Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stützenhalter einer Baustütze mit drei Beinen und mit
mindestens einer Baustützenanlage für die Baustütze und einem Haltemittel zum Halten
der Baustütze an der Baustützenanlage.
[0002] Ein derartiger Stützenhalter ist beispielsweise aus der
EP 0 065 156 B1 bekannt geworden.
[0003] Daraus ist ein Stützenhalter für eine Stütze einer Deckenschalung mit einer den Stützenschaft
umfassenden, von der Stütze abnehmbaren, mehrteiligen, kanalartigen Aufnahme bekannt,
mit deren ersten Teil alle Beine des Stützenhalters verbunden sind und deren zweites
Teil als Verschlussteil vorgesehen ist. Das Verschlussteil hält den Stützenschaft
in der Aufnahme, wobei eines der Teile den Stützenschaft höchstens so weit umfasst,
dass zwischen seinen Rändern ein Zwischenraum verbleibt, der mindestens dem Stützendurchmesser
entspricht. Das zweite Teil ist als Schieber ausgebildet und wird von einer gegenüber
dem ersten Teil wirkenden Keilfläche geführt. Die Anlagefläche mindestens eines der
Teile an den Stützenschaft verläuft im Wesentlichen in einer zur Stützenachse parallelen
Ebene und weist eine im Querschnitt senkrecht zur Stützenachse V-förmige Zentrierrinne
auf. Bei dem bekannten Stützenhalter sind alle Beine an einem oberen Ende des Stützenhalters
mit dem ersten Teil des Stützenhalters verbunden. Von da aus verlaufen die Beine schräg
bis zum Boden, auf dem die Stütze aufgestellt werden soll. Dies bedeutet, dass die
Beine sich über die gesamte Höhe des Stützenhalters aufspreizen. Sind auf einer Baustelle
mehrere Stützenhalter in geringem Abstand zueinander aufgestellt, dann kann man sich
zwischen den Stützenhaltern nur bewegen, wenn über die Beine gestiegen wird. Dies
ist zum einen anstrengend und zum anderen gefährlich, da die Beine der Stützenhalter
ein Hindernis darstellen.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den eingangs genannten Stützenhalter dahin
gehend weiterzubilden, dass ein gefahrloseres Bewegen auf einer Baustelle ermöglicht
wird, auch wenn mehrere Stützenhalter in enger Nachbarschaft zueinander aufgestellt
sind.
Gegenstand der Erfindung
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen eingangs genannten Stützenhalter, bei dem die
Beine des Stützenhalters sich nahe des Bodens, auf dem der Stützenhalter aufgestellt
ist, aufspreizen.
[0006] Diese Maßnahme erlaubt es, Stützenhalter und damit Baustützen in geringem Abstand
zueinander aufzustellen, ohne dass für das Baustellenpersonal größere Hindernisse
entstehen. Die Teile der Beine des Stützenhalters, die den Stützenhalter am Boden
abstützen, verlaufen leicht angeschrägt und unter einem kleinen Winkel zum Boden und
in einem geringen Abstand zum Boden. Über diese Beinabschnitte kann Baustellenpersonal
mühelos steigen.
[0007] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist eine erste Fixiereinrichtung,
insbesondere eine erste Fixierplatte, vorgesehen, die die Beine im Bereich ihrer Aufspreizstelle
in ihrer Lage zueinander fixiert. Da die Aufspreizung in Bodennähe erfolgen soll,
ist vorzugsweise auch die erste Fixiereinrichtung in Bodennähe angeordnet. Durch diese
Maßnahme wird die Stabilität des Stützenhalters erhöht. Es ist denkbar, die Beine
mit einem Endabschnitt an einer Fixierplatte zu befestigen, die in geringem Abstand
zum Boden angeordnet ist. Unterhalb oder in Höhe der Fixierplatte können die Beine
sich dann seitlich abspreizen, so dass eine gute Abstützung des Stützenhalters bzw.
der Stütze erzielt wird und die Beine nahe des Bodens angeordnet sind.
[0008] Bei einer bevorzugten Weiterbildung sind mindestens zwei Beine drehbar am Stützenhalter,
insbesondere an der ersten Fixiereinrichtung, angeordnet. Durch diese Maßnahme lässt
sich der Stützenhalter für unterschiedliche Einsatzzwecke konfigurieren. Insbesondere
ist es möglich, eine Baustütze in unmittelbarer Nähe zu einer Wand aufzustellen. Der
geringste Abstand, in dem eine Baustütze an einer Wand angeordnet werden kann, wird
nicht durch das Ausmaß der Beine des Stützenhalters limitiert, wie sie von einer Mittelachse,
die näherungsweise dem Verlauf des Stützenschaftes entspricht, radial gerichtet vorstehen.
