Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Niederhalter nach der Gattung des Anspruchs 1 .
[0002] Aus der DE 197 35 665 A1 ist bereits ein Dichtmittel bekannt. Das Dichtmittel ist
durch eine radial umlaufende Nut, die an einem Düsenkörper eines in eine Aufnahmebohrung
eingesetzten Brennstoffeinspritzventils ausgebildet ist, und einen in die Nut eingesetzten
Dichtring gebildet. Dabei ist der Dichtring in radialer Richtung vorgespannt, wobei
er sich einerseits in der Nut des Düsenkörpers und andererseits an der Wandung der
Aufnahmebohrung abstützt.
[0003] Nachteilig bei dem aus der DE 197 35 665 A1 bekannten Dichtmittel ist, daß die Vorspannung
des Dichtelementes von der Geometrie und insbesondere von dem Durchmesser der Aufnahmebohrung
abhängt. Daher kann das bekannte Dichtmittel nicht universell zur Anwendung kommen,
sondern ist für jede Aufnahmebohrung speziell anzupassen. Außerdem läßt sich die Vorspannung
des Dichtelementes nicht einstellen, so daß alterungsbedingt oder aufgrund von produktionstechnischen
Schwankungen die Vorspannung unterschiedlich vorgegeben ist, wodurch die Abdichtung
ungenügend sein kann. Außerdem ist die Dichtung unmittelbar den heißen Abgasen ausgesetzt,
wodurch eine beschleunigte Alterung des Dichtrings eintritt. Außerdem kommt es bei
dem bekannten Dichtmittel, insbesondere wegen dem nahezu kreisförmigem Querschnitt
des Dichtelementes, zu einer Penetration des Dichtmittels.
[0004] Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß aufgrund der radialen Vorspannung des Dichtelementes
eine Reibungskraft auftritt, die einem axialen Verschieben des Dichtmittels entgegenwirkt.
Dadurch werden sowohl der Ein- und Ausbau als auch die Justierung des Brennstoffeinspritzventils
erheblich erschwert. Aufgrund von Verschmutzungen, die sich an dem Dichtelement ablagern,
und einer Alterung des Dichtelementes kann sogar der Fall auftreten, daß der Ausbau
des Brennstoffeinspritzventils nicht mehr möglich ist oder daß beim Ausbau des Brennstoffeinspritzventils
das Dichtelement zerstört wird.
[0005] Aus der DE 197 43 103 A1 ist ein Dichtmittel bekannt, das als Wärmeschutzhülse ausgebildet
ist. Die Wärmeschutzhülse ist in eine abgestufte Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes
einer Brennkraftmaschine eingesetzt, und sie umschließt einen abspritzseitigen Düsenkörper
eines in die Aufnahmebohrung eingesetzten Brennstoffeinspritzventils umfänglich. Die
rohrförmige Wärmeschutzhülse ist am abspritzseitigen Ende umgebogen, um eine doppelte
Lage der Hülse zu erreichen. Die doppelte Lage der Hülse ist zum Abdichten eines zwischen
dem Düsenkörper und der Aufnahmebohrung ausgebildeten ringförmigen Spaltes radial
gegen die Wandung der Aufnahmebohrung vorgespannt. Um die Vorspannung zu erzeugen,
weist der Düsenkörper des Brennstoffeinspritzventils einen konischen Abschnitt auf,
der in die Hülse eingeschoben wird und im Bereich der umgebogenen Hülse in der Hülse
verklemmt wird. Das Brennstoffeinspritzventil liegt außerdem an einer Schrägstufe
an, um die Lage des Brennstoffeinspritzventils in der Aufnahmebohrung zu fixieren.
[0006] Nachteilig bei dem aus der DE 197 43 103 A1 bekannten Brennstoffeinspritzventil ist,
daß die Wärmeschutzhülse im Bereich der doppelten Lage der Hülse zwischen dem Düsenkörper
und der Aufnahmebohrung vorgespannt ist. Dabei ergeben sich die oben bereits behandelten
Probleme beim Einoder Ausbau des Brennstoffeinspritzventils. Ein weiterer Nachteil
ist, daß die Lage des Brennstoffeinspritzventils in der Aufnahmebohrung fest vorgegeben
ist. Aufgrund von produktionstechnischen Schwankungen stimmt die Achse des in die
Aufnahmebohrung eingebrachten Brennstoffeinspritzventils im allgemeinen nicht mit
der Achse eines Verbindungsstutzens einer Brennstoffhochdruckleitung exakt überein.
Zum Anschließen des Brennstoffeinspritzventils an die Brennstoffhochdruckleitung ist
daher ein zusätzliches Zwischenstück erforderlich.
