[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckbuchse für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme
mit einem Gehäuse, das eine Stecköffnung einen Stecker aufweist, mit einer Vielzahl
von Kontaktdrähten, die in die Stecköffnung vorragen und die Anschlussenden zur Kontaktierung
mit einer Leiterplatte aufweisen, wobei die Kontaktdrähte an einem Kontaktträger gehalten
sind, der in das Gehäuse montierbar ist.
[0002] Eine derartige Steckbuchse ist beispielsweise aus der DE 202 00 412 U1 bekannt. Bei
der bekannten Steckbuchse ist der Kontaktträger als separates Element ausgebildet,
so dass Kontaktdrähte zunächst an dem Kontaktträger montiert werden können, bevor
dann der Kontaktträger insgesamt mit dem Gehäuse der Steckbuchse montagetechnisch
verbunden wird.
[0003] Diese Anordnung und Ausbildung ist insofern nachteilig, als sowohl das Gehäuse als
auch der Kontaktträger als auch die Kontaktdrähte selbständig zu handhabende Elemente
sind. Dies bedeutet, dass bei der Herstellung die Teile separat hergestellt und in
einzelnen Arbeitsschritten zusammengeführt werden müssen.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Herstellung und die Montage zu erleichtern.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Kontaktträger einstückig
mit dem Gehäuse ausgebildet und am Gehäuse schwenkbeweglich gehalten ist, so dass
er in eine Montagelage aus dem Gehäuse heraus und in eine Gebrauchslage in das Gehäuse
einschwenkbar ist.
[0006] Dadurch, dass der Kontaktträger einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und schwenkbeweglich
am Gehäuse gehalten ist, ist es möglich, den Kontaktträger mit dem Gehäuse in einem
Produktionsvorgang herzustellen.
[0007] Aus der EP 0 527 332 B1 ist eine Steckbuchse bekannt, bei der der Kontaktträger als
separates Element ausgebildet ist, wobei entsprechend einer besonderen Ausführungsform
auch die Führungsmittel an dem Kontaktträger angeformte Elemente sind. Bei dieser
Ausbildung müssen die beiden Einzelteile separat hergestellt und in einzelnen Arbeitsschritten
zum Zwecke der Montage zusammengeführt werden. Vorher müssen noch die Kontaktdrähte
zunächst an dem Kontaktträger montiert werden, bevor dann der Kontaktträger insgesamt
mit dem Gehäuse der Steckbuchse montagetechnisch verbunden wird. Eine solche Anordnung
und Ausbildung ist insofern nachteilig, als sowohl das Gehäuse als auch der Kontaktträger
als auch die Kontaktdrähte selbständig zu handhabende Elemente sind. Dies bedeutet,
dass bei der Herstellung die Teile separat hergestellt werden müssen und bei der Montage
die Teile in einzelnen Arbeitsschritten zusammengeführt werden müssen. Dies ist zeitraubend
und kann auch zu Montagefehlern führen.
[0008] Nach der erfindungsgemäßen Ausbildung ist der einstückig mit den Führungsmitteln
ausgebildete Kontaktträger ebenfalls einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und schwenkbeweglich
am Gehäuse gehalten, so dass der Kontaktträger mit dem Gehäuse in einem einzigen Produktionsvorgang
hergestellt werden kann. Der Kontaktträger, der nach der Fertigung noch in der offenen
Schwenklage ausgerichtet ist, kann dann mit den Kontaktdrähten bestückt werden. Nachfolgend
kann der Kontaktträger in das Gehäuse eingeschwenkt werden, wodurch die Steckbuchse
fertig gestellt ist. Es ist klar, dass die Steckbuchse sowie der Kontaktträger und
Führungsmittel aus Kunststoff urgeformt werden.
[0009] Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag ist sowohl der Herstellungsvorgang als auch
der Montagevorgang erheblich vereinfacht. Die schwenkbewegliche Halterung des Kontaktträgers
am Gehäuse kann beispielsweise durch ein Filmscharnier oder auch durch gelenkartige
Bänder erfolgen. Die Kontaktdrähte bestehen aus gut leitfähigem Metall.
[0010] Anschließend kann der Kontaktträger, der noch in der offenen Schwenklage ausgerichtet
ist, mit den Kontaktdrähten bestückt werden. Nachfolgend wird der Kontaktträger in
das Gehäuse eingeschwenkt, wodurch die Steckbuchse fertig gestellt ist.