[0009] Vorzugsweise ist ein Bein an dem Stützenhalter, insbesondere an der ersten Fixiereinrichtung,
drehfest angeordnet. Diese Maßnahme erlaubt ein schnelles Aufstellen des Stützenhalters,
ohne dessen Flexibilität zu beeinträchtigen.
[0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Beine einen Vertikalabschnitt und
einen dazu abgewinkelten Fußabschnitt auf. Dabei ist der Fußabschnitt vorzugsweise
unterhalb der ersten Fixiereinrichtung angeordnet und stellt dabei den Teil des Beins
dar, der sich seitlich abspreizt und für die Standfestigkeit des Stützenhalters sorgt.
[0011] Bei einer bevorzugten Weiterbildung sind die Vertikalabschnitte der Beine in ihrer
Lage zueinander durch die erste Fixiereinrichtung und eine zweite Fixiereinrichtung,
insbesondere eine zweite Fixierplatte, festgelegt. Dadurch, dass die Beine an zwei
Stellen einen festgelegten Abstand zueinander einnehmen, wird die Stabilität des Stützenhalters
erhöht.
[0012] Bei einer bevorzugten Weiterbildung weisen die Fixiereinrichtungen Durchgangsöffnungen
zur Aufnahme der Vertikalabschnitte der Beine auf, die an die Querschnittsform der
zugeordneten Vertikalabschnitte angepasst sind. Insbesondere die beiden drehbar angeordneten
Beine können einen Vertikalabschnitt mit rundem Querschnitt aufweisen, und in kreisrunden
Durchgangsöffnungen angeordnet sein. Die drehbare Anordnung der Beine kann auf diese
Art und Weise besonders einfach realisiert werden.
[0013] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zur drehfesten
Anordnung eines Beins am Stützenhalter der Vertikalabschnitt dieses Beins im Querschnitt
unrund, insbesondere quadratisch, ausgebildet ist und die zugeordnete Durchgangsöffnung
der ersten und/oder zweiten Fixiereinrichtung im Wesentlichen dieselbe Querschnittsform
aufweist, wobei der Vertikalabschnitt im Wesentlichen spielfrei in der Durchgangsöffnung
angeordnet ist. Ein unrunder Querschnitt des Vertikalabschnitts und der zugeordneten
Durchgangsöffnung verhindert ein Drehen des Vertikalabschnitts relativ zur Fixiereinrichtung.
Grundsätzlich ist es ausreichend, eine unrunde Querschnittsform des Vertikalabschnitts
und eine unrunde Durchgangsöffnung in nur einer Fixiereinrichtung vorzusehen. Vorzugsweise
ist jedoch der Vertikalabschnitt über seine gesamte Erstreckung unrund ausgebildet
und sind beide Durchgangsöffnungen in beiden Fixiereinrichtungen auf die Querschnittsform
des Vertikalabschnitts abgestimmt.
[0014] Eine besonders gute Drehbeweglichkeit der Beine wird erreicht, wenn die Vertikalabschnitte
von zweien der Beine im Wesentlichen parallel zu einer zu haltenden Stütze angeordnet
sind. Durch diese Maßnahme können sich die Beine beim Verdrehen nicht verkanten. Die
Drehbewegung kann einfach ausgeführt werden. Besonders bevorzugt ist es, wenn der
Vertikalabschnitt des dritten Beins schräg, insbesondere unter einem geringen Winkel,
zu der zu haltenden Stütze angeordnet ist. Ein solcher Vertikalabschnitt kann als
Keilfläche für das Haltemittel verwendet werden. Die Befestigung der Stütze an dem
Stützenhalter kann dadurch erleichtert werden. Insbesondere beschreiben die Vertikälabschnitte
eine Keilform.
[0015] Wenn die erste und zweite Fixiereinrichtung durch einen Abstandshalter beabstandet
sind, ist der Abstand zwischen der ersten und zweiten Fixiereinrichtung festgelegt.
Zur unverlierbaren Verbindung der gebogenen Beine mit dem Stützen halter genügt es,
die Beine oberhalb der zweiten Fixiereinrichtung gegen ein Herausrutschen der Beine
aus der ersten und zweiten Fixiereinrichtung zu sichern. Dadurch wird die Herstellung
des Stützenhalters vereinfacht, da die einzelnen Beine nicht mit der ersten oder zweiten
Fixiereinrichtung verbunden werden müssen. Ein Herausrutschen der Beine in entgegen
gesetzter Richtung wird durch die Abwinklung der Fußabschnitte gegenüber den Vertikalabschnitten
erreicht. Die Fußabschnitte liegen daher von unten gegen die erste Fixiereinrichtung
an.