[0007] Aus der JP-OS 08-312503 A ist ein Niederhalter nach der Gattung des Anspruches 1
bekannt. Der Niederhalter hält ein Brennstoffeinspritzventil gegen einen in dem Brennraum
der Brennkraftmaschine herrschenden relativ hohen Verbrennungsdruck nieder. Der Niederhalter
greift dabei an zwei umfänglich gegenüberliegenden Stellen an einem Bund des Brennstoffeinspritzventils
an, wobei der Bund mit seiner Unterseite an der Oberseite des Zylinderkopfes anliegt,
so daß das Brennstoffeinspritzventil festgehalten ist.
[0008] Der aus der JP-OS 08-312503 A bekannte Niederhalter hat den Nachteil, daß er nur
in axialer Richtung auf das Brennstoffeinspritzventil einwirkt. Bei einer mechanischen
Belastung des Brennstoffeinspritzventils kann das Brennstoffeinspritzventil daher
verdreht, verkippt oder radial verschoben werden. Dadurch kann sich das Brennstoffeinspritzventil
an der Anschlußstelle lösen und die Brennstoffhochdruckleitung kann verschoben werden.
Außerdem kann eine unerwünschte Belastung des Dichtmittels auftreten. Bei einem als
Dichtring ausgebildeten Dichtmittel, das sowohl an dem Brennstoffeinspritzventil als
auch an der Wandung der Aufnahmebohrung anliegt, werden bei einer Drehung des Brennstoffeinspritzventils
in dem Dichtring umfänglich Scherspannungen aufgebaut, wodurch die Dichteigenschaften
des Dichtrings verschlechtert werden.
[0009] Aus der DE 197 35 665 A1 ist außerdem eine als Spannpratze ausgebildete Niederhaltevorrichtung,
ähnlich des aus der JP-OS 08-312503 A bekannten Niederhalters, bekannt. Bei der DE
197 35 665 A1 weist der Zylinderkopf eine Aussparung auf, in der der Bund des Brennstoffeinspritzventils
angeordnet ist, wodurch der Bund des Brennstoffeinspritzventils, auf den die Niederhaltevorrichung
einwirkt, in den Zylinderkopf versenkt ist. Bei diesem Niederhalter ergeben sich ebenfalls
die bereits behandelten Nachteile.
Vorteile der Erfindung
[0010] Der erfindungsgemäße Niederhalter mit den Merkmalen des Anspruches 1 hat gegenüber
dem oben beschriebenen Stand de Technik den Vorteil, daß die Position des Brennstoffeinspritzventils
und insbesondere die Drehstellung des Brennstoffeinspritzventils fixiert ist. Außerdem
wirkt der Niederhalter umfänglich zumindest annähernd gleichmäßig verteilt auf das
Brennstoffeinspritzventil ein, so daß ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils
verhindert wird.
[0011] Durch die in den Ansprüchen 2 bis 5 aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
des im Anspruch 1 angegebenen Niederhalters möglich.
[0012] In vorteilhafter Weise ist das Gehäuseteil auf der von dem Befestigungselement abgewandten
Seite des Brennstoffeinspritzventils angeordnet. Dadurch kann der Befestigungsteilring
das Brennstoffeinspritzventil von zwei Seiten in vorteilhafter Weise umschließen,
wobei eine gute Kraftübertragung von dem Befestigungselement auf das Brennstoffeinspritzventil
gegeben ist.
[0013] Vorteilhaft ist es, daß der Befestigungsteilring einen umlaufenden Innenbund aufweist,
der mit einem umlaufenden Absatz des Brennstoffeinspritzventils zusammenwirkt, um
ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils zu verhindern. Dadurch wird die Kraft
des Niederhalters umfänglich zumindest nahezu gleichmäßig auf das Brennstoffeinspritzventil
übertragen.
[0014] Vorteilhaft ist es, daß der Befestigungsteilring eine Innenfläche aufweist, an der
das Brennstoffeinspritzventil zumindest im wesentlichen flächig anliegt, um ein Verschieben
des Brennstoffeinspritzventils in einer radialen Richtung zu verhindern. Durch das
flächige Anliegen des Brennstoffeinspritzventils an der Innenfläche des Befestigungsteilrings
wird außerdem ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils verhindert.
[0015] Vorteilhaft ist es, daß der Grundkörper so ausgeführt ist, daß das Dichtelement nahe
der Ventilspitze liegt. Dadurch kann eine Verkleinerung des Totvolumens bzw. der HC-Taschen
erreicht werden.
[0016] Ferner ist es vorteilhaft, daß der Grundkörper als Wärmeableiter dient, um die Wärme
von dem Brennstoffeinspritzventil, insbesondere im Bereich des Düsenkörpers, abzuleiten.
[0017] Außerdem ist es vorteilhaft, daß der Grundkörper mit Kontakt zum Zylinderkopf montiert
ist, um die Kühlung des Ventilkörpers weiter zu verbessern.
[0018] In vorteilhafter Weise ist der Niederhalter zumindest teilweise in der Aufnahmebohrung
angeordnet, und die Innenfläche des Niederhalters liegt im wesentlichen in einem Bereich
innerhalb der Aufnahmebohrung an dem Brennstoffeinspritzventil an. Dadurch kann der
Niederhalter zumindest teilweise in der Aufnahmebohrung des Zylinderkopfes versenkt
werden, so daß das Brennstoffeinspritzventil kompakter ausgebildet werden kann. Außerdem
wird dadurch die Montage erleichtert und der Niederhalter besser geschützt.
