[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Metallgießanlage, und insbesondere auf eine Niederdruck-Gießanlage,
sowie auf ein Metallgießverfahren, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw.
7.
[0002] In Verbindung mit dem Schwerkraft-Gießverfahren ist es bekannt, die Füllstandshöhe
der Gießrinne mit Hilfe eines Laser-Abstandssensors zu messen. Dabei kommt es jedoch
aufgrund von unkontrollierten Badbewegungen, Streueffekten des Schmelzespiegels oder
anderen Störeffekten zu erheblichen Messfehlem, so dass eine solche opto-elektronische
Füllstandsmessung zur kontinuierlichen Regulierung des Schmelzezustroms zur Gießform
ungeeignet ist.
[0003] Ferner ist aus der JP-A-08281414 ein Verfahren zur Steuerung des Schmelzezustroms
zu einer Druckgussform bekannt, bei dem der jeweilige Schmelzezustrom zur Gießform
unter Zugrundelegung einer konstanten Füllgeschwindigkeit aus gespeicherten Querschnittsdaten
der Formkavität vorausberechnet und dann zeitgesteuert mit Hilfe einer die Gießform
befüllenden Schmeizepumpe reguliert wird. Bei einer derartigen Steuerung bleiben jedoch
Dichteoder Viskositätsschwankungen, verursacht durch eine ungleichförmige Temperaturverteilung
in der Gießform, sowie Querschnittstoleranzen der Formkavität oder andere Störwirkungen
unberücksichtigt, so dass es zu deutlichen Abweichungen von der vorgegebenen Füllgeschwindigkeit
und dementsprechend Qualitätseinbußen des auf diese Weise hergestellten Gussteils
kommen kann.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Metallgießanlage und ein Metallgießverfahren der
eingangs genannten Art so auszubilden, dass eine weitgehend beliebig vorgegebene,
also nicht nur konstante Füllgeschwindigkeit der Gießform mit hoher Genauigkeit eingehalten
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Metallgießanlage mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 bzw. ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 7 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird der Schmelzezustrom zur Gießform vorrangig durch einen Regelkreis
mit einer vorgegebenen Füllgeschwindigkeit als Führungswert und einer opto-elektronischen
Füllstandsabtastung als Messwert einreguliert, gleichzeitig aber eine vorprogrammierte
Füllstandssteuerung in Bereitschaft mitgeführt, die in einer Rechenstufe den zeitlichen
Verlauf des Schmelzezustroms auf der Grundlage der vorgegebenen Füllgeschwindigkeit
und von CAD-gestützten Querschnittsdaten der Formkavität vorausberechnet und auf die
immer dann zurückgegriffen wird, wenn der Regelkreis aufgrund einer prozessbedingt
unvermeidbaren Störung der optischen Füllstandsmessung, etwa einer Rauchentwicklung
durch Kerngase, fehlerhaft arbeitet. Auf diese Weise werden die systemimmanenten Fehlerquellen
der opto-elektronischen Regelung einerseits und der programmgeführten Füllstandssteuerung
andererseits wechselweise eliminiert und sichergestellt, dass der Füllprozess selbsttätig
und exakt mit einer im Hinblick auf eine hohe Gussteilqualität vorgegebenen Füllgeschwindigkeit
abläuft. Dabei können die von der Rechenstufe ermittelten Steuerwerte über eine entsprechende
Signalleitung ständig durch die aktuellen Regelkreiswerte nachkorrigiert werden, solange
die opto-elektronische Abtastung stabil arbeitet, und so die CAD-gestützte Füllstandssteuerung
nochmals deutlich verbessert werden.
[0007] Als für eine Echtzeitregulierung des Füllprozesses besonders günstige, weil leicht
zu detektierende Messsignal-Stabilitätsgrenze wird vorzugsweise eine vorgegebene Schwankungsbreite
des Messsignals und/oder eine sprunghafte, die Regelcharakteristik des Regelkreises
überschreitende Abweichung zwischen dem gemessenen und dem vorgegebenen Füllgeschwindigkeitswert
gewählt.
[0008] Die Vorteile der Erfindung zeigen sich besonders deutlich, wenn, wie bevorzugt, die
Gießform im Niederdruckverfahren über ein in das Schmelzebad eines druckregulierbaren
Schmelzeofens eintauchendes Steigrohr befüllt wird. In diesem Fall wird der Anstieg
des Ofendrucks über einen Druckregelkreis unterhalb der Messsignal-Stabilitätsgrenze
unmittelbar als Funktion der Regelabweichung zwischen gemessenem und vorgegebenem
Füllgeschwindigkeitswert und oberhalb der Stabilitätsgrenze nach Maßgabe eines von
der Rechenstufe unter Einbeziehung der sich während des Füllvorgangs ändemden Füllstandsdifferenz
zwischen Schmelzeofen und Gießform ermittelten Steuersignals einreguliert.