[0016] Bei einer bevorzugten Weiterbildung weist der Abstandshalter an seinen freien Enden
jeweils mindestens einen Vorsprung auf, der durch mindestens eine zugeordnete Aussparung
der ersten bzw. zweiten Fixiereinrichtung ragt und einen Rand der Aussparung bleibend
verformt umgreift, wobei jeweils ein ein Verschieben der Fixiereinrichtung längs des
Abstandshalters verhinderndes Gegenlager vorgesehen ist. Die Verbindung durch bleibendes
Verformen hat den Vorteil, dass der Abstandshalter mit den Fixiereinrichtungen nicht
durch Schweißen verbunden werden muss. Sofern für die Herstellung des Stützenhalters
oberflächenveredeltes Material verwendet wird, müsste vor dem Schweißen die Oberflächenveredelung
des Abstandshalters und der Fixiereinrichtungen für die Verschweißung entfernt werden,
damit die Qualität bzw. die Festigkeit der Schweißnaht gewährleistet ist. Nach dem
Zusammenschweißen müsste die Schweißstelle in aller Regel noch nachbearbeitet und
korrosionsgeschützt werden. Diese Arbeitsschritte entfallen, wenn der Abstandshalter
und die Fixiereinrichtungen durch bleibendes Verformen verbunden werden. Die vorhandene
Oberflächenveredelung (Verzinkung) des Abstandshalters und der Fixiereinrichtungen
bleibt bei der Herstellung der dauerhaften und große Kräfte aufnehmenden Verbindung
von Abstandshalter und Fixiereinrichtungen unversehrt. Die Vorsprünge sind so lang,
dass sie nach dem Hindurchtreten durch die Aussparungen in den Fixiereinrichtungen
noch so weit an der dem Abstandshalter abgewandten Seite der Fixiereinrichtungen überstehen,
dass nach dem bleibenden Verformen, zum Beispiel Umbördeln und Anpressen, die Enden
der Vorsprünge mit einer so großen Fläche an dieser Seite der Fixiereiririchtungen
mit Presssitz, zum Beispiel bis zur Pressgrenze oder auch darüber hinaus beansprucht,
aufliegen. Die Verbindung von Abstandshalter und Fixiereinrichtungen ist starr und
so fest, dass alle Belastungen des Stützenhalters ohne Lockerungserscheinungen an
den Verbindungsstellen aufgenommen werden können. Das Maß, um das diese Vorsprünge
länger sein müssen als die Dicke der Fixiereinrichtung an den Aussparungen zum Durchtritt
der Vorsprünge, hängt vom Material und der von dem Baustützenhalter aufzunehmenden
Belastung ab. An den Fixiereinrichtungen können Vertiefungen vorgesehen sein, in die
die Enden der Vorsprünge beim bleibenden Verformen, also zum Beispiel nach dem Umbördeln
und beim Pressen, eintreten können. Die Vertiefungen können so groß sein, dass sie
diese Enden nahezu formschlüssig aufnehmen, oder etwas größer sein, da sich die Vorsprünge
beim Umformen unter großem Pressdruck etwas plastisch verformen können, so dass sich
dann der Werkstoff der Vorsprünge an die Wände der Vertiefungen anlegt. Der Pressdruck,
mit dem die Enden in die Vertiefungen eingepresst werden oder sich an die Oberfläche
der Fixiereinrichtungen anlegen, kann je nach dem Material, aus dem die Vorsprünge
und der Abstandshalter bestehen, verschieden groß sein. Zweckmäßig ist ein Pressdruck,
der die Enden plastisch und bleibend verformt, zum Beispiel bis zur Quetschgrenze
oder auch darüber hinaus beansprucht. Der Abstandshalter kann z.B. aus Stahl bestehen.
[0017] Die axial ausgerichteten Vorsprünge können die Form von Lappen, Bolzen, Stiften oder
dergleichen aufweisen. Die Enden der Vorsprünge in Form von Bolzen oder Stiften können
bei einer Ausführungsform der Erfindung durch einen axialen Pressdruck wie ein Nietkopf
breitgepresst werden, so dass diese Stift- oder Bolzenenden einen Abschnitt der Randbegrenzung
der Aussparung oder die gesamte Randbegrenzung der Aussparung der Fixiereinrichtungen
bleibend verformt umgreifen.
[0018] Bei einer bevorzugten Weiterbildung sind die Vorsprünge im Abstand voneinander angeordnet
und erste Flächenabschnitte sind zwischen den Vorsprüngen als Gegenlager vorgesehen,
die an zweiten Flächenabschnitten zwischen den Aussparungen zur Anlage kommen.
[0019] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Aussparungen zum Durchtritt der Vorsprünge in
einem Kreis um eine Durchbruchsöffnung in der jeweiligen Fixiereinrichtung angeordnet
sind. Sind die Durchbruchsöffnungen im Kreis angeordnet, können insbesondere Abstandshalter
mit kreisrundem Querschnitt verwendet werden, an denen Haltemittel für die Baustütze
entlang gleiten können. Die Durchbruchsöffnung in der jeweiligen Fixiereinrichtung
kann an den Querschnitt eines Vertikalabschnitts eines Beins angepasst sein, so dass
der Vertikalabschnitt eines Beins im Inneren des Abstandshalters angeordnet sein kann,
die Durchbruchsöffnung durchdringen kann und auf der dem Abstandshalter abgewandten
Seite der Fixiereinrichtung gegen ein Herausrutschen aus dem Abstandshalter gesichert
sein kann.
