie 64 drei Kennungen 65 zugeordnet. Die zwei
Kennungen 65 zu dem oder jedem Zuschnitt 37, 38 sowie die drei Kennungen 65 zu jeder
Einschlagfolie 64 sind im Speicher jeweils in eigenen Feldern abgelegt, wobei jede
Kennung 65 einem Feldelement entspricht. Die vierte Spalte 72 umfasst zu jeder Kennung
65 Daten zum jeweiligen, durch die Kennung 65 identifizierten zulässigen Ausgangsmaterial.
Diese Daten können auch Stellgrößen zur Justierung justierbarer Organe umfassen. Wenn
die Stellgrößen nicht im Parametersatz 61, 62 gespeichert sind, befinden sie sich
in einer separaten Datenbasis 66. Ansonsten umfassen diese Daten z.B. Informationen
zur Beschaffenheit des jeweiligen zulässigen Ausgangsmaterials wie Dicke oder Gewicht.
Insgesamt ergibt sich damit im Speicher eine hierarchische Struktur. Ein erstes Feld
umfasst eine Anzahl Feldelemente, wobei jedes Feldelement einem Parametersatz 61,
62 entspricht. Jeder Parametersatz 61, 62 umfasst ein zweites Feld mit einer Anzahl
Feldelemente, wobei jedes Feldelement einem erforderlichen Ausgangsmaterial entspricht.
Jedes dieser Feldelemente umfasst ein drittes Feld mit einer Anzahl Feldelemente,
wobei jedes Feldelement eine Kennung 65 zur Identifizierung eines zulässigen Ausgangsmaterials
umfasst. Jedem dieser Feldelemente sind Daten zum jeweiligen Ausgangsmaterial zugeordnet.
[0023] Der Wechsel von Produkten der ersten Art zu Produkten der zweiten Art erfolgt beispielsweise
durch Auswählen des zweiten Parametersatzes 62 anstelle des zuvor ausgewählten ersten
Parametersatzes 61. (Ausgewählte oder als passend ermittelte Daten sind im Gegensatz
zu den durch gestrichelte Pfeile gekennzeichneten, nicht ausgewählten oder nicht passenden
Daten durch durchgezogene Pfeile oder ausgefüllte Pfeilspitzen kenntlich gemacht.)
Diese Auswahl trifft eine Bedienperson z.B. mittels einer Ein- und Ausgabeeinheit,
wie beispielsweise Tastatur und Bildschirm der Steuervorrichtung 33 (FIG 1). Im Anschluss
an einen solchen Produktwechsel wird die Materialkennung der an den jeweiligen Fertigungseinheiten
vorhandenen Ausgangsmaterialien überprüft. Dies kann durch Auslesen der dem oder jedem
Ausgangsmaterial jeweils zugeordneten Materialkennung erfolgen. Dazu sind bei jeder
Fertigungseinheit Mittel wie insbesondere ein Transponder 46 (FIG 4) und ein zugeordneter
Leser 47 (FIG 4) zum Aufnehmen jeweils einer Materialkennung des oder jedes jeweils
zugeführten Ausgangsmaterials vorgesehen. Dabei ist die Materialkennung bei auf einer
Bobine 25 (FIG 4) vorgehaltenem Ausgangsmaterial z.B. in einem der Bobine 25 zugeordneten
Transponder 46 gespeichert. Der oder jeder Fertigungseinheit ist eine Maschinensteuerung
35 (siehe auch FIG 1) zugeordnet, unter deren Kontrolle, veranlasst durch die Steuereinrichtung
33, das Auslesen der Materialkennung erfolgt. Wenn eine Fertigungseinheit die Materialkennung
des jeweils zugeführten Ausgangsmaterials aufgenommen hat, wird überprüft, ob in dem
beim Produktwechsel ausgewählten Parametersatz 62 eine passende Kennung 65 enthalten
ist. Wenn zu mindestens einer Materialkennung keine passende Kennung 65 in dem ausgewählten
Parametersatz 62 gefunden wird, wird eine Fehlermeldung generiert, die zum Beispiel
auf einem der Steuervorrichtung 33 zugeordneten Bildschirm ausgegeben wird. Eine aufgenommene
Materialkennung und eine Kennung 65 im Parametersatz 62 passen z.B. zusammen, wenn
sie vollständig oder in einer vorgegebenen oder vorgebbaren Anzahl signifikanter Bits
übereinstimmen. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass jeder Fertigungseinheit
passendes Ausgangsmaterial entsprechend dem ausgewählten Parametersatz 62, etwa durch
den Materialförderer 26 (FIG 1), automatisch zugeführt wird. Dazu wird die Materialkennung
von im Lager 24 (FIG 1) vorgehaltenem Ausgangsmaterial ausgelesen und bei Auffinden
eines Ausgangsmaterials mit einer zur Kennung 65 passenden Materialkennung dem Lager
24 entnommen und der jeweiligen Fertigungseinheit zugeführt. Wenn mindestens einer
Fertigungseinheit das oder jedes erforderliche Ausgangsmaterial nicht zugeführt werden
kann, wird eine Fehlermeldung generiert.
[0024] Bei Ermittlung einer zu einer Materialkennung passenden Kennung 65 des ausgewählten
Parametersatzes 62 wird an die jeweilige Fertigungseinheit eine mit der ermittelten
Kennung 65 oder der aufgenommenen Materialkennung assoziierte Stellgröße zur Justierung
des oder jedes justierbaren Organs der Fertigungseinheit übermittelt. Die oder jede
Stellgröße wird dabei entweder aus dem ausgewählten Parametersatz 62 oder aus der
Datenbasis 66 entnommen, bei der ein Zugriff auf die jeweilige Stellgröße anhand der
ermittelten Kennung 65 oder der aufgenommenen Materialkennung nach Art eines Index
oder dergleichen möglich ist.
[0025] Entweder kontinuierlich im Produktionsprozess, zumindest jedoch vor der Justierung
der justierbaren Organe entsprechend der Daten des ausgewählten Parametersatzes 62,
also beim Produktwechsel, werden anhand der Kennung 65 oder Materialkennung in einer
Betriebsdatenerfassung 67 materialspezifische Daten 68, wie z.B. Verbrauchs- oder
Ausschuss- oder Störungsquoten archiviert, um zu erkennen, welches Material sich im
Produktionsprozess am Besten bewährt. Der Zugriff auf diese materialspezifischen Daten
68 erfolgt anhand einer Kennung 65, ggf. der gleichen Kennung 65, die auch im Parametersatz
61, 62 verwendet wird, nach Art eines Indexes. Die jeweiligen materialspezifischen
Daten 68 sind als Bildsymbol in Form einer Diskette dargestellt. Die Betriebsdatenerfassung
67 erfolgt insbesondere für unterschiedliche Produkte, also z.B. unterschiedliche
Arten von Zigarettenpackungen 48, getrennt.
[0026] Vor der Justierung der justierbaren Organe entsprechend der Daten der Datenbasis
66 (oder des ausgewählten Parametersatzes 62) werden die bis dahin gültigen Einstellungen
der oder jeder Fertigungseinheit und/oder des oder jedes justierbaren Organs für eine
eventuelle spätere Wiederverwendung abgespeichert. Die auf diese Weise abgespeicherten
Einstellungen können auch von den gespeicherten Stellgrößen abweichen und diese ggf.
sogar ersetzen, wenn die Einstellungen auf Anpassungen des Bedienpersonals beruhen.
