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(11) |
EP 1 482 596 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
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Anmeldetag: 06.05.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Steckbuchse für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme
Jack for telecommunication and data transmitting systems
Jack pour systèmes de tranmission de données et de télécommunications
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR
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Priorität: |
28.05.2003 DE 20308364 U 02.08.2003 DE 20311956 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2004 Patentblatt 2004/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Wilhelm Rutenbeck Gmbh & Co. KG |
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58579 Schalksmühle (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Riccardi, Oliver
58579 Schalksmühle (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köchling, Conrad-Joachim |
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Patentanwalt
Fleyer Strasse 135 58097 Hagen 58097 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 527 332
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US-A- 6 155 882
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Steckbuchse für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme
mit einem Gehäuse, das eine Stecköffnung einen Stecker aufweist, mit einer Vielzahl
von Kontaktdrähten, die in die Stecköffnung vorragen und die Anschlussenden zur Kontaktierung
mit einer Leiterplatte aufweisen, wobei die Kontaktdrähte an einem Kontaktträger gehalten
sind, der in das Gehäuse montierbar ist.
[0002] Eine derartige Steckbuchse ist beispielsweise aus der
DE 202 00 412 U1 bekannt. Bei der bekannten Steckbuchse ist der Kontaktträger als separates Element
ausgebildet, so dass Kontaktdrähte zunächst an dem Kontaktträger montiert werden können,
bevor dann der Kontaktträger insgesamt mit dem Gehäuse der Steckbuchse montagetechnisch
verbunden wird.
[0003] Diese Anordnung und Ausbildung ist insofern nachteilig, als sowohl das Gehäuse als
auch der Kontaktträger als auch die Kontaktdrähte selbständig zu handhabende Elemente
sind. Dies bedeutet, dass bei der Herstellung die Teile separat hergestellt und in
einzelnen Arbeitsschritten zusammengeführt werden müssen.
[0004] Aus der
US-A-6,155,882 ist eine Steckbuchse für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme mit einem
Gehäuse, das eine Stecköffnung für einen Stecker aufweist, mit einer Vielzahl von
Kontaktdrähten, die in Stecköffnung vorragen und die Anschlussenden zur Kontaktierung
mit einer Leiterplatte aufweisen, bekannt.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Herstellung und die Montage zu erleichtern.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Kontaktträger einstückig
mit dem Gehäuse ausgebildet und am Gehäuse schwenkbeweglich gehalten ist, so dass
er in eine Montagelage aus dem Gehäuse heraus und in eine Gebrauchslage in das Gehäuse
einschwenkbar ist.
[0007] Dadurch, dass der Kontaktträger einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und schwenkbeweglich
am Gehäuse gehalten ist, ist es möglich, den Kontaktträger mit dem Gehäuse in einem
Produktionsvorgang herzustellen.
[0008] Aus der
EP 0 527 332 B1 ist eine Steckbuchse bekannt, bei der der Kontaktträger als separates Element ausgebildet
ist, wobei entsprechend einer besonderen Ausführungsform auch die Führungsmittel an
dem Kontaktträger angeformte Elemente sind. Bei dieser Ausbildung müssen die beiden
Einzelteile separat hergestellt und in einzelnen Arbeitsschritten zum Zwecke der Montage
zusammengeführt werden. Vorher müssen noch die Kontaktdrähte zunächst an dem Kontaktträger
montiert werden, bevor dann der Kontaktträger insgesamt mit dem Gehäuse der Steckbuchse
montagetechnisch verbunden wird. Eine solche Anordnung und Ausbildung ist insofern
nachteilig, als sowohl das Gehäuse als auch der Kontaktträger als auch die Kontaktdrähte
selbständig zu handhabende Elemente sind. Dies bedeutet, dass bei der Herstellung
die Teile separat hergestellt werden müssen und bei der Montage die Teile in einzelnen
Arbeitsschritten zusammengeführt werden müssen. Dies ist zeitraubend und kann auch
zu Montagefehlern führen.
[0009] Nach der erfindungsgemäßen Ausbildung ist der einstückig mit den Führungsmitteln
ausgebildete Kontaktträger ebenfalls einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und schwenkbeweglich
am Gehäuse gehalten, so dass der Kontaktträger mit dem Gehäuse in einem einzigen Produktionsvorgang
hergestellt werden kann. Der Kontaktträger, der nach der Fertigung noch in der offenen
Schwenklage ausgerichtet ist, kann dann mit den Kontaktdrähten bestückt werden. Nachfolgend
kann der Kontaktträger in das Gehäuse eingeschwenkt werden, wodurch die Steckbuchse
fertig gestellt ist. Es ist klar, dass die Steckbuchse sowie der Kontaktträger und
Führungsmittel aus Kunststoff urgeformt werden.