Zeichnung
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen auszugsweisen axialen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem
ein Brennstoffeinspritzventil mittels eines Dichtmittels und eines erfindungsgemäßen
Niederhalters in einer Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes befestigt ist;
- Fig. 2
- den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt;
- Fig. 3
- den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausgestaltung gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 4
- die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Niederhalter;
- Fig. 5
- die Seitenansicht des in Fig. 4 dargestellten Niederhalters in der mit V bezeichneten
Richtung;
- Fig. 6
- den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausgestaltung gemäß
einem dritten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausgestaltung gemäß
einem vierten Ausführungsbeispiel; und
- Fig. 8
- den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausgestaltung gemäß
einem fünften Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0020] Fig. 1 zeigt ein Brennstoffeinspritzventil 1, das mit einem Dichtmittel 2 gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel in eine Aufnahmebohrung 3 eines Zylinderkopfes 4 eingesetzt
ist. Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen Düsenkörper 5 auf, der mit einem
Mittelteil 6 des Brennstoffeinspritzventils 1 verbunden ist. Der Düsenkörper 5 weist
eine Brennstoffdüse zum Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum 7 der Brennkraftmaschine
auf, wobei der Brennstoff über eine Abspritzöffnung 8 des Zylinderkopfes 4 in den
Brennraum 7 gelangt. Das Dichtmittel 2 umschließt den Düsenkörper 5 umfänglich, wobei
der Außendurchmesser des Dichtmittels 2 zumindest im wesentlichen mit dem Außendurchmesser
des Mittelteils 6 übereinstimmt, und der Innendurchmesser des Dichtmittels 2 zumindest
im wesentlichen mit dem Außendurchmesser des Düsenkörpers 5 übereinstimmt. Außerdem
weist die Aufnahmebohrung 3 einen ersten Abschnitt 9 kleineren Durchmessers und einen
zweiten Abschnitt 10 größeren Durchmessers auf. Dabei sind der erste Abschnitt 9 und
der zweite Abschnitt 10 mittels einer Stufe 11 der Aufnahmebohrung 3 miteinander verbunden.
Der Außendurchmesser des Mittelteils 6 des Brennstoffeinspritzventils 1 und der Außendurchmesser
des Dichtmittels 2 entsprechen in diesem Ausführungsbeispiel zumindest im wesentlichen
dem Durchmesser des zweiten Abschnitts 10 der Aufnahmebohrung 3. Die Achse des Brennstoffeinspritzventils
1 stimmt in diesem Ausführungsbeispiel mit der Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 überein.
Um ein Verschieben des Brennstoffeinspritzventils 1 in radialer Richtung zu ermöglichen,
ist zwischen dem Brennstoffeinspritzventil 1 und der Aufnahmebohrung 3 ein gestufter,
ringförmiger Spalt 13 ausgebildet, der einen ringförmigen Spalt 14 umfaßt, der zwischen
dem Mittelteil 6 des Brennstoffeinspritzventils 1 bzw. dem Dichtmittel 2 und dem zweiten
Abschnitt 10 der Aufnahmebohrung 3 ausgebildet ist. Durch Verschieben des Brennstoffeinspritzventils
1 in radialer Richtung kann ein Achsversatz zwischen der Achse des Brennstoffeinspritzventils
1 und der Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 zum Ausgleichen eines Achsversatzes zwischen
einer Achse eines Verbindungsstutzens einer nicht dargestellten Hochdruckbrennstoffleitung
und der Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 erreicht werden.
[0021] Das Dichtmittel 2 umfaßt einen Grundkörper 15, der eine Ausnehmung 16 aufweist, und
ein Dichtelement 17, das in eine Aussparung 18 des Grundkörpers 15 eingefügt ist.
Die Ausnehmung 16 des Grundkörpers 15 ist in diesem Ausführungsbeispiel als mittige,
axiale Bohrung durch den Grundkörper 15 ausgeführt, wobei sich der Düsenkörper 5 durch
die Ausnehmung 16 erstreckt. Die Aussparung 18 ist mit der Ausnehmung 16 verbunden,
so daß sich eine Stufenbohrung 19 ergibt.
[0022] Das Dichtmittel 2 stützt sich über eine Dichtplatte 20 an der Stufe 11 der Aufnahmebohrung
3 ab. Außerdem stützt sich das Dichtmittel 2 an dem Mittelteil 6 ab.