Dann kann ausgewählt werden, ob die zuletzt gültigen Einstellungen eine Verbesserung
des Produktionsablaufs bewirkt haben. Ist dies der Fall, werden die zugehörigen Stellgrößen
in der Datenbasis 66 entsprechend modifiziert. Dies ermöglicht eine kontinuierliche
Verbesserung des Produktionsablaufs nach Art einer evolutionären Strategie. Zu den
auf diese Weise abgespeicherten Daten gehören z. B. die Daten zur Justierung der CCD-Kamera
54 wie oben ausgeführt. Das Abspeichern der zuletzt gültigen Einstellungen vor dem
Produktwechsel ist durch einen der jeweiligen Maschinensteuerung 35 zugeordneten Datensatz
73 illustriert. Der Datensatz 73 umfasst Daten zur Justierung des justierbaren Organs
zur Herstellung des Produktes der ersten Art, wie der Zigarettenpackung 48, die bis
zum Produktwechsel im Produktionsprozess verwendet wurden (Pfeil von der gestrichelt
dargestellten Zigarettenpackung 48 zum Datensatz 73). Zur späteren Wiederverwendung
werden einzelne oder alle Daten, z. B. gemäß einer Auswahl eines Bedieners, in die
Datenbasis 66 übernommen.
[0027] Zur Veranschaulichung jeweils mit einer Kennung 65 oder Materialkennung assoziierter
Stellgrößen in der Datenbasis 66 ist eine Nockenscheibe 57 (siehe auch FIG 7), eine
Lichtschranke 50 (siehe auch FIG 6) als optischer Sensor, eine Heizung 51 (siehe auch
FIG 6) als Siegelorgan und eine variable Länge einer Einschlagfolie 64 dargestellt.
Mit einer einzelnen Stellgröße können eine oder mehrere Kennungen 65 assoziiert sein.
Damit lässt sich berücksichtigen, dass ein einzelnes Ausgangsmaterial die Justierung
mehrerer justierbarer Organe oder eine Vielzahl von zulässigen Ausgangsmaterialien
eine jeweils individuelle Justierung des selben justierbaren Organs erfordern kann.
[0028] Die oder jede jeweils ermittelte Stellgröße wird aus der Datenbasis 66 (oder dem
ausgewählten Parametersatz 62) an die jeweilige Funktionseinheit oder deren Maschinensteuerung
35 übertragen und bewirkt bei einem beweglichen justierbaren Organ z.B. eine Veränderung
einer Relativstellung in Bezug auf eine Referenzstellung. Beim Banderolenapparat bewirkt
die Übermittlung der Stellgröße z.B. eine Beeinflussung des rotatorischen Versatzes
der Nockenscheibe 57 der Folieneinschlagmaschine 12. Des Weiteren bewirkt die Übermittlung
der Stellgröße z.B. eine geeignete Auswertung der von der Lichtschranke 50 der Folieneinschlagmaschine
12 als optischem Sensor gelieferten Daten sowie eine Anpassung der Temperatur der
Heizung 51 des Siegelorgans der Folieneinschlagmaschine 12. Schließlich bewirkt die
Übermittlung der Stellgröße z.B. die Einstellung einer Schnittlänge zum Schneiden
von Folienzuschnitten aus der Einschlagfolie 64.
[0029] Der Zugriff auf die Datenbasis 66 erfolgt anhand der jeweiligen Kennung 65 des ausgewählten
oder bereit gestellten Ausgangsmaterials. Die Datenbasis 66 ist im Speicher im Wesentlichen
als Feld, im Folgenden als produktartbezogener Parametersatz 74 bezeichnet, mit einer
Anzahl von Feldelementen realisiert. Jeder produktartbezogene Parametersatz 74 korrespondiert
mit einem Produkt, z.B. einer Zigarettenpackung 48 und umfasst, wiederum als Feld
mit einer Anzahl von Feldelementen, eine Matrix, deren Spalten 75 einzelnen Ausgangsmaterialien
oder Maschinenkonfigurationen und deren Zeilen 76 den jeweiligen Stellgrößen zugeordnet
sind. Wenn ein Ausgangsmaterial eine Beeinflussung einer Stellgröße, also eine Justierung
eines justierbaren Organs, erfordert, ist in dem der jeweiligen Spalte 75 und Zeile
76 zugeordneten Feld die Kennung 65 des Ausgangsmaterials eingetragen. Bei Übermittlung
einer Kennung 65 eines zulässigen und als passend erkannten Ausgangsmaterials an die
Datenbasis 66 wird in der Datenbasis 66 eine entsprechende Kennung 65 gesucht. Ist
die Kennung 65 in der Datenbasis 66 gefunden, wird die oder jede Stellgröße des Feldelementes,
dem die gefundene Kennung 65 zugeordnet ist, an eine gleichfalls anhand der Kennung
65 identifizierbare Funktionseinheit oder deren Maschinensteuerung 35 zur Justierung
des oder jedes justierbaren Organs übermittelt. Im Falle von Zuschnitten 37, 38 umfasst
der produktartbezogene Parametersatz 74 z.B. Stellgrößen zur Justierung eines Faltorgans
zum Falten der Zigarettenschachtel und/oder Stellgrößen zur Justierung von Leimdüsen
zum Auftragen des erforderlichen Leimbildes. Im Falle der Einschlagfolie 64 umfasst
der produktartbezogene Parametersatz 74 z.B. Stellgrößen zur Justierung eines optischen
Sensors, wie einer Lichtschranke 50 (siehe auch FIG 6), zum Erkennen von z.B. Druckmarken
auf der Einschlagfolie 64.
[0030] FIG 10 zeigt den produktartbezogenen Parametersatz 74 aus Fig. 9b. Dargestellt ist
ein sich auf ein bestimmtes Produkt, eine Zigarettenpackung 48, beziehender Parametersatz,
der Parameter, also Stellgrößen, zur Justierung justierbarer Organe umfasst. Die Stellgrößen
sind nur durch die justierbaren Organe selbst dargestellt. Mit dem produktartbezogenen
Parametersatz 74 ist auch eine Berücksichtigung von Abhängigkeiten einzelner Ausgangsmaterialien
untereinander möglich. Wenn z.B. für eine Einschlagfolie 64 als Stellgröße für die
Heizung 51 des Siegelorgans eine Temperatur von z.B. 160°C vorgegeben ist, kann bei
einem Zuschnitt 37 mit einer Beschichtung mit hoher Wärmeleitfähigkeit diese Temperatur
zum sicheren Versiegeln der Materialenden nicht ausreichen. Es besteht eine Abhängigkeit
zwischen dem Zuschnitt 37 und der Einschlagfolie 64, die durch entsprechende Daten
des produktartbezogenen Parametersatzes 74 berücksichtigt wird. Der produktartbezogene
Parametersatz 74 enthält dann für die Heizung 51 als Stellgröße z.B. eine Temperatur
von z.B. 165°C, mit der die Einschlagfolie 64 auch in Verbindung mit dem speziellen
Zuschnitt 37 sicher versiegelt werden kann. Ähnlich verhält es sich in Bezug auf einen
Zuschnitt 37 und eine darauf anzubringende Banderole 53. Bei einem bestimmten Zuschnitt
37 und einer bestimmten Banderole 53 kann vorgesehen sein, dass diese Banderole 53
immer über Eck aufgelegt wird. Der produktartbezogene Parametersatz 74 enthält dann
für diese Kombination von Ausgangsmaterialien eine Stellgröße zur Justierung der Nockenscheibe
57 zum Übereck-Auflegen. Für nur von einem Ausgangsmaterial abhängige Stellgrößen,
wie z.B. zur Justierung der Lichtschranke 50, enthält der Parametersatz in der entsprechenden
Zeile 76 nur die Kennung des jeweiligen Ausgangsmaterials.