[0010] Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag ist sowohl der Herstellungsvorgang als auch
der Montagevorgang erheblich vereinfacht. Die schwenkbewegliche Halterung des Kontaktträgers
am Gehäuse kann beispielsweise durch ein Filmscharnier oder auch durch gelenkartige
Bänder erfolgen. Die Kontaktdrähte bestehen aus gut leitfähigem Metall.
[0011] Anschließend kann der Kontaktträger, der noch in der offenen Schwenklage ausgerichtet
ist, mit den Kontaktdrähten bestückt werden. Nachfolgend wird der Kontaktträger in
das Gehäuse eingeschwenkt, wodurch die Steckbuchse fertig gestellt ist.
[0012] Hierdurch ist sowohl der Herstellungsvorgang als auch der Montagevorgang gegenüber
dem Stand der Technik erheblich erleichtert. Die schwenkbewegliche Halterung des Kontaktträgers
am Gehäuse kann beispielsweise durch ein Filmscharnier oder durch gelenkartige Bänder
erfolgen. Das Gehäuse und der Kontaktträger sind, wie dies üblich ist, aus Kunststoff
gefertigt, während die Kontaktdrähte aus gut leitfähigem Metall bestehen.
[0013] Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass in die Stecköffnung des Gehäuses
sowohl ein Stecker erster Art einschiebbar, verrastbar oder verriegelbar ist, dessen
Querschnitt oder dessen Breite dem Querschnitt des Aufnahmeraums des Gehäuses angepasst
ist, als auch ein Stecker zweiter Art, dessen Breite kleiner ist als die Abmessung
des Aufnahmeraums der Steckbuchse, wobei der Stecker erster Art vorzugsweise eine
größere Anzahl von Kontakten aufweist, als der Stecker zweiter Art, wobei ferner am
Kontaktträger vorzugsweise beidseitig Führungsmittel angeformt sind, die derart ausgebildet
und angeordnet sind, dass sie beim Einschieben des Steckers zweiter Art an diesem
seitlich anliegen und eine Führung des Steckers in Steckrichtung bilden, während sie
beim Einschieben des Steckers erster Art quer zur Steckrichtung parallel zu den Seitenflächen
des Steckers elastisch wegfedern, und dass der mit den Führungsmitteln einstückig
ausgebildete Kontaktträger einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet und am Gehäuse schwenkbeweglich
gehalten ist.
[0014] Um eine Lagesicherung der Teile in der Gebrauchslage sicherzustellen ist vorgesehen,
dass der Kontaktträger in der eingeschwenkten Lage mit dem Gehäuse verrastet ist.
[0015] Um die Montage zu vereinfachen und auch einen ausreichenden Abstand der Kontakte
voneinander zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass der Kontaktträger mehrere in zwei
parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle aufweist, in die die Kontaktdrähte
mit ihren Anschlussenden einsteckbar sind, wobei in der Stecklage die Endbereiche
der Anschlussenden aus dem Kontaktträger beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen
vorragen.
[0016] Um eine sichere Separierung der Kontaktdrähte in der Gebrauchslage im Bereich der
Stecköffnung zu erreichen, ist zudem vorgesehen, dass das Gehäuse im Schwenkbereich
der Kontaktdrähte eine kammartige Struktur aufweist, mittels derer die Kontaktdrähte
in der Gebrauchslage voneinander auf Abstand gehalten sind.
[0017] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Kontaktträger ein Bodenteil des Gehäuses
ist.
[0018] Je nach Einbauweise der Steckbuchse kann vorgesehen sein, dass der das Bodenteil
bildende Kontaktträger gegenüber der Ausrichtung der Stecköffnung des Gehäuses um
90°, 0° oder 45° abgewinkelt ausgerichtet ist.
[0019] Um einen störungsfreien Betrieb der Steckbuchse zu gewährleisten, ist zudem vorgesehen,
dass die Kontaktdrähte sich auf kürzestem Weg von den Anschlussenden durch den Kontaktträger
bis zur Mündung der Stecköffnung des Gehäuses erstrecken.