[0023] Das Brennstoffeinspritzventil 1 wird durch eine Niederhaltevorrichtung 21 in der
Aufnahmebohrung 3 gehalten. Die Niederhaltevorrichtung 21 weist einen Niederhalter
22 und ein als Schraube 23 ausgebildetes Befestigungselement auf. Die Schraube 23
durchdringt einen Hebelarm 24 des Niederhalters 22 und ist in eine Gewindebohrung
25 des Zylinderkopfes 4 eingeschraubt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Schraube
23 vollständig in die Gewindebohrung 25 eingeschraubt, so daß der Hebelarm 24 plan
auf der Oberseite 26 des Zylinderkopfes 4 anliegt.
[0024] Der Niederhalter 22 weist einen mit dem Hebelarm 24 verbundenen Befestigungsteilring
27 auf, der das Brennstoffeinspritzventil 1 teilweise umschließt. Der Befestigungsteilring
27 des Niederhalters 22 weist eine Aussparung 28 (Fig. 4) auf, in die ein Gehäuseteil
29 des Brennstoffeinspritzventils 1 eingefügt ist, um ein Verdrehen des Brennstoffeinspritzventils
zu verhindern. Denn durch das Anliegen des Gehäuseteils 29 an Flächen 31, 32 (Fig.
4) wird eine Drehung des Brennstoffeinspritzventils 1 um die Achse des Brennstoffeinspritzventils
1, die in diesem Ausführungsbeispiel mit der Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 übereinstimmt,
blockiert, wobei die Drehstellung des Brennstoffeinspritzventils 1 zugleich vorgegeben
ist. Das Gehäuseteil 29 umfaßt einen elektrischen Anschlußstecker 33.
[0025] Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen Absatz 37 auf, an dem ein umlaufender
Innenbund 38 des Befestigungsteilrings 27 des Niederhalters 22 angreift. Über den
umlaufenden Innenbund 38 wird die von der Anzugskraft der Schraube 23 erzeugte Vorspannkraft
umfänglich gleichmäßig auf den Absatz 37 des Brennstoffeinspritzventils 1 übertragen,
so daß eine gleichmäßige Beaufschlagung des Brennstoffeinspritzventils 1 erreicht
wird, um ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils 1 zu verhindern. Um dabei gute
Hebelverhältnisse zu erreichen, ist die Aussparung 28 (Fig. 4) auf der von dem Hebelarm
24 des Niederhalters 22 abgewandten Seite des Befestigungsteilrings 27 angeordnet.
Das Brennstoffeinspritzventil 1 hat daher in der Aufnahmebohrung 3 des Zylinderkopfes
4 eine Drehwinkelstellung bezüglich der Achse des Brennstoffeinspritzventils 1, bei
der die Winkelposition des Gehäuseteils 29 um 180° bezüglich der Winkelposition der
Schraube 23 bzw. des Hebelarms 24 versetzt ist.
[0026] Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen Brennstoffeinlaßstutzen 39 auf, über
den Brennstoff aus einer Brennstoffhochdruckleitung in das Brennstoffeinspritzventil
1 zum Düsenkörper 5 geleitet wird. Der Brennstoffeinlaßstutzen 39 ist mit einem Gehäuseteil
40 verbunden, an dem der Absatz 37 ausgebildet ist. Das Gehäuseteil 40 weist eine
Außenfläche 41 auf. An der Außenfläche 41 des Gehäuseteils 40 des Brennstoffeinspritzventils
1 liegt eine Innenfläche 42 des Befestigungsteilrings 27 des Niederhalters 22 an.
Die Innenfläche 42 liegt dabei zumindest im Wesentlichen flächig an der Außenfläche
41 an, so daß ein Verschieben des Brennstoffeinspritzventils 1 in einer radialen Richtung
verhindert ist und die Achslage des Brennstoffeinspritzventils 1 fixiert wird. Der
Befestigungsteilring 27 ist dabei zumindest teilweise in einer Ausnehmung 43, die
Teil der Aufnahmebohrung 3 ist, angeordnet, so daß der Befestigungsteilring 27 in
dem Zylinderkopf 4 teilweise versenkt ist.
[0027] Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt. Bereits beschriebene Elemente
sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, wodurch sich eine wiederholende
Beschreibung erübrigt.
[0028] Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist eine Stufe 50 auf, die das Mittelteil 6 mit
dem Düsenkörper 5 verbindet. Der Grundkörper 15 des Dichtmittels 2 liegt an einer
stirnseitigen ersten Auflagefläche 51 an dem Mittelteil 6 des Brennstoffeinspritzventils
1 an, wobei er eine Aussparung 52 aufweist, die die Stufe 50 aufnimmt. Der Grundkörper
15 weist eine Ausnehmung 16 auf, die als eine Axialbohrung ausgebildet ist, durch
die sich der Düsenkörper 5 erstreckt. Außerdem weist der Grundkörper 15 eine Aussparung
18 auf, die mit der Ausnehmung 16 verbunden ist, wodurch die Stufenbohrung 19 des
Grundkörpers 15 gebildet ist. Die Höhe der Aussparung 18 in axialer Richtung ist im
Ausführungsbeispiel ungefähr gleich der halben Höhe des Grundkörpers 15 in axialer
Richtung. Die Breite der Aussparung 18 in radialer Richtung ist ungefähr im Ausführungsbeispiel
gleich der halben Breite des Querschnitts des Grundkörpers 15 in radialer Richtung.