[0009] Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen in stark schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- eine Niederdruck-Gießanlage einschließlich des zugeordneten Regel- und Steuersystems;
- Fig. 2
- ein Blockschaltbild der Vergleichsstufe gemäß Fig. 1; und
- Fig. 3
- Diagramme zur Darstellung der von der Rechenstufe ermittelten Steuerwerte (linkes
Diagramm) und der entsprechenden Regelkreiswerte (rechtes Diagramm).
[0010] Fig. 1 zeigt eine Niederdruck-Gießanlage mit einem Schmelzeofen 1 zum Befüllen einer
an das trichterförmig erweiterte Ende eines in das Ofenbad eintauchenden Steigrohrs
2 ankoppelbaren Gießform 3 unter der Wirkung eines Gasdrucks p, welcher über einen
Druckregelkreis 4, bestehend aus einem Drucksensor 5, einem Druckregler 6 und einem
an einen Druckgasspeicher D angeschlossenen Ventil 7, nach Maßgabe eines dem Druckregelkreis
4 zugeführten Stellsignals einreguliert wird.
[0011] Erzeugt wird das Druckstellsignal von einem kombinierten Regel- und Steuersystem,
und zwar vorrangig durch dessen Regelkreis 8, während die Steuerung 9 in Bereitschaft
mitläuft und nur aktiviert wird, wenn der Regelkreis 8 gestört ist.
[0012] Die Messeinrichtung des Regelkreises 8 besteht aus einem opto-elektronischen Sensor
in Form eines Abstandlasers 10, der die jeweilige Füllhöhe h der Gießform 3 vom Beginn
bis zum Ende des Füllvorgangs laufend mit hoher Taktfrequenz abtastet. Das Sensor-Messsignal
s wird in eine Vergleichsstufe 11 eingegeben, wo es auf die unten beschriebene Weise
mit einer Messsignal-Stabilitätsgrenze verglichen und unterhalb der Stabilitätsgrenze
an den lstwert-Eingang eines Reglers 12 weitergeleitet wird. Hier wird die Regelabweichung
zwischen der zeitlichen Änderung des Messsignals und einem entsprechenden, für die
gemessene Füllstandshöhe h vorgegebenen Führungswert ermittelt, welcher in einem Sollwertgeber
13 in Form einer fest vorprogrammierten zeitlichen Füllstandsänderung, d.h. des Verlaufs
der Füllgeschwindigkeit v als Funktion der Füllhöhe h, gespeichert ist. Die Füllgeschwindigkeit
v wird im Hinblick auf eine hohe Gussteilqualität im Allgemeinen nicht konstant gewählt,
sondern z.B. im Bereich dünner Gusswandstärken, wo sich die Schmelzeviskosität stärker
bemerkbar macht, abgesenkt, damit von den nacheilenden Schmelzefronten auch in diesen
Bereichen ein einheitliches Füllstandsniveau aufrechterhalten wird. Durch das nach
Maßgabe der Regelabweichung erzeugte Stellsignal des Reglers 12 wird der Schmelzezustrom
zur Gießform 3 auf dem Wege über den Druckregler 6 derart einreguliert, dass die zeitliche
Füllhöhenänderung auf dem für diese Füllhöhe vorgegebenen Geschwindigkeitswert gehalten
wird, d.h. der zeitliche Anstieg des Ofendrucks p wird erhöht, wenn die gemessene
Füllgeschwindigkeit den vorgegebenen Führungswert unterschreitet, und oberhalb des
Führungswertes entsprechend verringert.
[0013] Die Messsignal-Stabilitätsgrenze ist durch zwei Schwellwertdetektoren 14, 15 der
Vergleichsstufe 11 definiert. Der Schwellwertdetektor 14 spricht an, wenn das Messsignal
s eine vorgegebene Schwankungsbreite überschreitet, während der Schwellwertdetektor
15 anspricht, wenn die Differenz zwischen der vom Sensor 10 angezeigten und der vorgegebenen
Füllgeschwindigkeit, welche normalerweise durch den Regelkreis 8 ausgeregelt wird,
ein vorgegebenes Ausmaß überschreitet. Sobald eine derartige Messsignalstörung festgestellt
wird, wird der Regelkreis 8 durch die Vergleichsstufe 11 deaktiviert und die Steuerung
9 zugeschaltet, woraufhin der Ofendruck p nach Maßgabe der von der Steuerung 9 errechneten
Druckwerte einreguliert wird.