[0011] Hierdurch ist sowohl der Herstellungsvorgang als auch der Montagevorgang gegenüber
dem Stand der Technik erheblich erleichtert. Die schwenkbewegliche Halterung des Kontaktträgers
am Gehäuse kann beispielsweise durch ein Filmscharnier oder durch gelenkartige Bänder
erfolgen. Das Gehäuse und der Kontaktträger sind, wie dies üblich ist, aus Kunststoff
gefertigt, während die Kontaktdrähte aus gut leitfähigem Metall bestehen.
[0012] Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass in die Stecköffnung des Gehäuses
sowohl ein Stecker erster Art einschiebbar, verrastbar oder verriegelbar ist, dessen
Querschnitt oder dessen Breite dem Querschnitt des Aufnahmeraums des Gehäuses angepasst
ist, als auch ein Stecker zweiter Art, dessen Breite kleiner ist als die Abmessung
des Aufnahmeraums der Steckbuchse, wobei der Stecker erster Art vorzugsweise eine
größere Anzahl von Kontakten aufweist, als der Stecker zweiter Art, wobei ferner am
Kontaktträger vorzugsweise beidseitig Führungsmittel angeformt sind, die derart ausgebildet
und angeordnet sind, dass sie beim Einschieben des Steckers zweiter Art an diesem
seitlich anliegen und eine Führung des Steckers in Steckrichtung bilden, während sie
beim Einschieben des Steckers erster Art quer zur Steckrichtung parallel zu den Seitenflächen
des Steckers elastisch wegfedern, und dass der mit den Führungsmitteln einstückig
ausgebildete Kontaktträger einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und am Gehäuse schwenkbeweglich
gehalten ist.
[0013] Um eine Lagesicherung der Teile in der Gebrauchslage sicherzustellen ist vorgesehen,
dass der Kontaktträger in der eingeschwenkten Lage mit dem Gehäuse verrastet ist.
[0014] Um die Montage zu vereinfachen und auch einen ausreichenden Abstand der Kontakte
voneinander zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass der Kontaktträger mehrere in zwei
parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle aufweist, in die die Kontaktdrähte
mit ihren Anschlussenden einsteckbar sind, wobei in der Stecklage die Endbereiche
der Anschlussenden aus dem Kontaktträger beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen
vorragen.
[0015] Um eine sichere Separierung der Kontaktdrähte in der Gebrauchslage im Bereich der
Stecköffnung zu erreichen, ist zudem vorgesehen, dass das Gehäuse im Schwenkbereich
der Kontaktdrähte eine kammartige Struktur aufweist, mittels derer die Kontaktdrähte
in der Gebrauchslage voneinander auf Abstand gehalten sind.
[0016] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Kontaktträger ein Bodenteil des Gehäuses
ist.
[0017] Je nach Einbauweise der Steckbuchse kann vorgesehen sein, dass der das Bodenteil
bildende Kontaktträger gegenüber der Ausrichtung der Stecköffnung des Gehäuses um
90°, 0° oder 45 ° abgewinkelt ausgerichtet ist.
[0018] Um einen störungsfreien Betrieb der Steckbuchse zu gewährleisten, ist zudem vorgesehen,
dass die Kontaktdrähte sich auf kürzestem Weg von den Anschlussenden durch den Kontaktträger
bis zur Mündung der Stecköffnung des Gehäuses erstrecken.
[0019] Zudem können die Kontaktdrähte auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei zwischen den
Enden der Kontaktdrähte, die in den Kontaktträger eingesteckt sind und den freien
Enden der Kontaktdrähte, beispielsweise eine elektrische Leiterplatte mit entsprechenden
für die Funktion von Datenübertragung wesentlichen elektrischen Schaltelementen, Steuerungselementen
oder Beruhigungselementen gestaltet sein. Auch kann auf dem Kontaktträger eine entsprechende
Leiterplatte aufgebracht sein.
[0020] Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger mit
einer Randkante am Gehäuse angeformt und so schwenkbeweglich nach Art eines Scharniers
angeordnet ist.
[0021] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass am Kontaktträger
an der dem Schwenkgelenk abgewandten Seite Federarme angeformt sind, die die Führungsmittel
bilden.
[0022] Hierdurch ist eine einfache Formgebung bei der Urformung aus Kunststoff möglich,
wobei Federarme relativ lang ausgebildet sein können, so dass sie einerseits einen
ausreichenden Federweg zur Verfügung stellen können und andererseits bei dem Einfedern
nicht zu stark beansprucht sind.
[0023] Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die Federarme am freien Ende Abwinklungen aufweisen,
die bei in das Gehäuse eingeschwenktem Kontaktträger Anlaufschrägen für einen eingesteckten
Stecker erster Art bilden.