Die Aussparung 18 weist daher einen rechteckförmigen Querschnitt auf.
[0029] In die Aussparung 18 des Grundkörpers 15 ist das Dichtelement 17 eingebracht, wobei
das Dichtelement 17 an einer Axialfläche 53 des Grundkörpers 15 anliegt und zwischen
dem Dichtelement 17 und einer Radialfläche 59 des Grundkörpers 15 ein ringförmiger
Spalt 54 ausgebildet ist. Der Innendurchmesser des Dichtelementes 17 ist im entspannten
Zustand kleiner als der Außendurchmesser des Düsenkörpers 5, so daß das Dichtelement
17 mit einer Vorspannung beaufschlagt ist. Die Vorspannung des Dichtelementes 17 wirkt
dabei an einer Dichtfläche 55 auf den Düsenkörper 5 ein, wodurch ein Spalt 56, der
zwischen dem Grundkörper 15 und dem Düsenkörper 5 ausgebildet ist, abgedichtet ist.
Durch den ringförmigen Spalt 54 kann das Dichtelement 17 besonders einfach in die
Aussparung 18 des Grundkörpers 15 eingebracht werden, da beim Einbringen keine Reibung
zwischen dem Grundkörper 15 und dem Dichtelement 17 auftritt.
[0030] Der Grundkörper 15 stützt sich über die Dichtplatte 20 an der Stufe 11 der Aufnahmebohrung
3 des Zylinderkopfes 4 ab. Im montierten Zustand des Brennstoffeinspritzventils 1
wird der Grundkörper 15 mittels der Niederhaltevorrichtung 21 (Fig. 1) mit einer axialen
Vorspannkraft beaufschlagt, so daß der ringförmige Spalt 14 durch die Dichtplatte
20 abgedichtet ist. Die Dichtplatte 20 ist vorzugsweise aus einem Weichmetall, insbesondere
aus Kupfer, gefertigt, so daß das Dichtelement 17 vor dem unmittelbaren Kontakt mit
den Verbrennungsgasen geschützt ist. Der Schutz erfolgt dabei sowohl gegen die chemische
als auch die thermische Einwirkung der Verbrennungsgase auf das Dichtelement 17. In
diesem Ausführungsbeispiel liegt die Dichtplatte 20 sowohl an dem Düsenkörper 5 als
auch an einer umfänglichen Wandung 73 der Aufnahmebohrung 3 an. Dadurch ist die Position
des Düsenkörpers 5 im Bereich der Dichtplatte 20 vorgegeben. Der Außen- und/oder der
Innendurchmesser der Dichtplatte 20 können auch so gewählt werden, daß zwischen dem
Düsenkörper 5 und der Dichtplatte 20 bzw. der Dichtplatte 20 und der umfänglichen
Wandung 73 der Aufnahmebohrung 3 ein Zwischenraum ausgebildet ist, wodurch ein Verschieben
des Brennstoffeinspritzventils 1 in radialer Richtung ermöglicht wird.
[0031] Das Dichtelement 17 kann vorteilhaft aus Polytetrafluorethylen (PTFE) bestehen. Polytetrafluorethylen
hat den Vorteil, das es temperaturbeständig ist und eine äußerst hohe Chemikalienbeständigkeit
aufweist. Daher kann bei einem Dichtelement 17 aus Polytetrafluorethylen oder einem
ähnlichem Werkstoff die Dichtplatte 20 auch entfallen. Außerdem tritt bei Polytetrafluorethylen
beim Erwärmen eine reversible Volumenzunahme auf, so daß das Dichtelement 17 mit etwas
Spiel auf den Düsenkörper 5 des Brennstoffeinspritzventils 1 aufgebracht werden kann,
wobei im Betrieb das Dichtelement 17 erwärmt wird und aufgrund der Volumenzunahme
eine Abdichtung an der Dichtfläche 55 erfolgt. Dabei ist durch den Spalt 54 zwischen
dem Grundkörper 15 und dem Dichtelement 17 ein Ausgleichsraum geschaffen, um bei einer
Volumenzunahme eine Beschädigung des Düsenkörpers 5 zu verhindern.
[0032] Das Dichtelement 17 kann auch aus einem anderen Material hergestellt sein, das entsprechend
temperatur- und chemikalienbeständig ist.