[0020] Wenn die Vorsprünge durch axiale Schlitze im Abstandshalter gebildet sind, können
die Vorsprünge besonders einfach hergestellt werden und besonders einfach umgebördelt
werden.
[0021] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Abstandshalter hohl, insbesondere
hohlzylindrisch ausgebildet, so dass er den Vertikalabschnitt des drehfest angeordneten
Beins aufnehmen kann. Der Vertikalabschnitt des drehfest angeordneten Beins kann innerhalb
des Abstandshalters drehfest angeordnet werden, indem der Vertikalabschnitt einen
unrunden Querschnitt aufweist, der in einer entsprechenden Durchgangsöffnung in der
ersten oder zweiten Fixiereinrichtung drehfest gehalten ist.
[0022] Vorzugsweise ist die Baustützenanlage als rinnenartige Ausnehmung in den Fixiereinrichtungen
ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Fixiereinrichtungen zum einen die Beine des Stützenhalters
in ihrer Lage fixieren können und zum anderen die Baustützenanlage bilden. Für die
Baustützenanlage ist daher kein zusätzliches Bauteil notwendig. Die rinnenartige Ausbildung
der Baustützenanlage dient außerdem der Zentrierung der Baustütze in der Baustützenanlage
und an dem Stützenhalter.
[0023] Die Baustütze kann auf besonders einfache Art und Weise an dem Stützenhalter gehalten
werden, wenn als Haltemittel ein Keilbügel vorgesehen ist, der entlang dem in einem
Winkel zur Baustütze verlaufenden Vertikalabschnitt oder Abstandshalter verschieblich
ist und einen Hintergreifabschnitt zum Hintergreifen der Baustütze bzw. eines Schafts
der Baustütze aufweist. Zum Befestigen der Baustütze an dem Stützenhalter kann der
Keilbügel bis zum oberen Ende des Stützenhalters verschoben werden, so dass zwischen
Baustützenanlage und Hintergreifabschnitt ein so großer Bereich freigegeben wird,
dass die Baustütze in Anlage mit der Baustützenanlage gebracht werden kann. Dann wird
der Keilbügel entlang dem in einem Winkel zur Baustütze verlaufenden Vertikalabschnitt
oder Abstandshalter nach unten verschoben, wodurch der Hintergreifabschnitt in Anlage
mit der Baustütze gelangt und diese bei weiterem Verschieben nach unten gegen die
Baustützenanlage presst. Insbesondere kann der Keilbügel durch die Schwerkraft alleine
in seine Halteposition gebracht werden.
[0024] Besonders bevorzugt ist es, wenn der Keilbügel S-förmig ausgebildet ist. Mit dem
einen S-Abschnitt kann der S-förmige Keilbügel entlang dem Vertikalabschnitt oder
dem Abstandshalter geführt sein und an diesem unverlierbar gehalten sein. Mit dem
anderen S-förmigen Abschnitt kann die Baustütze hintergriffen bzw. haltend umgriffen
werden.
[0025] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beine an ihrem bodenabgewandten Ende bleibend
verformt sind. Insbesondere werden die Beine an ihrem bodenabgewandten Ende aufgeweitet,
so dass sie nicht mehr aus der unmittelbar am bodenabgewandten Ende angeordneten Fixiereinrichtung
herausfallen können. Diese Maßnahme erlaubt es, den Stützenhalter vollständig ohne
Schweißen herzustellen, was die vorbeschriebenen Vorteile mit sich bringt.
[0026] Der Stützenhalter kann besonders einfach hergestellt werden, wenn das Haltemittel
auf den Abstandshalter aufgefädelt wird und der Abstandshalter durch bleibendes Verformen
beidenends mit einer ersten und zweiten Fixiereinrichtung verbunden wird und die Beine
durch bleibendes Verformen an dem Stützenhalter befestigt werden. Dazu weist der Abstandshalter
Vorsprünge auf, die so lang sind und so weit über die Fixiereinrichtungen hinausstehen,
dass nach dem Anformen und Anpressen ihrer Enden eine starre, kraftschlüssige Verbindung
entsteht, die alle für den Stützen halter vorgesehenen Belastungen aufnimmt.
[0027] Bei einer bevorzugten Verfahrensvariante wird der Vertikalabschnitt eines Beins im
Querschnitt verformt und in den Abstandshalter eingeführt. Die Verformung des Vertikalabschnitts
ermöglicht eine drehfeste Befestigung des Vertikalabschnitts und damit des Beins im
Stützenhalter ohne weitere Bauteile.