[0024] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform in Seitenansicht in der Gebrauchslage;
- Figur 2
- desgleichen in der Montagelage;
- Figur 3
- die Steckbuchse in der Montagelage in einer anderen Blickrichtung;
- Figur 4
- die Steckbuchse in der Montagelage in einer nochmals anderen Blickrichtung;
- Figur 5
- eine zweite Ausführungsform in Seitenansicht;
- Figur 6
- die Ausführungsform in der Montagelage;
- Figur 7
- die Ausführungsform in einer weiteren Montageansicht;
- Figur 8
- die Variante in einer weiteren Montagestellung;
- Figur 9
- eine Steckbuchse in fertig montierter Lage in Vorderansicht;
- Figur 10
- desgleichen von schräg oben gesehen;
- Figur 11
- desgleichen von schräg unten gesehen;
- Figur 12
- eine Vormontagelage von schräg oben gesehen;
- Figur 13
- die Vormontagelage von schräg unten gesehen.
[0025] In der Zeichnung ist eine Steckbuchse 1 für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme
gezeigt. Sie besteht aus einem Gehäuse 2, dass eine Stecköffnung 3 für einen entsprechenden
Stecker aufweist. Ferner ist eine Vielzahl von Kontaktdrähten 4 vorgesehen, die in
die Stecköffnung 3 vorragen und die Anschlussenden 5 zur Kontaktierung mit einer in
der Zeichnung nicht dargestellten Leiterplatte aufweisen. Die Kontaktdrähte 4 sind
an einem Kontaktträger 6 gehalten, der in das Gehäuse 2 montierbar ist. Der Kontaktträger
6 ist einstückig über eine Anformung 7 mit dem Gehäuse 2 ausgebildet und schwenkbeweglich
an dem Gehäuse 2, vorzugsweise hinterseitig gehalten. Zur Montage ist der Kontaktträger
6 in eine Montagelage aus dem Gehäuse 2 heraus verlagert, wie dies in Figur 2, 3,
4, 6, 7, 8, 12, 13 gezeigt ist. Nach Montage der Kontaktdrähte 4 kann der Kontaktträger
6 um die Anformung 7in die Gebrauchslage in das Gehäuse 2 eingeschwenkt werden, wie
dies in Figur 1 und Figur 5 und Figur 9 bis 11 verdeutlicht ist. In der eingeschwenkten
Lage ist der Kontaktträger 6 mit dem Gehäuse 2 verrastet. Dazu können am Kontaktträger
6 Rastnasen oder Rastvorsprünge vorgesehen sein, die mit entsprechenden Ausbildungen
des Gehäuses 2 zusammenwirken.
[0026] Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, weist der Kontaktträger 6 mehrere in zwei
parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle auf, in die die Kontaktdrähte 4 mit
ihren Anschlussenden 5 einsteckbar sind. In der Stecklage ragen die Endbereiche der
Anschlussenden 5 aus dem Kontaktträger 6 beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen
vor.
[0027] Wie beispielsweise in Figur 4 ersichtlich, weist das Gehäuse 2 im Schwenkbereich
der Kontaktdrähte 4 eine kammartige Struktur 8 auf, mittels derer die Kontaktdrähte
4 in der Gebrauchslage voneinander auf Abstand gehalten sind.
[0028] Wie beispielsweise aus Figur 1 und Figur 5 ersichtlich, bildet der Kontaktträger
6 ein Bodenteil des Gehäuses 2. Der das Bodenteil bildende Kontaktträger 6 kann dabei
je nach Ausführungsform um 45 ° oder 0° oder um 90 ° gegenüber der Ausrichtung der
Stecköffnung 3 abgewinkelt sein, so dass die Stecköffnung entsprechend parallel zu
einer Leiterplatte oder um 45 ° schräg zu einer Leiterplatte oder senkrecht zu einer
Leiterplatte, an der die Steckbuchse montiert ist, gerichtet ist.
[0029] Wie insbesondere aus Figur 1 und Figur 5 ersichtlich, erstrecken sich die Kontaktdrähte
4 auf kürzesten Weg von den Anschlussenden 5 durch den Kontaktträger 6 bis zur Mündung
der Stecköffnung 3 des Gehäuses 2, was aus übertragungstechnischen Gründen vorteilhaft
ist.
[0030] In Figur 9 bis 13 ist eine Variante einer Steckbuchse gezeigt. Um in eine solche
Steckbuchse Stecker erster Art mit 8 Polen oder schmalere Stecker zweiter Art mit
6 Polen passend einbringen zu können, sind Führungsmittel 9 an den parallelen Seiten
des Kontaktträgers 6 angeformt, die endseitig in Abwinklungen 10 übergehen. Die Führungsmittel
9 sind relativ lange, leicht gebogene Federarme, so dass sie entsprechend ihrer Bestimmung
einund ausfedern können. Die Abwinklungen 10 bilden Einführhilfen für einen Stecker
erster Art, der die Führungsmittel 9 aus dem Einschubweg federnd wegdrängt. Hierdurch
wird sichergestellt, dass bei der Einführung eines schmalen, beispielsweise 6-poligen
Steckers dieser durch die Führungsmittel 9 in der gewünschten Position gehalten ist.