[0031] Der oder jeder produktartbezogene Parametersatz 74 kann im Betrieb der Linie erweitert
oder aktualisiert werden. Bei einer Erweiterung werden zusätzliche Kennungen 65 einzelner
oder mehrerer Ausgangsmaterialien aufgenommen und dabei eine weitere Zeile 76 mit
einer dem oder den Ausgangsmaterialien zugeordneten Stellgröße erzeugt. Bei einer
Aktualisierung wird bei einer bestehenden Zeile 76 die Stellgröße an im Betrieb der
Linie ermittelte günstigere Werte angepasst. Die Erweiterung oder Aktualisierung des
produktartbezogenen Parametersatzes 74 erfolgt für den Benutzer transparent. D.h.
der Benutzer, der Bediener der Linie, betätigt z.B. eine Taste zur Übernahme der Daten
der aktuellen Produktion. Dann wird anhand des jeweils gefertigten Produkts, also
z.B. anhand der gefertigten Zigarettenpackung 48, der zugehörige produktartbezogene
Parametersatz 74 ermittelt. Dieser wird für jedes verwendete Ausgangsmaterial nach
passenden Kennungen 64 durchsucht und im Falle einer gefundenen Kennung 64 die jeweils
zugehörige Stellgröße aktualisiert. Wird die Kennung eines Ausgangsmaterials nicht
gefunden, wird eine neue Zeile 76 generiert und in dieser Zeile 76 in der Spalte 75
des jeweiligen Ausgangsmaterials die Kennung 64 des Ausgangsmaterials eingetragen.
In die gleiche Zeile 76 wird die zugehörige Stellgröße eingetragen. Zur Festlegung
welche der verschienen Stellgrößen zu einer Kennung 64 in den produktartbezogenen
Parametersatz 74 eingetragen wird, ist für jede Stellgröße abgespeichert, von welchen
Ausgangsmaterial(ien) sie ggf. abhängig ist. Eine Abhängigkeit von mehreren Ausgangsmaterialien
ist in der Darstellung durch das Symbol "⊕" angedeutet. Die Stellgröße zur Justierung
der Lichtschranke 50 ist nur von der verwendeten Einschlagfolie 64 abhängig. Die Stellgröße
zur Justierung der Heizung 51 ist von der Kombination aus Einschlagfolie 64 und Zuschnitt
37 abhängig und die Stellgröße zur Justierung der Nockenscheibe 57 ist von der Kombination
aus Zuschnitt 37 und Banderole 53 abhängig.
[0032] Neben Ausgangsmaterialien ist im produktartbezogenen Parametersatz 74 zumindest eine
Spalte 75 für Maschinenkonfigurationen vorgesehen, die ebenfalls die Justierung justierbarer
Organe beeinflussen können. Als Beispiel für eine solche Maschinenkonfiguration ist
eine Nachstellkurve 77 für eine Schneidvorrichtung zum Abtrennen der Einschlagfolie
64 angegeben. In der entsprechenden Spalte ist ein die Maschinenkonfiguration beschreibender
Maschinenkonfigurationswert 78 eingetragen. Der Zahlenwert "06" kennzeichnet die sechste
Stufe der Nachregelung der Schneidvorrichtung aufgrund von Verschleiß. Die Zeile 76
mit dem Maschinenkonfigurationswert 78 kommt dann zur Anwendung, wenn eine Einschlagfolie
64 zusammen mit einem Zuschnitt 37 mit den in der Zeile 76 angegebenen Kennungen 65
verwendet werden und wenn sich die Schneidvorrichtung in der als Maschinenkonfigurationswert
78 angegebenen Stufe zur Nachregelung befindet. Dann wird an die Maschinensteuerung
35 ein die Länge einzelner Folienzuschnitte beeinflussender Stellwert ausgegeben.
Die Erweiterung oder Ergänzung des produktartbezogenen Parametersatz 74 ist auch in
Bezug auf solche Maschinenkonfigurationen möglich. D.h. wenn sich die Schneideinrichtung
erst in der dritten Stufe der Nachregelung befindet und der Bediener eine Übernahme
aktueller Daten und den produktartbezogenen Parametersatz 74 abruft, wird eine weitere
Zeile 76 generiert, die die Kennungen 65 von Einschlagfolie 64 und Zuschnitt 37, als
Maschinenkonfigurationswert 78 den Zahlenwert "03" und die aktuelle Stellgröße zur
Vorgabe der Länge des Folienzuschnitts umfasst.
[0033] Die Parametersätze 61, 62 sowie die Datenbasis 66 und die Betriebsdatenerfassung
67 können z. B. im Speicher der Steuervorrichtung 33 gespeichert sein. Alternativ
können die Parametersätze 61, 62 und/oder die Datenbasis 66 und/oder die Betriebsdatenerfassung
62 auch verteilt, also z. B. in einen Speicher jeder Maschinensteuerung gespeichert
sein. dies macht ggf. die Steuervorrichtung 33 im Sinne einer zentralen Steuerung
entbehrlich, so dass jede Fertigungseinheit durch eine eigene, dezentrale Maschinensteuerung
35 steuerbar ist. Damit kann auch das Optimieren der Parameter zur Justierung justierbarer
Organe für jede Maschinensteuerung 35 individuell erfolgen.
1. Fertigungs- und Verpackungsanlage - Linie - mit einer Steuervorrichtung (33) und jeweils
justierbare Organe aufweisenden Fertigungseinheiten, wie insbesondere (Zigaretten-)Herstellmaschine
(Maker 10), Verpackungsmaschine (Packer 11), ggf. Folieneinschlagmaschine (12), ggf.
Gebindepacker (Stangenpacker 13) und ggf. Kartonpacker (Kartonierer 14). zum Herstellen
und insbesondere versandfertigen Verpacken von zunächst Produkten - Zigaretten und
Zigarettenverpackungen - einer ersten Art und darauf von Produkten einer zweiten Art
jeweils aus Ausgangsmaterialien, wie insbesondere Zuschnitten (37, 38) wie Papier-
oder Kartonzuschnitten, Folie und dergleichen,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Speicher der Steuervorrichtung (33) zumindest ein mit Produkten der ersten
Art assoziierter erster Satz (61) von Parametern und ein mit Produkten der zweiten
Art assoziierter zweiter Satz (62) von Parametern auswählbar abgespeichert ist,
dass jeder Parametersatz (61, 62) eine Anzahl erforderlicher Ausgangsmaterialien beinhaltet,
dass in dem Speicher mindestens ein produktartbezogener Parametersatz (74) zur Verknüpfung
von Ausgangsmaterialien abgespeichert ist,
dass der produktartbezogene Parametersatz (74) vorgegebene oder vorgebbare Verknüpfungen
von Ausgangsmaterialien und zu jeder Verknüpfung zumindest eine Stellgröße zur Justierung
eines justierbaren Organs umfasst,
dass bei Auswahl eines Parametersatzes (61, 62) der oder jeder Fertigungseinheit durch
die Steuervorrichtung (33) anhand der ausgewählten Parameter und des produktartbezogenen
Parametersatzes (74) eine Stellgröße zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs
übermittelbar ist.
2. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Speicher der Steuervorrichtung (33) zumindest ein mit Produkten der ersten
Art assoziierter erster Satz von Parametern (61) und ein mit Produkten der zweiten
Art assoziierter zweiter Satz von Parametern (62) auswählbar abgespeichert ist, der
für jedes benötigte Ausgangsmaterial eine Kennung (64) umfasst und
dass entweder
- für das an der oder jeder Fertigungseinheit vorliegende Ausgangsmaterial eine Materialkennung
ermittelbar ist und
- bei Auswahl eines Parametersatzes (61, 62) die Materialkennung des an der oder jeder
Fertigungseinheit vorliegenden Ausgangsmaterials mit der korrespondierenden Kennung
(64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62) vergleichbar ist.
oder
- das in der oder jeder Fertigungseinheit verwendbare Ausgangsmaterial eine auslesbare
Materialkennung umfasst und
- bei Auswahl eines Parametersatzes (61, 62) der oder jeder Fertigungseinheit verwendbares
Ausgangsmaterial anhand der Kennung (64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62) zuführbar
ist.
3. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fehlermeldung generierbar ist, wenn mindestens eine ermittelte Materialkennung
nicht mit der korrespondierenden Kennung (64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62)
übereinstimmt.
4. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Parametersatz (61, 62) eine Anzahl erforderlicher Ausgangsmaterialien und zu
dem oder jedem erforderlichen Ausgangsmaterial zumindest eine Kennung (65) beinhaltet.
5. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Parametersatz (61, 62) und der produktartbezogene Parametersatz (74) zu jedem
Ausgangsmaterial eine Kennung (65) umfasst und dass die Übermittlung der Stellgröße
anhand der Kennung (65) erfolgt.
6. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmaterial eine Materialkennung umfasst und dass diese, soweit das Ausgangsmaterial
als Materialbahn auf einer Bobine (25) mit einem Bobinenkem (45) vorgehalten wird,
in einem insbesondere wieder beschreibbaren Transponder (46) gespeichert ist.
7. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Transponder (46) an oder in einem Fuß des Bobinenkerns (45) angeordnet ist und
mit einem ortsfest in entsprechender Position parallel zur Drehachse der Bobine (25)
ausgerichteten Leser (47) zusammenwirkt.
8. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Transponder (46) entweder am Bobinenkem (45) oder einem Ende der Materialbahn
angeordnet ist und mit einem ortsfest in entsprechender Position senkrecht zur Drehachse
der Bobine (25) ausgerichteten Leser (47) zusammenwirkt.
9. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fertigungseinheit Mittel, insbesondere den Transponder (46) und den zugeordneten
Leser (47), zum Aufnehmen jeweils einer Materialkennung des oder jedes jeweils zugeführten
Ausgangsmaterials aufweist und dass durch die Steuervorrichtung (33) bei Ermittlung
einer zu einer Materialkennung passenden Kennung (65) des Parametersatzes (61, 62)
an die jeweilige Fertigungseinheit eine mit dieser Kennung (65) oder Materialkennung
assoziierte Stellgröße zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs übermittelbar
ist.
10. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Fertigungseinheit das oder jedes erforderliche, mit einer Materialkennung versehene
Ausgangsmaterial unter Berücksichtigung eines Vergleichs von Kennung (65) und Materialkennung
zuführbar und durch die Steuervorrichtung (33) eine mit dieser Kennung (65) oder Materialkennung
assoziierte Stellgröße zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs übermittelbar
ist.
11. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (33) mit der oder jeder Fertigungseinheit insbesondere über
einen Feldbus (34) kommunikativ verbunden ist.
12. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Produktart zumindest ein produktartbezogener Parametersatz zur Berücksichtigung
von Abhängigkeiten einzelner Ausgangsmaterialien untereinander vorgesehen ist und
dass anstelle einer mit einem von einem anderen Ausgangsmaterial abhängigen Ausgangsmaterial
assoziierten Stellgröße eine mit einem entsprechenden Parameter des produktartbezogenen
Parametersatzes assoziierte Stellgröße an die jeweilige Fertigungseinheit übermittelbar
ist.
13. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche oder einem
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Relativstellung des justierbaren Organs in Bezug auf eine Referenzstellung veränderbar
ist.
14. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche oder einem
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der justierbaren Organe ein Banderolenapparat mit einer rotierenden
Nockenscheibe (57) für Zuschnitte, insbesondere Banderolen (53), ist, deren Rotation
mit mindestens einer anderen beweglichen oder bewegten Komponente der jeweiligen Fertigungseinheit
gekoppelt ist und dass die Justierung sich auf einen rotatorischen Versatz zwischen
der Nockenscheibe (57) und der oder jeder anderen Komponente bezieht.
15. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche oder einem
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der justierbaren Organe ein Faltorgan insbesondere der Verpackungsmaschine
(Packer 11) ist und dass sich die Justierung auf eine Faltreihenfolge oder einen Faltdruck
bezieht oder dass mindestens eines der justierbaren Organe ein Heiz- und/oder Druckorgan
insbesondere der Folieneinschlagmaschine (12) ist und dass sich die Justierung auf
eine Temperatur und/oder einen ausübbaren Druck des Organs bezieht.
16. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche oder einem
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der justierbaren Organe ein optischer Sensor ist, wie eine Kamera,
insbesondere eine CCD-Kamera (54), oder einen optischen Sensor umfasst, wie eine Lichtschranke
(50), und dass die Justierung das Ansprechverhalten des Sensors beeinflusst.
17. Fertigungs- und Verpackungsanlage nach einem der vorangehenden Ansprüche oder einem
der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Justierung des oder jedes justierbaren Organs die bis dahin gültigen Einstellungen
der oder jeder Fertigungseinheit und/oder des oder justierbaren Organs für eine eventuelle
spätere Wiederverwendung abspeicherbar sind.
18. Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage - Linie - mit jeweils
justierbare Organe aufweisenden Fertigungseinheiten, wie insbesondere (Zigaretten-)Herstellmaschine
(Maker 10), Verpackungsmaschine (Packer 11), ggf. Folieneinschlagmaschine (12), ggf.