[0020] Zudem können die Kontaktdrähte auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei zwischen den
Enden der Kontaktdrähte, die in den Kontaktträger eingesteckt sind und den freien
Enden der Kontaktdrähte, beispielsweise eine elektrische Leiterplatte mit entsprechenden
für die Funktion von Datenübertragung wesentlichen elektrischen Schaltelementen, Steuerungselementen
oder Beruhigungselementen gestaltet sein. Auch kann auf dem Kontaktträger eine entsprechende
Leiterplatte aufgebracht sein.
[0021] Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger mit
einer Randkante am Gehäuse angeformt und so schwenkbeweglich nach Art eines Scharniers
angeordnet ist.
[0022] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, dass am Kontaktträger
an der dem Schwenkgelenk abgewandten Seite Federarme angeformt sind, die die Führungsmittel
bilden.
[0023] Hierdurch ist eine einfache Formgebung bei der Urformung aus Kunststoff möglich,
wobei Federarme relativ lang ausgebildet sein können, so dass sie einerseits einen
ausreichenden Federweg zur Verfügung stellen können und andererseits bei dem Einfedern
nicht zu stark beansprucht sind.
[0024] Bevorzugt ist zudem vorgesehen, dass die Federarme am freien Ende Abwinklungen aufweisen,
die bei in das Gehäuse eingeschwenktem Kontaktträger Anlaufschrägen für einen eingesteckten
Stecker erster Art bilden.
[0025] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform in Seitenansicht in der Gebrauchslage;
- Figur 2
- desgleichen in der Montagelage;
- Figur 3
- die Steckbuchse in der Montagelage in einer anderen Blickrichtung;
- Figur 4
- die Steckbuchse in der Montagelage in einer nochmals anderen Blickrichtung;
- Figur 5
- eine zweite Ausführungsform in Seitenansicht;
- Figur 6
- die Ausführungsform in der Montagelage;
- Figur 7
- die Ausführungsform in einer weiteren Montageansicht;
- Figur 8
- die Variante in einer weiteren Montagestellung;
- Figur 9
- eine Steckbuchse in fertig montierter Lage in Vorderansicht;
- Figur 10
- desgleichen von schräg oben gesehen;
- Figur 11
- desgleichen von schräg unten gesehen;
- Figur 12
- eine Vormontagelage von schräg oben gesehen;
- Figur 13
- die Vormontagelage von schräg unten gesehen.
[0026] In der Zeichnung ist eine Steckbuchse 1 für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme
gezeigt. Sie besteht aus einem Gehäuse 2, dass eine Stecköffnung 3 für einen entsprechenden
Stecker aufweist. Ferner ist eine Vielzahl von Kontaktdrähten 4 vorgesehen, die in
die Stecköffnung 3 vorragen und die Anschlussenden 5 zur Kontaktierung mit einer in
der Zeichnung nicht dargestellten Leiterplatte aufweisen. Die Kontaktdrähte 4 sind
an einem Kontaktträger 6 gehalten, der in das Gehäuse 2 montierbar ist. Der Kontaktträger
6 ist einstückig über eine Anformung 7 mit dem Gehäuse 2 ausgebildet und schwenkbeweglich
an dem Gehäuse 2, vorzugsweise hinterseitig gehalten. Zur Montage ist der Kontaktträger
6 in eine Montagelage aus dem Gehäuse 2 heraus verlagert, wie dies in Figur 2, 3,
4, 6, 7, 8, 12, 13 gezeigt ist. Nach Montage der Kontaktdrähte 4 kann der Kontaktträger
6 um die Anformung 7in die Gebrauchslage in das Gehäuse 2 eingeschwenkt werden, wie
dies in Figur 1 und Figur 5 und Figur 9 bis 11 verdeutlicht ist. In der eingeschwenkten
Lage ist der Kontaktträger 6 mit dem Gehäuse 2 verrastet. Dazu können am Kontaktträger
6 Rastnasen oder Rastvorsprünge vorgesehen sein, die mit entsprechenden Ausbildungen
des Gehäuses 2 zusammenwirken.
[0027] Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, weist der Kontaktträger 6 mehrere in zwei
parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle auf, in die die Kontaktdrähte 4 mit
ihren Anschlussenden 5 einsteckbar sind. In der Stecklage ragen die Endbereiche der
Anschlussenden 5 aus dem Kontaktträger 6 beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen
vor.
[0028] Wie beispielsweise in Figur 4 ersichtlich, weist das Gehäuse 2 im Schwenkbereich
der Kontaktdrähte 4 eine kammartige Struktur 8 auf, mittels derer die Kontaktdrähte
4 in der Gebrauchslage voneinander auf Abstand gehalten sind.