Bei Einführung eines breiten, beispielsweise 8-poligen Steckers, drückt dieser die
federnd angeformten Führungsmittel 9, zum Beispiel über die Abwinklung 10 nach unten,
so dass der Stecker dann wie erwünscht bis zur Verriegelung eingeschoben werden kann.
Nach Entriegeln und Ziehen des 8-poligen Steckers werden die Führungsmittel durch
ihre Federkraft wieder in die Ausgangslage federnd zurückgeführt.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern im Rahmen
der Offenbarung vielfach variabel.
[0032] Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale
werden als erfindungswesentlich angesehen.
1. Steckbuchse (1) für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme mit einem Gehäuse
(2), das eine Stecköffnung (3) für einen Stecker aufweist, mit einer Vielzahl von
Kontaktdrähten (4), die in die Stecköffnung (3) vorragen und die Anschlussenden (5)
zur Kontaktierung mit einer Leiterplatte aufweisen, wobei die Kontaktdrähte (4) an
einem Kontaktträger (6) gehalten sind, der in das Gehäuse (2) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) einstückig mit dem Gehäuse (2) ausgebildet und am Gehäuse (2)
schwenkbeweglich gehalten ist, so dass er in eine Montagelage aus dem Gehäuse (2)
heraus und in eine Gebrauchslage in das Gehäuse (2) einschwenkbar ist.
2. Steckbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stecköffnung (3) des Gehäuses (2) sowohl ein Stecker erster Art einschiebbar,
verrastbar oder verriegelbar ist, dessen Querschnitt oder dessen Breite dem Querschnitt
des Aufnahmeraums des Gehäuses (2) angepasst ist, als auch ein Stecker zweiter Art,
dessen Breite kleiner ist als die Abmessung des Aufnahmeraums der Steckbuchse (1),
wobei der Stecker erster Art vorzugsweise eine größere Anzahl von Kontakten aufweist,
als der Stecker zweiter Art, wobei ferner am Kontaktträger (6) vorzugsweise beidseitig
Führungsmittel (9) angeformt sind, die derart ausgebildet und angeordnet sind, dass
sie beim Einschieben des Steckers zweiter Art an diesem seitlich anliegen und eine
Führung des Steckers in Steckrichtung bilden, während sie beim Einschieben des Steckers
erster Art quer zur Steckrichtung parallel zu den Seitenflächen des Steckers elastisch
wegfedern, und dass der mit den Führungsmitteln (9) einstückig ausgebildete Kontaktträger
(6) einstückig mit dem Gehäuse (2) ausgebildet und am Gehäuse (2) schwenkbeweglich
gehalten ist.
3. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) in der eingeschwenkten Lage mit dem Gehäuse (2) verrastet ist.
4. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) mehrere in zwei parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle
aufweist, in die die Kontaktdrähte (4) mit ihren Anschlussenden (5) einsteckbar sind,
wobei in der Stecklage die Endbereiche der Anschlussenden (5) aus dem Kontaktträger
(6) beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen vorragen.
5. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) im Schwenkbereich der Kontaktdrähte (4) eine kammartige Struktur
(8) aufweist, mittels derer die Kontaktdrähte (4) in der Gebrauchslage voneinander
auf Abstand gehalten sind.
6. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) ein Bodenteil des Gehäuses (2) ist.
7. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger (6) gegenüber der Ausrichtung der Stecköffnung
(3) des Gehäuses (2) um 90 °, 0° oder 45 ° abgewinkelt ausgerichtet ist.
8. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktdrähte (4) sich auf kürzestem Weg von den Anschlussenden (5) durch den
Kontaktträger (6) bis zur Mündung der Stecköffnung (3) des Gehäuses (2) erstrecken.
9. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger (6) mit einer Randkante am Gehäuse (2) angeformt
und so schwenkbeweglich nach Art eines Scharniers angeordnet ist.
10. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Kontaktträger (6) an der dem Schwenkgelenk abgewandten Seite Federarme angeformt
sind, die die Führungsmittel (9) bilden.
11. Steckbuchse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (9) am freien Ende Abwinklungen (10) aufweisen, die bei in das Gehäuse
(2) eingeschwenktem Kontaktträger (6) Anlaufschrägen für einen eingesteckten Stecker
erster Art bilden.