[0028] Beim bleibenden Verformen kann der Werkstoff bis zur und/oder über die Quetschgrenze
hinaus beansprucht werden. Als Quetschgrenze wird hierbei die Grenzbelastung eines
verformungsfähigen Werkstoffes (Metall) bezeichnet, bei der dieser Werkstoff unter
dem Pressdruck zu fließen beginnt, also plastisch verformbar ist. Ein solcher Pressvorgang
wird auch mit "Quetschen" bezeichnet.
[0029] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, die erfindungswesentliche
Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln
für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung
verwirklicht sein.
Zeichnung
[0030] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stützenhalters ist in der schematischen
Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1a
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Stützenhalters mit daran befestigter
Baustütze;
- Fig. 1b
- den Stützenhalter der Fig. 1a in einer Konfiguration, in der er nahe einer Wand aufgestellt
werden kann;
- Fig. 1c
- den Stützenhalter der Fig. 1a in einer weiteren Konfiguration, in der er in einer
Wandecke aufgestellt werden kann;
- Fig. 1d
- den Stützenhalter der Fig. 1a im Transportzustand;
- Fig. 2a
- eine Draufsicht auf eine erste Fixiereinrichtung;
- Fig. 2b
- eine Draufsicht auf eine zweite Fixiereinrichtung;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung durch einen Abstandshalter;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf ein Haltemittel;
- Fig. 5
- eine Darstellung des Abstandshalters, der beidenends mit Fixiereinrichtungen verbunden
ist und auf dem ein Haltemittel angeordnet ist;
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung durch ein Bein, dessen Vertikalabschnitt als Vierkant ausgebildet
ist;
- Fig. 7
- eine Darstellung zweier Baustützenhalter, die nahe beieinander angeordnet sind.
[0031] Fig. 1a zeigt einen Baustützenhalter
1, der drei Beine
2 - 4 aufweist, die sich in der Nähe des Bodens, auf dem die Baustütze 5 aufgestellt werden
soll, aufspreizen. Die Beine 2 bis 4 weisen Fußabschnitte
6 - 8 auf, die im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 a in etwa denselben Winkel α zueinander
einnehmen. Die Fußabschnitte 6 - 8 nehmen einen geringen Winkel zum Boden ein, so
dass sie über ihre gesamte Erstreckung in unmittelbarer Nähe zum Boden angeordnet
sind und kein größeres Hindernis für Baustellenpersonal darstellen. Die Beine 2 -
4 sind in ihrer Lage zueinander durch die erste und zweite Fixiereinrichtung
9, 10 fest gelegt, wobei die erste und zweite Fixiereinrichtung 9, 10 als Platten ausgebildet
sind. Der Abstand der Fixiereinrichtungen 9, 10 wird durch den Abstandshalter
11 bestimmt. Die erste Fixiereinrichtung 9 ist in geringer Höhe über dem Boden angeordnet.
Die Vertikalabschnitte 12, 13 der Beine 2, 3 verlaufen in etwa parallel zur Baustütze
5. In einem Winkel zur Baustütze 5, und damit in einem Winkel zu den Vertikalabschnitten
12, 13 verläuft der Abstandshalter 11. Der nicht sichtbare Vertikalabschnitt des Beins
4 ist in dem hohlzylindrischen Abstandshalter 11 angeordnet. Der Abstandshalter 11
stellt eine Führung für ein als S-förmiger Keilbügel ausgebildetes Haltemittel
14 dar. Das Haltemittel 14 weist einen Hintergreifabschnitt
15 auf, der die Baustütze 5 umfasst und hintergreift und gegen die Baustützenanlagen
16, 17, die an den Fixiereinrichtungen 9, 10 ausgebildet sind, drückt. Das Bein 4 ist in
den Fixiereinrichtungen 9, 10 drehfest angeordnet, während die Beine 2, 3 drehbar
in den Fixiereinrichtungen 9, 10 angeordnet sind.
[0032] In der
Fig. 1b ist eine Konfiguration des Stützenhalters 1 gezeigt, bei der die Fußabschnitte 6,
7 der Beine 2, 3 im Wesentlichen fluchten. Dadurch, dass die Beine 2, 3 drehbeweglich
angeordnet sind, können ihre Fußabschnitte 6, 7 im Wesentlichen parallel zu einer
nicht dargestellten Wand, in deren Nähe die Baustütze 5 angeordnet werden soll, ausgerichtet
werden.
[0033] Sind die Beine 2 - 4 des Stützenhalters 1 in der in der
Fig. 1c dargestellten Konfiguration angeordnet, so kann die Baustütze 5 auch in einem durch
zwei Wände gebildeten Eckbereich abgestützt und angeordnet werden.