Gebindepacker (Stangenpacker 13) und ggf. Kartonpacker (Kartonierer 14), zum Herstellen
und insbesondere versandfertigen Verpacken von zunächst Produkten - Zigaretten und
Zigarettenverpackungen - einer ersten Art und darauf von Produkten einer zweiten Art
jeweils aus Ausgangsmaterialien, wie insbesondere Zuschnitten (37, 38) wie Papier-
oder Kartonzuschnitten, Folie und dergleichen, dadurch gekennzeichnet,
dass zum Wechsel von Produkten der ersten Art zu Produkten der zweiten Art ein Satz diesbezüglicher
Parameter (61, 62) ausgewählt wird, der eine Anzahl erforderlicher Ausgangsmaterialen
umfasst und
dass bei Auswahl eines Parametersatzes (61, 62) der oder jeder Fertigungseinheit durch
die Steuervorrichtung (33) anhand der ausgewählten Parameter und eines vorgegebene
oder vorgebbare Verknüpfungen von Ausgangsmaterialien und zu jeder Verknüpfung zumindest
eine Stellgröße zur Justierung eines justierbaren Organs umfassenden produktartbezogenen
Parametersatzes (74) eine Stellgröße zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs
übermittelt wird.
19. Verfahren zur Steuerung einer Fertigungs- und Verpackungsanlage gemäß Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Wechsel von Produkten der ersten Art zu Produkten der zweiten Art ein Satz diesbezüglicher
Parameter (61, 62) ausgewählt wird, der für jedes benötigte Ausgangsmaterial eine
Kennung (64) umfasst und
dass entweder
- für das an der oder jeder Fertigungseinheit vorliegende Ausgangsmaterial eine Materialkennung
ermittelt wird und
- die Materialkennung des an der oder jeder Fertigungseinheit vorliegenden Ausgangsmaterials
mit der korrespondierenden Kennung (64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62) verglichen
wird
oder
- bei Auswahl eines Parametersatzes (61, 62) der oder jeder Fertigungseinheit verwendbares
Ausgangsmaterial anhand der Kennung (64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62) sowie
einer auslesbaren Materialkennung des Ausgangsmaterials zugeführt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fehlermeldung generiert wird, wenn mindestens eine Materialkennung nicht mit
der korrespondierenden Kennung (64) aus dem ausgewählten Parametersatz (62) übereinstimmt.
21. Verfahren nach Anspruch 18, 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Parametersatz (61, 62) eine Anzahl erforderlicher Ausgangsmaterialien und zu
jedem erforderlichen Ausgangsmaterial zumindest eine Kennung (65) beinhaltet, dass
jede Fertigungseinheit jeweils eine Materialkennung des oder jedes jeweils zugeführten
Ausgangsmaterials aufnimmt und dass bei Ermittlung einer zu einer Materialkennung
passenden Kennung (65) des Parametersatzes (61, 62) an die jeweilige Fertigungseinheit
eine mit der Kennung (65) oder Materialkennung assoziierte Stellgröße zur Justierung
des oder jedes justierbaren Organs übermittelt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Parametersatz (61, 62) und der produktartbezogene Parametersatz (74) zu jedem
Ausgangsmaterial eine Kennung (65) umfasst und dass die Übermittlung der Stellgröße
anhand der Kennung (65) erfolgt.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Parametersatz (61, 62) eine Anzahl erforderlicher Ausgangsmaterialien und zu
jedem erforderlichen Ausgangsmaterial zumindest eine Kennung (65) beinhaltet, dass
jeder Fertigungseinheit das oder jedes erforderliche, mit einer Materialkennung versehene
Ausgangsmaterial unter Berücksichtigung eines Vergleichs von Kennung (65) und Materialkennung
zugeführt und eine mit der Kennung (65) oder Materialkennung assoziierte Stellgröße
zur Justierung des oder jedes justierbaren Organs übermittelt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellgröße einer Datenbasis (66) entnommen wird, auf die ein Zugriff mittels
der Materialkennung oder der Kennung (65) des Parametersatzes (61, 62) erfolgt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fehlermeldung generiert wird, wenn zu mindestens einer Materialkennung keine
passende Kennung (65) in dem ausgewählten Parametersatz (62) gefunden wird.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fehlermeldung generiert wird, wenn mindestens einer Fertigungseinheit das oder
jedes erforderliche Ausgangsmaterial nicht zugeführt werden kann.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Herstellen und Verpacken von Produkten der zweiten Art aufgenommen wird, wenn
zu jeder Materialkennung eine passende Kennung (65) in dem ausgewählten Parametersatz
gefunden wird und anhand der jeweils zugehörigen Stellgröße die Justierung des oder
jedes justierbaren Organs erfolgt ist.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Produktart zumindest ein produktartbezogener Parametersatz zur Berücksichtigung
von Abhängigkeiten einzelner Ausgangsmaterialien untereinander vorgesehen ist und
dass jede mit einem von einem anderen Ausgangsmaterial abhängigen Ausgangsmaterial
assoziierte Stellgröße durch eine mit einem entsprechenden Parameter des produktartbezogenen
Parametersatzes assoziierte Stellgröße ersetzt wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Justierung des oder jedes Organs die bis dahin gültigen Einstellungen der
oder jeder Fertigungseinheit und/oder des oder jedes justierbaren Organs abgespeichert
werden.
1. A production and packaging installation - line - having a control arrangement (33)
and production units having respectively adjustable mechanisms, such as, in particular,
a (cigarette-) production machine (maker 10), a packaging machine (packer 11), possibly
a film-wrapping machine (12), possibly a multipacker (13) and possibly a carton packer
(cartoner 14), for the production and, in particular, ready-to-dispatch packaging
of, in the first instance, products - cigarettes and cigarette packs - of a first
type and, thereafter, products of a second type each comprising starting materials,
in particular blanks (37, 38) such as paper or cardboard blanks, film and the like,
wherein,
at least a first set (61) of parameters associated with products of the first type
and a second set (62) of parameters associated with products of the second type are
stored in a selectable manner in a memory of the control arrangement (33),
wherein each set of parameters (61, 62) contains a number of necessary starting materials,
wherein at least one product-type-related set of parameters (74) for linking up starting
materials is stored in the memory,
wherein the product-type-related set of parameters (74) comprises predetermined or
predeterminable links between starting materials and, for each link, at least one
manipulated variable for adjusting an adjustable mechanism,
and wherein, upon selection of a set of parameters (61, 62), a manipulated variable
for adjusting the or each adjustable mechanism can be transmitted to the or each production
unit by the control arrangement (33), by way of the selected parameters.
2. The production and packaging installation as claimed in claim 1,
wherein
at least a first set of parameters (61) associated with products of the first type
and a second set of parameters (62) associated with products of the second type, this
set comprising a code (64) for each required starting material, are stored in a selectable
manner in a memory of the control arrangement (33), and
wherein either
- a material code can be determined for the starting material present at the or each
production unit and
- upon selection of a set of parameters (61, 62), the material code of the starting
material present at the or each production unit can be compared with the corresponding
code (64) from the selected set of parameters (62),
or
- the starting material which can be used in the or each production unit comprises
a readable material code and
- upon selection of a set of parameters (61, 62), the or each production unit can
be fed usable starting material by way of the code (64) from the selected set of parameters
(62).
3. The production and packaging installation as claimed in claim 2, wherein an error signal can be generated if at least one material code which has been determined
does not correspond to the corresponding code (64) from the selected set of parameters
(62).
4. The production and packaging installation as claimed in claim 1, 2 or 3, wherein each set of parameters (61, 62) contains a number of necessary starting materials
and at least one code (65) for the or each necessary starting material.