[0029] Wie beispielsweise aus Figur 1 und Figur 5 ersichtlich, bildet der Kontaktträger
6 ein Bodenteil des Gehäuses 2. Der das Bodenteil bildende Kontaktträger 6 kann dabei
je nach Ausführungsform um 45 ° oder 0° oder um 90 ° gegenüber der Ausrichtung der
Stecköffnung 3 abgewinkelt sein, so dass die Stecköffnung entsprechend parallel zu
einer Leiterplatte oder um 45 ° schräg zu einer Leiterplatte oder senkrecht zu einer
Leiterplatte, an der die Steckbuchse montiert ist, gerichtet ist.
[0030] Wie insbesondere aus Figur 1 und Figur 5 ersichtlich, erstrecken sich die Kontaktdrähte
4 auf kürzesten Weg von den Anschlussenden 5 durch den Kontaktträger 6 bis zur Mündung
der Stecköffnung 3 des Gehäuses 2, was aus übertragungstechnischen Gründen vorteilhaft
ist.
[0031] In Figur 9 bis 13 ist eine Variante einer Steckbuchse gezeigt. Um in eine solche
Steckbuchse Stecker erster Art mit 8 Polen oder schmalere Stecker zweiter Art mit
6 Polen passend einbringen zu können, sind Führungsmittel 9 an den parallelen Seiten
des Kontaktträgers 6 angeformt, die endseitig in Abwinklungen 10 übergehen. Die Führungsmittel
9 sind relativ lange, leicht gebogene Federarme, so dass sie entsprechend ihrer Bestimmung
ein- und ausfedern können. Die Abwinklungen 10 bilden Einführhilfen für einen Stecker
erster Art, der die Führungsmittel 9 aus dem Einschubweg federnd wegdrängt. Hierdurch
wird sichergestellt, dass bei der Einführung eines schmalen, beispielsweise 6-poligen
Steckers dieser durch die Führungsmittel 9 in der gewünschten Position gehalten ist.
Bei Einführung eines breiten, beispielsweise 8 - poligen Steckers, drückt dieser die
federnd angeformten Führungsmittel 9, zum Beispiel über die Abwinklung 10 nach unten,
so dass der Stecker dann wie erwünscht bis zur Verriegelung eingeschoben werden kann.
Nach Entriegeln und Ziehen des 8-poligen Steckers werden die Führungsmittel durch
ihre Federkraft wieder in die Ausgangslage federnd zurückgeführt.
1. Steckbuchse (1) für Telekommunikations- und Datenübertragungssysteme mit einem Gehäuse
(2), das eine Stecköffnung (3) für einen Stecker aufweist, mit einer Vielzahl von
Kontaktdrähten (4), die in die Stecköffnung (3) vorragen und die Anschlussenden (5)
zur Kontaktierung mit einer Leiterplatte aufweisen, wobei die Kontaktdrähte (4) an
einem Kontaktträger (6) gehalten sind, der in das Gehäuse (2) montierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) einstückig mit dem Gehäuse (2) ausgebildet und am Gehäuse (2)
schwenkbeweglich gehalten ist, so dass er in eine Montagelage aus dem Gehäuse (2)
heraus und in eine Gebrauchslage in das Gehäuse (2) einschwenkbar ist.
2. Steckbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stecköffnung (3) des Gehäuses (2) sowohl ein Stecker erster Art einschiebbar,
verrastbar oder verriegelbar ist, dessen Querschnitt oder dessen Breite dem Querschnitt
des Aufnahmeraums des Gehäuses (2) angepasst ist, als auch ein Stecker zweiter Art,
dessen Breite kleiner ist als die Abmessung des Aufnahmeraums der Steckbuchse (1),
wobei der Stecker erster Art vorzugsweise eine größere Anzahl von Kontakten aufweist,
als der Stecker zweiter Art, wobei ferner am Kontaktträger (6) vorzugsweise beidseitig
Führungsmittel (9) angeformt sind, die derart ausgebildet und angeordnet sind, dass
sie beim Einschieben des Steckers zweiter Art an diesem seitlich anliegen und eine
Führung des Steckers in Steckrichtung bilden, während sie beim Einschieben des Steckers
erster Art quer zur Steckrichtung parallel zu den Seitenflächen des Steckers elastisch
wegfedern, und dass der mit den Führungsmitteln (9) einstückig ausgebildete Kontaktträger
(6) einstückig mit dem Gehäuse (2) ausgebildet und am Gehäuse (2) schwenkbeweglich
gehalten ist.
3. Steckbuchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) in der eingeschwenkten Lage mit dem Gehäuse (2) verrastet ist.
4. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) mehrere in zwei parallelen Reihen angeordnete Durchsteckkanäle
aufweist, in die die Kontaktdrähte (4) mit ihren Anschlussenden (5) einsteckbar sind,
wobei in der Stecklage die Endbereiche der Anschlussenden (5) aus dem Kontaktträger
(6) beziehungsweise dessen Durchsteckkanälen vorragen.
5. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) im Schwenkbereich der Kontaktdrähte (4) eine kammartige Struktur
(8) aufweist, mittels derer die Kontaktdrähte (4) in der Gebrauchslage voneinander
auf Abstand gehalten sind.
6. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (6) ein Bodenteil des Gehäuses (2) ist.
7. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger (6) gegenüber der Ausrichtung der Stecköffnung
(3) des Gehäuses (2) um 90 °, 0° oder 45 ° abgewinkelt ausgerichtet ist.
8. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktdrähte (4) sich auf kürzestem Weg von den Anschlussenden (5) durch den
Kontaktträger (6) bis zur Mündung der Stecköffnung (3) des Gehäuses (2) erstrecken.
9. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der das Bodenteil bildende Kontaktträger (6) mit einer Randkante am Gehäuse (2) angeformt
und so schwenkbeweglich nach Art eines Scharniers angeordnet ist.
10. Steckbuchse nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Kontaktträger (6) an der dem Schwenkgelenk abgewandten Seite Federarme angeformt
sind, die die Führungsmittel (9) bilden.
11. Steckbuchse nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (9) am freien Ende Abwinklungen (10) aufweisen, die bei in das Gehäuse
(2) eingeschwenktem Kontaktträger (6) Anlaufschrägen für einen eingesteckten Stecker
erster Art bilden.
1. A socket (1) for telecommunication and data transmission systems, having a housing
(2) comprising an insertion opening (3) for a plug, having a plurality of contact
wires (4), which protrude into the insertion opening (3) and comprise connection ends
(5) for contacting with a printed circuit board, the contact wires (4) being held
on a contact base (6) that can be mounted into the housing (2),
characterised in that the contact base (6) is constructed in one piece with the housing (2) and is pivotally
retained on the housing (2) so that it can be pivoted out of the housing (2) into
an assembly position and can be pivoted into the housing (2) and into a position of
use.
2. A socket according to Claim 1,
characterised in that a plug of a first type, the cross section or the width of which is adapted to the
cross section of the receiving space of the housing (2), and a plug of a second type,
the width of which is less than the dimension of the receiving space of the socket
(1), can be inserted, snapped or locked into the insertion opening (3) of the housing
(2), the plug of a first type preferably having a greater number of contacts than
the plug of a second type, furthermore guide means (9) being moulded preferably on
either side of the contact base (6), said guide means being constructed and disposed
in such a manner that they laterally butt against the second-type plug upon its insertion
and form a guide for the plug in the insertion direction, whereas when the first-type
plug is inserted they resiliently spring away at right angles to the insertion direction
parallel to the lateral faces of the plug,
and in that the contact base (6) constructed in one piece with the guide means (9) is constructed
in one piece with the housing (2) and is pivotally held on the housing (2).
3. A socket according to Claim 1 or 2,
characterised in that the contact base (6) is snapped with the housing (2) in the swivelled-in position.
4. A socket according to one of Claims 1 to 3,
characterised in that the contact base (6) comprises several through-channels disposed in two parallel
rows, into which the contact wires (4) can be inserted by their connection ends (5),
in the insertion position the end regions of the connection ends (5) protruding from
the contact base (6) and its through-channels respectively.
5. A socket according to one of Claims 1 to 4,
characterised in that in the swivel region of the contact wires (4) the housing (2) comprises a comb-like
structure (8), by means of which the contact wires (4) are kept spaced apart in the
position of use.
6. A socket according to one of Claims 1 to 5,
characterised in that the contact base (6) is a base part of the housing (2).
7. A socket according to one of Claims 1 to 6,
characterised in that the contact base (6) forming the base part is angled by 90°, 0° or 45° compared to
the alignment of the insertion opening (3) of the housing (2).
8. A socket according to one of Claims 1 to 7,
characterised in that the contact wires (4) extend by the shortest path from the connection ends (5) through
the contact base (6) to the mouth of the insertion opening (3) of the housing (2).