[0034] Die Transportstellung des Stützenhalters 1 ist in der
Fig. 1d dargestellt. Dabei sind die Fußabschnitte 6 - 8 der Beine 2 - 4 im Wesentlichen parallel
zueinander angeordnet. Das Haltemittel 14 ist entlang dem Abstandshalter 11 bis auf
die erste Fixiereinrichtung 9 heruntergerutscht. Aus der Fig. 1 d ist ersichtlich,
dass der erfindungsgemäße Stützenhalter 1 ein geringes Transportmaß aufweist.
[0035] In der
Fig. 2a ist eine Draufsicht auf die erste Fixiereinrichtung 9 gezeigt. Die Fixiereinrichtung
9 weist eine rinnenförmige Baustützenanlage 17 auf, gegen die die Baustütze 5 durch
das Haltemittel 14 gepresst werden kann. Des Weiteren weist sie zwei kreisrunde Durchgangsöffnungen
21, 22 zur Aufnahme der Vertikalabschnitte 12, 13 der drehbeweglichen Beine 2, 3 auf.
In einem Abstand zu den Durchgangsöffnungen 21, 22 ist eine Durchbruchsöffnung 23
für den Vertikalabschnitt des drehfest angeordneten Beins 4 vorgesehen. Die Durchgangsöffnung
23 ist im Wesentlichen an den Querschnitt des zugeordneten Vertikalabschnitts angepasst,
so dass der Vertikalabschnitt drehfest in der Durchgangsöffnung 23 angeordnet ist.
An die Durchgangsöffnung 23 schließen sich Ausnehmungen
24 - 27 an, die auf einer Kreisbahn angeordnet sind. Zwischen den Ausnehmungen 24 - 27 sind
als Gegenlager dienende Flächenabschnitte
28 vorgesehen.
[0036] In der
Fig. 2b ist eine zweite als Platte ausgebildete Fixiereinrichtung 10 dargestellt, an der
ebenfalls eine Baustützenanlage 16 ausgebildet ist. Die Durchgangslöcher
31,
32 dienen als Führung für die Vertikalabschnitte 12, 13 der drehbeweglich angeordneten
Beine 2, 3. Im zusammengebauten Zustand des Stützenhalters fluchten die Durchgangsöffnungen
31, 32 mit den kreisrunden Durchgangsöffnungen 21, 22 der in der Fig. 2a dargestellten
ersten Fixiereinrichtung. Eine im Querschnitt an den Querschnitt des Vertikalabschnitts
des nicht drehbeweglichen Beines 4 angepasste Durchgangsöffnung
33 ist in einem geringeren Abstand zu den Durchgangsöffnungen 31, 32 angeordnet, als
die Durchgangsöffnung 23 der Fig. 2a zu den Durchgangsöffnungen 21, 22. Durch diese
Maßnahmen wird sichergestellt, dass der Vertikalabschnitt des drehunbeweglichen Beines
4 in einem geringen Winkel zu den Vertikalabschnitten 12, 13 der drehbeweglichen Beine
2, 3 angeordnet ist. Die Ausnehmungen
34 - 37 sind auf einer Kreisbahn angeordnet und durch Flächenabschnitte 38 unterbrochen.
[0037] In der
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen als Hohlzylinder ausgebildeten Abstandshalter 11
dargestellt. Der Abstandshalter 11 weist an seinen freien Enden Vorsprünge
40, 41 auf und zwischen den Vorsprüngen Flächenabschnitte
42, 43. Die Vorsprünge 40 können die Ausnehmungen 34 - 37 der zweiten Fixiereinrichtung
(Fig. 2b) durchgreifen und umgebördelt werden. Dabei liegen die Flächenabschnitte
42 von unten an den Flächenabschnitten 38 an. Entsprechend durchgreifen die Vorsprünge
41 die Ausnehmungen 24 - 27 der ersten Fixiereinrichtung 9 (Fig. 2a) und liegen die
Flächenabschnitte 43 an den Flächenabschnitten 28 an. Die Vorsprünge 40, 41 werden
bleibend verformt, so dass die Fixiereinrichtungen 9, 10 fest am Abstandshalter 11
gehalten sind.
[0038] In der
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf ein als S-förmiger Keilbügel ausgebildetes Haltemittel 14
dargestellt. Ein erster S-förmiger Abschnitt 50 ist so ausgebildet, dass er einen
Abstandshalter weitestgehend umgreift und entlang dem Abstandshalter verschieblich
ist. Dabei ist der S-förmige Abschnitt 50 so ausgebildet, dass das Haltemittel 14
eine horizontale Ausrichtung aufweist, wenn es an einem schräg angeordneten Abstandshalter
entlang gleitet. Dies wird dadurch erreicht, dass der S-förmige Abschnitt 50 verwunden
ist. Ein zweiter S-förmiger Abschnitt 51 ist als Hintergreifabschnitt 15 ausgebildet,
der eine Baustütze 5 hintergreifen kann und gegen die Baustützenanlage pressen kann.