5. The production and packaging installation as claimed in claim 1, wherein each set of parameters (61, 62) and the product-type-related set of parameters (74)
comprises a code (65) for each starting material, and wherein the manipulated variable
is transmitted by way of the code (65).
6. The production and packaging installation as claimed in one of claims 1 to 5, wherein the starting material comprises a material code, and wherein, if the starting material
is supplied as a material web on a reel (25) with a reel core (45), this material
code is stored in an, in particular, re-writable transponder (46).
7. The production and packaging installation as claimed in claim 6, wherein the transponder (46) is arranged on or in a foot of the reel core (45) and interacts
with a reader (47) which is oriented appropriately in a stationary manner parallel
to the axis of rotation of the reel (25).
8. The production and packaging installation as claimed in claim 6, wherein the transponder (46) is arranged either on the reel core (45) or at one end of the
material web and interacts with a reader (47) which is oriented appropriately in a
stationary manner perpendicularly to the axis of rotation of the reel (25).
9. The production and packaging installation as claimed in one of claims 1 to 8, wherein each production unit has means, in particular the transponder (46) and the associated
reader (47), for picking up in each case one material code of the or each respectively
fed starting material, and wherein, upon determination of a code (65) from the set
of parameters (61, 62) which matches a material code, a manipulated variable, for
adjusting the or each adjustable mechanism, which is associated with this code (65)
or material code can be transmitted to the respective production unit by the control
arrangement (33).
10. The production and packaging installation as claimed in one of claims 1 to 9, wherein the or each necessary starting material provided with a material code can be fed
to each production unit, with account being taken of a comparison between code (65)
and material code, and a manipulated variable, for adjusting the or each adjustable
mechanism, which is associated with this code (65) or material code can be transmitted
to each production unit by the control arrangement (33).
11. The production and packaging installation as claimed in one of claims 1 to 10, wherein the control arrangement (32) is connected communicatively to the or each production
unit, in particular via a field bus (34).
12. The production and packaging installation as claimed in one of claims 1 to 11, wherein at least one product-type-related set of parameters for taking account of dependencies
between individual starting materials is provided for each product type, and wherein,
instead of a manipulated variable which is associated with a starting material which
is dependent on another starting material, a manipulated variable which is associated
with a corresponding parameter of the product-type-related set of parameters can be
transmitted to the respective production unit.
13. The production and packaging installation as claimed in one of the preceding claims
or one of the further claims, wherein it is possible to change a relative position of the adjustable mechanism in relation
to a reference position.
14. The production and packaging installation as claimed in one of the preceding claims
or one of the further claims, wherein at least one of the adjustable mechanisms is a label apparatus with a rotating cam
plate (57) for blanks, in particular labels (53), of which the rotation is coupled
to at least one other movable or moving component of the respective production unit,
and wherein the adjustment relates to a rotary offset between the cam plate (57) and
the or each other component.
15. The production and packaging installation as claimed in one of the preceding claims
or one of the further claims, wherein at least one of the adjustable mechanisms is a folding mechanism, in particular,
of the packaging machine (packer 11), and wherein the adjustment relates to a folding
sequence or a folding pressure, or wherein at least one of the adjustable mechanisms
is a heating and/or pressure-exerting mechanism, in particular, of the film-wrapping
machine (12), and wherein the adjustment relates to a temperature of, and/or a pressure
which can be exerted by, the mechanism.
16. The production and packaging installation as claimed in one of the preceding claims
or one of the further claims, wherein at least one of the adjustable mechanisms is an optical sensor such as a camera,
in particular a CCD camera (54), or comprises an optical sensor such as a light barrier
(50), and wherein the adjustment influences the response behaviour of the sensor.
17. The production and packaging installation as claimed in one of the preceding claims
or one of the further claims, wherein prior to the adjustment of the or each adjustable mechanism, the hitherto valid settings
of the or each production unit and/or of the or each adjustable mechanism can be stored
for possible subsequent reuse.
18. A method of controlling a production and packaging installation - line - having production
units having respectively adjustable mechanisms, such as, in particular, a (cigarette-)
production machine (maker 10), a packaging machine (packer 11), possibly a film-wrapping
machine (12), possibly a multipacker (13) and possibly a carton packer (cartoner 14),
for the production and, in particular, ready-to dispatch packaging of, in the first
instance, products - cigarettes and cigarette packs - of a first type and, thereafter,
products of a second type each comprising starting materials, in particular blanks
(37, 38) such as paper or cardboard blanks, film and the like,
wherein,
in order to change over from products of the first type to products of the second
type, a set of related parameters (61, 62), which comprises a number of necessary
starting materials, is selected, and
wherein, upon selection of a set of parameters (61, 62), a manipulated variable for
adjusting the or each adjustable mechanism is transmitted to the or each production
unit by the control arrangement (33), by way of the selected parameters and of a product-type-related
set of parameters (74) which comprises predetermined or predeterminable links between
starting materials and, for each link, at least one manipulated variable for adjusting
an adjustable mechanism.
19. The method of controlling a production and packaging installation pursuant to claim
18,
wherein
in order to change over from products of the first type to products of the second
type, a set of related parameters (61, 62), which comprises a code (64) for each required
starting material, is selected, and
wherein either
- a material code is determined for the starting material present at the or each production
unit and
- the material code of the starting material present at the or each production unit
is compared with the corresponding code (64) from the selected set of parameters (62),
or
- upon selection of a set of parameters (61, 62), the or each production unit is fed
usable starting material by way of the code (64) from the selected set of parameters
(62) and of a readable material code of the starting material.
20. The method as claimed in claim 19, wherein an error signal is generated if at least one material code does not correspond to
the corresponding code (64) from the selected set of parameters (62).
21. The method as claimed in claim 18, 19 or 20, wherein each set of parameters (61, 62) contains a number of necessary starting materials
and at least one code (65) for each necessary starting material, wherein each production
unit picks up in each case one material code of the or each respectively fed starting
material, and wherein, upon determination of a code (65) of the set of parameters
(61, 62) which matches a material code, a manipulated variable, for adjusting the
or each adjustable mechanism, which is associated with the code (65) or material code,
is transmitted to the respective production unit.
22. The method as claimed in claim 18, wherein each set of parameters (61, 62) and the product-type-related set of parameters (74)
comprises a code (65) for each starting material, and wherein the manipulated variable
is transmitted by way of the code (65).
23. The method as claimed in one of claims 18 to 22, wherein each set of parameters (61, 62) contains a number of necessary starting materials
and at least one code (65) for each necessary starting material, and wherein the or
each necessary starting material provided with a material code is fed to each production
unit, with account being taken of a comparison between code (65) and material code,
and a manipulated variable, for adjusting the or each adjustable mechanism, which
is associated with the code (65) or material code, is transmitted to each production
unit.
24. The method as claimed in one of claims 28 to 23, wherein the manipulated variable is taken from a database (66) which is accessed by means
of the material code or the code (65) from the set of parameters (61, 62).
25. The method as claimed in one of claims 18 to 24, wherein an error signal is generated if, for at least one material code, no matching code
(65) is found in the selected set of parameters (62).