9. A socket according to one of Claims 1 to 8,
characterised in that the contact base (6) forming the base part is moulded by one edge on the housing
(2) and is disposed so that it can swivel in the manner of a hinge.
10. A socket according to one of Claims 2 to 9,
characterised in that spring arms forming the guide means (9) are moulded on the contact base (6) on the
side remote from the swivel joint.
11. A socket according to Claim 10,
characterised in that at the free end the spring arms (9) comprise bent portions (10), which form bevels
for an inserted plug of a first type when the contact base (6) is pivoted into the
housing (2).
1. Fiche femelle (1) pour systèmes de télécommunication et de transmission de données
avec un boîtier (2) qui présente une ouverture d'enfichage (3) pour une fiche mâle,
avec une pluralité de fils de contact (4) qui font saillie dans l'ouverture d'enfichage
(3) et qui présentent des extrémités de raccordement (5) pour la mise en contact avec
une carte à circuit imprimé, les fils de contact (4) étant maintenus sur un support
de contacts (6) qui peut être monté dans le boîtier (2), caractérisée en ce que le support de contacts (6) est formé d'une seule pièce avec le boîtier (2) et maintenu
à pivotement sur le boîtier (2) de manière à pouvoir être pivoté hors du boîtier (2)
dans une position de montage et pivoté dans le boîtier (2) dans une position d'utilisation.
2. Fiche femelle selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est possible d'enficher, d'encliqueter ou de verrouiller dans l'ouverture d'enfichage
(3) du boîtier (2) aussi bien une fiche mâle de premier type dont la section ou dont
la largeur de la section est adaptée à la section de l'espace de réception du boîtier
(2) qu'une fiche mâle de deuxième type dont la largeur est plus petite que la dimension
de l'espace de réception de la fiche femelle (1), la fiche mâle de premier type présentant
de préférence un plus grand nombre de contacts que la fiche mâle de deuxième type,
des moyens de guidage (9) étant en outre formés sur le support de contacts (6) de
préférence des deux côtés, qui sont conçus et disposés de manière à, lors de l'enfichage
de la fiche mâle de deuxième type, s'appliquer latéralement contre celle-ci et former
un guide de la fiche mâle, tandis que, lors de l'enfichage de la fiche mâle de premier
type, ils s'écartent élastiquement transversalement à la direction d'enfichage parallèlement
aux surfaces latérales de la fiche mâle, et que le support de contacts (6) réalisé
d'une seule pièce avec les moyens de guidage (9) est réalisé d'une seule pièce avec
le boîtier (2) et maintenu à pivotement sur le boîtier (2).
3. Fiche femelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le support de contacts (6) est encliqueté avec le boîtier (2) dans la position rentrée
par pivotement.
4. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le support de contacts (6) présente plusieurs canaux traversants disposés en deux
rangées parallèles dans lesquels les fils de contact (4) peuvent être enfichés avec
leurs extrémités de raccordement (5), les régions terminales des extrémités de raccordement
(5) faisant saillie du support de contacts (6) ou de ses canaux traversants dans la
position enfichée.
5. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le boîtier (2) présente dans la zone de pivotement des fils de contact (4) une structure
en peigne (8) au moyen de laquelle les fils de contact (4) sont maintenus à distance
les uns des autres dans la position d'utilisation.
6. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le support de contacts (6) est une partie de fond du boîtier (2).
7. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le support de contacts (6) constituant la partie de fond est orienté selon un angle
de 90 °, 0 ° ou 45 ° par rapport à l'orientation de l'ouverture d'enfichage (3) du
boîtier (2).
8. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les fils de contact (4) s'étendent sur le plus court chemin allant des extrémités
de raccordement (5) au débouché de l'ouverture d'enfichage (3) du boîtier (2) à travers
le support de contacts (6).
9. Fiche femelle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le support de contacts (6) constituant la partie de fond est formé avec une arête
périphérique sur le boîtier (2) et disposé à pivotement à la manière d'une charnière.
10. Fiche femelle selon l'une des revendications 2 à 9, caractérisée en ce que des bras élastiques qui constituent les moyens de guidage (9) sont formés sur le
support de contacts (6) du côté opposé à la charnière de pivotement.
11. Fiche femelle selon la revendication 10, caractérisée en ce que les bras élastiques (9) présentent à leur extrémité libre des coudages (10) qui,
quand le support de contacts (6) est rentré par pivotement dans le boîtier (2), forment
des chanfreins d'attaque pour une fiche mâle de premier type enfichée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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