[0014] Hauptbestandteil der Steuerung 9 ist eine Rechenstufe 16, welche die als Funktion
der Füllhöhe h gespeicherten Querschnittsdaten der Formkavität 18 der Gießform 3 aus
einem Datenspeicher 17 abruft, über eine Signalleitung 19 die aktuellen Ofendruckwerte
p vom Druckregler 6 und über eine weitere Signalleitung 20 das Füllstands-Messsignal
s des Sensors 10 erhält, solange dieser störungsfrei arbeitet, sowie über eine - in
Fig. 1 gestrichelt dargestellte - Steuerleitung durch die Vergleichsstufe 11 aktiviert
wird, wenn die Messsignal-Stabilitätsgrenze überschritten wird. Ferner werden der
Rechenstufe 16 die Füllgeschwindigkeitswerte v als Funktion der Füllzeit zugeführt.
[0015] Die Berechnung erfolgt aufgrund der Ausgangswerte h
o, h
so und p
o zu Beginn des Füllvorgangs und wird anhand der Fig. 3 (linkes Diagramm) näher erläutert.
Durch Integration des Füllgeschwindigkeitsverlaufs v ergibt sich der zeitliche Höhenverlauf
h und unter Einbeziehung der Querschnittsdaten des Datenspeichers 17 der entsprechende
Schmelzezustrom

. Die Ofendruckkurve p wird wie folgt vorausberechnet: Aus den Querschnittsdaten der
Formkavität 18 ist für jede Füllhöhe h das in die Gießform 3 bereits eingeströmte
und damit das im Schmelzeofen 1 fehlende Schmelzevolumen bekannt. Hieraus ergibt sich
unter Einbeziehung des Ofenquerschnitts der jeweilige Ofenfüllstand h
s und somit auch die Höhe der Flüssigkeitssäule h - h
s und aus dieser, multipliziert mit der Schmelzedichte, der jeweils erforderliche Ofendruck
p. In Fig. 3 (linkes Diagramm) sind diese Rechenwerte zu Beginn des Füllvorgangs in
durchgehenden Linien dargestellt. Aufgrund der eingangs erwähnten Störeffekte entsprechen
die so errechneten Werte jedoch nicht den tatsächlich vorliegenden, vom Regelkreis
8 in dessen Aktivphase ermittelten Mess- und Regelwerten (rechtes Diagramm der Fig.
3) und werden daher laufend über die Signalleitungen 19, 20 aktualisiert. Wenn somit
der Sensor 10 zum Zeitpunkt z
1 ausfällt, enthält die Rechenstufe 16 als Füllstandshöhe h nicht den ursprünglich
für diesen Zeitpunkt z
1 vorausberechneten, sondern den vom Sensor 10 zuletzt unterhalb der Stabilitätsgrenze
gemessenen Höhenwert h
z1. Gleichzeitig sind auch die Schmelze- und Ofendruckkurven,

, p, soweit parallel verschoben, dass ihre Werte bei der Messhöhe h
z1 den zum Zeitpunkt z
1 vom Regelkreis 8 eingeregelten Schmelzestrom- und Ofendruckwerten
z1 und p
z1 entsprechen, wie dies durch die strichpunktierten Linien im linken Diagramm der Fig.
3 dargestellt ist.
[0016] In der nunmehr beginnenden Steuerphase wird der Füllprozess mit den so korrigierten
Rechenwerten fortgesetzt, der Ofendruck p also von der Rechenstufe 16 längs des strichpunktierten
Kurvenstücks - über die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Drucksteuerleitung 21 -
einreguliert, bis der Sensor 10 zum Zeitpunkt z
2 wieder störungsfrei arbeitet, woraufhin die Rechenwerte erneut durch die Mess- und
Regelwerte, h
z2,
z2 und p
z2, des Regelkreises 8 aktualisiert werden, wie dies durch den gestrichelten Kurvenverlauf
des Rechendiagramms der Fig. 3 dargestellt ist, und der Füllprozess nunmehr im Regelmodus
bis zur nächsten Messsignalstörung weitergeführt wird.
[0017] Durch die beschriebene, in Echtzeit ablaufende Niederdruckbefüllung mit einem die
aktuelle Füllhöhe erfassenden Regelkreis 8 und einem hierzu alternierend aktivierten,
zeitlichen Rechenmodell lässt sich die Qualität der Gussteile erheblich verbessern,
da der Füllprozess mit einer definiert vorgegebenen, auf die jeweils vorhandene Wandstärke
und Querschnittsfläche des Gussteils abgestimmten Füllgeschwindigkeit selbsttätig
und weitgehend unbeeinflusst von unkontrollierbaren Störeffekten und dementsprechend
hoher Genauigkeit abläuft.