[0039] In der
Fig. 5 ist ein Zwischenschritt bei der Montage des Stützenhalters dargestellt. An der Unterseite
des Abstandshalters 11 ist die erste Fixiereinrichtung 9 durch bleibendes Verformen
befestigt. Dabei sind die Vorsprünge 41 unterhalb der Fixiereinrichtung 9 umgebördelt.
Das Haltemittel 14 ist mit seinem ersten S-förmigen Abschnitt 50 auf den Abstandshalter
11 aufgefädelt. Am oberen Ende ist an dem Abstandshalter 11 die zweite Fixiereinrichtung
10 durch bleibendes Verformen befestigt. Dazu sind die Vorsprünge 40 des Abstandshalters
11 oberhalb der zweiten Fixiereinrichtung 10 umgebördelt. Das Haltemittel 14 ist entlang
dem Abstandshalter 11 verschieblich angeordnet und wegen der ersten und zweiten Fixiereinrichtung
9, 10 unverlierbar am Abstandshalter 11 gehalten. In der dargestellten oberen Anordnung
des Haltemittels 14 kann eine Baustütze an dem Stützenhalter angebracht werden, wobei
der Hintergreifabschnitt 15 des Haltemittels 14 die Baustütze nur lose hintergreift.
Wird das Haltemittel 14 nach unten bewegt, so führt es aufgrund der schrägen Anordnung
des Abstandshalters 11 eine Bewegung nach rechts aus, so dass der Hintergreifabschnitt
15 des Abstandshalters 14 die Baustütze nach rechts zieht und sicher an der Baustützenanlage
hält.
[0040] In der
Fig. 6 ist das Bein 4, welches drehfest im Stützenhalter angeordnet werden soll, dargestellt.
Das Bein 4 weist einen im Querschnitt runden Fußabschnitt 8 und einen im Querschnitt
quadratischen Vertikalabschnitt
60 auf. Der Fußabschnitt 8 und der Vertikalabschnitt 60 sind zueinander abgewinkelt,
wobei sie im Ausführungsbeispiel einen Winkel von β = 110° zueinander einnehmen. Der
Vertikalabschnitt 60 kann aufgrund seiner unrunden Querschnittsformgebung in der ersten
und zweiten Fixiereinrichtung drehfest gehalten werden. Der Winkel β kann auch größer
oder kleiner gewählt werden, wobei bei einer bevorzugten Ausführungsform der Winkel
β des Beins 8 110° beträgt und der Winkel β bei den Beinen, die drehbar angeordnet
sind, etwa 100° beträgt. Die Krümmung 61 des Beins 4 verhindert, dass das Bein 4 aus
der ersten Fixiereinrichtung rutscht. Um das Bein 4 unverlierbar an dem Stützenhalter
zu halten, genügt es daher, das obere Ende
62 oberhalb der zweiten Fixiereinrichtung zu sichern, insbesondere derart bleibend zu
verformen, dass der Querschnitt aufgeweitet wird, so dass das Bein 4 die zugeordnete
Durchbruchsöffnung in der zweiten Fixiereinrichtung nicht mehr passieren kann.
[0041] In der
Fig. 7 sind zwei Stützen halter 1 dargestellt, die benachbart zueinander angeordnet sind.
Da die Fußabschnitte 6, 8 nahe des Bodens angeordnet sind, wird zwischen den Baustützen
5 ein nahezu hindernisfreier Durchgangsbereich geschaffen. In der Fig. 7 ist ebenfalls
zu sehen, dass die Haltemittel 14 ein Stück weit nach unten bewegt sind und dort die
Baustützen 5 gegen die an den Fixiereinrichtungen 9, 10 ausgebildeten Baustützenanlagen
verspannen. Dabei werden die Haltemittel 14 durch die Schwerkraft in diese Position
bewegt.
[0042] Ein Stützenhalter (1) einer Baustütze (5) weist eine Baustützenanlage (16, 17), an
der die Baustütze (5) anliegen kann und ein Haltemittel (14), das die Baustütze (5)
mit dem Stützenhalter (1) in Anlage hält, sowie drei Beine (2 - 4) auf, die sich unterhalb
der Baustützenanlage (16, 17) in Bodennähe aufspreizen.
1. Stützenhalter (1) einer Baustütze (5) mit drei Beinen (2 - 4) und mit mindestens einer
Baustützenanlage (16, 17) für die Baustütze (5) und einem Haltemittel (14) zum Halten
der Baustütze (5) an der Baustützenanlage (16, 17), dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Beine (2 - 4) des Stützenhalters (1) nahe des Bodens, auf dem der Stützenhalter
(1) aufgestellt ist, aufspreizen.
2. Stützenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Fixiereinrichtung (9), insbesondere eine erste Fixierplatte, vorgesehen
ist, die die Beine (2 - 4) im Bereich ihrer Aufspreizstelle in ihrer Lage zueinander
fixiert.
3. Stützenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Beine (2, 4) drehbar am Stützenhalter (1), insbesondere an der ersten
Fixiereinrichtung (9), angeordnet sind.
4. Stützenhalter nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bein (4) an dem Stützenhalter (1), insbesondere an der ersten Fixiereinrichtung
(9), drehfest angeordnet ist.
5. Stützenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (2 - 4) einen Vertikalabschnitt (12, 13, 60) und einen dazu abgewinkelten
Fußabschnitt (6 - 8) aufweisen.
6. Stützenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalabschnitte (12, 13, 60) in ihrer Lage zueinander durch die erste Fixiereinrichtung
(9) und eine zweite Fixiereinrichtung (10), insbesondere durch eine zweite Fixierplatte,
festgelegt sind.
7. Stützenhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtungen (9, 10) Durchgangsöffnungen (21 - 23, 31 - 33) zur Aufnahme
der Vertikalabschnitte (12, 13, 60) der Beine (2 - 4) aufweisen, die auf die Querschnittsform
der zugeordneten Vertikalabschnitte (12, 13, 60) angepasst sind.
8. Stützenhalter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur drehfesten Anordnung eines Beins (4) der Vertikalabschnitt (60) dieses Beins
im Querschnitt unrund, insbesondere quadratisch, ausgebildet ist und die zugeordnete
Durchgangsöffnung (23, 33) der ersten und/oder zweiten Fixiereinrichtung (9, 10) im
Wesentlichen dieselbe Querschnittsform aufweist, wobei der Vertikalabschnitt (60)
im Wesentlichen spielfrei in der Durchgangsöffnung (23, 33) angeordnet ist.
9. Stützenhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertikalabschnitte (12, 13) von zweien der Beine (2, 3) im Wesentlichen parallel
und der Vertikalabschnitt (60) des dritten Beins (4) schräg zu einer zu haltenden
Stütze (5) angeordnet sind.
10. Stützenhalter nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Fixiereinrichtung (9, 10) durch einen Abstandshalter (11) beabstandet
sind.
11. Stützenhalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (11) an seinen freien Enden jeweils mindestens einen Vorsprung
(40, 41) aufweist, der durch mindestens eine zugeordnete Aussparung (24 - 27, 32 -
37) der ersten bzw. zweiten Fixiereinrichtung (9, 10) ragt und einen Rand der Aussparung
(24 - 27, 32 - 37) bleibend verformt umgreift, wobei jeweils ein ein Verschieben der
Fixiereinrichtungen (9, 10) längs des Abstandshalters (11) verhinderndes Gegenlager
vorgesehen ist.
12. Stützenhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (40, 41) im Abstand voneinander angeordnet sind und dass erste Flächenabschnitte
(42, 43) zwischen den Vorsprüngen (40, 41) als Gegenlager vorgesehen sind, die an
zweiten Flächenabschnitten (28, 38) zwischen den Aussparungen (24 - 27, 32 - 37) zur
Anlage kommen.
13. Stützenhalter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (24 - 27, 32 - 37) zum Durchtritt der Vorsprünge (40, 41) in einem
Kreis um eine Durchbruchsöffnung (23, 33) in der jeweiligen Fixiereinrichtung (9,
10) angeordnet sind.
14. Stützenhalter nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (40, 41) durch axiale Schlitze im Abstandshalter (11) gebildet sind.
15. Stützenhalter nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (11) hohl, insbesondere hohlzylindrisch, ausgebildet ist und den
Vertikalabschnitt (60) des drehfest angeordneten Beins (4) aufnimmt.
16. Stützenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Baustützenanlage (16, 17) jeweils eine rinnenartige Ausnehmung in den Fixiereinrichtungen
(9, 10) vorgesehen ist.
17. Stützenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltemittel (14) ein Keilbügel vorgesehen ist, der entlang dem schräg zur Baustütze
(5) verlaufenden Vertikalabschnitt oder Abstandshalter verschieblich ist und einen
Hintergreifabschnitt (15) zum Hintergreifen der Baustütze (5) aufweist.
18. Stützenhalter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Keilbügel S-förmig ausgebildet ist.
19. Stützenhalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (2 - 4) an ihrem bodenabgewandten Ende bleibend verformt sind.
20. Verfahren zur Herstellung eines Stützenhalters (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem ein Haltemittel (14) auf einen Abstandshalter (11) aufgefädelt wird und der
Abstandshalter (11) durch bleibendes Verformen beidenends mit einer ersten und zweiten
Fixiereinrichtung (9, 10) verbunden wird und Beine (2 - 4) durch bleibendes Verformen
an dem Stützenhalter (1) befestigt werden.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabschnitt (60) eines Beins (4) zu einem unrunden Querschnitt verformt
wird und in den Abstandshalter (11) eingeführt wird.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff beim bleibenden Verformen bis zur und/oder über die Quetschgrenze beansprucht
wird.