[0033] Da der Grundkörper 15 mit der ersten Anlagefläche 51 an einer Stirnfläche 58 der
Stufe 50 des Brennstoffeinspritzventils 1 anliegt und an einer zweiten Anlagefläche
57, die der ersten Anlagefläche 51 gegenüberliegt, über die Dichtplatte 20 an der
Stufe 11 der Aufnahmebohrung 3 anliegt, ist der Abstand zwischen der Stirnfläche 58
des Brennstoffeinspritzventils 1 und der Stufe 11 durch die Höhe des Grundkörpers
15 und die Dicke der Dichtplatte 20 bestimmt. Daher kann die Vorspannkraft des Brennstoffeinspritzventils
1 auch durch die Höhe des Grundkörpers 15 und/oder durch die Dicke der Dichtplatte
20 bestimmt werden. Da die erste Anlagefläche 51 parallel zu der zweiten Anlagefläche
57 verläuft, ergibt sich eine besonders günstige Kraftübertragung der Vorspannkraft
des Brennstoffeinspritzventils 1 auf die Dichtplatte 20. Vorzugsweise ist der Grundkörper
15 als ein Metallblock ausgebildet, um die Vorspannkraft ohne nennenswerte Deformation
auf die Dichtplatte 20 zu übertragen.
[0034] Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausführungsform
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel eines Dichtmittels 2. Bereits beschriebene
Element sind mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, wodurch sich eine wiederholende
Beschreibung erübrigt.
[0035] In diesem Ausführungsbeispiel weist der Grundkörper 15 eine Hülse 65 auf, die an
ihren Enden 66, 67 umgebogen ist, so daß an dem Ende 66 ein radial nach außen stehender
Kragen 68 und an dem Ende 67 ein radial nach außen stehender Kragen 69 ausgebildet
ist. Der Kragen 68 am Ende 66 des Grundkörpers 15 weist eine erste Anlagefläche 51
auf, die an der Stufe 50 anliegt. Die Anlage erfolgt dabei an einer Stirnfläche 58
der Stufe 50 des Brennstoffeinspritzventils 1. Der Kragen 69 des Grundkörpers 15 weist
eine zweite Anlagefläche 57 auf, die mit dem Dichtelement 17 verbunden ist. Das Dichtelement
17 ist außerdem mit einer inneren Anlagefläche 70 verbunden, die gegenüberliegend
zu einer Mantelfläche 71 des Düsenkörpers 5 an dem Grundkörper 15 ausgebildet ist.
Das Dichtelement 17 bildet daher sowohl mit dem Düsenkörper 5 die Dichtfläche 55 als
auch mit der Stufe 11 eine Dichtfläche 72. Daher kann die Dichtplatte 20 aus dem ersten
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 entfallen.
[0036] Die Verbindung des Dichtelementes 17 mit dem Grundkörper 15 ergibt sich dadurch,
daß eine Vulkanisation des Dichtelementes 17 auf dem Grundkörper 15 erfolgt. Bei der
Herstellung des Dichtmittels 2 werden dazu auf den Grundkörper 15 Vinylidenfluorid-Hexafluorpropylen-Copolymerisate
aufgebracht und anschließend vulkanisiert, wodurch der entsprechende Fluorelastomer
erzeugt wird. Nach der Herstellung des Dichtelementes 17 durch die Vulkanisation haftet
der entstandene Fluorelastomer auf dem metallischen Grundkörper 15. Das Dichtmittel
2 besteht daher aus einem Stück, wodurch sich das Aufbringen auf den Düsenkörper 5
und die Montage des Brennstoffeinspritzventils 1 vereinfacht.
[0037] Bei beiden Ausführungsbeispielen erfolgt die Abdichtung des Dichtmittels 2 zum einen
in radialer Richtung gegen den Düsenkörper 5 und zum anderen in axialer Richtung gegen
die Stufe 11 der Aufnahmebohrung 3. Da keine Abdichtung in radialer Richtung gegen
die Wandung 73 der Aufnahmebohrung 3 erfolgt, wirkt beim Einbringen des Dichtmittels
2 in die Aufnahmebohrung 3 auch keine Reibungskraft, die durch einen Kontakt des Dichtmittels
2 mit der Wandung 73 entstehen würde, so daß sich der Ein- und Ausbau des Brennstoffeinspritzventils
1 wesentlich vereinfacht. Außerdem dichtet das Dichtmittel 2 die Aufnahmebohrung 3
zuverlässig ab, so daß ein gestufter, ringförmiger Spalt 13 ausgebildet sein kann,
der ein radiales Verschieben des Brennstoffeinspritzventils 1 ermöglicht, wodurch
ein Versatz der Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 und einer Achse eines Verbindungsstutzens
einer Brennstoffhochdruckleitung ausgeglichen werden kann.
[0038] Hierzu ist der Grundkörper 15 vorteilhaft als Federblech ausgebildet, wodurch er
sich bei einer axialen Belastung elastisch verformt.
[0039] Fig. 4 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Niederhalter 22 in einer Draufsicht. Der
Niederhalter 22 weist einen Hebelarm 24 und einen Befestigungsteilring 27 auf, die
miteinander verbunden sind. Der Befestigungsteilring 27 ist durch eine Aussparung
28 unterbrochen, wodurch ein erster Teilkreisabschnitt 74 und ein zweiter Teilkreisabschnitt
75 gebildet sind. Der erste Teilkreisabschnitt 74 weist eine Fläche 31 auf, der eine
an dem zweiten Teilkreisabschnitt 75 ausgebildete Fläche 32 gegenüberliegt. Der Befestigungsteilring
27 weist einen umlaufenden Innenbund 38 auf, der ebenfalls von der Aussparung 28 unterbrochen
wird. Die beiden Flächen 31, 32 sind parallel zueinander angeordnet und die Symmetrieachse
76 des Niederhalters 22 ist parallel zu jeder der Flächen 31, 32.