1. Metallgießanlage, insbesondere Niederdruck-Gießanlage, mit einer den jeweiligen Schmelzezustrom
zur Gießform nach Maßgabe einer vorgegebenen zeitlichen Füllhöhenänderung (Füllgeschwindigkeit)
aus gespeicherten Querschnittsdaten der Formkavität berechnenden Rechenstufe und einer
von den Ausgangssignalen der Rechenstufe betätigten, den Schmelzezustrom regulierenden
Stelleinrichtung,
gekennzeichnet durch
einen Regelkreis (8), der enthält:
- einen opto-elektronischen, die aktuelle Füllhöhe (h) der Gießform (3) messenden
Sensor (10),
- einen den Schmelzezustrom (

) in Abhängigkeit von der Regelabweichung zwischen der gemessenen zeitlichen Füllhöhenänderung
und dem zugeordneten Füllgeschwindigkeitswert (v) einstellenden Regler (12), und
- eine die Messsignale (s) mit einer vorgegebenen Messsignal-Stabilitätsgrenze vergleichende,
bei Überschreiten der Stabilitätsgrenze die Rechenstufe (16) und unterhalb der Stabilitätsgrenze
den Regler (12) zur Regulierung des Schmelzestroms anwählende Vergleichsstufe (11).
2. Metallgießanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine unterhalb der Stabilitätsgrenze ein Füllstands-Korrektursignal von der Vergleichsstufe
(11 ) auf die Rechenstufe (16) aufschaltende Signalverbindung (20).
3. Metallgießanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vergleichsstufe (11) einen die Rechenstufe (16) oberhalb einer vorgegebenen Messsignal-Schwankungsbreite
anwählenden Schwellwertdetektor (14) enthält.
4. Metallgießanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vergleichsstufe (11) einen die Rechenstufe (16) oberhalb einer vorgegebenen Differenz
zwischen der zeitlichen Ableitung des Sensorsignals (s) und dem zugeordneten Füllgeschwindigkeitswert
(v) anwählenden Schwellwertdetektor (15) enthält.
5. Metallgießanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem druckregulierbaren
Schmelzeofen (1) zum Befüllen der Gießform über ein in das Ofenbad eintauchendes Steigrohr
(2), dadurch gekennzeichnet, dass
als Stelleinrichtung ein den Anstieg des Ofendrucks (p) nach Maßgabe des Stellsignals
des Reglers (12) und oberhalb der Stabilitätsgrenze nach Maßgabe des unter Einbeziehung
der Füllstandsdifferenz zwischen Schmelzeofen (1) und Gießform (3) ermittelten Ausgangssignals
der Rechenstufe (16) einregulierender Druckregelkreis (6) vorgesehen ist.
6. Metallgießanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
der opto-elektronische Sensor (10) ein Lasersensor ist.
7. Metallgießverfahren, bei dem eine Gießform mit einer vorgegebenen zeitlichen Füllhöhenänderung
(Füllgeschwindigkeit) mit Metallschmelze aus einem Schmelzeofen befüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass
der jeweiligen Schmelzezustrom zur Gießform aus gespeicherten Querschnittsdaten der
Gießform und dem zugeordneten Füllgeschwindigkeitswert vorausberechnet und
die aktuelle Füllhöhe der Gießform auf opto-elektronischem Wege während des Füllprozesses
laufend gemessen wird,
die Füllhöhen-Messsignale mit einer Messsignal-Stabilitätsgrenze verglichen werden
und
unterhalb der Messsignal-Stabilitätsgrenze der Schmelzezustrom zur Gießform nach Maßgabe
der Regelabweichung zwischen gemessener zeitlicher Füllhöhenänderung und zugeordnetem
Füllgeschwindigkeitswert geregelt und die Berechnung des Schmelzezustroms entsprechend
korrigiert und bei Überschreiten der Stabilitätsgrenze der errechnete Schmelzezustrom
in die Gießform eingespeist wird.
8. Metallgießverfahren nach Anspruch 7, bei dem die Gießform über eine in das Schmelzebad
eines druckregulierbaren Schmelzeofens eintauchendes Steigrohr befüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass
der Anstieg des Ofendrucks unterhalb der Messsignal-Stabilitätsgrenze direkt als Funktion
der Regelabweichung und oberhalb der Stabilitätsgrenze nach Maßgabe eines unter Berücksichtigung
der Füllstandsdifferenz zwischen Schmelzeofen und Gießform errechneten Stellwerts
einreguliert wird.