26. The method as claimed in one of claims 18 to 25, wherein an error signal is generated if the or each necessary starting material cannot be
fed to at least one production unit.
27. The method as claimed in one of claims 18 to 26, wherein the production and packaging of products of the second type is commenced if, for
each material code, a matching code (65) is found in the selected set of parameters
and the adjustment of the or each adjustable mechanism has taken place by way of the
respectively associated manipulated variable.
28. The method as claimed in one of claims 18 to 27, wherein at least one product-type-related set of parameters for taking account of dependencies
between individual starting materials is provided for each product type, and wherein
each manipulated variable which is associated with a starting material which is dependent
on another starting material is replaced by a manipulated variable which is associated
with a corresponding parameter of the product-type-related set of parameters.
29. The method as claimed in one of claims 18 to 28, wherein, prior to the adjustment of the or each mechanism, the hitherto valid settings of
the or each production unit and/or of the or each adjustable mechanism are stored.
1. Chaîne d'installation de fabrication et d'emballage, comportant un dispositif de commande
(33) et des unités de fabrication comprenant des organes respectivement ajustables,
comme notamment une machine de fabrication (de cigarettes) (producteur 10), une machine
à emballer (emballeuse 11), le cas échéant une machine de mise sous film (12), le
cas échéant une emballeuse en bottes (emballeuse en cartouches 13) et le cas échéant
une emballeuse sous carton (cartonneuse 14), pour la fabrication et notamment l'emballage
prêt à l'expédition d'abord de produits - cigarettes et emballages de cigarettes-
d'un premier type et ensuite de produits d'un deuxième type respectivement à partir
de matières de base, comme notamment des découpes (37, 38) telles que des découpes
de papier ou de carton, du film ou similaires,
caractérisée en ce que,
dans une mémoire du dispositif de commande (33), sont sauvegardés de manière sélectionnable
au moins un premier jeu (61) de paramètres associé aux produits du premier type et
un deuxième jeu (62) de paramètres associé aux produits du deuxième type,
chaque jeu de paramètres (61, 62) contient un certain nombre de matières de base nécessaires,
dans la mémoire est sauvegardé au moins un jeu de paramètres (74) se rapportant au
type de produit pour la combinaison des matières de base, le jeu de paramètres se
rapportant au produit (74) comprend des combinaisons prescrites ou prescriptibles
de matières de base et pour chaque combinaison au moins une grandeur de réglage pour
l'ajustement d'un organe ajustable,
qu'en cas de sélection d'un jeu de paramètres (61, 62), sur la base des paramètres
sélectionnés et du jeu de paramètres (74) se rapportant au type de produit, l'unité
de commande (33) peut transmettre à l'unité ou à chaque unité de fabrication une grandeur
de réglage pour l'ajustement de l'organe ou de chaque organe ajustable.
2. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que,
dans une mémoire du dispositif de commande (33), sont sauvegardés de manière sélectionnable
au moins un premier jeu de paramètres (61) associé aux produits du premier type et
un deuxième jeu de paramètres (62) associé aux produits du deuxième type, comprenant
pour chaque matière de base dont on a besoin un indicatif (64) et que
soit
- on peut déterminer, pour la matière de base présente dans l'unité ou dans chaque
unité de fabrication, un indicatif de matière et
- qu'en cas de sélection d'un jeu de paramètres (61, 62), l'indicatif de matière de
la matière de base présente dans l'unité ou dans chaque unité de fabrication peut
être comparé à l'indicatif correspondant (64) du jeu de paramètres sélectionné (62),
soit
- la matière de base utilisable dans l'unité ou dans chaque unité de fabrication comporte
un indicatif de matière lisible et
- qu'en cas de sélection d'un jeu de paramètres (61, 62), de la matière utilisable
peut être acheminée vers l'unité ou chaque unité de fabrication sur la base de l'indicatif
(64) du jeu de paramètres sélectionné (62).
3. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'il peut être généré un message d'erreur si au moins un indicatif de matière déterminé
ne coïncide pas avec l'indicatif correspondant (64) du jeu de paramètres sélectionné
(62).
4. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que chaque jeu de paramètres (61, 62) contient un certain nombre de matières de base
nécessaires et au moins un indicatif (65) pour la ou pour chaque matière de base nécessaire.
5. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque jeu de paramètres (61, 62) et le jeu de paramètres se rapportant au produit
(74) comporte pour chaque matière de base un indicatif (65) et que la transmission
de la grandeur de réglage a lieu sur la base de l'indicatif (65).
6. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisée en ce que la matière de base comprend un indicatif de matière et que celui-ci, dans la mesure
où la matière de base est gardée en réserve sous forme de bande de matière sur une
bobine (25) à noyau de bobine (45), est sauvegardé dans un transpondeur (46), en particulier
réinscriptible.
7. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 6, caractérisée en ce que le transpondeur (46) est disposé sur ou dans un pied du noyau de bobine (45) et coopère
avec un lecteur (47) orienté fixement dans une position correspondante parallèlement
à l'axe de rotation de la bobine (25).
8. Installation de fabrication et d'emballage selon la revendication 6, caractérisée en ce que le transpondeur (46) est disposé soit sur le noyau de la bobine (45), soit à l'extrémité
de la bande de matière et coopère avec un lecteur (47) orienté fixement dans une position
correspondante perpendiculairement à l'axe de rotation de la bobine (25).
9. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que chaque unité de fabrication comporte des moyens, notamment le transpondeur (46) et
le lecteur associé (47), permettant de relever respectivement un indicatif de matière
de la ou de chaque matière de base respectivement acheminée et que l'unité de commande
(33), en cas de détermination d'un indicatif (65) correspondant à un indicatif de
matière du jeu de paramètres (61, 62), peut transmettre à l'unité de fabrication respective
une grandeur de réglage associée à cet indicatif (65) ou indicatif de matière pour
l'ajustement de l'organe ou de chaque organe ajustable.
10. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
1 à 9, caractérisée en ce qu'à chaque unité de fabrication peut être acheminée la ou chaque matière de base nécessaire
dotée d'un indicatif, en tenant compte d'une comparaison de l'indicatif (65) et de
l'indicatif de matière, et que l'unité de commande (33) peut transmettre une grandeur
de réglage associée à cet indicatif (65) ou indicatif de matière pour l'ajustement
de l'organe ou de chaque organe ajustable.
11. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
1 à 10, caractérisée en ce que l'unité de commande (33) est reliée au niveau communication à l'unité ou à chaque
unité de fabrication, notamment par un bus de champ (34).
12. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
1 à 11, caractérisée en ce qu'il est prévu, pour chaque type de produit, au moins un jeu de paramètres se rapportant
au type de produit pour tenir compte de la dépendance mutuelle des différentes matières
de base et qu'au lieu d'une grandeur de réglage associée à une matière de base dépendant
d'une autre matière de base, une grandeur de réglage associée à un paramètre correspondant
du jeu de paramètres se rapportant au type de produit peut être transmise à l'unité
de fabrication respective.
13. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
précédentes ou l'une des autres revendications, caractérisée en ce qu'une position relative de l'organe ajustable peut être modifiée en se référant à une
position de référence.
14. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
précédentes ou l'une des autres revendications, caractérisée en ce qu'au moins un des organes ajustables est un appareil à banderole comprenant un disque
à cames tournant (57) pour des découpes, notamment des banderoles (53), dont la rotation
est couplée à au moins un autre composant mobile ou en mouvement de l'unité de fabrication
respective et que l'ajustement se réfère à un décalage rotatoire entre le disque à
cames (57) et le ou chaque autre composant.
15. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
précédentes ou l'une des autres revendications, caractérisée en ce qu'au moins un des organes ajustables est un organe de pliage notamment de la machine
à emballer (emballeuse 1) et que l'ajustement se réfère à une succession de plis ou
une pression de pliage ou qu'au moins un des organes ajustables est un organe de chauffage
et/ou de pression notamment de la machine de mise sous film (12) et que l'ajustement
se réfère à une température et/ou une pression pouvant être exercée de l'organe.
16. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
précédentes ou l'une des autres revendications, caractérisée en ce qu'au moins un des organes ajustables est un capteur optique, comme une caméra, particulièrement
une caméra CCD (54) ou comprend un capteur optique, comme une barrière lumineuse (50),
et que l'ajustement influe sur les caractéristiques de réponse du capteur.
17. Installation de fabrication et d'emballage selon l'une quelconque des revendications
précédentes ou l'une des autres revendications, caractérisée en ce qu'avant l'ajustement de l'organe ou de chaque organe ajustable, les réglages valables
jusqu'alors de l'unité ou de chaque unité de fabrication et/ou de l'organe ou de chaque
organe ajustable peuvent être sauvegardés pour une éventuelle réutilisation ultérieure.
18. Procédé de commande d'une chaîne d'installation de fabrication et d'emballage, comportant
des unités de fabrication comprenant des organes respectivement ajustables, comme
notamment une machine de fabrication (de cigarettes) (producteur 10), une machine
à emballer (emballeuse 11), le cas échéant une machine de mise sous film (12), le
cas échéant une emballeuse en bottes (emballeuse en cartouches 13) et le cas échéant
une emballeuse sous carton (cartonneuse 14), pour la fabrication et notamment l'emballage
prêt à l'expédition d'abord de produits - cigarettes et emballages de cigarettes -
d'un premier type et ensuite de produits d'un deuxième type respectivement à partir
de matières de base, comme notamment des découpes (37, 38) telles que des découpes
de papier ou de carton, du film ou similaires, caractérisée en ce que,
pour passer des produits du premier type aux produits du deuxième type, on sélectionne
un jeu de paramètres corrélatifs (61, 62) comprenant un certain nombre de matières
de base nécessaires et qu'en cas de sélection d'un jeu de paramètres (61, 62) l'unité
de commande (33), sur la base des paramètres sélectionnés et d'un jeu de paramètres
se rapportant au produit (74) comprenant des combinaisons prescrites ou prescriptibles
de matières de base et pour chaque combinaison au moins une grandeur de réglage pour
l'ajustement d'un organe ajustable, transmet à l'unité ou à chaque unité de fabrication
une grandeur de réglage pour l'ajustement de ou de chaque organe ajustable.
19. Procédé de commande d'une installation de fabrication et d'emballage selon la revendication
18,
caractérisé en ce que,
pour passer des produits du premier type aux produits du deuxième type, on sélectionne
un jeu de paramètres corrélatifs (61, 62) comprenant pour chaque matière de base nécessaire
un indicatif (64) et que
soit
- on détermine, pour la matière de base présente dans l'unité ou dans chaque unité
de fabrication, un indicatif de matière et
- on compare l'indicatif de matière de la matière de base présente dans l'unité ou
dans chaque unité de fabrication à l'indicatif correspondant (64) du jeu de paramètres
sélectionné (62),
soit,
- en cas de sélection d'un jeu de paramètres (61, 62) de l'unité ou de chaque unité
de fabrication, de la matière utilisable est acheminée vers l'unité ou chaque unité
de fabrication sur la base de l'indicatif (64) du jeu de paramètres sélectionné (62)
ainsi que d'un indicatif de matière pouvant être lu de la matière de base.
20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce qu'il est généré un message d'erreur si au moins un indicatif de matière ne coïncide
pas avec l'indicatif correspondant (64) du jeu de paramètres sélectionné (62).
21. Procédé selon la revendication 18, 19 ou 20, caractérisé en ce que chaque jeu de paramètres (61, 62) contient un certain nombre de matières de base
nécessaires et au moins un indicatif (65) pour chaque matière de base nécessaire,
que chaque unité de fabrication relève respectivement un indicatif de matière de la
ou de chaque matière de base respectivement acheminée et qu'en cas de détermination
d'un indicatif (65) correspondant à un indicatif de matière du jeu de paramètres (61,
62), une grandeur de réglage associée à l'indicatif (65) ou l'indicatif de matière
est envoyée à l'unité de fabrication respective pour l'ajustement de l'organe ou de
chaque organe ajustable.
22. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que chaque jeu de paramètres (61, 62) et le jeu de paramètres se rapportant au produit
(74) comporte un indicatif (65) pour chaque matière de base et que la transmission
de la grandeur de réglage a lieu sur la base de l'indicatif (65).
23. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 22, caractérisé en ce que chaque jeu de paramètres (61, 62) contient un certain nombre de matières de base
nécessaires et au moins un indicatif (65) pour chaque matière de base nécessaire,
qu'à chaque unité de fabrication est acheminée la ou chaque matière de base pourvue
d'un indicatif de matière en tenant compte d'une comparaison de l'indicatif (65) et
de l'indicatif de matière et qu'une grandeur de réglage associée à l'indicatif (65)
ou l'indicatif de matière est transmise pour l'ajustement de l'organe ou de chaque
organe ajustable.
24. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 23, caractérisé en ce que la grandeur de réglage est extraite d'une base de données (66) à laquelle on accède
au moyen de l'indicatif de matière ou de l'indicatif (65) du jeu de paramètres (61,
62).
25. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 24, caractérisé en ce qu'un message d'erreur est généré si on ne trouve pas un indicatif (65) correspondant
à au moins un indicatif de matière dans le jeu de paramètres sélectionné (62).
26. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 25, caractérisé en ce qu'un message d'erreur est généré si la ou chaque matière de base nécessaire ne peut
être acheminée vers au moins une unité de fabrication.
27. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 26, caractérisé en ce que la fabrication et l'emballage de produits du deuxième type commencent si on trouve
pour chaque indicatif de matière un indicatif correspondant (65) dans le jeu de paramètres
sélectionné et si, sur la base de la grandeur de réglage respective corrélative, l'ajustement
de l'organe ou de chaque organe ajustable a été fait.
28. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 27, caractérisé en ce qu'il est prévu pour chaque type de produit au moins un jeu de paramètres se rapportant
au type de produit pour tenir compte de la dépendance mutuelle des différentes matières
de base et que chaque grandeur de réglage associée à une matière de base dépendant
d'une autre matière de base est remplacée par une grandeur de réglage associée à un
paramètre correspondant du jeu de paramètres se rapportant au produit.
29. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 28, caractérisé en ce qu'avant l'ajustement de l'organe ou de chaque organe, les réglages valables jusqu'alors
de l'unité ou de chaque unité de fabrication et/ou de l'organe ou de chaque organe
ajustable sont sauvegardés.
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