[0040] Der Befestigungsteilring 27 dient zum Befestigen des Brennstoffeinspritzventils 1
in der Aufnahmebohrung 3, wobei die Flächen 31, 32 an einem Gehäusteil 29 des Brennstoffeinspritzventils
1 anliegen, um ein Verdrehen des Brennstoffeinspritzventils 1 zu verhindern. Der umlaufende
Innenbund 38 wirkt mit dem Absatz 37 des Brennstoffeinspritzventils 1 zusammen, um
eine gleichmäßige Übertragung einer Haltekraft des Niederhalters 22 auf das Brennstoffeinspritzventil
1 zu erreichen.
[0041] Der Hebelarm 24 des Niederhalters 22 weist eine Bohrung 77 auf, um eine Befestigung
des Niederhalters 22 in der Gewindebohrung 25 des Zylinderkopfes 4 mittels der Schraube
23 (Fig. 1) zu ermöglichen.
[0042] Fig. 5 zeigt den in Fig. 4 dargestellten Niederhalter 22 aus der in Fig. 4 mit V
bezeichneten Richtung in der Vorderansicht. Bereits beschriebene Element sind auch
hier mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
[0043] Der Befestigungsteilring 27 weist die Innenfläche 42 auf, die im montierten Zustand
an dem Gehäuse des Brennstoffeinspritzventils 1 anliegt, um die Achslage des Brennstoffeinspritzventils
1 weiter zu fixieren.
[0044] Durch den Niederhalter 22 kann daher auch bei einem gestuften, ringförmigen Spalt
13 (Fig. 1), der ein Verschieben und Verkippen der Achse des Brennstoffeinspritzventils
1 gegen die Achse 12 der Aufnahmebohrung 3 ermöglicht, die Achslage des Brennstoffeinspritzventils
1 fixiert werden. Dies ist insbesondere deshalb zweckmäßig, da das Brennstoffeinspritzventil
1 durch das Dichtmittel 2 in der Aufnahmebohrung 3 in radialer Richtung nicht starr
fixiert ist. Es ist daher besonders vorteilhaft, daß ein Dichtmittel 2 gemeinsam mit
einem erfindungsgemäßen Niederhalter 22 zur Befestigung eines Brennstoffeinspritzventils
1 in einer Aufnahmebohrung 3 verwendet wird. Das Dichtmittel 2 und der erfindungsgemäße
Niederhalter 22 können jedoch auch unabhängig voneinander zum Einsatz kommen. Außerdem
eignen sich das Dichtmittel 2 und der erfindungsgemäße Niederhalter 22 auch für andere
Anwendungsfälle. Ferner kann die Dichtplatte 20 (Fig. 1) auch durch einen anders ausgebildeten
Dichtkörper ersetzt werden.
[0045] Fig. 6 zeigt den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausführungsform
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel eines Dichtmittels 2. Bereits beschriebene
Elemente sind in diesem und den folgenden Ausführungsbeispielen mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen, wodurch sich eine wiederholende Beschreibung erübrigt.
[0046] In diesem Ausführungsbeispiel ist das Dichtelement 17, das ringförmig um den Düsenkörper
5 angeordnet ist, kraftschlüssig mit dem Grundkörper 15 mittels eines nasenartigen
Vorsprungs 80 des Grundkörpers 15 verbunden. Das Dichtelement 17 weist hierfür eine
Aussparung 81 auf, in die der Vorsprung 80 des Grundkörpers 15 eingreift. Das Dichtelement
2 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel hat den Vorteil, daß bei der Montage des Dichtelementes
2 die Lage des Dichtelementes 17 des Dichtmittels 2 fixiert ist. Außerdem wird verhindert,
daß das Dichtelement 17, das z. B. in Folge einer Erwärmung mit dem Düsenkörper 5
oder der Dichtplatte 20 bzw. der Stufe 11, falls die Platte 20 nicht vorgesehen ist,
zumindest teilweise eine Verbindung eingegangen ist, bei einer Demontage des Dichtmittels
2, die z. B. aufgrund von Wartungsarbeiten erforderlich ist, von dem Grundkörper 15
getrennt wird.
[0047] Fig. 7 zeigt den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausführungsform
gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
[0048] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Aussparung 18 des Grundkörpers 15 derart ausgebildet,
daß sie sich ab einer Stelle, die zwischen der ersten Anlagefläche 51 und der zweiten
Anlagefläche 57 (Fig. 3) liegt, ausgehend von einem Durchmesser, der durch die Ausnehmung
16 gegeben ist, bis zu einem Durchmesser, der vorzugsweise kleiner als der Außendurchmesser
des Grundkörpers 15 ist, monoton verbreitert, so daß die Aussparung 18 einen dreiecksförmigen
Querschnitt aufweist. In die Aussparung 18 ist ein ringförmiges Dichtelement 17 eingebracht,
das entsprechend der Aussparung 18 einen dreiecksförmigen Querschnitt aufweist. Durch
das Dichtmittel 2 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel kann in Folge der gegenüber
der Achse 12 geneigten radialen Fläche 59 durch Beaufschlagung des Dichtmittels 2
mit einer axialen Vorspannung die Dichtkraft, mit der das Dichtelement 17 gegen den
Düsenkörper 5 gepresst wird, um den Spalt 56 abzudichten, erhöht werden. Durch den
Öffnungswinkel der Aussparung 18, der die Neigung der Radialfläche 59 gegenüber der
Achse 12 festlegt, kann dabei die Größe der Dichtkräfte, mit der der Spalt 56 und
der Spalt 14 abgedichtet werden, eingestellt werden. Gegebenenfalls kann die Aussparung
18 auch aus mehreren geneigten Abschnitten, die zumindest zum Teil verschiedene Öffnungswinkel
aufweisen, bestehen.
[0049] Fig. 8 zeigt den in Fig. 2 mit VI bezeichneten Ausschnitt in einer alternativen Ausführungsform
gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel eines Dichtmittels 2.
[0050] Die Aussparung 18 des Grundkörpers 15 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel weist
einen ersten Teil 82 und einen zweiten Teil 83 auf. Der zweite Teil 83 ist ähnlich
wie die Aussparung 18 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 7) ausgebildet,
wobei sich der zweite Teil 83 der Aussparung 18 in diesem Fall ab einem Durchmesser
vergrößert, der größer ist als der Durchmesser des Düsenkörpers 5. Der erste Teil
82 der Aussparung 18 verengt sich ausgehend von der Axialfläche 53 des Grundkörpers
15, die einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser, ab dem sich
der zweite Teil 83 der Aussparung 18 vergrößert, kontinuierlich bis zu diesem. Das
Dichtelement 17 ist so geformt, daß es sich in die Aussparung 18 einfügt, wobei sich
aufgrund des an dem Grundkörper 15 ausgebildeten Vorsprungs 80 eine kraftschlüssige
Verbindung mit dem Grundkörper 15 des Dichtmittels 2 ergibt, die ähnlich zu der Verbindung
gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel (siehe Fig. 6) ist.
[0051] Die in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Ausgestaltungen des Dichtmittels 2
sind als exemplarische Ausgestaltungen zu sehen, die sich durch einen einfachen Aufbau
auszeichnen. Durch Kombination und Abwandlung dieser Ausführungsbeispiele können an
verschiedene Randbedingungen angepaßte Dichtmittel ausgebildet werden.
1. Niederhalter (22) für ein in eine Aufnahmebohrung (3) eines Zylinderkopfes (4) einer
Brennkraftmaschine einsetzbares Brennstoffeinspritzventil (1) zur direkten Einspritzung
von Brennstoff in einen Brennraum (7) der Brennkraftmaschine mit einem Hebelarm (24),
der mittels eines Befestigungselementes, insbesondere mittels einer Schraube (23),
mit dem Zylinderkopf (4) der Brennkraftmaschine verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Niederhalter (22) einen mit dem Hebelarm (24) verbundenen Befestigungsteilring
(27) aufweist, der das Brennstoffeinspritzventil (1) teilweise umschließt, wobei der
Befestigungsteilring (27) eine Aussparung (28) aufweist, in die sich ein Gehäuseteil
(29) des Brennstoffeinspritzventils (1) einfügt, um ein Verdrehen des Brennstoffeinspritzventils
(1) zu verhindern.
2. Niederhalter nach Anspruch 1 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuseteil (29) auf der von dem Befestigungselement (23) abgewandten Seite des
Brennstoffeinspritzventils (1) angeordnet ist.
3. Niederhalter nach Anspruch 1 oder 2 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsteilring (27) einen Innenbund (38) aufweist, der mit einem Absatz
(37) des Brennstoffeinspritzventils (1) zusammenwirkt, um ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils
(1) zu verhindern.
4. Niederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsteilring (27) eine Innenfläche (42) aufweist, an der das Brennstoffeinspritzventil
(1) zumindest im wesentlichen flächig anliegt, um ein Verschieben des Brennstoffeinspritzventils
(1) in einer radialen Richtung zu verhindern.
5. Niederhalter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Niederhalter (22) zumindest teilweise in der Aufnahmebohrung (3) angeordnet ist,
und
daß die Innenfläche (42) des Niederhalters (22) im wesentlichen in einem Bereich innerhalb
der Aufnahmebohrung (3) an dem Brennstoffeinspritzventil (1) anliegt.